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583 von 603 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mutige und wunderschöne Literatur
Ein Australier, der eine Geschichte über Nazideutschland erzählt - ungewöhnlich? Nein, denn Autor Markus Zusak hat deutsche und österreichische Wurzeln. Die Erzählungen seiner Eltern über die Bombenangriffe auf München im Zweiten Weltkrieg verarbeitete er in diesem Jugendroman.
Zusak lässt diese ungewöhnliche und...
Veröffentlicht am 13. Juni 2008 von Media-Mania

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es gibt Bücher, die man LESEN, aber nicht HÖREN muss!
Es ist schon ein paar Jahre her, als ich Die Bücherdiebin zum ersten Mal gelesen habe. Die Macht der Worte immer noch in lebhafter Erinnerung, dachte ich, es wäre eine gute Idee, mir nun das Hörbuch zu gönnen. Weit gefehlt, obwohl Boris Aljinovic als Sprecher seine Sache wirklich gut macht.

Die Bücherdiebin lebt nicht nur durch die...
Vor 13 Monaten von sandra veröffentlicht


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583 von 603 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mutige und wunderschöne Literatur, 13. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Bücherdiebin (Gebundene Ausgabe)
Ein Australier, der eine Geschichte über Nazideutschland erzählt - ungewöhnlich? Nein, denn Autor Markus Zusak hat deutsche und österreichische Wurzeln. Die Erzählungen seiner Eltern über die Bombenangriffe auf München im Zweiten Weltkrieg verarbeitete er in diesem Jugendroman.
Zusak lässt diese ungewöhnliche und anrührende Geschichte nicht aus der Sicht der Bücherdiebin erzählen und auch nicht aus der Sicht eines unbeteiligten Erzählers, sondern aus der Sicht des Todes. Der Tod in diesem Roman ist kein Sense schwingender Knochenmann mit schwarzem Kapuzenmantel, sondern ein interessierter und betroffener Beobachter, der die Menschen nur zum Teil versteht und sich seinen eigenen Reim auf die Geschehnisse macht. Im Jahr 1943, als schließlich die Bomben auf Deutschland herabregnen, ist der Tod bereits unglaublich müde von den tausenden und abertausenden Toten, deren Seelen er wegbringt. Er trifft Liesel Meminger an drei Wendepunkten in ihrem Leben und berichtet rückblickend über das Leben der Bücherdiebin.

Zusak gelingt es, diese Geschichte über das Dritte Reich, die schrecklich und schön zugleich ist, ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Anklage, ohne erdrückende Moral zu erzählen. Er berichtet behutsam vom Krieg, vom Holocaust, von Wahnsinn und Liebe, von Menschen, die sich gegen die Judenverfolgung einsetzen und von Menschen, die Hitler bedingungslos folgen. Diese Geschichte ist naturgemäß eine traurige. Ein einziges Schicksal unter vielen hat der Tod sich hier herausgegriffen, und doch steht Liesel Meminger für viele andere Menschen im Zweiten Weltkrieg.
Zusak greift bereits am Anfang den Ereignissen vor, indem er den Tod berichten lässt, was sich zugetragen hat. Wir ahnen also bereits dunkel - auch wenn der Autor nicht alles enthüllt - was passieren wird. Die letzten Seiten, ja Kapitel, sind dennoch unglaublich traurig, und wie die Bücherdiebin möchten wir auf die Knie sinken und weinen. Es ist fast unmöglich, dieses Buch zu lesen und dabei keine Tränen zu vergießen. Dabei zeigt Markus Zusak seine größte Stärke, nämlich seinen ungewöhnlichen Umgang mit der Sprache. Er schreibt bisweilen poetisch, aber nie schwülstig, bricht die Sätze an ungewöhnlichen Stellen auseinander, greift zu neuen Wortschöpfungen. Er lässt uns staunen und leiden, denn diese Geschichte kann einen nicht kalt lassen.

"Die Bücherdiebin" ist ein mutiges und wunderschönes Stück Literatur, ergreifend, spannend und ungewöhnlich geschrieben. Für Jugendliche und Erwachsene unbedingt empfehlenswert.
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311 von 331 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifende Geschichte aus dunkler Zeit - Sehr berührend -, 24. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Bücherdiebin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Gerade eben habe ich die Lektüre dieses ungewöhnlichen, ergreifenden Romans beendet. Die Geschichte handelt davon, wie das Mädchen Liesel, die während des dritten Reiches bereits alle Menschen, die sie liebt, verloren hat, bei ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann aufwächst.

