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46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konkurrenzlos.....
Ok ich bekenne mich schuldig, ich habe Epica in meiner Kritik zu deren letzten Album "The Divine Conspiracy" vorgeworfen dass sich die Band durch die Mixtur verschiedener Elemente wie Symphonic, Gothic, Black und Death Metal selber den Weg versperrt, zu sperrig klang für mich das Album aufgrund der verschiedenen Stile vor allem das Black Metal Gekreische...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2009 von Morphie

versus
11 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Völlig überbewertet
Sicherlich werden mich jetzt eingefleischte Die Hard-Epica-Fans steinigen wollen, aber das ist mir herzlich egal, denn meiner Meinung nach handelt es sich bei "Design Your Universe" um ein schlichtweg vollkommen überbewertetes Album. Und das manche Zeitschriften und Online-Magazine von diesem Machwerk behaupten, es sei das Album des Jahres und die absolute...
Veröffentlicht am 2. November 2009 von Verdandi


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46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konkurrenzlos....., 13. Oktober 2009
Ok ich bekenne mich schuldig, ich habe Epica in meiner Kritik zu deren letzten Album "The Divine Conspiracy" vorgeworfen dass sich die Band durch die Mixtur verschiedener Elemente wie Symphonic, Gothic, Black und Death Metal selber den Weg versperrt, zu sperrig klang für mich das Album aufgrund der verschiedenen Stile vor allem das Black Metal Gekreische zerstörte für mich die zweifellos guten Ansätze.

Was Epica aber nun mit "Design Your Universe" präsentieren ist wirklich beeindruckend und mächtig dabei ist eigentlich nicht viel anders, neben der symphonischen und klassischen Ausrichtung wird der Death Metal Growlgesang jetzt vielleicht passender und gezielter eingesetzt während auf Black Metal Kreischgesang (Gott sei Dank) verzichtet wird.

