Kundenrezensionen


33 Rezensionen
5 Sterne:
 (23)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bronze hinter "EC" und "HE"
Das neueste Werk von Multitalent Arjen A. Lucassen ist eine sehr typische Scheibe geworden. Wieder sind alle möglischen Größen der Prog- und Rock-Szene dabei und verleihen dem Album wiedereinmal einen ganz eigenen, so noch nicht gehörten Charakter. Bei der reichlich schwierigen Aufgabe "Human Equation" zu überbieten, ist es nicht wirklich...
Veröffentlicht am 30. Januar 2008 von Stephan Wolf

versus
2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen typisch Ayreon: ja, episches Meisterwerk: nein
01011001 ist wieder unverkennbar Ayreon, kommt aber an die drei Vorgänger Electric Castle, Universal Migrator und Human Equation nicht heran. Es ist vergleichsweise eintönig und 17 Vokalisten sind einfach zu viel für 102 Minuten Musik. Kaum ein Interpret kommt so richtig zur Geltung (mit ein paar Ausnahmen wie Floor Jansen, Anneke van Giersbergen - und...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2008 von HeiterKiter


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bronze hinter "EC" und "HE", 30. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: 01011001/Ltd.Ed. (DCD + DVD) (Audio CD)
Das neueste Werk von Multitalent Arjen A. Lucassen ist eine sehr typische Scheibe geworden. Wieder sind alle möglischen Größen der Prog- und Rock-Szene dabei und verleihen dem Album wiedereinmal einen ganz eigenen, so noch nicht gehörten Charakter. Bei der reichlich schwierigen Aufgabe "Human Equation" zu überbieten, ist es nicht wirklich überaschend, daß dieses Ziel nur begrenzt erreicht wurde! Das Album hält zwar die von AYREON erwartete hohe Qualität, leistet sich allerdings auch Schwachstellen. So ist der Titel "Connect the dots" sicher einer der schwächeren Ayreon-Songs zumal auch der Vocalist Ty Tabor wenig Glanzpunkte zu setzen weiß (für mich ne klare B-side Nummer). Besser, obwohl nicht top sind "Liquid eternity" und "Web of Lies", welche an einer etwas schwächlichen Kompositionen lahmen, aber trotzdem lichte Momente haben. Entschädigung bieten allerdings die große Anzahl wunderbarer Titel die diese Scheibe (vor allem die 2. CD) überwiegend ausmachen. Besonders hervorzuheben sind dabei "We are Forever", "Comatose", "Beneath the waves", Fifth Extinction", "Sixth Extinction". Von der Gesanglichen Performance stechen für mich klar Jorn Lande, Jonas Renske (Katatonia) und Anneke van Giersbergen (ex-The Gathering, Aqua de Annique) heraus, die mit ihren Stimmen und Interpretationen dieses Album veredeln!
Zuasmmenfassend kann man sagen, daß sich der Kauf dieses Albums wiedereinmal lohnt. Schöne Ayreon-typische Keys, gute bis sehr gute Vocals und eine nette, wenn auch mit vielen Selbstzitaten gespickte Story, machen den Reiz dieser Scheibe aus, die hinter "Electric Castle"(Silber) und "Human Equation" (Gold) und noch vor "Universal Migrator" die Bronze-Medallie im Schaffen A.A. Lucassens verdient hat.
Die DVD der special-edition bietet interessante Einblicke in die Studio Arbeit (incl. Interviews der meisten Vocalisten) und hat auch sonst einige schöne features, ist aber doch eher was für Fans. Das Layout des ganzen Werkes ist erwartungsgemäß ansprechend und bietet neben der Musik auch was fürs Auge!
Dafür gibts von mir 4 (4.5) Punkte und ne klare Kaufempfehlung (sowohl für die Special-edition als auch für die Regular-edition), vor allem für Ayreon-Neulinge!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Hammeralbum!, 9. Februar 2008
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 01011001/Ltd.Ed. (DCD + DVD) (Audio CD)
Vorwort:

Ein neues AYREON Album stand an... für jeden Fan kommt das einer Engelsverkündung gleich. Nach und nach füllten sich die Informationen. Die Story wurde bekannt gegeben, dazu die Gastmusiker. Mit jedem neuen Gastsänger stieg die Spannung: Tom Englund, Steve Lee, Hansi Kürsch, Anneke van Giersbergen (war ja schon ein paar mal dabei), Jonas Renske, Daniel Gildenlöw, Floor Jansen, Jorn Lande, etc' dazu an den Solo-Gitarren Lori Linstruth und Michael Romeo, sowie an den Keyboards Derek Sherinian, Thomas Bodin und Joost van den Broek. Die Liste ging immer weiter, so dass am Ende insgesamt 26 Gäste involviert waren.
Im Dezember gab es neben der Promo im Internet auch noch einige weitere Eindrücke, wie ein cooles Video zu "Beneath the Waves" sowie etlichen Illustrationen aus dem Booklet was natürlich sofort Lust auf mehr werden ließ!

