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579 von 714 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einige Anmerkungen zu diesem Top-Film:
Ich werde mich in meiner Rezension sowohl mit dem Film, mit der Blu-Ray als auch mit der Thematik befassen.

Fangen wir beim Film an:

Es ist ein Tarantino-typischer Film in einer Tarantino-UNtypischen Zeitepoche. Eine Gruppe von "unrühmlichen Mistkerlen" hinter feindlichen Linien, hat sich unter dem Kommando von Lt. Aldo Rayne (Brad Pitt)...
Veröffentlicht am 25. Januar 2011 von Daniel Pickartz

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Christoph Waltz beste Schauspielleistung
Ein genialer Christoph Waltz, dafür lohnt es schon den Film zu schauen. Wenn man das Hirn komplett abstellt, funktioniert der Film mit seinen nicht so leicht vorhersehbaren Wendungen, der Tarantino typischen Filmmusik (aus allen Stilrichtungen der Musikgeschichte zusammengeklaut)absolut.

Mit funktionierender Hirnfunktion wird man versucht sein, die...
Vor 10 Monaten von fini veröffentlicht


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579 von 714 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einige Anmerkungen zu diesem Top-Film:, 25. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Inglourious Basterds [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich werde mich in meiner Rezension sowohl mit dem Film, mit der Blu-Ray als auch mit der Thematik befassen.

Fangen wir beim Film an:

Es ist ein Tarantino-typischer Film in einer Tarantino-UNtypischen Zeitepoche. Eine Gruppe von "unrühmlichen Mistkerlen" hinter feindlichen Linien, hat sich unter dem Kommando von Lt. Aldo Rayne (Brad Pitt) zusammengeschlossen um die Faschisten auszurotten. Dabei sind sowohl Amerikaner, als auch Deutsche und Juden sind auch mit von der Partie, angeführt, von einem halben Apachen (Indianer,Ur-Einwohner). Somit ein Multi-Kulti Exekutionskommando auf der Jagd nach der Wehrmacht.

Ich hätte genau von diesen Szenen, wo es um die "Basterds" und deren Jagd geht, gerne viel mehr gesehen.Die waren der amüsante Teil des Films. Eine weitere Handlung zeigt die französische Kinobesitzerin, die ihre Tore zu ihr Filmpalast, für das ganze Deutsche, obere Regime öffnen muss, da ein deutscher Filmabend veranstaltet wird.
Organisiert wird dieser Abend vom "Judenjäger",Christoph Waltz), der ganz nebenbei auch auf die "Basterds" angesetzt wurde. Und alles wird im Kino sein Ende finden.

Christoph Waltz hat genug berechtigtes Lob bekommen, allein schon bei Amazon. Dazu muss ich nichts mehr sagen.

Ich persönlich finde Diane Krüger in diesem Film extrem grauenhaft und ich weiß, dass ich mit diese Meinung nicht alleine dastehe. Andere deutsche Darsteller, wie Daniel Brühl und auch Til Schweiger sind ganz annehmbar.

Wo Tarantino drauf steht, da ist auch Tarantino drin. Eine Sache, die er nicht ablegen kann ist, dass er seine Meinungen und Ansichten durch die Figuren wiedergibt, die er kreiert. Das heißt, er berücksichtigt in seiner Charakterentwicklung bestimmte Charaktereigenschaftem und besondere Merkmale, aber sobald es um die Dialoge geht, da hört man nicht die Figuren des Films sprechen, man hört im Grunde TARANTINO sprechen.

Aber Schwamm drüber. Der Film ist sehr dialog-lastig, dennoch sind die Dialoge nicht uninteressant. Teilweise sind sie sehr clever und amüsant zugleich. Dasselbe gilt übrigens auch für die Story, an sich. Viele lassen sich hier negativ über die Gewaltdarstellung aus. Erstmal: Wer sich einen Tarantino-Film ansieht und etwas gewaltfreies erwartet, der ist selbst schuld. Zum anderen hat er schon schlimmeres gebracht. z.B bei "Kill Bill".

