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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Chronik über die Zeit der Wirren
"Das sind Engel...............Engel............."
(Russische Kinder beim Anblick der polnischen Flügelhusaren)

Am 28. März 1584 verstirbt in Moskau Zar Iwan IV. Wassiljewitsch Groznyj, der als "der Schreckliche" in die Geschichtsbücher eingehen sollte. Als Fjodor I. folgt ihm sein 26jähriger, geistig zurückgebliebener Sohn auf dem...
Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von timediver®

versus
18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas für Kenner
Ich habe mir den Film mit sehr gemischten Gefühlen angesehen. Einerseits ist es sehr schön und höchste Zeit, dass einmal diese Zeit der Wirren in der russischen Geschichte beleuchtet wird. Die Kleidung, die Waffen, all das ist sehr gut rekonstruiert. Luntenschlossgewehre, deutsche Söldner in polnischen Diensten, etc. und die Effekte in der Schlacht...
Veröffentlicht am 7. März 2010 von Filmkritiker


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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Chronik über die Zeit der Wirren, 23. Januar 2010
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: 1612 - Angriff der Kreuzritter (DVD)
"Das sind Engel...............Engel............."
(Russische Kinder beim Anblick der polnischen Flügelhusaren)

Am 28. März 1584 verstirbt in Moskau Zar Iwan IV. Wassiljewitsch Groznyj, der als "der Schreckliche" in die Geschichtsbücher eingehen sollte. Als Fjodor I. folgt ihm sein 26jähriger, geistig zurückgebliebener Sohn auf dem Thron, dessen Herrschaft jedoch von einem fünfköpfigen Kronrat, den bereits sein Vater eingerichtet hatte, eingeschränkt wird. Mit dem Tode Fjodors I. am 16. Januar 1598 erlischt die Dynastie der Rurikiden, die Russland seit dem späten 9. Jahrhundert regiert hatte. In den nachfolgenden Jahren die als als "Smutnoye Vremya" bezeichnet werden, entbrennen erbitterte Kämpfe um den Zarenthron. Verrat und Mord sind an der Tagesordnung und Prätendenten wie der "falsche" Dimitri werden vom polnischen König Sigismund III. militärisch unterstützt. Erst mit der Krönung Michail Fjodorowitsch Romanows am 11.07.1613, sollte die, auch als "Smuta" bezeichnete 15jährige "Zeit der Wirren" ihr Ende finden.....

.....und 394 Jahre später vom russischen Regisseur Vladimir Chotinenko in dessen Film "1612: Khroniki smutnogo vremeni" wieder belebt werden. Seine Geschichte beginnt mit dem ersten "falschen Dimitri" (dargestellt von Dmitri Ulyanov), dem angeblichen Sohn des "schrecklichen" Iwan IV., der mit Hilfe polnisch-litauischer Truppen auf den Zarenthton gelangt und seinen Vorgänger Fjodor II. Borissowitsch Godunow und dessen Mutter ermorden lässt. Dimitri kann sich jedoch nur ein Jahr an der Macht halten und der Polenkönig Sigismund III. schickt eine neue, 30.000 Mann starke Armee mit 1000 Schützen nach Moskau, um seine Interessen zu wahren.....

Zentrale Gestalt des Invasionsheeres ist ein in polnischen Diensten stehender, kahlköpfiger Kosaken Hetman, dargestellt vom polnischen Superstar Michal Zebrowski, der Xenia (Violetta Davydovskaya) die (historische) Schwester des ermordeten Fjodors II., in seine Gewalt gebracht hat und mit ihr eine neue Dynastie gründen will. Sein Gegner ist der entlaufene Leibeigne Andrei (Petr Kislov) , der sich die Ausrüstung des gefallenen Söldners Alvar, klasse verkörpert vom spanischen Mimen Ramón Langa, aneignet und in dessen Rolle schlüpft. Als Andrei ein kleiner Junge war, hatte ihm Xenia das aus einem Schnitzwerk am Tor des Kremls abgebrochene Einhorn geschenkt, bevor sie bei einem Überfall des Hetmans, der dabei auch Andreis Mutter tötete, entführt wurde. Durch die Magie des Einhorns und des getöteten Alvar, die in Traum- und Fantasieszenen mehrfach.....

