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4,3 von 5 Sternen
La Boheme-Sony Opera House
Format: Audio CDÄndern
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am 13. Mai 2007
Als Alternative zu den berühmten Studio-Einspielungen unter Karajan, Schippers, Serafin und Beecham möchte ich hier ausdrücklich eine Bresche für diese historische Cetra-Einspielung schlagen!
Aufgenommen am 12. Juli 1952, quasi live, in den Rundfunkstudios der RAI Turin versammelt sie eine wunderbar adäquate Besetzung mit italienischen Legenden.
Feruccio Tagliavini als Poet Rodolfo gestaltet mit seiner herrlich elegischen Tongebung ein wunderbar gefühlvolles Portrait des romantischen Liebhabers. Seine Timbre ist von herrlicher Samtigkeit und Wärme. (Ein wenig erinnert es an Carlo Bergonzi, den Tagliavini allerdings in puncto Poesie übertrifft. Dafür ist seine Stimme schon ein wenig über seine Glanzzeit hinaus, was aber nicht weiter stört).
Rosanna Carteris Mimi ist ebenfalls herrlich ausdrucksvoll und berührend. Ihre Stimme ist robuster als etwa Mirella Frenis. Rosanna Carteris Lirico-Spinto-Sopran steht mehr in der Tradition einer Renata Tebaldi, aber ihre flutenden Legatobögen und ihr eher kräftiger Tonansatz sind einfach ein Genuß. Ihre Mimi wirkt dadurch auch weniger sentimental als so manch andere.
Als Marcello und Colline kommen die italienischen Legenden Giuseppe Taddei und Cesare Siepi zum Einsatz. Was gibt es dazu noch zu sagen? Besser gehts eigentlich nicht.
Elvira Ramella habe ich bis zu dieser Aufnahme nicht gekannt. Sie gestaltet die Musetta, und ich finde, sie ist eine der besten auf Platten. Diese Rolle wird mir auf vielen Aufnahmen zu sehr gekreischt. Ramellas Sopran ist ebenfalls sehr hell und viril, aber er geht um Haaresbreite an der Grenze zur Schärfe vorbei. Und sie schafft es, das kokette Frauenzimmer sowohl temperamentvoll als auch sehr charmant darzustellen. Schön!
Gabriele Santini und das RAI-Orchester liefern solide und gefühlvolle Musizierkunst dar, es fließt und schmachtet üppig, wie es sich bei Puccini gehört, aber niemals geschmacklos seicht. Solche Puccini-Dirigenten würde man sich heute öfters wünschen. Die RAI-Aufnahmen aus der damaligen Zeit sind vom Klang meistens etwas dumpf und hauchig, so auch diese hier. Aber diese nostalgische Patina stört hier überhaupt nicht.
Empfehlenswert!!!
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am 18. November 2013
Puccini: La Boheme (Highlights):
Alles im Top.
Gute Kunstlere und sehr fein Aufnahme.Alles im Top. Die Beste, das Ich gehort habe
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TOP 500 REZENSENTam 13. Dezember 2012
Die Bewohner dieser Boheme-Mansarde sind nicht mehr ganz jung - weder der Caballe noch Domingo nimmt man die Jugendlichkeit ihrer Rollen noch ganz ab, gleiches gilt auch für Milnes und Raimondi. Nichtsdestotrotz wird in dieser Aufnahme differenziert und schön gesungen (z.B. am Ende des Liebesduetts im Akt 1 sind Domingo und Caballe eine der wenigen, die tatsächlich das geforderte Piano singen - können?!). Die Caballe setzt ihre hier schon vorhandene leichte stimmliche Schärfe im Sinne der Dramatik ein, wie auch Solti diese Boheme eher als "großes" Drama sieht, denn als "Mileubeschreibung". Er erreicht jetzt nicht die Poesie eines Karajan oder Chailly, aber wenn man die Boheme im "großen Ton" mag, macht man mit dieser Aufnahme nichts falsch. Für mich steht sie etwas im Schatten der Gesamtaufnahme unter Karajan (Freni und Pavarotti sind als junges Paar inniger und glaubhafter) und Chailly. Auch die alte Aufnahme unter Beecham ist deutlich poetischer und inniger. Letztlich würde ich hier 3,5 Sterne vergeben - und da ich fürs Aufrunden bin, gibt es also 4 Sterne, v.a. auch für das Ende des Liebesduetts.
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am 29. Oktober 2013
Die ADD Aufnahme von 1974 aus der Walthamstow Town Hall London begeistert mich nicht.

Technisch leidet sie unter den akustischen Problemen einer Bühnenaufnahme mit zu wenigen Mikrophonen, die qualitativ in Teilen wie ein Mitschnitt aus dem Zuschauerraum wirkt.

Musikalisch überzeugen weder das Orchester noch die Sänger. Nicht nur, dass sich hier keinerlei Gefühl von Boheme" ergibt - das Gefühl ist mehr, als ob sich da eine armselige, indisponierte Rentner-WG durch die Partitur quält. So presst sich ein Placido Domingo derart mitleidserregend durch eine Arie eines sich schüchtern-sich-Verliebenden Rodolfo von der kalten Hand (aber nicht nur die), dass es mir als Hörer unerträglich wird, und Monserrat`s Mimi wirkt gesanglich so schwindsüchtig knödelig - einziger kleiner Lichtblick in den Duetten werden beide Stimmen langsam angenehm, beginnt kurz etwas musisches" - ist dann aber auch schon wieder vorbei.

Wenn diese Aufnahme von La Boheme eine dem Lebensumfeld der Figuren adäquate Umsetzung sein sollte, dann allerdings wäre die Aufnahme gelungen.
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