Die Story:

"Bedingt durch einen höchstmöglichen technologischen Entwicklungsstand hat die auf dem Planet Y lebende auf Wasserverbindungen beruhende Spezies "Forever" das Geheimnis der Unsterblichkeit erlangt. Allerdings hat diese Entwicklung zur vollständigen Abhängigkeit von Maschinen und dem Verlust emotionaler Wahrnehmung geführt.
Ein vorbeistreifender Komet, der sich auf Kollisionskurs zur Erde befindet, verspricht den Bewohnern die Möglichkeit, ihre Population zu revitalisieren. "Forever" beschließen den Kometen zu nutzen, um ihrer DNA eine neue Heimat auf dem Planeten Erde zu ermöglichen. Als der Komet auf die Erde trifft entsteht aus der Asche der Zerstörung eine neue Menschheit. Zunächst scheint es, als ob das Experiment mit der übertragenen DNA von "Forever" gelingen könnte, denn die Gefühle aus der Zeit vor der Abhängigkeit der Maschinen kehren zurück. Doch dann verkehrt sich die schnelle Weiterentwicklung der Menschheit durch den Input von "Forever" ins Gegenteil.
"Forever" ist in der Lage, die genetische Evolution auf der Erde rapide zu beschleunigen. Der Preis dafür ist jedoch fatal. Die Menschen geraten in eine ähnliche technologische Abhängigkeit unter dem gleichzeitigen Verlust der emotionalen Wahrnehmung wie zuvor "Forever". Die gesellschaftlich moralische Entwicklung kann damit jedoch nicht Schritt halten. "Forever" muss einen Weg finden, die Menschheit vor ihrer eigenen Selbstzerstörung zu schützen.
Doch macht dies alles überhaupt Sinn ..... ?"

Die Musik

Mastermind zeigt sich hier deutlich dunkler und stellenweise auch härter, als noch beim Vorgängeralbum "The human Equation". Allerdings gibt es auch etliche warme und erdige Elemente und Stimmungen, was vor allem durch den Flötisten Jeroen Goossens (FLAIRCK) und den Violinisten Ben Mathot (DIS) noch mehr unterstrichen wird. Am besten kommt dies auch bei dem sehr Folk orientierten Stück "The Truth Is In Here" zur Geltung.
Die elektronischen Elemente sind dabei auch keine wirklichen Neuerungen, zumal man schon auf früheren Alben sehr viele dieser Elemente verwendete, werden hier aber stellenweise doch noch stärker eingesetzt. Vor allem "Liquid Eternity" sticht hier besonders aus der Masse hervor und auch der Hammer geniale Mittelpart (u.a. mit bereits oben erwähntem Ben Mathot!) sollte hier nicht unerwähnt bleiben!
Es fällt übrigens auf, dass desöfteren RAMMSTEIN als Pate hergehalten haben, doch soll diesen keinen abschrecken, denn letztendlich reduziert sich das auf insgesamt 3 Riffs.

Die Songs
CD1 - Y:

01. Age Of Shadows (incl. "We Are Forever') 10:47
Tom Englund, Steve Lee, Daniel Gildenlöw, Floor Jansen, Hansi Kürsch, Anneke van Giersbergen, Jonas Renkse, Jorn Lande

Noch relativ ruhig beginnt "Age of Shadows", ehe sich der Song immer mehr steigert. Die Gitarren werden heftiger, dazu gesellen sich einige elektronische Elemente. Mit Floor's Stimme nimmt die Nummer eine sehr dramatische Wendung, ehe nach ca. 5 Minuten der zweite Teil "We are forever" beginnt und sich alles wieder beruhigt und stimmungsvolle Akustik-Gitarren inkl. einem noch ruhigeren Jonas Renske das Ruder übernehmen und die Spannung etwas herausnehmen.
Das Beste an dem Song ist aber der eher elektronische Mittelteil mit leichtem Industrial Touch inklusive dem genialen Kanon von Anneke van Giersbergen

02. Comatose 4:26
Anneke van Giersbergen, Jorn Lande, Ben Mathot Violin-Solo

Sehr sphärisch präsentiert sich Arjen hier mit "Comatose", dass komplett elektronisch gehalten wurde. Lediglich Anneke van Giersbergen und Jorn Lande liefern sich hier ein sehr schönes Duett, dass von sowohl sphärischen als auch zugleich bedrohlichen Synthesizern untermalt wurde, wobei Jeroen Goossens an der Flöte dies noch mal unterstreicht und Ben Mathot mit einem herrlichen Geigensolo glänzen kann.

03. Liquid Eternity 8:10
Jonas Renkse, Daniel Gildenlöw, Magali Luyten, Bob Catley, Tom Englund, Floor Jansen, Jorn Lande

Zwar beginnt "Liquid Eternity" noch recht elektronisch, doch bereits nach kurzer Zeit setzen schwere Gitarrenriffs dem Hörer mächtig zu. Hier scheinen sehr deutlich die RAMMSTEIN Einflüsse durch. Die Gitarren sind simpel aufgebaut, aber dennoch effektiv, da somit eine äußerst düstere Stimmung erzeugt wird. Danach sorgen Jonas Renske und Daniel Güldenlöw für eine entspannte Atmosphäre, ehe die eher unbekannte Magali Luyten ihre kräftige Rock Röhre präsentieren darf und allen ihr mächtiges Volumen (stimmlich!) zeigt. Der Stimmungshöhepunkt wird im erneut sehr elektronischen Mittelteil erreicht, der einen leicht melancholischen Touch besitzt. Sowohl Jeroen Goossens und Ben Mathot betonen diese Stimmung mit ihren Instrumenten noch um einiges, wobei vor allem letzterer die Spannungskurve wieder nach oben treibt.

04. Connect The Dots 4:13
Ty Tabor, Arjen Lucassen

Ich will ja jetzt nicht manche Leute abschrecken, aber "Connect the Dots" ist ebenfalls recht elektronisch ausgefallen (auch wenn der Plot auf der Erde sich abspielt), doch im Refrain, den sich der Protagonist Ty Tabor hier mit Arjen Lucassen teilt, gibt es wieder verzerrte Gitarren. In der zweiten Strophe kommen auch einige coole Akustik Gitarren zum Einsatz, die fast schon Lagerfeuer Charakter haben. Saucoole Nummer, welche die Atmosphäre der ersten CD noch stimmiger werden lässt.

