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Kundenrezensionen

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am 27. August 2011
Bereits 2009 kündigte der aus Compton, L.A. stammende Rapper Game einen Nachfolger zu "LAX" an. Nun, 2 Jahre, zahlreiche Singles und Mixtapes später, steht "The R.E.D. Album" nun endlich in den Läden. Der Albumtitel soll angeblich nicht auf die Gangfarbe der Bloods hinweisen, sondern steht für rededication - eine Widmung an Fans und Musik. Ob die Bloods wirklich nichts damit zu tun haben, sei nun mal dahingestellt. Viele Fans gerieten im Vorfeld schon in helle Aufregung, denn "The R.E.D. Album" sollte nach seinem Major Debüt "The Documentary" das erste Werk werden, für das Game wieder mit Dr. Dre zusammenarbeitet. Diese Euphorie muss jedoch etwas gebremst werden, denn der Doctor greift nur lyrisch etwas ein. Stattdessen ist Neptunes-Chef Pharrell Williams der starke Mann hinter dieser Platte.

Wie wir es von Game kennen fällt auch "The R.E.D. Album" sehr umfangreich aus. Abzüglich der Skits von Dr. Dre bleiben unterm Strich 17 Songs zu Buche stehen zu denen sich insgesamt 18 Guest-Features gesellen. Den Anfang macht "The City", einem Song, auf dem Game kurz seinen Werdegang beschreibt und nicht damit zurückhält, sich selbst zu loben. Unterstützt wird dies von einem ruhigen, mystisch angehauchten Beat, der auch eine gewisse Kraft aufbaut, sie jedoch nicht komplett entfesselt. Zusätzlich darf Newcomer Kendrick Lamar mitwirken. Einen typischen West Coast Banger bekommen wir mit "Drug Test" aufs Gehör gezimmert. Worum es geht, erkennt man schon am Titel. Da ist es wenig überraschend, dass Dr. Dre und Snoop Dogg mit am Start sind. Lil Wayne und Tyler The Creator geben sich auf "Martians vs. Goblins" die Ehre. Schon der Name des Tracks klingt ein wenig schräg und auch Weezy und Tyler stehen ja dafür, gerne mal zu experimentieren. Und tatsächlich schafft es Game mit dieser Kombo einen wirklich aufsehenerregenden Track, der mit harten Lyrics und Wortspielen nur um sich wirft, dabei gleichzeitig noch ein paar Ohrfeigen an Rihanna und Bruno Mars verteilt, zu erschaffen. Passend dazu wummert ein tiefer Bass zu schrillen Hintergrundklängen. Abgerundet wird die Startphase von "The R.E.D. Album" mit der Single "Red Nation", auf der Lil Wayne erneut vertreten ist. E-Gitarren und Piano wurden hier mit einem Sample von "Kernkraft 400" von Zombie Nation verarbeitet. Böse Zungen könnten zwar bemängeln, dass diese Idee von Three 6 Mafia ("I Got", 2008) geklaut wurde, aber man sollte sich lieber über einen weiteren gelungenen Smash freuen.

Ein furioser Beginn also, mit dem Game in sein viertes Major Album gestartet ist. Leider kann er diese Qualität nicht durchgehend halten. Besonders der Mittelteil beinhaltet einige Tracks wie das flotte "Good Girls Go Bad" (feat Drake), das auf hart getrimmte "Heavy Artillery" (feat. Rick Ross & Beanie Siegel) oder "Speakers On Blast" mit einem glänzend aufgelegten E-40 nebst Big Boi, die zwar alle als O.K. zu bezeichnen sind, jedoch weit davon entfernt sind Bäume auszureißen. Zusätzlich werden auch ein paar Langweiler, wie "Paramedics" (feat. Young Jeezy) oder zu kitschige R&B Nummern wie "All The Way Gone" (feat. Mario & Wale), die dem Gesamtbild natürlich schaden, aufgeboten. Wirkliche Hits erleben wir hier nur mit "Ricky", einem kurzen und bombastischen Einblick in Game's Leben, das mit einem genialen DJ Khalil Instrumental versehen wurde, und mit der äußerst chilligen zweiten Single "Pot Of Gold", die auch etwas zum nachdenken anregt. Lediglich die Worte "I miss the days when life was simple" vom verwöhnten Luxus-Bubi Chris Brown wirken ein wenig unglaubwürdig. Gegen Ende weiß insbesondere die DJ Premier Produktion "Born In The Trap" zu gefallen. Die gewohnt harte Drum trifft auf eine emotionale Melodie, die Game's Raps unterstreichen, die hier wieder einmal deutlich aufzeigen, wie sehr sich Compton's heißestes Eisen im Feuer in den letzten Jahren verbessert hat. Das unglaublich smoothe "Mama Knows" überrascht hingegen mit einer Nelly Furtado, die man auf einem Album von Game wohl eher weniger erwartet hat. Außerdem lassen die Neptunes aufhorchen, dass sie nicht nur Party-Banger schmieden können, sondern auch eingängige Sahnestücke.

