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5.0 von 5 Sternen Redman mal anders?
Ja, Redman ist schon lange dabei und hat auch das Genre entscheidend geprägt. Und ja es stimmt - dieses Album hört sich auch anders an als man es von Redman auf den Vorgängeralben gewohnt war. Ja zum Glück!!! Ich finde es hat etwas mit Weiterentwicklung zu tun - und die darf halt auch mal gerne vom gewohnten abweichen. Wäre dieses Album genau so...
Vor 8 Monaten von Ehemann veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Who is Reggie Noble?
So, nach gefühlten zehn neuen Release Dates ist es endlich soweit, Redman released Reggie, oder besser gesagt, DEF JAM erbarmt sich einem Veteran der alten Schule noch mal eine Chance zu geben. In mehreren Interviews, darunter einem mit mir im Frühjahr 2010 in Mainz, hat Redman angekündigt, dass Reggie eine etwas andere Seite von ihm zeigen wird, eine etwas...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2010 von H-DUB


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Who is Reggie Noble?, 17. Dezember 2010
Von 
H-DUB "Soul Patrol" (FFM) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Reggie (Audio CD)
So, nach gefühlten zehn neuen Release Dates ist es endlich soweit, Redman released Reggie, oder besser gesagt, DEF JAM erbarmt sich einem Veteran der alten Schule noch mal eine Chance zu geben. In mehreren Interviews, darunter einem mit mir im Frühjahr 2010 in Mainz, hat Redman angekündigt, dass Reggie eine etwas andere Seite von ihm zeigen wird, eine etwas experimentellere. Das Ergebnis ist zuerst einmal nicht schockierend, aber doch etwas verwirrend. THAT's WERE i B ist schon hartes Programm, wenn man sich den Beat gibt, aber gleichzeitig auch mit einem Killerflow versehen! Das chillige ALL I DO hingegen zeigt, dass Reggie auch eine Seite hat, in der sich viel um Gefühle dreht. Der Mann ist immerhin seit fast 20 Jahren im Geschäft und hat alles gesehen und gehört. LEMME GET 2 spiegelt daher auch auf einem weiteren slowen Joint seine Geschichte wieder, seine Liebe zu den Fans und zum Reisen durch die Welt. MIC, LIGHTS, CAMERA, ACTION ist zwar auch kein Burner, dafür aber ein beeindruckender Flow vom Altmeister. LITE 1 WITCHA BOI dann die Nummer mit Homie Method Man, die nicht fehlen durfte. Kein Club-Banger, aber die beiden verstehen ihr Handwerk und ergänzen sich wie eh und je und blind! Highlight des Albums, auf dem u.a. Kool Moe Dee, Melanie Rutherford und Ready Roc am Start sind, ist mit Sicherheit der Track TIGER STYLE CRANE, der hoffentlich einen kleinen Ausblick aufs nächste Album bringt. Angeblich arbeitet Reggie Noble derzeit schon an den Follow-Ups zu MUDDY WATERS und DARE IZ A DARKSIDE. Eine Zukunft bei DEF JAM dürfte es nicht geben, auch wenn er dem Label wohl noch ein Album mit METH schuldet. Redman zählt zu den Urgesteinen im Geschäft, und auch in gehobenem Alter hat er noch immer mehr Inhalt zu bieten, als mancher Newcomer. Auch wenn dieses Album sehr gewöhnungsbedürftig ist und nicht zu seinen besten Werken zählt, so bleibt doch festzuhalten: The Story continues !!!
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3.0 von 5 Sternen Schwächstes Redman Album, 20. Januar 2011
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Reggie (Audio CD)
Während Redman in den 90ern noch unheimlich produktiv war, schaffte er es im neuen Jahrzehnt auf lediglich zwei Alben. "Malpractice" und "Red Gone Wild" reichten zwar nicht an seine Klassiker ran, stellten die Fans aber zufrieden. Dies könnte sich mit seinem neuesten Projekt "Redman Presents... Reggie" jedoch ändern. Schon die Ankündigung, dass das ursprünglich als "Reggie Noble "0" 9 1/2" betitelte Werk poppig werden und ohne Beats von seinem langjährigen Begleiter Erick Sermon auskommen soll, lies nicht gerade Vorfreude aufkommen und war wohl mit den gefloppten Vorab-Singles ein Grund für zahlreiche Verschiebungen des Release-Dates. Stellt sich nun die Frage, ob Redmans Experiment in die Hose ging oder vielleicht doch ein Überraschungshit geworden ist.

Mit dem Opener "Reggie" stellt uns Redman den Mann hinter dem Künstlernamen, nämlich Reggie Noble, der auch verantwortlich für den neuen Style ist, vor. Von Pop ist hier noch keine Spur, sondern wir bekommen eine angenehme Produktion, die eher an Conscious als an Redmans sonstige Musik erinnert, zu hören. "That's Where I B" klingt schon mehr nach dem crazy Rapper aus New Jersey. Unterstützt wird er von DJ Kool, mit dem er ja schon auf "Let's Get Dirty" harmonierte. Ähnlich wie beim Banger aus 2001 geht es hier mit druckvollen Beats und viel Einsatz von schrägen Synthesizer-Klängen richtig zur Sache und zeigt zwei über 40-Jährige, die scheinbar nicht erwachsen werden wollen. Dem ein oder anderen ist vielleicht die Lead-Single "Def Jammable" bekannt. Genau wie die anderen Singles, die eigentlich für das Album gedacht waren, wurde auch dies kein großer Hit. Wenn man sich die Nummer so anhört, ist das keine große Überraschung, kurz gesagt: das Stück ist Langeweile pur. Es passiert wirklich nichts. Das Instrumental läuft ohne Drive vor sich her, nervt mit seinen schrillen Tönen und bietet obendrein einen autogetunten Redman. Autotune ist gleich ein gutes Stichwort, denn Red scheint ein Faible dafür zu haben und verwendet die Stimmverzerrung noch öfter. So zum Beispiel auf dem folgenden Track "Full Nelson". Im Refrain macht Redman einen auf T-Pain, rappt während der Strophen aber dafür richtig bissig, leider sind seine Gäste Ready Roc, Runt Dawg und Saukrates ziemliche Schlaftabletten am Mic. "Lift It Up" ist einer der nur 5 von 13 Songs, die ohne Feature auskommen. Irgendwie klingt der Titel nach Dirty South, kommt mit kraftvollem Bass und pompöser Hintergrundmelodie aus der Elektronik daher. Einen echten Hit hören wir hier zwar nicht, dafür ist die Nummer recht chillig, passend dazu rappt auch Redman relaxt.