Im Großen und Ganzen folgt der Film den historischen Ereignissen, die mitunter in russischer Schrift eingeblendet und in deutsch vorgetragen werden. Waffen, Rüstungen und sonstige Ausstattungen sind gelungen. Besonders die schwer gepanzerte polnische Hussaria mit ihren über den Kopf hinausragenden Adlerfedern, die an befestigten Holzbügeln angebracht sind. Überzeugend dargestellt sind auch "Partisanenangriffe", Belagerungskämpfe, Artillerie- und Schützenfeuer, sowie Einzelkämpfe. Alle Kampfhandlungen, sowie einige weitere Szenen sind grausam realistisch und daher nichts für zartbesaitete Gemüter. Beeindruckend sind die Kulissen russischer Dörfer und Befestigungen. "1612" ist ein sehenswerter Film, der dem Zuschauer eine wichtige Epoche der russischen und osteuropäischen Geschichte näher bringt.....

.....und das irritierende Merchandising seines Vertreibers, der MIG Filmgroup, eigentlich nicht nötig hat. Der Untertitel "Angriff der Kreuzritter" weckt falsche Erwartungen, denn unter dem Kreuz kämpfen im Film christlich-orthodoxe Russen gegen christlich-katholische Polen und Litauer. Das mittelalterliche Zeitalter der Kreuzzüge war schon seit 300 Jahren vorbei. Der Text auf der Rückseite des DVD-Covers weist einen elementaren Fehler auf,denn dort wird Michal Zebrowski als Darsteller Andreis bezeichnet. Auch kann der Film nicht als "das russische Königreich der Himmel" bezeichnet werden, denn erstens ist es kein mediävistischer Ritterfilm, der im Heiligen Land spielt und zweitens eine weitaus bessere Umsetzung der historischen Vorgaben.....

.....die nach spannenden, 144 Minuten zu einem tieferen Einstieg in die russische Geschichte einladen und mit 4 Amaonsternen zu bewerten sind.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein interessanter Film....., 28. Januar 2011
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Rezension bezieht sich auf: 1612 - Angriff der Kreuzritter (DVD)
...für Leute, die sich in der russischen Geschichte gut auskennen. Man sollte wissen, wer in der Zeit der Smuta (Wirren) wer war und warum das alles stattfand und so weiter, dann versteht man den Film auch. Die Bildführung ist typisch russisch, nicht geschnitten nach amerikanischen Sehgewohnheiten, Blutspritzer mal hier mal da, aber durchaus im Rahmen. Wer Splatter erwartet ist hier falsch. Im Gegenteil, in den Details der Kulissen und Kostüme zeigt sich viel Feinheit und Detailverliebtheit, in der Geschichte viel Kenntnis der Historie.
Nur, wer nicht inhaltlich durchblicken kann, dem wird der Film sicher schnell zu lang, weil zu verwirrend. Er ist halt für Russen gemacht, die eine russische Schule besucht haben, mit russischem Geschichstunterricht und einer Briese russischer Feindbilder wie dem Katholiken im Allgemeinen und dem Polen im Besonderen. Aber für den, der etwas über russische Geschichte weiß oder wissen will durchaus eine kurzweilige Geschichtsstunde.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas für Kenner, 7. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 1612 - Angriff der Kreuzritter (DVD)
Ich habe mir den Film mit sehr gemischten Gefühlen angesehen. Einerseits ist es sehr schön und höchste Zeit, dass einmal diese Zeit der Wirren in der russischen Geschichte beleuchtet wird. Die Kleidung, die Waffen, all das ist sehr gut rekonstruiert. Luntenschlossgewehre, deutsche Söldner in polnischen Diensten, etc. und die Effekte in der Schlacht sind sehr beeindruckend!! So etwas habe ich für einen Historienfilm noch nie zuvor gesehen.

Sehr störend ist allerdings diese mystische Verklärung, das Einhorn was ständig durch die Landschaft reitet und überhaupt keinen Bezug zur Geschichte findet. Dann ein Geist, der immer wieder erscheint, dazu mystische Heilkräfte, Visionen -das verwirrt nur.

Einerseits will der Film mit Fakten überzeugen. Ständig werden dem Zuschauer Namen und Daten genannt...aber zugleich wird er auch verwirrt durch Einhörner, Visionen und den Geist eines Spaniers.

