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am 23. Februar 2010
Ich gehöre wohl kaum zur Zielgruppe (männlich, um die 30) und doch finde ich die Twilight-Saga durchaus ansprechend.
Im Grunde genommen bin ich zufällig darauf gestoßen, als ich auf der Suche nach einer nicht allzu gehobenen englischsprachigen Lektüre war (nachdem ich mich durch ein Oscar Wilde Buch gekämpft habe). Twilight schien da gerade zu passen - keine allzu anstrengende Story, die aber durchaus interessante Stellen haben könnte; Leicht geschrieben - weil ja eigentlich für Jugendliche; nicht zu kurz und nicht zu lang. Die Überraschung war groß, als mir auffiel, wie sehr es mir tatsächlich gefällt.

Irgendwann war es soweit, dass ich tatsächlich sehen wollte, wie die Verfilmung geworden ist und stellte fest, dass Vergleiche zwischen den Büchern und Filmen sinnlos sind. Man sollte beide Medien eigenständig betrachten, dann kann man beide auch mögen.

Es ist einfach nicht möglich den gesamten Inhalt der Bücher in jeweils um die 120 Filmminuten zu packen - eine längere Laufzeit wäre aber schwer vermittelbar bei einem Film der nicht den Anspruch hat ein epochales Meisterwerk zu sein. Insofern kann - und will - es sich dabei nicht um eine originalgetreue Literaturverfilmung handeln, sondern um einen Film auf Basis einer Novelle.

Dass dabei z.B. viele Dialoge (die für mich ganz besonders zum Reiz der Bücher beitragen) schlichtweg im Film nicht auftauchen kann man schade finden - aber eben nur, wenn man nicht bereit ist die Suche nach Parallelen zu den Büchern aufzugeben.
Genauso kann man nämlich anfangen nach Abweichungen in der Synchronisation zu suchen - die meiner Meinung nach leider viel von der Atmosphäre des Originals nicht einfangen kann. Fairerweise gebe ich aber zu, dass sie versucht das beste daraus zu machen und eine eigene, an die deutsche Sprache angepasste Stimmung zu erzeugen.

So sollte es im Endeffekt jedem selbst überlassen sein, ob er Film oder Buch, englisch oder deutsch lieber hat - objektive Vergleiche sind schlichtwegs nicht möglich.

Ich persönlich finde in allem etwas, das mir gefällt. Die Bücher (ich kenne nur die englischen) finde ich erfrischend leichtfüssig. Insbesondere die Dialoge, die eben nicht aufgezwungen und konstruiert, sondern passend und realitätsnah erscheinen - so wie man sie auch von durchschnittlichen Teenagern hören könnte. Ausserdem lässt sich in der Schriftform die jeweilige Stimmung ausführlich beschreiben, was zum einen die jeweilige Situation lebendig erscheinen lässt und gleichzeitig noch genug Spielraum für eigene Gedanken zulässt.

Die Filme wiederum haben den Vorteil audiovisuell zu inspirieren. Die Soundtracks finde ich ebenso passend und angenehm, wie die Landschafts-/Aussenaufnahmen. Die Effekte sind - was ich positiv finde - nicht zu aufdringlich und im Vergleich zu vielen anderen Produktionen geradezu sparsam gesät. Und schliesslich finde ich es gut, dass die Charaktere (nicht nur die Nebenrollen) mit frischen und unverbrauchten Schauspielern besetzt wurden, die - meiner Meinung nach - ihre Arbeit auch ziemlich gut machen.
Insbesondere Kristen Stewart, deren Talent hier sicherlich nicht voll ausgereizt werden kann, aber schon ganz gut zu erkennen ist.
Sie war eigentlich auch einer der Hauptgründe, für mich den/die Film(e) überhaupt sehen zu wollen, da sie mir in einer ihrer früheren Rollen sehr gefallen hat. In Into The Wild - Sean Penn's grandioser 150-minütiger Verfilmung des gleichnamigen Buches - hatte sie zwar nur einen kurzen aber prägnanten und sehr überzeugenden Auftritt.

