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Kundenrezensionen

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am 6. März 2016
Der Film an sich ist der Hammer... Ich kannte ihn bisher nur mit der neuen deutschen Synchronisation - habe ihn von Arte herunter geladen. Ich wunderte mich gleich am Anfang, weshalb bei Paul Newman nicht die bekannte, oftmals verwendete Stimme zum Einsatz kam. Und dann ging es immer weiter... vor allem bei Steve McQueen habe ich mich dann doch sehr gewundert. Dachte, weshalb spricht der so unmotiviert, fast gelangweilt... komisch. Das ist wirklich ein Graus. Konnte den Film lange nicht zu Ende gucken, weil er so bedrückend auf mich wirkt. Dann bin ich auf die Amazon-Seite zu den Rezensionen gegangen. Dachte - häh? Der Film wird doch immer so hoch gelobt... was ist denn da los... Und dann habe ich hier die vielen Rezensionen gelesen. Aha!! Deshalb also die komische Wirkung des Films. Obwohl mich der Film von Anfang an "brennend" interessierte ;-), merkte ich, dass ich ihn doch nie in einem Stück sehen konnte... immer nur so einen kleinen Teil... Nun habe ich die Neugierde nicht mehr ausgehalten und mir günstig den Film als alte VHS-Version geholt. Dachte mir nur, dass ich mit dem angebotenen Format nicht zufrieden sein würde. Da kam mir ein Einfall: Ich kombiniere einfach das remasterte Bild von der Arte-Aufzeichnung am Rechner mit dem Ton der Videokassette (alles an meiner Anlage angeschlossen). Habe die VHS mit freudiger Erwartung eingelegt und die beiden Aufzeichnungen über meine Hifi-Anlage parallel (synchron) laufen lassen- und siehe da - meine Erwartungen wurden noch übertroffen! Ich empfinde da auf einmal einen noch viel besseren Film! Keine gehetzten oder gelangweilten Sprecher mehr... alles strahlt mehr Ruhe aus, und dennoch so viel Kraft - die alten Stimmen sind tatsächlich genial!!! Keine Kopfschmerzen mehr von der neuen Synchro. Also Leute, wer diesen genialen Film mit der alten Synchro und mit dem neuen guten Bild (auch im richtigen Format) wie damals im Kino erleben möchte, dem rate ich einfach - schaltet die beiden Versionen synchron! ;-) Das ist ein Erlebnis... wow!!! Sollte jemand hier im Forum die alte VHS-Version nicht mehr so günstig so wie ich bekommen (oder auch gar nicht mehr), dem biete ich an - meldet euch bei mir. Wir finden ne Lösung. ;-) Zum Schluss eine Bitte an die Herstellerfirma: Bringt den Film bitte nochmals mit der alten Synchro heraus. Das ist so genial. Meinetwegen in einer "Cine-Edition". Echte Fans werden dafür auch einiges bezahlen - und die gibt es massenweise! Ich wäre auf jeden Fall einer der ersten Kunden. Wenn nicht gar der erste. ;-) Danke!
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Januar 2012
Produkt: DVD (2 Stück). Herausgeber: Warner Home Video - DVD. ASIN: B002RPFLZU
Disk 1: Spielfilm (mit Audiokommentar des Filmexperten F. X. Feeney)
Disk 2: Specials (alle Teile mit Szenen und Interviews von Schauspielern (Robert Vaughn, Richard Chamberlain, Susan Blakely, Susan Flannery u. A.), Zeitzeugen und Experten)

