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am 1. Dezember 2010
die gardiners brahms-zyklus abschliessende veröffentlichung der vierten sinfonie
präsentiert, wie in den einzel-ausgaben zuvor, auch das geistige umfeld
der für brahms relevanten musikalischen tradition von (chor) kompositionen der
gabrieli (1557), schütz (1585) und hier besonders bach (1685), dessen kantaten-
(bwv 150, 'nach dir, herr, verlanget mich') chaconne-thema brahms in seinen finalsatz
einkomponiert hat, subtil modifiziert als ruhend-besinnlichen passacaglia-hain.

gardiner eröffnet also diese (remote tonal landscape - wie ein engl. kritiker zur sinf.
schrieb) retrospekive der musikalischen landschaft seiner brahms-excursion mit der
furios akzentuiert-getriebenen coriolan-overtüre beethovens.
es folgen vom monteverdi-choir klangschön und makellos gesungene stücke bzw.
auszüge geistlicher gesänge von gabrieli (sanctus), schütz (saul), bachs kantatenab-
schnitte und brahms eigenes geistliches lied, arrangiert für chor und orgel, sowie die
fest- und gedenksprüche. alles klang- und gesanglich meisterhaft realisiert.

die grosse final-sinfonie nun läuft ungewöhnlich schnell an, mit forscher
exposition, schlank und scharf gezeichnet wie rhythmisch kleinteilig behend und wie alle,
durchaus unterschiedlichen, sinfonien in der interpretation gardiners immer erregt -
leider ohne manches erwägenswerte romantische 'verweile doch' - bis auf die die berühmte
passacaglia-episode des finales, die hier unverhältnismässig gedehnt im barocken schein
zelebriert wird und wie ein 'dolce dolendo' den formalen rahmen sprengt, zumal die
schluss-coda forciert und rasant mit gehetztem tempo furioso endet.
bei aller transparenz klingen die streicher a tutti oftmals unterbelichtet und damit auch
der thematische horizontale verlauf, vor allem in den bass(cello)-stimmen.

insgesamt eine bemerkenswert stringente sicht der brahms-sinfonien, aussergewöhnlich
zugeordnet im brahmschen kulturhorizont.
die gebundenen text- und informationsbücher (plus interview) im cd-format zu allen
einzel-ausgaben sind hochwertig.
kurzum: chorgesänge, vorzüglich gelungen, und ein radikal historisch informierter
klar-zeichnender instrumentalklang - allerdings ohne eine färbende beimischung einer
differenziert reflektierten und romantisch erfühlten klangwelt solcher künstler wie walter,
toscanini, sabata, furtwängler, jochum und carlos kleiber, die bei aller vehemenz doch
ein festeres musikalisches fundament formten.
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am 25. November 2010
Vier Sinfonien von Brahms auf vier verschiedenen Scheiben. Das ist nur dadurch zu rechtfertigen, dass neben den Sinfonien auch Chorwerke mitaufgeführt sind. Hervorragend aufgeführt.

Hier findet sich nun ein kleiner Gemischtwarenladen.Man würde gerne die inhaltlichen Zusammenhänge erkennen, dazu gelehrte Ausführungen eines Kenners lesen.Ein booklet ist nicht beigefügt. Also keine Information, warum diese Zusammenstellung gewählt wurde. Über die Verbindung von Schütz zu Brahms will ich ebenso wenig spekulieren wie zur Verbindung von BWV 150 zur vierten Sinfonie.
"Das im Beiheft der sorgfältig edierten Aufnahme abgedruckte Gespräch mit Gardiner liefert interessante Einblicke in Brahms' Beschäftigung mit seinen verehrten Vorgängern. So zeigt der Brite klar und verständlich auf, wie Brahms in der Tradition stand, wie er sie innovativ weiterentwickelte, woher beispielsweise das Thema der Final-Chaconne der Vierten stammt"... soweit eine Besprechung beim BR.

Gardiner hat wenig Schütz eingespielt. Leider. Saul, warum verfolgst du mich ? hatte er vor vielen Jahren schon einmal eingespielt. Spannender, gespannter.
Nicht immer ist eine Wiederaufnahme ein Gewinn.

Im Mittelpunkt steht natürlich die vierte Sinfonie. Und es gibt einen riesengrossen Schatten: Carlos Kleiber. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen.Gardiner vermag nicht aus dem Schatten dieses "Giganten" heraus zu treten.

Der Rezensent des BR meint, Gardiner vermeide Schwulst. Ja, zugleich aber auch Grösse. Kleiber produziert keinen Schwulst, sondern musiziert mit grossem Apparat einfach intensiv.

Mir gerät diese Interpretation ein wenig zu "klein".Im Gegensatz zur Dritten, die mich völlig überzeugte, würde ich hier in dem jedem Fall Kleiber vorziehen, vielleict sogar Bernstein.

Die Chorwerke op.109 hingegen werden konkurrenzlos gut musiziert.
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am 9. April 2011
etwas originell scheint die zusammenstellung der werke auf dieser cd. so befinden sich hier vor der 4ten - auf den ersten blick zusammenhangslos - werke von gabrieli, schütz, bach und beethoven. ein blick ins booklet verrät aber, dass es sich hier um, von brahms sehr geschätzte komponisten handelt und man deren werke den brahmschen symphonien gegenüber stellen wollte - um wiederum auf diese neue perspektiven gewinnen zu können. es sei gesagt, dass die einspielungen dieser werke grundsätzlich gut gelungen sind!
nun zur 4ten von brahms: man hat hier vom komponisten bevorzugte instrumente (z.b. naturhörner) verwendet und wollte vergessene spielweisen (sowohl in der orchestrierung wie auch im tempo -> etwas schneller) wieder aufleben lassen. durch dieses "experiment" gerät die aufnahme für meinen geschmack allerdings klanglich etwas trocken, lässt zeitweise in entscheidenden momenten tiefe missen und wirkt somit ein wenig zu schlank. das ganze hat aber, ob der deutung, totzdem seinen reiz - und die aufnahme somit ihre berechtigung! u.a. ist auch die optische aufmachung dieser brahms-reihe unter gardiner schön gelungen.
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