Die Charaktere dieser Ersatzeltern sind überaus liebevoll mit all ihren Fehlern und Schwächen gezeichnet. Die Mutter Rosa hat eine extrem rauhe Ausstrahlung, sie nennt Liesel z. B. Saumensch und wirkt beim ersten Kennenlernen eher unsympathisch. Schon bald zeigt sich aber, dass Rosa zwar eine rauhe Schale aber ein weiches und gutes Herz hat.

Der Pflegevater Hans schließt Liesel sofort in sein Herz, er ist gutmütig und warmherzig.

Im Laufe der Geschichte, die uns vom Tod (dem Sensenmann) erzählt wird, versteckt die Familie einen jüdischen Faustkämpfer in ihrem Keller.
Trotz großer Angst vor Entdeckung kommt es für Hans und Rosa nicht in Frage, den Juden Max davon zu schicken und ihn seinem Schicksal zu überlassen. Das Leben von Max kann erst dann nicht mehr beschützt werden, als Hans einem halb verhungerten jüdischen Mann ein Stück Brot gibt, und er somit ins Visier der Nazis gerät.

Besonders schön und ungewöhnlich sind die im Roman enthaltenen bebilderten Geschichten, die Max als Geschenke für seine Freundin Liesel angefertigt hat.

Es ist für mich immer wieder unglaublich und zutiefst verstörend, dass es im dritten Reich so viele Menschen gegeben hat, die ihren jüdischen Mitmenschen jedes Recht auf Menschlichkeit und Menschenwürde abgesprochen haben. Max malt sich selbst in seiner Geschichte auch nicht mehr als Mensch, sondern als Vogel. (Seine Haare erinnern Liesel an Federn)

Sehr gut hat mir auch gefallen, dass die Geschichte zum Nachdenken anregt, sei es über Rassenwahn, Vorurteile oder nicht ganz einfache Entscheidungen, die man in seinem Leben zu treffen hat.

Das Schicksal ist nicht planbar und Herzenswünsche sollte man besser schnell verwirklichen, bevor es zu spät ist.

Alles in allem ist dieser Roman sowohl inhaltlich als auch sprachlich sehr gelungen und zu Herzen gehend. Ich kann die Lektüre nur empfehlen !
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71 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Manchmal denke ich, mein Papa ist ein Akkordeon. Wenn er mich anschaut und lächelt und atmet, dann höre ich Musik." (S.562), 25. Mai 2011
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Die Bücherdiebin. Roman (Taschenbuch)
Es ist mir noch nie passiert, das ich nach dem Lesen eines Buches lange vor dem Bildschirm sitze und nicht weiß, wie ich meine Eindrücke in Worte fassen soll...
Zunächst: Ich habe beim Lesen von Markus Zusaks "Die Bücherdiebin" geweint, gelacht, geträumt, gezittert...
es hat in mir unglaublich viele Emotionen ausgelöst wie selten ein Buch zuvor. Es gehört für mich in meine Kategorie "Lebensbuch", das sind Bücher, die sich in mein Herz lesen und die mein Leben ein Stück prägen.
Ich bin einfach sehr froh, dass dieses wunderbare Buch geschrieben wurde.
Der Tod erzählt die Geschichte von Liesel Meminger und er umschreibt die Sterbemomente mit Farben, um das Leid ertragen zu können. Als Liesels Bruder stirbt ist der Himmel weiß, gleißend weiß. Ein bildhaftes und sehr stimmungsvolles Stilmittel des Autors.
Überhaupt ist die Figur des Todes sehr sympathisch, ja der Leser hat fast Mitleid mit dem vielbeschäftigten Gesellen. Behutsam löst er die Seelen aus den Körpern und legt sie auf das Förderband zur Ewigkeit. Was für eine tröstliche Vorstellung! In diesen Szenen wird die äußerst gefühlvolle und einfühlsame Sprache des Autors besonders deutlich. Es sind meine Lieblingstellen.
Zum Inhalt möchte ich gar nichts mehr schreiben, das ist zu Genüge geschehen. Besonders gefallen hat mir, dass ein schreckliches Thema, nämlich das des 2. Weltkrieges, dem Leser nahe gebracht wird ohne zu polemisieren, ohne zu belehren oder zu dozieren, nein, der Autor lässt es den Leser fühlen und miterleben. Und zwar die alltäglichen Schrecken des Krieges. Ich konnte das manchmal kaum aushalten.
Ich war stundenlang in diesem Buch gefesselt, habe mit den Menschen mitgelebt, gefühlt, geweint. Es hat mich Zeit und Tränen gekostet, aber ich habe sehr viel gewonnen: Die Einsicht, dass nicht der Tod der Feind der Menschen ist, nein, der Mensch ist selbst sein größter Feind. Und wir können uns nur gegenseitig vor uns bewahren, in dem wir der Welt ein Stück von uns und von unserer Liebe schenken. Und dieses Buch hat mir ganz viel geschenkt.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weniger als 5 darf einfach nicht sein!, 5. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Bücherdiebin. Roman (Taschenbuch)
Zur Aufmachung