Disk 1 - Spielfilm:
Flammendes Inferno (The Towering Inferno). USA, 1974
Mit: Paul Newman, Steve McQueen, William Holden, Faye Dunaway, Richard Chamberlain, Robert Wagner, Fred Astaire, Susan Blakely, Jennifer Jones, Robert Vaughn, Susan Flannery u. A. Regie: John Guillermin und Irwin Allen (Action-Sequenzen). Musik: John Williams. Kamera: Fred J. Koenekamp, Joseph F. Biroc (Action-Sequenzen). Schnitt: Harold F. Kress, Carl Kress. Drehbuch: Stirling Silliphant.
Bild: gut / Farbe / Breitbildformat. Sprache: englisch. Synchronisation: deutsch (neue Synchronisation), italienisch, spanisch. Untertitel: deutsch, englisch, italienisch, dänisch, schwedisch, finnisch, norwegisch, spanisch. Filmlänge: 158 Minuten und 06 Sekunden (Originallänge im PAL-Verfahren). Genre: Katastrophenfilm
Auszeichnungen: Oscar für Kamera, Schnitt und best Song
Nominierungen: sehr viele verschiedene Nominierungen

Disk 2 - Specials:
a.) 20 Minuten sehenswerte Produktionsdoku in drei Teilen
b.) 6 Minuten Produktionsdoku mit Augenmerk auf den Produzenten Irwin Allen
c.) 4 Minuten Produktionsdoku mit Augenmerk auf den Regisseur John Guillermin
d.) 5 Minuten Produktionsdoku mit Augenmerk auf das Feuer
e.) 6 Minuten Produktionsdoku über die gefährlichen Stunts mit Feuer, Stürzen, Abgründen
f.) 8 Minuten Doku über den Wolkenkratzer als Objekt der Katastrophe
g.) 9 Minuten Produktionsdoku mit Augenmerk auf dem Drehbuchautor Stirling Silliphant
h.) sehr viele nicht verwendete Szenen als Abschluss der Special-DVD

Eine Armada an sehr gut aufgelegten Schauspielern bis in die kleinen Nebenrollen verschafft cineastischen Genuß. Die Idee des Filmes ist unglaublich genial, wie einfach: eine Masse unbekümmerter Menschen bevölkert einen Hotel-Wolkenkratzer und feiert Party. Ein Feuer bricht aus und alle diese Menschen trachten danach, so schnell wie möglich dem Tower zu entkommen. Der Film verschafft demnach nicht nur Action und Spannung im Kampf ums Überleben, sondern offenbart tiefe Psychologie von Menschen in Ausnahmesituationen. In dieser lebensbedrohlichen Flammenhölle offenbart jeder Einzelne, wie er wirklich ist: Feigling, Fiesling, Held, Retter, Mutiger, Verängstigter, Panischer, Stoischer, Beherzter, Edler...alle sind vertreten.
Besondere Heldentaten werden erbracht seitens der beiden Hauptdarsteller, die sich überbieten in gegenseitiger Schauspielkunst.
Diese Fassung zeigt die Action-Sequenzen sämtlich ungeschnitten und ungekürzt. Gerade in diesen Szenen, wie zB. in der Szene mit Robert Wagners Lauf in den Flammen, gestaltet der Filmkomponist John Williams große musikalische Dramatik.
Infohalber möchte ich hier benennen, welche Szenen in TV total geschnitten und verstümmelt sind, wodurch die Dramatik völlig vermindert wird:
a.) der Vorfall mit dem ersten Brandopfer (starke Stuntszene mit einem brennenden Menschen)
b.) der Run Robert Wagners durch das Feuer (ebenfalls starke Stuntszene)
c.) der Tod von Wagners Freundin und Sturz aus dem Fenster (spektakulär)
d.) Der Tod von Jennifer Jones als Sturz aus dem Lift

Es ist unverzeihlich, dass eine neue Synchronisation vorgenommen wurde, weil es nicht notwendig war. Die ursprünglichen Synchronstimmen von Paul Newman, Steve McQueen, William Holden, Faye Dunaway, Robert Wagner, Richard Chamberlain, Fred Astaire, Jennifer Jones und allen Anderen waren einfühlsam, den Charakteren nahtlos angepasst, einfach überwältigend. Eigentlich ist die Neusynchronisierung ein Verbrechen, eine Beleidigung für die ursprünglichen Stimmen und deren Träger. Die neuen Stimmen obzwar von geübten Synchronsprechern wirken völlig hölzern, lieblos, abgespult - als ob ein ungemütlicher Job erledigt werden musste. Man hat den Eindruck, als ob die neuen Sprecher ungern die Tonspur der ursprünglichen, glorreichen Synchronsprecher überlagern wollten.
Das jedoch trübt in keiner Weise den Film selbst.
Mladen Kosar
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am 21. Juni 2009
diese VHS zu besitzen ist Gold wert, denn der Film wurde nicht neu synchronisiert und bietet daher kraftvolle und gute Sprecher.

