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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Kino von Clint Eastwood!
Als die amerikanischen Truppen im Zweiten Weltkrieg vor der Insel Iwo Jima stehen, wird der japanische General Tadaschimi Kuribayashi (Ken Watanabe) mit seinem Freund Baron Nishi (Tsuyosi Ihara) beauftrag, die Verteidigung der Insel zu organisieren. Obwohl die Japaner den Alliierten hoffnungslos unterlegen sind und die Gewissheit haben, die Insel nicht mehr lebend zu...
Veröffentlicht am 12. Februar 2010 von Amigo Del Sol

versus
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade schlechte Tonqualität
Der Film ist wirklich gut gemacht! Der Ton ist schwach. Teilweise musste ich fast volles Volumen bei Cinema Anlage und TV einstellen! Schade um den guten Film!
Veröffentlicht am 9. April 2012 von Hans Peter Faessler


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Kino von Clint Eastwood!, 12. Februar 2010
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Letters from Iwo Jima, 1 DVD (DVD)
Als die amerikanischen Truppen im Zweiten Weltkrieg vor der Insel Iwo Jima stehen, wird der japanische General Tadaschimi Kuribayashi (Ken Watanabe) mit seinem Freund Baron Nishi (Tsuyosi Ihara) beauftrag, die Verteidigung der Insel zu organisieren. Obwohl die Japaner den Alliierten hoffnungslos unterlegen sind und die Gewissheit haben, die Insel nicht mehr lebend zu verlassen, leisten sie 40 Tage lang fanatisch Widerstand...

Regisseur Clint Eastwood hat mit seinem Film "Letters from Iwo Jima" was Einmaliges geschaffen. Mit dem filmischen Pendant Flags of Our Fathers schildert er eine der grausamsten Schlachten des zweiten Weltkrieges aus beiden Perspektiven. So stellt er auf eindringliche Weise die Seite der angreifenden Alliierten dar und die Sichtweise der verzweifelt kämpfenden japanischen Verteidiger. Wenn man sich beide Filme ansieht, wird man merken wie viele Szenen an den einen oder anderen Ausschnitt aus dem anderen Filmen erinnern.

Auch bei "Letters from Iwo Jima" liefert Clint Eastwood wieder ein Meisterstück seines Könnens ab. Neben der gewohnt brillianten Kamera, der tollen, eindringlichen Bilderwahl und den guten Darstellern. Liefert er ein flammendes Plädoyer gegen den Wahnsinn des Krieges ab. Dabei sind die Bilder in "Letters from Iwo Jima" teils schonungsloser als in "Flags of our Fathers". Vor allem dann, wenn Eastwood den japanischen Fanatismus zur sinnlosen Selbsttötung auf drastische Weise darstellt.

So ist der Film sicherlich keine leichte Kost, aber Clint Eastwood schafft es, uns die Sinnlosigkeit des Krieges auf eine sehr eindringliche Art zu veranschaulichen - 5 Sterne.
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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfühlsam inszenierter und packender Kriegsfilm ohne amerikanisches Pathos, 30. Juli 2007
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Letters from Iwo Jima [Blu-ray] (Blu-ray)
Einleitend und um eventuell Zögerliche umzustimmen darf ich bemerken, dass der Film im Gegensatz zur Kinoauswertung auf DVD synchronisiert ist. Und das sehr sorgfältig und überzeugend.

Im Vergleich zu FLAGS OF OUR FATHERS ist meines Erachtens der Kampf um die Insel Iwo Jima aus japanischer Sicht das rundere Werk. Dies ist zum Einen auf die linearere Erzählweise zurückzuführen (bei FLAGS übertrieb es Eastwood ein wenig mit den Zeitsprüngen); an dieser Stelle nochmal die Warnung an Eventhungrige: bis zur ersten Kriegshandlung vergehen gute 45 Minuten mit der Einführung der Charaktere. Zum Anderen fühlt der Zuschauer gerade durch die Lieferung dieser prägnanten Backgrounds mit den wenigen Hauptprotagonisten, deren Schicksal man bis zum bitteren Ende verfolgt. Die bei Beginn des Films aufkommende Befürchtung, die einzelnen Japaner nicht voneinander unterscheiden zu können, erledigt sich somit recht schnell.

