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Kundenrezensionen

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am 8. August 2007
Viel Zeit ist vergangen bis Symphony X nach ihrem grandiosen Opus "The odyssey" ein neues Album heraus gebracht haben. Das Veröffentlichungsdatum wurde zum Ärger der Fans immer wieder verschoben und die Erwartungen der Hörer wurden dadurch immer höher, was der Band natürlich einen gewissen Druck auferlegt hat, den sie aber mit dieser Platte meisterlich bewältigt haben!

"Paradise lost" ist ein absolut tolles Metal-Album geworden, das sowohl die Anhänger aus dem Progressive-Bereich als auch die Power-/Trash-Metal-Fans anziehen wird! Diese CD beinhaltet eine gesunde Mischung aus jeglicher Metal-Richtung! Das Intro "Oculus ex inferni" startet majestätisch und gibt die Marschrichtung vor: keine freundlichen Melodien, sondern beinharte Trash-Riffs, denen es aber nie an Eingängigkeit fehlt. Der Einsteiger stimmt einen so richtig auf das Kommende ein. "Set the world on fire" beginnt mit einem harten Riff und der rauen Stimme Allens, geht aber dann in einen sehr eingängigen, fast zu freundlichen Refrain über, der aber gänzlich überzeugen kann.

Im darauf folgenden "Domination" wird dann die Trash-Keule ausgepackt und alles rund herum in den Boden gestampft. Wiederum überrascht mich die Stimmenvielfalt, die Russel Allen an den Tag legt. Dieser Mann könnte wahrscheinlich bei jeder Metal-Band hinter dem Mikrofon stehen und würde überall gut aussehen und vor allem klingen! Bei "The serpents kiss" wird dann die Handbremse wieder ein wenig angezogen, trotzdem bleibt man der härteren Linie treu. Als dann der Titeltrack ertönt, der gleichzeitig die obligatorische Ballade ist, hört man schon, dass es sich hierbei um etwas Großes handelt. "Paradise lost" mutiert zum wahrscheinlich stärksten Song der Platte und kann mit den Tempowechseln und den wirklich hervorragenden Vocals absolut überzeugen!!!

Mit "Eve of seduction" und "Seven" werden die Power-Metal-Fans ihre helle Freude haben und auch die abschließenden "The sacrifice" und vor allem die starke Rausschmeißer-Ballade "Revelation" zeigen noch einmal, wie vielfältig Symphony X sein können und dass sie zurecht zu den beliebtesten Prog-Künstlern unserer Zeit gehören! "The walls of Babylon", das ich vorhin ausgelassen habe, bringt noch ein wenig den Orient ins heimische Wohnzimmer. Dem Song fehlt es aber leider ein wenig an Eingängigkeit und ist somit wahrscheinlich das schlechteste Stück der Platte; kann aber immer noch überzeugen!

Wie man sieht, ist "Paradise lost" für mich ein Hammer-Album geworden, sodass sich die viele Zeit, die in dieses Album investiert wurde wenigstens gelohnt hat. Bandleader Michael Romeo zeigt wiederum, dass ihm die Ideen wohl nie ausgehen werden und über das Talent eines Russel Allen müssen wir hier wohl keine unnötigen Worte verlieren. Zusammenfassend gesagt ist "Paradise lost" mit Sicherheit eines der stärksten Metal-Alben aus 2007!
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am 12. Juni 2007
Hier liegt sie nun also, nach 4 langen Jahren des wartens, die neue Symphony X - Paradise Lost -. Nach einem ansprechenden Intro "Oculus ex inferni" geht es gleich los mit dem sehr thrashigen "Set the world on fire" und dann folgt ein Paukenschlag nach dem anderen.

Ähnlich wie schon auf der "The Odyssey"-Scheibe gehen die Xer wieder den härteren Weg zwischen Power/Prog und Thrash-Metal wobei Russel Allen's Stimme über allen thront - Göttlich - ! Den ein oder anderen Lauf die Tonleiter rauf bzw. runter kommt einen sicher bekannt vor, aber wo S.X draufsteht ist halt auch S.X drin. Hervorzuheben neben dem sehr druckvollen und transparenten Sound ist noch der Song Nr.6 "Eve of seduction" das einen mit seinem fast fröhlichen Powermetal-Riff sofort in seinen Bann zieht sowie das überlange Opus "Paradise Lost". Mein Fazit: Mit eines der besten Symphony X Alben ever. PFICHTKAUF !!!
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am 9. Juni 2007
Ich hasse den Spruch "Was lange währt, wird endlich gut", weil er meistens nicht zutrifft. Zum Glück tut er dies jedoch auf das neue Symphony X-Album "Paradise Lost". Ewig haben wir drauf warten müssen, andauernd wurde es verschoben wegen Krankheit und sonstiger unglücklicher Umstände und Pannen, doch nun, nach fünf Jahren, ist es endlich da.

