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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial
Überwältigend genial ich fand Helloween schon immer richtig gut ... was die aus ihren besten Stücken gemacht haben ist aber schlicht überwältigend. Wird jedoch nicht jedem gefallen da es doch recht speziell ist. Vorher reinhören!!!
Vor 20 Monaten von TheoTitus veröffentlicht

versus
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Volltreffer und die Frage nach der Zielgruppe
Niemand wird ernsthaft bestreiten können, dass Helloween ihren Beitrag geleistet haben. Die Klassiker der Hamburger sind zahlreich, der Einfluss auf die Szene groß. Diesen, nach 25 Jahren durch harte Arbeit selbst erreichten Status darf man auch ein wenig verschroben feiern, werden sich die Kürbisköpfe anlässlich dieses Jubiläums-Albums...
Veröffentlicht am 16. Februar 2010 von Stefan T.


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 25. Dezember 2012
Überwältigend genial ich fand Helloween schon immer richtig gut ... was die aus ihren besten Stücken gemacht haben ist aber schlicht überwältigend. Wird jedoch nicht jedem gefallen da es doch recht speziell ist. Vorher reinhören!!!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unarmed - oder wie verarsche ich nach 25 Jahren mein Kritiker, 26. Juni 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Unarmed: Best of 25th Anniversary (Audio CD)
Wieder einmal feiert eine deutsche Band Jubiläum, die dafür ein eigens kreiertes Best off... - Album Anfang des Jahres auf den Markt wirft. HELLOWEEN gehören seit 25 Jahren nun zu den deutschen Metal Bands, die im Ausland neben den Scorpions, Rammstein oder Rage die deutschen Fahnen des Rock gen Himmel halten. Dieses tun sie in einer Form, die mir ein verschmitztes Lächeln über das Gesicht huschen lässt, wenn ich mir die Tracks auf UNARMED das erste Mal anhöre. Wer mit Helloween in den letzten 25 Jahren in Berührung gekommen ist, wird mit weit geöffneten Mund vor seiner Anlage stehen und erstaunt feststellen, dass auch Helloween in der Lage sind, ihren Songs nicht nur Charme und Witz zu geben, sondern sie auch bereit sind, diese bis zu einer eher harmlosen Popromanze zu verändern. Dabei wirken die umgewandelten Songs auf mich nie abstoßend, sondern törnen irgendwie an, auch wenn der Power Metal auf dem gesamten Album ein wenig zu kurz kommt.

Unterstützung finden die Mannen um Helloween durch den Percussionist Nippy Noya, dem Gitarrist Andreas Becker (ehemaliges Maffaybandmitglied), dem Saxophonisten Albie Donnelly, die Hellsongs-Sängerin Harriet Ohlsson, den Pianisten Matthias Ulmer und dem Prager Symphonieorchester den Gregorian Sänger.

Die Umwandlung von den bekannten Helloweentracks ist für mich so abgefahren, dass sie irgendwie schon wieder kultig sind. Ich denke sogar, dass Leute, die bisher dem Helloween Sound wenig abgewinnen konnten, mit dieser Scheibe ihren Frieden machen können. Wer bisher mit Helloween noch nichts zu tun hatte, sollte sich vor allem mit den Songs auf dem Jubiläumsalbum vorab beschäftigen und diese im Original einmal hören, um zu begreifen, was hier Helloween angestellt haben.

Das Album ist ein lustiges Gesamtkunstwerk, was nach dem zweiten und dritten Durchhören richtig viel gute Laune zu verbreiten vermag, auch wenn hier sicherlich einige der eingefleischten Fans nur mit den Kopf schütteln werden. Highlight des gesamten Album bildet "The Keeper`s Trillogie", die mit Hilfe des Prager Symphonieorchester drei Helloween Klassiker in eine bombastisch - orchestrale 17 Minuten Arie im Stil von Lingua Mortis verwandeln, die sich vor niemanden zu verstecken braucht. Mut, Charisma und eine gehörige Portion Selbstironie - das sind die Attribute, die ich Helloween für dieses Werk verleihen würde.

