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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Beobachterin
Agnes ist mit ihrem Auto auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Das Radio läuft, sie wickelt ein Bonbon aus und steckt es in den Mund - plötzlich hat sie einen Mann überfahren. Sie reagiert völlig ruhig und sachlich. Er muss vom Balkon gesprungen sein" , wo solle er sonst hergekommen sein" , erklärt sie später dem Polizisten. Sie kommt zu...
Veröffentlicht am 29. November 2009 von Kultur-Ostbayern.de

versus
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Besucherin
Ich habe die DVD gekauft, weil ich Samuel Finzi als Schauspieler sehr mag.
Hätte er nicht mitgespielt, hätte ich den Film wahrscheinlich nach einigen Minuten wieder ausgemacht.

Die Atmosphäre war von Beginn an sehr beklemmend. Ich bin zu keiner Zeit richtig in den Film hineingekommen. Was nicht heißt, dass ich ihn nicht verstanden...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2010 von Amazon Customer


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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Beobachterin, 29. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Besucherin (DVD)
Agnes ist mit ihrem Auto auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Das Radio läuft, sie wickelt ein Bonbon aus und steckt es in den Mund - plötzlich hat sie einen Mann überfahren. Sie reagiert völlig ruhig und sachlich. Er muss vom Balkon gesprungen sein" , wo solle er sonst hergekommen sein" , erklärt sie später dem Polizisten. Sie kommt zu spät zu ihrem eigenen Geburtstag, auch das scheint ihr egal.
Agnes ist erfolgreiche Neurowissenschaftlerin, hat einen tollen Mann, eine hübsche Tochter, ein Wahnsinns-Haus. Nur ein eigenes Leben irgendwie nicht, bzw. ihr Leben scheint ohne sie statt zu finden, als sei sie nur Beobachterin davon. Und doch versteht man... Nicht jedem ist die Exaltiertheit und Kontaktfreudigkeit ihrer Schwester gegeben. Sie ist eben anders, kann ihre Gefühle nicht so einfach ausdrücken. Sie wirkt unbeholfen im Umgang mit ihrer Tochter, selbst mit ihren Mann. Eine erfolgreiche Kommunikation findet zwischen beiden eigentlich nur dann statt, wenn sie gemeinsam über den Fortgang des Krimis, an dem er grade schreibt nachdenken. Zuerst verweigert sie auch das: So etwas darfst du mich nicht fragen." Doch im Laufe des Filmes wird der entstehende Krimi zum Indikator für ihre Befindlichkeit und zum Begegnungspunkt beider Ehepartner. Schön, wie Lola Randl solche kleinen Motive konsequent im gesamten Film verwendet und entwickelt. Auch bemerkenswert wie genau sie ihre Figuren und deren Beziehung zueinander zeichnet. Sie verliert auch nicht die kleinste Nebenfigur aus dem Auge (wie zum Beispiel die Arzthelferin von Agnes.).
In der fremden Wohnung in der sie die Blumen gießen soll, findet sie Spuren eines fremden Schicksals, das Rätsel birgt und ihr Interesse weckt. Sie findet in der Begegnung mit dem Fremden etwas Ungewisses, Unvorhersehbares, das sie reizt. Langsam scheint sie aus ihrer Starre zu erwachen.
Am Ende ist Agnes wieder bei einer Autofahrt zu sehen. Wieder steckt sie sich ein Bonbon in den Mund. Doch etwas ist anders. Agnes weint.

Lola Randl bewies auch bei der Besetzung ein äußerst glückliches Händchen. Absolut überzeugend als Agnes ist Sylvana Krappatsch, hier in ihrem Kinodebüt. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Zuvor war sie u.A. am Schauspielhaus Zürich. Samuel Finzi ist gebürtiger Bulgare, jüdischer Abstammung. Er spielt derzeit am Deutschen Theater, zuvor war er u.A. an der Volksbühne Berlin. Als AgnesŽ Ehemann Walter, ist er wohl der Sympathieträger des Filmes. Der deutlich ältere Luxemburger André Jung, arbeitet an verschiedenen großen Häusern mit renommierten Regisseuren und ist auch in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen gewesen. Er überzeugt als vom Schicksal schwer getroffener Mann, der sich in Verzweiflung und Verdrängung an Agnes klammert.

Die DVD enthält zusätzlich zum Film ein Interview mit der Regisseurin.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Besucherin, 20. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Besucherin (DVD)
Ich habe die DVD gekauft, weil ich Samuel Finzi als Schauspieler sehr mag.
Hätte er nicht mitgespielt, hätte ich den Film wahrscheinlich nach einigen Minuten wieder ausgemacht.

Die Atmosphäre war von Beginn an sehr beklemmend. Ich bin zu keiner Zeit richtig in den Film hineingekommen. Was nicht heißt, dass ich ihn nicht verstanden hätte. Es gab an diesem Film nichts, was man nicht hätte verstehen können.

Agnes, erfolgreich im Beruf, verheiratet mit einem netten Mann, ein großes Haus, eine pubertierende Tochter. Soweit so gut, doch irgendwas fehlt Agnes in ihrem Leben, sie sucht nach etwas Neuem. Und findet es bald in einem Mann, den sie durch das Blumen gießen in einer fremden Wohnung kennenlernt.
Der Mann und die Szenen im Bett fand ich übrigens eher abstoeßend als erotisch.

So nimmt die Geschichte ihren Lauf, das Ende wird mehr oder weniger offen gelassen. Alles in allem ein Film, der nicht fröhlich macht, aber aufgrund mangelndem Inhalts auch nicht zum Nachdenken bringt. Ein typusch deutscher Film, immer leicht mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger...
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der zwanghafte, gescheiterte Versuch, unbedingt auf Französisch machen zu wollen!, 20. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Besucherin (DVD)
All das, was hier bereits ausführlich als positiv dargestellt wurde, lass ich einfach mal unkommentiert so stehen - ist eben reine Geschmacksache. Ich will den potentiellen Käufer aber auf Einiges hinweisen, nicht dass danach die Riesenenttäuschung Einzug hält, so wie das bei mir der Fall war, und bei denen, die gemeinsam mit mir das zweifelhafte Vergnügen hatten:
Wer hier einen logischen Handlungsstrang erwarte, wird bitter enttäuscht werden. Der Film hat so wenig mit dem echten Leben gemein, wie ein FDP-Politiker mit den Interessen eines gesetzlich Versicherten. Der gesunde Menschenverstand weigert sich einfach zu begreifen, was da an Handlung dargeboten wird. Allein dass sich eine immerhin recht attraktive Enddreißigerin in einen dahergelaufenen, fetten, uralten und dazu noch miesen Sack verliebt, ist mehr als haarsträubend! Dass ebenjener zu allem Überfluss aber auch noch schwitzend und keuchend und offensichtlich einfach nur seinen eigenen niederen Trieb befriedigend über sie herfallen darf und ihr das sogar noch zu gefallen scheint, sprengt sämtliche Grenzen der Glaubwürdigkeit. Wenn da wenigstens eine verborgende, sympathische, von mir aus auch intellektuell reizende Seite an ihm wäre ... aber weit gefehlt.
Möglicherweise fehlten mir und den mit mir in meiner negativen Bewertung vollends übereinstimmenden Mitleidenden ja der intellektuelle Zugang. Aber jedem, der mehr als Abstruses, Haarsträubendes, Irreales erwartet, wird wohl bitter enttäuscht werden.
Letztlich bleibt nur die durchaus bemerkenswerte schauspielerische Leistung der Krappatsch zu würdigen (der man den Ekel bei intimen Szenen keinesfalls ansah) und die immerhin nicht ganz uninteressante, wenn auch etwas abgenutzte Idee zum Film (daher immerhin 1 Stern) - das Machwerk als Ganzes ist ein kläglich gescheiterter Versuch, das französische Kino auf Deutsch zu interpretieren.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ergreifender Debütfilm voller Tiefe und Gefühl, 10. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Besucherin (DVD)
"Die Besucherin" ist der Debütfilm von Lola Randl, dem man das jedoch nicht anmerkt. Er erfrischt das Auge des Zuschauers durch einen klaren und stilistisch wohlgeformten Blickwinkel, wie im Theater, denn auch hier ruht alle Aktion auf den Schultern der agierenden Charaktere, die diese Rolle übermäßig gut erfüllen. Die Geschichte, die hierbei erzählt wird, handelt von einer praktischen und funktionierenden Ehe, die jedoch für keine der beiden Seiten Erfüllung bringt. Es ist die Gewohnheit, die Agnes und Walter weitertreiben lässt. Der Bruch, der Besuch der fremden Wohnung und damit Agnes' immer tiefer werdender Besuch im Leben der Besitzer, zeigt, wie verworren und suchend diese Figur ist. Niemals ergreift sie selbst die Initiative, selbst die Affäre lässt sie eher über sich ergehen als dass sie sie beginnt. Und so fängt sie erst an, sich selbst zu entdecken und zu verändern, als schon alle Stricke gerissen sind.
Die Leistung der Schauspieler, die an Orten spielen, die sich wie Kulissen ausmachen, die pure Dekoration und Reflektion für die Geschichte sind, ist gewaltig. Keine der Rollen, sei sie noch so klein, bleibt uncharakterisiert oder unbehandelt. Selbst der kleine Junge, der nur seinen MP3-Spieler sucht, ist genau skizziert. Ganz besonders sticht dies bei Agnes' Arzthelferin heraus, die wenig Auftritte besitzt, deren Persönlichkeit aber für den Zuschauer vom ersten Moment an vollkommen umrissen wird. Genau diese Detailvielfalt ist es, die dem Film, dessen Handlung hauptsächlich durch symbolträchtige Handlungen geprägt wird, die Tiefe und Intensität verleiht.

Für Zuschauer, die sich auf leichte oder tragische Unterhaltung freuen, ist dieser Film keine gute Wahl. Man muss gewillt sein, sich auf den Stil vollkommen einzulassen, denn dann erst ergreift einen der Sog der Handlung und lässt einen bis zum Schluss nicht mehr los. Mehr davon!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessanter Film.., 8. Februar 2010
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Besucherin (DVD)
Inhalt
Agnes ist eine erfolgreiche Frau, der es eigentlich an nichts fehlt. Ob Familie oder Beruf, sie lebt in einer heilen Welt, alles sollte zu ihrer Zufriedenheit laufen. Und dennoch ist Agnes unzufrieden, denn der Alltag scheint ihr nicht mehr zu reichen. Weder ein Verkehrstoter, noch eine Party schaffen es noch, sie aus ihrem Alltagstrott zu reißen. Als Sie dann in einer fremden Wohnung nach dem Rechten sehen soll, eröffnet sich Agnes eine neue Welt der unbekannten Bewohner, die sie schließlich verleitet, ein Doppelleben zu beginnen.

Bildbewertung
Die Besucherin" ist der Debütfilm der Regisseurin Lola Randl, der es gelingt, eine Frau und deren rational nicht begreifliche Unzufriedenheit filmisch einzufangen.

Die Bildqualität des Werkes lässt keine Wünsche offen. Gute Schwarzwerte, eine ausgewogene Bildschärfe und kräftige, natürliche Farben machen den Film zum Genuß. Immer wieder wird eindrucksvoll die Distanz des Charakters Agnes zu ihrer Familie, ihrem Leben und ihrem Alltag dargestellt, wie etwa in einer Szene, in der sie der Gast in einer Familie bestehend aus ihrem Mann, der Schwester und der Tochter zu sein scheint, die einig auf der Couch sitzt.

Die Flucht in eine offensichtlich andere Welt, eine unscheinbar dargestellte, kleine Wohnung ist plötzlich der einzige Weg, der wie eine Befreiung von Agnes wirkt, die nicht einmal durch einen tragischen Unfall aus dem Alltag befreit werden kann.

Tonbewertung
Der Ton liegt im Format Dolby Digital 2.0 vor, weitere Sprachen und Untertitel sind nicht verfügbar.
Die Dialogverständlichkeit ist gut, die Stimmen klingen voll und klar. Dabei führt die spärlich eingesetzte Musikuntermalung zu keiner Störung.

Gesamturteil
Die Besucherin" ist belanglos und spannend zugleich, denn auch wenn sich der Film letztendlich darauf beschränkt, den Alltag einer Frau darzustellen, ist es faszinierend, die Entstehung und Entwicklung der Unzufriedenheit mit dem eigenen Lebensplan mitzuerleben und die Flucht daraus zu beobachten. Eine Persönlichkeits- und Charakterstudie, die zeigt, dass man allen Änderungswünschen zum Trotz stets an seine Persönlichkeit gefesselt ist und sogar die Veränderung letztendlich auf genau die Weise angehen muss, wie man sein altes Leben gelebt hat, vermag von der ersten Minute an zu fesseln, auch wenn es nahezu unmöglich ist, den Grund der Faszination zu greifen.

Autor: Andreas
Fernseh-Serien-Auf-DVD
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fremde Wohnungen sind wie fremde Welten., 9. Dezember 2010
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Besucherin (DVD)
Verheiratet, ein Kind und beruflich erfolgreich; eigentlich hat die Radiologin Agnes alles in ihrem Leben im Griff. Widerwillig übernimmt Agnes von ihrer verreisenden Schwester Karola die Schlüssel für eine fremde Wohnung, um dort den Vogel zu füttern und auch sonst nach dem rechten zu schauen.

Die verlassene Wohnung fasziniert Agnes und sie sucht sie immer öfters auf. Als Karola wieder auftaucht und die Schlüssel einfordert, entwickelt Agnes eine Kreativität, die man ihr vorher nicht erwartet hätte. Auf einmal taucht der fremde Mann Bruno in der Wohnung auf und alles wird noch ein wenig komplizierter.

Die eigenwillig erzählte Geschichte erweckt Assoziationen mit anderen gleichgelagerten Filmen bis hin zu dem Urgestein jener Idee 'Der letzte Tango in Paris'. Filigrane Dialoge und schlüssige Handlungen formen die Charakteren der Protagonisten. Gut platzierte überraschende Wendungen versorgen den Handlungsstrang immer wieder mit kleinen wohldosierten Spannungsschüben. Eine voyeuristische Kameraführung findet in den accessoir reichen Szenarien viel zu entdecken. Der Regie ist eine kleine Filmperle gelungen.
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Die Besucherin
Die Besucherin von Sylvana Krappatsch (DVD - 2009)
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