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5.0 von 5 Sternen Ich habe deinen Mund geküsst, Jochanaan...
Es ist kein Geheimnis, dass Richard Strauss Oper "Salomé" nicht unbedingt leichte Kost ist. Wer sich aber an die Oper wagt und vielleicht noch dazu etwas von Oscar Wildes Dichtung und dem Lebensgefühl der Décadence kennt, dem kann "Salomé" schlicht einen Genuss sonderlicher Güte verschaffen - natürlich nur, wenn man die richtige...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2010 von Wolfgang-Armin Rittmeier

versus
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3.0 von 5 Sternen Tolle Solisten, aber Strauss' Musik ist nichts für mich
Mit Richard Strauss habe ich mich bereits mehrfach auseinander gesetzt. Leider kann mich die Musik nicht vollends überzeugen, auch wenn ich nicht sagen kann, woran das liegt. Das macht es mir natürlich schwierig, diese Inszenierung der Oper 'Salome' zu rezensieren. Aber ich möchte es trotzdem nicht versäumen.

Sämtliche Solisten dieser...
Veröffentlicht am 5. März 2012 von James T. Kirk


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5.0 von 5 Sternen Ich habe deinen Mund geküsst, Jochanaan..., 8. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Salome-Sony Opera House (Audio CD)
Es ist kein Geheimnis, dass Richard Strauss Oper "Salomé" nicht unbedingt leichte Kost ist. Wer sich aber an die Oper wagt und vielleicht noch dazu etwas von Oscar Wildes Dichtung und dem Lebensgefühl der Décadence kennt, dem kann "Salomé" schlicht einen Genuss sonderlicher Güte verschaffen - natürlich nur, wenn man die richtige Einspielung im Plattenschrank hat.

Und das ist - mit Verlaub gesagt - Erich Leinsdorfs Aufnahme aus dem Jahre 1968 mit Montserrat Caballé in der Titelrolle.

Grund dafür ist zum einen die Besetzung der Caballé, die hier Unbeschreibliches leistet. Wunderbar passt ihr helles, schlankes, leichtes und durch und durch mädchenhaftes Timbre auf die blutjunge Salomé. Dabei erleben wir hier keine singende Lolita. Denn Montserrat Caballé kann auch anders. Erotisch, insistierend und mit einem guten Funken Wahnsinn (herrlich die gutturale Färbung im tiefen Register) - das ist die andere Seite der Charakterzeichnung, wobei es die große Sopranistin keinerlei Mühe kostet, innerhalb von Sekunden umzuschalten.

Aber auch die restliche Besetzung ist grandios. Sherrill Milnes, einer der besten Baritons seiner Zeit, gibt einen visionär entrückten, aber auch kraftvollen Jochanaan, Richard Lewis Zeichnung des vor Lust geifernden Herodes ist exquisit, auch und gerade in dem Moment, in dem Herodes die Kontrolle der Situation entgleitet. Glänzend Regina Resniks Herodias, die - ganz der Rolle gemäß - auch klanglich Mut zur Hässlichkeit beweist. Hinzu tritt das glänzend disponierte London Symphony Orchestra, das unter Leinsdorfs Leitung die Partitur in ein wahrhaft rauschendes Klangpsychogramm verwandelt. Diese Aufnahme ist das, was sich jeder Diskophile wünscht: ein Glücksfall.
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3.0 von 5 Sternen Tolle Solisten, aber Strauss' Musik ist nichts für mich, 5. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Salome-Sony Opera House (Audio CD)
Mit Richard Strauss habe ich mich bereits mehrfach auseinander gesetzt. Leider kann mich die Musik nicht vollends überzeugen, auch wenn ich nicht sagen kann, woran das liegt. Das macht es mir natürlich schwierig, diese Inszenierung der Oper 'Salome' zu rezensieren. Aber ich möchte es trotzdem nicht versäumen.

Sämtliche Solisten dieser Aufnahme aus dem Jahr 1968 liefern Spitzenleistungen ab. Besonders gut haben mir Richard Lewis als Herodes und Montserrat Caballé in der Titelrolle gefallen. Beide haben so überzeugend gesungen, dass ich mich in die Geschichte hineinversetzt gefühlt habe. Auch alle anderen Solisten (u. a. James King als Narraboth und Sherrill Milnes als Jokanaan) zeigen sich auf der Höhe ihres Schaffens.

Warum ich dann nur drei Sterne vergebe? Ganz einfach. Zu einem Operngenuss gehören für mich nicht nur tolle Solisten sondern auch wunderschöne Musik. Und diese vermisse ich hier - wie ich bereits erwähnt habe. Auch wenn das Ensemble des London Symphony Orchestra unter Leitung von Erich Leinsdorf ebenfalls hervorragendes leistet.
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Salome-Sony Opera House
Salome-Sony Opera House von Erich Leinsdorf (Audio CD - 2010)
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