Der wohl größte Pluspunkt von "The R.E.D. Album" ist die viele Abwechslung. Game versucht nicht mehr nur einen auf West Coast Gangsta zu machen, sondern zeigt ein buntes Spektrum an Facetten. Bedauernswert, dass die großartige Qualität mancher Tracks nicht über die komplette Spielzeit anhält, sondern dass sich auch einige mittelmäßige bis schwächere Songs eingeschlichen haben. Fans von Game werden jedoch auf alle Fälle ihre Freude an dieser Platte haben.

Insgesamt 3.5 Sterne, wegen dem zumeist positiven Eindruck aufgerundet auf 4
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am 21. August 2011
Ich bin durch und durch ein Fan von diesem Künstler.
Ich habe sehr viele Mixtapes und alle Alben von Game.

The Red Album kann mich nicht überzeugen so wie z.B. The Documentary oder Docter's Advocate es tat.
Ich überspringe mal den ersten "Track" wo Dr.Dre labbert und sage nichts dazu...
Der zweite Track "The City" der von Cool & Dre produziert wurde ist meiner Meinung nach eines der besten Lieder auf dieser Platte. Die Melodie ist einfach genial und der Inhalt ist sehr gut.

Drug Test ist sehr fett! Allein dass da Dre mit Snoop (sehr kurz) mit machen!

Martians VS Goblins & Red Nation ist ebenfalls in Ordung aber ich halte nicht viel von dem kleinen Wayne.
Einfach nur lahmer Refrain von Wayne.(zu wenig)

Good girls gone bad & Ricky sind ebenfalls Tracks die ich nicht weiter schalte! Sehr gut gelungen!!

Mein persönlicher Geheimtipp ist "the good, the bad, the ugly".
Der Beat mag vielleicht zuerst eintönig klingen und Game etwas gelangweilt doch es erweiter sich und die Melodie hört sich immer mehr nach einem richtigen "West-Coast/Side" Track an!

Heavy Artillery ist okay aber auch nicht mehr.(verführt zum Weiterschalten)

Parametics ist richtig schlecht aber so richtig meine ich!!!
Die ganze Zeit muss man die Crack Stimme von Jeezy hören. (Ist Game das Feature oder Jeezy)???

Der größte Mist auf dem Album ist "Hello" und "All the way gone"! Das passt nicht zu einem Gangsta Album!

Der Rest ist mittelmässig.

Fazit: Ich habe mir bessere Features erhofft. Mehr von der West-Coat/Side! Kein einziger Track wurde von Dre produziert , obwohl Game sagte, dass sein nächstes Album von Dre produziert wird...

Schade
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am 30. Januar 2013
Ich bin eingefleischter Gamefan. Das Red Album kann leider nicht aus die alten Alben aus der Vergangenheit anknüpfen, da es eine etwas andere Art von Game ist. Er flowt anders und probiert einiges aus, jedoch dennoch ein gutes Album
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am 7. April 2014
Ich bin ein riesen Fan von THE GAME.

Ich bin mittlerweile 30 Jahre alt und er schafft es immer wieder mich an die gute Rap Musik aus meiner Jugend zu erinnern.