Und natürlich warte ich lieber länger auf eine qualitativ hochwertige Scheibe, als dass ich jedes Jahr eine vorgesetzt kriege, von der die Hälfte der Stücke Mist ist.

Man muss sich jedenfalls fragen, wie Symphony X es schaffen, jedes Mal nicht viel zu verändern, ihrem Stil so treu zu bleiben wie kaum eine andere Prog-Band und dennoch ein Hammeralbum nach dem anderen herauszuhauen - einfach unfassbar!

Was dieses Mal verändert wurde, ist vor allem der noch ein Stück weiter nach oben geschraubte Härtegrad. Russell Allen singt aggressiv wie noch nie, wie beispielsweise bei dem mit einem phantastischen Main-Riff ausgestatteten "Domination" oder in der Strophe des Openers "Set The World On Fire", der ein typischer Symphony X-Song und ein gutes repräsentatives Beispiel für das heutige Gesicht der Amerikaner ist: Eine beinharte, kompromisslose Strophe und ein Chorus und Soli, wie nur die Jungs aus New Jersey sie bringen können. Und doch ist es nicht langweilig - wie zum Teufel machen die das nur?...

Genauso das herrliche Titelstück: Es klingt stark nach "Accolade" und anderen ruhigen Momenten der Klassik-Progger, und trotzdem ist es weit davon entfernt, eine Selbstkopie zu sein.

Aber Symphony X verstanden es ohnehin schon immer, die herrlichsten Balladen zu schreiben - in diesem Punkt beispielsweise sind sie ihren Kollegen von Dream Theater klar voraus.

Insgesamt jedoch dominiert allerdings wie erwähnt eher gnadenlose Härte, die opulenten Keyboardteppiche aus Zeiten von "V" sind endgültig Vergangenheit, langsam, aber sicher hat sich die Gruppe in eine kompaktere Richtung mit Power-Metal-Schlagseite verändert, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Dank durch die Band großartiger Riffs und Refrains (sei es das ebenfalls nach typischen Symphony X klingende "Seven", "The Serpent's Kiss", "Eve Of Seduction" oder die schon erwähnten "Set The World On Fire" oder "Domination") steht der Band die Härte und Düsternis ebenso wie damals das Bombastische. Überhaupt interessant zu sehen, dass viele Bands der Prog-Szene sich in eine härtere Richtung entwickeln oder entwickelt haben: Porcupine Tree, Dream Theater, Evergrey, Symphony X...

Doch um auf vorliegende Scheibe zurückzukommen: Die Highlights bilden für mich das grandiose "Walls Of Babylon" (sehr düster, komplex und sogar mit Gothic-ähnlichen Voices und Chören ausgestattet) und natürlich der abschließende Track "Revelation - Divus Pennae Ex Tragoedia", bei dem es noch einmal richtig zur Sache geht und alle Register gezogen werden.

Fazit: Symphony X sind also noch düsterer und härter, bleiben jedoch Symphony X. Russell Allen singt teilweise sehr rauh, zeigt aber nach wie ebenso, was er in der Höhe draufhat. Ich hoffe natürlich, dass es bis zum nächsten Album nicht wieder so lange dauert, freue mich aber zunächst mal über eine tolle Platte, die mit Sicherheit eines der Highlights des Jahres sein dürfte. - Außerdem kriege ich schon weiche Knie, wenn ich an die Ankündigung denke, dass Dream Theater und Symphony X zusammen auf Tour wollen. - Bitte auch in Deutschland!
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Symphony X ist eine Progressive-Metal-Band aus New Jersey, die 1994 von dem Gitarristen Michael Romeo gegründet wurde.
Symphony X ist eine Progressive-Metal-Band aus New Jersey, die 1994 von dem Gitarristen Michael Romeo gegründet wurde.
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am 3. August 2007
Fünf Jahre haben sie gebraucht für ihr insgesamt achtes Studioalbum, SYMPHONY X, jene schon seit Ewigkeiten als gemeinhin Underground Tipp gehandelte Prog Metal Ikone aus den Staaten rund um die beiden Hauptprotagonisten Michael Romeo (g.) und Russell Allen (v.). Während Frontmann Allen in diesen fünf Jahren quasi omni-präsent unterwegs war (Soloalbum, zwei Scheiben zusammen mit Jorn Lande), gönnten sich die restlichen Bandmitglieder, auch ob der Morbus Crohn Erkrankung von Basser Mike LePond, mehr oder minder eine Auszeit, sieht man davon ab, dass Michael Romeo zumindest Solitechnisch bei EIDOLON ein Lebenszeichen von sich gab.