Ich freue mich schon darauf den dritten Teil zu lesen - und im Sommer dann auch anzusehen.
Wie auch immer man der Twilight-Saga gegenüber eingestellt ist, muss man zumindest folgendes zugeben: Filme und Bücher, die Jugendliche dazu bringen auch mal zu lesen und ihre Vorstellungskraft ein wenig zu nutzen können nicht grundsätzlich schlecht sein.
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am 8. Februar 2010
Ja, ich habe alle vier Bücher gelesen - aus reiner Neugier - und fand sie gut.
Ja, ich habe die beiden Verfilmungen gesehen - und fand auch diese gut.
Jetzt zu meinen persönlichen Kommentaren: WAS erwartet Ihr denn eigentlich? Das die Bücher keine Weltliteratur sind, das war mir vorher klar und auch die Verfilmungen werden sicher nicht an die Spitze heranreichen!
Diese Filme sollen UNTERHALTEN und Geld einspielen. Wenn man die gekonnt in Gang gesetzte Hysterie mal vom rein finanziellen Standpunkt aus betrachtet - dann ist ja wohl der Wunsch der Produzenten in Erfüllung gegangen. Dieser Film spielt Geld ein. Punkt. Wenn ich dann noch meinen eigenen Anspruch so weit hinten an stellen kann, dass ich mal für zwei Stunden einfach nur meiner Phantasie freien Lauf lasse - dann werde ich gut unterhalten. Punkt.
Wenn ich dann auch noch zugeben kann, dass man ein Buch niemals Wort für Wort verfilmen kann (und es gibt erstaunlich viele Verfilmungen, die mir sehr viel weniger gefallen haben... Potter sei Dank !) - dann werde ich gut unterhalten. Punkt.
Das Marketingkonzept der Filme geht auf - tausende von (meist) weiblichen Teenagern tragen ihr Geld an die Kinokassen um sich diesen Film (nicht nur einmal) anzuschauen - auf jeden Fall besser, als sich am nächsten Kiosk ne Flasche Wodka von dem Geld zu kaufen.
Und abschließend noch an alle Männer, die von Ihren Freundinnen/Frauen entweder "gezwungen" werden, oder "aus Liebe und Verständnis" mit in diesen Film gehen: LASST ES! Eure Liebe soll sich einen netten Mädelsabend im Kino machen - und ihr geht entweder in den nebenan laufenden Actionfilm oder macht es euch mit einer DVD daheim gemütlich. Wenn Schatzi dann nach Hause kommt, hat sie sich wahrscheinlich ganz gut amüsiert und es wird keinen Zoff geben, weil Du während der Vorstellung schnarchend neben ihr gesessen hast.

Ja, ich bin ein Mann, mittleren Alters, verheiratet, ........mir hat der Film gut gefallen und ich werde mir auch die DVD holen. Marketingkonzept voll aufgegangen - ich gebe Geld aus um mich unterhalten zu lassen.
Zum Glück hat jeder eine andere Meinung darüber, wie er sich unterhalten lassen will... dies ist meine ;O)
1818 Kommentare| 257 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. November 2009
Seien wir ehrlich: Wer sich einen Film der Biss- Reihe anschaut, sollte keine tiefgründigen Dialoge oder Bahnbrechenden Actionszenen erwarten.
New Moon ist ein Liebesfilm für Teenager, mit leichten Fantasyelementen.
Der Erfolg bestätigt seine "all age"- Fähigkeit und lässt Kritiker verzweifeln. Natürlich gibt es bedeutungsvollere Filme, Produkte, die nicht so durchschaubar sind. Aber sollte ein Film sich seines Erfolges wegen rechtfertigen?
Nein, denn in seiner Funktion als Teenieromanze erfüllt er seinen Zweck.

In einer der ersten Einstellungen sieht man Bella im Bett liegen. Eine Ausgabe von Romeo und Julia liegt neben ihr. Ein gutes Bild, denn es drückt aus, was die Biss- Reihe von anderen Filmen unterscheidet. Die Liebe zwischen Teenagern wird hier ernst genommen und atmet den Geist alt-ehrwürdiger Liebesdramen. Die Figuren hauchen sich Dialoge entgegen, als ging es um Liebe oder Tod. Vielleicht ist es das, was so viele begeistert. Aber ebensoviele verschreckt.

Der zweite Teil der Reihe hebt sich stilistisch vom ersten Film ab. Er wirkt etwas konventioneller. Dabei hält er sich eng an die Vorlage.
Chris Weitz macht viele Dinge gut, aber auch manche nicht.