Jeder der es hört weiß was ich meine.
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am 20. März 2013
Für Game-Fans ein muss! Nicht mein lieblings Album von Game, aber gewöhnte Qualität.
Top Lieder sind wie immer da, wie z.B. Pot of Gold. Für Leute die Amerikanischen Rap mögen greift zu!
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am 26. Oktober 2012
Was waren das für Zeiten. 1992-1996, wo der Westcoast Rap sein Höhepunkt hatte.
Alben und Künstler wie the Chronic, Doggfather, NateDogg, Doggpound, Ice Cube, 2Pac und etliche mehr.

Jetzt kommt aus der Feder von Dr. Dre, The Game, Snoop Dogg und co nur noch mist.

Austauschbare Beats, teilweise wirres zusammengeschustere Melodien.

Ich frage mich echt, was mit dem dem U.S. Rap los ist. Das Niveau ist so extrem gesunken, dass ich mir mittlerweile lieber Latino Rap anhöre.

Entweder sind die ganzen ehemaligen grossen Rapper alle nur noch auf Drogen, oder bringen die Alben nur noch halbgar raus, um damit schnell noch ein bischen Geld zu scheffeln.

Mich jucken auch nicht mehr die 20 features, wenn dabei nur noch zeug rauskommt, was fast schon dem Ohr wehtut.