Ehrlich gesagt, eine derart triumphale Rückkehr hätte ich SYMPHONY X nicht zugetraut, doch an Paradise Lost" stimmt von vorne bis hinten nahezu alles, angefangen vom grenzgenialen Coverartwork, für welches Warren Flanagan (manchen vielleicht durch seine visuellen Science Fiction Umsetzungen in den Filmen Blade", I-Robot" oder X-Men" bekannt) zuständig zeichnet, über die ungemein klare und druckvolle Produktion, bis zu den insgesamt zehn Songs!

Nach dem düster, futuristisch anmutenden Intro namens Oculus Ex Inferni" überraschen die Tracks Set the World on Fire" und Domination" gleich einmal mit reichlich Prog-Thrash Anleihen, die neben einem bretthart agierenden Michael Romeo, auch beweisen, dass Russell Allen noch immer dann am Besten ist, wenn er seine markante Powerröhre adäquat einsetzen darf oder muss. Die in den beiden semi-Openern zu Tage getretenen Thrashanleihen werden auch auf Albumdistanz immer wieder aus dem Köcher geholt, obschon gerade die Mammutstücke - The Walls of Babylon" (mit herrlichen, orientalischen Einflüssen versehene Progmetal Pretiose) und das abschließende Revelation (Divus Pennae Ex Tragoedia)" bewusst (oder nicht,?) gerade jene Klientel bedient, die auch schon Prachtalben der Sorte "The Odyssey" (2002) oder "The Divine Wings Of Tragedy" (1997) als Kunstwerke im Allgemeinen schätzen gelernt haben. Ja und dann ist da noch der Titeltrack, hier gelang den Amerikanern das, was man gemeiniglich als Jahrhunderttrack zu titulieren pflegt. Eine von Romeo schlicht und absolut songdienlich begleitete, teils balladesk geführte sechsminütige Berg- und Talfahrt der Gefühle, mit einem Russell Allen, der neben ungeheurer Gänsehaut, auch für die Ein oder Andere heruntergeklappte Kinnlade sorgt - selten wurde Emotion so songdienlich und atemberaubend auf einem Silberling verewigt!