Mit "Samadhi" wird das Album mit einen klassischen Intro wunderbar eingeleitet das nahtlos in "Resign To Surrender" übergeht wo Epica ihre ganze Bandbreite präsentieren: symphonisch mit leicht progressiven Ansätzen wird das Stück von Mark Jansens Growlgesang eingeleitet bevor Simones wunderbare Stimme zu hören ist. Der Wechsel zwischen Growlgesang und Simones klassisch ausgebildeter Stimme wird vielleicht nicht jedermanns Sache sein, ich selber hab dies beim Vorgängeralbum auch noch bemängelt aber hier sind die Elemente irgendwie besser aufeinander abgestimmt und wirken spannender zumindest kommt es mir so vor. Vielleicht liegt es daran dass ich "Design Your Universe" mittlerweile mehrmals gehört habe und das Album mit jeden Hören wächst, vielleicht sollte ich "The Divine Conspiracy" auch noch mal mehrere Chancen geben.
Zum nächsten Song "Unleashed" haben Epica im Vorfeld einen Videoclip und es überrascht nicht dass dieser Song als erster Vorbote ausgewählt wurde. Hier zeigen Epica wie symphonischer Metal klingen muss: harte Gitarren, Chöre im Hintergrund und eine Simone Simons in absoluter Hochform deren Stimme vielseitiger als zuvor klingt. Es ist schon beeindruckend ihrer Stimme zu lauschen, mal singt sie etwas weniger opernhaft, dafür mit ihrer kraftvollen natürlichen Stimme wenn sie aber dann ihre ganze Kraft in klassischen Mezzosoprangesang einsetzt wie in der letzten Minute von "Unleashed" sorgt dies für wahre Gänsehaut, da steht sie einer Tarja Turunen in nichts nach.
"Martyr Of The Free World" beginnt sehr brachial und schnell, nach einen Break wird das Tempo gedrosselt und Simone setzt mit ihren Gesang ein. Nach einen weiteren Break wird es wieder schneller und es kommt zu einen kurzen Part mit Marks Growlgesang, so entwickelt sich ein spannendes Duell zwischen den melodischen Parts mit Simone und den "brachialen" Parts mit Mark.
"Our Destiny" ist ein eher langsamer und fast schon doomiger Song vor allem wenn Mark kurz zu hören ist wobei der Song zum Großteil von Simone getragen wird und diese einmal mehr mit ihrer großartigen Stimme überzeugt. In der Mitte des Songs wird es dann etwas schneller bevor "Our Destiny" mit klassischen Chören im Hintergrund ausklingt.
Was dann mit "Kingdom Of Heaven" folgt ist wohl das Herzstück von "Design Your Universe". In einen Interview mit [...] meinte Mark dass er 3 Jahre lang an den Stück gearbeitet hat was nicht verwundert ist dies ein über 13 minütiges Opus das sehr episch klingt. Progressive Parts, Death Metal Gesang und symphonische Klänge wie klassische Chöre und natürlich Simones Gesang - hier ist einfach alles vorhanden was Epica ausmacht, "Kingdom Of Heaven" ist dadurch sicher ein Song den man mehrmals hören muss um ihn zu erfassen und selbst dann hört man immer noch was neues raus. Keine Frage "Kingdom Of Heaven" ist ein wahres Meisterwerk, ich frag mich nur wie Epica dieses Opus live umsetzen wollen wenn dies überhaupt möglich ist.
"The Price Of Freedom" ist eine kurze Einleitung zum nächsten Song "Burn To Cinder". Anfangs ein rockiger Song dessen Strophen mit sehr coolen und eingängigen Gitarrenparts angereichert ist entwickelt sich "Burn To Cinder" zu einen sehr abwechslungsreichen Song mit vielen Tempiwechsel, mit zunehmender Dauer wird mehr mit symphonischen Elementen gearbeitet bevor "Burn To Cinder" in einen ruhigen und atmosphärischen Part endet der von Keyboard und Simones Gesang getragen wird.
Das atmosphärische Ende von "Burn To Cinder" geht quasi direkt in "Tides Of Time" über, eine wahre Gänsehautballade die von wunderschönen Pianoklängen eingeleitet wird und bis zur Hälfte lediglich nur von diesen begeleitet wird. Simones Stimme ist hier einfach traumhaft, einmal mehr variiert sie sehr mit ihrer Stimme und wechselt zwischen eher natürlichen und klassischen Gesang hin und her. Wenn dann in der zweiten Hälfte die ganze Band einsetzt setzt Simone ihre ganze Kraft in ihre Stimme was sehr erhaben klingt und für Gänsehaut sorgt.
"Deconstruct" ist dann wieder ein hart rockender Song wo sich Simone mit Mark im wahrsten Sinne des Wortes duelliert (der sogenannte "Beauty and the Beast" Gesang wird hier fast schon perfektioniert!!), dazu kommt es dann in der zweiten Hälfte zu genialen Choreinlagen die "Deconstruct" zu einen weiteren Highlight machen.
Mit "Semblance Of Liberty" folgt dann wohl der härteste und schnellste Song des Albums der sehr sehr brachial mit donnernden Gitarren und Marks Growlgesang eingeleitet wird. Simones Parts sind dann etwas langsamer und atmosphärischer, es dominieren hier aber etwas mehr die schnellen Parts mit Mark am Mikro. Am Ende setzen wieder Chöre ein was den Song sehr abwechslungsreich macht und zu einen mitreißenden "Death Metal triftt Klassik" Song macht.
In "White Waters" kommt es zu einen ungewöhnlichen Duett und zwar wurde hier Tony Kakko von Sonata Arctica als Gastsänger eingeladen. Ich bin ehrlich gesagt kein großer Sonata Arctica Fan aber ich schätze Tony Kakkos Stimme zumindest seit seinen Mitwirken am Northern Kings Projekt (gemeinsam mit u.a. Marco Hietala von Nightwish) sehr und auch in "White Waters" macht er einen tollen Job. Der Song ist eine sehr ruhige Ballade wo Tonys und Simones Stimme umso mehr zur Geltung kommen, einfach zurücklehnen und den Song genießen!
Fast schon traditionell steht der Titelsong eines jeden Epica Albums mit der längsten Spielzeit an letzter Stelle, dies ist auch bei "Design Your Universe" mehr oder weniger der Fall, hier dauert der Titelsong allerdings "nur" knappe 10 Minuten und somit ist das Opus "Kingdom Of Heaven" auf den neuen Machwerk das längste Stück. Dies sind aber nur Spielereien, auf den Titelstück "Design Your Universe" zeigen Epica noch mal ihre ganze Klasse. Ein sehr ruhiges und atmosphärisches Intro mündet in einen kurzen härteren instrumentalen Part bevor Simones Gesang einsetzt und es atmosphärisch weitergeht. Mark durchbricht die Atmosphäre mit seinen Growlgesang und der Song steigert sich zu einen harten Part der aber mit Chören im Hintergrund trotzdem grandiose Melodien beinhaltet. So geht es quasi hin und her, es folgt dann wieder Simones ruhiger Part bevor dann wieder Mark einsetzt und die genialen Chöre im Hintergrund zu hören sind. Ähnlich wie "Kingdom Of Heaven" ist "Design Your Universe" sehr opulent im direkten Vergleich aber vielleicht etwas zugänglicher, entwickelt der Song meiner Meinung nach gleich beim ersten Hören seine ganze Pracht während "Kingdom Of Heaven" mehrere Anläufe braucht. "Design Your Universe" endet dann ganz leise mit Pianoklängen und Simones bezaubernder Stimme.
Soviel zum regulären Album, auf den limitierten Digibook gibt es nämlich mit "Incentive" noch einen Bonustrack wo sich Mark mit seinen Growlgesang alleine austoben und mit Chören im Hintergrund darf. Etwas schade dass Simone hier nicht zum Einsatz kommt aber gut auf "Incentive" wird in erster Linie die Death Metal Fraktion bedient und als solcher Song überzeugt er durchaus.