Richtig erbärmliche Vorstellung.
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am 18. Dezember 2015
Top Album kann ich nur empfehlen es ist Bisse anders wie seine anderen Alben aber einfach Dope!!!! Game King of West
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am 8. November 2012
Ich bin ein großer Fan von Game und habe seine Alben Documentary, LAX und Doctors Advocate seit Jahren und höre sie immer wieder. Meiner Meinung nach war die Stärke von Game seine Vielschichtigkeit. Von gechillt bis aggressiv, prollig bis philosophisch und von Old bis Newschool ist auf jedem seiner Alben alles vertreten. Seine Beats sind recht abwechslungsreich und die durchgängige Qualität der Titel auf einem Album ist nahezu einzigartig. Konnte The Game aka Jaycean Tailor mit Pharrell als Producer an die "guten" alten Zeiten anknüpfen?
Zum Teil ja. Mein persönliches Highlight ist bisher "Speakers on Blast" mit K40 und Big Boi. Der Name ist Programm: Bass und ein sauberer Beat mit Streichern, die Gäste machen soweit alles richtig. "Good Girls Go Bad" hat es auch mehr als in sich. Bläser, Klatschen und eine Background-Sängerin... der Hammer. Drake und Game rappen ihre Zeilen souverän. Der Text ist nachdenklich und lustig in einem, tolle Sache. Auch recht unterhaltsam ist "Drug Test", worum es im Text geht, erklärt sich wohl von selbst. Der Beat klingt etwas synthetisch, rockt aber. Der Song ist sehr schnell, dafür aber auch nur 2:46 lang. Dr. Dre und Game rappen im Duett, Snoops Part ist dagegen ein schlechter Witz: er ist genau 11 Sekunden lang zu hören, wobei der Anfang ein Zitat aus „Gin and Juice“ ist. Ebenfalls recht originell ist "Heavy Artillery" featuring Rick Ross und Beanie Sigel. Sehr ruhiger Beat, jedoch weniger einfallsreiche Lyrics - ja es geht um Knarren. "The City" feat. Kendrick Lamar ist recht gewöhnungsbedürftig. Der Beat rückt stark in den Hintergrund, am Ende rappen die beiden sogar a capella. Ebenfalls Geschmackssache: „Paramedics“. Der E-Gitarren-Beat ist gut umgesetzt aber Young Jeezy's heißere Stimme ist nicht mein Fall, der Text geht in Ordnung. Und obwohl „Pot of Gold“ mit Chris Brown eher nach Pop klingt, haben mir der Text und der Beat mit Streichern und Schlagzeug sehr gefallen. Stark an "The Documentary" erinnert hat mich "The Good, The Bad, The Ugly". Das klingt schon eher wie echter Gangsta-Rap, leider nur 2:28 lang (Warum?).
Doch bei manchen Liedern merkt man die starken Pop-Einflüsse leider an allen Ecken und Enden. Bestes Beispiel ist „Hello“ : eine quäkige Background-Stimme und der Refrain besteht großteils aus „wohohohoho“. Das hat nichts mit West-Coast zu tun, auch nicht mit Hip-Hop als Genre, eher RnB. Genauso „All the Way Gone“ wobei dieser Track stimmlich reizvoller ist. Verschenkt wurde Potential vor allem bei „Martians vs Goblins“. Das Lied fängt super an, der Beat ist erste Sahne, eine neues „How We Do“, dann fängt der Text an: gute Reime, flowtechnisch klasse, nette Lyrics, aber: unnötige Effekte (Explosion, Schreie, Stöhnen, etc.) stören den Fluss und der Refrain ist aus verzerrtem Stimmengewirr und einem gelangweilten Lil' Wayne notdürftig zusammengeschustert und zerstört die in den Strophen aufgebaute Stimmung. Ich würde mir einen Remix wünschen, der diese Fehler ausgleicht. Das gleiche bei „Red Nation“: ein tolles Lied unterlegt mit einem Männerchor und vielen ständig wechselnden Elementen. Aber der Refrain wird von Lil' Wayne wiedermal total verhunzt. Ich habe persönlich nichts gegen Lil' Wayne, auf diesem Album ist er aber eher störend und passt nicht so recht zu Westcoast-Veteran Game. Einige Lieder ähneln sich leider zu sehr, Tracks wie „Born in the Trap“ sind zu monoton und werden schnell langweilig. Die hohe qualtitative Kontinuität von früher fehlt leider, dafür stimmt die Abwechslung. Von mir gibt’s 3,75 Sterne, es ist für jeden Geschmack was dabei. Von Rap über RnB bis Pop. Ich empfehle Game-Neuligen „The Documentary“, „Doctors Advocate“ und „LAX“. Wer mindestens zwei dieser Alben hat weiß, wovon ich spreche. Ich hoffe nun auf „Jesus Piece“, welches am 11. Dezember 2012 erscheinen soll und von dem The Game vollmundig verspricht, es bewege sich auf Augenhöhe mit Dr. Dre's Westcoast-Klassiker „The Chronic“ (Quelle: meinrap.de). Man darf gespannt sein. Meine Kaufempfehlung gibt’s trotzdem, vor allem für Fans. Die Wartezeit versüßt Game uns wie immer mit jeder Menge Mixtapes.
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am 6. Oktober 2011
Also ich hab das Album einige Male Angehört und es ist ein Klassiker,bin sehr zufrieden mit dem R.E.D. Album. Und So bewerte ich es :

1. Dr. Dre Intro -/-
2. The City feat Kendrick Lamar 10/10
3. Drug Test feat. Dr. Dre, Snoop Dogg & Sly 10/10
4. Martians VS Goblins feat Lil Wayne & Tyler the Creator 11/10 Ein Hammer Track (1 Zusatzpunkt ps: nächste Single die ausgekoppelt wird)
5. Red Nation feat Lil Wayne 10/10
6. Dr. Dre 1 -/-
7. Good Girls go bad feat Drake 9.0/10
8. Ricky Ich finde einer der besten Hip Hop/Rap Tracks allerzeiten)12/10 (2 Zusatzpunkte)
9. The Good, The Bad, The Ugly 7/10
10. Heavy Artillery feat Rick Ross & Beanic Sigel 10/10
11. Paramedics feat Young Jeezy 10/10
12. Speakers on Blast feat Big Boi & E40 9/10
13. Hello feat Lloyd 10/10
14. All the way gone feat Mario 5/10
15. Pot of Gold feat Chris Brown 10/10
16. Dr. Dre 2 -/-
17. All I Know 5/10
18. Born in the Trap 8/10
19. Mama Knows feat Nelly Furtado 7.5/10
20. California Dream 10/10
21. Dr. Dre Outro -/-
22. Basic Bitch (iTunes Bonustrack) 7.5/10

Ein echt Super Album, alleine Martians VS Goblins feat Lil Wayne & Tyler the Creator & Ricky machen The R.E.D. Album zum Klassiker.
Aber der Rest kann sich auch sehen lassen, bis auf All the way gone feat Mario u. All I Know diese zwei Songs find ich jetzt nicht so Super.

