Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
125
4,1 von 5 Sternen
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:7,69 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 13. Oktober 2009
..beginnt Anfang diesen Jahres in einem Haus in der Toscana.(Nein, keine Angst, der Held kommt nicht mit hochgeschlossenem Mantel und Pelzkragen aus der Tür und sein Blick schweift auch nicht in die gottverlassene Toscanische verschneite Tiefebene wie bei Rosamunde Pilcher)Sting und Produzent und Dirigent Bob Sadin(bekannt durch arbeiten mit Milton Nasciemento und Madeleine Peroeux und Kathleen Battle)arbeiten hochkonzentriert an Stings neuen Album, das sich mit Weihnachts, Wiegen und Volksliedern auseinander setzt. Sting fährt einige illustre Namen dabei auf(Chris Botti und Ibrahim Malouff, Trompeten)Daniel Hope, Violine, Dominic Miller, Gitarre, um nur einige zu nennen.
Und um es vorweg zu nehmen, man sollte Stings "Songs from the Labyrinth" mit den John Dowland Kompositionen gemocht haben und sich auf das eine oder andere Musikalische Abenteuer hierbei ein zu lassen.
Sting und seine Musiker interpretieren stimmungsvolle Klassische Musik, die zum zuhören zwingt. Purcells "The Cold Song" oder auch Schuberts "Leiermann" aus dessen Winterreise mutiert zum etwas Freigeistigen
"Hurdy Gurdy Man" auf Englisch, sowie "Lo how a Rose e èr Blooming" entpuppt sich mit zartem von Julian Suttons Melodeon begleitet, als ".. es ist ein Ros entsprungen" und wirkt dabei gar nicht mal "peinlich" . Mit "Hounds of Winter" und " Lullaby for an Anxious Child" steuert er noch zwei Eigenkompositionen dazu und lässt auch da den berühmten Funken überspringen.
Der Eröffnungssong "Gabriels Message" mit dezenter Trompete und Fidel begleitet, hat den gewissen Charme sich auf den Song einlassen zu wollen.
Man sollte das ganze Album vielleicht als abenteuerlustig bezeichnen, irgendwie gegen den Strich gebürstet, aber doch durchaus, wenn man Zeit und Muße mitbringt, reizvoll und verstörend gleichzeitig. Für viele wird Stings Platte nach dem zweiten Song im Bermudadreieck eines jeden CD Regales verschwinden(oder wenn rechtzeitig genug gekauft, als Mitbringsel für die Omma zu Weihnachten weitergereicht)aber man sollte Sting für den Mut, die Abenteuerlust und den Genius danken, etwas gegen den derzeitigen mitunter musikalischen(banalen) Strom zu schwimmen und so eine Platte gemacht zu haben.
Zitat Sting(aus einem gelesenen Interview) " Ich denke über das nach, was mir die Vergangenheit gebracht hat.Und frage mich , was ich wohl vom kommenden Jahr erwarten kann." Wir sind auch gespannt und sicher, dieses Album
wird die Fans polarisieren...
55 Kommentare| 59 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Oktober 2009
Jedes Jahr aufs neue beginnt der Winterfreund ein wohliges Bauchgefühl zu bekommen, wenn die ersten Morgenstunden von trübem Dämmerlicht heimgesucht werden, der unverkennbare Geruch von heizungwarmer Luft einen Umschließt und die Aktionsflächen der Kaufhäuser erste Weihnachtsleckereien anpreisen. Um es vorwegzunehemen, ein reinrassiges Weihnachtsalbum schauen Sie sich auf dieser Seite nicht an. Mit einem Saison Album haben wir es trotzdem zu tun. Schaut man sich die diesjährigen Veröffentlichungen auf diesem Sektor an stechen dem Freund von Qualitätsmusik wohl 2 Namen besonders ins Auge. Bob Dylans "Christmas in the heart" und das Album das Sie sich hier grade anschauen. Gegensätzlicher könnten beide nicht sein. Ruft Dylans Album grade die für die 50er jahre typischen heimeligen Weihnachtsabende in den USA