Ja was soll ich abschließend noch sagen? Ich weiß auch nicht warum das Vorgängeralbum "The Divine Conspiracy" bei mir nicht so ganz gezündet hat während ich "Design Your Universe" durchaus als die neue Referenz in Sachen symphonischen Metal bezeichnen würde. Dabei orientieren sich Epica mit den zusätzlich Einsatz von Death Metal Elementen mehr an eine Band wie Therion und heben sich dadurch von anderen symphonischen Metal Bands mit Frauengesang doch ab. Wobei gibt es in diesen Bereich überhaupt noch ernsthafte Konkurrenz für Epica?
Wer ist noch mal Within Temptation? Die sind doch nur mehr in ihren Mainstream Gedanken gefangen abgesehen davon kann Sharons Gesang mit Simones klassisch ausgeprägter Stimme nicht mal ansatzweise mithalten! Leaves Eyes' liefern zwar musikalisch durchaus starke Alben ab haben aber mit Liv Kristine eine Sängerin die ähnlich wie Sharon ein sehr dünnes Stimmchen besitzt. Und auch wenn ich das letzte Nightwish Album "Dark Passion Play" durchaus stark finde (anscheinend als einer von wenigen) muss ich bei allen nötigen Respekt sagen dass eine Anette Olzon stimmlich ebenfalls ziemlich verblasst wenn man hört was Simone Simons auf "Design Your Universe" leistet. After Forever haben sich ja leider aufgelöst, von daher stehen Epica mit ihren Stimmwunder Simone Simons wohl derzeit alleine auf weiter Flur da müsste schon eine Tarja zu Nightwish zurückkehren was aber wohl nicht zu erwarten ist.

In diesen Sinne kann ich Epica zu "Design Your Universe" nur gratulieren und wünsche ihnen viel Erfolg damit, verdient hätten sie es sich allemal!!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großes Fantasy Epos, 27. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Design Your Universe (Audio CD)
Das neue Werk rund um die bezaubernde Simone Simons, die mit ihrer engelgleichen Stimme schon so einige Konkurrentinnen in ihren jungen Jahren alt aussehen ließ, nennt sich nun "Design Your Universe" und überzeugt durch neue Akzente.

