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57 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Film 4* - Buchreihe >5*
Zuerst einmal eine Bitte an die Leser meiner Rezession: Bitte lest vorab diese wunderbare Trilogie.
Seit ein paar Jährchen nun, lese ich im Krimi & Thriller Bereich rauf und runter - hängen geblieben bin ich vorwiegend bei Autoren aus den skandinavischen Gefilden.
[...]
Wie bei jeder Buchverfilmung, dessen Buch ich vorher gelesen hatte, habe ich...
Veröffentlicht am 29. Januar 2010 von Christian

versus
39 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Film bleibt hinter den Erwartungen zurück...
Habe die drei Bücher von Stieg Larsson in den Weihnachtsferien (die Erinnerung ist also noch ganz frisch) regelrecht verschlungen und nun erfreut festgestellt, dass der erste Teil der Trilogie bereits auf DVD erschienen ist und die beiden anderen Teile 2010 folgen werden... Sehr gespannt habe ich nun gestern abend "Verblendung" angesehen, doch leider bleibt der Film...
Veröffentlicht am 31. Januar 2010 von marivi_


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57 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Film 4* - Buchreihe >5*, 29. Januar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (DVD)
Zuerst einmal eine Bitte an die Leser meiner Rezession: Bitte lest vorab diese wunderbare Trilogie.
Seit ein paar Jährchen nun, lese ich im Krimi & Thriller Bereich rauf und runter - hängen geblieben bin ich vorwiegend bei Autoren aus den skandinavischen Gefilden.
[...]
Wie bei jeder Buchverfilmung, dessen Buch ich vorher gelesen hatte, habe ich auch hier mit mulmigem Gefühl das Kino betreten. Viel zu oft gab es hier in der Vergangenheit herbe Enttäuschungen. Doch selbst der Vorsatz "Nie wieder schau ich mir eine Buchverfilmung an" konnte mich letzlich davon abhalten mir "Verblendung" im Kino anzuschauen.

Zuerst einmal der wichtigste Punkt: Dieser Film ist keine Hollywood Produktion. Doch was macht den Unterschied? Er hat wie die Bücher einen ganz eigenen Flair, eine Art die Spannung über die doch recht lange Laufzeit kontinuierlich zu halten, ohne mich zu langweilen. Die schon eben angesprochene lange Laufzeit, ermöglicht es wirklich nah am Buch zu bleiben, obwohl natürlich an der ein oder andren Szene & Handlungsstrang gekürzt wurde [werden musste]. Natürlich ist das schade, aber der Film geht einen guten Kompromiss, an den richtigen Stellen ein. Selbst das für Stieg Larsson typische Schreiben, mit vielen Informationen, Personen und teils für die gesamte Story eher unwichtigen Handlungen, kann der Film relativ gut nachstellen.

Mein fehlender fünfter Punkt ist keine wirkliche Kritik am Film, sondern liegt einfach daran, dass ich mir das Aussehen der Charaktere anders vorgestellt habe. Michael Nyqvist, alias Mikael Blomkvist, ist zwar dem Charakter von "Kalle Blomkvist" sehr nahe, sein Aussehen dagegen passt mir persönlich weniger. Hier hätte ein Schauspieler ähnlich George Clooney eher gepasst. Noomi Rapace (Lisbeth Salander) dagegen ist teilweise ein wenig zu stark in der Gothic Ecke angesiedelt - weiterhin hätte man die Gewaltdarstellung durch eine alternative Kamerastellung entschärfen können (solch eine Stelle sollte m.M.n die Phantasie anregen, anstatt diese überhaupt nicht aufkommen zu lassen).