Nicht die DVD, sondern diese VHS muss man haben
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am 12. April 2016
Also ich störe mich nicht an der neuen Synchronisierung. Liegt vielleicht aber auch daran dass ich den Film schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen habe und ich mich an die alte nicht mehr erinnern kann. Muss aber den Nörglern in einem Punkt recht geben. Die Stimme von Steve McQueen klingt wirklich gelangweilt. Das ist aber auch die einzige. Die Anderen Sprecher machen ihren Job gut. Die Blu Ray lohnt sich auf jeden Fall. Das Bild ist sehr gut für so einen alten Film. Doch am meisten überzeugen die Extras. Davon gibt es genügend. Also ich hab meine Freude am Film und der Blu Ray und bereue den Kauf zu keiner Zeit.
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am 17. Januar 2015
... mit einem unglaublichen Star-Aufgebot. Allen voran Paul Newman, Steve McQueen und William Holden in Bestform. Der Film könnte 20 Minuten kürzer sein und hat in der 1. Stunde den einen oder anderen Hänger, aber insgesamt und vor allem in der letzten Stunde ist er packend und fesselnd. Bis heute eine Referenz in Sachen Katastrophenfilme - sowohl von der Klasse als auch von der Besetzung her.
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am 26. März 2015
Ich kenne den Film seit seinem Erscheinen und spreche eine ganz klare Empfehlung aus: g u c k e n. So ein Szenario kriegt man mit keinem Digitalisierungsprogramm hin, da ist die Flamme noch echt, sind die Handlungen menschlich und logisch, kein Zuviel an Action, kein Herzschmerz auf Knopfdruck. Da wird einem nur heiß vor der Kiste und man fühlt sich von Flammen eingeschlossen...
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am 4. Juli 2013
Also hier ist ein dickes fettes Danke angebracht, denn diesen Film hatte ich schon im Einkaufswagen !!!
Doch nachdem ich hier - zum Glück - diese Reaktionen gelesen habe, ist er dort ganz schnell wieder verschwunden. So werde ich nun weiterhin meine Videofassung in Ehren halten, schonen und all Schaltjahr mal wieder anschauen.
Warum musste der besten Katastrophenfilme aller Zeiten neu synchronisiert werden ? Das versteh wer will. Vielleicht würde ich mich irgendwann auch an diese ganzen neuen Stimmen gewöhnen ... aber , ich glaub das will ich gar nicht. Der der Film gefällt mir genau so wie er ist / bzw. war.
Nochmals Danke für Euere - ich muss schon sagen - Warnungen !!!
Die 5 Sterne bekommt er nur, weil es mir hier um den Film / Inhalt, und nicht um die neue Synchronisation geht.
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am 27. Januar 2015
Sehr schöner Film mit all den super Schauspieler der Damaligen Zeit.Wie ein Wolkenkratzer mit
135 Stockwerken ein Brand entsteht.
Trotz vielen Toten geht der Film noch gut aus.
Sehr zu empfehlen.
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am 7. Dezember 2015
Alles in bester Ordnung.

Gute Qualität, jederzeit wieder gern.
Kann man nur weiterempfehlen. Weiter so.

Ich bedanke mich und Verbleibe...
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TOP 1000 REZENSENTam 30. Oktober 2011
(Klitzekleine Spoiler! Die Rezension und die Sternvergabe bezieht sich außerdem nur auf den Film, nicht auf die Synchro.)

... wäre es für Steve McQueen gewesen, wenn Paul Newman in seiner Rolle mehr Text gehabt hätte als er selbst - und somit unterzog er das Drehbuch einer genauen Untersuchung. Die Rivalität beider Stars entzündete [!] sich ebenfalls an der Frage, welcher Name denn nun in den Credits als erster genannt werden sollte, und so verfiel man auf die Lösung, den Namen McQueens zwar als ersten zu nennen, den an zweiter Stelle stehenden Namen Newmans allerdings diagonal erhöht zu setzen, so daß die Priorität ganz im Auge des Betrachters liegt.