05. Beneath The Waves 8:26
(a) Beneath The Waves

Daniel Gildenlöw, Bob Catley, Anneke van Giersbergen, Floor Jansen, Steve Lee, Arjen Lucassen - Guitar Solo

"Beneath the Waves" beginnt sehr ruhig, am Anfang könnte man sogar meinen, man hätte hier eine Esoterik CD im Laufwerk, hehehe. Doch auch insgesamt ist dieser Song relativ entspannt ausgefallen und nimmt die Hektik und vor allem die bisherige elektronische Dominanz etwas die Luft raus, so dass hier nicht nur eine gelöste sondern auch leicht verträumte Atmosphäre steht. Neben Anneke van Giersbergen glänz hier vor allem GOTTHARD Sänger Steve Lee mit einer

(b) Face The Facts
Hansi Kürsch, Anneke van Giersbergen, Floor Jansen

"Beneath the Wave" geht nahtlos in "Face the Facts" über. Hat man sich eben noch an Steve Lee gewohnt, hört man plötzlich BLIND GUARDIAN Frontmann Hansi Kürsch, der im Hintergrund absolut hervorragend von Anneke van Giersbergen und Floor Jansen begleitet wird, die erneut mit ihren wunderschönen Stimmen den Hörer verzaubert und somit Hansi fast schon in die zweite Reihe verdrängen.

(c) But A Memory...
Tom Englund

Bereits nach kurzer Zeit sind wir auch schon bei "But a Memory" angelangt, bei dem EVERGREY's Tom Englund wieder ruhigere Töne anschlägt und mit seiner Stimme ein wenig Wehmut aufkommen lässt wenn er singt: "I often dream about the old days"...

(d) World Without Walls
Jorn Lande, Floor Jansen

"World without Walls" greift erneut das Thema von "Beneath the Waves" auf, erinnert aber musikalisch mehr an ein Musical, was vor allem auf den theatralischen Gesang von Jorn Lande und Floor Jansen zurückzuführen ist.

(e) Reality Bleeds
Instrumental

Elektronisch endet dann "Beneath the Waves" mit dem Kapitel "Reality bleeds".

06. Newborn Race 7:49
(a) The Incentive
Daniel Gildenlöw, Floor Jansen, Lori Linstruth - Guitar Solo

Folkiger wird es schließlich mit "Newborn Race" bzw. "The Incentive". Mit dem Einsatz von Daniel Gildenlöw meint man zunächst sogar, dass es sich hierbei um einen PAIN OF SALVATION Song handeln würde, bis letztendlich Floor Jansen sich dazu gesellt. Auch wenn der Song relativ zügig, verzückt arrangiert wurde hat er zunächst eine eher ruhigere Stimmung steigert sich dann aber bis hin zum genialen Solo von Lori Linstruth immer mehr, bis mit 'The Vision' der zweite Teil des Songs beginnt.

(b) The Vision
Tom Englund

Ähnlich wie bei "Beneath the Waves" geht "The Incentive" nahtlos in "The Vision" über. Hier kommt dem Charakter von Tom Englund die Idee, dass man die eigene DNS weiter schicken könnte, um daraus neues Leben zu erschaffen. "Explore the Vastness of Space, [...] See the World with a new born Race", singt Tom hier und legt somit quasi den Grundstein für den Gesamtsong.

(c) The Procedure
Jonas Renkse, Bob Catley, Hansi Kürsch, Jorn Lande, Jonas Renkse,

Die Idee scheint gut angekommen zu sein, denn in "The Procedure" wirkt die Atmosphäre irgendwie aufgeregt, auch wenn noch Zweifel bestehen, die von Jorn Lande bemerkt werden: "Do we have the Right to play God?" Bei der Passage erinnert der Norweger 1A an Phil Lynott von THIN LIZZY, was man wohl als Hommage sehen kann, wie Arjen hinter im Interview verraten hat. Dem Zweifel wird aber kollektiv entgegnet "We have no choice! Life is passing us by" und Bob Catley beruhigt den Trubel mit den Worten "We cannot fail --- we have absolute control", so dass letztendlich der Plan in die Tat umgesetzt warden soll.

(d) Another Life
Daniel Gildenlöw, Bob Catley, Floor Jansen

"Another Life" zeigt sich von der Grundstimmung her deutlich dramatischer, auch wenn dies wieder nu rein kurzer Abschnitt in dem Gesamt-Song. Auch vom Riffing her zeigt man sich ein wenig frickeliger, ohne hier großartig in Prog Orgien zu verfallen. Vor allem durch Floor's Stimme wird hier eine leicht Opern-hafte

(e) Newborn Race
Jorn Lande

Jorn greift hier das Thema aus "The Vision" erneut auf: "Explore the Vastness of Space, [...] See the World with a new born Race" und musikalisch wird auch "The Procedure" noch mal aufgegriffen, was sich vor allem als sehr songdienlich herausstellt.

(f) The Conclusion
Daniel Gildenlöw

Zum Abschluss des Songs zieht Daniel Gildenlöw nochmal ein kurzes Resümee. Musikalisch ist es als Ausklang sehr ruhig ausgefallen, was "Newborn Race" somit auch sehr gut beendet.

07. Ride The Comet 3:29
Jorn Lande, Floor Jansen, Tom Englund, Jonas Renkse, Bob Catley, Magali Luyten

"Ride the Comet" ist mittlerweile eines meiner Lieblingssongs geworden, ohne dass ich dadurch jetzt die übrigen Tracks abwerten will! Doch neben den coolen Drums von Ed Warby - vor allem der Tom Tom Beat am Anfang, sticht hier besonders der kraftvolle Gesang von Magali Luyten hervor, vor allem im Refrain, wenn sie singt: "Carry out our dangerous task, Sail uncharted spheres - Live out our dreams, ride the comet - Journey on the Migrator trail, Cross the new frontiers - Pass on our genes, ride the comet". Die Frau hat wirklich eine abartig geniale Stille, da kriegt man fast Gänsehaut von. Die anderen Protagonisten in diesem Stück können da nicht wirklich dagegen anstinken.

08. Web Of Lies 2:50
Simone Simons, Phideaux

Die erste CD wird durch mit der sehr ruhigen und gefühlvollen Ballade abgeschlossen, welche eine verträumte Atmosphäre entstehen lässt. Simone Simons und Phideaux Xavier liefern sich hier ein sehr schönes Duett, das mit schönen Cello Klängen von David Faber beinahe romantisch wirkt, wobei er noch durch Jeroen Goossens und Ben Mathot unterstützt wird. Thematisch wird hier die Oberflächlichkeit und Emotionslosigkeit durch die Internetgesellschaft angeprangert.

Disc 2 - Earth:
01. The Fifth Extinction 10:29
(a) Glimmer of Hope
Anneke van Giersbergen, Bob Catley, Jorn Lande

Die zweite CD beginnt noch sehr ruhig mit "The Fifth Extinction" bzw. dessen Kapitel "Glimmer of Hope". Zwar gibt es hier auch einige elektronische Elemente, doch die Akustik Klampfe ist hier doch ein wenig dominanter, wobei vor allem der Bass einen dominanten Rock Groove vorgibt. Doch merkt man schon anhand der Drums, dass es sich hier lediglich um eine Einleitung zu was Größeren handeln kann'

(b) World of Tomorrow Dreams
Tom Englund, Steve Lee, Daniel Gildenlöw, Jorn Lande, Bob Catley, Hansi Kürsch, Derek Sherinian ' Synthesizer Solo

'das dann auch mit 'World of Tomorrow Dreams' folgt. Hier schimmern wieder ein wenig die bereits von 'Liquid Eternity' her bekannten RAMMSTEIN Einflüsse in der Strophe durch, wobei auch aktuelle EVERGREY passen würden. Tom Englund's Stimme passt hier auf alle Fälle perfekt her. Im Refrain zeigt man sich aber leicht folkiger und unbekümmerter. Gerade das Wechselspiel aus diesen beiden
Ebenfalls sehr empfehlenswert ist hier das Keyboardsolo von Derek Sherinian, der wiedermal eine im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnige Leistung abgeliefert hat.

(c) Collision Course
Instrumental

Auf dem Solo von Derek Sherinian basiert dann schließlich auch das Instrumental 'Collision Course'. Musikalisch driftet man in eher spacige Atmosphären und erinnert sehr oft auch an das 'Into the Electric Castle' Album von 1998.

(d) From the Ashes
Tom Englund, Jonas Renkse, Daniel Gildenlöw, Bob Catley, Steve Lee, Hansi Kürsch, Floor Jansen, Jorn Lande,

Nach brachialen und spacigen Klängen folgen nun bei 'From the Ashes' eher symphonische Klänge, wo sich wohl Floor Jansen sehr wohl fühlen dürfte, hehehe. Ich bin leicht verwundert, dass dieses Kapitel so kurz abgehandelt wird'

(e) Glimmer of Hope (reprise)
Daniel Gildenlöw

In einer kurzen Reprise lässt PAIN OF SALVATION Mastermind Daniel Gildenlöw nochmal alles Revuew passieren und beendet den Song mit dem Satz: '['] we ignite the sparkle in our Eyes ' we are alive!'

02. Waking Dreams 6:31
Jonas Renkse, Anneke van Giersbergen, Tomas Bodin ' Synthesizer Solo, Arjen Lucassen ' Guitar Solo

'Waking Dreams' beginnt sehr elektronisch, wobei die Hammond Orgel dem Stück einen coolen 70ies Touch gibt. Die kühlen Vocals von Jonas Renske bieten einen guten Kontrast zu dem warmen Gesang von Anneke van Giersbergen. Die Soli von Tomas Bodin (THE FLOWER KINGS) und Arjen Lucassen ergänzen sich hierbei allerdings wunderbar und man könnte fast meinen, dass die beiden schon seit längerem zusammen spielen. Hervorragend!

03. The Truth Is In Here 5:12
Arjen Lucassen, Liselotte Hegt,

Danach wird es richtig folkig, denn 'The Truth is in here' schlägt zu 100% in diese Kerbe. Hier herrscht eigentlich gute Laune und zum ersten Mal hat Arjen hier auch einen größeren Part am Gesang. Zwar kann man die Hammond Orgel im Hintergrund eher als Anachronismus deuten, doch fügt sie sich doch sehr gut ins Gesamtbild ein. Die bislang unbekannte Liselotte Hegt beweist hier sehr gut ihr Können und demonstriert eine schön gefühlvolle und warme Stimme.

04. Unnatural Selection 7:15
Tom Englund, Steve Lee, Jorn Lande, Bob Catley, Hansi Kürsch, Jonas Renske,

Meine Fresse klingen die Gitarren hier megafett und sehr brachial' es ist wieder simples Riffing angesagt und wie bereits zuvor fabriziert dies erneut eine sehr düstere und bedrohliche Atmosphäre. Vor allem die Sprachsamples im Mittelteil unterstreichen dies noch viel mehr, da hier auch dem Hörer die Realität dieser Science Fiction Story bewusst wird bzw. werden sollte.