Wäre da das nicht ganz stimmig und daher auch ein klein wenig deplatzierte The Sacrifice" aufs Album gerutscht, hätte sich Paradise Lost" ohne Diskussion die Höchstnote verdient, aber in diesem Fall sind SYMPHONY X wohl - wieder einmal - an ihren selbst auferlegten hohen Erwartungen minimal gescheitert, wobei das ändert absolut nichts an der Tatsache, dass Paradise Lost" DAS Prog-Metal Highlight 2007 markiert, wenn nicht sogar als jenes Album zu nennen sein wird, wenn es um den Longplayer des hiesigen Jahres geht.
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am 10. Juli 2007
Überraschung! Mit ihrem siebten Studioalbum überrumpeln Symphony X die progressive Metalwelt mit einem selten erlebten Härtegrad, der gleichzeitig den gesamten Sound der Amis beeinflusst. Schon das Intro OCULUS EX INFERNI empfängt den in Ehrfurcht erstarrten Hörer mit dramatischem Orchester-Bombast und vereinzelten unheilschwangeren Goth-Chören. Dunkel eingefärbte, monumentale Atmosphären ziehen sich dann auch durch die gesamten 60:66 (!) Minuten von "Paradise Lost". Zahlreiche Thrash-Einlagen und ein voller Inbrunst shoutender Russel Allen sorgen für mehr Aggressivität denn je. Zart besaitet waren Symphony X ohnehin nie, man denke nur an Songs wie "Eyes of Medusa" oder "Inferno (Unleash the Fire)". Im Verhältnis zu den ruhigeren Tönen haben die brachial-gewaltigen aber merklich an Spielzeit hinzugewonnen. Zeit zum Durchschnaufen bieten noch die anmutvollen Power-Balladen THE SACRIFICE und PARADISE LOST, das leicht an das große "The Accolade" erinnert. Ansonsten geben eher schwermetallische Nummern den Ton an, seien es Up-Tempo-Stücke wie EVE OF SEDUCTION und SEVEN oder der Angstmacher DOMINATION, der das mit Abstand härteste Material in der bisherigen Bandgeschichte darstellt. Aber keine Sorge - Symphony X haben trotz härteren und dunkleren Gewandes nichts von ihrer Brillanz in Technik, Klang und Songwriting eingebüßt. Michael Romeo und Michael Pinnella frönen nach wie vor ihrer Vorliebe für neo-barocke Klänge und Harmonien. Das wird schon beim Opener SET THE WORLD ON FIRE deutlich. Und auch die majestätischen Gesangsmelodien und begnadeten Solo-Duelle lassen da nicht lange auf sich warten. Trotz des dichten, düster Bass-betonten Metal-Sounds bleiben alle unzähligen Details klar hörbar. In etlichen mehrminütigen Instrumentalstrecken wird erwartungsgemäß deutlich, dass die wohl versiertesten High-Tech-Feinmechaniker neben Dream Theater am Werk sind. Und das wie immer ohne sich von jenem Genre-Krösus sonderlich beeinflussen zu lassen - eine wahre Seltenheit in diesem Business. Klar gibt es auch hier raffinierte Parallelbewegungen zwischen Keyboard und Gitarre, überirdisches Gefrickel und ebenso unaufdringliche wie geniale Rhythmuswechsel. Genau so könnte das Riff von SERPENT'S KISS von Judas Priest und das zu Beginn von REVELATION von Jag Panzer stammen. Eines haben alle Referenzen aber gemein: nach ein paar Takten sind sie wieder vorbei. Denn ständig entwickeln sich die Songs weiter, überraschen mit ungeahnten Facetten, wenn plötzlich inmitten drängender, ultraharter Abschnitte so manche atmosphärische Aufhellung für überraschende Gänsehaut-Momente sorgt, Wiedererkennungsmerkmale inklusive. Nicht dabei ist dieses Mal ein Riesen-Epos im Stile von "The Odyssey". Dafür überschreitet das wunderbare THE WALLS OF BABYLON, einer der Höhepunkte des Albums, dank eines 3-minütigen Instrumental-Intros locker die 8-Minuten-Marke. Und das dramatische Finale REVELATION dauert mehr als 9 Minuten lang. An dessen Schluss zitiert Michael Romeo plötzlich das Gitarrenthema von "The Divine Wings of Tragedy". Genau so, nur auf Latein, lautet schließlich auch der Untertitel des letzten Stückes: DIVUS PENNAE EX TRAGOEDIA. Tatsächlich ist das ganze Album eine Art Fortsetzung des Band-Klassikers aus dem Jahr 1997 - es geht erneut um die Vertreibung aus dem Paradies, aber viel, viel düsterer. Alles in allem ist "Paradise Lost" eine überzeugende Weiterentwicklung der Band, die sich in fast allen Bereichen erstaunlich verändert hat - deutlich mehr als mit dem Vorgängeralbum "The Odyssey" (2002) - und doch ihre Trademarks niemals über Bord wirft. Das 5 Jahre lange Warten, bedingt u.a. durch gesundheitliche Probleme von Bassist Michael Lepond und die ungeplante Teilnahme an der Gigantour zusammen mit Dream Theater und Megadeth, hat sich also gelohnt.

Nur die "Special Edition" sollte man sich verkneifen. 55 Minuten lang dauern die 10 Livevideos von weltweiten Gigs auf der Bonus-DVD. Meist hat eine Minikamera auf einem Stativ hinter dem Zuschauerraum oder seitlich auf der Bühne gestanden. Bild: ungenügend, Ton: Folter. Als eingefleischter Fan nimmt man Qualitäts-Einbußen bei Bootlegs in Kauf. Das hier ist aber eine Frechheit. Unmöglich, sich auch nur einen einzigen Song bis zum Schluss anzutun...
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Januar 2008
5 lange Jahre nach "The Odyssey" kam in 2007 endlich "Paradise Lost" auf den Markt. Im Vorfeld war schon so einiges zu lesen gewesen. Das neue Album sollte das härteste und (natürlich) das beste der Bandgeschichte werden. Eins vorweg, "Paradise Lost" ist tatsächlich die härteste Platte der Mannen um Russell Allen (Vocals) und Michael Romeo (Guitars) geworden.