Für einen Liebhaber historischer Schlachten und großer Politik ist dieser Film ein Muss -aber er sollte sich darüber im Klaren sein, dass er an manchen Stellen einfach nur leiden wird.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Epos über die "Zeit der Wirren", 31. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 1612 - Angriff der Kreuzritter (DVD)
In der russischen Produktion "1612 - Der blutige Kampf um das Vaterland" geht es um den in die russische Geschichte als sogenannte Zeit der Wirren eingegangenen Zeitabschnitt von 1605-1613. Nachdem im Jahre 1598 das alte Moskowiter Herrscherhaus der Rurirkiden mit dem Tode des geisteskranken Zaren Fjodor I. ausgestorben war, übernahm dessen Vormund Boris Godunow, als starker Mann im Staate, die Zarenkrone.
Die Wirren begannen 1605 als ein Mann, der vorgab Dimitri, der erwachsene Sohn Iwan des Schrecklichen und Bruder Fjodor I. zu sein, mit Unterstützung Polen-Litauens in Russland einfiel um seinen rechtmäßigen Thron einzunehmen. Boris Godunow starb noch bevor es zum Schlagabtausch kommen konnte und sein schwacher Sohn und Nachfolger Fjodor II. hatte dem Betrüger und seinen Verbündeten nichts entgegenzusetzen und wurde nach der Ankunft Dimitris kurzerhand ermordet. Aber auch dem falschen Dimitri erging es einige Monate nicht besser, als er von den aufgebrachten Bojaren und Moskowiter ebenfalls erschlagen wurde. Da der neue Zar Wassili IV. nur bei einem Teil der Russen Anerkennung fand und dazu auch noch ein zweiter falscher Dimitri auftauchte waren auch die folgenden Jahre von hoher Instabilität geprägt.
Schließlich fielen die Polen 1610 wiederum ein, stürzten Wassili IV. und erhoben den Sohn des polnischen Königs zum Zaren. Diese polnische Fremdherrschaft wurde
aber schließlich im Jahre 1612 wieder abgeschüttelt und durch die 300-jährige Dauerherrschaft der Romanows ersetzt und hier tritt auch die Haupthandlung des Films ein. Die Ereignisse der Jahre 1605/1606 werden einleitend dargestellt, auch der Dynastiebegründer Michail Romanow kommt (aber leider nur) am Rande vor.

Hauptdarsteller sind vielmehr ein fiktiver junger Russe, sein ebenso fiktiver tatarischer Freund sowie als Bösewicht ein Kosakenhetman in polnischen Diensten und schließlich noch die historische Persönlichkeit Xenia Godunow, der Tochter des Zaren Boris, die tatsächlich aber zu jener Zeit bereits 6 Jahre in ein Kloster weggesperrt war und zu deren Diener der junge Russe als Kind einst gehörte. Diese Personen bestimmen fortan die etwas stereotypische und klischeehafte Filmhandlung, auch ein heiliger Mann, ein allegorienhaftes Einhorn und der hilfsbereite Geist eines während der Handlung gefallenen spanischen Söldners kommt vor. Aufgewertet wird der oberflächlich wirkende und nur bedingt ereignisgetreue Film durch seine reiche Ausstattung sowie die Liebe zum Detail mit der das Kriegswesen des 17. Jahrhunderts in Szene gesetzt wird, hierbei ist vornehmlich die furios dargestellte Belagerung einer kleinen, von den beiden Helden und den Ortsansässigen erbittert verteidigten, Stadt zu nennen, wo von beiden Seiten alle Register der damaligen Kriegskunst gezogen werden. Die Entscheidungsschlacht vor Moskau ist zwar dann nur angedeutet, d.h. man sieht die beiden Heere aufeinander zurollen, aber die eigentliche Schlacht wird einem vorenthalten, doch ist man von der Belagerung her ja noch deutlich und gut bedient.

Fazit: Die Grundidee die höchst interessante Zeit der Wirren filmisch zu erfassen
und damit eine filmische Lücke zu schließen finde ich sehr gut.
Nur die Story hätte ruhig geschliffener und näher an den tatsächlichen Ereignissen orientiert sein können, ohne gleich zum Dokumentarspiel ausarten zu müssen, die erwähnte Belagerung, die schöne Xenia, die insgesamt historiengetreue Ausstattung, die gute Filmmusik und das russische Ambiente entschädigen jedoch für vieles und lassen mich diese Mischung aus Historienepos, Fantasy- und Abenteuerfilm mit immerhin noch 4 guten Amazonsternen bewerten.