Schon im Intro regieren Theatralik und der Bombast, begleitet von lateinischen Chören - man mag fast an die Teutonen von RHAPSODY denken, doch als die ersten deftigen Riffs und kurz darauf Mark Jansens Grunts einsetzen, relativiert sich dieses Gefühl. Es dauert etwas und Simone agiert auf höchstem Niveau. Neben dem großen Bombastanteil, lässt das Album schon von Beginn an nur wenig an EPICA typische Elemente vermissen. So geben sich verträumte Melodien und aggressive Parts die Hand, während gesprochene Teile und Keyboards für eine sehr dichte Soundtrack-Atmosphäre sorgen, somit ist der Vergleich mit den Italienern doch nicht so weit hergeholt. Doch, trotz groß arrangierten Strukturen und vielen Prog-Elemten, wirken EPICA kompakter und konsequenter denn je. Man möchte meinen, sie haben ihre Richtung gefunden und wollen diese zur Perfektion führen.

Auch wenn sich "Design Your Universe" laut Meister Mark Jansen um die Menschheit und der Tatsache, dass diese sich ihre Umwelt selber gestaltet, dreht, so kann man dem Album definitiv den Hang zur Fantastik und eine dazu passende majestätische Ausführung nicht absprechen. Dank viel Dynamik, den Grunts und einigen thrashigen Passagen, könnten sich mittlerweile sogar Gothic-Feinde mit EPICA anfreunden, denn diesen Begriff kann man eigentlich nur im weitesten Sinne für "Design Your Universe" anwenden. Neben den vielen kompakten fünf- bis sechs-Minütern haben sich mit dem überlangen Titeltrack und dem fast viertelstündigen "Kingdom Of Heaven", das schon einige Durchläufe mehr benötigt, aber sich dann wunderbar entfaltet, auf das Album eingefunden. Einzelne Tracks hervorzuheben, wäre wohl nicht angebracht, da ich "Design Your Universe" als Gesamtwerk sehe, das sich nicht so einfach zerteilen lässt.

Die CD ist bis zum Anschlag voll, was aber dann doch den Nachteil birgt, dass sich ein paar kleinere Längen eingeschlichen haben, doch reinhören lohnt sich, egal ob Fan oder nicht, denn die Niederländer sind auf dem richtigen Weg, wenn auch dieser noch ein Stückchen zu gehen ist.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltklasse, 16. Oktober 2009
Der neueste Epica-Output. Endlich. Und sie übertreffen sich nochmals. Brettharte Riffs, geile Growls und obendrein Simone's Stimme. Mittlerweile hat Simone in dieser Sparte keine Konkurrenz mehr, da sich Nightwish ja selbst ins Aus befördert haben. Aber Epica sind nicht wirklich mit Nightwish vergleichbar, dafür ist Nightwish zu soft. Das ist ja gerade das Schöne an Epica, das sie keine Weichspüler-Musik machen, sondern richtig harten Metal. Selten war ich von Anfang an von einem neuen Album zu überzeugt. Und in einem kleinen Venue, ist Epica so nah und direkt, absolut irre. Hab mir gestern Abend in Karlsruhe natürlich gleich das Digipak geholt und von jedem Bandmitglied signieren lassen. Kurzum KAUFEN !
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Referenz in Sachen Symphonic/Gothic Metal, 15. Oktober 2009
Ich war anfangs erstaunt, dass EPICA bereits zwei Jahre nach ihrem letztem Album ein weiteres Studioalbum präsentieren können. In der Zwischenzeit waren sie ja nicht gerade untätig gewesen. Deshalb hatte ich die Befürchtung, dass die Qualität des Albums darunter leiden könnte.

Aber da habe ich EPICA wohl unterschätzt. Dieses Album ist der Wahnsinn. Mit Divine Conspiracy haben EPICA bereits eine klare Richtung vorgeben und sich nicht bereit erklärt ihren Sound einem breiter gefächertem Hörerkreise anzupassen. Sehr zu meiner Freude hatte man schon bei Divine Conspiracy im Vergleich zu den ersten beiden Alben noch einmal an Härte zugelegt.