Aus dem vorwiegend unbekannten, aber nichtsdestotrotz vorzüglichen Cast ragt Ken Watanabe einmal mehr heraus. Bereits in LAST SAMURAI, DIE GEISHA und BATMAN BEGINS gab er Kostproben seines Könnens und seiner eindrucksvollen Leinwandpräsenz. Wieviel engagierter muss er daher motiviert gewesen sein, in seiner Muttersprache inszeniert zu werden. Bleibt zu hoffen, dass er - im Gegensatz zu seinem chinesischen Pendant Chow Yun-Fat (zuletzt in FLUCH DER KARIBIK 3) - nicht als Hollywoods Vorzeige-Asiate in belanglosen Blockbustern verheizt wird.

Von der technischen Seite überzeugt LETTERS mindestens wie der Vorgänger oder DER SOLDAT JAMES RYAN. Vielmehr muss man erneut feststellen, welche Benchmarks Spielbergs Meisterwerk gesetzt hat. Bekanntlich hat er Eastwoods Zweiteiler produziert und damit sicherlich auch den ein oder anderen Ratschlag parat gehabt, wie man Actionsequenzen packend einfängt. Wie FLAGS erinnert LETTERS in Optik und Wucht der grausamen Kampfhandlungen eins zu eins dem genannten Vorbild.

Stellt sich abschließend die Frage, weshalb man sich schon wieder Kriegsszenarien, zum Teil fokussiert auf Einzelschicksale, und die x-te Variante brutaler Verstümmelungen anschauen sollte. Ganz einfach weil dieses Mal nicht die Sicht der Weltpolizei USA das Geschehen verklärt, sondern deutlich wird, dass auch auf der Gegenseite angsterfüllte, normale Menschen am MG standen und keine seelenlosen Killermaschinen. Die manchmal archaisch anmutenden Rituale der uns überwiegend fremden japanischen Kultur - genannt sei bspw. der wie selbstverständlich praktizierte Suizid nach Scheitern der befohlenen Mission - tragen hierzu sehr viel bei und werden von Eastwood ohne Effektheischerei und wertungsfrei bebildert. Ein sehenswerter, unpathetischer Streifen und zweifellos einer der besten Vertreter dieses Genres seit Jahren.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Kino von Clint Eastwood!, 21. Dezember 2010
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Letters from Iwo Jima / SZ Berlinale (DVD)
Als die amerikanischen Truppen im Zweiten Weltkrieg vor der Insel Iwo Jima stehen, wird der japanische General Tadaschimi Kuribayashi (Ken Watanabe) mit seinem Freund Baron Nishi (Tsuyosi Ihara) beauftrag, die Verteidigung der Insel zu organisieren. Obwohl die Japaner den Alliierten hoffnungslos unterlegen sind und die Gewissheit haben, die Insel nicht mehr lebend zu verlassen, leisten sie 40 Tage lang fanatisch Widerstand...

Regisseur Clint Eastwood hat mit seinem Film "Letters from Iwo Jima" was Einmaliges geschaffen. Mit dem filmischen Pendant Flags of Our Fathers schildert er eine der grausamsten Schlachten des zweiten Weltkrieges aus beiden Perspektiven. So stellt er auf eindringliche Weise die Seite der angreifenden Alliierten dar und die Sichtweise der verzweifelt kämpfenden japanischen Verteidiger. Wenn man sich beide Filme ansieht, wird man merken wie viele Szenen an den einen oder anderen Ausschnitt aus dem anderen Filmen erinnern.