an, beschwört er dabei die (zurecht nostalgisch vereehrten) Prophezeiungen der Prä-Konsum Weihnachtsgeister herauf, so nimmt uns Sting mit zu noch älteren Geistern. Die sind mitunter nicht so freundlich und produkttauglich, würden sich nicht mit Nat King Cole an heissen Maronen erfreuen und doch belehrt uns Sting eines besseren, wenn wir denken wir könnten auf sie verzichten. Läuft man in einer frostigen Nacht durch einsame Feldwege und füttert vorher seinen MP3 Player mit diesem Album beginnt man es auf noch viel tiefere Arten zu entdecken. Dieses Winteralbum zeigt so viele Dinge , die einem vorher kein anderes Weihnachtsalbum offenbaren wollte. Es ist entspannend, beruhigend und ermahnend zugleich. Ein Appell nicht nur die nahe Vergangenheit zu betrachten."Soul Cake" "Christmas at Sea" und "the snow it melts the soonest" sind wunderschöne und gespenstisch wohlige Weisen, die schon viel zu lange niemand mehr wahrgenommen hat. Musikalisch und klanglich bewegt sich Sting auf gewohnt hohem Niveau. Die Steerpike Studios geben dem ganzen eine ungewöhnliche Tiefe.
Ich weiss das viele Kritiken in renommierten Zeitschriften nicht so euphorisch auf dieses Album reagiert haben, rate aber jedem dazu sich seine eigene Meinung zu bilden. Sting wird seine Hinwendung zu "intellektuelleren" Musikrichtungen immer mit Skepsis oder Belustigung begegnet. Ich selbst habe auch nie viel davon gehalten und bin der Meinung das bspw. seine John Dowland Interpretationen auch in viel bedeutenderen künstlerischen Interpretationen vorliegen. Nichts desto trotz will ich Künstler die über den Tellerrand schauen können und einfach alles realisieren das sie wirklich wollen. Wenn das Ergebnis so klingt wie dieses Album, freue ich mich umso mehr.
Das ich bei all der Begeisterung trotzdem einen Stern abziehe musste ich mir lange überlegen, kam aber nicht drum herum. Als alter Jazzer kann ich es beim besten Willen nicht ertragen, das bei der sehr beswingten Nummer "The Burning Babe" Sting es geschafft hat mit Kenny Garrett und Jack DeJohnette zwei absolute Koryphäen für sein Album zu gewinnen, diese aber fast schon abgewürgt werden durch die Beschneidung des Stückes auf 2:46! Wenn es zur Nummer passen würde OK, es müssen nicht immer 10 Minuten Improvisationen sein. Aber grade wenn es etwas in Fahrt kommt, was hört man da??? Ein Fade out!!! Nennen Sie mich nachher einen Dickkopf, Ignoranten Fanatiker Puristen oder sonstwas... aber das ertrage ich nicht :-)
Allen eine schöne Vorweihnachtszeit. Mögen Sie alle Zeit für sich finden.
0Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 26. November 2015
Winterlich? Ja.
Weihnachtlich? Nur teilweise.
Auf jeden Fall sind es nicht die herkömmlichen Winter-Weihnachtszeit-Lieder, die Sting ausgesucht hat. Anders ausgedrückt: Es handelt sich um den Gegenentwurf zu Rudolph, the red-nosed reindeer. Beginnend mit dem traditionellen GABRIEL’S MESSAGE, in dem Gabriel der Jungfrau Maria die Botschaft ihrer bevorstehenden Mutterschaft verkündet. Endend mit YOU ONLY CROSS MY MIND IN WINTER, inspiriert von einer Melodie von J.S. Bach (Sechste Cello Suite). Dazwischen liegt zB der Leierkastenmann (THE HURDY-GURDY MAN) von Schubert in englischer Übersetzung. Sting gesteht hier, dass er sich bei der Übersetzung gewisse Freiheiten erlaubt hat. Zwei Beiträge stammen von Henry Purcell (1659-1695): NOW WINTER COMES SLOWLY und COLD SONG aus der Halboper King Arthur. Beide Stücke sind kurz, sehr kurz. Man ahnt es bereits aufgrund der Lebensdaten ihres Komponisten – Es handelt sich um ein eher altertümliches Englisch:

What power art thou who from below
Hast made me rise unwillingly and slow
From beds of everlasting snow?
See’st thou not how stiff, how stiff and wondrous old.
Far, far unfit to hear the bitter cold?
I can scarcely move or draw my breath:
Let me, let me, let me freeze again to death.
(Cold Song)

Besser gefallen hat mir persönlich SOUL CAKE, ein Halloween-Lied:
A soul cake, a soul cake,
Please, good missus, a soul cake,
An apple, a pear, a plum or a cherry,
Any good thing to make us all merry.
Usw.
Wobei der Namen gebende Soul-Cake nicht für die Lebenden gedacht ist ... Ein Halloween-Lied eben.

Die Melodien…
… sind eher keltisch inspiriert, teilweise haben sie mich an Sphärenklänge erinnert. Dazu passt, dass reichlich traditionelle Musikinstrumente verwendet wurden: Melodeon (kleines Akkordeon), Mandoline, Lap dulcimer (eine Art Zither?), Rahmentrommel (Frame Drum), Kleine Trommel (Snare Drum), Cellos , Flöte, Oud, Horn und mehr.

Ein anderer Rezensent hat geschrieben, dass es ihn an Hausmusik erinnert. Dem stimme ich voll und ganz zu. Eine Reihe von Freunden abends vor einem Kaminfeuer, eben dieses Bild hatte ich während dem Hören der CD vor Augen.

Positiv:
Keine Plastikverpackung, sondern Karton.
Links das Beiheft mit ausführlichen Beschreibungen des Entstehungsprozesses dieser CD sowie mit allen Texten.
Rechts die CD

Mein Fazit:
Alles in allem war diese CD nicht so ganz mein Fall. Etwas zu bedächtig. Mit einer etwas zu altertümlichen Sprache.

Mein Tipp:
Vor dem Kauf unbedingt reinhören.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Dezember 2015
Auf dieser CD singt Sting mit Begleitung befreundeter Musiker wunderschöne, stimmungsvolle Lieder zur Weihnachts- und Winterzeit! Die biblischen Grundlagen des Weihnachtsfestes werden in den Liedern Nr. 1, 3, 6, 8, 11, 12, 13 thematisiert, wobei die Lieder Nr. 3 und 6 Bezug auf das deutsche Lied "Es ist ein Ros' entsprungen" nehmen. Von der Winterzeit erzählen die Lieder Nr. 4, 7, 9, 10, 14, 15, wobei Lied Nr. 14 aus Franz Schuberts "Winterreise" stammt und von Sting ins Englische übersetzt wurde. Die Lieder Nr. 2 und 5 handeln von der Feier des Weihnachtsfestes und damit verbundenen Bräuchen, wobei Lied Nr. 5 Stings Vertonung eines Gedichtes von Robert Louis Stevensons ist.
Keltisch-irische Klänge sind in mehreren Liedbegleitungen zu finden. Das beiliegende Heftchen enthält einen sehr persönlichen, ausführlichen, englischen Text von Sting über die Aufnahmesituation der Lieder, über Stings Wintererlebnisse, über die biblischen und mythischen Grundlagen der enthaltenen Lieder. Außerdem sind Fotos von Sting und von den Musikern abgebildet, Angaben der Begleitinstrumente zu jedem Lied sowie sämtliche Liedtexte abgedruckt.
Ich empfehle diese CD allen Sting-Fans und allen Freunden unkitschiger Weihnachtsmusik!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Dezember 2014
Leider bin ich von der CD sehr enttäuscht. Weihnachten ist ja eigentlich ein Fest der Freude, diese melancholische und schweratmige CD ist alles andere als passend. Soul cake fand ich super, der Rest ist einfach nur deprimierend.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Oktober 2009
Wer hier immer noch hofft, oder besser gesagt erwartet, die Wiedergeburt von Police zu finden, (s.a. Mark Knopfler/Dire Straits) der hat einfach den Schuß nicht gehört! Stings neue Scheibe hat -geplanterweise- nichts mit Poplice zu tun! Das mag man mögen oder nicht, aber nur, weil Sting hier seinen eigenen Ideen nachgeht, ist das nicht per definition schlecht, oder einfallslos! Ganz im Gegenteil, ich wäre enttäuscht, wenn ich hier den 17. Näherungstitel an "Roxanne" a la Meat Loaf, Survivor, Foreigner und wie sie alle heissen hören müßte! Gähn! Spätestens nach der dritten Scheibe ohne Weiterentwicklung ist doch dann Langeweile, oder?? Ab da ist es doch dann geschmackssache, oder??