Bei "Design Your Universe" scheinen EPICA nun ihren Stil zu manifestieren. EPICA zogen offensichtlich die Stärken aus den Vorgängeralben heran und ergänzten diese noch an genau den richtigen Stellen. Das Songwriting wurde nicht zuletzt durch den hinzugekommenen Isaac Delahaye noch abwechslungsreicher. Gerade aus dem breitem Spektrum der Gitarren wird jetzt deutlich mehr geschöpft als zuvor (z.B. durch den Einsatz akkustischer Gitarren). Der Anteil von orchestralen Parts und Chören wurde wieder etwas verstärkt. Simones Gesang ist noch besser geworden, was mit der Ballade Tides of Time eindrucksvoll unter Beweis gestellt wird. Wer hier keine Gänsehaut bekommt... Der Einsatz von Marcs und Ariens! Growls und Screams ist gut dosiert worden. Das Timing des Wechselspiels zwischen Growls, Chören und Simones Gesang ist perfekt.

Insgesamt erscheint der Einsatz der musikalischen Elemente noch durchdachter und wohl akzentuiert. Man hat das Gefühl, dass alles genau an dem Platze ist, an dem es sein soll. Dadurch werden die Songs in sich unglaublich stimmig, bleiben aber trotzdem so abwechslungsreich, dass keine Langweile aufkommen kann.

Genau so muss sich Symphonic/Gothic Metal anhören. EPICA demonstriert mit diesem Album eine eindrucksvolle Definition dieses Genres und hebt sich weit von allen Konkurrenten ab. Aus diesem Grunde stellt für mich Design Your Universe die neue Referenz in dieser Klasse dar und löst Tristanias "Beyond the Veil" als Vorzeigealbum ab. Klare Kaufempfehlung für alle Freunde abwechslungsreicher Klänge, die ihre Wurzeln im Metal haben und sich weder durch weiblichen Gesang noch durch Growls abgeschreckt sehen. Gebt diesem Album eine Chance, ihr werdet nicht enttäuscht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch Musik ist Geschmackssache, 10. November 2010
Ich mag von Klassik (Genialer J.S.Bach)bis hin zur "Neuzeit"-Musik (eben EPICA) so fast alles (Genesis in Urform war "meine Zeit" - "Lamb lays down ..." !
Und Irgendwann kommt man auch an EPICA nicht vorbei !
Auch dieses Album : heftig aber richtig gut. Super-Klassik-Anteile im schnellen und konträren Wechsel mit gutem Metal. Von melodisch bis knallhart. Top-Instrumentierung incl. klassischen Anteilen und Chören. Tolle Riffs auf allen "Geräten" : Halt Profi's !! Tolle Arrangements. Und nicht zu vegessen die Wahnsinns-Stimme von Simone Simons (geht unter die Haut), fast wie Operngenuss pur eben mit Metal-Anteilen, aber alles passend zu einander. Klingt wie Wagner-Verrockt und erinnert mich an Uraltzeiten, wo Ekseption (auch NL) auch mal vergleichbare Wege gegangen sind.

"Design You Universe" somit : Volle Punktzahl !!!!!

Helmut
(mit 61 Jahren bestimmt Ur-Oldie)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Episch - kraftvoll: Epica, 17. Oktober 2009
Ich darf mich der zahlreichen Schar an glücklichen Amsterdam Besuchern anschließen. Auch meine Frau und ich haben das geniale Konzert zum CD Release gesehen und mußten die Scheibe natürlich auch gleich mitnehmen.

Noch beim Kauf von Devine Conspiracy war ich noch nicht so überzeugt. Marcs Stimme und überhaupt die Gothic Metal Richtung sind da noch nicht bei mir angekommen gewesen. Liegt aber beides nicht an der Musik, sondern an meinen persönlichen Hörgewohnheiten.