Genial! Mir gefällt das deutsche Cover der Taschenbuchausgabe von all den vielen Covern noch immer am besten! Es deutet schon so vieles an und ich liebe es einfach. Es gibt auch noch eine amerikanische Ausgabe, auf der jemand den ersten Dominostein einer langen Dominokette anstößt, aber ich finde, der Tod gemeinsam mit Liesel ist einfach DAS Cover. Und der Titel... Das Buch dürfte gar keinen anderen Titel haben. Es ist fast, als habe der Autor die Geschichte nach diesem Titel geschrieben... Genial!

Zum Buch

Wie könnte ich diesem Meisterwerk nicht die volle Punktzahl geben? Unmöglich!
Markus Zusak kommt aus Australien und ist auch nicht gerade das, was man alt nennen würde. Trotzdem schreibt er einen Roman über ein kleines Mädchen, das in Nazi-Deutschland aufwächst. Und er macht seine Sache einfach grandios! (Kommt alles daher, dass er deutsche und österreichische Wurzeln hat und die Erzählungen seiner Familie über die Bombardierung in München in diesem Roman mitverarbeitet hat)
Nazi-Zeit. Zweiter Weltkrieg. Ist das Thema nicht einfach megadurchgelutscht? Ich hatte in der Schule auch immer das Gefühl als hätten wir über nichts anderes gesprochen als darüber. Und immer diese einseitige Darstellung über die bösen, bösen Deutschen. Klar, Nazis sind einfach nur sch****. Aber was ist mit der Bevölkerung? Haben all diese Menschen es verdient, bombardiert zu werden und zu sterben? Markus Zusak findet auf jedenfall: Nein. Das kommt in diesem Buch super raus.
Aber es gibt in diesem Buch nicht nur die Geschichte dieser Zeit, sondern auch die Geschichte von Liesel Meminger, auch wenn sie eng damit verbunden ist. Dass das ganze aus der Sicht des Todes beschrieben ist, den Liesel fasziniert, hat es geradezu perfektioniert.
Es gibt schöne Momente in diesem Buch, aber es gibt sehr viel mehr Momente, die einfach nur schrecklich sind. Ganz zum Schluss des Buches konnte ich einfach nicht anders, als zu weinen. Es ist einfach so furchtbar mitreißend und wunderschön geschrieben und wenn ich die Kurzbeschreibung im Nachhinein lese, dann kommen mir auch wieder die Tränen.

Fazit

Schreibstil: 5 Sterne
Charaktere: 5 Sterne
Spannung: 5 Sterne
Emotionale Tiefe: 5 Sterne
Humor: 4 Sterne
Originalität: 5 Sterne

Saumensch dieser, dass er uns so ein Ende angetan hat! Aber trotzdem gehört dieses Buch einfach zu meinen Lieblingsbüchern. Vielleicht liegt es genau an der Tatsache, dass Markus Zusak NICHT deutsch ist und dass er auch NICHT alt ist, dass dieses Buch so genial geworden ist. Ich weiß es nicht, aber Tatsache ist, dass man es (besonders als Deutscher) einfach gelesen haben MUSS.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein literarisches Meisterwerk, 1. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Bücherdiebin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der Tod selbst erzählt uns in diesem Buch eine Geschichte. Eine Geschichte eines kleinen Mädchens, das im Nazi-Deutschland aufwächst und die Schrecken des Krieges erfährt. Eine Geschichte, die den Tod berührt hat, die er in sich aufgesogen hat, die er weitergeben möchte.