Als Extras sind der Trailer und eine Bildgalerie vorhanden.
Bild- und Tonqualität sind ok. Die Synchronstimmen der deutschen Fassung sind jedoch nicht immer ganz passend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mystischer Historienfilm der Vorwissen erfordert, Titel weckt falsche Vorstellung, 4. April 2013
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Ich habe mir diesen Film ohne Vorwissen über die russisch-polnische Historie angeschaut. Das Eintauchen in die Filmwelt gestalltet sich ohne allerdings sehr schwierig. Kurze Abhandlungen welcher falsche Zar um 1605 von wem getötet wird.Ich kann daher Rezensenten nachvollziehen, die nach 20min abschalten. Ich dachte am Anfang auch: "Das meinen die hier ja wohl nicht ernst, wann fängt denn der Film an?". Immer wieder Rückblenden, wo ein Junge einen Überfall auf ein Adelsgut erlebt. Im Laufe des Films wird klar, kein Adelgut, sondern die Zarenfamilie (da waren sie wieder die fehlenden Vorkenntnisse).
Einblendungen von einem mystischen Einhorn, im Wald, am bach, am See, am ich weiß nicht wo ziehen sich durch dcen ganzen Film. Soll wohl so eine Art Schutzgeist der russischen Nation sein, hab ich bis zum Schluss nicht nicht ganz verstanden.
Warum dann 4Sterne?
Nach etwa einer Stunde nimmt der Film gewaltig an Fahrt auf. Das Vorgeplänkel ist vorbei, man kann der Story folgen. Und siehe da, es entfaltet sich ein sehr guter Historienfilm. Mit Kreuzrittern oder König der Himmel hat der Film absolut zwar gar nichts zu tun, aber das Set, die Kostüme scheinen mir sehr detailgetreu und realistisch zu sein.
Ob ein Unfreier in der Lage ist seinen toten spanische Herrn (ein Söldner) zu doubeln und plötzlich durch Traumsequenzen in der Lage ist zu Fechten, das Wissen hat der Belagerung einer übermächtigen Arme zu trotzen ist unrealistisch.
Der Film hat Potential zu 5 Sternen, vergibt dies aber durch eine unklare Story. Schade eigentlich. Andererseits ist er erfrischend anders als der übliche Hollywood Einheitsbrei.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen irreführender Titel aber ok, 25. Dezember 2012
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Rezension bezieht sich auf: 1612 - Angriff der Kreuzritter (DVD)
Für Liebhaber des Genres empfehlenswert, wenngleich es überhauptnichts mit Kreuzrittern zu tun hat - ist auch schon aus der Jahreszahl erkennbar.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwach, 22. Februar 2012
Von 
Mladen Kosar (Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: 1612 - Angriff der Kreuzritter (DVD)
Unbefriedigender Film. Er wartet mit viel Leut, Material und Bewegung auf, versagt aber in der Dramaturgie und Geradlinigkeit. Viel Wert wird auf Pomp, Pathos und Phrasen gelegt. Es ist gemacht wie ein öltriefender Patriotismuskitsch, mit dem sich kein Mensch identifizieren kann, weil die Wahrheit nicht mitkommen kann. Eine Mischung aus russischem Sentimentalismus und verwestlichter Naivität. Der Hauptdarsteller unglaubwürdig in seiner unreifen Darstellung. Der Geist der Heimatliebe und des Freiheitskampfes wird heraufbeschworen - aber im Stil von Michael Bays Pearl Harbor. Da triefet alles Schmalz aus den Poren der Verliebten, Schwitzenden und Blutenden, aber es liegt kein qualitatives Gewicht darin, das im Gedächtnis haftet - und vor Allem keine Wahreit, kein Gehalt. In jeder Szene dieses Filmes werden krampfhaft und verkünstelt emotionale Effekte bemüht, die nicht greifen. Ein Werk mit einem historisch solch hohen Anspruch, muß man anders darzustellen wissen. Geradlinig, konsequent, unsentimental, mutig, innovativ, schnörkellos, realitätsnah, russisch eben - und vor allem: nicht als eine Kopie westlicher Schnulzen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Kreuz & Schwert", 16. Januar 2013
Von 
Leopold Pogats "Stein" (Deutschkreutz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: 1612 - Angriff der Kreuzritter (DVD)