Auch bei "Letters from Iwo Jima" liefert Clint Eastwood wieder ein Meisterstück seines Könnens ab. Neben der gewohnt brillianten Kamera, der tollen, eindringlichen Bilderwahl und den guten Darstellern. Liefert er ein flammendes Plädoyer gegen den Wahnsinn des Krieges ab. Dabei sind die Bilder in "Letters from Iwo Jima" teils schonungsloser als in "Flags of our Fathers". Vor allem dann, wenn Eastwood den japanischen Fanatismus zur sinnlosen Selbsttötung auf drastische Weise darstellt.

So ist der Film sicherlich keine leichte Kost, aber Clint Eastwood schafft es, uns die Sinnlosigkeit des Krieges auf eine sehr eindringliche Art zu veranschaulichen - 5 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein filmisches Meisterwerk, 18. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Letters from Iwo Jima (DVD)
Eine tragische Geschichte aus japanischer Perspektive betrachtet. Dieser Film zeigt, dass wir alle
nur Menschen sind, auch wenn die Traditionen noch so unterschiedlich sein mögen. Das hat Clint Eastwood
sehr gut erkannt und eindrucksvoll inszeniert.
Ein grosses Lob an die beiden Hauptdarsteller Watanabe und Ninomya, die jeweils die Rolle des Kommandeurs Kuribayashi
und des einfachen Soldaten Saigo mit grosser Einfühlsamkeit und Authentizität spielen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bildformat, 27. Februar 2012
Von 
K. Franke (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Letters from Iwo Jima [Blu-ray] (Blu-ray)
zum Bild / Ton / Inhalt wurde ja jetzt ausreichend geschrieben, anmerken möchte ich nur noch dass das Bildmaterial in 2,4:1 und nicht in 16:9 vorliegt- nicht ganz unwichtig für Personen mit einer 21:9 - Leinwand.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiger Film, 29. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Letters from Iwo Jima (DVD)
Ein sehr toller Film, es wird die ganzen Geschicht von Iwo Jima erzählt.

Ich kann diesesn Film nur weiter empfehlen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus der Sicht der Japaner., 30. Juni 2014
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Letters from Iwo Jima [Blu-ray] (Blu-ray)
1944/Iwo Jima - Kurz vor dem Angriff der Amerikaner auf die Insel tritt Generalleutnant Tadamichi Kuribayashi seinen Dienst an.
Dort lernt er auch den Gefreiten Seigo kennen der ihn von nun an begleiten soll.
Was beide nicht ahnen: Was vor ihnen liegt ist weder glorreich noch rühmlich.
Der stetige Vorstoß der Amerikanischen Truppen treibt seltsame Blüten im Lager der Japaner der nicht selten mit Hara-Kiri und sinnlosen Banzai-Attacken endet.
Können es die zwei trotzdem schaffen zu Überleben und sich einen Rest Menschlichkeit zu bewahren?

