wintersale15_finalsale Hier klicken Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen26
3,1 von 5 Sternen
Format: Hörbuch-DownloadÄndern
Preis:12,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. März 2008
Mein erstes und sicher letztes Buch von Florian Illies. Eine Ansammlung von Allgemeinplätzen, Banalitäten und billigen Gags. Absolut entbehrlich, schade um's Geld! Wie ein solches Buch zum Bestseller werden kann - unbegreiflich.
Und, wenn man schon klassische Musik erwähnt, Herr Illies, sollte man wenigestens genau recherchieren: Die Stücke "Liebesleid" und "Liebesfreud" sind von Kreisler, und nicht von Rachmaninow!
0Kommentar2 von 3 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Juli 2009
Tolles Buch über meine Heimat ;-)
Teilweise glaubt man als Ausenstehender "typisch Land" aber nicht alle Klischees stimmen. Ich habe 6 Jahre nicht in dieser Heimat gelebt und musste oft schmunzeln beim Lesen, weil ich fest gestellt habe: "so ist es aber wirklich!"
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Oktober 2007
Immer flüchten wir zur Ausbildung in die roße Stadt um dann festzustellen, dass es auf dem Dorf doch schöner ist.
Alle der Jahrgänge 1970-1979 werden sich in der ein oder anderen Situation wiedererkennen. Lustiger Zeitvertreib in der Badewanne!!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Oktober 2006
Ich saß gerade bei einem meiner seltenen Heimatbesuche zuhause am Küchentisch meiner Eltern, da stolperte ich in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" im Feuilletons-Teil über einen Textauszug des Buches "Ortsgespräch" von Florian Illies. Als ich am Ende dieses Textes angelangt war, lockte mich meine Begeisterung umgehend zu Amazon, und bestellte das 200-Seiten starke Werk. Als ich das Land wieder verlassen hatte, und in die Stadt "heimkehrte", lag es bereits in meinem Postkasten. Florian Illies beschreibt in seinem neuesten Buch mit hervorragend gewählten Worten genau die Situationen und Beobachtungen, die ich als mittlerweile zum mutierten Stadtbewohner bei meinen kurzen Besuchen am Land erleben und sehen durfte. Nein, es ist nicht ein Buch der Kategorie, bei dem ein urbaner Autor über rurale Menschen herzieht. Es liest sich eher wie ein nettes Erinnerungsbuch eines Menschen, dessen Notizen viele am Land aufgewachsene Leser auch schon einmal machen wollten, jedoch nie die richtigen Worte dazu fanden. Er schreibt von damals, als die Johannesbeeren wie die Lottokugeln im Mund kollerten, man bei wichtigen Gesprächen sich mit angespannter Telefonschnur in eine Ecke verkriechen musste und über die Schaufenster des örtlichen Fotografen, bei denen Mann immer auf dem Laufenden gehalten wurde, welche Frau schon vergeben war. Aber auch von jetzt, wenn er von dem Aral-Blau der örtlichen Tankstelle geblendet wird, an den Kreuzen neben der Straße daran erinnert wird, langsam zu fahren, obwohl er trotz des Traktors vor ihm nicht schneller fahren kann, und von den noch im Wesentlichen gleichen Mitarbeitern bei der Sparkasse, die er noch vom Weltspartag als 7-Jähriger kannte. Es ist einfach ein geniales, erheiterndes und leicht zu lesendes Buch, das dem im hessischen Ort Schlitz geborenen Autor hier geglückt ist. Unbedingt lesen!
0Kommentar3 von 5 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Dezember 2006
Dies war mein erstes (und wohl letztes) Buch von Florian Illies. Das Presseecho hatte mich neugierig gemacht. Die Lektüre fiel mir - obwohl ich im gleichen Alter wie der Autor bin und ebenfalls die Provinz mein zu Hause nannte und noch immer nenne - eher schwer.

Gründe meiner Enttäuschung: Fast durchgehend jagt eine sprachliche Spielerei die nächste. Illies ist der deutschen Sprache mächtig, das hat der Leser / die Leserin schnell begriffen. Da er das offenbar durch übertriebene Witzigkeit und semantisch-lexikalische Originalität ständig unter Beweis stellen möchte, wirkt es auf mich wie eine Art Eitelkeit.

Sicher erkenne ich Details aus meiner Kindheit und Jugend wieder, doch erscheinen mir viele Schilderungen Illies unglaubwürdig. Um der Originalität willen, scheint hier einiges in Richtung "idealtypisch" umfrisiert worden zu sein.

Auch ist der Aufbau des Buches als eine austauschbare Aneinanderreihung von Schilderungen zu bezeichnen. Hier schließe ich mich vorangegangenen Kritiken an.