Nun fehlt nur noch eine Pressekonferenz, wo sie ihren ärgsten Kritikern der letzten 25 Jahre reumütig erklären, dass man sie mit diesem Album an der Nase herumgeführt habe. Das wäre dann genau so ungewöhnlich wie dieses Album. 5 Sterne und eine ehrlich gemeinte Verneigung gibt es von mir...
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Volltreffer und die Frage nach der Zielgruppe, 16. Februar 2010
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Unarmed: Best of 25th Anniversary (Audio CD)
Niemand wird ernsthaft bestreiten können, dass Helloween ihren Beitrag geleistet haben. Die Klassiker der Hamburger sind zahlreich, der Einfluss auf die Szene groß. Diesen, nach 25 Jahren durch harte Arbeit selbst erreichten Status darf man auch ein wenig verschroben feiern, werden sich die Kürbisköpfe anlässlich dieses Jubiläums-Albums gedacht haben - was dabei herausgekommen ist, sollte man sich zumindest angehört haben. Einiges davon muss man sich aber keineswegs öfter als einmal zu Gemüte führen, zu hart an der Grenze des guten (Metal-) Geschmacks liegt ein Teil des Materials. Wobei man gleich darauf eingestellt sein sollte, dass das Ganze ohnehin nicht mehr viel mit Metal zu tun hat, was aber verständlich ist - ansonsten wäre die Neueinspielung ja sinnlos gewesen. Ein Ansatz wäre (wie schon von einem anderen Rezensenten erwähnt), das Ganze mit Humor zu nehmen. Ob das dem traditionsbewussten Publikum ohne Weiteres gelingt, darf aber bezweifelt werden.

Der Song-Auswahl selbst kann man eigentlich nichts vorwerfen, wenn man davon absieht, dass es kein Stück der großartigen Platte "Walls Of Jericho" auf das Album geschafft hat. Dennoch will der Funke bei mir trotz mehreren Durchläufen einfach nicht überspringen. So halbwegs gelingt das lediglich bei "Future World" (relativ schnelle, akustische Version), "Eagle Fly Free" (sparsame Instrumentierung, guter, zweistimmiger Gesang, der durch die Gastsängerin sehr stark an die Hellsongs erinnert), "Perfect Gentleman" (starker Rhythmus, eignet sich scheinbar als einer der wenigen härteren Songs der Band für eine akustische Umsetzung) und vor allem "The Keepers Trilogy". Letzteres Lied (das natürlich die jeweiligen Herzstücke der drei "Keeper Of The Seven Keys" Platten zum Thema hat) wird durch die Beschränkung auf Orchester, Schlagzeug (mit Doublebass!) und Gesang zu einer dramatischen Achterbahnfahrt, die wirklich exzellent umgesetzt wurde und auch Metal-Normalverbraucher überzeugen könnte. Lediglich auf opernhaften Gesang sollte Andi Deris zukünftig besser verzichten um sich nicht der Lächerlichkeit preiszugeben.