Aber das sich die Leute bei "IB" über die Gewaltdarstellung beklagen, hat wohl eher etwas damit zu tun, gegen WEN sich die Gewalt richtet. Ich frage mich, ob diesselben Leute auch bei "Kill Bill" rumgeheult haben, weil dort haufenweise "böse" Japaner abgemetzelt wurden, aber dazu komme ich später
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Zur Blu-Ray:

Da gibt es nicht allzu viel zu sagen: Das Bild ist makellos und gestochen scharf.
Am Ton gibt es auch nicht zu bemängeln.

Das Zusatzmaterial ist sehr umfangreich und unterhaltsam.

Also technisch ist diese Blu-Ray mit einer der besten, die je in meinem Player waren.

Mehr kann ich zur Blu-Ray nicht sagen, sorry. Mir brennt auch was ganz anderes auf der Seele:
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ACHTUNG: Folgender Text beinhaltet SPOILER und ausserdem könnten sich einige auf den Schlips getreten fühlen:

Ich habe mir viele negative Rezensionen zu diesem Film durchgelesen, besonders die 1-Stern Bewertungen. Und ich habe für die meißten Leute kein Verständnis und kann deren Meinung nicht tolerieren, weil sie in ihrem verletzten "Nationalstolz" einfach maßlos übertreiben.

Der Großteil der Leute, die den Finger heben und sich die deutsche Wunde lecken, haben überhaupt nicht kapiert,(oder WOLLEN nicht kapieren), dass der 2.Weltkrieg diesem Film lediglich als Kulisse gedient hat. Auch wird hier gerne mal übersehen, dass die Amerikaner als sadistische Brutalos dargestellt werden und die Deutschen als intelligente Lebemänner, die sogar mehrere Sprachen sprechen.

Der Film soll uns nicht zum 100. Mal daran erinnern, was für eine dunkle Vergangenheit wir haben und er ist auch nicht als Vorwurf gedacht und auch nicht als Hass-Propaganda, gegen uns böse Deutsche. Das hat damit überhaupt nichts zu tun!

Es ist einfach eine fiktive Handlung, die in eine reale Zeitepoche eingebaut wurde. Quentin Tarantino ist nicht der erste, der das getan hat.

Dazu sei gesagt, dass es bei vielen eh die geliebte Doppel-Moral ist, die hier die Oberhand gewinnt.

Jedes Land hat, historisch gesehen, Blut an den Händen. Und über jedes Land wurde die blutige Historie mal ein ernster Film gemacht. Habt ihr euch da beschwert?

Wie hat Mel Gibson denn die Engländer in "Braveheart" dargestellt? Alles kaltherzige, arrogante Mörder und Vergewaltiger. Dabei war die Geschichte gar nicht so unähnlich. Schottland war von den Engländern besetzt, so wie Frankreich von den Deutschen mal besetzt war. Und man hat sich dagegen gewehrt.

In "Braveheart" wurden somit haufenweise "böse" Engländer abgeschlachtet, und der Film war noch brutaler, als "IB". Habt ihr euch da auch so beschwert, wie bei QT's Werk? Geht es auch wirklich um die Gewalt, per sé, oder um die Gewalt, gegen die deutschen? Und so, wie QT die deutschen darstellt, könnt ihr doch noch froh sein. Steven Spielberg hat sie doch wirklich hauptsächlich als seelenlose Monster dargestellt und dessen Filme sollen den historischen Tatsachen entsprechen, was von "Inglorious Basterds" niemals, irgendjemand ansatzweise behauptet hat.

ACHTUNG SPOILER:

Das bringt mich zu den Leuten die aufschreien, weil der Film falsche historische Tatsachen vermittelt:

Es ist keine Dokumentation und kein Anti-Kriegsfilm. Es ist einfach eine GESCHICHTE!

Das Hitler und Konsorten am Ende in einem Kino in Frankreich getötet werden, dass ist in Wahrheit gar nicht so gewesen? Nee, echt jetzt????

Leute, hört auf, so bescheuert naiv zu tun. Es ist ein Tarantino Film. Und das das Böse am Ende in einem Kino vernichtet wird, ist als Liebeserklärung an das Kino und an jeden Film-Fan gedacht. Weil Tarantino selbst ein besessener Film-Fanatiker ist.

Wie gesagt, ich denke nicht,dass es verboten ist, eine fiktive Story in eine reale Zeit einzubauen, Deswegen ,vergesst die Geschichte, interpretiert nicht irgendeinen MÜLL in diesen Film hinein und stempelt ihn nicht als etwas ab, was er überhaupt nicht ist.