Fazit: Sprachlich rundgefeilter mit zahlreichen unterschiedlichen (jedoch zusammenhanglosen) Erinnerungen der 1970er Jahre versetzter Text, den ich zumindest nicht unbedingt hätte lesen müssen.
0Kommentar3 von 5 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. September 2006
Putzig, wie ein so junger Mann wie Illies nostalgische Gefühle pflegt, welche gewöhnlich eher in der Altersklasse, die das doppelte seiner Jahre zählt, aufwallen. So wirkt auch das Buch auf mich wie der Junge mit der dicken Brille, der bereits mit 7 Jahren den Eindruck machte, altersweise zur Welt gekommen zu sein.

Trotzdem liest sich das Werklein angenehm und flüssig geschrieben ist es auch. Man merkt, dass das aus dem Bauch heraus geschehen ist , recherchiert hat der Autor wohl kaum. Wie hätte er ansonsten seinem Lateinlehrer den Vorwurf machen können, den Plural von "Rhododendron" nicht vermittelt zu haben. Sicher kokettiert Illies hier, wohl wissend, dass es sich um einen griechischen Wortstamm handelt. Ebenso oberflächlich scheint er sich mit den Dialekten in Hessen-Darmstadt beschäftigt zu haben, ist doch auch der "Apfelkrotzen" keineswegs nur auf Schlitz beschränkt. Aber was soll's, geht es doch um Atmosphäre und nicht um Genauigkeit.

Mit Sicherheit leben viele Autoren in Deutschland, die in der Lage sind, ähnlich nett über ihre Herkunftsprovinz zu schreiben, damit aber nie einen Verleger fänden
0Kommentar1 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2006
Florian Illies "Ortsgespräch" machte in vielen Rezensionen neugierig: Schlitz - die Provinz - sollte Thema des neusten Werkes sein; mal was ganz anderes als all der Generattion Golf Kram zuvor.

"Back to the roots" kann das neue Lebensmotto dieser Generation nun also lauten: All die in die Stadt gezogenen Landeier müssten sich ihrer ländlichen Wurzeln nicht schämen, laut Illies ist es in der Metropole mittlerweile sogar hip, sich im Freundeskreis darin zu übertrumpfen, wer denn nun aus dem kleinsten Kaff käme( Klar ist es ebenso hip, mit dem obligatorischen Becher Kaffee in der Hand durch eben diese Großstadt zu hasten, das haben wir auch schon tausendmal gehört).

Wer in "Ortsgespräch" nun eine krachende Darstellung des etwas gemächlicheren Landlebens erwartet, geschweige denn eine lustige Darstellung ländlicher Marotten, der wird enttäuscht. Der Autor unternimmt durchaus den Versuch, Eigenheiten des Landlebens lustig darzustellen, doch leider, leider Gottes labert er diese Ansätze gleich wieder seitenlang tot und weiß scheinbar nicht, ob er sich nun auf Schlitz oder auf angebliche Spleens der lieben Mischpoke konzentrieren soll:

So wird munter drauf losgeschrieben, mal hiervon, dann davon. Es fängt schon gleich mit allerhand Tanten und Onkels an, deren Marotten dermaßen ausführlich dargestellt werden, dass man schnell die Lust verliert weiterzulesen und mit dem Eindruck zurückgelassen wird, die Hälfte der Verwandtschaft hätte einen Knall.

Dann ist da noch immer mal wieder von dem Illiesschem Fertighaus die Rede, bei dem immer wieder die Heizung versagt und Heizungsbauer so und so alle Tage wieder anrückt, nachdem Mutti Illies erst einmal ordentlich auf alle Heizungsrohre gehauen hat.

Dann gibts natürlich noch allerhand Läden in der Stadt - einer gleich Wetterstation inklusive (Im Winter steht die Schneeschaufel draußen und ab Frühjahr ein Besen - ganz sensationell). Die kleinen Läden wichen den kleinen Supermärkten, die nun den Discountern wichen. Fazit der Illiesschen Beobachtungen: Das Leben ist hart - auch in Schlitz.

Hart für den Leser aber ist, dass das alles so schrecklich belanglos rüberkommt. Dieser Eindruck wird noch verstärkt durch die nicht vorhandene Struktur des Buches: Man kann es von hinten lesen oder von vorn, es ist egal. Alles ist beliebig oder austauschbar: Ping Pong spielen im nie genutzten Kellerschwimmbad von Familie so und so (ach, die Ölkrise...), Beobachtungen in Feld und Tal, Annährungsversuche an X führten zu nichts und Onkel so und so pflanzt alle paar Seiten seine Blautannen. Und es geht endlos so weiter.

Selbstverständlich wird irgendwo dann auch noch - mal wieder - das goldene Nutellapapierchen erwähnt (gähn), bevor dann im Schlusskapitel seitenlang vollkommen ohne Sinn und Verstand über die Widrigkeiten sinniert wird, einem Trecker auf der Landstraße hinterher zu kriechen, wenn man es eilig hat (da man in Fulda den ICE nach Berlin erwischen muss). Der Bogen spannt sich vom Gekrauche auf der Landstraße weiter über Beobachtungen über den eigentlich kaputten Familientoaster (welcher mit einem pfiffigen Trick immer noch funktioniert), über Duschmatten mit Saugnäpfen aus den Siebzigern, über vorsintflutliche PCs und Drucker, ehe man dann zu hören bekommt, dass es seit einiger Zeit in Schlitz nun auch möglich ist, SMS zu empfangen und mit dem Handy zu telefonieren.

Die letzten Seiten ziehen sich und ziehen sich und ich war froh, endlich auf Seite 206 angekommen zu sein.

Die Message des Buches soll wohl lauten: Schlitz ist ein Stück liebenswertes Deutschland, ein Stück Provinz. Alle Städter zieht es früher oder später wieder Richtung Land und Natur - was man laut Illies ja dann schon merkt, wenn Großstädter Tomaten auf dem Balkon pflanzen. Oder so. Oder: Verwandtschaft ist komisch, aber liebenswert. Wichtig halt. Irgendwie. - Interpretationen beliebig wie der Inhalt selbst.

Wer noch nie in seinem Leben irgendetwas über dörfliche/ ländliche/ provinzielle Strukturen gehört hat, der mag Belanglosigkeiten, dass auf dem Dorf/ in der Kleinstadt samstags schlag Mittag die Sirenen heulen oder abends schlag sechs die Glocken läuten (damit alle nach Hause rennen um Abendbrot von abwaschbaren Brettchen - gabs die nur in der Provinz??? - zu sich zu nehmen), als sensationelle Neuigkeit verschlingen. Der Rest der gewillten Leserschar bleibt zurück und wundert sich am Ende, wie leicht es heutzutage scheinbar ist, ein Buch auf den Markt zu werfen:

Ein bekannter Name, ein paar alte Erfolge und ein paar sinnentleerte Beobachtungen, Aneinanderreihungen und das ganze garniert mit etwas Küchentischphilosophie - fertig ist ein Buch, welches Tante Pia ruhig in ihren warmen Kachelofen werfen kann, wenn sie dessen kleines schmiedeisernes Türchen öffnet um den Onkel Pepi durch den Schacht zum Essen zu rufen...
0Kommentar14 von 22 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2006
Der Titel meiner Rezension sagt denke ich alles - wer also ein Fan von Florian Illies und seinem bissigen, zynischen und betont ironischen Humor ist, der wird auch an diesem Buch seine helle Freude haben. Von der ersten bis zur letzten Seite durchweg amüsant und unterhaltsam geschrieben. Wer - wie ich - in einer Kleinstadt aufgewachsen ist, wird sich an einigen Stellen verwundert die Augen reiben und sich fragen: "Woher zum Teufel weiß der das alles?" Angefangen beim typischen Sparkassenkalender mit mittelklasse-Alpenlandschaftsfotos und aufgehört bei den typischen "Arschbombern" im örtlichen Freibad - man fühlt sich unwillkürlich in seine eigene Jugend zurückversetzt. Fazit: Wunderbar erfrischendes Buch, und eine gelungene Hommage an alle provinziellen Kleinstädte am Beispiel des wohl protoypisch deutschen Spießerstädtchens "Schlitz"
0Kommentar1 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. November 2008
Ist es nicht so: Am liebsten liest man in Büchern, in denen man irgendwie selbst vorkommt. Nachdem es nun wirklich salonfähig ist, sich zu seiner Landkindheit zu bekennen, darf Florian Illies damit natürich auch nicht zurückhalten. Aus Anlass eines Familiengeburtstages in seinen Heimartort Schlitz bei Fulda zurückgekehrt, begibt er sich mit dem Leser auf Spurensuche und fördert Erinnerungen und Fundstücke zu Tage, die seine Kindheit und Jugend auf dem Lande geprägt haben.
Hin und wieder kommt der Geist der "Generation Golf" auf, wenn er sich in Details verliert und die Marken und Marotten der achtziger Jahre heraufbeschwört.
Zugegeben, das Lob der dreistelligen Telefonnummern, fast schon mantraartige wiederholt, wird hin und wieder etwas anstrengend; so manche Pointe wirkt allzu konstruiert; als "Landkind" fühle ich mich da besser bei Heinz Strunk ("Fleisch ist mein Gemüse") aufgehoben - da ist das Ganze besser in Ironie eingebunden.
Wer aber ein Loblied auf die gute alte Zeit auf dem Lande sucht, der wird hier fündig. Und für einen unterhaltsamen verregneten Nachmittag ist das Werk bestens geeignet. Mehr braucht man aber nicht zu erwarten.
0Kommentar0 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. März 2007
Ein moderner Mensch, der bodenständig genug geblieben ist, um sein Heimatstädtchen zu lieben, das gefällt mir.
0Kommentar2 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.