Der Rest der Tracks plätschert in meinen Ohren eher belanglos vor sich hin. Totalausfälle gibt es leider auch zu hören: "Forever And One" ist bereits im Original nicht gerade rasant, die neue Version nimmt aber noch mehr Tempo heraus, was das Stück extrem schmalzig daherkommen lässt. Ebenso ergeht es dem von Haus aus sehr pathetischen "A Tale That Wasn't Right", das durch den "dramatischen" Gesang höchstens unfreiwillig komisch wirkt. Auch nicht empfehlenswert: die zahnlosen und damit schnell langweilig werdenden Pop-Versionen von "If I Could Fly" und "Fallen To Pieces" (in meinen Ohren der schwächste Song überhaupt auf dieser CD). "Dr. Stein" und "Where The Rain Grows" sind hingegen so anders aufgenommen als früher, dass ich einfach keinen Zugang zu diesen beiden Tracks bekomme, die ich im Original sehr gut finde. Vor allem die Bläser-Einsätze bei "Dr. Stein" zerren aus irgendeinem Grund an meinen Nerven, was aber selbstverständlich Geschmacksache ist. Dasselbe trifft auch auf den Kinderchor bei "I Want Out" zu, der allerdings recht gefällig wirkt.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass "Unarmed" tatsächlich ein passender Titel für dieses Album ist. Den grundsätzlich schon sehr eingängigen Songs wurde samt und sonders die Härte entzogen, die Songstrukturen wurden zum Teil bis zur Unkenntlichkeit zerstückelt und verlangsamt bzw. neu arrangiert. Das alles ist eigentlich eine interessante Idee und wesentlich kreativer als jede normale Best Of CD. Aber: in meinen Ohren fehlt dem Gros der Stücke jegliche Substanz, die sie ursprünglich auszeichnete. Wären sie im Original so aufgenommen worden, hätte es wohl zu Recht keiner der Songs bis zum Klassikerstatus geschafft. Wie erwähnt finde ich auch die Gesangsleistung von Andi Deris, den ich ansonsten sehr schätze, nicht überzeugend; seine Stimme ist wohl besser für die schnelleren Regionen geeignet. Mag aber auch sein, dass das alles nur Gewöhnungssache ist - bei mir reicht es aber trotzdem nicht zu einer hohen Wertung. Fraglich auch, wer dieses Album wirklich braucht. Der "normale" Helloween-Anhänger wird mit dem Großteil der zahnlosen Überarbeitungen wenig bis gar nichts anfangen können, Metal-Romantikern werden die ursprünglichen Balladen der Truppe genügen und für den breiten Pop-Markt sind die Kürbisköpfe sicherlich zu unbekannt/irrelevant. Ich hoffe nur, dass die Band nicht auf die Idee kommt, eine komplett akustische Tour zu spielen... 2 Sterne für eine Platte, die mich - trotzd es Mutes der Band - einfach nicht mitreißen kann und die es bei den Fans sicher nicht leicht haben wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für alle die gute Musik mögen und auch offen für Neues sind., 3. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unarmed: Best of 25th Anniversary (Audio CD)
Anfangs fand ich diese CD auch gewöhnungsbedürftig, als ich die ersten Samples und "Dr.Stein" gehört hatte.
Nun, nachdem ich mir aber Zeit genommen habe und das Album 2x angehört habe musste ich doch meine Meinung ändern, denn das was hier geboten wird ist großartige Musik. Klar, es ist kein Metal aber die ganzen Songs neu einzuspielen und einwenig zu verfremden ist einfach genial geworden!! Nun läuft die CD bei mir rauf und runter und ist eine gute Alternative zu den bisherigen Helloween-Scheiben!
Klassik meets Blues meets Pop!!

Anspieltipps:
I WANT OUT
FUTURE WORLD
EAGLE FLY FREE
WHERE THE RAIN GROWS
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassige Abwechslung!, 11. Februar 2010
Von 
Marco Behnke (Seevetal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Unarmed: Best of 25th Anniversary (Audio CD)
Vorweg: Witzig, dass viele schlechte das Wort "Demo", "Vorabversion" oder ähnliches enthalten. Einige Rezensionen hier lassen mich vermuten, dass viel entweder nur hier die Anspieler gehört haben, oder aber sich nicht mal mehr als einmal Anhören des Albums mit den Songs auseinandergesetzt haben. Wer hier noch am selben Tag einen Stern und das übliche "Ich will den Kiske wieder haben" Gejammer ablässt, den nehme ich nicht ernst.

Bevor man etwas bewertet, sollte man zumindest ein paar mal mit der Materie auseinandersetzen und auch mal ein paar Tage Auszeit dazwischen legen. Alles andere ist impulsiv.