Kritikpunkt Tempo:
Der Film beginnt gut. Er lässt Bella und Edward Zeit ihre Liebe zu zeigen. Zeit die der erste Film den beiden nie gegeben hat. Nachdem Edward Bella verlässt, zieht der Regisseur richtigerweise das Tempo an. Langatmige Trauer und die vielen belanglosen Dialoge aus dem Buch zwischen Jakob und Bella bleiben weg.
Dann aber verzettelt sich der Regisseur. Zunächst wird es etwas langatmig, dann wiederum wird Volterra zu schnell abgehakt und Weitz begeht einen dramaturgischen Fehler, in dem er die aktuelle Spannungslinie unterbricht und Edward Bella gestehen darf, dass er sie belogen hat. Vollkommen deplaziert und dramaturgisch falsch. Über das seltsam geschnittene und überhastete Ende des Filmes legen wir dann lieber den Mantel des Schweigens. Das Ende selbst zieht den Film auf ein Groschenheftniveau, das er nicht verdient.

Anders (oder mehr noch) als im Buch beginnt man Jakob Edward vorzuziehen. Am Ende wirken Edward und Bella eher unsympathisch durch ihr Verhalten.
Es tut dem Film nicht gut, dass Edward die ganze Zeit spricht, als liege er in den letzten Zügen. Mag an der Synchronisation liegen.

Sehr gelungen ist die Besetzung von Aro. Mit ihm hat die Reihe endlich einen Vampir, der ansatzweise unheimlich sein kann.
Charlie Burke ist mal wieder der heimliche Held des Filmes.
Die Animationen sind unauffällig, d.h. sie sind gelungen.

New Moon bietet über zwei Stunden braven, unanstößigen Herzschmerz für alle, die sich nicht zu schade sind, sich drauf einzulassen und die gerne mal über ein paar unfreiwillig peinliche Momente hinweg schauen können.
Dann wird der Film gut unterhalten und emotional berühren. Und nichts anderes will er.
2020 Kommentare| 219 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juli 2016
Was ist hier nur passiert. Während der erste Teil der Reihe erfolgreich mit gut einesetzten Farbfiltern und Musik und Schnitt sowie mit dramaturgisch guter, akzentuierter Slowmotion gearbeitet hat, ist hier scheinbar jedes Verständnis für das Filmhandwerk verloren gegangen. Die Handlung wirkt stark zusammengekürzt (z.B. ist die Screentime von Victoria lächerlich), die Kameraeinstellungen amateurhaft uninspiriert. Als i-Tüpfelchen kommt der viel zu offensichtlich und viel zu oft eingesetzte Computer-Effekt von dem "verwehenden Edward", den man nach den ersten gefühlten hundert Einsätzen einfach nicht mehr sehen mag.
Dazu kommt, dass Bellas Verhalten völlig schizophren und unlogisch wirkt. Ok, das mag ihren verwirrten Hormonen als Teenie-Girl geschuldet sein, aber ich finde es trotzdem weder nachvollziehbar noch dramaturgisch interessant. Zwei Sterne weil ich bei der Serie noch Luft nach unten brauche.
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am 21. Juli 2015
Also vorweg ich bin ein Mann 35 Jahre und gehöre daher natürlich nicht zur eigentliche Zielgruppe, und ich habe mir diesen film damals nur angesehen weil er über Prime zu sehen wahr und ich natürlich wissen wollte wie es nach Twilight weitergeht.
Und wie bei teil eins wurde ich auch hier sehr positiv Überrascht. Die handlung ist zwahr zugebeben jetzt nicht der brüller aber die art und weise wie sie hier Dargeboten wird ist einfach schön anzusehen. Man mag ja von Kristen Steward halten was man will, warum sich an ihr die Geister so scheiden ist mir ein Rätsel. Mich hat sie auf jedenfall voll und ganz Überzeugt, denn wie sie die Emotionale Lage (oder Höllel) wie man will von Bella zeigt ist die wucht. Und dazu passt auch die sehr gute darbietung von Tailor Lautner als Jacob der den inneren kampf der nach seiner Verwandlung in ihm stadtfindet glaubwürdig rüberbringt,
Zu erwänen ist auch das tolle zusammenspiel der beiden das immer auf den punkt genau funktioniert.
Natürlich mach auch der übrige Cast einen Guten job. Noch einabsolutes Highlight für mich ist der Grandiose Score der die handlung immer dann wenns nötig ist Unterstreicht.
Also ich muss abschliessend einfach sagen Männer traut euch auch wenn es euch Peinlich sein sollte der Film ist es wert. Ich Selber habe vorher auch nicht geglaubt das er mir gefallen könnte, ich habe ihn sogar ohne in zu kennen als Müll bezeichnet den niemand Braucht.
Also ansehen und dann meckern wenn ihr es dann noch wollt, worann ich stark Zweifle.
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am 29. Dezember 2011
Wirkstoff: Stepheniana meyerinalis aufgelöst in 125 Minuten dröge Langeweile

