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am 15. November 2015
Julie Delpy hat das Buch für diesen Film geschrieben, Regie geführt und spielt die Titelrolle. Sie hat einen großartigen Film gemacht! Die geheimnisvolle Gräfin Erzsébet Báthory wird von ihr vielschichtig und eindringlich dargestellt. Sie wird weder als blutrünstiges Monster noch als unschuldiges Opfer dargestellt, sondern als verletzte Frau, die ihre Macht benutzt, um ihren Traum vom Jugend- und Schönheitswahn zu verwirklichen, wobei ihr von den damals Herrschenden nicht die von ihr begangenen Verbrechen verübelt werden, sondern der Umstand, dass sie sich als Frau anmaßt, ihre Rechte mit allen Mitteln zu verteidigen. Sehr eindrucksvoll wird die Rolle von Adel und Kirche gezeigt, denen es letztlicht nur darum geht, wer sich die Reichtümer der Gräfin "unter den Nagel reißen" kann.
Der Film stellt sicher nicht die historische Wahrheit dar, die weitgehend im Dunkeln liegt; aber Julie Delpy gelingt eine Deutung der Geschichte, die plausibel und eindrucksvoll ist. Ihr Darstellung der "Blutgräfin Erzsébet Báthory" ist eine ganz große schauspielerische Leistung! Die Schreckenstaten der Gräfin werden nicht ausgemalt; es handelt sich nicht um einen Horrorfilm, sondern eher um einen historischen "Psychothriller", einen spannenden Film, der zum Nachdenken anregt. Der Film hat auf jeden Fall 5 Sterne verdient!
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am 15. Mai 2012
Ich habe schon mehrere Filme über die Blutgräfin gesehen.
Die meisten waren sehr kitschig, haben alles heruntergespielt oder die Bathory eher als Monster als als Mensch dargestellt.
Dieser film nimmt keinen Einfluß auf die Meinung und überläßt einem selbst das Urteil.
Wunderschöne historisch korrekte Kostüme und gute Schauspieler.
Sehr empfehlenswert!
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am 7. Juli 2011
... außer, sie möchten Ihrem 12-jährigen Kind zeigen, wie Frauen-Köpfe mit Säbeln abgetrennt werden, wie die Haut in einer "Eisernen Jungfrau" in Nahaufnahme mit spitzen Metallspießen durchlöchert wird während das Blut langsam aus den Wunden tritt, Frauenleichen in Nahaufnahme im Wald liegen .... oder .... wie ein etwa 12-jähriges Kind mit einem Dolch erstochen und mit selbigen Dolch noch im Bauch steckend in die Luft gehoben wird ... mir definitiv unbegreiflich, wie dieser Film eine FSK 12 bekommen konnte !!!!

Für Erwachsene, die mit diesen Bildern umgehen können, kein Problem und wirklich gut inszeniert.
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am 29. November 2009
der derzeit grassierenden modererscheinung "vampir" geht die französische schauspielerin, sängerin und nun auch regisseurin und scriptschreiberin julie delpy mit ihrem film über die ungarische gräfin erzsébet báthory grundlegend nach. denn neben anderen schauergestalten der geschichte, wie gilles de rais,vlad III. draculea und in geringerem maße eleonore von schwarzenberg diente auch die "blutgräfin" u.a. dem theatralischen iren bram stoker als inspirierendes versatzstück (die sache mit dem jungfernblut, savvy?) zu seinem, zu dem vampir-roman schlechthin.

dabei nähert sich delpy der historischen gräfin über den brandaktuellen, wenn nicht gar zeitlosen aspekt der altersangst und des schönheitswahns. und über die altbekannte tatsache, dass geschichte von den "siegern" geschrieben wird. diese allgemein anerkannte wahrheit wird gleich zu beginn des films vom erzähler (blass bis blutarm: daniel brühl), den mit der gräfin eingangs eine unglückliche (und vor allem unglücklich langweilige) romanze verband, bevor sich aus staatsräson und familienpolitischen erwägungen gezwungenermaßen ihre wege trennten, erwähnt. somit werden die im folgenden geschilderten ereignisse auf unsichere füße gestellt, der zuschauer sieht demnach das, was sich laut "hören-sagen" zutrug, nicht aber, was definitiv passiert sein muss.

so nimmt aber das übel seinen lauf. denn etwas eindeutiger uneindeutig hätten sie geschehnisse schon eingefärbt werden können, wenn man dem zuschauer vor augen führen wollte, wie unauffindbar die wahrheit zwischen erpressten zeugenaussagen, politisch gefärbter überlieferung und 400 jahren zeitverlauf ist.

ist die gräfin eine in einer epoche am scheideweg vom "dunklen", (aber-)glaubensgeprägtem mittelalter zur streng logischen, wissenschaftlichen aufklärung, aus erziehung und sozialer prägung zur gefühlskälte und mitleidlosigkeit erwachsene, die spät von ihren gefühlen überwältigt wird und in sadistischen wahn mit krassesten auswirkungen verfällt? oder eine gebildete, freigeistige und unabhängige frau als opfer patriarchischer platzhirsche? dass die wahrheit heute nicht mehr nachvollziehbar "irgendwo da draussen" liegt, ist klar, obwohl delpys düsterromantisch-karge bilder, aus denen jedwede farbe herausgeblutet zu sein scheint, in den augen der an das geschichts(film)braun gewöhnten zuschauer eher eine art realismus evozieren.

mit den modisch veralteten, fahlen, wenn als solches auch akuraten italienischen und deutschen renaissance-kostümen, die die in historischen portraits eher farbenfroh und folkloristisch gekleidete gräfin am ehesten noch an ihrer eigenen großmutter gesehen haben dürfte, sowie mit den frühbarocken bis neogotischen bzw historistischen drehorten verschwindet leider lokalkolorit aus dem film, was die atmosphäre weiter ausdünnt.

von der spieldauer her wesentlich länger, schildert der fast zeitgleich entstandene tschechoslowakische kinofilm von juraj jakubisko die vielen facetten der "báthory" deutlich unterhaltsamer, verdichtet die überlieferten mythen sehr viel konsequenter zu einem schillernden, irrlichternden, bisweilen mummenschanzigen historienmosaik.

fazit: zähe kost für anhänger der multiple tasking julie delpy, die sympathisch mut zur falte beweist, welche im gegensatz zu den angeblichen furchen anderer, hierfür gelobter diven nicht nur mit lupe auf der straffen leinwand zu suchen/finden sind.

drei von fünf bis zum anschlag gefüllte injektionsnadeln.
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am 10. Juni 2016
Eine gruselige Geschichte deren Handlung nicht fiktiv ist, diese Gräfin hat es wirklich einmal gegeben inwieweit die Anschuldigungen gegen sie
real waren dürfte kaum noch zu klären sein aber der menschliche Geist hat schon ganz andere Monster geschaffen..
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am 13. April 2016
Julie Delpy hat einen interessanten Horrorfilm über die Massenmörderin Erzsébet Báthory (Delpy) aus dem 16. Jahrhundert gemacht. Das verbindet sie (auch Drehbuch) geschickt mit einer tragischen Liebesgeschichte. Ihr Geliebter Istvan (Daniel Brühl) wird von Vater Graf Thurzo (William Hurt) gezwungen auf Erzsébet zu verzichten und wird am Ende die gerichtliche Untersuchung gegen seine Herzensdame führen.
Das Drehbuch zeigt wie die junge Frau schon bald zu Grausamkeit und Gewalt neigt auch Autoaggression und S/M (Sebastian Blomberg) sind ihr nicht fremd. Die ‘Jungfrauenpresse‘, aus der das Blut läuft, ist nichts für schwache Nerven. Prominentes Opfer ist Bertha (Anna Maria Mühe) nach der Devise Jungfrauenblut für die Schönheit der Gräfin.
Überhaupt hat Delpy fast ausschließlich deutsche Schauspieler eingesetzt. Neben teils witzigen Dialogen (Gräfin mit dem Bischof bei Tisch (Felix Vörtler)) zeigt sich die Regisseurin einmal mehr als Vertreterin der Spiraltheorie: d.h. Anfang ist gleich Ende. Auch die Off Kommentare sind nicht schlecht. Da hört man z.B.. dass angeblich Feldherrn, die tausende von Toten verursacht haben, zu Helden hochstilisiert, wohingegen Hexen nur die Folter bleibt.
Sehr eindrucksvoll auch das Ende von Erzsébet und auch ihr selbstbestimmtes Ende ist eine logische Konsequenz ihres Lebenswandels. Die Delpy ist vor der Kamera genauso gut wie dahinter, schreiben kann sie auch und ein tolles Ensemble hat sie ebenfalls zusammengestellt. Schöner Schauder in düsteren Farben.
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am 13. Dezember 2009
"Die Gräfin" spielt im 16.Jahrhundert und ist ein Historien-Thriller, der mit zurückhaltend kühler Optik und gezielt brutalen Effekten zu beeindrucken weiß.
Julie Delpie verkörpert die blutrünstige Gräfin ziemlich gut, was wohl auch an ihrer steifen und gefühlskalten Mimik liegen könnte. Die Gräfin, eine Frau, mit einer schrecklichen Kindheit und dem Glauben nie geliebt worden zu sein, wird von ihrem jüngeren Liebhaber getrennt und verfällt dem Jugendwahn. Der Irrtum ihr Alter sei schuld an dieser Trennung ( welche nicht die Entscheidung des Liebhabers war, komplette Erklärung im Film) treibt sie in einen Blutrausch. Sie wird wahnsinnig!
Mit seinen in braun bis grau gehaltenen Bildern und nebligen Landschaften ist dieser Film nichts für depressive Zeitgenossen und Fans von hübsch inszenierten
Kostümdramen á la Stolz und Vorurteil. Alles scheint so real, der Geruch des verwesten Blutes, die Mädchenleichen und Folterinstrumente, dass einem fast der Appetit vergehen könnte. Da beruhigt mich doch die Tatsache, dass dieser Thriller nicht zu 100 Prozent auf wahren Begebenheiten beruht.
Und die Moral von der Geschicht': Begegne nie einer alternden Diva! :-)
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am 25. August 2014
Das Märchen von Dornröschen ging mir beim Anschauen dieses sehr interessanten Films nicht aus dem Sinn. Ich frage mich, ob die Gräfin Bathory oder besser die Geschichten, die sich um sie ranken, damit in Verbindung stehen...
Der Film enthält eine ganze Reihe zum Teil sehr grausamer Darstellungen verstümmelter junger Menschen oder Szenen, wo Wölfe junge Frauen fressen. Trotzdem ist es gut zu ertragen, weil der Filmverlauf ganz ohne aufpeitschende Musik auskommt. Ja, die gesamte Handlung scheint "wie in Watte gebettet". Alles wird mit einer ruhigen, fast gelangweilten Art und Weise gespielt und gibt den brutalen Handlungen einen eigenartigen Kontrast.
Im Film fallen ein paar bemerkenswerte Sätze wie: "Die Zeit hat keinen Respekt vor Schönheit". Später wird dieser Satz erwidert:: "Es liegt Schönheit darin, die Zeit tun zu lassen, was sie tun muss!"
Es macht auch Sinn, Szenen im Film anzuhalten. Z.B. wenn die Gräfin bei Kerzenschein einen Brief schreibt. Diese "magischen" Bilder erinnern an alte Gemälde jener Zeit.
Ich fand den Film sehr gut. Besonders gut gefallen hat mir die Zusätze der DVD. so z.B. das digitale Verändern filmischer Realitäten.
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am 8. August 2013
Hatte vor einigen Wochen das wirkliche Vergnügen mit meinem Sohn vollkommen allein (eher Zufall) in der Burg Lockenhaus (ein Sitz der Gräfin Bathory) zu nächtigen. Als Abendlektüre habe ich das Buch über Lockenhaus und deren Vorbesitzerin gelesen und es hat mich die ganze Nacht beschäftigt wie hunderte von Mädchen so einfach verschwinden konnten - also habe ich mir 2 Dinge zugelegt: 1. das Buch Mythen & Legenden - Die Geheimnisse der Blutgräfin Bathory und den Film die Gräfin)

Also zum Film: ein wirklich gut gemachter Film, gute Schauspieler schöne Inszenierung.

Jedoch wurde die blutige Geschichte in eine historisch nicht belegte fatale Liebesgeschichte eingebettet - dies ist durchaus auch nachvollziehbar - denn die tatsächlich unfassbaren Grausamkeiten die damals wirklich geschehen sind wären höchstens Basis für einen Horrorfilm oder für wirklich abartig Veranlagte die sich an Folter und Qual ergötzen.

Fazit: eine historische Geschichte wurde hier sehr geschickt mit einem Liebesdrama (wenn auch nicht belegt) verbunden - sehr gelungen!
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am 9. Mai 2010
Das ist ein solider Film. Ich bin nicht ganz zu frieden damit, weil ich denke, daß man aus dem Stoff mit den Schauspielern noch mehr hätte machen können. Die Geschichte in diesem Film ist sehr "normal" und realistisch geraten. Das Gewicht liegt auf der Gefühlswelt der Gräfin.
Ich hätte mir wenigstens gelegentlich ein bißchen Gruselatmosphere gewünscht. Kein Blut, aber subtile, wachsende Furcht.
Trotzdem, ich habe es nicht bereut diesen Film gekauft und gesehen zu haben.
Die Schauspieler sind (insbesondere Julie Delpie) alle sehr gut.
Daß dieser Film in der Tat Qualität aufweist sehe ich auch daran, daß er durchaus in Gedächtnis bleibt. Man vergißt ihn nicht gleich wieder.
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