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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen14
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am 27. Mai 2008
"Consider Phlebas" passt in kein vorgefasstes Schema.

Die Geschichte hat sicherlich Elemente der Space Opera, also riesige Raumschiffe, gigantische Raumschlachten, Artefakte untergegangener Zivilisationen, heroische Helden, das Entrinnen aus Gefahren um Haaresbreite und einen epischen Konflikt Gut gegen Böse.

Aber welche Seite ist denn nun die Gute? Beide Seiten glauben sich moralisch im Recht und verwenden doch Massenvernichtungswaffen, wenn auch zunächst mit Vorwarnung. Am Ende des Buches wird ein Ausblick auf die Zukunft gewährt und die genannten Zahlen sind gross genug um die aktuelle Erdbevölkerung zig-mal darin untergehen zu lassen.

Aber zurück zur eigentlichen Geschichte, Horza ist ein Gestaltwandler, eine Mitglied einer genetisch modelierten Spezies von Humanoiden die in der Lage sind die genetische Struktur von Personen zu übernehmen um diese dann zu ersetzen. Das geht natürlich in der Regel nur wenn die ersetzte Person umgebracht wird. Horza ist also ein gemeiner Meuchelmörder oder, aus einem anderen Blickwinkel, ein genialer James Bond, dessen Körper eine der gefährlichsten Waffen ist.

Als Agent der Iridianer, einer religiös motivierten sehr langlebigen Spezies, versucht Horza ein Raumschiffsgehirn der "Kultur" zu Bergen damit die Iridianer daraus Erkenntnisse und u.U. Gegenmassnahmen im Kampf gegen die "Kultur" finden können, da die künstlichen Intelligenzen der "Kultur" zu deren gefährlichsten Aspekten zählen.

Dummerweise ist das "Bewusstsein" des Raumschiffsgehirns noch unterentwickelt gewesen und es hat sich, als es "abgeschossen" wurde auf einer verbotenen Welt versteckt. Ein Verteidigungssystem einer uralten, inzwischen wohl transzendenten Rasse, schützt den Planeten effektiv sowohl vor dem Zugriff der Iridianer als auch der Kultur. Auf diesem kommt es dann Schlussendlich zu einem, in seiner Brutalität dem Konflikt angemessenen, Showdown.

Aber davor muss Horza es noch schaffen einer Söldnertruppe beizutreten. Der Kultur immer einen Schritt voraus sein.
Eine Fahrt auf einer Inselgrossen Titanic auf einer Ringwelt machen.
Den Tod eines Psychopathen unter den Söldnern überstehen.
Auf einer Insel stranden.
Einen seltsamen Kult kennenlernen.
Wieder Anschluss bei den Söldnern finden und dabei eine Agentin der Kultur mitnehmen.
Einen Hindernisflug seines Raumschiffs in einem anderen Vehikel absolvieren.
Die Barriere um den Museumsplaneten überwinden.
Ein wenig Atom-Ubahn fahren.

Am Ende der Achterbahnfahrt, denn so aufregend ist das Buch, bleibt die Gewissheit das das Universum ein brutaler Ort ist. Und das nicht jeder findet das der Konflikt es Wert war ausgefochten zu werden. Dafür, dass die künstlichen Lebensformen so intelligent sind, ist ihre Vorgehensweise im Endeffekt bemerkenswert primitiv. Die beste Verteidigung ist für die Kultur auch nur eine möglichst gute Offensive.

Ich finde das "Bedenke Phlebas" ein sehr gutes, vielschichtiges Buch ist, das einem einige Wunder und einige Abgründe zeigt. Die Figuren sind eher realistisch als heroisch gezeichnet, was einen starken Kontrast zu der überlebensgrossen Technologie bietet.