Der Film soll lediglich unterhalten und ist nicht ernst zu nehmen.

Allein anhand hunderter Rezensionen, hier bei Amazon, sieht mann, dass die Meinungen zu diesem Film sehr stark auseinander gehen. Und ich erwarte auch nicht, dass mit mir jetzt jeder einer Meinung ist. Allerdings ist nicht jeder, der unter meiner Rezension nun auf "nein" klickt ernst zu nehmen, da es wirklich Leute gibt die:

- Es nun mal nicht verstehen WOLLEN.
- Die zu sehr auf ihre eigene Meinung versteift und zu rechthaberisch sind.
- Die sowieso auf jede kleine, lächerliche Gelegenheit warten, um ihren pseudo-moralischen Finger zu heben und ihre dumme "Anti-Amerika"- Hetze loszulassen.

Und mit solchen Leuten zu diskutieren ist zwecklos. Ansonsten nehme ich natürlich jede Meinung dazu ernst.

Niemand hat bei der Produktion des Films daran gedacht, auf diese Weise "uns bösen deutschen" einen reinzudrücken. Die Leute unter Euch, die in der Vergangenheit hängen, ihr wollt den Machern mit aller Gewalt eine gewisse Einstellung uns gegenüber aufzwingen. Ich würde nur gerne mal verstehen, was Euch das gibt. Warum wolt ihr in diesem Film unbedingt etwas sehen, was gar nicht gerechtfertigt ist? Der Film ist nicht krank, die Leute, die diesen Film mögen sind auch nicht krank, sondern die Unterstellungen von diesen verbohrten Leuten sind es.

PEACE!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spielt mit Klischees, ohne sie wirklich zu bedienen, 21. Mai 2012
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Inglourious Basterds (DVD)
Jim Bridger und Lieutenant Aldo Raine stellen eine jüdische Einheit zusammen, die im vom deutschen Feind besetzten Frankreich so viele Feinde wie möglich auf Guerilla Art zu töten. Dieses Vorgehen bringt der Truppe den Namen Basterds ein, auch weil Lieutenant Raine gerne seinen Gegnern ein Hakenkreuz in die Stirn ritzt um sie für immer als Nazis zu kennzeichnen, falls sie einmal die Uniform ausziehen sollten.
Das alliierten Oberkommando beauftragt die Basterds, eine Kinopremiere im wahrsten Sinne des Wortes hochgehen zu lassen, und so die Nazielite auszulöschen. Dabei stoßen diese jedoch auf jede Menge unerwartete Probleme.