Wie dem auch sei. Das Album ist geschmackssache, ich glaube da sind wir uns alle einig. Ich habe das Album jetzt einige Zeit immer mal wieder gehört und finde es immer besser. Es ist erfrischend die Klassiker mal in einem neuen Gewand zu hören und ich ich halte diese Kollektion für durchweg gelungen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das ist KEIN Metal aber dennoch gut!, 25. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Unarmed: Best of 25th Anniversary (Audio CD)
Ich muss etwa 25 Jahre ausholen...was ja auch zum Album passen dürfte....

Walls of Jericho....das waren noch Zeiten damals 1985, als man mit fettigen Haaren, Kutte und Nietenarmband in den Plattenladen rannte und die LP-Neuveröffentlichungen im Metal-Sektor übersichtlich gewesen sind. Ein WWW zum Informieren gab es damals noch nicht und so wurde oftmals "blind" gekauft (oder die Rezensionen aus dem Metalhammer hat man sich geholt). Wenn man Glück hatte erwischte man eine Perle, mit Pech SCHROTT ala Stryper!

Nun denn, ich erwischte einen ungeschliffenen Diamanten (war eher noch ein Stück Kohle). ALs ich die Walls of Jericho ein paar mal gehört hatte, dachte ich bei mir: "Musik geht gut ab - Gesang ist grenzwertig bis Schrott (sorry, Herr Hansen!). Ein guter Sänger und die Band könnte was werden.....nun denn, Herr Kiske kam und die Keeper-Alben folgten und mit ihnen im Gepäck der große Erfolg.

Man selbst entwickelt sich -auch als Metal-Fan (ja, das GEHT!!!)- weiter, bekommt Familie und hört sich auch andere Bands etc. an; und so kam es, dass ich aus dem "Helloween-Alter" herauswuchs (Headbanger bis zum Lebensende, wer kann das schon?), zwar gefiel mir z.B. "Chameleon" noch hervorragend (immerhin ein sehr fortschrittliches Album für eine ehemalige Speedmetalband) doch nach Kiskes Weggang verlor ich die Band völlig aus den Augen und erfreute mich nur noch an den regelmäßigen Solo-Veröffentlichungen Michael Kiskes (was wurde der arme Kerl im WWW teilweise dafür zerfetzt, Sauerei!?) und den Projekten, an denen er mitarbeitete (Vendom Place, Supared) obwohl auch hier nicht alles immer wirklich gelungen war.

Als Kiske dann "The past in different ways" herausbrachte, sein fantastisches Album mit alten Helloween-Songs in akkustisch-musikalischen Versionen (absolutes MUST HAVE die Scheibe!!!!), wurde dadurch auch mein Interesse an Helloween wieder geweckt und nun ist endlich der Bogen gespannt zu diesem 25th Anniversary-Album hier gespannt!

In meiner Generation waren Metalheads zwar die Außenseiter der Gesellschaft, belächelt, verflucht und manchmal gar gefürchtet, doch grundsätzlich im Wesen sehr tolerant und offen. Mit genau dieser Offenheit sollten nun Leute an dieses Album hier gehen (Ausschnitte zum Anhören gibt es, wenn man z.B. -Preview of "Unarmed" album from Helloween- in eine Suchmaschine knattert!). Warum sollte den Mannen von Helloween nicht recht sein, was Michael Kiske billig ist??

Ich stehe darauf, wenn Bands ihre Songs neu interpretieren, egal ob stilverfremdet oder live - so zeigt sich erst, ob ein Lied überhaupt Potential hat oder ob es lediglich an den Performern liegt und der Song an sich nichts taugt!

Ich denke, Fans, die mit Helloween gealtert sind, dürfen, ja MÜSSEN das akzeptieren....natürlich werden einige der Metalcombo auch Geldschneiderei vorwerfen, doch mal ehrlich: Helloween machen Musik in einem Nischenmarkt und die Kohle muss ja irgendwo herkommen und z.b. beim Merchandising etc. waren die Kürbisköpfe noch nie auf selbigen gefallen und stets clevere Geschäftsleute...aber wer sich einfach mal das Video zur neuen Dr. Stein-Version hier auf dieser Seite anschaut, der sieht doch wohl, dass die Mannen noch SPAß an der Sache haben und das ist das Wichtigste, um im Musikbusiness und bei seinen Hörern/Fans zu bestehen.