Dieses Album hat ja 3 Jahre aus sich Warten lassen,aber Game hat diese Wartezeit gut zu Überbrücken gewusst und hat immer mal wieder Freetracks,Mixtapes usw. Veröffentlicht.Alleine zwischen Aug.2010 u. Aug.2011 Veröffentlichte er 5 Mixtapes (The Red Room(20 Tracks),Brake Lights(19 Tracks),Purp & Patron(30 Tracks),Purp & Patron (The Hangover)(16 Tracks)u.am 1.Aug.2011 kurz vor The R.E.D. Album(19 Aug.) kam nochmal eins Hood Morning (No Typo) Candy Coronas (20 Tracks)wie man sieht war Game sehr Fleißig und hat uns Fans gut auf The R.E.D. Album vorbereitet.

Und den Titel seines 5. und letzten Albums bei Interscope steht auch schon fest 'Soundtrack To Chaos' (2012)

Game geht dann eventuell zu Young Money Cash Money Records.

Also zum Schluss bleibt zu sagen The R.E.D. Album von Game ein klarer Kauf Tipp!!
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am 25. August 2011
Statt musikalische Schlagzeilen zu machen, war des Öfteren von Problemen mit dem Label die Rede, gefangen zwischen Aftermath, Interscope und Geffen Records kam auch musikalisch in den letzen beiden Jahren eher mäßige Kost vom ehemaligen Dr. Dre Schützling. Nach gefühlten 100 Album Delays ist es nun so weit: Die Anhänger des ehemaligen G-Unit Westcoast-Statthalters Jayceon Taylor dürfen nun Album Nummer 4 genießen.
Dr. Dre stellt mehrere Interludes bereit, so auch das Intro: recht düster schildert er auf 24 Sekunden den Beginn von Games persönlicher 31-jähriger Odyssey.
Wie bereits beim Vorgänger "LAX" folgt nach dem Intro ein eher souliger L.A.-Feeling versprühender Track. Untersützt wird ein wütender Mr. Taylor hier von Compton-Kollege Kendrick Lamar, einer der großen Westcoast-Hoffnungen. Sehr kraftvoller, durch mächtiges Donnern untermalter Track, eben ein perfekter Auftakt für ein Album.
Ohne Umschweife geht es dann auf "Drug Test" weiter mit Support der Westcoast-Legenden Snoop Dogg und Dr. Dre, der den von DJ Khalil produzierten Track ebenfalls gemixt hat. Schade das Snoop quasi nur zwei Sätze beisteuert, ansonsten geiler, abgedrehter Drogentest.
Ein heiß erwarteter Song war auch "Martians vs. Goblins": Astreiner Nonsense-Rap von Game und seinem hochkarätigen Support: Lil Wayne wie gewohnt als Marsianer und der gehypte Tyler the Creator selbstverständlich als Kobold. Westcoast-Claps und eine Prise Selbstironie würzen das ganze dann noch: Tyler rappt "And that shit was expected like Jayceon whenever he name drops," worauf Game ihn unterbricht: "Fuck you, Tyler.".
Zur Single R.E.D. Nation braucht man nicht mehr viel zu sagen: Cool & Dre auf dem Beat mit Zombie Nation Sample, apokalyptisches Video, Lil Wayne on the hook. Bombe.

Nach einem weiteren Interlude von Vater Abraham aka Dr. Dre, erwartet den Hörer ein Cool & Dre Sample auf "Good Girls Go Bad", das von einem für meinen Geschmack etwas eintönigen Beat übertüncht wird, der in der Hook wenigstens erträglich wird. Immerhin wissen wir nach dieser Aufklärung von Game und Drake was die bösen von den guten Mädels unterscheidet.

