Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos Learn More MEX Shower Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen143
4,6 von 5 Sternen
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:10,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. Mai 2009
Ihr erstes Album war mir noch zu blueslastig mit teilweise viel zu kurzen Titeln. Nun war ich anfangs bei ihrem neuesten Werk auch skeptisch. Doch schon beim zweiten Hören entfacht Melody Gardot mit ihren Songs auf "My one and only thrill" Gänsehaut und verführt zum Träumen.
Teilweise sind die Songs sehr sparsam instrumentiert, aber dafür sehr qualitativ: tolle Streicher, die ab und an an Musicals oder sogar klassische Werke erinnern, Klavier, Saxophon, Trompeten, Xylophon und Harfen, eine Wonne, zuzuhören, das klingt alles sehr tiefgehend und ist für mich auch nie schnulzig wirkend. Die Stimme einfach toll, die Strophen und Refrains ein Hochgenuss.

So gibt es wunderbare, ruhige Vocal-Jazz Songs wie "Baby I'm a fool", "Lover undercover", "Our love is easy", "The rain", "My one and only thrill" oder "Deep within the corners of my mind", die durch die umfangreichen Streicher einfach sehr tief gehen und für mich die Highlights sind.
Außerdem noch etwas schwungvollere, fröhlichere Songs wie "If the stars were mine" (vor allem in der Streicherversion ein Hochgenuss), "Les etoiles" und das Cover "Over the rainbow", das hier auch seine Berechtigung findet und im Bossa Nova-Stil eine Bereicherung für die sonst recht öden Cover, die es schon gibt, darstellt.
Ein Bluessong reiht sich auch noch in die Liste "Your heart is as black as night", nicht mein Favorit, aber ok.
Der Song "Who will comfort me" passt in kein Schema, Pop meets Jazz, Blues, Gospel und Independent, ein guter Song. Hier merkt man auch die Bandbreite der Künstlerin.

Insgesamt ist dieses Album eine wahre Bereicherung für die derzeitige Vocal Jazz Schiene, die für meine Begriffe in der letzten Zeit auch oft langweilige Alben hervorbrachte wie z.B. das neue Album von Diana Krall, das zwar stets in den Verkaufscharts weit oben liegt, aber für mich definitiv songtechnisch weit hinter Melody Gardot und "My one and only thrill" liegt.
Für alle Vocal-Jazz-Freunde: eine unbedingte Kaufempfehlung! Super!
66 Kommentare|85 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. August 2010
Ich empfehle allen Fans des Vocal Jazz diese Sängerin. Das sage ich nicht leichtfertig, sie kommt durchaus an die Größen des female Jazz des neuen Jahrhunderts heran (Krall, Barber).
Warum nur 4 Sterne? Weil sie live nochmal eine Größenordnung besser ist (siehe Youtube). Sie hat offensichtlich einen schlechten Label, der die Stücke in den Mainstream treibt. Es sind auf der Platte zuviel Streicher, zu wenig Jazz.

"Baby I'm a fool" findet sich in Youtube mit 2 Trio-Versionen, dort kann man Gardot's Variationsstärke sehen (und ihre Beine auch ;-)
"If Stars were mine" zeigt das Talent schon besser.

Wie viele große Musikerinnen wie Billie Holiday hat auch hier ein Unfall/eine Krankheit die Reife vorangetrieben.

Trotz der Kritik: die Stücke sind großartig, haben Tiefgang. Die Stimme hat Vibrato (sie zittert keineswegs, wie ein Rezensent schreibt). Ihr Gitarrenspiel ist begleitend, da kann sie auch noch technisch zulegen.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"Schon wieder ein Norah-Jones- und Diana-Krall-Klon: Braucht es das?", fragte ich mich zunächst, ehe ich mir die CD schon deshalb anschaffte, weil Larry Klein als Produzent selten enttäuscht. So auch hier: Beim ersten Stück meint man zwar noch, ganz so viele Streicher müssten es vielleicht gar nicht sein, aber dann wickelte mich Melody Gardot Song um Song immer mehr um den durchaus charmant ausgestreckten Finger, bis ich ihrem Charme, ich gesteh's, schließlich gänzlich erlegen bin. Wie sie das "r" rollt, wie entspannt sie zwischendurch zu scatten versteht - das soll ihr, die auch noch die meisten Stücke selbst geschrieben hat, erst einmal jemand nachmachen. Von der Stimmung her schwankt diese CD zwischen schwer liebeskrank und jenem Silvesterabend in New York, da Harry und Sally endlich nicht mehr länger aneinander vorbeilaufen. Zwischendurch groovt es ab und zu auch mal ganz gewaltig. Alles in allem aber gilt: Für Liebespaare und solche, die es werden wollen, ist dieser "one and only thrill" unbedingt zu empfehlen.
0Kommentar|46 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Oktober 2009
Melody Gardot präsentiert mit ihrem dritten Album "My One and Only Thrill" ihre persönliche Vision einer Welt voller Melod[y]ie, Poesie, Harmonie, Melancholie und Raffinesse, die zweifelsohne alle Musikliebhaber verführen und begeistern wird.

Alle 11 Titel bieten ein breites Spektrum an Emotionen und wurden bis auf "Over the Rainbow" von der jungen Ausnahmekünstlerin selbst komponiert. Sowohl die jazzigen als auch die bluesigen Elemente transzendieren und lassen jedes einzelne Stück, musikalisch sowie lyrisch, zu einem wahren Kunstwerk werden.

Während meiner inzwischen anderthalbjährigen, andauernden und täglichen Flucht in Melodys Welt stelle ich immer wieder fest, dass, aus purer Freude und Begeisterung, ich mindestens eine Träne vergießen muss (ja, ja, immer und immer wieder)... ;-) Diese Stimme, die meine Seele geradezu berührt, ist einmalig, unverkennbar und an Sinnlichkeit und Intensität kaum zu übertreffen.

If the stars were mine
I'd give them all to you
I'd pluck them down right from the sky
and leave it only blue...

6 Sterne!

PS. Melody Gardot gibt dieses Jahr zwei Konzerte in Deutschland - sie tritt am 9. November in Köln und am 10. November in München auf.
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Dezember 2009
Diese CD wurde mir von Amazon empfohlen - und hat meinen Geschmack absolut getroffen: Eine wunderbare neue Entdeckung für alle, die orchestral instrumentierten Jazz mit einer eingängigen und variationsreichen Stimme mögen. Selbst altbekannten Stücken wie "Over the rainbow" gewinnt Melody Gardots Interpretation Neues ab. Der melancholische Unterton zieht sich durch alle Lieder hindurch, gesellt sich aber zu einer ganzen Bandbreite von Gefühlen: besonders eindrucksvoll das trotzige "your heart is as black as night".
Melody Gardot - diese Stimme muss man sich merken!
0Kommentar|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2009
...fantastisch, anrührend? Alles trifft zu. Melody Gardot hat eine Stimme die eine Gänsehaut produziert. Die sparsame Orchestrierung der Stücke tut gut und hebt sich von den letzten Versuchen der häufig mit ihr verglichenen Diana Krall ab.
Herauszuheben ist natürlich "Baby Iam a fool". Mein absoluter Favorit ist aber "If the stars were mine". Ein wunderschönes, leichtes Liebeslied.

Wie schon viele andere Rezensenten bedauere auch ich es, daß sie nicht die verdiente Aufmerksamkeit bekommt. Aber - wenn Sie es durchhält - Qualität setzt sich durch.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. November 2009
Wie bekommt man den "normalen" Musikhörer an den Jazz heran? Muss man erst in Würde altern, ehe man die Vorzüge eines guten Jazzsongs erkennt, oder worin liegt das Geheimnis des Zugangs zu dieser Musikform? Wenn sie es wissen, sagen sie es mir, ich bin bisher nicht hinter das Gehmeimnis gekommen. Was ich allerdings weiß ist, dass es immer wieder Ausnahmemusiker im Jazzbereich gibt, die den Spagat zwischen Jazz und Populärmusik schaffen. Mit Melody Gardot kann auf der Liste dieser Musiker ein Name hinzugefügt werden. Und zwar mit Ausrufezeichen!

Die US-Amerikanerin aus New Jersey besitzt die Gabe zwischen Soul, Blues und Jazz innerhalb von Sekunden zu wechseln. Dabei nutzt sie genial die Unterstützung von Klavier, Besen(auf der Trommel, versteht sich), Bläsern und Streichern. Die Musik spielt allerdings bei Gardot-Stücken nur die zweite Geige. Unbestreitbar die Nr.1 ist Melody Gardots Stimme. Klar, akzentuiert, samtig wie das Schnurren einer Katze, sirenengleich oder kräftig und bestimmt. Mit ihr bekommt Melody Gardot jeden Sound in die gewünschte Richtung. Das ist wunderbar anzuhören und einzigartig gut.

Nach einem schweren Verkehrsunfall ist die Sängerin körperlich beeinträchtigt und zudem Geräusch- und Lichtempfindlich. Ihrer Musik tut das keinen Abbruch.
Falls sie mit Jazz bisher schon immer ihre kleinen Problem hatten, aber trotzdem gern ein mal hineinschnuppern würden, dann ist -My one and only thrill- der ideale Einstieg für sie. Garantiert!