Trotz dieser völlig neuen Musikstile der einzelnen Songs bleiben Helloween authentisch und dementsprechend kauft diese Platte und gebt ihr eine Chance!

Kleines Bonmot am Rande: Diese Scheibe weist von der Songauswahl keinerlei Schnittstelle zu dem oben erwöhnten Kiske-Album auf - fällt gegen diese aber auch nicht ab - im Gegenteil, sie wirkt sogar noch orpulenter und aufwändiger produziert, ich freue mich bereits, demnächst die kompletten Songs zu hören. Meine Favoriten sind: "I want out" und "Dr. Stein"!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im neuen unbewaffneten Gewand, 7. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Unarmed: Best of 25th Anniversary (Audio CD)
Helloween feiern 25 jähriges Bandjubiläum. Immer ein Grund von der Plattenfirma laut nach einem Best Of Album zu schreien. Möglichst mit ein paar Bonus Songs, die es meist nicht mal auf B-Seiten einer Single schaffen und deren Beschreibung als aufgewärmtes Restmaterial noch positiv ausfallen würde.

Ja, was will man sagen. Ein Best Of Album ist "Unarmed" geworden, befinden sich doch elf Klassiker wie Dr. Stein, The Keeper's Trilogy ("Helloween", "Keeper of the seven keys", "King for a 1000 years"), Future world, "Eagle fly free" um nur einige zu nennen. Warum sich "Fallen to Pieces" in die illustre Runde einreihen darf, bleibt mir allerdings unbegreiflich. Ich tippe mal, dass auch ein Vertreter des letzten Studioalbums "Gambling with the devil" mit von der Partie sein musste.
Allerdings, und hier kommt das besondere, wurden diese Songs komplett neu vertont und dies mit metaluntypischen Instrumenten. Metal trifft Pop und Klassik. Helloween unbewaffnet wie der Titel einem bereits auf englisch verrät. Einzig Sänger Deris' Stimme verdeutlicht, dass es sich hier um Helloween Songs handelt. Kann das denn funktionieren? Es kann!

Viele Stücke sind sehr poppig wie "Dr. Stein" mit Jazzelementen, andere wiederum klassisch wie das Medley The Keeper's Trilogy, bei dem das Prager Symphonieorchester und Chor zu hören ist. Ein absoluter Leckerbissen, da hier deutlch wird, dass ein echtes Orchester einfach besser klingt als die viel genutzten Synthesizer. Daher auch mein Respekt an die Kürbisköpfe für diesen Schritt, der sicherlich finanziell sich nicht rentieren wird.
Der Rest der Songs werden meist von akkustischen Gitarren oder dem Klavier getragen. Ausnahme bildet "i want out", bei dem ein Kinderchor Deris zur Seite springt. Durchaus interessant, aber ich kann nachvollziehen, dass dies einigen nicht zusagen mag.

Ein absolutes Highlight ist das ruhige "Eagly fly free", das von der Normalversion als harte Powermetalnummer eine wahre Metamorphose erfuhr. Bei diesem Song zaubert Harriet Ohlsson ein wunderbares Duett mit Deris aufs Parkett. Harmonie pur. Natürlich ist hier der anprangernde Text, der beim Hören heraus sticht, der so gar nicht zu einer Schmuseballade passt. Aber wer sagt, dass Gegensätze sich immer abstossen müssen?

So werden einige Songs verblüffen auslösen wie unterschiedlich ein und derselbe Song klingen kann. Und man merkt erst, dass sich die Melodien nicht vor anderen verstecken muss und auch im Mainstream punkten könnten. Andere Songs wurden weniger stark verändert, was manchmal etwas schade ist, denn genau die Umkehrung ins Gegenteil ist ein Hörgenuss mit Aha-Effekt.