Dieser Film ist schwer einzuordnen. Für einen Tarantino Film erstaunlich zahm und unblutig. Ja es gibt Schießereien, aber für einen (Anti-)Kriegsfilm sind die absolut im Rahmen.
Was diesen Film besonders macht ist, dass er mit allen Klischees spielt, ohne sie wirklich zu bedienen, und das ist wirklich selten. Die amerikanischen Helden, sind dermaßen von sich überzeugt, und stellen sich dabei so dämlich an, dass es Spaß macht ihnen zuzusehen. Dilettanten aber cool und von sich überzeugt. Die Deutschen sind natürlich die Bösen, aber Christoph Waltz als SS-Standartenführer Hans Landa ist so dermaßen superintelligent, dass er die Basterds einfach noch dümmer aussehen lässt als sie sich ohnehin anstellen. Überhaupt spielt Christoph Walz alle an die Wand. Neben ihm sehen die Hollywood Stars aus wie blasse Anfänger und ich verstehe nicht, warum Landa als Nebenrolle angesehen wird, für mich war er der eigentliche Hauptdarsteller und degradierte Brat Pritt zu einem Laienschauspieler.
Dennoch hat der Film ein ganz großes Problem. Viele Szenen sind einfach einen Tick zu lang, zu detailverliebt, zu dialoglastig ausgespielt und damit teils zu sehr auf die Kante getrieben bzw. einfach über die Kante getrieben. Als Beispiel wäre da das Studel Essen zu nennen oder die Kellerbarszene mit dem Kartenspiel. Teilweise hätte man da ein wenig kürzen oder schneiden sollen.
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5.0 von 5 Sternen Super, 14. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inglourious Basterds (DVD)
Habe diesen film im Kino gesehen und mußte ihn unbedingt haben. Das ist ein Film, den man sich immer wieder anschauen kann
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5.0 von 5 Sternen Tarantino hängt die deutschen Stars an die ganz große Glocke!!!, 16. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Inglourious Basterds (DVD)
Ich kann gar nicht glauben, dass dieses Meisterwerk so lange an mir vorbei gegangen ist. Es ist fast so, als hätte Tarantino diesen Film extra für uns Deutsche gemacht. Es war in jedem Fall mutig dem US-Publikum einen Film zuzumuten, der 2/3 in Deutsch gesprochen wurde. Die Amerikaner sind ja nicht gerade dafür bekannt selber zu synchronisieren und Untertitel sind sie ja schon gar nicht gewohnt. Der Film ist einfach grandios. Die Besetzung brilliert nur so vor deutschen Stars, dass sich sogar ein Brad Pitt und ein Eli Roth mit Nebenrollen begnügen müssen. Ganz vorne weg zeigt sich ein genialer Christoph Waltz von seiner besten Seite. Direkt dahinter folgen ihm Till Schweiger, Daniel Brühl und August Diehl. Besonders von August Diehl hätte ich mir gewünscht, dass er noch ein paar Minuten mehr im Fokus gestanden hätte. Bei ihm trieft die Genialität wirklich aus allen Poren. Seine Szene mit Michael Fassbender in der Kneipe war einer der spannendsten Momente im Film und einer der besten Filmmomente jemals! Auch wenn ich anfangs Bedenken hatte, ob ich einen Film über Nazis von Tarantino überhaupt sehen möchte, muss ich sagen, dass ich nicht solange hätte warten sollen. Ein grandioser Film, der genau die Art von schwarzem Humor und Gewaltexzessen zeigt, für die Tarantino so bekannt ist. Nichts destotrotz hat der Film aufgrund der hochkarätigen deutschen Besetzung ein erstaunlich hohes Niveau zu bieten. Absolute Empfehlung meinerseits!
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5.0 von 5 Sternen Sehr gut, 28. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inglourious Basterds (Amazon Instant Video)
Wer kriegsfilme(veterane) für Harte Männer mag der ist bei diesem Film richtig !
Brad Pitt bringt seine rolle echt klasse rüber.Der harte Mann der vieles erlebt hat und eiskalt ist!
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5.0 von 5 Sternen Tarantinos Bastarde verändern den 2. Weltkrieg!, 8. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inglourious Basterds [Blu-ray] (Blu-ray)
Ja, der Film hat mir sehr gefallen. Ich kann sagen, dass Inglourious Basterds zu den besten Filmen des Jahres 2009 gehört. Die „Basterds“ haben mich unterhalten.
Tarantino inszeniert einen absurden Film mit genialen Dialogen und einem tollen Schauspieleraufgebebot.
Nach der anfänglichen Skepsis hat mich der Film überrascht und überzeugt.
Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte sich den Film sobald er auf DVD/Blue-Ray (im Februar) erscheint anschauen.
Wer auf Intelligente Unterhaltung Wert legt, kommt an dem Film nicht vorbei.
Ich kann eine klare Empfehlung für den Film aussprechen. Ein richtig guter Film mit richtig guten Schauspielern.
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5.0 von 5 Sternen Christoph Waltz spielt Brad Pitt an die Wand !!!, 5. Februar 2014
Von 
Frank Uwe (Nordrhein-Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inglourious Basterds [Blu-ray] (Blu-ray)
"Inglourious Basterds" ist der 7. Film von Quentin Tarantino.

Wie bereits in anderen seiner Filme schafft Tarantino es, selbst minutenlange, scheinbar belanglose Gespräche äußerst spannend erscheinen zu lassen. Eine der Hauptrollen spielt Christoph Waltz. Er ist ein begnadeter Schauspieler und spielt den Weltstar Brad Pitt förmlich an die Wand. In meinen Augen ist Pitt für diese Rolle auch die falsche Besetzung. Christoph Waltz hingegen darf später auch in dem Tarantino-Streifen "Django Unchained" eine Hauptrolle übernehmen.