Aaaalso, jetzt zur eigentlichen Rezension....:

Wie gesagt, wer Police hören will, entsprechende "Best of" kaufen und "zurück in die Vergangenheit", der ist hier in jedem Falle falsch! Das Album ist weitgehend geprägt von einer schwermütigen, weinhnachtlichen Stimmung, aber abslut ohne dabei in die Region : "Sting sings the World Hits of Christmas"... abzugleiten. Gleich zu Beginn eröffnet der EX(!)-Police Frontmann das Album mit einem völlig neuen Gesangsstil. Wer dann nach dem darauffolgenden "Soul Cake" glaubt, aha, jetzt ist wieder alles beim "neueren Alten", dem muss spätestens nach dem dritten Song klar werden, Sting macht hier was ganz neues! Richtig, hier wirds richtig weihnachtlich, aber halt nicht kitschig! Mit "Christmas at sea" macht Sting noch mal eine Art Rolle rückwärts zu den "Soul Cages", dem Album seiner Solo Karriere, mit dem ich zumindest die Stimmung des aktuellen Werkes am ehesten vergleichen möchteŽund mit dem Sting den Tod seines Vaters verarbeitete.

Insgesamt bleibt der Eindruck eines eigenwilligen, stimmigen Albums, dessen Ziel es nicht ist, Menschen zum Mitgrölen zu verleiten, sondern eher bei einem Glas Wein vorm Kamin zuhören zu lassen! Meine persönlichen Befürchtungen, Pop-Songs a la Summoner's Tales zu hören, oder gar Dancefloor a la (mancher Teile auf) "Sacred Love" um die Ohren geballert zu kriegen, hat sich aber zum Glück nicht bewahrheitet! Deshalb...:

Fazit:
Für Fans von Sting, klarer Kauf (wozu ist man schließlich Fan???), für Gelegenheits-Sting-Hörer, die eher die Pop-Richtung in der Art der Summoners Tales oder "Englishman in New York" etc. mögen, die denke ich, sollten auch eher die Finger davon lassen. Wer aber die sentimentale Stimmung auf "Soul Cages" mochte, für den ist es ein guter Versuch. Wer weiterhin grundsätzlich gerne mal handgemachte Musik von Ausnahmemusikern hört, die mal was wenig radiotaugliches machen, die finden hier auch Gefallen. Wer die Schnauze voll hat von Weihnachtsliedern a la Rock-Christmas und Roger Whittaker und wie sie alle heissen, der findet hier ebenfalls eine echte Alternative für die kalte Jahreszeit (Für Weintrinker mit Kamin: klarer Kauf!)!Für alle Anderen : Roxanne ist tot! Es lebe der Bart....(der hat mich wirklich am meisten "geschockt"....)

Sterne
mag ich fast gar nicht vergeben. Dafür ist die Platte zu zeitlos und eigenwillig! Ich kenne nur wenige Alben, die wirklich "dauerhaft" 5 Sterne verdienen. Deshalb habe ich mich für 4 entschieden. Wenn der Langzeittest in ein paar Monaten auch noch positiv ist und es sich zeigt, das das Album mit jedem weiteren Hören besser wird, kann man da noch ne Schippe drauflegen!Es zählt aber in jedem Falle für meinen persönlichen Geschmack, den ich oben im Grunde beschrieben habe, zu seinen besten Werken.
55 Kommentare| 55 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2009
... ist aber nicht drin. Aber das hat man nach den ersten Hörproben auch nicht erwartet. Trotzdem war sein Name der Hauptgrund für mich, dieses Album zu kaufen. Von einem anderen Künstler hätte dieses eigenwillige Album sicherlich wenig Chancen auf dem Musikmarkt.

Aber diese meine Einschätzung hat auch viele Vorteile: Würde jeder bekannte Künstler immer nur seinem Stil treu bleiben, könnten wir uns natürlich auf ihn verlassen, würden aber auch irgendwann ein wenig gelangweilt sein, oder? Wer will schon immer Einheitsbrei? Auch wenn es die Lieblingsband ist.
Sting hat schon so einige Wandlungen durchgemacht. Sting solo war noch NIE Police. Und trotzdem hat er seine Chance und Popularität genutzt, Interessantes und Neues zu machen, uns anzubieten. Und ich habe diese Wandlung sehr genossen.