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie:
Dieses Schlafmittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss "Bis(s) zur Mittagsstunde 250 mg Schlafzäpfchen" jedoch vorschriftgemäß angewendet werden.
- Heben Sie diese Rezension sorgfältig auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie die Rezensentin, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihre Schlafstörungen verschlimmern oder nach dreimaligen Ansehen dieses Filmes keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall die Dosis verringern und auf keinen Fall Eclipse ansehen.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt, sind Sie selber schuld und können dafür nicht die Rezensentin verantwortlich machen.

Was ist "Bis(s) zur Mittagsstunde 250 mg Schlafzäpfchen" und wofür wird es angewendet?
"Bis(s) zur Mittagsstunde 250 mg Schlafzäpfchen" behandelt die langweilige Liebesgeschichte einer langweiligen Teenagerin ("die Schöne"), die sich in einen noch langweiligeren Vampir ("Eddie") verliebt hat.
"Bis(s) zur Mittagsstunde 250 mg Schlafzäpfchen" wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von
- leichten bis mäßig starken Schlafstörungen.
- chronischer Lästerneigung.

Was müssen Sie vor der Anwendung von "Bis(s) zur Mittagsstunde 250 mg Schlafzäpfchen" beachten?
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von "Bis(s) zur Mittagsstunde 250 mg Schlafzäpfchen" ist erforderlich, wenn
- Sie überempfindlich gegen Liebesschmonzetten oder sonstige Bestandteile von "Bis(s) zur Mittagsstunde 250 mg Schlafzäpfchen" sind (wie z.B. glitzernde Vampire, bisslose Werwölfe oder schmalzige Dialoge).
- Sie an keiner schweren Beeinträchtigung der logischen Gehirnfunktionen leiden.

Wechselwirkungen sind möglich mit:
- Filmen, die eine durchdachte Handlung aufweisen.
- Filmen, die durch gute schauspielerische Leistung beeindrucken.

Wie ist "Bis(s) zur Mittagsstunde 250 mg Schlafzäpfchen" anzuwenden?
Die Dosierung richtet sich nach den Angaben in nachfolgender Tabelle:

Alter..............................Einzeldosis................................Maximale Dosis
12 bis 18 Jahren.........1 Zäpfchen (entspricht 125 Minuten)....so oft wie nötig
18 bis 30 Jahren.........1 Zäpfchen (entspricht 125 Minuten)....1 mal reicht meistens
ab 30 Jahren.............1/10 Zäpfchen (entspricht 12 Minuten)...mehr auf einmal wäre nicht vertretbar

Art der Anwendung: Ganz, ganz vorsichtig!
Dauer der Anwendung: So kurz wie möglich, wenn vom Arzt nichts anderes angeordnet.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Filme kann "Bis(s) zur Mittagsstunde 250 mg Schlafzäpfchen" Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Sehr häufig: Rhythmisches Schlagen des Kopfes gegen einen harten Gegenstand begleitet von guturalen Schreien, die sich anhören wie "Oh, mein Gott, dass darf doch nicht wahr sein!" oder "Herr, wirf Hirn vom Himmel!".
- Häufig: Leichter Anstieg der Frustrationsgrenze hinsichtlich unlogischer, schlechter, langweiliger, überflüssiger, kitschiger Liebesschmonzetten.
- Gelegentlich: Allergische Reaktion auf blasse, glitzernde Typen ohne ausgeprägte Eckzähne.
- Selten: Nervöse Zuckungen des Kopfes und Austrocknen der Mundschleimhaut aufgrund eines ständig geöffneten Mundes, verbunden mit "Auf-der-Unterlippe-Kauen".
- Sehr selten: Zwanghaftes Entblößen des Oberkörpers sowie unmelodisches Heulen wie ein Wolf.
- Unbekannt: Veränderungen der Gehirnstruktur bei Überdosierung.

Weitere Informationen: "Bis(s) zur Mittagsstunde 250 mg Schlafzäpfchen" enthält als Hauptbestandteil den Wirkstoff "Langeweile". Sonstige Bestandteile sind "schöne Landschaftsbilder", "passable Filmmusik" sowie (in der Fan-Ausgabe) 3 Stunden Extras und ein Miniposter, das nur bei akuter Magenverstimmung zur Erleichterung der Beschwerden angewendet werden sollte.
2525 Kommentare| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Februar 2015
Viel gibt es zu dieser Saga ja wohl nicht mehr zu sagen, da sehr Viele die Geschichte von Edward und Bella kennen!

Es ist eine nette Liebesgeschichte, einfach einmal anders verpackt!
Einiges in diesen Filmen hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, d. h. einige Spielszenen und "Kämpfe" bzw.
Handlungen, da z. T. ziemlich brutal, wie ich finde, für meinen Geschmack zumindest!
Die Geschichte wäre deshalb trotzdem schön und unterhaltsam gewesen, hätte ganz bestimmt auch ohne diese Szenen
weder an Romantik noch an Spannung verloren!
Manchmal ist Weniger Mehr!
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am 14. Mai 2014
.... auch wenn (wie immer bei verfilmten gerngelesenen Büchern) viel zu viel gekürzt wurde/werden mußte.
-> Die Bücher (habe sie auf englisch als Hörbücher verschlungen) sind besser - aber die Filme (bisher: 1 u 2) tadellos umgesetzt!
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am 27. März 2011
Gut, wir haben uns auch den zweiten Teil angesehen um mir eine eigene Meinung bilden zu können, so fair sollte es schon sein. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Der zweite Teil ist noch schlechter als der erste, wobei ich gedacht habe, dass man einen Film nicht noch langweiliger gestalten kann. Hier haben die Produzenten allerdings ganze Arbeit geleistet.

Die Figur der Bella ist mittlerweile zwar älter, aber bei weitem nicht schlauer geworden. Sie ist so naiv, dass man hier schon von dumm reden kann. Und das zerrt an den Nerven. Nicht nur, dass Bella es nicht abwarten kann von einem Vampir gebissen zu werden um als wandelnde Diskokugel weiter zu "leben", sondern auch, dass sie sich ständig in gefährliche Situationen bringt, teilweise nur damit Edward ihr als wabernde Wolke erscheint. So eine Fernbeziehung kann einfach nicht gesund sein.
Wenn man's ernst nehmen würde müsste man sagen, Bella hat ein schweres Bindungsproblem, leidet an ausgeprägtem Selbsthass, ist extrem Suizidgefährdet und benötigt eine ausgedehnte psychologische Therapie in einer geschlossenen Abteilung, da sie eine Gefahr für sich selbst darstellt.

Robert Pattinson als Edward hingegen gibt mittlerweile das Leiden Christi persönlich. Ständig steht er nur rum, schaut als wär seine Lieblingssendung abgesetzt worden und macht den Eindruck als könne er sein Essen nicht bei sich behalten.

Als Dritter im Bunde bekommt Jakob eine größere Rolle, als atmende Werbung für Textilallergien. Die meiste Zeit fragt man sich "Warum zum Teufel läuft der schon wieder ohne T-Shirt rum?". Man erwartet schon fast ein Product-Placement von einer Fitness-Studiokette oder einem Eiweißdrink.

Story:
Was? Welche? Da gibt's eine? Nö, keine Spur. Bella hechelt sich ständig von Edward zu Jakob ohne sich wirklich entscheiden zu wollen, Edward leidet sich funkelnd durch den Film und Jakob gibt sabernd den neidischen Werwolf der sich die ganze Zeit (bildlich) an Bellas Bein rammelt.
Zwischendurch gibt's langweilige, pseudo-tiefgründige Dialoge bei denen man denkt, was die mit den Geschehnissen zu tun haben.
So schon fast desinteressiert und beiläufig wie Bella im ersten Teil Vampire kennen gelernt hat, so unaufgeregt muss sie feststellen, dass es jetzt auch Werwölfe gibt; mit einer Schulterhöhe von gut 1,8 m!