Lesen, lesen, lesen.
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am 3. April 2015
Iain Banks hat mit seinem Culture Romanen ein Universum geschaffen, das zum besten gehört, was SF bieten kann. Große Fragen und faszinierende Gedankenspiele, verpackt in spannenden Geschichten. Consider Phlebas war mein 4. Culture Roman und man merkt dem Buch -leider- an, dass es das erste Buch der Reihe ist. Die grundsätzlichen Ideen sind da, aber noch nicht so gut durchdacht und detailiert und auch der Aufbau der Geschichte ist etwas zu simpel. Die zugrunde liegende Idee des gestrandeten Minds ist brilliant und die Ausführung im ca. 1. Drittel des Buches exzellent. Danach verkommt das Buch aber zunehmend zu einem recht billigen Action-Adventure: flüchten, kämpfen, x mal knapp mit dem Leben davon kommen etc.. Im 2. Drittel gibt es noch ein paar nette Ideen, wie Megaship, Insel und Damage-Game, aber alles etwas langatmig und ohne wirklichen Zusammenhang mit der eigentlichen Geschichte. Das letzte Drittel fand ich dann schon fast auf ärgerliche Weise unnötig in die Länge gezogen. Wie warten auf die U-Bahn. Dazu kommen dann noch diverse Logik-Löcher. Noch ärgerlicher fand ich aber, dass die Geschichte im Grunde nicht oder nur sehr unbefriedigend aufgelöst wird. Insgesamt von den bisher 5 gelesenen Büchern (Look to Windward, Player of Games, Excession, Surface Detail) das mit Abstand schwächste. Da die Culture-Romane nicht aufeinander aufbauen, würde ich empfehlen Consider Phlebas erst mal links liegen zu lassen. Look to Windward war dagegen meiner Ansicht nach ein sehr guter Einstieg.
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am 5. August 2013
This was the third Culture novel I read after Surface Detail and Excession, and it isn't nearly as good as those two. It shows that Consider Phlebas was Banks's first Culture novel - the characters feel immature in many ways, and even though the writing is already quite good in some places it reads as though the novel was written by an over-excited teenager going on a joyride with this awesome new car and no destination in mind. The plot meanders, characters are introduced and killed by the dozens, often quite suddenly and seemingly without a point. The main conceit of this book is that it's a Culture novel written from the POV of someone who hates the culture, and I suppose by the end the reader is meant to go, "Hey, those Culture people are actually the good guys" - but that's pretty much clear from the start, and in the end you don't actually like anyone in this novel more than you liked them in the first scene (mostly, everyone is dead.) In the Eighties this was probably a really great and cutting edge space opera, but by now it's somewhat dated. The other issue I have with this is that coming at it from the later Culture books, I expected to find out more about the Culture-Idiran war, because that gets mentioned so much in the later books, but actually you don't find out that much about either the Culture or the Idirans, because most of the characters are neither Idiran nor Culture, but random space pirates!

In conclusion: if you like explosions, spaceship acrobatics and throw-away characters, you'll enjoy this, and you find out a little (though not much) about the Culture-Idiran war, but I don't reccommend you start with Consider Phlebas if you want to get into Banks's novels.
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am 15. Oktober 2001
Although I loved Look to Winward and enjoyed Player of Games a lot, I found Consider Phlebas long, boring, unnecessarily violent and lacking any ideas or characters I could care about. The otherwise intelligent hero Horza stays loyal to the enemy of the Culture for reasons I don't understand while everyone he loves is killed by this enemy. His quest to deliver a trapped mind to this enemy is rambling and difficult to follow while the action scenes at the end are chaotic rather than interesting. Moreover somewhere in the middle there is an unnecessary pause in the plot to indulge in a chapter of cannibalism and grotesqueness that adds nothing to the story. If this had been the first book from I. B. that I read it would also have been the last. Thanks to Look to Winward I'll keep reading.
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am 7. August 2012
There are many great ideas in this book however in the end everything stayed hollow. Especially the characters.
What made things worse was that there was not a single character I could care about.
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am 14. Februar 2011
After finishing "The Player of Games" I immediately started the Culture novels chronologically. And after that masterpeace, I was somewhat disappointed by Consider Phlebas. It is a good work without doubt, but it has it's lengths. Especially this faecal matter that is drawn way too long. Everyone knows that religions feed people shit, but you should leave it with that allegory, and don't make it any more plastic. At least you see, that none of the characters is happy with the developments either. So for the rest of the novel you can be quite grateful Iain Banks is serious, that there is no glory in war. The Story gets very intense and thrilling in the end, so it's definitively worth reading.

Iain (M.) Banks is definitively one of the best Sci-Fi authors today. And what may be important as well: he is both imaginative and productive. The genre can be lucky to have a good classical author find his interest in Sci-Fi. Sci-Fi usually isn't a very demanding genre, so it sees many mediocre entrepreneurs. Banks has a rich imagination, rich vocabulary and is just a master writer. He does action scenes as well as giving a whole impression of societies, he can be funny at times as well as giving you very sobering insights, he can overwhelm you with richest unseen scenes and make hopelessness palpable just by describing a bleak scene. There are few things that are constant about his works - besides their quality. Namely his strange interest in shit, what seems to pop up now and then. And then there's is aversion against religion. The more religious someone is, the more amoral is character will act.
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am 1. August 2015
Auf den Kulturzyklus von Ian Banks bin ich durch das neueste Buch "Wasserstoffsonate" aufmerksam geworden. Beim Lesen dachte ich mehrmals "das ist ja abgefahren". Als ich dann zufällig bemerkte, dass das auf vielen Top-100-SF-Listen geführte Buch "Bedenke Phlebas" bzw. "Consider Phlebas" der erste Teil einer längeren Reihe ist, die in der Wasserstoffsonate gipfelt, war klar: das muss ich lesen.

Sicherlich - das Buch ist spannend und seltsam genug, um sich von der Masse abzuheben. Mir ist aber sehr unangenehm aufgefallen, dass sich unter dem Deckmantel eines Romans eher eine Sammlung mehr oder weniger zusammenhängender Kurzgeschichten verbirgt. Zum Beispiel die Episode auf dem Orbital: erst auf dem Megaschiff, dann bei den Eatern, und schließlich die Flucht. Für die Handlung spielt letztlich nur die Flucht eine Rolle, und alles, was mit den Eatern passiert, ist ebenso unappetitlich wie belanglos. Von der erzählerischen Eleganz und der routinierten Konstruktion der Wasserstoffsonate ist das vorliegende Buch jedenfalls Meilen entfernt. Dennoch würde ich SF-Fans empfehlen, es zu lesen. Man will den Kulturzyklus nicht wirklich verpassen!
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am 8. Dezember 2009
I liked it. The plot(s), the characters, the language is imaginative, funny, witty, ludicrous at times.
I recommend it as a SciFi novel to escape from here and now. Something to get away mentally. After reading a bit you can come back to this world with your head cleared. You entered a different world fit to fully immerse in and to detach.
The important thing is, that it has at the same time, the quality not to be simply escapist. You could also see this book, all "Culture Novels" I have read, as a meditation on the societies and issues of this real and present world.
You can read the book and draw your own parallels to this world as seen from way more than 50.000 feet.
At times the crazy ideas Banks dives into, with wonderful consistency, remind me of the Hitchhiker's Guide ...
There are (even) better "Culture Novels" than this one, otherwise I might have given it more than 4 stars.
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am 13. April 2008
I really like science fiction. I mean it. That's why I started Banks, whom had a lot of good feedback for his books. Still, most of my friedns said that his first Culture novel, Consider Phlebas is pretty boring. Or maybe it isn't the best word for his style, as the story was pretty ok. It simply was slow. I've been very interested but always felt demotivated to get it into my hands as I knew nothing serious will happen during the next 40 pages. When I already started to read it was hard to put down. You know the thing is that it might have been written in 200 pages and it would be more stunning - that was all I missed.

Anyway it was a good one although I've read it for about one and a half year with shorter or longer stops. It really worth it. Hope the next one will be faster.
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am 30. Oktober 2000
Mit "Bedenke Phlebas" eroeffnet uns Iain M. Banks das Panorama eines chaotischen, lebendigen und tragischen Universums: Inmitten eines grossen galaktischen Konfliktes begibt sich eine bunte Truppe von Abenteurern auf die Suche nach einem moegleicherweise kriegsentscheidenden Schatz. Was die Banks'sche Version der Suche nach dem Heiligen Gral dabei so aussergewoehnlich macht, ist die fesselnde Dichte der Erzaehlweise und die Faehigkeit, mit der es der Autor vermag, nachdenkliche Szenen mit Space-Opera-typischer Action zu verknuepfen. Schritt fuer Schritt steigert der schottische Autor dabei das Tempo und die Spannung bis zum ueberraschenden Finale. Doch aufgepasst! "Bedenke Phlebas" ist nur ein Roman aus dem Culture-Universum, und er wird fuer den Kaeufer nicht der letzte sein.
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