Nach 2 jährigem Intensivstudium der Vorgängerscheibe kann ich nach 3x Hören von "Design..." nur sagen: Hut ab. Die Scheibe entwickelt ihr Aroma nicht sofort komplett, sondern dosiert selbiges, sodas man bei jedem Hören aufs Neue begeisterter wird. Kurz zusammengefaßt sind das die Pluspunkte :

- sehr eingängige Melodien in Simones Parts
- schöne Texturen durch klassische Elemente
- Kraftvolle und sehr stimmige Arrangements, man muß eigentlich von Kompositionen sprechen.
- Der Growlgesang fügt sich besser ein
- rel. viele und passende Gitarrensoli
- keine Schwachstellen - jeder Song ein Treffer !
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Übertrifft alles Bisherige!!, 14. Oktober 2009
Seit "The Divine Conspiracy" sind nun reichlich 2 Jahre vergangen. Es gab zwischendurch zahlreiche Konzerte, in denen die Band sich nun endgültig einen Namen gemacht hat. Es gab außerdem das Live-Album "The Classical Conspiracy"und es gab die Aufnahmen zum ALbum "Design Your Universe". Und nun ist es soweit: Man kann getrost sagen, dass das Album das beste der Band ist, und, wie ich finde, eines der besten Alben aller Zeiten!! Dabei ist vor allem der relativ kurze Zeitraum, in dem das Album entstanden ist in den Vordergrund zu heben! Wenn man z.B. von Nightwish hört, dass ihr neues Album erst Ende 2011 erscheinen soll, hat mans irgendwie gleich satt zu warten, sind die Dark Passion Play Hits von einer ewig langen Welttournee wirklich abgedroschen.
Doch was Epica mit "Design Your Universe" geschaffen haben, ist wirklich unglaublich:
"Samadhi" ist ein kurzes Intro, sehr eingängig und einfach rund.
Es geht weiter mit dem Lied "Resign to Surrender (A New Age Dawns, Part IV)", was bereits zusammen mit der Single "Unleashed" erschienen ist. Der Song ist als Opener sehr gut geeignet, denn er zeigt alle Facetten Epicas auf: wunderbare Chöre und Orchesterpassagen, ein Refrain gesungen von der wunderbaren Stimme von Frontfrau Simone sowie Growlstrophen von Songwriter Mark. Vorallem der Refrain ist dabei aehr eingängig.
"Unleashed" ist eine super Single mit einer Länge von fast 6 Minuten, was bei Epica allerdings nicht ungewöhnlich ist. Das Video ist allerdings etwasa konfus, aber schön anzusehen^^ Ansonsten ein gewöhnlich aufgebauter Song im Strophe-Chorus-Schema, aber auch eine sehr nette ruhige Passage im Mittelteil.
"Martyr of the Free World" kann durch Abwechslungsreichtum überzeugen. Schnelle Gitarrenriffs, plötzlicher Einbruch der Death-Metal-Einlagen, sowie der wunderschöne Gesang von Simone bestimmen das Lied.
Es folgt das 6-minütige "Our Destiny", was ich irgendwie anfangs vom Titel nicht sehr ansprechend fand, aber es sich als eines der besten Stücke des Albums herausgestellt hat (allerdings sind alle hammer!) Besonders der Chor im letzten Teil verursacht Gänsehaut.
"Kingdom of Heaven (A New Age Dawns, Part V)" ist das längste Stück des Albums (13:37), auch wenn man denken könnte es sei das letzte Lied "Design Your Universe". "Kingdom of Heaven" ist natürlich mit seiner Länge äußerst abwechsulngsreich, es gibt harte und akustische Passagen, sowie zweierlei Refrains. Insgesamt ist das Lied in zwei Teile unterteilt. Der erste unterscheidet sich deutlich vom zweiten. Zunächst beginnnt das Lied mit einem fast schon gruseligen Gesang aus dem Männerchor, danach wird der Song recht hart und düster. Einfach reinhören! Der Song zündet aber sicherlich nicht beim ersten Hören.
Das kurze Interlude "The Price of Freedom" ist durchzogen von Rauschstörungen und Streichertremolo, sowie einer nervösen Spielerei des Pianos und Sprechgesang. Interessant! Damit wird nun der zweite Teil des Album eingeleitet.