Der Film versucht die Emotionen der damaligen Zeit nachzuahnen, um ein wenig verständlich zu machen, warum es Kreuzzüge überhauüt gab. Wir urteilen zu schnell über diese Zeit, doch sollten wr darüber nachdenken: Hätten wir damals gelebt, hätten wir als Kinder dieser Zeit genau so mit gemacht, so wie wir in unserer Zeit in unserer heutigen Gesellschaft "mitmachen". Wenn auch manchmal langathmig, so ist es doch ein guter Film mit wenn auch manchmal schockierendn Szenen. Doch Krieg ist eben kein Honig schlecken. Wir brauchen uns ja nur heutzutage umsehen; und ...keiner regt sich auf??? Warum dann über die Kriege der Vergangenheit, jetzt wäre es notwendig was zu tun und nicht in zwanzig oder fünfzig Jahren. Ein Film zum nachdenken und dieser bekommt von mir 5 Sterne.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolles Abenteuer, 9. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 1612 - Angriff der Kreuzritter (DVD)
ein rundum gelungener Abenteuerfilm, der über hier wohl nicht so bekannte historische Vorgänge erzählt. Der Film kann locker mit amerikanischen und europäischen Produktionen mithalten,erzhlt wird aber eben aus der russischen Persktive. Ein sehr empfehlenswerter Film, der die Kämpfe auch in der nötigen Brutalität zeigt.
Der Film entstand im Zuge der Einführung eines neuen Feiertages anlässlich der Befreiung von den polnischen Besatzern nach der "Zeit der Wirren".
Unter den polnischen Söldnern hört man auch deutsche Stimmen. Kriegshaufen waren wohl oft in der Geschicht international, wie im 30jährigen Krieg.
Das Erzähltempo ist flott, es kommt keine Minute Langeweile auf. Das blutige Ende hätte schon fast ein FSK 18 verdient.
In der Synchro mussten die Deutschen wieder tricksen. Nach den englischen Untertiteln sagt der russische Priester auf seinem Hochstand zu dem polnischen katholischen Missionar: "Sie wären wohl besser zu den Indianern gegangen". Das bezieht sich auf das Gespräch des Missionars mit dem Papst vor seiner Abreise nach Russland. Dieser schickte ihn nach Russland obwohl dieser lieber nach Amerika gegangen wäre. Davon konnte der Russe natürlich nichts wissen, trotzdem sagt er das...
Diese Anekdote wird im deutschen einfach wegübersetzt, der Russe sagt was Belangloses anderes. Das ist genauso ägerlich wie der irreführende Titel. Es geht nicht um den Angriff der Kreuzritter sondern um die Verteidiung Russlands gegen diese.
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5.0 von 5 Sternen Schöne Bilder, schöne Kostüme, schöne Kämpfe und keine Kreuzritter, 30. November 2013
Rezension bezieht sich auf: 1612 - Angriff der Kreuzritter (DVD)
Wer einen Film über Kreuzritter oder das Mittelalter erwartet wird sich sehr wunderen. Wie die Zahl im Titel „1612“ verrät handelt der Film lange nach dem Mittelalter und die Kreuzritter sind nur eine Metapher für die Katholisch gläubigen, polnischen Truppen.
Was mich an diesem Film begeistert hat sind die Bilder, man sieht wie mit viel lieb zum Detail gearbeitet wurde. Aufwendige Kostüme die den Akteuren auch passen. Die vielen in sich stimmigen Requisiten, atmosphärische Truppenbewegungen und schöne Kämpfe. Während in USA bei Zweikämpfen oft mit absichtlich verwackelten Bildern, extremen Zeitraffer und Zeitlupen gearbeitet wird, um eine Choreographie zu ersetzten, wirken diese Kämpfe in Echtzeit und es sind zumindest Anteile von Degen und Säbel Fechttechniken zu sehen. Auch die durchweg nach Eisen aussehenden Schaukampf und Demowaffen haben mich positiv beeindruckt, nach dem in Filmen aus USA, Westeuropa und Asien immer mehr alberne Schaumstoffwaffen zu sehen sind.
Ebenfalls positiv fand ich dass die Handlung um die Hauptpersonen während des Filmes teilweise Offen bleibt und das Ende nicht Offensichtlich vorherzusehen ist.
Es kommen mehrere Fantasy-Elemente im Film vor, die meines Empfindens nach ganz gut zu der Atmosphäre passen. Als einziges hat mich der nationalistische Pathos und die eher Mittelmäßige Spannung leicht gestört. Wobei der Pathos nicht schlimmer als bei vielen anderen Filmen ist. Im verglich zu diesen hat sich meiner Meinung nach, dieser Film die fünf Sterne verdient.
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1612 - Angriff der Kreuzritter
1612 - Angriff der Kreuzritter von Wladimir Khotinenko (DVD - 2010)
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