Wen die (fehlende) Story noch nicht in die Flucht geschlagen hat, bei dem schaffen es vieleicht die noch immer mieserablen CGI-Effekte, denn die sind auch im zweiten Teil noch nicht besser geworden. Wenn die Vampire rennen bekommt man Beklemmungen, denn optisch hat dieses Geflirre so rein gar nichts mit Geschwindigkeit zu tun. Darüber hinaus sehen die Vampire aus, als hätten sie es viel zu gut mit der Sonnencreme gemeint, denn die Untoten sind nicht fahl oder bleich, nein, weiß, sie sind richtig weiß. Erinnert ein wenig an Clowns im Zirkus, insbesondere da einige auch zu viel Kajal und Lippenstift aufgetragen haben. Also, die Maske hat's auch vergeigt.

Die Schnitte sind teilweise so schlecht, zwischendurch fragt man sich ernsthaft was für Schnipsel der Cutter da versehentlich vergessen hat raus zu nehmen und die Aktionszenen

Zu guter Letzt muss einfach und ehrlich gesagt werden, dass die Akteure keinerlei Talent für Schauspielerei an den Tag legen. Keiner von den drei Hauptcharakteren beherrscht mehr als einen Gesichtsausdruck und schon gar keinen den man auch glauben würde.
Die Film-Charakter haben keinen (echten) Tiefgang und bedienen lediglich altbackene, kitschige Idealvorstellungen von Teenagern ohne Rücksicht auf sozialen Realismus.

Dieser film hat meine Nerven und meine Geduld hart auf die Probe gestellt. Auchbei Filmen die ich nicht mag, hab ich mich selten so gelangweilt. Vieleicht geben die Bücher ja mehr her, aber die Filme sind für heutige Verhältnisse einfach nur grottig!
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Ich hätte ja nicht gedacht, dass sich das Grauen von "Twilight" und "Breaking Dawn" noch steigern lässt, aber da ist tatsächlich noch Luft nach oben.
Zum Inhalt (Achtung, Spoiler):

Edward der Glitzer-Beißer und Bella mit der Kiefersperre haben Probleme. ER ist neidisch auf Shakespeares Romeo, weil der - im Gegensatz zum Vampir von heute - einfach so mal Selbstmord begehen kann. Bella hadert mit dem grausamen Schicksal, das sie unbarmherzig 18 Jahre alt werden lässt - sie fühlt sich alt und unattraktiv.

Es lebe die eingebildete Depression!

Edward möchte ich am liebsten sagen, er soll sich bei seiner Schöpferin, Frau Meyer, beschweren. Ordentliche Vampire müssen sich nur der Sonne aussetzen um ihr Dasein zu beenden - diese Option gesteht Frau Meyer ihrem Helden ja nicht zu. Also soll Edward meinethalben bei "rent-a-Fallbeil" anrufen oder bei amazon das Buch "Guillotinenbau für Dummies" kaufen, und dann klappt das schon mit dem Selbstmord. Zu Bella kann man nur sagen: "Für die Probleme, die Du zu haben glaubst gibt es Ärzte - mit Couch!" Und wenn Bella damit hadert, dass sie nun ein Jahr älter ist als Edward, dann soll sie sich bitte ins Gedächtnis rufen was Madonna zu diesem Thema sagte: "Gib mir einen jüngeren Mann. Der weiß zwar nicht, was er tut - aber er tuts die ganze Nacht!"

Bei Edwards Satz zu Bella: "Du gibst mir alles wenn Du nur atmest" musste ich an "Asterix bei den Spaniern" denken. Da hält der kleine Pepe so gerne die Luft an und alle tun was er will. Vielleicht hätte Bella, als Edward sich von ihr trennen will, einfach mal die Luft anhalten sollen? Himmel, der Kerl ist über 100 Jahre alt - hat er in all der Zeit nicht gelernt, wie man einem Mädchen wirklich schöne Komplimente macht?

Edward kommt dann auf die Idee, dass er gar nicht gut ist für Bella, weil er sie nicht ausreichend beschützen kann. Natürlich kann er ihr das nicht einfach so hinknallen und so sagt er ihr, dass SIE nicht gut ist für IHN! Bella ist ob dieser Aussage nicht sonderlich amused und versinkt im psychischen Elend. Normale Mädels in dem Alter würden erst kurz trauern, dann sauer werden und sich dann einen anderen suchen - vor allem einen Typen, der sie nicht nachts mutterseelenallein in einem Wald stehen lässt. Bella nicht. Sie hockt monatelang regungslos im Sessel und sinniert darüber wie schlimm ihr Dasein doch ist. In dem Film fällt dann genau der einzige sinnvolle Satz, nämlich von Bellas Vater, der zu seiner Tochter sagt: "Es ist nicht normal wie Du Dich verhältst!"

Bella gerät dann in eine gefährliche Situation, in der ihr Edward als eine Art Vision erscheint und sie warnt. Daraufhin machts "klick" unter ihrer Großhirnrinde und sie bringt sich absichtlich in gefährliche Situationen um wenigstens der Vision von Edward nahe zu sein. Jacob - der seine Perücke offensichtlich bei Bully Herbig alias Apahatschi geklaut hat - schaut sich all das an und versucht erfolglos Bella davon zu überzeugen, dass er doch eigentlich gar kein schlechter Kerl ist. Bringt nix, Bella ist derart auf ihren Edward fixiert, dass dieser dem geneigten Zuschauer eigentlich nur leidtun kann. Abgesehen davon kann auch Jacob nicht soooo intelligent sein. Als Bella ne Platzwunde an der Schläfe hat, reißt Jacob sich heroisch das schmuddelige, angeschwitzte Shirt vom Leib und presst es an Bellas Stirn. Hinter den beiden steht Bellas Auto. Und in jedem Auto gibts normalerweise nen Erste-Hilfe-Kasten, oder nicht?

Bella erscheint gegen Schluss vor der Vampir-Adelsfamilie, den Volturi. Und die erkennen SOFORT!, dass Bella was ganz Besonderes ist. Die Volturi können nämlich von allen Leuten die Gedanken lesen. Und bei Bella klappt das nicht. Wäre nicht die naheliegendste Erklärung, dass Bella einfach nur Luft zwischen den Ohren hat und dass selbst der talentierteste Vampir im Vakuum keine Gedanken finden kann?

Die Idee zum Ende des Films hat Frau Meyer sich mal wieder geklaut. Das Schema "Typ denkt irrtümlich, seine Freundin sei tot und will deshalb selber sterben" ist über 400 Jahre alt. Shakespeare hat diesen Einfall in "Romeo und Julia" allerdings wesentlich eleganter und gekonnter umgesetzt - die Version von Frau Meyer ist dagegen nur eine quälende, holpernde Zumutung.

Wenn man jetzt noch die ganzen Drehfehler dazunimmt (wobei einer der schönsten ist, dass in der Eröffnungssequenz der Mond auf dem Kopf steht), dann fragt man sich, wofür genau das Drehbudget ausgegeben wurde. Sicher nicht für talentierte Schauspieler, gekonnte Special-Effekts oder eine gute Handlung - davon ist nämlich in diesem Film nichts zu finden.

Wie dem auch sei - New Moon passt genau ins Schema der anderen Filme dieser Saga - Filme, die die Welt nicht braucht. Es gibt nahezu null Handlung, dafür 2 Stunden elegische Blicke, leidend herabhängende Mundwinkel, Trauer, Trotz und Tränen und dazwischen werden gefühlvolle Phasen gedroschen, mit denen kein Mensch der Welt irgendetwas anfangen kann. Im Endeffekt dreht sich dieser ganze Twilight-Hype um eine depressive 18jährige, die stalkerartige Tendenzen hat, ein kraftloses, männliches Weichei das nicht fähig ist zu sagen: "Führ Dich nicht so auf!" und um einen Nebenbuhler, der erstmal erwachsen werden sollte bevor er sich an die eben erwähnte depressive 18jährige ranschmeisst.

Gott sei Dank kommt jetzt ja nur noch Breaking Dawn II in die Kinos. Den Film muss ich mir noch anschauen - mein Kind hat großes Interesse daran bekundet, da mit mir ins Kino zu gehen. Und dann hab ich für mein Leben genug von Glitzervampiren gesehen.

Ich hoffe, Frau Meyer kommt nie auf die Idee die Serie Twilight noch weiter fortzusetzen. Sonst habe ich ernsthaften Bedarf an jenem Pfahl, den ich mir seit gestern abend brennend wünsche.
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