Zu den Songs:
Oculus ex inferni: Zu Beginn ein wirklich tolles Instrumental. Total bombastisch und könnte die Musik zu einem Fantasyfilm sein.
Set the world on fire: Schnell, hart, tolle Melodie, was für ein Song! Könnte ein Top 5-Lied der Gruppe werden.
Domination: Hier habe ich etwas Probleme. Russell kotzt mehr als dass er singt. Die Gitarren runtergestimmt, sehr thrashig das Ganze.
Serpent`s kiss: Auch hier geht es wieder sehr `kräftig` zur Sache, aber tolle Melodieführung. Neben Michael Romeo kann immer wieder der andere Michael (Pinella) an den Keyboards voll überzeugen.
Paradise lost: Beim Titelstück werden Anfangs mal ruhigere Töne angeschlagen. Wieder zeigt Herr Pinella, dass er ganz, ganz stark an den Tasteninstrumenten ist. Und wunderschöne Melodie und Gesang von Sir Russell.
Eve of seduction: Jetzt wird wieder Gas gegeben. Herr Romeo braucht sich nicht hinter Yngwie Malmsteen oder anderen Supergitarristen zu verstecken, er ist selber einer.
The walls of Babylon: Immer wieder ein beliebtes Thema, die Mauern und Tore von Babylon. Man fühlt sich hier wirklich 2600 Jahre zurückversetzt. Auch der Drummer und der Bassist werken auf ganz hohem Niveau.
Seven: Song Nr. 8 heißt hier `Seven`. Meine Herren, was zaubert M. Romeo! Und die anderen Bandmitglieder halten dagegen.
The sacrifice: Fängt zur Abwechslung mal wieder ruhig an und wird auch kaum härter. Hier kommt die Stimme von Russell wieder voll zur Geltung.
Revelation (Divus pennae es tragoedia): Beim letzten Opus wird wieder alles reingelegt, was die Gruppe vorhält. Ganz, ganz stark!

"Paradise Lost" wird wohl nichts sein für reine Prog-Fans, die Kost ist teilweise sehr hart, fast schon thrashig. Aber die Gruppe agiert auf unglaublich hohem musikalischem Niveau und hat (fast) Dream Theater erreicht. Insgesamt sind SX aber dann doch nicht so frickelig wie die genannten Kollegen. Im direkten Vergleich würde ich "Paradise Lost" vielleicht sogar "Systematic Chaos" vorziehen. Somit ganz klare 5 Sterne für SX.
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am 27. August 2007
Als "altgedienter" Fan von Symphony X seit dem Divine Wings of Tragedy Album wurde dieses Album natürlich sofort nach seiner Veröffentlichung ein Teil meiner CD-Sammlung.

Erster Durchlauf....erst nach dem sechsten Track Eve of Seduction komme ich wieder in dieser Welt an, so umgepustet haben mich die gehörten Songs, die fast schon ungewohnt griffig und eingängig daher kommen und dennoch eindeutig Symphony X sind.
The Walls of Babylon und Seven wollen sich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht so recht erschließen und gefallen erstmal weniger. Dafür winken Sacrifice und der Endtrack Revelation wieder mit einem genialen Ende, welches einen mit (wenn man Symphony X kennt) vertrauten und dennoch um frische Elemente erweiterten Klängen aus dem Album entlässt.

Nach einigen Durchläufen macht sich dann erstmal ein wenig Ernüchterung darüber breit, dass das Album natürlich kein zweites "V - The New Mythology Suite" geworden ist und die Songs recht straight wirken. Aber es ist nunmal kein Konzeptalbum und demnach steht mehr oder weniger jeder Song für sich. Nachdem dieser Umstand akzeptiert wurde, ist der Weg dann wieder offen, das Album einfach nur zu genießen.

Seitdem wächst es mit jedem Durchlauf noch ein Stückchen mehr, während sich langsam immer mehr Feinheiten herauskristallisieren. Das Album macht einfach Spaß und ist in der Rückschau auch wieder melodischer und nachvollziehbarer geworden als manche Stücke von The Odyssey.