Der Tod - ein rastloser Geist der Ewigkeit und Knecht seiner Aufgabe. Nie ist sein Leben zu Ende, nie kann er seine Aufgabe auch nur für kurze Zeit niederlegen, nie kann er Urlaub machen. Er flüchtet sich daher in Geschichten und in Farben. Wenn er eine Seele holen kommt, sie sanft in den Arm nimmt und nach Hause bringt achtet er stets auf die Farbe des Himmels. Ist er schokoladenbraun? Weint er weiße Flocken? ist er blutrot?

All dies wird in dem Buch beschrieben, und wie nebenbei wird dabei die Geschichte von Liesel erzählt. Die von ihrer Mutter mit 9 Jahren zu einer Pflegefamilie gebracht wird. Ihren Bruder, den sie auf der Fahrt dorthin an den Tod verliert. Ihren Albträumen. Der Liebe zu ihrem neuen Papa, dem Menschen mit den sanften Silberaugen. Ihrem besten Freund Rudi. Die Bombenangriffe. Dem Juden in ihrem Keller. Den Büchern, die sie stielt und die sie schließlich retten.

Das Buch ist so schwer zu beschreiben, so schwer einzuordnen. Es beschreibt all die furchtbaren Geschehnisse in der Zeit des 2. Weltkrieges, die Angst, den Verlust der Lieben, eine Kindheit in Armut und voller Hunger und dennoch bleibt es so voller Wärme, berührt einen in seinem Innersten, berührt einem direkt an der Seele.

Ein Buch, das ich nur jedem wärmstens ans Herz legen kann!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Tränen in den Augen..., 25. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Bücherdiebin. Roman (Taschenbuch)
...habe ich Markus Zusaks Roman -Die Bücherdiebin-, nachdem ich ihn gelesen habe, aus der Hand gelegt. Glauben sie mir, ich habe schon Hunderte von Büchern gelesen, selten hat mich eine Geschichte derart bewegt, wie Zusaks Erzählung aus dem Nazideutschland der Jahre 1939 bis 1944. Da muss erst ein junger Autor, der seine Wahlheimat in Australien gefunden hat, ein Buch schreiben, um uns mit der eigenen Geschichte zu konfrontieren. Das auf eine Art und Weise, die ehrlich, bitter, emotional und bewegend ist. Dafür gebührt Markus Zusak meine ehrliche Hochachtung.

Liesel Meminger muss zu Pflegeltern nach Molching, bei München. Ihre Eltern sind Kommunisten, die das Regime "verschwinden" lässt. Ihr Bruder stirbt auf dem Weg zur neuen Familie. Das kleine Mädchen landet bei Rosa und Hans Hubermann. Es fällt Liesel schwer, sich einzuleben. Rosa macht aus dem Mädchen einen "Saumenschen", flucht und schimpft, hat aber doch ein gutes Herz. Hans, der als Anstreicher tätig ist und in der Freizeit Akkordeon spielt, ist eine Seele von Mensch und vereinbart alle Eigenschaften in sich, die Menschlichkeit ausmachen. So wird Hans schnell Liesels Papa und auch Rosa darf sich als Mama fühlen. Hans entdeckt schnell Liesels Vorliebe für Bücher. Er sitzt in den Nächten bei Liesel und liest mit ihr. Da Bücher Geld kosten, kommt Liesel zum Bücherdiebstahl. Das soll, neben dem Lesen, ihre große Passion werden.

In der Himmelstraße, wo Familie Hubermann wohnt, lernt Liesel Rudi Steiner kennen. Der Junge ist etwas sonderbar, so malt er sich z.B. schwarz an, rennt um den Sportplatz und fühlt sich dabei wie Jesse Owens. Rudi und Liesel werden unzertrennlich. Gemeinsam gehen die beiden durch schwere Zeiten und auf Bücherdiebstahl.

Der Krieg macht vor Molching nicht halt. Hans Huberann tut sich schwer, in die NSDAP einzutreten. So verliert er Aufträge und der Familie geht es schlechter. Als dann noch ein junger Mann vor Hubermanns Tür auftaucht und um Hilfe bittet, geraten die Hubermanns in Lebensgefahr. Max ist der Sohn eines Stuttgarter Judens. Dieser Jude hat Hans im ersten Weltkrieg das Leben gerettet und ihm das Akkordeon geschenkt. Hans hat ihm versprochen, ihm dafür zu helfen. Wer Hans Hubermann kennt, der weiß, dass dieser Mann seine Versprechen hält, egal ob er sich dafür mit den Nazis oder dem Teufel anlegen muss. So wird Max im Haus versteckt und Liesel nimmt, zunächst scheu und zögerlich, Kontakt zu ihm auf. Mit Max lebt sie ihre Freude am Lesen und Erzählen noch weiter aus.