05. River of Time 4:24
Hansi Kürsch, Bob Catley, Ben Mathot ' Violin Solo, Jeroen Goossens ' Flute Solo

Wieder folkiger wird es mit 'River of Time'. Der Song scheint Hansi Kürsch richtig auf den Leib geschneidert worden zu sein, wobei die Keyboards in dieser Art selbstverständlich nicht bei BLIND GUARDIAN zum Einsatz kommen würden. Auch die Soli von Ben Mathot und Jeroen Goossens sind hier erneut äußerst beeindruckend.

06. E=MC² 5:50
Wudstick, Marjan Welman, Michael Romeo ' Guitar Solo

Ein weiteres Highligh stellt 'E=MC²' dar, vor allem schon alleine deswegen, da hier mit Wudstick und Marjan Welman zwei noch relativ unbekannte Sänger(innen) agieren, aber dafür umso mehr beeindrucken. Vor allem der erste Refrain begleitet von Cello und Violine erzeugt eine erneut sehr bedrückende Atmosphäre wenn Marjan singt: 'This may be our last chance if we want man to survive -A mirror reflection, Show them our world as it dies - Cut through the barrier and do what no one has dared - Let's break the equation E=MC2'
Vor allem SYMPHONY X Gitarrist Michael Romeo bietet gegen Schluss ein sehr geniales Solo, dass sich deutlich von den übrigen Solisten unterscheidet.

07. The Sixth Extinction 12:18
(a) Echoes On The Wind
Tom Englund, Steve Lee,

Das Kapitel 'Echoes of the Wind' stellt den Abschluss der '01011001' Konzept-Geschichte dar. 'The Sixth Extinction' bedeutet in dem Sinn den Untergang der Menschheit. Düstere Maschinen Klänge leiten dabei bedrohlich das Stück ein ' musikalisch entwickelt sich der Song aber noch erst in diese Richtung, da es bei 'Echoes on the Wind' noch sehr ruhig zugeht; quasi die Ruhe vor dem Sturm.

(b) Radioactive Grave
Hansi Kürsch, Daniel Gildenlöw, Steve Lee, Jonas Renske, Tom Englund, Bob Catley, Jorn Lande, Floor Jansen

Hier sind wir dann letztendlich bei der letzten Schlacht angelangt, dem jüngsten Gericht. Die Menschheit ist in Panik, wobei vor allem Jonas Renske mit derben Grunts mächtig düstere Stimmung verbreitet und dadurch einem Engel der Apokalypse gleicht.

(c) 2085
Jonas Renske, Bob Catley, Steve Lee, Daniel Gildenlöw, Jorn Lande

'2085' hat eine zweiseitige Botschaft. Zum einen wird der Untergang der Menschheit festgestellt, zum anderen aber auch Hoffnung gemacht, dass dies nicht das Ende bedeuten muss, das alles sich noch zum Guten wenden kann. Dementsprechend wurde dieser Zwiespalt auch musikalisch umgesetzt, wieder herrscht eine Mischung aus bedrohlicher und entspannter, hoffnungsvoll positiver Atmosphäre, wobei vor allem das Piano hier viel Wärme ausdrückt.

(d) To The Planet Of Red
Joost van den Broek ' Synthesizer Solo

'To the Planet of Red' ist ein reines Instrumental, welches auf dem Grundthema von 'The Sixth Extinction' basiert. Im Prinzip besteht es ahsschließlich aus dem Keyboard Solo von Joost van der Broek, der in ähnliche Fußstapfen tritt wie Derek Sherinian, sprich: es geht wahnwitzig zur Sache!

(e) Spirit On The Wind
Tom Englund, Steve Lee,

In dieser kurzen Passage geben Tom Englund und Steve Lee noch einmal ihr Bestes! Allerdings ist 'Spirit of the Wind' viel zu kurz um erwähnenswert zu sein.

(f) Complete The Circle
Hansi Kürsch, Floor Jansen, Anneke van Giersbergen, Tom Englund, Daniel Gildenlöw, Steve Lee, Bob Catley, Jorn Lande,

Das letzte Resumee wird mit 'Complete the Circle' beendet. Die Message lautet ganz klar: Die Menschheit muss überleben! Werdet euch dem bewusst. Das Ende kann ganz nahe sein.

Das wahre Highlight ist hier aber der improvisierte Schluss von Hansi Kürsch, Floor Jansen, Anneke van Giersbergen, Tom Englund, Daniel Gildenlöw, Steve Lee, Bob Catley, Jorn Lande, bei dem jeder frei schnauze eine finale Message hinterlassen konnte. Wirklich sehr genial, dennoch stechen hier besonders Anneke van Giersbergen (hier krieg ich selbst nach zig Durchgängen bei jedem Mal noch Gänsehaut! Ihre Stimme ist hier echt überirdisch!), Floor Jansen und Steve Lee hervor!

Mein Resumee:
Es wurde schon von vielen behauptet und ich kann wirklich nur bestätigen, dass Arjen hier mit '01011001' sein bis dato bestes AYREON Album abgeliefert hat. Hier stimmt einfach alles: Das Artwork, die Produktion, die Gastmusiker, die Abwechslung, die Atmosphäre, die Texte bzw. die Konzeptgeschichte, wirklich von vorne bis hinten perfekt. Das Album dürfte wirklich nicht anders klingen!

Die klaren Gewinner auf diesem Album sind neben Arjen Lucassen (wie kann man sich so was überhaupt nur ausdenken ' der Mann ist genial!! Gebt dem den Pulitzer Preis oder so was ähnliches!) vor allem Magali Luyten, die hier wirklich eine unglaublich kraftvolle und zugleich eigenständige Stimme präsentieren konnte. Ebenso herausragend - wie gewohnt - ist Anneke van Giersbergen. Die vor allem in "Age of Shadows", "Beneath the Waves" und "The sixth Extinction" wieder für Gänsehaut sorgt. Und nicht unterschätzt werden sollte Steve Lee, bei dem mir jetzt erst bewusst geworden ist, was für eine geniale Stimme er doch hat!

Abnutzungserscheinungen sind übrigens auch keine zu vermerken und das obwohl ich '01011001' bis zum jetzigen Zeitpunkt mindestens ca. 50 Mal angehört habe und wer mich kennt, weiß, dass dies zum einen für mich kein Problem und zum anderen noch lange nicht das Ende ist! Eigentlich müsste ich 10 Punkte geben, da beide CDs jeweils 5 Punkte verdient hätten!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf zu neuen Welten, 31. Januar 2008
Von 
Andre Schuder (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 01011001 (Audio CD)
Ich zähle mich ebenfalls zum Lager derer, die das Vorgängeralbum "The human equation" für den bisherigen Höhepunkt im Schaffen Arjen Anthony Lucassens halten. Das Album verband eine faszinierende Geschichte mit Kompositionen, die vor Energie, Einfallsreichtum, Atmosphäre und erhabener Momente schier platzten. Diesen Meilenstein des gesamten Prog-Genres zu übertreffen ist natürlich ein aussichtsloses Unterfangen. Aber Lucassen macht auch keine Anstalten, dies zu versuchen, denn 01011001 schlägt eine deutlich andere Richtung ein. "The human equation" war bei aller Genialität relativ schwer zu konsumieren, nicht zuletzt weil es für Ayreon-Verhältnisse ungewohnt heavy ausfiel. 01011001 steht er in der Tradition der früheren Werke. Es lädt dazu ein, sich zurückzulehnen, zu genießen, zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Lucassens versteht es wie kein zweiter den Hörer in sein fantastisches Universum förmlich hineinzusaugen. Die zivilisationskritische Handlung rund um einen "emotionalen Neubeginn" (mehr soll hier nicht verraten werden) ist diesmal ein wenig konfus geraten, fügt sich aber gut in das albenübergreifende Konzept ein, zu dem Ayreon immer wieder Bezug nimmt.
"The human equation" war auch deswegen so gut, weil es einen Ausbruch aus dem relativ engen Science-Fiction-Korsett darstellte. Um die entsprechende spacige Stimmung zu erzeugen, stehen auch einem Virtuosen wie Lucassen nur begrenzte Mittel zur Verfügung. Stichwort: Keyboard. Die Keyboardteppiche sind natürlich wie immer grandios, allerdings bleibt es nicht aus, dass manches ziemlich vertraut klingt. Das muss nichts per se Schlechtes sein, aber Überraschungen wie auf "The human equation" sucht man abgesehen von dem äußerst chilligen "Connect the dots" vergebens. Außerdem hätte manchem Longtrack ein bisschen mehr Abwechslungsreichtum gut getan.
Eigentlich muss gar nicht erwähnt werden, das alle Beteiligten ihre Aufgabe mit Bravour erledigen. Lucassen hat auch dieses Mal eine Riege namhafter Musikgrößen um sich geschart, die allesamt einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass 01011001 (oder einfach Y) ein einmal mehr brillantes Doppelalbum aus dem Hause Ayreon ist. Selbst wenn es in seiner Gesamtheit nicht immer überzeugen kann und der Entdeckerdrang nur unzureichend bedient wird, erinnert 01011001 eindrucksvoll daran, warum man so gerne Prog hört: zum Hinfortgleiten in einzigartige Klanglandschaften voller wunderbarer, magischer Momente. Spätestens bei "Beneath the waves" wird das auch der letzte unterschreiben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die gewohnte Mischung., 6. März 2008
Rezension bezieht sich auf: 01011001/Ltd.Ed. (DCD + DVD) (Audio CD)
Vier Jahre nach dem letzten Album hat Arjen Lucassen wieder eine ganze Menge bekannter Größe aus der Szene um sich geschart und ein Werk mit Menü mit den üblichen Zutaten kreiert. Man nehme eine abgefahrene (krude?) Story, vertone diese mit Musik aus den verschiedensten Stilrichtungen (Metall, Prog, POP, Folk), lasse diverse Gastsänger die verschiedenen Rollen singen und fertig ist die sog. Rockoper. All das kennen wir und lieben wir auch. Hört man sich die Doppel-CD an, erkennt man das Projekt Ayreon eindeutig wieder. Große Innovation darf man nicht erwarten. Es geht sogar so weit, dass mir viele der Titel doch verdächtig bekannt vorkamen.
Trotzdem gefällt mir das Werk. Es macht Spaß und man findet tatsächlich auch geniale Ideen in den Songs (insb. auf der 2. CD).
Auch die DVD kann man sicher verzichten. Sie ist die übliche Zugabe für Leute wie mich, die immer alles komplett haben wollen.
Fazit: Wer Ayreon möchte, bekommt auch Ayreon. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wer neue Ideen erwartet, wird enttäuscht sein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur der erste Eindruck, 31. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: 01011001 (Audio CD)
Den selben Eindruck wie mein Vorgänger hatte ich auch, als ich das Album die ersten beiden male hörte. Human Equation ist einfach nicht zu toppen, dachte ich mir. Mittlerweile habe ich mir die '"01011001'" 5-6 mal angehört und meine Meinung revidiert. Human Equation ist bisher unerreicht (von mir 5 Sterne), aber mittlerweile würde ich der "01" mindestens 4 Sterne geben. Gut, 2-3 Schwachstellen sind dabei, vor allem auf der ersten CD. Andere wirklich gelungene Titel machen das aber wieder gut, "We are Forever", "Comatose", "Waking Dreams" (herrlicher Bass), "Beneath the waves" und "The Fifth Extinction" sind wirklich hervorragend. Vor allem die 2. CD ist mein Favorit, "The Sixth Extinction" ist schlichtweg genial. Meiner Meinung ist das Album mehr als gelungen und Ayreon nichts, bei dem man sich nach ein- bis zweimaligem Hören eine Meinung bilden sollte, man muss sich in diese komplexe Soundkulisse hineinfügen können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke, danke, danke, Arjen!, 1. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 01011001 (Audio CD)
Es gibt wenige Interpreten, bei denen man fast ohne zu überlegen ein neues Album bestellt und sich dann am besten eine Woche Urlaub nimmt. Ayreon aka Arjen anthony Lucassen ist ein solcher. Nach vielen CDs (als Ayreon, als Star One, als Stream of Passion) war für mich "The Human Equation" das absolute Highlight bisher. Bisher!
Ayreon macht aus, dass Arjen seine eigenen (verschrobenen) Ideen ausarbeitet, aufnimmt, eine CD plant, zwei dabei herauskommen und er dann hingeht und die einzelnen Stücke mit Guide Vocals (er selbst singt, um die Melodien rüberzubringen) an Gastsänger verteilt.
Da wären heute Genregrössen wie: Bob Catley (Magnum), Jonas P Renkse (Katatonia), Steve Lee (Gotthard), Daniel Gildenlöw (Pain of Salvation), Jorn Lande (Jorn, Ex-Masterplan), Simone Simons (Epica), Anneke von Giersbergen (ex-Gathering), Floor Jansen (After Forever) und viele mehr.
Die einen singen nach, die anderen (wie Renkse) ihre eigenen Melodien (Ein Highlight der Bonus-DVD: "I am not used to singing other peoples songs, so I chose my own melodies").
01 (wie Arjen das Album abgekürzt nennt) ist nicht direkt zugänglich, und da ist der Unterschied zur Human Equation. Nimmt man sich aber Zeit, das Booklet mit den Texten in die Hand und Ruhe, die Musik wirken zu lassen, dann hat man ein Album in den Händen, das lange Spass macht und immer wieder etwa neues entdecken lässt.
Absolute Empfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ayreon - fast 'Back to the Roots', 29. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: 01011001/Ltd.Ed. (DCD + DVD) (Audio CD)
Das neue Album ist ein wenig mehr elektronisch als seine Vorgänger.
Nach The Human Equation einen würdigen Nachfolger zui finden ist jedoch recht schwierig.
Die Songs sind wie immer eine tolle Geschichte, jedoch fehlt mir ein wenig Härte.
Die limited Edition an sich ist einfach genial. Ist in DVD Größe, besitzt ein großartiges 34 seitiges Booklet und natürlich das Album an sich. Auf der Bonus DVD sind grüßtenteils Making ofs drauf, aber auch einige interessante Sachen, wie zB der Film zu "Beneath the Waves".
Aber es bleibt jedem selbst ein Urteil zu bilden, für Sammler ein Muss!
Kaufempfehlung, trotz nicht hundertprozentiger Zufriedenheit!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Der Prog-Gott ist wieder da., 4. März 2008
Rezension bezieht sich auf: 01011001/Ltd.Ed. (DCD + DVD) (Audio CD)
Und wie! Einer der begabtesten Prog-Rocker namens Arjen hat sich wieder einmal aufgerafft und unter dem allseites bekannten Pseudonym Ayreon ein neues Album auf den Markt geworfen. "01011001" nennt sich das gute Stück und soll schon mit dem Titel zeigen, dass es sich hierbei keinesfalls um irgendwelche 08/15-Mucke handelt. Ayreon steht für durchdachte und komplexe instrumentale Melodien vereint mit typischem Power-Metal-Gesang!