Diese kleinen Händel geben stets interessante Fußnoten ab, besonders angesichts der Tatsache, daß sich für "The Towering Inferno" (1974) die zwei Filmgiganten Warner Brothers und 20th Century Fox zusammentaten, jeweils mit einer eigenen Romanvorlage, um einen wahrhaft rahmensprengenden Katastrophenfilm zu drehen, anstatt sich gegenseitig - und wieder einmal sei das Wortspiel entschuldigt - das Wasser abzugraben. In den 70er Jahren erlebten Katastrophenfilme - angefangen wohl mit dem Klassiker "Airport" - ihre Blüte, was die Gunst des Publikums betraf, das in diesen Filmen sah, wie durch die Entschlossenheit, den Mut und die Opferbereitschaft ganz normaler Menschen - man beachte auch die T"he Towering Inferno" vorausgehende Widmung - selbst die größten Probleme gelöst werden konnten. Wahrscheinlich spürte man, Entspannungspolitik hin, Entspannungspolitik her, daß man auf dem Krater eines aus Nuklearwaffen aufgeschichteten Kraters saß und die Füße munter in den Vulkanschlot baumeln ließ, und da war ein brennender Wolkenkratzer oder ein Erdbeben durchaus eine Metapher, mit der es sich leben ließ, da sie trotz allen Nervenkitzels suggerierte, daß Lösungen in Sicht seien.

Einer der auch heute noch sehenswertesten dieser Katastrophenfilme ist der unter der Regie von John Guillermin entstandene Blockbuster "The Towering Inferno" [1], der von Irwin Allen ("The Poseidon Adventure", 1972) produziert wurde und mit einem Aufgebot an Stars daherkommt, das beinahe so imposant ist wie die 138 Stockwerke des Glass Tower - so der Name des fiktiven Hochhauses in San Francisco. Der Film verfährt ganz klassisch, indem er zunächst die wichtigsten Figuren der Reihe nach einführt und dann, nachdem der Zuschauer weiß, daß am heutigen Abend im Restaurant ganz oben im Glass Tower das Gebäude festlich eingeweiht werden soll, recht früh das spannungssteigernde Element - den Ausbruch eines Feuers in einem Lagerraum im 81. Stock, der zunächst von niemandem bemerkt wird - placiert. Der Architekt des Gebäudes, Doug Roberts (Paul Newman) wird jedoch durch eine Reihe von Kurzschlüssen darauf aufmerksam, daß an Kabelisolierungen und anderen Sicherheitsvorkehrungen gespart worden ist, und macht den Schwiegersohn des Bauherrn Duncan (William Holden), Simmons (Richard Chamberlain) für diese Unregelmäßigkeiten verantwortlich. Als das Feuer endlich bemerkt wird - die Partygäste sind längst oben im Restaurant -, lehnt es Duncan allerdings ab, die Räumlichkeiten evakuieren zu lassen, da er auf die Sicherheitsvorkehrungen seines Gebäudes vertraut und sich vor seinen Gästen auch keine Blöße geben möchte. Ein schwerer Fehler, wie sich herausstellen wird, denn bald steht das gesamte Gebäude in Flammen, und die Gäste sitzen in der Falle. Es bedarf der vereinten Kräfte Roberts' und des Feuerwehrchefs O'Hallorhans (Steve McQueen), um die Zahl der Opfer so gering wie möglich zu halten.