Als der Krieg in seine entscheidende Phase geht, wird das Leben der Hubermanns noch einmal durcheinander gewirbelt. Kein Schicksalsstein bleibt auf dem anderen stehen. Beständig sind nur die Bücher, die Geschichten, die Liebe und alles, was Menschlichkeit ausmacht. Liesel weiß dabei genau, was sie zu tun hat...

Markus Zusak hat mit -Die Bücherdiebin- ein perfektes Buch geschrieben. In der Art von Michael Endes -Die unendliche Geschichte- oder William Goldmans -Die Brautprinzessin- schafft er es mit einem genialen Kniff den Leser mit in die Geschichte einzubeziehen. Immer wieder wendet sich der Erzähler direkt an uns. Dieser Erzähler, der hat es in sich. Es handelt sich dabei um niemand geringeren als den Tod. Was er uns aus seiner "beruflichen Tätigkeit" zu dieser Zeit erzählt, ist so erschreckend wie interessant zugleich. Es eröffnet einen völlig neuen Blickwinkel auf ein rabenschwarzes Kapitel unserer Geschichte.

-Die Bücherdiebin- ist eine gefühlvolle Erzählung, deren Sätze die Kraft haben starke Bilder zu schaffen. Ein Glücksgriff für jeden Leser. Es geht um das Leben, den Tod, die Liebe, den Hass und die Bereitschaft zu helfen. Es geht um die Magie des Lesens und den allgegenwärtigen Tod. Es wird lustig, gemein, grausam, gnadenlos emotional und traumhaft schön. Am Ende wünscht man sich, es hätte mehr Hans Hubermänner in dieser Zeit gegeben.

Ich bin ein Gegner von überzogenen Lobreden auf Klappentexten. Zu oft wird da mächtig Schindluder betrieben. Bei der -Bücherdiebin- steht lediglich ein Satz aus der New York Times. "Eines dieser Bücher, die Leben verändern können." Diesen Satz unterschreibe ich ohne wenn und aber, egal wie polemisch er auch klingen mag.

Sollten sie Spaß am Lesen haben, lassen sie sich -Die Bücherdiebin- nicht entgehen. Sie werden feststellen, dass auch der Tod ein Herz hat, und dass er ein begnadeter Erzähler ist. Dafür gibt es alle Amazon Sterne und die uneingeschränkte Empfehlung zum Lesen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgelutschtes Thema - Erfrischend anders!!, 10. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Bücherdiebin. Roman (Taschenbuch)
Als ich diese Buch geschenkt bekam, hätte ich nicht gedacht, dass es mir gefallen würde.
Eine Geschichte, die in der Nazi-Zeit spielt - ein ausgelutschtes Thema denkt man sich. Man will es eigentlich gar nicht mehr hören. Doch dieses Werk von Markus Zusak ist erfrischend anders.
Was kann man aus diesem Thema herausholen, was nicht längst gesagt wurde, werden viele denken. Und so dachte auch ich am Anfang. Die Antwort ist: Nichts! Doch das ist es auch nicht, worauf der Autor Wert legt. Der Zauber dieses Buches besteht darin, dass Altbekannte auf neue, jedoch nicht minder tragische Weise darzustellen.
Zu diesem Zweck bringt der Autor einen neuen Erzähler ein, einen den es so noch nicht gegeben hat: Den Tod.
Der Tod hat viel Arbeit in jener Zeit. Doch mehr als um den Tod geht es um ein kleines Mädchen, das zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs aufwächst: Der Bücherdiebin. Es wird von Schrecken und Angst erzählt, aber auch von den kleinen Glücksmomenten des alltäglichen Lebens.Man liest von dem Risiko einen Juden zu verstecken und von der Freude und dem Trost, den das Stehlen von Büchern bringen kann.
Die sehr lebendigen Charaktere lassen uns mit ihnen mitfühlen, wir teilen ihre Sorgen, ihren Kummer, ihren Schmerz, aber auch ihre Freuden.
Dabei ist dieses Buch nicht auf Spannung basierend. Im Grunde weiß man eigentlich schon im Voraus, was geschehen wird, man weiß nur noch nicht wie. Was einen jedoch viel eher mitreißt und in den Bann des Buches zieht, sind die Schilderungen der Eindrücke und der Farben, die ein sehr lebendiges Bild vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Zum Ende hin taucht man immer mehr in die Geschichte ein, versinkt praktisch in ihr. Ich bin jedes Mal regelrecht zusammengezuckt, wenn mich jemand angesprochen und damit aus der Geschichte gerissen hat. Ist man erst einmal in der Geschichte drin, lässt sie einen alles um einen herum vergessen und versetzt einen gleichzeitig in eine melancholische Stimmung.
Es ist unglaublich bewegend geschrieben, auf eine sarkastische, aber dennoch nicht alberne oder herablassende Art und Weise. Man möchte lachen und weinen zugleich.

Mein Fazit: Ein Buch für alle, die bereit sind, sich auf eine ungewöhnliche Reise in eine dunkle Zeit zu begeben und sich die Welt aus der Sicht des Todes und der eines kleinen Mädchens, dass in der Himmelstraße 33 trotz Krieg das Leben neu entdeckt, zeigen zu lassen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbar, 23. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Bücherdiebin: Roman (Gebundene Ausgabe)
'Die Bücherdiebin' spielt im 2. Weltkrieg und erzählt die Geschichte des Mädchens Liesel Meminger, die zuerst ihre Familie verliert und von dem Ehepaar Hans und Rosa Hubermann als Pflegetochter aufgenommen wird. Das Besondere daran: nicht Liesel selbst erzählt ihre Geschichte, sondern der Tod, der in dieser Zeit allgegenwärtig ist. Doch auch er hat eine menschliche Seite durch sein Interesse an und seinem Mitgefühl für die Menschen.
Es ist 1939. Als die neunjährige Liesel vor dem Haus der Hubermanns ankommt, weigert sie sich, aus dem Auto zu steigen. Sie wurde für immer von ihren Eltern, angeblich Kommunisten, getrennt und musste den Tod ihres kleinen Bruders miterleben. Für Liesel beginnt jedoch in der Himmelstraße in Molching bei München eine glückliche Zeit, so glücklich wie sie im Krieg nur sein kann. Sie findet in Hans Hubermann einen liebevollen neuen Vater, der ihr das Lesen beibringt und in Rosa Hubermann eine ruppige, aber nicht herzlose, neue Mutter. Sie findet einen Freund in Gestalt von Rudi Steiner, der besessen ist von dem schwarzen Leichtathleten Jesse Owens, aber auch in der psychisch labilen Frau des Bürgermeisters findet sie eine Freundin.

Liesel kommt durch Zufall zu einem etwas speziellen Hobby: sie wird Bücherdiebin. Zuerst ist es ein Buch, das herrenlos im Schnee liegt, ein weiteres rettet sie vor dem Feuer, bis sie schließlich auch Äpfel und andere Lebensmittel stiehlt. Ein besonderes Anliegen sind ihr dabei aber trotz aller Not immer die Bücher.

Rudi und Liesel gehen gemeinsam auf Beutezug, sie teilen alles, nur ein Geheimnis hat Liesel vor ihm: den Juden Max, der von ihren Pflegeeltern in deren Keller versteckt wird und der für sie eine Geschichte schreibt. Jahre vergehen, ab 1943 fallen die Bomben der Alliierten auch auf Molching. Liesel liest den Menschen im Luftschutzbunker vor und trägt alle damit wenigstens für kurze Zeit in eine andere Welt.
Mit seinem Roman 'Die Bücherdiebin' ist Markus Zusak eine Hommage an Bücher und die Kraft der Worte gelungen. Er schreibt in einer Sprache voller Facetten: zum einen gibt es die naturgemäß distanzierte Sprache des Erzählers, des Todes, aber auch eine bildhafte und bunte Sprache, wenn Liesel in ihren Notizen zu Wort kommt und nicht zuletzt die knapp gehaltene Sprache der Nazipropaganda.
Sein Werk hat zwar Romancharakter, ist aber von Erzählungen seiner Mutter beeinflusst, die einige Gemeinsamkeiten mit der Hauptperson Liesel hat. So liegt der Szene, als ein Zug jüdischer Häftlinge durch Molching geführt wird und ein Gefangener ein Stück Brot zugesteckt bekommt, was entdeckt und hart bestraft wird, ein wahres Ereignis zugrunde.
Wer bei dem Stichwort 2. Weltkrieg an eine trockene Zeitzeugengeschichte denkt, wird eines Besseren belehrt werden. Trotz der manchmal schonungslosen Darstellung von Krieg und Tod wird der Leser in den Bann dieser Geschichte mit ihrer anschaulichen Sprache gezogen. Für Jugendliche ab 12 Jahren ist der Roman trotz seines großen Umfangs sehr zu empfehlen, ist aber genauso für Erwachsene äußerst lesenswert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Wozu sind Worte gut?", 6. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Bücherdiebin. Roman (Taschenbuch)
Cover:
Ich finde das Cover einfach nur toll. Es ist so schlicht und doch so aussagekräftig. Auf jeden Fall bleibt es dem Vorbeigehenden sehr im Gedächtnis. Ich finde vor allem gut, dass der Hintergrund ein wenig an Pergament erinnert und deshalb passt es für mich einfach nur perfekt zum Titel. Zuerst habe ich nicht verstanden, warum auf dem Cover der Tod abgebildet ist, aber beim Lesen habe ich es verstanden und das Cover gefällt mir dadurch noch besser.

Meinung:
Ich habe lange, sehr lange überlegt, ob ich das Buch lesen soll oder nicht. Gefühlte 13 Schuljahre lang behandelte man NUR dieses eine Thema... das Buch hat mich vom Titel und Cover sehr stark angesprochen, aber als ich den Klappentext gelesen hab, kam mir alles hoch. Nein danke.
Als ich dann aber mitbekommen habe, dass eigentlich wirklich jedem, der das Buch gelesen hat, unglaublich begeistert war, dachte ich, dass ich es einfach wagen muss. Kann ja nicht schaden und deshalb habe ich es dann gelesen. Nun bin ich sehr froh drum.
Die ersten hundert Seiten fand ich furchtbar. Ich habe fast überlegt, das Buch wieder zur Seite zu legen, weil ich mit diesem sehr eigenwilligen Sprachstil (und der Erzählperspektive des Todes) gar nicht klarkam. Ich hatte das Gefühl, dass die Dinge immer nur angedeutet werden und nicht richtig ausgesprochen und eigentlich die gesamte Zeit nur um den heißen Brei geredet wird. Ich mag Bücher nicht, bei denen man sich selbst alles erschließen muss, weil ich mir da nie sicher bin, ob ich das wirklich richtig auffasse. Gerade, wenn es um historische Dinge geht, weiß ich nicht, ob ich das richtig in Erinnerung hab oder nicht. Aber als ich die ersten hundert Seiten überstanden hatte, machte es pling und ich wusste: kein anderer Schreibstil wäre angebrachter gewesen. Er passt einfach perfekt zu diesem Buch. Man muss sich ein bisschen an die Unterbrechungen gewöhnen, die bestimmte Stellen noch einmal genauer beleuchten, Aufschlüsse geben oder Dinge direkt ansprechen, man muss sich an die äußerst ungewöhnliche Erzählperspektive gewöhnen (die ich aber sehr erfrischend und wunderbar finde) und ich mich auch an die Kapitelübersichten, die es bei jedem neuen Teil innerhalb des Buches gab. Ich weiß, dass es bei den Erich Kästner Büchern so etwas Ähnliches gibt und das hat mir damals schon nicht sonderlich gefallen. Hier finde ich es nicht allzu störend, aber gefallen tut es mir noch nicht wirklich richtig. Aber ich kann mich mit arrangieren.
Die Handlung fand ich wirklich gut. Ich finde vor allem sehr gelungen, dass zB Max Vandenburg (der Jude) auch meist nur als der Jude" bezeichnet wurde. Ja, es ist abwertend, aber genau dadurch wird klar, dass dieser ganze Hass einfach sinnlos ist und niemanden voranbringt, eher im Gegenteil. Ich bewundere, wie toll Markus Zusak diese Kritik, die ein sehr sensibles Thema betrifft, verpackt und dennoch deutlich macht, wie furchtbar es war und gleichzeitig unnötig. Ich fand vor allem die selbstgestalteten Bücher von Max dazu sehr hilfreich. Als ich Die Worteschüttlerin" gelesen habe, kam ich wirklich sehr stark ins Nachdenken. Das ist etwas, was leider kein Unterricht bei mir in dieser Form erreicht hat und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Buch eine viel bessere Lektüre im Unterricht ist als diverse andere, weil man sich nicht nur im Kopf mit dem Thema auseinandersetzt, sondern emotional.
Ich finde toll, dass Markus Zusak nicht anklagend mit dem Finger auf die Menschen zeigt und sagt: Nazis sind böse. Nein, er geht viel mehr darauf ein, dass auch Leute unter all dem zu leiden haben, die eigentlich nichts verbrochen haben und unschuldig sind. Es wird nicht drauf rumgehackt, dass wir Deutschen eine total schlimme Vergangenheit haben und uns dafür schämen muss, ich finde es kommt hier ganz stark raus, dass man daraus lernen soll und das wird meiner Meinung nach am besten dadurch klar, indem man Beispiele der Unschuldigbetroffenen aufzeigt, ohne immer wieder mit dem mahnenden Finger daherkommen zu müssen.
Die Charaktere fand ich allesamt seltsam aber auch liebenswürdig. Liesel ist mit ihrer Büchersucht einfach nur sympathisch. Der Titel passt perfekt zum Buch und ich bin mir echt nicht sicher, ob das Buch für den Titel geschrieben worden ist oder der Titel einfach zum Buch gewählt wurde. Es fügt sich irgendwie alles so harmonisch aneinander. Rosa und Hans hab ich trotz ihrer Eigenarten sehr liebgewonnen. Vor allem ihre Lieblingswörter Saumensch" und Saukerl" werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Rudi mochte ich eher nicht so, aber das ist nicht schlimm. Und ich habe gelernt, dass der Tod auch sehr humorvoll sein kann.
Über die Handlung möchte ich eigentlich nicht allzu viel verraten, weil ich niemandem den Lesespaß vorweg nehmen möchte, aber ich fand sie wirklich toll. Vor allem als Max Vandenburg ins Spiel kam und auch als Liesel begonnen hat regelmäßig die Bücher zu stehlen. Eigentlich hatte ich während der gesamten Lektüre immer ein bisschen den Atem angehalten, weil ich dachte: Irgendwann wird alles rauskommen und dann...! Genau das sollte erreicht werden, glaub ich. Ein Gespür für diese Zeit entwickeln, für die Angst und das Durcheinander, für die Knappheit an allem (Essen, Kleidung, Luxusgüter) und auch ein Verständnis für die jüdische Bevölkerung und auch für die Menschen zu entwickeln, die eigentlich gar nichts für all das können.
Selten hat ein Buch über dieses Thema mich so mitreißen und fühlen lassen können, weshalb ich es sehr zu schätzen weiß. Entgegen aller Befürchtungen hat mich das Thema hier nicht gestört oder irgendwelche Och ne, nicht schon wieder"-Gedanken hervorgerufen, was zeigt, wie gut das Buch wirklich ist.

Fazit:
Ein sehr außergewöhnliches Buch, das meiner Meinung nach einen anderen Blick auf die gesamte Nazizeit wirft, den ich sehr gelungen finde und auch dankbar dafür bin. Obwohl das Thema bei mir stark ausgereizt ist, habe ich das Buch trotzdem sehr gerne gelesen und würde jedem Schüler, der mit diesem Thema genervt wird, empfehlen dieses Buch zu lesen um sich so vielleicht ein bisschen das Interesse daran bewahren zu können.
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91 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein faszinierender wie einfühlsamer Roman, 19. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Bücherdiebin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Markus Zusak ist mit der Bücherdiebin ein faszinierender wie einfühlsamer Roman über Menschen in Nazi-Deutschland gelungen. Das Buch berührt, denn es zeigt schnörkellos die Grauen des Zweiten Weltkriegs, aber auch die Herzlichkeit und die Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander. von unserer Redakteurin
Silke Schröder

Und die Kraft, die Bücher haben, um Menschen in scheinbar aussichtslosen Situationen immer wieder in eine bessere Welt zu entführen. Der australische Autor mit deutsch-österreichischen Wurzeln verarbeitet in dem Roman Teile seiner eigenen Familiengeschichte – und verliert dabei trotz des ernsten Themas nicht seinen Humor, denn schließlich ist der Ich-Erzähler kein geringerer als Gevatter Tod selbst. Dass dem die kleine Liesel immer wieder von der Klinge springt, liegt auch daran, dass er eine Schwäche für Bücher lesende Menschen hat.

Eine eindringliche Aufarbeitung deutscher Geschichte auf einer sehr persönlichen Ebene, die durch die außergewöhnliche Aufmachung des Buches mit seinen Zwischenbemerkungen und Illustrationen noch unterstrichen wird. Wirklich empfehlenswert für Erwachsene und Jugendliche.
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