Dieses Mal hat sich Arjen ein paar Mitstreiter ins Boot geholt, die der Qualität der Scheibe natürlich noch zusätzlich Auftrieb bringt. Zu den hochkarätigen Gästen zählen unter anderem Magnum-Fronter Bob Catley oder der grandiose Steve Lee von den Schweizer Rockern von Gotthard. Da kann eigentlich fast nichts mehr schief gehen!

Ayreon lässt sich auch beim Umfang der Scheibe nicht lumpen. Gleich zwei CDs hat er in die Hülle gestopft, die alles in allem 15 Songs enthalten. Klingt vielleicht nicht allzu viel, doch wer diese Progger kennt, weiß, um welche Kaliber es sich hierbei handelt.

Los geht es gleich mit dem ersten Knaller: das beinahe 11-minütige "Age of shadows" vereint alle Stärken der Band. Lange und trotzdem nie langweilige Melodien, bei denen der Spannungsfaktor immer gleich hoch bleibt, vereinen sich mit hervorragenden Gesangslinien und vor allem Sängern. Der nächste Track "Comatose" kommt ein wenig ruhiger daher und zeigt die gemütliche Seite der Rocker. "Liquid eternity" erinnert wieder ein wenig an den oft gebrauchten Ausdruck des Space-Rocks. Ein toller Refrain und super Übergänge machen aus diesem Song einen der besten des gesamten Albums!

Und in dieser Tonart geht es weiter. Natürlich sind hie und da ein paar Langatmigkeiten vorhanden, die aber durch die grandiose Vorstellungen aller Beteiligten mehr als deutlich ausgemerzt werden können. Übrig bleibt ein Album mit komischem Titel, das man sich unendlich oft anhören könnte und trotzdem nicht genug bekommt!