Einen smoothen R&B Jam liefert uns Reggie in Begleitung von Faith Evans. Wirklich spektakulär ist auch das nicht, mit der Zeit sogar ein wenig eintönig, aber wenn man etwas mit Soul anfangen kann, wird man die Skip-Taste nicht betätigen müssen, da besonders Mrs. Evans mit ihrem eingesungenen Refrain überzeugen kann. Gefühlvoll zeigen sich Redman und Saukrates auf "Lemme Get 2". Zwar dreht es sich hier nur ums Jetten um die Welt, der Refrain - übrigens auch mit Autotune - reißt es aber wieder raus und lässt uns mit der Zeile "You livin on your own cloud in the sky" gedanklich fast schon selbst fliegen. Dank wunderschönem Pianospiel wirkt die musikalische Unterlegung sehr gefühlvoll, allerspätestens jetzt erkennt man, dass es sich hier definitiv nicht um ein typisches Redman Album handelt. Die folgenden Tracks "Mic, Lights, Camera, Action" und "Cheerz" (feat. Ready Roc & Melanie Rutherford) haben wieder etwas mehr Power, kommen aber nicht über den Status des grauen Mittelmaß hinaus. Besser wäre da "Rockin' Wit Da Best". Von etwas Besonderem zu sprechen wäre zwar auch hier falsch, aber die Energie des rhythmischen Beats scheint Redman hörbar gut zu tun, außerdem konnte er Altmeister Kool Moe Dee noch einmal ins Studio locken, allerdings agiert dieser im Hintergrund. Worum es bei "Lite 1 Witcha Boi" geht, dürfte wohl jedem klar sein. Passend dazu geht es auch hier entspannt zur Sache. Insgesamt ein nettes Stück, bei dem auch noch Method Man und Bun B einen Blunt anzünden, aber im Vergleich zu Klassikern wie "How High" oder "How To Roll A Blunt" kommt einem dieser Track etwas einfallslos vor. Die Endphase wird mit dem soften und leider nicht besonders guten "Whn The Lights Go Off" (feat. Poo Bear) eingeleitet, findet aber mit dem flotten und energiegeladenen "Tiger Style Crane" einen ordentlichen Abschluss.

Man muss schon sehr tolerant sein, um bei "Redman Presents... Reggie" nicht vollkommen enttäuscht zu sein. Redman Fans dürften seine derben Rhymes und krachende Beats vermissen. Zwar wurde dies ja im Vorfeld schon angedeutet, aber ob es gefällt ist bekanntlich eine andere Frage. Allgemein lässt sich über die Platte sagen, dass sie viel Mittelmaß, Langweiliges und Brauchbares bietet und damit zwar nicht komplett überzeugt, aber auch nicht total misslungen ist.
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5.0 von 5 Sternen Redman mal anders?, 13. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Reggie (Audio CD)
Ja, Redman ist schon lange dabei und hat auch das Genre entscheidend geprägt. Und ja es stimmt - dieses Album hört sich auch anders an als man es von Redman auf den Vorgängeralben gewohnt war. Ja zum Glück!!! Ich finde es hat etwas mit Weiterentwicklung zu tun - und die darf halt auch mal gerne vom gewohnten abweichen. Wäre dieses Album genau so geworden wie der Vorgänger, dann würde ich dies eher als Stillstand oder Rückschritt werten.
Die Beats auf dem Album sind teilweise für eingefleischte Fans von Redman schon etwas gewöhnungsbedürftig. Keine Angst - das vergeht nach ein paar mal hören von ganz alleine und tut auch nicht weh. Was die Texte angeht und die Art und Weise wie "Reggie" diese dem Hörer um die Ohren haut, da kann ich keinen Unterschied zum "alten" (oder lieber "jungen") Redman erkennen. Das Album ist erfrischend Abwechslungsreich und geht auch ein wenig in die Experimentelle Richtung - jedoch ist es auf jeden Fall ein gelungenes Werk und die fünf Sterne verdient es sich mit Leichtigkeit.
Wer sich schwer tut damit, dass ein neues Album auch mal anders klingen darf (und sogar sollte) wie der Vorgänger, der sei gewarnt. Bei den ersten paar mal anhören tut man sich nicht leicht eine typische Redman Platte zu erkennen. Nur wie bereits erwähnt, gebt der Platte (und Euch selbst) eine Chance, lasst das gut Stück ein paar mal laufen, hört zu - und sagt dann nochmal, dass dieses Album nicht zu 100% Redman sei.
An dieser Stelle - ganz klare Kaufempfehlung von meiner Seite!
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Reggie
Reggie von Redman (Audio CD - 2010)
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