Das Mitwirken vieler deutscher Schauspieler (u.a. Daniel Brühl, Til Schweiger) macht "Inglourious Basterds" noch interessanter.

Wie so oft bei Tarantino sind auch diesmal einige blutige, für manch einen vielleicht sogar abstoßende Szenen dabei.

Man erhält 2 Stunden 33 Minuten gute Unterhaltung in Blu-ray-Qualität. Bild- und Tonqualität sind top. Der Film ist mehrsprachig, in einigen Passagen wird französisch gesprochen, unterlegt mit deutschen Untertiteln.

Die Extras auf der Blu-ray sind alle in englisch mit deutschen Untertiteln. Es handelt sich um Interviews, Making-Offs, drei erweiterte Filmszenen, einen Kurzfilm, Filmposter, Trailer, u.s.w. das Übliche eben.

Ich kann den Kauf empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Tarantino kann es noch!, 15. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inglourious Basterds [Blu-ray] (Blu-ray)
Hallo liebe Amazonler,
hallo liebe Tarantino Filmkenner,

heute schreibe ich über den Film "Inglourious Basterds" in dem es um eine Elite Truppe aus Jüdisch-Amerikanischen Soldaten geht, die in der NS Zeit brutal gegen die Nazis vorgehen. Dabei gilt ganz klar zu beachten, dass die es sich hier um einen Film handelt!
In Weltuntergangsfilmen sieht man auch wie die Welt untergeht, dies aber nicht der Wahrheit entspricht (zumindest momentan!)

Das heißt ich will damit sagen, dass Hitler natürlich nicht wie im Film in einem Kino bei der Filmpremiere gestorben ist, sondern er sich selbst das Leben genommen hat. Soviel dazu, wer das nicht versteht, hat den Sinn eines "Spielfilmes" nicht verstanden, oder kennt den Unterschied nicht zwischen Film und Dokumentation / Geschichtsfilm.

Wir sprechen hier von Quentin Tarantino und wer einen Tarantino Film ohne Gewalt erwartet, der wird hier enttäuscht, denn besonders in der damaligen Zeit ist Gewalt gar nicht wegzudenken, trotzdem ist die Geschichte, die im Film erzählt wird gut und mit perfekter Besatzung - vor allem einem Christoph Waltz, der wieder mal alles gibt, ich kann es nicht erklären wieso, aber allein wie Waltz spricht ist Wahnsinn, sehr verständlich, ruhig und klar - Top Schauspieler!

Wobei wir in Punkto Top Schauspieler bei Brad Pitt währen, der auch hier wieder einen hervorragenden Auftritt hinlegt. Außerdem ist Till Schweiger ebenfalls hier mit von der Partie.

Ich kann nur sagen, dass man hier nicht dass erwarten soll, was in der Realität auch geschehen ist, dann sieht man sich einen klasse Film an! Einfach Gehirn für die Zeit auf Tauchstation schicken und genießen.

Zur Ausstattung des Filmes gehört auch noch reichlich Bonusmaterial in HD bzw. SD, das fand ich auch gut und kann man sich ohne Bedenken mal angucken.

Mein Fazit:

Story 7/10
Bild 7/10
Ton 6/10 (nicht immer überall so klar)