Und genau so soll es sein! Es lebe Ayreon...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großes Kino, 5. März 2008
Rezension bezieht sich auf: 01011001 (Audio CD)
Ich kann zu dem Album entweder einen detaillierten Roman schreiben oder mich relativ kurz fassen. Aus diversen Gründen habe ich mich für die Kurzfassung entschieden: 01011001 ist die Zusammenfassung aller Alben (Actual Fantasy ausgenommen) die Arjen Lucassen unter dem Banner Ayreon veröffentlicht hat. Die Geschichte schlägt einen Bogen vom ersten Album Final Experiment über Into the Electric Castle und die Universal Migrator Alben bis hin zur Human Equation, und das kann man sowohl in den Texten als auch in der Musik verfolgen. Ein wunderbares Album, das mit Age of Shadows vom ersten Maschinenknarzen an in den Bann zieht, vom kurz drauf einsetzenden Gitarrenriff an Druck macht ohne dabei die ruhigen und sphärischen Momente zu vergessen, die im gleichen Stück mit We Are Forever bzw anschließend in Comatose einsetzen. So hält sich das gesamte Album über Melodie, Atmohsphäre und Härte die Balance mit kleinen Experimenten im Vergleich zum bisherigen Ayreon Sound, wohl bewusst auf Evolution statt Revolution setzend. Da das hier eine Zusammenfassung des bisherigen Schaffens ist, sollte man bewusst sein, hier steht Ayreon drauf, da ist Ayreon drin. Und wie. Für mich hat dieses Jahr großartig begonnen mit der Veröffentlichung dieses Albums...
Am besten genießt man das Album von A bis Z, von der ersten bis zur letzten Sekunde am Stück - sollte man aber doch mal nach einzelnen Tracks dürsten, würde ich als Anspieltips Connect the Dots, das erste über 10-minütige Stück Age of Shadows (inkl. We are Forever), Liquid Eternity, Ride the Comet oder auch Unnatural Selection empfehlen.

Arjen hat auf diesem Album eine Schar Sänger versammelt die er wie gewohnt zu Hochleistungen anspornt, seien es etablierte Weltstars wie Anneke van Giersbergen (Gänsehaut), Jorn Lande, Jonas Renkse, Hansi Kürsch, Steve Lee oder auch Floor Jansen oder junge Talente wie Marjan Welman und Wudstick.

Ein großartiges Album also, was allerdings einige Durchläufe braucht bis man die vielen kleinen Dinge bemerkt, wenn man vom großen Eindruck erstmal überwältigt scheint, weil es doch "massiv" erscheint was auf den Hörer einprasselt.

Für mich klare 5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen und noch 5 Sterne für eine 5.1-Surround-Sound-Version!, 3. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: 01011001 (Audio CD)
Diese wunderbare Musik trifft meinen Geschmack.

Dem Stöbern in anderen Rezensionen sei Dank, dass ich auf diese CD gestoßen bin.
Würdiger Prog ohne Ausfall - ähnlich Pendragon, Blackfield, Riverside, ...
Ab und an eine bischen düsterer/härter ;-)
(Evtl. sind hier mehrere Durchläufe nötig, bis es richtig zündet.)

Und somit möchte ich mich den 5* Rezensionen gern anschließen und zusätzlich an die Producer appellieren eine Surround-Sound-DVD-Version rauszubringen.

Alle "Gleichgesinnte" können hier dazu gern ihre Zustimmung voten!
Vielleich werden wir ja früher oder später erhört :-)

PS/Empfehlung 5.1-Musik*:
--------------------------
Achtung Suchtgefahr! Wer folgende 5.1-Scheiben auf einer guten 5.1-Anlage gehört
hat, dürfte bestätigen können "was für ein Hörgenuss/-erlebnis" dies ist.
Ein Unterschied zur einfachen Stereo-CD wie Tag und Nacht!!!
Seit der DVD "Jean Michel Jarre - Live in China" (die wohl beste dts/THX-Referenz)
bin ich um diesen ultimativen Eindruck reicher,
aber auch (um die vielen Euronen der neuen 5.1-Scheiben) ärmer :-)

Album
*Alan Parsons - On Air (dts)
*Depeche Mode - alle Alben (Remastered / Hybrid-SACD + DVD)
*Enigma - A Posteriori (DVD)
*Genesis - alle Alben 1970-1998 (Remastered / Hybrid-SACDs + DVDs) Box Sets
*Herbert Grönemeyer - Album 12 (Special Edition CD + DVD in 5.1. Surround-Sound)
*Jean Michel Jarre - Aero (DVD)
*Mike Oldfield - Hergest Ridge / Ommadawn

Konzert/Live
*Eagles - Farewell I Tour: Live from Melbourne (DVD)
*Genesis - When in Rome/Come Rain Or Shine - Live 2007 (DVD)
*Jean Michel Jarre - Jarre in China (DVD)
*Loreena McKennitt - Nights From The Alhambra (DVD)
*Mike Oldfield - Tubular Bells 2 & 3 live (DVD)
*Phil-Collins - Finally ... The first Farewell Tour 2004 (DVD)
*Schiller - Tagtraum live 2006 / Atemlos live 2010 (DVD)

Wer sich ebenso mehr "gute Surround-Musik" wünscht, sollte überall dazu Empfehlungen
aussprechen - wieder und immer wieder -
bis es die Musikindustrie erreicht und wir zukünftig immer zwischen den Formaten
CD2.0/DVD5.1/BD eines Künstlers wählen können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

01011001
01011001 von Ayreon (Audio CD - 2009)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen