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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen immer noch sehr empfehlenswert, 6. September 2012
Von 
opernfan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Sonate Op.111/Etüden/Toccata/Nocturne (Audio CD)
Es ist leider sehr ruhig geworden um Herr Pogorelich und ich muss gestehen, dass auch ich ihn aus den Augen, den Ohren verloren habe. Was schade ist, denn der junge Pogorelich war ein überaus spannender Pianist, der viel Neues zu sagen hatte. Und dabei über einen unvergleichlichen Anschlag verfügte, den man sofort erkannte.
Und so liefert er auch hier äußerst spannende Interpretationen von Schwergewichtern der Klavierliteratur ab.
Er geht unbekümmert an Beethovens opus summum maximum heran, ja fast respektlos. Wagt viel und gewinnt. Das ist durchdacht, sehr musikalich, die Musik swingt und verklingt dann letztendlich im ätherischen Raum; aber nie tut Pogorelich der Musik Gewalt an. Es mag eine extreme Interpretation sein, spannend ist sie allemal. Und mitreißend.
Gleiches gilt für die symphonischen Etüden von Schumann, die er technisch perfekt, ungemein farbig und differenziert gestaltet. Für mich immer noch die Referenzeinspielung dieses Werkes.
Für Klavierliebhaber eine immer noch sehr empfehlenswerte Aufnahme.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beethoven: teils als Ragtime, teils als Schlaflied, 5. April 2014
Von 
Niklas Morgan "History Reader" (Berlin, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Pogorelich ist schon für seine eigenwilligen Interpretationen bekannt. Manche halten ihn für ein Genie, andere für einen Exzentriker. Auf dieser CD steht die letzte Klaviersonate von Beethoven im Mittelpunkt. Hier lässt Pogorelich mal wieder seinem Individualismus freien Lauf. Der zweite Satz, die berühmte Arietta mit Variationen, dehnt er auf 20 Minuten aus. Das sind 5 Minuten mehr als zB bei Kempff. Die schnellen Variationen klingen schon fast nach Ragtime, Scott Joplin lässt grüßen. Die langsamen sind seeehr langsam. Mag sein, dass es originell gespielt ist, aber leider geht der Fluss dieser Komposition dabei verloren. Wer verschiedene Einspielungen hat, mag das zu Vergleichszwecken mal hören, denn man hört das Stück auf einmal ganz anders. Aber ob es im Sinne Beethovens ist, sei mal dahingestellt.
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