Wie Ihr seht, ich meckere auf hohem Nivea-Creme; Entschuldigung Niveau.
Der Fim ist für mich einer der besten Filme aus dem Jahre 2009, mit Sicherheit aber die beste Buchverfilmung die ich 2009 gesehen habe. Hoffentlich wird diese Trilogie so zu Ende geführt wie sie mit Verblendung begonnen hat. Verblendung erhält einen guten Platz in meiner DVD Sammlung.
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44 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Akzeptabel, 29. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (DVD)
Nachdem ich von dem 1. Larsson-Roman derart begeistert und fasziniert war, hatte ich wirklich Bedenken mir die DVD überhaupt anzuschauen, weil für mich klar war, dass eine Verfilmung eines so feinsinnig geschriebenen Buches einfach nur schlecht abschneiden könnte. Nun, nachdem ich mich doch überwinden konnte den Film zu sehen, bin ich SEHR überrascht und zwar im positiven Sinne. Ich habe selten einen Film zum Buch gesehen, der sich so sehr an die Vorlage hält wie bei dieser Stieg Larsson-Verfilmung. Die Hauptrollen sind äußerst feinfühlig und sicher besetzt worden, besonders die Rolle der Lisbeth hätte von keiner anderen Schauspielerin so treffend verkörpert werden können.
Die Spannung hält sich, genau wie im Buch, den ganzen Film über. Sicher mußte man ein paar Nebenhandlungsstränge kürzen (ist bei der Verfilmung eines 800-Seiten-Schmökers wohl auch kaum anders möglich), aber das tut der dichten Romanvorlage keinen Abbruch, sowohl inhaltlich als auch spannungstechnisch. Der Film schafft es, die im Buch geschaffenen bisweilen düstere Atmosphäre eins zu eins auf die "Leinwand" zu übertragen.
Mein Mann hat den Roman nicht vorher gelesen und war gleichermaßen von diesem tollen Film begeistert. Einen Stern Abzug gibt es nur deswegen, weil der Film NACH dem Buch das Original nun mal nie erreicht.
Ansonsten: absolute Kaufempfehlung!
PS: Hab gehört, dass der Stoff nun auch in Hollywood noch einmal verfilmt werden soll (weil der Europäische Film ja ach so schlecht ist): das KANN ja nur schief gehen! Diese Version wird dem Buch gerecht....was in Hollywood passieren wird, kann (dafür gibt es ja ausreichend Beispiele) nur nach hinten losgehen.
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31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dicht gestrickter Thriller, 10. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (DVD)
Der Journalist Mikael Blomkvist( Michael Nyqvist) wird von dem Unternehmer Henrik Vager (Sven-Bertil Taube)beauftragt, dass Verschwinden seiner Nichte Harriet aufzuklären. Das Problem: Harriet ist seit 1966 verschwunden. Vanger glaubt. Das sie ermordet wurde. Blomkvist, der kurz zuvor wegen Verleumdung zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, nimmt den Auftrag an.
Im Laufe der Recherche bekommt er unerwartete Hilfe von der punkigen und geheimnisvollen Computerspezialistin Lisbeth Salander (Noomi Rapace).
Lisbeth schleppt ein Geheimnis mit sich herum. Die steht unter Vormundschaft, seit sie als Kind ihrem Vater beim Verbrennungstod, den sie selber verursachte, zugesehen hat.
Zudem hat sie ihren Vormund, der Lisbeth brutal sexuell missbrauchte lebenslänglich gezeichnet.
Mikael und Lisbeth schaffen es, sich trotz aller Unterschiedlichkeit, zusammen zu raufen und gemeinsam die Suche nach Harriet voran zu treiben. Dabei rutschen sie allerdings immer tiefer in einen Sumpf aus Macht, Geld und Vertuschung.
Als Vorlage für den Film diente der gleichnamige Bestseller von Stieg Larsson. Dieser war, bevor er Thriller schrieb, zumindest in Skandinavien bekannt als Experte für rechtsextreme nationalistische Bewegungen. Unter anderem war er Herausgeber des antirassistischen Magazins Expo.
Dieses eher linke politische Verständnis spiegelt sich auch in dem Film wieder. Es geht um Wirtschaftskriminalität, die Macht des Geldes, sexuelle Gewalt, Rassismus und aufklärenden Journalismus.
Die Verfilmung ist spannend, teilweise brutal und dicht gestrickt. Ein gelungener Thriller, der freudige Erwartungen an die Fortsetzungen stellt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und düster inszeniert - Extras der Blu-Ray enttäuschen!, 17. März 2010
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Verblendung [Blu-ray] (Blu-ray)
Jahr für Jahr an seinem Geburtstag bekommt der 82jährige Großindustrielle Henrik Vanger (Sven Bertil-Taube) per Post eine gepresste Blüte hinter Glas. Seine Nichte Harriet Vanger machte ihm dieses Geschenk erstmals vor 43 Jahren und verschwand kurz darauf spurlos. Die Suche nach ihr war bis heute erfolglos. So startet Henrik Vanger einen letzten Versuch, dass Verschwinden seiner Tochter aufzuklären. Hierzu engagiert er den renomierten Wirtschaftsjournalisten Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist). Der gerade in einer schweren Schaffenskrise steckt, nachdem seine letzte Enthüllungsstory gewaltig nach hinten losgegangen ist und nicht nur ihn sondern auch seiner Zeitschrift (wo er gleichzeitig als Herausgeber fungiert) "Millenium" einen massiven Imageschaden verpasst hat. So ist das Angebot von Henrik Vanger mehr als verlockend, zumal Vanger ihm ein Angebot macht, dass er nicht ausschlagen kann. Während er mit seinen Recherchen nach Harriets Verschwinden allerdings nicht wirklich weiter kommt, erfährt er ungeahnter Weise Hilfe von der jungen, extrovertierten, hochintelligenten, wie auch leicht-autistischen Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace). Die ihn dabei hilft, Licht in das Dunkel des Vanger-Clans zu bringen...

Es dauert ein wenig bis die Geschichte vollends in Fahrt kommt, aber dann entpuppt sich "Verblendung" zu einer rundum gelungenen Literaturverfilmung und einem packenden, atmosphärisch dichten Thriller. Was sicherlich keine Selbstverständlichkeit ist, selbst wenn die "Millenium-Trilogie" des verstorbenen Autoren Stieg Larsson millionenfach verkauft worden und eine Verfilmung des Stoffes folglich der nächste Schritt ist. So ist doch jedesmal auch das Risiko mit an Bord, dass der aus dem Roman bekannte Stoff nur unzureichend in Leindwandbilder umgesetzt worden ist.

Erfreulicherweise entpuppt sich die Verfilmung des ersten Romans der Reihe, "Verblendung" als eine durchaus gelungene Literaturverfilmung. Was vornehmlich an den sehr guten Schauspielern festzumachen ist. Auch wenn sicherlich einige kleinere Elemente des Buches komplett außen vor gelassen wurden, so holt der Film zweifelsohne seine Stärke aus den beiden Hauptcharakteren, die sich ohne große Umschweife auf die Kerngeschichte konzentrieren. Spätestens dabei wird der Film seinen ganzen Charme entfalten.

Kein Wunder, ist die Story auch ohne die 1:1-Übernahme aus dem Buch schon reichlich komplex und facettenreich. Dessen ganze Auswirkungen man wohl erst sehen wird, nachdem man alle drei Verfilmungen der Romane gesehen hat. Wobei "Verblendung" noch am ehesten als eine insich geschlossene Geschichte gesehen werden kann. So ist die Verfilmung doch der Grundstein bzw. der wichtige Mosaikstein für die beiden nächsten Filme. So wirkt auch Anfangs das starke Schauspielerensemble nicht hundertprozentig ausbalanciert. Mikael Blomkvist, als investigativer Journalist, ist eher ein mittelprächtiger Detektiv. Er mag zwar intelligent und eine hohe Auffassungsgabe haben, verkauft sicher aber eher schlecht in seiner filmischen Rolle. Es fehlt das makante Merkmal oder eine gewisse Smartness, die ihm zu den Hauptdarsteller der Romane macht, wie ich ihn beim Lesen empfunden bzw. vor meinem inneren Auge gesehen habe. Aber zweifelsohne steht seine Figur, ebenso wie die der Lisbeth Salander erst am Anfang ihrer Entwicklung, so dass man gemäß dem Buche, für die nächsten beiden Verfilmungen eine weitere Steigerung erwarten darf.

Damit bin ich auch schon bei der zweiten Hauptfigur dieser Literaturverfilmung: Lisbeth Salander.
Ihre Figur der "Femme Fatale", mit ihren optischen, wie auch inneren "Auffälligkeiten" wird durch Noomi Rapace kongenial in Szene gesetzt. Genau so, habe ich mir diese Romanfigur vorgestellt. Zwar gelingt es den Machern nicht vollends Lisbeths "Innenleben" darzustellen, aber durch gelungene Rückblenden, kann der Zuschauer schon schnell erahnen, wohin die Reise in den nächsten beiden Filmen geht. So wundert es nicht, dass bei dieser vielschichtigen Person, Michael Nyqvist etwas "simpel" daherkommt. Nichstdestotrotz haben beide Hauptdarsteller ihr Potential überzeugend angedeutet und man darf gespannt sein, wie sich die Verfilmung und die Figuren weiterentwickeln.

Fazit:
Anfangs hat "Verblendung" sicherlich einige kleinere Längen, dafür punktet der Film in Sachen Atmosphäre und nimmt vor allem am Ende noch ordentlich an Fahrt auf, was in einem durchweg spannenden Finale mündet. Ganz so wie man es in einem guten Thriller erwarten kann. Kenner der Romanvorlage sind sicherlich etwas im Vorteil, da sie sich schon vorab in die Gedankenwelt der beiden Hauptdarsteller hineindenken konnten und natürlich wissen, was die Rückblenden und das kleine filmische Finale nach dem packenden Finale bedeuten. Aber auch Nicht-Kenner der Trilogie oder dem ersten Stieg Larsson-Roman, sei dieser spannende Film ans Herz gelegt. Der Film "Verblendung" funktioniert nicht nur als Romanverfilmung sehr gut, auch als Thriller würde er die volle Punktzahl erhalten, wäre nicht...

Die Blu-Ray enttäuscht leider auf ganzer Linie. Weder ein Wendecover ist vorhanden, noch sind die Extras wirklich erwähnenswert. Ein Interview und ein paar Trailer (was auch schon auf der "normalen" DVD vorhanden ist) mehr hat die BR-Scheibe nicht zusätzlich zu bieten. Das Bild des Films ist natürlich top, trotzdem erwarte ich für eine BR ein bisschen mehr "Bonus". Daher gibt es insgesamt anstatt der 5 Sterne, nur derer 4.
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39 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Film bleibt hinter den Erwartungen zurück..., 31. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (DVD)
Habe die drei Bücher von Stieg Larsson in den Weihnachtsferien (die Erinnerung ist also noch ganz frisch) regelrecht verschlungen und nun erfreut festgestellt, dass der erste Teil der Trilogie bereits auf DVD erschienen ist und die beiden anderen Teile 2010 folgen werden... Sehr gespannt habe ich nun gestern abend "Verblendung" angesehen, doch leider bleibt der Film hinter den Erwartungen zurück.

Zur Handlung: Der kompromisslose und bislang erfolgreiche Journalist Mikael Blomkvist erhält nach einer beruflichen Pleite (Wennerström-Affäre) den Auftrag von Henrik Vanger, dem Senior eines mächtigen Konzerns, etwas über das Verschwinden seiner geliebten Nichte Harriet herauszufinden, die vor über 30 Jahren auf rätselhafte Weise spurlos verschwand. Blomkvist nimmt den Auftrag an und begibt sich auf die Insel Hedeby, dem Sitz der Familie Vanger, wo er - getarnt als Henriks Biograph - mühsam die Familiengeschichte aufrollt. Hilfe bekommt er von Lisbeth Salander, einer autistischen Hackerin, und gemeinsam können sie das Rätsel um Harriets Verschwinden lösen...

Leider fokussiert sich die Verfilmung auf das Sex-und-Gewalt-Thema, stellt Lisbeth Salander hauptsächlich als Opfer männlicher Gewalt dar; der im Buch gelungene Blick durch das Schlüsselloch einer schwedischen Großindustriellen-Familie verkommt zu einer klischeehaften Geheimniskrämerei der Familienangehörigen. Die faschistische Gesinnung, der Frauenhass einiger Familienmitglieder (Anm.: Der schwedische Origialtitel des Filmes sowie des Buches lautet "Män Som Hatar Kvinnor", dt. "Männer, die Frauen hassen"), die rituelle Folterung und Ermordung der Frauen wird nur soweit wie nötig erzählt.

Zudem wurde die Handlung in der Verfilmung abgewandelt (bspw. stirbt im Buch die geliebte Mutter von Lisbeth im ersten Teil; im Film besucht Lisbeth ihre Mutter erst zum Ende hin das erste Mal und ihre Mutter ist darüber hinaus in der Lage, mit ihrer Tochter ein relativ normales Gespäch zu führen).

Fazit: Während der Roman interessante und vielschichtige Portraits der Protagonisten zeichnet, fokussiert der Film eine an der Oberfläche dümpelnde Detektivgeschichte.

Der Thriller ist für einen spannenden DVD-Abend sicherlich geeignet, besser ist es jedoch, Stieg Larssons Roman zu lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Thriller der letzten Jahre, 14. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (DVD)
Ich habe das Buch nicht gelesen, war also von dem Film total gefesselt. Es ist ja oft so , das das Buch besser ist wie der Film, oder die Personen genauer beschrieben werden, da ich keine Leseratte bin, musste also der Film her. Und es war eine gute Wahl. Spannend von Anfang bis Ende. Die unbekannten Schauspieler, einfach nur Klasse.
Ein unbedingtes Muss in jeder DVD Sammlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gelungene Buchverfilmung - mit kleinen Abwandlungen, 20. August 2010
Von 
Isabell - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (DVD)
Zugegeben - ich habe die Verfilmung primär unter dem Aspekt der Gleichheit mit dem Buch angesehen. Bis auf wenige Abwandlungen und Auslassungen ist diese sehr gelungen.
Mein Mann, der das Buch nicht kannte, fand manche Passagen im Film nicht ganz nachvollziehbar.
Die Altersnegrenzung mit 16 ist wegen der Vergewaltigungsszene gerechtfertigt.

Insgesamt ein toller Film, noch besser ist aber das Buch weil es die Rahmengeschichte besser vermitteln kann, die Persönlichkeiten besser rüberkommen lässt.
Mal sehen, ob die angekündigten Hollywood-Verfilmungen dies besser umsetzen können. Ich bezweifle es. ECht sehenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Schweden überraschen!, 10. Juli 2010
Von 
H. W. "Sunny Mars" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Verblendung [Blu-ray] (Blu-ray)
Die technische Umsetzung auf BluRay ist als solide zu bezeichnen: Das Bild ist gut aber nicht überragend, der Ton ist okay aber nicht umwerfend, die Extras enttäuschen! So stellt sich insgesamt kein Aha-Effekt ein - weder akustisch noch visuell. Und bei einem Film dieser Qualität wäre es wünschenswert gewesen, mehr Hintergrundinfos in Form interessanter Extras geboten zu bekommen. Ein paar Interviews sind einfach zu wenig.

"Verblendung" war für mich ein Blindkauf. Ich kannte weder Stieg Larssons Roman, noch habe ich vor dem Anschauen die Inhaltsbeschreibung auf dem BluRay-Cover gelesen. Da ich also absolut nicht wusste, was auf mich warten würde, war ich vom Film sehr positiv überrascht. Dabei bin ich durch US-amerikanische Thriller geprägt und war zunächst sehr skeptisch, ob die schwedische Produktion eine hohe formale und inhaltiche Qualität würde erreichen können. Aber hier passt alles: Eine gute Kameraführung, ein gutes Drehbuch und unverbrauchte, unbekannte Gesichter aus Skandinavien, die diesem Film viel Individualität und Spannnung verleihen.

Es mag paradox klingen: Aber der direkte, rauhe, düstere Stil, der teilweise bis an die Schmerzgrenze des Erträglichen geht, wirkt nach dem so-und-so-vielten US-Thriller richtiggehend erfrischend. Getragen wird die Geschichte von Naomi Rapace und Michael Nyqvist, die sehr gut harmonieren. Beängstigend gut spielt dabei Naomi Rapace die Rolle der Lisbeth Salander, die selbst ein gebrochener Mensch mit dunkler Vergangenheit ist. Sehr gut ist dabei, dass sich dieser Hintergrund erst im Laufe des Films erhellt, ohne jedoch alle Fragen zu ihrer Person zu beantworten. Salander bleibt immer ein Mysterium und dadurch immer interessant. Das Gegenstück zu dieser Anti-Heldin stellt der Journalst Mikael Blomkvist dar, der seinen Beruf und seinen Auftrag voller Idealismus sieht. Hell und dunkel vereint in einem Ermittlerteam, auf der Suche nach einer seit über 40 Jahren vermissten Frau. Die beiden wissen zu Beginn nicht, auf welch menschliche Abgründe, ja Perversitäten sie stoßen werden. Aber nach dem Film ist klar, dass nur beide zusammen diesen Fall haben lösen können.

Wie schon gesagt, ist der Inszenierungsstil sehr rauh und düster. Die Grenzen zwischen Gut und Böse können nicht immer eindeutig gezogen werden. Und es gibt Szenen, die extrem intensiv inszeniert und gespielt sind - kaum vorstellbar, dass die Szenen in einer amerikanischen Produktion ähnlich intensiv hätten dargestellt werden können (das geplante US-Remake werde ich daher sicher ignorieren). Insgesamt muss sich "Verblendung" hinter keinem US-Genrekollegen verstecken. Im Gegenteil: Der Film setzt eigene Akzente, die ihn im positiven Sinne von vielen Thrillern abheben.
Schade ist jedoch, dass im letzten Filmviertel alle offenen Fragen, die im Zusammenhang mit der vermissten Frau stehen, beantwortet werden und dem Film ein zu all zu deutliches Happy End verpasst wird. Dieses Ende passt nicht zum Rest des Films. Es wirkt richtiggehend aufgesetzt, wodurch auch meine bis dahin vorhandene Begeisterung ein wenig getrübt wurde. Aber dieser Rest - die Reise in eine düstere Vergangenheit, das Offenbaren dunkelster, menschlicher Abgründe und letztlich die Auseinandersetzung Lisbeth Salanders mit ihrer eigenen zerbrochenen Psyche - macht "Verblendung" zu großem, europäischem Spannungskino. Unbedingt anschauen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchaus sehenswert!, 6. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (DVD)
Außergewöhnlich viele Rezensenten zu diesem Film (und ich spreche jetzt ausschließlich von "Verblendung") beziehen sich in ihren Stellungnahmen auf den Vergleich von Buch und Film. Und nicht wenige geben deshalb ziemlich schlechte Bewertungen ab.

Nun ist es doch sicher unstrittig eine Tatsache, das man in einem Film mit einer Laufzeit von ca. 90 bis 120 Minuten ganz unmöglich die gleichen Inhalte aufbauen und entwickeln kann wie in einem Buch mit mehreren hundert Seiten!
Das Buch als Basis für die Beurteilung des Films zu nehmen, was sicher nachvollziehbar und menschlich normal ist, halte ich aber für die Beurteilung dieses (und vieler anderer) Filme für einfach falsch!

Man muß diesen Film, seine Handlung und Protagonisten, für sich selbst betrachten und beurteilen. Und da sieht die Sache gleich ein bisschen anders aus.
Er hat diese, für "Skandinavien-Filme" fast schon typische recht düstere Ausstrahlung und Ausstattung, was den Zuschauer an einem schlechten Tag, oder mit dem Hang zur Depression, schon runterziehen kann und auch die Handlung ist nichts für Jedermann. Darüber möchte ich aber gar nichts verraten, es wurde auch schon genug dazu geschrieben.

Die Protagonisten sind meiner Meinung nach perfekt besetzt, die Spannungsbogen stimmen. Das ist ein Film für einen guten Filmabend, wenn man nicht zu empfindlich ist und nicht Probleme mit der düsteren Stimmung hat.

Für mich verdient dieser Film locker seine Vier Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr nah am Buch, 15. Februar 2010
Von 
Thomas Trumm (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (DVD)
Schon seltsam, wie sehr die Meinungen hier auseinanderdriften, empfinde ich diese Romandaption doch als eine der besten, die ich jeh gesehen habe. Die Atmosphäre ist dicht und vermittelt auch durch die Landschaft und das Wetter eine fast gleiche Stimmung wie im Buch. Die Darsteller sind erfrischend anders, typisch skandinavisch gezeichnet, drängen sich durch Ihre Unbekanntheit (zumindest dem deutschen Publikum) nicht in den Vordergrund und lassen so ihrer Figur den Raum, den sie benötigt. Auch die Gewaltexzesse sind nicht übertrieben oder gar voyeuristisch; ich hatte schon Bedenken durch eine Rezension hier; im Buch sind die Gewaltszenen drastischer und ungleich unerträglicher. Dennoch wird der Zuschauer auch im Film schockiert - so soll es sein, auch um die Intentionen der Figuren nachvollziehen zu können. Es wurden natürlich auch einige Handlungsstränge entfernt bzw. verkürzt, dies ist natürlich der Filmlänge geschuldet. Mal sehen, wie man dies im zweiten/dritten Teil lösen kann, spielen doch gerade in den Folgeteilen auch Handlungstränge eine große Rolle, die im ersten Teil ausgelassen wurden. Alles in allem hervorragend, kann die nächsten Teile kaum erwarten.
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