Letters from Iwo Jima aus dem Jahr 2006 von Clint Eastwood inszeniert ist das Negativ zu Flags of our Fathers der kurz zuvor erschienen war.
Flags...zeigt den Angriff aus der Sicht der Amerikaner nebst drumherum, Letters...beschreibt die Japanische Seite.
Mein Favorit ist ganz klar Letters...
Warum? Er ist spannender, Action-reicher und dramatischer als Flags... und auch um einiges intensiver.
Die Kampfszenen sind recht explizit und auch der Grundtenor ist eher düster.
Dialoge, Story und Atmosphäre sind grandios, ebenso der Soundtrack und die Settings.
Ein harter und rundum gelungener Kriegsfilm der dahingeht wo es weh tut.
U.a. mit dabei: Ken Watanabe, Kazunari Ninomiya und Tsuyoshi Ihara.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eastwood verleiht dem Gegner der Amis ein Gesicht, 10. Februar 2010
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Letters from Iwo Jima (DVD)
Mit "Letters from Iwo Jima", der das Gegenstück zu "Flags of our fathers" bildet, beweißt Clint Eastwood mal wieder, dass seine Filme bis ins Detail gut durchdacht sind. Wenn hier auf Iwo Jima Briefe gefunden werden, läßt er die Handlung als würde sie mit Stimmen aus der Vergangenheit erzählt, loslegen. Gleiches gilt für die Bildsprache, wurde der ganze Film doch mit recht blassen Farbfiltern gedreht, so dass er durchaus an eine Farbfotografie der 40er Jahre erinnert.
"Letters from Iwo Jima" ist zudem ein recht ruhig inszenierter Film, was immer dann besonders auffällt, wenn mitten in die Verteidigungsvorbereitungen z.B. ein Luftangriff reinplatzt. Und letzteres ist dann der Vorbote, dass der Angriff der Amis auf die Insel unmittelbar bevor steht, was die Spannung anzieht.
Wer "Flags of your Fathers" gesehen hat, der wird hier diverse Szenen wieder finden, aus diesem Film. Wenn bei "Flags" etwa eine Höhle mit Offizieren gefunden wird, die völlig zerfetzt sind und offenbar Selbstmord begangen haben, erfährt man in "Letters" wie es dazu kam.
Wo es bei "Flags" speziell um vier Männer und die Auswirkung des Krieges auf sie ging, geht es hier eigentlich um die ganze japanische Einheit, die Iwo Jima verteidigt, aber auch hier werden vier, fünf einzelne Charaktere vertieft, in dem man in ihr Leben vor dem Einsatz auf Iwo Jima zurück blendet.
Auf jeden Fall ist es Eastwood super gelungen, einem der bekanntesten Kriegsereignisse ein Gesicht zu geben. Für mich ist "Letters of Iwo Jima" diesbezüglich sogar noch besser, als "Flags of our fathers".
Wie eingangs erwähnt, ist es Absicht, dass das Bild des Films blass gehalten ist, aber Bild und Ton sind ansonsten perfekt.
Trotzdem fehlt was und das sind ein paar vertiefende Infos rund um dieses geschichtliche Ereignis.
Für Fans realistischer Kriegsfilme aber ein absolut empfehlenswerter Film.
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ewige Frage nach dem "warum?", 19. August 2007
Von 
Zetti "der Tester" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Letters from Iwo Jima (DVD)
Der Film "Letters from Iwo Jima" handelt von einer der bekanntesten Auseinandersetzungen im Zweiten Weltkrieg, der Schlacht um Iwo Jima. Sie wurde zwischen den Japanern und ihrem Kriegsgener USA im Pazifik ausgetragen. Das sehr blutige Gefecht dauerte vom 19. Februar bis zum 26. März 1945 und kostete 30.000 Menschenleben, fast alle Japaner starben. Die Vulkaninsel Iwo Jima war ein strategischer Vorposten für den späteren Angriff auf Japan.

Der Film stützt sich auf die Erzählungen japanischer Soldaten, die später in Form von Briefen auf der Insel gefunden wurden, daher auch der Titel. Im Gegensatz zum Clint Eastwood Werk "Flags of our Fathers" erfolgt die Schilderung der Abläufe bei "Letters from Iwo Jima" aus rein japanischer Sicht mit japanischen Darstellern. Da beide Filme des Regisseurs das gleiche historische Ereignis aus zwei verschiedenen Sichten darstellen, gibt es beide DVDs auch als Box.

"Letters from Iwo Jima" ist die akribische und unverblümte Darstellung einer Kriegssituation aus der Sicht der Soldaten. 20.000 Japaner verteidigen die Insel im Angesicht des Todes gegen eine Übermacht von 100.000 amerikanischen Soldaten und 900 Schiffen. Besonders grausam und bedrückend wirken die ehrenhaften Selbstmorde der Japaner, wenn ein Schlachtabschnitt verloren geht.

Meine Meinung: Der Anti-Kriegsfilm "Letters from Iwo Jima" schildert den Alltag und die Todesängste japanischer Soldaten im Krieg. Auf Siegesgeschrei und Glorifizierungen wartet man vergebens, stattdessen bleibt für den Zuschauer nur die ewige Frage nach dem "warum?". Ich vergebe 5 Sterne, weil der Film ein handwerkliches Meisterwerk ist.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfühlsam inszenierter und packender Kriegsfilm ohne amerikanisches Pathos, 30. Juli 2007
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Letters from Iwo Jima (DVD)
Einleitend und um eventuell Zögerliche umzustimmen darf ich bemerken, dass der Film im Gegensatz zur Kinoauswertung auf DVD synchronisiert ist. Und das sehr sorgfältig und überzeugend.

Im Vergleich zu FLAGS OF OUR FATHERS ist meines Erachtens der Kampf um die Insel Iwo Jima aus japanischer Sicht das rundere Werk. Dies ist zum Einen auf die linearere Erzählweise zurückzuführen (bei FLAGS übertrieb es Eastwood ein wenig mit den Zeitsprüngen); an dieser Stelle nochmal die Warnung an Eventhungrige: bis zur ersten Kriegshandlung vergehen gute 45 Minuten mit der Einführung der Charaktere. Zum Anderen fühlt der Zuschauer gerade durch die Lieferung dieser prägnanten Backgrounds mit den wenigen Hauptprotagonisten, deren Schicksal man bis zum bitteren Ende verfolgt. Die bei Beginn des Films aufkommende Befürchtung, die einzelnen Japaner nicht voneinander unterscheiden zu können, erledigt sich somit recht schnell.

Aus dem vorwiegend unbekannten, aber nichtsdestotrotz vorzüglichen Cast ragt Ken Watanabe einmal mehr heraus. Bereits in LAST SAMURAI, DIE GEISHA und BATMAN BEGINS gab er Kostproben seines Könnens und seiner eindrucksvollen Leinwandpräsenz. Wieviel engagierter muss er daher motiviert gewesen sein, in seiner Muttersprache inszeniert zu werden. Bleibt zu hoffen, dass er - im Gegensatz zu seinem chinesischen Pendant Chow Yun-Fat (zuletzt in FLUCH DER KARIBIK 3) - nicht als Hollywoods Vorzeige-Asiate in belanglosen Blockbustern verheizt wird.

Von der technischen Seite überzeugt LETTERS mindestens wie der Vorgänger oder DER SOLDAT JAMES RYAN. Vielmehr muss man erneut feststellen, welche Benchmarks Spielbergs Meisterwerk gesetzt hat. Bekanntlich hat er Eastwoods Zweiteiler produziert und damit sicherlich auch den ein oder anderen Ratschlag parat gehabt, wie man Actionsequenzen packend einfängt. Wie FLAGS erinnert LETTERS in Optik und Wucht der grausamen Kampfhandlungen eins zu eins dem genannten Vorbild.

Stellt sich abschließend die Frage, weshalb man sich schon wieder Kriegsszenarien, zum Teil fokussiert auf Einzelschicksale, und die x-te Variante brutaler Verstümmelungen anschauen sollte. Ganz einfach weil dieses Mal nicht die Sicht der Weltpolizei USA das Geschehen verklärt, sondern deutlich wird, dass auch auf der Gegenseite angsterfüllte, normale Menschen am MG standen und keine seelenlosen Killermaschinen. Die manchmal archaisch anmutenden Rituale der uns überwiegend fremden japanischen Kultur - genannt sei bspw. der wie selbstverständlich praktizierte Suizid nach Scheitern der befohlenen Mission - tragen hierzu sehr viel bei und werden von Eastwood ohne Effektheischerei und wertungsfrei bebildert. Ein sehenswerter, unpathetischer Streifen und zweifellos einer der besten Vertreter dieses Genres seit Jahren.
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Letters from Iwo Jima / SZ Berlinale
Letters from Iwo Jima / SZ Berlinale von Tadamichi Kuribayashi (DVD - 2010)
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