Einziges Manko, was bei dieser Scheibe eutlich wird ist Deris Stimme, die bei dieser Vielfalt an ihre Grenzen stösst und vereinzelt als Fremdkörper wirkt. Aber was will man auch erwarten, Deris ist eben ein Sänger einer Metalcombo und kein Opernsänger. Außerdem bleibt so ein markantes Merkmal von Helloween in den Songs erhalten.

An der Produktion habe ich absolut nichts auszusetzen, bin aber auch kein Experte. Ich weiß nur, dass Charlie Bauerfeind es auch schlechter hätte aussehen lassen können.
Ein schönes Booklet und eine schön anzusehende CD-Hülle runden das Jubiläum ab.

Dass dieses Album auch Kritik erntet ist nur berechtigt. Ist es doch fernab von Metal und viele Hardcorefans mögen nicht, wenn ihre Lieblingssongs, "verunstaltet" werden.
Daher sei gesagt, dass für Metalpuristen und Hörer von ausschließlich harten Klängen, diese Scheibe schnell vergessen oder erst gar nicht mit ihr in Berührung kommen sollten.
Andere, die gern mal über den metallischen Tellerrand schauen wollen und ab und zu auch mal poppige Songs hören oder eben ein Quäntchen für Klassik übrig haben, können sich dieses Meisterwerk zu Ohren kommen lassen.
Spätestens wer schon immer mal wissen wollte, wie sich Metalnummern anhören würden, wenn man sie aus dem Metalgewand entlässt sollte zugreifen.
Der Rest muss leider auf das nächste reguläre Studioalbum warten.

Schade auch, dass nur wenige nicht Metaller auf dieses Werk stossen, wobei sicherlich einige Nummern auch in den Charts erfolgreich seien dürften. Aber ist eventuell auch besser so, da man somit noch mehr Fans reizen würde, wenn man diese auch noch dem breiten Publikum vorstellen würde.

Helloween hatten sicherlich einigen Spass im Studio und vielleicht die ein oder andere Inspiration, die sich auf das kommende Album auswirken wird. Reich werden sie sicherlich damit nicht. Noch gewinnen sie einen Preis für das Album des Jahres, auch der Groll einiger Stammfans ist ihnen sicher.
Ich jedenfalls empfinde es als Gewinn und als willkommene Abwechslung anstatt eines langweiligen Best Of Albums.
Man merkt, dass es den Kürbissen Spass bereitet hat und dies, so finde ich, ist gerade in der jetzigen Zeit ein wichtiges Zeichen!

Happy Helloween!
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5.0 von 5 Sternen top!, 17. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Top!
Wer auf guten Metall steht, aber auch ruhige Klänge mag, wird diese Scheibe lieben. Ideal für öde Fahrten im Auto, die plötzlich gar nicht mehr so nervig sind
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5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 14. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Wort das mir dazu einfällt: Interessant. Man kennt die Lieder ja schon irgendwie von Helloween.
Beim auflegen der Platte, wenn die ersten Töne erklinge, war ich dennoch etwas überrascht das die altvertrauten Lieder ganz anders klingen. Nicht sschlechter auch nicht besser, nur anders. Die Songs wurden nicht nur einfach remasterd sondern komplett neu komponiert.
Die Schallplatte hat auch eine sehr gute Klangqualität, nicht nur eben mal 08/15 aufs Vinyl gepresst, um auch die Schallplattenfreunde zu Befriedigung.
Rundum ist die Platte wirklich empfehlenswert für Helloween Fans.
Bin absolut begeistert.
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5.0 von 5 Sternen Göttlich, 27. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Unarmed: Best of 25th Anniversary (Audio CD)
Unbewaffnet bieten meine Helden eine Best-Of Zusammenstellung der anderen Art.
Erst hören dann abheben.
HELLOWEEN auf einem neuen Level.
TG'61
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