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4.0 von 5 Sternen Gelungene Vertonung eines wirklich außergewöhnlichen Falles
Sherlock Holmes erhält ein Telegramm in dem ihn ein gewisser Overton um Hilfe ersucht. Der wichtigste Three-Quarter der Rugby-Mannschaft von Cambridge, Godfrey Staunton, ist spurlos verschwunden. Steckt eine Entführung hinter der Angelegenheit? Immerhin ist Stauntons Erbonkel einer der reichsten Männer Englands. Dieser ist ganz und gar nicht erbaut...
Veröffentlicht am 6. Mai 2010 von Florian Hilleberg

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mittelmäßig!
Overton, Trainer der Rugby-Mannschaft von Cambridge, ist außer sich vor Sorge. Sein bester Mann, der Stürmer Godfrey Staunton, ist mitten in der Nacht aus seinem Londoner Hotelzimmer unter mysteriösen Umständen verschwunden. Der besorgte Trainer wird von der Polizei abgewiesen und an Sherlock Holmes verwiesen.
Gemeinsam mit seinem Freund Dr...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2009 von Stefan Erlemann


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Vertonung eines wirklich außergewöhnlichen Falles, 6. Mai 2010
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Sherlock Holmes erhält ein Telegramm in dem ihn ein gewisser Overton um Hilfe ersucht. Der wichtigste Three-Quarter der Rugby-Mannschaft von Cambridge, Godfrey Staunton, ist spurlos verschwunden. Steckt eine Entführung hinter der Angelegenheit? Immerhin ist Stauntons Erbonkel einer der reichsten Männer Englands. Dieser ist ganz und gar nicht erbaut über die Intervention von Sherlock Holmes. Dieser lässt sich in seinen Ermittlungen jedoch keineswegs beirren und folgt der Spur des vermissten Rugby-Spielers in die Universitätsstadt Cambridge zu dem Arzt Dr. Leslie Armstrong, den ein inniges Freundschaftsverhältnis mit Staunton verbindet. Scheinbar weiß der Arzt mehr über den Verbleib des Rugby-Spielers. Doch in Dr. Leslie Armstrong hat Sherlock Holmes einen gerissenen Widersacher gefunden, der selbst dem legendären Professor Moriarty das Wasser reichen könnte '

Dieses Mal bekommt der Hörer die werkgetreue Umsetzung eines ungewöhnlichen Falles präsentiert, denn mit einem solchen Ende dürften wohl nur wenige gerechnet haben. Schlussendlich wurde auch Sherlock Holmes von den Ereignissen überrascht. Im Gegensatz zum Original muss Holmes im Hörspiel jedoch vor dem Hund des Kutschers von Dr. Armstrong Reißaus nehmen, was dem Detektiv eine sympathische, menschliche Note verleiht. Die Dialoge zwischen den Holmes (Christian Rode) und Dr. Watson (Peter Groeger) sind erfrischend, humorvoll und authentisch. Lediglich die Anfangsszene hätte man sich ersparen können. Die Folge ist mit knapp 80 Minuten schon äußerst lang ausgefallen und der Beginn des Hörspiels greift den Ereignissen lediglich voraus. Die Szene bekommt der Hörer wortgetreu am Ende noch einmal zu hören. Dafür kommt im restlichen Hörspiel so gut wie keine Langeweile auf. Ein vertracktes Rätsel und glänzende Sprecher, wie Klaus-Dieter Klebsch, Thomas Karallus, Eberhard Prüter, Wolfgang Condrus und Marianne Groß sorgen für ein hochkarätiges und kurzweiliges Hörvergnügen. Der Soundtrack wird durch einige schwermütige Geigenstücke bereichert, die vor allem im Schlussakt für Gänsehaut sorgen. Allenfalls die Erwähnung von Professor Moriarty verliert durch die seltsame Chronologie der Hörspielserie an Brisanz und Logik, denn im Original erschien die vorliegende Geschichte nach den tragischen Ereignissen an den Reichenbach-Wasserfällen, wo sich Holmes und Moriarty gegenüber standen. Geräusche und Abmischung sind von guter Qualtiät und für das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut angemessen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mittelmäßig!, 8. Dezember 2009
Von 
Stefan Erlemann "L' Enfer c'est les autres" (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Overton, Trainer der Rugby-Mannschaft von Cambridge, ist außer sich vor Sorge. Sein bester Mann, der Stürmer Godfrey Staunton, ist mitten in der Nacht aus seinem Londoner Hotelzimmer unter mysteriösen Umständen verschwunden. Der besorgte Trainer wird von der Polizei abgewiesen und an Sherlock Holmes verwiesen.
Gemeinsam mit seinem Freund Dr. Watson begibt sich Holmes sofort in das Hotel und befragt den Portier. Sie finden heraus, dass Staunton zunächst ein Telegramm erhielt, daraufhin selbst eins aufgab und dann ein Unbekannter ihn aufsuchte. Beide Männer verschwanden kurz darauf spurlos.
Holmes nimmt die einzige Spur auf, die er finden kann. Und die führt ihn direkt zum Postschalter und zu einer freundlichen Beamtin. Durch eine List findet Holmes heraus, an wen Staunton die Nachricht geschickt hat. Es handelt sich um einen berühmten Arzt aus Cambridge, der sich aber bei einem ersten Besuch von Holmes und Watson zutiefst abgeneigt zeigt, den beiden Detektiven zu helfen. Er verabscheut deren Zunft und weist jede Mitwisserschaft im Falle des Verschwindens des Rugby-Spielers Staunton weit von sich.

Die nunmehr siebenundzwanzigste Folge der Sherlock-Holmes-Hörspiele bei Maritim wartet mit einer relativ unbekannten, komplex aufgebauten Geschichte auf. Zunächst geht es ein wenig langatmig darum, warum und wohin ein Rugby-Spieler verschwunden ist. Im zweiten Teil des Hörspiels versuchen dann Holmes und Watson, einem Verdächtigen zu folgen, um den Aufenthaltsort des besagten Spielers ausfindig zu machen. Das zieht sich, ist eher uninteressant und im Sinne des Holmesschen Genius unerquicklich. Denn die berühmte Londoner Spürnase kommt in diesem Fall nicht in Fahrt, muss immer wieder Niederlagen einstecken und verdankt die Auflösung einzig einer ganz anderen Nase als der seinigen.
Wäre nicht das ausnehmend gute Sprecherteam, diese Folge würde kaum Aufmerksamkeit erregen. Doch wie Christian Rode und Peter Groeger als Holmes und Watson sich gegenseitig foppen, hoch- und äußerst vergnüglich auf den Arm nehmen, ist stellenweise mehr als witzig. Der Schlagabtausch zwischen den beiden Kontrahenten ist in dieser Folge perfekt gelungen und lässt die aufkommende Langeweile ob der simplen Ermittlung im Keim ersticken. Da auch Wolfgang Condrus als Overton und vor allem Klaus Dieter Klebsch als Dr. Armstrong bestens aufgelegt sind, macht das Zuhören wirklich Spaß.

Folge siebenundzwanzig lebt von den Sprechern und der lockeren Atmosphäre, die sie erzeugen. Weniger gelungen ist der eigentliche Kriminalfall. Der kann kaum begeistern und geht allenfalls als mittelmäßig durch.
Da aber der Preis für dieses achtundsiebzig Minuten lange Hörspiel ausnehmend günstig ist und die Sprecher wirklich für sehr viel Spaß und Stimmung sorgen, kann man unbesorgt zugreifen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilige Folge, 1. August 2011
Von 
Lionheart - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Folge 27 zieht sich wie ein Kaugummi:

Ein bekannter Sportler verschwindet spurlos, nachdem ihm ein Brief zugestellt wurde. Die Fährte führt Holmes und Watson zu dessen Arzt, der sich bei den Ermittlungen wenig kooperativ zeigt. Hat er etwas zu verbergen?

Was zunächst recht spannend beginnt, driftet immer mehr in die Langweile ab. Der Fall kommt gar nicht richtig ins Rollen und letztlich wird dann die Lösung präsentiert (ACHTUNG SPOILER): es gab nie ein Verbrechen und somit auch keinen richtigen Fall.

Die SprecherInnen sind wie immer TOP! Das bewährte Team Rode/Groeger erweckt Holmes und Watson gekonnt zum Leben.

Dennoch ist diese Geschichte eine schwache Leistung! 1 Stern ist innerhalb dieser Krimiserie noch geprahlt!
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