"Burn to a Cinder" ist ein interessanter Liedtitel wie ich finde. So auch der Song.Er ist recht hart. Dabei taucht allerdings kein Growlgesang auf, die Härte des Songs wird allein durch das rasante Tempo der E-Gitarren bestimmt. Am Ende löst sich das Lied allerdings in eine bezaubernd ruhige Atmosphäre auf, die einen buchstäblich erleichtert und erlöst. Man fühlt sich, als wäre man bis auf den Glutkegel ausgebrannt (--> "Burn to a Cinder") und erlischt langsam.
Nahtlos folgt die wunderschönster aller bisher existierenden Balladen "Tides of Time". Einfach reinhören, es lohnt sich!
Bei "Deconstruct" ist vor allem der Anang äußerst gut gelungen! Es ist wieder recht schnell und verfolgt eine Abwechslung zwischen Growlen und Singen durch Simone.
"Semblance of Liberty" ist nochmal ein wahres Metalstück mit Growlen und relativ langsamen Gesang von Simone. Meiner Meinung nach aber das schwächste Stück des Albums, jedenfalls nach den ersten paar Malen durchhören, was ja noch nichts heißen muss.
"White Waters", ein Duett mit Tony Kakko (Sonata Arctica), erreicht nicht ganz das Niveau von "Tides of Time", das heißt bei dem Hammeralbum aber noch lange nichts. Es ist natürlich trotzdem wundervoll^^ Vor allem die Panflöte macht die Ballade hörenswert.
Abgeschlossen wird der Hörgenuss vom Titelstück "Design Your Universe (A New Age Dawns, Part VI)". Hier hat man ein akustisches Intro zu bieten, danach folgt aber rasch die Härte des Stückes. Ein Rausschmeißer ganz im Epica-Style. Hier zeigen sie nocheinmal, was sie draufhaben und bringen das gesamt Aufgebot an Orchester, Chören, Growls, Simone^^, Gitarren, Schlagzeug und und und...
Den Bonustrack kann ich noch nicht beurteilen, hab ich selbst noch nicht gehört. Ich bin mir aber sicher, dass er gut ist, bei DEM Album ;-)
Zum Schluss möchte ich nochmal betonen, dass Epica hier ihr bestes beweisen und sogar das bereits fabellhafte "The Divine Conspiracy" noch übertreffen! Wer auf dieser Seite ist, sollte nicht wieder gehen, ohne das Album zu bestellen. Es wird sich lohnen, versprochen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur Genial, 23. Oktober 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Dies ist meine erste Scheibe von Epica und ich kann nur sagen,das dies einfach nur der Hammer ist.Das Orchester und der Chor fügen sich perfekt in das Geschehen ein.Muss man auf jeden fall haben.Sowas habe ich auch vorher noch nie gehört.Ich habe was gesucht,das man mit Rhapsody vergleichen kann,und habe was sehr viel besseres gefunden.
Also wer sich nur ein hauch für Metal mit Classic interessiert,sollte sich die scheiben von Epica kaufen
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Our Destiny, 20. Oktober 2009
Von 
Ich habe das Album heute bekommen und bereits 3mal durchgehört. Simones Stimme klang niemals besser, besonders im Lied "Tides of Time" merkt man wie sie sich verbessert hat. Marks Grunts, im Vergleich zu Divide Conspiracy, sind seltener was ich persönlich schade finde, aber die vorhandenen fügen sich perfekt in die Lieder ein. Besonderes Lob verdient Arien, sein Drum hämmert derartig dass es mir die Sprache verschlagen hat.Die Gitarren Riffs sind auch anspruchsvoller geworden. Für mich ist dieses Album der bisherige Höhepunkt von Epica.

Anspieltipps: Deconstruct, Tides of Time, Resign to Surrender.

Noch kurz zum Digibook: So sollte jede Cd erscheinen, das DigiBook ist sehr stabil, das eingebundene Booklet ist toll gestaltet, die Cd ist einfach ein Hingucker in jeder Sammlung.
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4.0 von 5 Sternen Design your universe von Epica, 22. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Design Your Universe (Audio CD)
Diese Cd ist für die, die sich zum Kauf von consign to oblivion entschlossen haben, eigentlich ein Muss. Hier werden, besonders im lyrischen Bereich, die Ideen fortgesetzt. Überraschend, aber gut.
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