Bei den Anspieltipps ist es dieses Mal nicht so einfach. Alle Songs sind von fast gleichmäßig guter Qualität. -Baby i'm a fool- ist ein Opener, wie man ihn sich nur wünschen kann. Mit dem Charme der 60er Jahre, einer puristischen Gitarre, ein paar Streichern, dem Besen und Melodys gnadenlos verspielter Stimme. -Le etoiles- in französischer Sprache gesungen, ist ein Chanson der Extraklasse. An manchen Stellen mehr gehaucht und gegurrt als gesungen, präsentiert Gardot hier die Vielfalt ihrer außerordentlichen Stimme. -Our love is easy- beginnt wie ein Trauermarsch und steigert sich in ein wunderbares Liebeslied hinein. -Who will comfort me- entwickelt sich zur ultimativen Aufforderung zum Fingerschnippen und überzeugt mit genialen Bläsersätzen. -Over the Rainbow- wird von Gardot in einer Coverversion verwandelt, dass man das Original zunächst kaum wiedererkennt. Erst nach ein paar Rhytmen spürt man die kreative Umsetzung des Covers. -Undercover- könnte als Unterlegung einer Filmszene mit Bogart und Bacall herhalten. Wenn es so etwas wie phantastische "Bar-Musik" gibt, dann ist -Undercover- ein Paradebeispiel dafür.

Ich bin auf Melody Gardot aufmerksam geworden, als sie einen Liveauftritt bei der N3-Talkshow hatte. Diese Stimme live zu hören, war ein echtes Erlebnis. Vielleicht hören sie einfach mal in -My one and only thrill- hinein. Die Chance, davon restlos begeistert zu sein, ist nicht gerade gering.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2009
Selten hat mich Musik so mitgerissen, wie diese hervorragende, gefühlvolle und musikalisch hochwertige CD.
Man merkt es Melody Gardot richtig an, mit vieviel Spaß und können sie Musik macht. Das Zusammenspiel zwichen ihrem Gesang und den Musikern beeindruckt mich bei jedem Hören erneut.
Ich ertappe mich dabei, wie ich jedesmal ins Träumen gerate.
Eine absolut empfehlenswerte CD, die einen mal melancholisch, mal glücklich macht.
Perfekt gemachte Musik und eine außergewöhnliche Sängerin!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. August 2009
Wie eine so junge Künstlerin schon so eine charaktervolle Stimme haben kann ist phänomeal. Die CD gefällt nicht nur mir, sondern auch meiner 7 jährigen Tochter, die sie gar nicht mehr herausrücken will.
Ein absolutes Muss für jeden der einfach auf gute Musik steht.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 19. Juni 2009
Jazz ist das eher nicht, sondern irgendwo zwischen Pop, Jazz und Chanson, Singer/Songwriter würde es noch am ehesten treffen, und doch - es hat ein richtiges Jazzfeeling, ohne daß man beschreiben kann, woher es kommt. Nur einen Song hat Melody Gardot nicht selbst geschrieben, es ist "Over the Rainbow" mit südamerikanischem Feeling als brasilianischer Regenbogen nach einem tropischen Schauer. Ansonsten sind alle Songs von ihr, und die sind durchaus unterschiedlich, reichen von den kräftigen gospelartigen Tönen von "Who Will Comfort Me", der bluesigen Schwüle von "Your Heart Is As Black As Night", über Balladen wie "Baby I'm a Fool", "Lover Undercover", "The Rain" bis zum Titelstück "My One and Only Thrill", das liegt bereits an der Grenze zum Chanson, ebenso wie "Our Love Is Easy" und "Les Etoiles".

Melody Gardot begleitet sich und ihre hinreißende Stimme selbst auf Piano und Gitarre, hin und wieder gibt es ein trauriges Saxophon, und auf einigen Stücken hat sie leider der (unseligen) Tendenz zu Streichern nachgegeben, die sind aber nicht wirklich störend, sonder eher gut gemacht.

Wenn man einen Vergleich mit der ungefähr gleichzeitig herausgekommen "Quiet Nights" von Diana Krall ziehen will, so hat Melody Gardot meiner Meinung nach diese um Längen geschlagen. Im Jazz/Pop-Grenzbereich erinnert sie mich persönlich an Peggy Lee (obwohl ich damit wohl ziemlich allein dastehe, die meisten Kritiker vergleichen sie mit Norah Jones), nicht so sehr wegen ihrer Stimme, die sind sich gar nicht so ähnlich, es ist die Wärme, die sie in ihre Songs legt, die bei mir Erinnerungen an Ms Lee wecken.

Sehr sehr gute CD, man ist gespannt, was da noch folgt.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

1,29 €
1,29 €
8,49 €