Wer die Quentin Tarantino schon Filme mochte, kann sich den Streifen hier bedenkenlos angucken, man bekommt wieder mal etwas richtig feines von Tarantino serviert! Klare Kaufempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Top Film, 26. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inglourious Basterds [Blu-ray] (Blu-ray)
Was soll man groß sagen? Aus meiner Sicht schon jetzt ein Kult-Film der in jede Blue Ray Sammlung gehört. Absolut empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Fiktion schlägt Wirklichkeit: Bei Tarantino gewinnt das Kino den Krieg!, 22. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Inglourious Basterds [Blu-ray] (Blu-ray)
Wenn sich ein cineastischer Gratwanderer vom Schlage eines Quentin Tarantino mit seinem Hang zur ästhetisch stilisierten Gewalt einem Thema wie dem Zweiten Weltkrieg widmet, kann man nicht ernsthaft erwarten, dass dabei ein weiteres dieser Machwerke inflationär produzierten Kitsches herauskommt, mit denen vor allem das Fernsehen den Zuschauer in regelmäßigen Abständen versorgt. "Inglourious Basterds" ist eine fast schon kindliche Rachevision, die politisch vollkommen unkorrekt ist, sich um historische Fakten wenig kümmert, in der ohne jegliche moralische Bedenken getötet wird und Tarantino sich mit unverschämter Dreistigkeit über die schwere Bürde der Geschichte hinwegsetzt, indem er den Spieß einfach mal umdreht, die Betroffenen aus ihrem Trauma reißt und die sonst so hilflosen Opfer zu erbarmungslosen Richtern macht. Dabei geht es aber nicht nur um eine surreale Revision einer ungerechten Wirklichkeit, in der die Täter meist ihrer verdienten Strafe entkamen. Dieser groteske Parforceritt will vielmehr eine befreiende Katharsis sein, die sich versucht, von allen Fesseln einer faschistoiden Ästhetik aus jenen dämonischen Zeichen und Symbolen zu lösen, die bis heute immer noch ihr Unwesen in manchen Köpfen treiben. Wer die Nazis endgültig besiegen will, muss ihre Propagandamaschinerie zerstören. In Tarantinos Logik gehört es dazu auch, sich in aller Konsequenz von den gängigen Formen des Erzählkinos zu verabschieden. Man könnte diese heikle Thematik auch als den immer selben drögen Aufguss inszenieren, wie es beispielsweise Bryan Singer nahezu zeitgleich in "Valkyrie" tat. Oder man tränkt stattdessen den Topos in eine hochexplosive Mixtur aus Kriegsfilm, Italo-Western, Agententhriller, Pulps, Comics und einen Hauch von Melodram und reichert das Ganze noch mit etlichen filmischen Zitaten, doppelzüngigen Dialogen, makabren Humor und extravaganten Dingen wie einem Mexican Standoff an. Dabei fällt der Plot ziemlich trivial aus: Eine kleine Gruppe von US-Soldaten unter dem Kommando von Aldo Raine schlachtet alle Nazis ab, die ihnen über den Weg laufen. Ihr Gegenspieler ist der perfide Judenjäger Hans Landa, der gleich zu Beginn eine jüdische Familie aufspürt und ermorden lässt, bis auf Shosanna, der die Flucht gelingt. Sie taucht in Paris unter, wo sie sich als Filmvorführerin über Wasser hält. Als Goebbels ausgerechnet Shosannas Kino für die Uraufführung des Propagandafilms "Stolz der Nation" auswählt, schlägt die Stunde der Rache.

Insbesondere die Exposition erinnert in ihrem erbarmungslosen Rhythmus stark an den Spaghetti-Western und ähnlich wie bei Leone verschwimmen auch bei Tarantino die Trennlinien zwischen Gut und Böse, weil die Guten eben auch ein bisschen böse sind, nur haben sie die besseren Gründe, dies zu sein. Im Prinzip steckt in Typen wie Raine oder Stiglitz dieselbe Sorte Mensch wie in Landa, nämlich ein Sadist. Am deutlichsten wird dies in der Szene in der Kellerbar, als die Basterds in Naziuniform zu einem konspirativen Treffen mit der charmanten Agentin Bridget von Hammersmark erscheinen. Als Betrachter ist man hier kaum noch in der Lage zu differenzieren, zumal sich die Basterds der Methodik ihrer Gegner bedienen. So wie die Nazis mit ihrer Propaganda das Bewusstsein ihres Gefolges manipulieren, so unterminieren die Basterds auf gleiche Weise die Wahrnehmung der Nazis. Jeder von den Basterds könnte auch ein Nazi sein und jeder von den Nazis wiederum ein Basterd. So gaukelt es Tarantino zumindest dem Publikum vor, vielleicht weil er glaubt, dass man Sadisten nur mit Sadisten besiegen kann. Der einzige Unterschied zwischen Landa und den Basterds besteht darin, dass sich Landa kultivierter gibt. So ist er höflich und zuvorkommend (wenn auch nur um seine Opfer aus der Reserve zu locken), verfügt über stilvolle Manieren, begrüßt Damen sogar mit einem Handkuss, weiß die Vorzüge eines guten Apfelstrudels zu schätzen und ist rhetorisch überaus begabt. Dass Tarantino und in Persona der grandiose Waltz das Bild dieses effizienten Judenjägers völlig entgegen aller Klischees nachzeichnen, ist dabei ein raffiniertes Kalkül, weil dadurch für Landa das Alibi vom einfachen Mitläufer, der von Goebbels Propaganda nur verführt wurde, nicht mehr gilt. Landa ist zu schlau, um sich über die wahren Umstände des Regimes im Unklaren zu sein. Was er sogar indirekt selbst zugibt, indem er gleich zu Beginn im Haus des Milchbauern über Führer-Reden witzelt. Jemand, der so intelligent ist, dass er bereits im System die dahinterstehende Ideologie durchschaut und ins Lächerliche zieht, aber dennoch willig in gehobener Position mit grenzenloser Lust an der Folter in dieser verbrecherischen Maschinerie mitwirkt, kann man getrost als voll schuldfähig und abgrundtief bösartigen Opportunisten bezeichnen, zumal er mitnichten nur der bürokratische Schreibtischtäter ist, den er in der Eröffnungssequenz mit seiner Zettelwirtschaft zu suggerieren glaubt. Weswegen ihm Raine auch das Hakenkreuz mit einem Messer als Stigma in die Stirn ritzt. Uniformen kann man abstreifen, eine Tätowierung dagegen nicht. Man stelle sich mal vor, dieses Ritual hätte es damals wirklich gegeben. Tausenden von flüchtigen Nazis wäre es nach dem Krieg unmöglich gewesen, mit einer neuen Identität irgendwo in der weiten Welt unterzutauchen, um sich so vor der eigenen Verantwortung zu drücken, wie es Landa plant, als er Raine zu einem Deal überreden möchte.

Reden ist ein gutes Stichwort. Denn "Inglourious Basterds" ist kein normaler Kriegsfilm. In normalen Kriegsfilmen wird viel geballert und wenig geredet, bei Tarantino wird dagegen viel geredet und dazwischen ein bisschen geballert, dafür dann aber umso heftiger und brutaler. Und es scheint fast so, als würden die langen Dialoge nur dazu dienen, die Temperatur weiter zum Sieden zu bringen, ehe sich die Gewalt in ekstatischen Ausbrüchen entlädt. So sehr die Protagonisten allerdings auch versuchen, den Plot in einer Flut von Dialogen zu ertränken, so wenig Wahres transportieren doch die rege ausgetauschten Floskeln. Jeder belügt hier jeden, jeder führt sein Gegenüber an der Nase herum, der Schein verdeckt das Sein, was den Film zu einem zynischen und suggestiven Katz-und-Maus-Spiel macht, das sich um Maskerade, Täuschung, die Kunst der Verstellung und die Entschlüsselung geheimer Codes dreht und somit in eine unterschwellige Aufforderung an das Publikum mündet, die Sinne zu schärfen, genau zu beobachten, Zeichen richtig zu deuten, um sich von der medialen Subversion nicht hinters Licht führen zu lassen.

Ungewöhnliche Dinge erfordern manchmal ungewöhnliche Maßnahmen, weshalb Quentin Tarantino für die Auflösung dieser Rachevision auch sein Allerheiligstes auf dem Altar opfert, nämlich das Kino, wo er die elitäre Herrenrasse zum diabolischen Todestanz bittet. So verriegelt er die Türen und brennt die gesamte widerliche Nazi-Clique in einem lodernden Inferno nieder, das seinen Ursprung in über 350 Filmen auf leicht entflammbaren 35mm-Nitrozelluloid hat, während Shosanna mit sardonischem Gelächter eine letzte Botschaft von der Leinwand an die Peiniger sendet. Die Begleitmusik zu diesem bestialischen Gericht liefern die Basterds, die lüstern mit Maschinengewehren in die Menge halten. Die blutige Krönung einer über zwei Stunden währenden Dekonstruktion des Nazi-Mythos in seine allererbärmlichsten Einzelteile. Und wenn Tarantino mit Goebbels Propagandamaschinerie fertig ist, dann sind alle Zeichen zerstört, alle Symbole zertrümmert, alle Heldenepen abgewickelt, sämtliche Bilder ausgelöscht und ihre Macher endgültig in Stücke zerfetzt auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt. Bei Tarantino gewinnt das Kino am Ende den Krieg.
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