Bei "Ricky" leiten die für einen Gangsta-Track obligatorischen Schüsse (Boyz N Tha Hood Intro) am Anfang leiten das Ganze ein. Monumentale Streicher und kräftige Drums, vereinzelt unterstützt vom Saxophon, bilden das Gerüst für einen wahrhaft gelungenen Track, der auch wieder mal zeigt, dass Features nicht unbedingt nötig sind. Game spitted wild um sich, das Weinen am Ende und die melancholischen Streicher bilden einen stimmigen Abschluss für solch einen Song.

Bei "The Good, The Bad, The Ugly"' verändert Game seine Stimme in etwas, was sich eher nach Biggie anhört, hier jedoch recht passend rüberkommt. Sein Storytelling und ein Piano im Beat machen den (sehr kurzen) Song einzigartig.

Für mich persönlich ein absloutes Highlight des Albums: Heavy Artillery. Unterstützt von Ricky Ross, dem Boss aus Miami, und Beanie Sigel aus Philadelphia, braut sich in den gut 4 Minuten ein echter Banger zusammen, der mit seinem schweren Bass und den dunklen Hintergrundmelodien (Sample aus Billy Pauls "I'm just a prisoner")perfekt in das insgesamt eher düstere Gesamtbild des Albums passt. Games Feature-Gäste bemühen sich merklich, mit dem selbsternannten Westcoast-King mitzuhalten. Hierfür vergibt man das Prädikat: "Hammer Track!"

Auf "Paramedics"eilt Young Jeezy zu Hilfe, der sirenenartige Maestro-Beat eignet sich hervorragend für ein Feature des Atlanta-Trappers mit der heiseren Stimme. Der mid-tempo Beat von Mars auf "Speakers going blast" verpricht Einiges, Game, Big Boi und Bay-Area Homie E-40 halten es. Etwas mehr Bass könnte man sich wünschen, damit die Speakers wirklich blasten'...
Lady-like kommt dann Lloyd auf "Hello" daher, ein seichter Track, abseits der üblichen Hood-Banger-Mentalität. Der Track leitet den Beginn der etwas ruhigeren zweiten Albumhälfte ein. Bei "All the Way Gone" steuert Don Cannon einen
"Pot of Gold" mit Chris Brown ist ein radiotauglicher Song, der allerdings durch Games Lyrics zu bestechen weiß.
"All I Know" (prod. Boi-1da) erinnert vom Beat her wiederum eher an einen Rick Ross Song, geht musikalisch auch weniger in Richtung Westcoast. Allerdings macht Game auch hier einen guten Einruck, bissig wie eh und jeh, und die E-Gitarre rundet die Sache klanglich ab.
Härter wird es erst wieder mit "Born in the Trap": Wer sich DJ Premier angelt, weiß was er bekommt: Old School at it's best. Geiler Beat, guter Rap.
"Mama knows" featuring Nelly Furtado, produziert von Pharrell Williams, ist wiederum ein sehr smoother Track, Piano und Drums bilden die Grundlage für einen Track der eher an eine laue Sommernacht erinnert als an einen Orkan wie die ersten Songs des Albums.
"California Dream" ist dann der lange Abschlusssong, wie er bereits bei früheren Alben des Compton MC anzutreffen ist. Ausgestattet mit einem Instrumental Rundet das Album perfekt ab.

Insgesamt ist das Album zwar keine Offenbarung, man bekommt gewohnte Kost von Game, der das "name-dropping" und die Gangsta-Attitüde wieder recht ernst nimmt. Doch wenn man ohnehin ein Fan ist, bzw. seinen Rap sonst auch mochte, ist das Album eine echte Granate. An den Westcoast-Sound von "Doctor's Advocate" kommt "The R.E.D. Album" nicht ran, deswegen auch keine 5 Sterne. Mit Aussagen wie "Classic!" oder "Album of the year!" sollte man bekanntlich sparsam umgehen, aber wer bisher Spaß an The Game hatte (wie ich^^), dem wird auch dieses Album zusagen. Gute Leistung, daher 4 Sterne.
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