"The Towering Inferno" ist wohl aus drei Gründen so wenig vom Zahn der Zeit benagt worden, daß man ihn auch heute noch aus anderem als rein nostalgischem Interesse sehen kann. Zum einen sind die Actionsequenzen - Gasexplosionen, die auf ganzen Stockwerken Fensterscheiben und Treppen zerstören, waberndes Feuer, in dem eingeschlossene Opfer orientierungslos hin- und herirren, Hubschrauberrettungsaktionen und der monumentale Schluß - so professionell gefilmt, daß sie auch den modernen Zuschauer mitreißen. Zum anderen balanciert der Film die Human-Interest-Momente und die Zerstörung des Gebäudes durch das Feuer perfekt aus. Guillermin konzentriert sich auf einige wenige Handlungsstränge, die er in langen Parallelmontagen nebeneinander erzählt, so daß der Zuschauer in Spannung bleibt, aber nicht den Überblick verliert. Für mich immer noch am faszinierendsten sind die Szenen, in denen Roberts zwei Kinder und eine Hausbewohnerin (Jennifer Jones in ihrer letzten Rolle) durch das völlig zerstörte Treppenhaus laviert. Diese ruhig-souveränen, nicht zu schnellen Schnitte sind eine Wohltat gemessen an der Hektik und verwackelnden Effekthascherei, mit der Action heute oft dargestellt wird. Drittens wartet die Handlung mit mehreren Höhepunkten auf, die daher rühren, daß sich den ums Überleben Kämpfenden immer neue Schwierigkeiten in den Weg stellen - die beinahe drei Stunden Laufzeit werden somit an keiner Stelle langweilig.

Was mir an "The Towering Inferno" außerdem gefällt, ist der weitgehende Verzicht auf die typischen Platitüden des Mainstream-Kinos. Sicher, der Architekt und der Feuerwehrhauptmann sind strahlende Helden - jeder auf seine Weise -, und auch eine leicht repressive Sexualmoral scheint im Spiel zu sein, wenn der PR-Manager Bigelow (Robert Wagner), der ein heimliches Verhältnis mit seiner Sekretärin pflegt, als einer der ersten den lodernden Flammen zum Opfer fällt [2]. Andererseits gibt es auch einiges, das nachdenklich macht. So verhehlt O'Hallorhan kaum seine Abscheu gegenüber der Neigung der Architekten, ihre Bauten immer höher zu ziehen, obwohl sie doch wissen, daß sie damit die Überlebenschancen der Bewohner im Brandfall verringern, und hier tritt nicht nur eine altväterliche Warnung vor menschlicher Hybris hervor, sondern auch ein Hauch von Kritik an den Spielregeln des Kapitalismus. Diese Kritik wird noch deutlicher, wenn der Kotzbrocken Simmons, von seinem Schwiegervater mit Vorwürfen ob seiner Sparmaßnahmen überhäuft, diesem den Ball zurückspielt und ihn fragt, wer denn darauf bestanden habe, hier und da gewisse Summen einzusparen. Der Film treibt diese Demontage Duncans glücklicherweise nicht weiter, sondern überläßt es dem Zuschauer hier sein eigenes Urteil zu fällen. Dem vordergründigen Schurken Simmons einen besonders üblen Abgang zu bereiten, kann sich das Drehbuch freilich nicht enthalten, denn den einen oder anderen im Kinosaale mochte es doch nach poetischer Gerechtigkeit dürsten.

Meine Frau und ich haben uns übrigens noch eine Weile über die Frage unterhalten, ob es denn heute noch zeitgemäß und politisch korrekt wäre, ausnahmslos die Frauen zuerst und anschließend die Männer zu retten, und ich mußte feststellen, daß meine Frau zumindest in diesem Punkt noch um vieles altmodischer als ich ist.

Was den Ärger mit der neuen Synchronisation betrifft, so stimmt es natürlich, daß der Film eigentlich durch die altgewohnten Stimmen lebt. Die englische Tonspur ist jedoch so gut, daß für mich kein Grund besteht, den Kauf dieser DVD zu bereuen.

[1] Die deutsche Übertragung des Filmtitels strotzt wieder einmal vor - diesmal tautologisch daherkommender - Dummheit.

[2] Freilich stirbt Bigelow weder als Feigling noch als Dummkopf, so daß man hier immerhin ein Stück entfernt ist von dem Grundsatz drittklassiger Teenie-Horrorfilme, nach dem das Pärchen, das Sex hat, als erstes sterben muß.
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