Was die Bonus-DVD angeht - die Qualität ist tatsächlich stellenweise nicht auszuhalten. Doch das es sich nur um sehr rohe Hobbyaufnahmen handeln würde war vorher bekannt und wird auch auf der Hülle angekündigt. Dafür entschädigt die coole Designer-Hülle der Special Edition voll und ganz!

Was die Produktion und den angeblichen Schnitzer bei Domination, Minute 4:51 angeht....diese Pause ist natürlich (wie bereits vorher woanders erwähnt) ein absichtlicher Break und so gewollt (sonst würden Symphony X das ja live auch falsch spielen :-D ) - in Anlehnung an den ersten Teil des Songs (bei ca. 0:46), bei dem ein ähnlicher Break schon einmal vorkommt, ist dieser nur etwas unvermittelter und spielt mit den Erwartungen des Hörers, nur um dann plötzlich und unerwartet aufgelöst zu werden.

Dieses Album hat jedenfalls meine Erwartungen an ein neues Symphony X Album voll erfüllt und das meine ich gerade weil sie nicht versuchen einfach nur genau das Gleiche zu machen, was sie schon einmal gemacht haben, sondern sie neue Ideen und Gangarten entwickeln, bei denen dennoch die alten Traditionen und der eigene Stil nicht verloren gehen.

Ich freue mich schon auf das Live-Konzert mit Dream Theater (auch wenn ich aufgrund deren letztem Output eigentlich lieber Symphony X als Headliner haben würde ;) ) und hoffe mal, dass es bis zum nächsten Album nicht wieder 5 Jahre dauert....
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am 19. Oktober 2007
So hier ist es also, das neue Album der Prog-Metaller von Symphony X. Was darf man von so einer Band im neuen Album denn alles so erwarten:

Super Instrumentalarbeit: Ja
Sehr guter Gesang: Ja
Super Songwriting: Eher nicht (Symphony X eben)
Hörgenuss: Garantiert

OK, man merkt schon, dass den Herren langsam die Ideen beim Songwriting ausgehen, aber das macht ja die gewohnt solide Instrumentalarbeit mehr als wett. Es macht Spaß sich die Lieder anzuhören, auch wenn alles so klingt, als wäre es schon einmal auf einem der Vorgängerarbeiten verarbeitet worden.

Die Special Edition dieser CD kommt noch mit einer so genannten "Bonus DVD" daher und obwohl noch auf der Rückseite gewarnt wird "The quality of some is better than others" entschuldigt das nicht die Qualität der einzelnen Videos. Sound- und Bildqualität lassen vermissen und es handelt sich eher um private Aufnahmen als um professionell mitgeschnittene Auftritte. Einen Aufpreis rechtfertigt diese DVD definitiv nicht.

FAZIT: "Paradise Lost" ist ein solides Album, dass allen Jüngern des Progressiven Schwermetalls nahe zulegen ist. Es ist insgesamt etwas düsterer als alle vorherigen Alben, was der Qualität aber keinen Abbruch tut. Die Spiecial Edition mit DVD kann man sich sparen (gründe siehe oben). Deshalb: Normale CD kaufen und abrocken, das langt auch.
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am 31. Mai 2007
Was SYMPHONY X hier abliefern ist sagenhaft und meisterlich.Es ist ja nicht so,daß die Herren Romeo und Co. jemals was Schwaches abgeliefert haben,aber dieses neue Album stellt für mich die Spitze des Eisberges dar.Was sich auf dem schon genialen Vorgänger "The Odyssee" abzeichnete,wird hier noch mehr ausgelebt,das heißt,die härtere Gangart wird hier teilweise zum Thrash,aber liebe Prog-Fans,SymphonyX wären nicht Meister ihrer Klasse,denn sie verpacken diese neue Härte so geschickt,daß es unweigerlich nach ihnen selbst klingt.Genau das gefällt mir an dieser Band,andere Prog-Metal Bands verlieren sich in softem Gedudel und endlosen undurchsichtigen Solo-Passagen,aber man kann auch musikalisches perfektes Können mit ordenlicher Härte und Speed rüberbringen,und dies kann im Moment in der Form nur SYMPHONY X! Hört Euch Track 8 und Ihr versteht was ich meine....Absolutes KILLER ALBUm!
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