Doch dieses Album ist schon sehr eigenwillig. Weihnachstlieder und Traditionals von Sting? Dieses Album lebt größtenteils von der einzigartigen Stimme Stings. Es klingt manchmal wie "Hausmusik": Die Familie trifft sich nach einem langem und anstrengendem Jahr in der Fremde in besinnlicher Runde zur Weihnachtszeit. Jeder holt sein Instrument heraus (welches er zufällig dabei hat) und man beginnt zu musizieren. Der Familienvater übernimmt natürlich die Stimme - ist ja logisch, oder? Wenn man das kleine Booklet aufschlägt, wird dieser Eindruck durch das erste Foto noch unterstützt.
Es ist qualitativ sicherlich gute "Hausmusik", das Cello, die Klarinette, die Geige etc. passen gut zusammen, werden nicht aufdringlich gespielt. Und Stings Stimme "umarmt" die Instrumente sehr angenehm.

Dem ruhigen Einstieg mit "Gabriel's Message" folgt ein wenig Tempo. "Soul Cake" und "There's No Rose ..." sind ein wenig schneller, wohingegen "The Snow ..." fast schon Sprechgesang ist. "Lo How A Rose ..." ist eine sehr schöne Interpretation von "Es ist ein Ros' entsprungen", vielleicht nicht nur zur Weihnachtszeit angenehm zu hören. Bei "The Burning Babe" kommt zum Ende durch einen jazzigen Saxophonabgang ein wenig der bekannte Sting hindurch. Alle anderen Songs wirken wohl eher im Gesamtkonzept und sind im ersten Moment nicht sehr hervorstechend.

Fazit: Ein sehr besinnliches Album, eine schöne Stimme - aber kein typisches Sting-Album. Und wenn nicht Sting draufstände, wäre es nicht in meinem CD-Schrank. Ob ich es vermissen würde, weiß ich nicht genau. Das kann ich vielleicht nach der kalten Jahreszeit sagen, in welcher es mich sicher begleiten wird.
22 Kommentare| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2016
...denn für den "Hurdy Gurdy Man" hab ich's gekauft, und der Song ist wirklich wunderschön, geht unter die Haut, ist absolut klasse.
Der Rest ist mir zu schwermütig, ehrlich gesagt, auf Dauer zieht das etwas runter.
Trotzdem: schöne CD!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2012
Ein fantastischer Hörgenuss.
Man scheint den Winter in seinen verschiedenen Facetten zu spüren - eine CD fast wie eine Wintermeditation.
Ich beschreibe die Musik als traditionell, warm, kammermusikalisch, poppig, klar, keltisch, mitreißend, froh, melancholisch, schwungvoll, freundlich, strahlend - einfach und gut!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. November 2009
Um es vorab zu sagen: Ich mag Sting, er scheint, soweit man das aus der totalen Distanz sagen kann, ein netter und interessanter Mensch zu sein. Ich mag auch meine Musik und weiß, dass er ein fantastischer Musiker ist. Und er kann singen, aber eine wirklich gute Stimme hat er nicht. Da liegt für mein Empfinden das Problem, das sich schon bei den Dowland-Aufnahmen zeigte: Er beherrscht die Musik, keine Frage. Diese Scheibe hier ist musikalisch ausgesprochen interessant und anspruchsvoll. Aber seine Stimme nervt auf die Dauer. Sie ist einfach nicht dafür gemacht, derart im Vordergrund zu stehen und musiktragend zu sein, zu dünn, zu quakend, zu fistelig in den höhen, wo er ganz schnell in die Kopfstimme abkippt. Zu wenig tragend auch in den Tiefen. Insgesamt dann zu wenig abwechslungsreich, zu facettenarm. Das mag bei Popmusik angehen, das mag bei Police reizvoll sein, aber hier nervt es. Ich kann diese Scheibe einfach nicht in einem Rutsch durchhören, der Gesang geht mir auf den Zeiger. Weil die Musik natürlich dennoch perfekt gemacht ist und weil Sting ja irgendwie auch die treibende Kraft hier war, gibt es von mir noch drei Sterne. Wäre es nicht Sting, würde ich die CD aussortieren.
22 Kommentare| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden