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Kundenrezensionen

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am 19. Januar 2013
Vorsicht: Dies ist eine etwas überlange Rezension :)

Fast wäre es nicht zu dieser Rezension gekommen. Denn einige negative Ausführungen hier auf Amazon haben mich zunächst stark zweifeln lassen, ob dieser Pizzaofen das Richtige für mich ist. Ich war sogar ziemlich verunsichert, da hier von Lebensgefahr usw. gesprochen wurde, doch gleich vorweg: Mein Exemplar hat ein TÜV GS Siegel, funktioniert noch und auch lebe ich noch :) Außerdem bin ich riesiger Fan vom Pizzabacken und konnte nicht widerstehen. Habe mir den G3Ferrari aber schenken lassen, um mein Gewissen zu beruhigen falls es doch ein Reinfall geworden wäre. Inzwischen sind aber schon mehrere Dutzend Pizzen "durchgelaufen" und ich - sowie alle meine Gäste - sind vorallem eins: Restlos begeistert! Daher möchte ich meine Meinung, Tipps und mein Pizzarezept gerne mit euch Teilen. Außerdem habe ich ein paar Fotos hochgeladen unter "Kundenbilder".

Auspacken:

In der Verpackung befindet sich der G3Ferrari sowie zwei kleine halbkreisförmige Holzschäufelchen. Ich hatte mir zwar selbst noch eine große Holzschaufel gekauft, da ich anderen Rezensionen entnahm, diese kleinen Schäufelchen würden nichts taugen. Nach mehrmaligem Vergleich kann ich dem aber nicht zustimmen. Mit den zwei kleinen Holzteilen kann man die Pizza sehr genau mittig auf dem Stein platzieren und dann jeweils nach rechts/links wegziehen. Das gelingt mir persönlich etwas besser als mit einer üblichen großen Holzschaufel bzw. funktioniert mit weniger Übung. Dafür ist eine große Holzschaufel sehr schön zum Herausnehmen der Pizza.

Eines ist vielleicht noch ganz interessant: Die Anleitung kann man sich fast schenken, es sei denn man möchte sich amüsieren. Der Hersteller hat ganz offensichtlich einen kompetenten Übersetzer eingespart und scheint auf Google oder Babelfish vertraut zu haben. Ziemlich peinlich jedenfalls, doch auch etwas witzig zugleich.

Das Gerät und die Inbetriebnahme:

Das Gerät selbst macht einen guten und wertigen Eindruck. Die "Eieruhr" oben auf der rechten Seite ist rein mechanisch und hat keinen Einfluss auf den Heizvorgang selbst, ist aber ziemlich praktisch. Man muss auf Stufe 2 1/2 vorheizen, damit der Pizzastein auf der Unterseite ordentlich Temperatur bekommt. Das dauert etwa 10 Minuten. Wichtig ist, die kleine Lampe an der Oberseite im Auge zu behalten. Leuchtet sie, dann sind auch die Heizstäbe an. Erlischt sie, wurde die eingestellte Stufe/Hitze erreicht und die Heizstäbe schalten ab. Diese müssen aber beim Pizzabacken unbedingt wieder an sein! Beim Backen der Pizza drehe ich daher auf die höchste Stufe 3, damit wieder geheizt wird. Ebenfalls wichtig ist aus diesem Grund zwischen den Pizzen das Gerät immer für 1-2 Minuten offen stehen zu lassen (dabei auf 0 zurückdrehen) - dies ist eine der wenigen brauchbaren Infos aus der Anleitung. Denn sonst schaltet es irgend wann auch auf höchster Stufe ab und das Ergebnis wird nicht wie gewünscht.

Klingt vielleicht erstmal kompliziert, ist aber alles kinderleicht: Vorheizen auf 2 1/2. Pizza rein. Auf 3 hochdrehen. Pizza raus. Auf Null zurückdrehen und kurz abkühlen lassen. Weiter gehts.

Das Pizzabacken selbst - so wird die Pizza:

Bereits nach 3 Minuten sieht die Pizza schon sehr gut aus. Ich stelle die Eieruhr daher immer auf 3 Minuten, schaue dann mal nach und lasse sie je nach gewünschter Bräune noch vielleicht eine weitere Minute drin. Bei über 4 Minuten ist die Pizza bei mir meistens schon stellenweise verbrannt. Das Versprechen "Pizza in 5 Minuten" wird also sogar noch übertroffen. Jeder muss aber hier selbst herumexperimentieren. Eine Minute hin oder her macht schon sehr viel aus, was Geschmack und Konsistenz betrifft. Und hängt natürlich auch vom Teig und dessen Dicke ab. Besonders der Boden wird durch den Pizzastein einfach nur genial. Während Pizza vom Backblech schnell einen matschigen Boden hat der "schwitzt", entzieht der Stein dem Teig die Feuchtigkeit. Er wird wie beim Italiener, ab einer gewissen Backdauer auch mit den schönen kleinen "Brandbläschen".

Mein perfekter Pizzateig: Rezept und Tipps

Rezepte sind so eine Sache, jeder hat sein eigenes und so auch ich. Da ich meine (sehr guten) Ergebnisse aber eben mit "meinem" Pizzateig erreicht habe, teile ich mein Rezept gerne mit euch. Wer aber sein eigenes perfektes Pizzarezept hat, sollte natürlich dabei bleiben. Geschmäcker sind verschieden und ich erhebe natürlich absolut keinen Anspruch darauf, dass mein Rezept "universell perfekt" ist. Es ist eben für MICH perfekt und zugleich ist der Aufwand ziemlich gering, was mir als Faultier sehr entgegenkommt ;)

Teig für 5 Pizzen:

!Eine wichtige Info vorweg: Unbedingt italienisches Pizzamehl "Farina Tipo 00" nehmen, mit herkömmlichem 405er u.ä. wird der Teig *wirklich* nicht so gut, auch wenn viele gerne abwinken und meinen "ach, das ist genau so gut, so ein Geschwätz!". Diese Leute haben scheinbar noch nie beide verglichen. Es hat auch einen höheren Weizenkleberanteil als unser Mehl und ist dadurch viel elastischer. Das Mehl bekommt man im Onlinehandel unter 2 Euro pro Kilo, was etwa 20 Cent pro Pizza entspricht. Hier sollte man nicht sparen, wenn man schon so einen Pizzaofen hat!!

- 500g Mehl
- etwa 270-280 ml Wasser
- 30-35 ml Olivenöl
- 5-8g Salz
- Hefe, Menge nach eigener Vorliebe. Ich nehme eine Packung Trockenhefe, weil frische bei mir immer wieder verdirbt. Aber jeder wie er mag. Wird auch mit weniger Hefe sehr gut.

(Öl und Salz können relativ beliebig nach eigenen Vorlieben variiert werden)

Für eine Pizza nehme ich anschließend etwa 150 - 160g von diesem Teig. Das gibt eine recht dünne, knusprige Pizza. Mit Tipo 00 Mehl geht es aber aufgrund des hohen Weizenkleberanteils auch noch deutlich dünner auszurollen, wenn man mag. Das war es praktisch schon. Alles gut rühren und kneten bis ein glatter Teig entsteht. Ist er auch nach langem Rühren noch zu trocken, wenig (!) Wasser dazu und weiterrühren. Klebt er stark, analog dazu mit geringen Mengen Mehl ausgleichen. Der Teig sollte am Ende schön glatt sein und nicht mehr an den Händen kleben bleiben, wenn man ihn knetet. Dann gehen lassen. Ich mache den Teig meistens an dem Tag, an dem er verwendet wird und habe dann meist noch etwas übrig für den nächsten Tag. Geschmackstechnisch stelle ich keine großen Unterschiede fest zwischen der kurzen und langen Gehzeit. Allerdings stelle ich fest, dass der Teig am nächsten Tag nicht so schön auszurollen ist, wie wenn er noch etwas frischer ist. So mancher schwört ja auch auf lange und mehrere Gehzeiten, Vorteig, Hauptteig und Pi-Pa-Po. Was das angeht, bin ich mal derjenige, der abwinkt. Das wäre mir alles zu viel Aufwand.

Bei der Soße halte ich es ebenso einfach und simpel:

- Ein Dose stückige Tomaten (z.B. Aldi)
- eine frische Knoblauchzehe (gepresst)
- Gewürze (Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum)
- etwas Zucker

Das Ganze in einem Topf auf kleiner Stufe eine Weile vor sich hin köcheln lassen, damit die Gewürze und der Knoblauch schön ziehen können und noch etwas Flüssigkeit verloren geht. Kalt geht es zwar zur Not auch, wenn man dafür zu faul ist, doch in diesem Fall lohnt der kleine Zusatzaufwand schon. Nach einer Weile einfach die Herdplatte abschalten und die Soße darauf stehen lassen. Länger als 20-30 Minuten verwende ich auf diese ganze Geschichte aber nie.

Weitere Tipps und wichtige Hinweise:

- Für Pizza italienischer Art sollte man als Käse am besten nur Mozzarella nehmen, z.B. zum Streuen (Rewe, Gut & Günstig...)
- Die weißen Mozzarellakugeln dagegen haben zu viel Wasser und machen die Pizza matschig, wenn man nur diese benutzt. Höchstens etwas zum "dekorieren" nehmen.
- Ich habe es früher auch nie einsehen wollen, aber richtig ist: Der Käse kommt vorallem drunter und nicht nur drüber! Also: Teig, Tomatensoße, Mozzarella, Belag. Und dann kann man noch zusätzlich oben etwas weiteren Käse streuen, wenn man Käsefreund ist wie ich ;)
- Nicht zu reichhaltig belegen, das gibt schnell eine Sauerei und ist schwieriger zu handlen. Mein Favorit: Soße, Käse, Salami und fertig.
- Für die optimale Größe der Pizza sind die zwei Schäufelchen eine perfekte Schablone. Etwas Überhang geht aber noch.
- Die Schaufeln immer gut mit Mehl bestäuben, erst dann den Teig darauf platzieren. Dann gibt es auch keine Probleme, den Teig von den Schaufeln herunter zu bekommen. Zum Ausrollen eignen sie sich aber nicht sehr gut, dafür sollte man ein großes Brett haben.
- Manchmal bekommt die Pizza auf der Oberseite stärker verbrannte punktförmige Stellen. Um das zu vermeiden einfach zwischendurch mal schnell ein Stückchen drehen.
- Zum Putzen: Den Stein auf gar keinen Fall nass wischen, dadurch könnte er zerstört werden, weil die Feuchtigkeit in die Poren eindringt. Auch wenn er nach einer Weile dunkel wird und schwarze Flecken aufweist: Einfach nur abkratzen, das reicht völlig. Klingt komisch, aber erst durch das viele Eingebrannte mit der Zeit wird der Pizzaboden immer besser und leckerer. Und mal ehrlich, glauben Sie bei Luigi im Steinofen glänzt und blitzt alles wie neu? ;)

Sorry, das war nun eine wirklich ellenlange Rezension. Wollte aber so viele Infos reinpacken, wie möglich. Ich hoffe, dem einen oder anderen etwas weitergeholfen zu haben.
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2424 Kommentare363 von 373 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2011
...folgendes nach 2 Wochen passiert wäre:

Der Ofen ließ sich nicht mehr ausschalten. Ich musste den Netzstecker ziehen, um die Heizstäbe abzuschalten. Nachdem er sich abgekühlt hatte, habe ich den Stecker wieder reingesteckt um zu sehen, ob er sich wieder normal bedienen ließ. Ließ er sich nicht: es gab einen Kurzschluss mit Blitz, Knall und Rauch. Leider war der Ofen nach nur 2 Wochen schon kaputt.

Hinweis zum Produktionsland:

Vor dem Kauf des Models '"Delizia" schauen sich die meisten Interessierten bei Amazon sicherlich auch das andere G3 Ferrari-Model Express Napoli an. Auf der Seite von '"Napoli" steht explizit '"Made in Italy". Beim Model '"Delizia" fehlt eine explizite Angabe über das Produktionsland ' der Naturstein aber, so erfährt man, kommt aus Italien. Ich war vllt. etwas naiv und hab daraufhin auch '"Delizia" für ein EU-Produkt gehalten. Aber: '"Delizia" ist Made in P.R.C. (China). Daraus kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen, ich wollt's nur erwähnt haben. Vielleicht hatte ich mit meinem Model auch einfach nur Pech.

Ich habe '"Delizia" erstattet bekommen und gegen '"Express Napoli" getauscht. Ich kann daher beide beurteilen:

Model Delizia:

+ Pizza fantastisch! Wirklich toll.
+ lässt sich besser öffnen, da Griffe seitlich (besser bei Dampfaustritt)
+ insgesamt modernerer Eindruck / moderneres Design

- minderwertiger verbaut als 'Express Napoli'
- ging bei mir nach 2 Wochen kaputt

Model Napoli:

+ Pizza fantastisch! Wirklich toll.
+ viel stabiler, schwerer gebaut. Kein Plastik, alles Edelstahl.
+ hat TÜV- und GS-Zeichen (ist mir bei Delizia nicht aufgefallen)
+ Design weniger schnittig, dafür sympathisch Retro-mäßig (besser als auf Produktfotos)
+ Timer einstellbar bis 15 min (Delizia nur bis 5 min)

- Griffe sind mittig angebracht - Vorsicht beim Öffnen (Dampf!)
- erfordert anfangs etwas mehr Versuche um die perfekte Temperatur herauszufinden

Beide Geräte liefern grandiose Resultate! Eigentlich hätte Delizia 5 Sterne verdient, wegen des frühen Schadens kann ich nur 3 vergeben.

Ein Tipp zum Schluss:
Versuchen Sie die langsame Teigführung! Ganz wenig Hefe (auf 310 gr Mehl nur 0,5 gr Hefe), dafür eine längere Gärzeit, am besten zwei Tage im Kühlschrank 'reifen lassen'.

Besten Gruß.

________________________________

NACHTRAG NOV. 2014:

Ich habe am Ende mit beiden Modellen schlechte Erfahrungen gemacht.

Auch "Express Napoli" hat nur etwa ein Jahr gehalten. Das Kabel für die oberen Heizstäbe war im Innern so unglücklich angebracht, dass es beim Öffnen und Schließen des Deckels langsam durchgeschnitten wurde. Das hab ich natürlich erst gemerkt, als es zu spät war. Irgendwann kam es wieder zum Kurzschluss und das Ding war hin...

Die Geräte sind leider einfach schlecht gebaut. Sehr sehr schade, denn eigentlich habe ich sie geliebt :(

Ich habe dann den Pizzastein aus dem Gerät ausgebaut und benutze ihn seitdem in meinem Backofen bei höchster Temperatur.
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am 28. Juli 2015
Zu allererst: Es funktioniert. Tadellose, rustikale Pizza, wie beim Lieblings-Italiener, fertig in 5 Minuten.
Kein Vergleich zur selbstgemachten Pizza aus dem Backofen. Pizza braucht höhere Temperaturen, und die werden
hier offenbar erreicht. Ich empfehle, ein bisschen mit dem Teig zu experimentieren. Man sollte spezielles Pizzamehl verwenden. Wenn es beim ersten Mal nicht richtig schmeckt, liegt es vielleicht auch daran, dass zu wenig Olivenöl und Salz im Teig ist. Damit nicht geizen, der Italiener um die Ecke spart daran offenbar auch nicht :-)

Und nun die Einschränkung: Die Qualität des Ofens lässt schon zu wünschen übrig. Es wirkt vieles recht billig, insbesondere das Thermostat
ist eine Frechheit. War bei uns nach einmaliger Nutzung defekt und ließ sich nicht mehr einstellen. Zurückgeschickt, problemloser Umtausch
(das liebe ich so an Amazon). Beim zweiten Ofen wirkt es nun ähnlich wackelig. Wir haben es nun auf Stufe 2,5 gestellt (perfekt für Pizza) und werde es nie wieder anrühren.
Es ist mir schleierhaft, warum man ein Produkt, das in seiner Konstruktion genial wie einfach ist, in einer derart schlechten Qualität abliefert. Ein paar Euro mehr in die Herstellung investiert, und man hätte ein Top-Produkt. Dafür würde ich auch 10 oder 20 Euro mehr bezahlen, zumal es tatsächlich kein vergleichbares Konkurrenzprodukt gibt. Warum andere Hersteller diese Idee noch nicht aufgegriffen haben, ist für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar. Die Nachfrage scheint doch sehr groß zu sein.
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am 18. März 2011
Nachdem das Gerät bei uns eingetroffen ist wurde es unverzüglich getestet.
Ich muß sagen das die Resultate bezüglich der Pizzaqualität für den Hausgebrauch überwältigend sind.
Selbst eine Tiefkühlpizza mittlerer Qualität schmeckt besser als eine vom Pizza Dienst angelieferte.

ABER:

Nach kurzer Zeit (ca. 8 Pizzen später, nach 2 - 3 Wochen) wurde die Fehlerstrom Schutzschaltung des Hauses ausgelöst.
Das Gerät hat einen Erdschluß verursacht. Es gibt keinerlei Hinweise auf dem Gerät bezüglich TÜV oder GS Prüfung.
Nach dem Öffnen des Gerätes bin ich zu der festen Überzeugung gekommen das dieses Gerät diese auch nie erhalten können wird.
Nach meiner Meinung ist der Aufbau des Gerätes bezüglich des Temperaturschalters lebensgefährlich und verstößt gegen die in Deutschland notwendiger Weise zu erfüllenden Vorschriften der VDE 0100 (elektrische Sicherheit).

Es wird also zurückgeschickt und ein Ersatzgerät gleichen Typs wird für mich keinesfalls in Frage kommen.
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am 12. Januar 2014
Nach 2 Wochen regelmäßiger Nutzung möchte ich nun meine Erfahrungen mit diesem Pizzaofen mit euch teilen:

Technik: Im Gegensatz zu Darstellungen anderer Rezensionen prangt auf dem Paket meines Ofens das GS-Logo für geprüfte Sicherheit, es sind mir noch keine Sicherungen um die Ohren geflogen und ich habe auch nicht den Eindruck, dass das Bald passieren könnte. Die Verarbeitung fühlt sich wertig an, die schwarzen Teile des Ofens sind zwar alle aus Plastik, werden aber nicht heiß und sind vertrauenserweckend. Die Temperatur läßt sich nur in Stufen von 1-3 anwählen und nicht in Grad-Angaben, da muss man ein bisschen ausprobieren. Außerdem gibt es eine Art eingebaute Eieruhr, die nach Ablauf klingelt, aber nicht das Gerät abstellen kann

Backen: Das Backgut legt man auf den integrierten Schamott-Stein, wo es mit Ober- und Unterhitze gebacken wird. Der Ofen braucht ca. 10 Minuten zum Vorheizen auf die Stufe 2,5, eine Pizza dauert dann nochmal ca. 5 Minuten. Im Gegensatz zur Produktbeschreibung kann man allerdings nur sehr flache Sachen darin backen, da der Abstand zwischen oberer Heizspirale und dem Stein nur etwa 3-4 cm beträgt, das ist leider schon zuviel für ein Aufbackbrötchen oder Ciabatta (meine Notlösung ist, dass ich die Brötchen aufschneide und in 2 Hälften backe, ist aber nicht ideal...

Pizza: Seinen eigentlichen Zweck erfüllt der Ofen mit Bravour! Zum Einen durch die hohe Temperatur, zum Anderen dadurch, dass der Pizzastein die Feuchtigkeit aus dem Teig aufnehmen kann, entstehen Pizzen wie beim Italiener; mit wunderbar knusprigem Boden, perfekt gebräuntem Käse, und das ganze in 5 Minuten. Meine Freunde belächeln mich öfters für meinen Hang, mir allerhand nutzlose Küchengadgets zu kaufen, aber von diesem Gerät sind alle begeistert! Ich friere den fertigen Hefeteig und die Tomatensauce portionsweise ein und kann mir bei Bedarf nach der Arbeit aus den aufgetauten Zutaten innerhalb von 15 Minuten eine perfekte Pizza machen!

Fazit: Für Pizza- und Flammkuchenfans mit etwas Platz in der Küche absolut empfehlenswert! Hervorragendes Pizza-Ergebnis und einfache Bedienbarkeit; Ein Stern Abzug dafür, dass man entgegen der Produktbeschreibung nur ganz flache Sachen backen kann
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am 24. April 2014
Hallo,
Ich kann eigentlich nur gutes zu dem Gerät schreiben.
Wie in den anderen Bewertungen zu bereits zu lesen ist: Das gerät auf Stufe 2 vorheizen, Pizza drauf, auf Stufe 3 hochdrehen und nach 6 Minuten hat man eine Pizza wie beim Italiener:-)
Auch habe ich keinerlei Probleme die Pizza auf den Stein zu bekommen... die beiden Holzbrettchen leicht mit Mehl bestäuben, und die Pizza rutscht fast von alleine auf den Stein.
Hier noch meine Rezepte:
Pizzateig:
- 550 g lauwarmes Wasser
- 1000 g Mehl Tipo 00
- 28 g Meersalz, fein gemahlen
- 2 g Frische Hefe (kein Schreibfehler)
Die Hefe im Wasser auflösen, ...
…dann das Salz…
…10 % der Mehlmenge mit dem Wasser in der Maschine kneten, dann innerhalb von 10 Minuten das restliche Mehl zugeben.
Auf langsamster Stufe 20 Minuten weiterkneten.
Dann sollte ein weicher, elastischer, nicht klebriger Teig rauskommen.
Teig in 250 gr. Teile Portionieren, und dann in der hohlen Hand zu Kugeln schleifen.
Die Teiglinge in mit Olivenöl leicht beölten Schüsseln 2 Std. bei Zimmertemperatur gehen lassen, danach 12- 48 Std. die verschlossenen Schüsseln in den Kühlschrank stellen.
2 Std. vor dem Pizzabacken die Schüsseln wider aus dem Kühlschrank nehmen.

Pizzaiolo
Zutaten für 6 Pizza-Portionen:

2 kleine Schalotten
4 Knoblauchzehen ( nach Geschmack )
5 EL Olivenöl
1 große Dose geschälte Tomaten oder gehacktes Tomatenfleisch
2 EL Tomatenmark
300 ml Rotwein
1 Rosmarinzweig
4 Petersilienstengel
1 - 2 kleine Chilischoten ( nach Geschmack )
1 TL getrockneter Oregano
Salz
Pfeffer
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, fein würfeln und im heißen Öl
in einem flachen, großen Topf oder in einer tiefen Pfanne andünsten,
jedoch keine Farbe annehmen lassen.
Die Tomaten mitsamt ihrem Saft hinzufügen, das Tomatenmark unterrühren, mit 100 ml Rotwein auffüllen.
Kleingehackte Rosmarin, Petersilienstengel, Chili und Oregano hinzugeben, salzen und pfeffern.
Die Sauce nunmehr ohne Deckel auf ganz kleiner Hitze langsam mindestens eine halbe Stunde,
ruhig auch eine Stunde oder länger köcheln lassen.
Immer wieder mit einem Schuss Rotwein ablöschen, aber nicht mehr als mit einem kleinen Gläschen.
Wenn zu viel Flüssigkeit verdampft, gelegentlich einen Schuss Wasser angießen und umrühren.
Die Sauce sollte zum Schluss sehr dick, fast wie eine weiche, streichfähige Paste, sein und aromatisch duften.

Diese Tomatensauce muss möglichst dünn,
aber gleichmäßig aufgetragen werden.
Verteilt man sie zu dünn, schmeckt die Pizza langweilig.
Ist sie zu dick, ertrinkt der Boden unter der Menge und wird matschig.
Quelle: WWW Google
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am 25. Juli 2015
Wirklich miserable Qualität.Wir freuten uns nach dem Auspacken auf eine leckere Pizza, wie in vielen Rezensionen hier beschrieben. Leider war der Ofen von Anfang an defekt, denn er lief nicht einmal. Daraufhin ( amazon sei Dank) habe ich einen Austauschofen bestellt. Wie immer bei amazon mit wirklich zügiger Lieferung, klasse! Doch hier schaffte ich es gerade mal eine Pizza zu backen, dann war der (Überraschung) Temperaturregler defekt. Somit werde ich mich dann erst mal vom Gedanken einer einfach und schnell gebackenen leckeren Pizza verabschieden und prüfen, ob es andere vernünftige Geräte gibt. Dieser wird es definitiv nicht mehr.
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am 2. September 2015
Ich habe den Pizzaofen nach der ersten Verwendung wieder zurück geschickt. Aufgrund der vielen positiven Bewertungen hatte ich mich zum Kauf entschlossen. Ich hätte mal eher auf die kritischen schauen sollen. Ich habe den Ofen wie empfohlen vorgeheizt und die selbstgemachte Pizza in den Ofen getan. Leider ist der Ofen nicht heiß genug, zumindest was die Oberseite angeht. Der Teigboden wird von unten zwar dunkel, aber der Mozzarella auf der Pizza war nur "angeschmolzen". Dazu kommt, dass er nur sehr schwer sauber zu halten ist. Es tropft immer mal etwas Tomatensauce auf den Stein. Das ist bei aller Vorsicht nicht zu vermeiden. Der Stein ist dann nicht mehr sauber zu bekommen. Dadurch riecht es angebrannt. Das liegt natürlich nicht an der Qualität des Produktes, es sollte aber jedem vor dem Kauf klar sein. Sehr zufrieden bin ich mit amazon, die den Ofen trotz Benutzung und Verschmutzung problemlos zurückgenommen haben und das Geld erstattet haben.
Der Ofen bietet für mich wie beschrieben keine Vorteile. Ich würde jederzeit den Backofen bevorzugen.
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am 19. August 2013
I have been making homemade pizzas for many years. I am still perfecting my techniques and anyone who is serious about making the ‘perfect pizza’ will know it is an art and not something that can be rushed or carried out half-assed!

In the past I have been using oven heated stones and the frying pan/grill technique but this machine makes the best pizza I have ever cooked. I am eating so much pizza now. Even defrost a supermarket frozen pizza and throw it in for five minutes, brilliant brilliant brilliant!

I remember people writing about the light switching off halfway through cooking their pizza. Follow the instructions and have a little patience. You really need to open the cooker for two minutes before adding the pizza and you will not have that problem.

My one issue with the pizza maker is the heating element. It really could do with distributing the heat better and being a little more powerful. But even though it isn’t ‘perfect’ it is still really really good and therefore I happily give it 5 stars.
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am 14. Dezember 2014
Für Minimalisten:
Mein alter Ofen, Optima Pizza Express Happy Hour, schafft 471 Grad (super)
Der Optima Pizza Express Napoli schafft nur noch 317 Grad (zurück geschickt)
Der G3 Ferrari schafft immerhin noch 424 Grad (behalten)
Alles mehrfach gemessen mit einem Billig-Infrarot-Pistolen-Themometer aus dem Baumarkt.
Das ist zwar kein wissenschaftliches Gerät, aber die Tendenzen sind auch damit klar erkennbar.

Nun zu meiner eigentlichen Rezession:
Ist doch toll wie sich die EU um uns dumme Lemminge kümmert. Keine Glühbirnen mehr (dafür hochgradig giftige Energiesparlampen), Reduzierung der Leistung von Staubsaugern, Reduzierung der Maximaltemperatur von Pizzaöfen.
Haben die nix Besseres zu tun ?? Sind das die Probleme dieser Welt ?? Ja dann gehts uns aber gut !

Ich habe bereits einen Pizzaofen Optima Pizza Express happy Hour), jedoch wird dieser nicht mehr vertrieben.
Es gibt zwar noch andere Modelle von Optima, aber die taugen nix mehr (bestellt und getestet).
Der Trick warum die Pizza mit diesen Geräten so wahnsinnig toll wird ist einzig und allein die hohe Temperatur, so wie sie auch im Pizzaofen bei Luigi an der Ecke herrscht (ca. 450 bis 500 C). Die Pizza wird damit so schnell gebacken, dass sie aussen schön knusprig wird und innen locker uns saftig bleibt. Ja, Ja, der Pizzastein macht's - Alles Quatsch. Ohne Hitze nützt auch der beste Pizzastein nix. Sicherlich ist die Temperaturausbreitung mit Stein besser und der auf Stein gebackene Boden schmeckt etwas "rustikaler". Aber wir sind zu viert und bereiten daher unsere Pizzen in Pizzablechen vor. Die können wir dann eine nach der anderen mit Blech in den Ofen geben. Das geht super rein und raus und es gibt keine Sauerei im Ofen. Wenn die Bleche ein paar Mal benutzt wurden bekommt die Pizza den gleichen professionellen rustikalen Geschmack.
Da wir aber immer warten müssen bis eine Pizza fertig ist, kommt die letze Pizza erst ca. 30 Minuten nach der ersten aus dem Ofen. Das ist etwas doof und daher wollten wir einen zweiten Ofen dazu kaufen. Leider gibt es unser Modell nicht mehr und es bagann eine endlos lange Suche und das Studieren von Bewertungen um einen Ofen zu finden, der noch "nach alter Sitte" mit über 400 Grad bäckt. Es gibt sogar bei ebay den Pizzaofen Alfredo mit einem Tuningset welches die Temperaturregelung derart überlistet dass er angeblich 500 Grad erreicht. Das war uns aber zu heikel. Wir sind schließlich beim G3 Ferrari gelandet.
Der Ferrari erreicht zwar nicht mehr die gleiche Temperatur wie mein alter Ofen, aber mit einer Minute mehr Backzeit wird das gleiche tolle Backergebnis erzielt. Damit kann ich leben. Nebenbei macht er einen recht soliden Eindruck, hat vernünftige Griffe und einen guten Stand. Leider passen unsere 28cm Bleche nicht und wir mussten uns zusätzlich noch 26cm Bleche besorgen.
Alles in allem ist das aus unserer Sicht der beste Pizzaofen den es zurzeit zu kaufen gibt.
Warum dann nur 4 Sterne ??
Ganz einfach, im Vergleich ist der alte Ofen ist einfach ganz klar besser :-)

Ich hoffe meine Rezession war hilfreich...
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