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5.0 von 5 Sternen Allen und Romeo rocken wieder alles in Grund und Boden!!!
Viel Zeit ist vergangen bis Symphony X nach ihrem grandiosen Opus "The odyssey" ein neues Album heraus gebracht haben. Das Veröffentlichungsdatum wurde zum Ärger der Fans immer wieder verschoben und die Erwartungen der Hörer wurden dadurch immer höher, was der Band natürlich einen gewissen Druck auferlegt hat, den sie aber mit dieser Platte...
Veröffentlicht am 8. August 2007 von Mathias Klammer

versus
3 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Musik top, inhaltlich fragwürdig...
Über die musikalischen Qualitäten von Symphony X sind sich wohl alle hier klar. Schade, dass das Album sich einer solch düsteren Thematik zuwendet. Wenig Lebensfreude, viel Hass, Wut, Trauer, Frust, Enttäuschung. Dabei bietet John Miltons "Das verlorene Paradies", welches Romero als Grundlage für sein Konzeptalbum diente, soviel mehr...
Veröffentlicht am 2. Juli 2007 von Watch out for


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allen und Romeo rocken wieder alles in Grund und Boden!!!, 8. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Paradise Lost (Audio CD)
Viel Zeit ist vergangen bis Symphony X nach ihrem grandiosen Opus "The odyssey" ein neues Album heraus gebracht haben. Das Veröffentlichungsdatum wurde zum Ärger der Fans immer wieder verschoben und die Erwartungen der Hörer wurden dadurch immer höher, was der Band natürlich einen gewissen Druck auferlegt hat, den sie aber mit dieser Platte meisterlich bewältigt haben!

"Paradise lost" ist ein absolut tolles Metal-Album geworden, das sowohl die Anhänger aus dem Progressive-Bereich als auch die Power-/Trash-Metal-Fans anziehen wird! Diese CD beinhaltet eine gesunde Mischung aus jeglicher Metal-Richtung! Das Intro "Oculus ex inferni" startet majestätisch und gibt die Marschrichtung vor: keine freundlichen Melodien, sondern beinharte Trash-Riffs, denen es aber nie an Eingängigkeit fehlt. Der Einsteiger stimmt einen so richtig auf das Kommende ein. "Set the world on fire" beginnt mit einem harten Riff und der rauen Stimme Allens, geht aber dann in einen sehr eingängigen, fast zu freundlichen Refrain über, der aber gänzlich überzeugen kann.

Im darauf folgenden "Domination" wird dann die Trash-Keule ausgepackt und alles rund herum in den Boden gestampft. Wiederum überrascht mich die Stimmenvielfalt, die Russel Allen an den Tag legt. Dieser Mann könnte wahrscheinlich bei jeder Metal-Band hinter dem Mikrofon stehen und würde überall gut aussehen und vor allem klingen! Bei "The serpents kiss" wird dann die Handbremse wieder ein wenig angezogen, trotzdem bleibt man der härteren Linie treu. Als dann der Titeltrack ertönt, der gleichzeitig die obligatorische Ballade ist, hört man schon, dass es sich hierbei um etwas Großes handelt. "Paradise lost" mutiert zum wahrscheinlich stärksten Song der Platte und kann mit den Tempowechseln und den wirklich hervorragenden Vocals absolut überzeugen!!!

Mit "Eve of seduction" und "Seven" werden die Power-Metal-Fans ihre helle Freude haben und auch die abschließenden "The sacrifice" und vor allem die starke Rausschmeißer-Ballade "Revelation" zeigen noch einmal, wie vielfältig Symphony X sein können und dass sie zurecht zu den beliebtesten Prog-Künstlern unserer Zeit gehören! "The walls of Babylon", das ich vorhin ausgelassen habe, bringt noch ein wenig den Orient ins heimische Wohnzimmer. Dem Song fehlt es aber leider ein wenig an Eingängigkeit und ist somit wahrscheinlich das schlechteste Stück der Platte; kann aber immer noch überzeugen!

Wie man sieht, ist "Paradise lost" für mich ein Hammer-Album geworden, sodass sich die viele Zeit, die in dieses Album investiert wurde wenigstens gelohnt hat. Bandleader Michael Romeo zeigt wiederum, dass ihm die Ideen wohl nie ausgehen werden und über das Talent eines Russel Allen müssen wir hier wohl keine unnötigen Worte verlieren. Zusammenfassend gesagt ist "Paradise lost" mit Sicherheit eines der stärksten Metal-Alben aus 2007!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wahnsinn!, 3. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Paradise Lost (Audio CD)
Fünf Jahre haben sie gebraucht für ihr insgesamt achtes Studioalbum, SYMPHONY X, jene schon seit Ewigkeiten als gemeinhin Underground Tipp gehandelte Prog Metal Ikone aus den Staaten rund um die beiden Hauptprotagonisten Michael Romeo (g.) und Russell Allen (v.). Während Frontmann Allen in diesen fünf Jahren quasi omni-präsent unterwegs war (Soloalbum, zwei Scheiben zusammen mit Jorn Lande), gönnten sich die restlichen Bandmitglieder, auch ob der Morbus Crohn Erkrankung von Basser Mike LePond, mehr oder minder eine Auszeit, sieht man davon ab, dass Michael Romeo zumindest Solitechnisch bei EIDOLON ein Lebenszeichen von sich gab.

Ehrlich gesagt, eine derart triumphale Rückkehr hätte ich SYMPHONY X nicht zugetraut, doch an Paradise Lost" stimmt von vorne bis hinten nahezu alles, angefangen vom grenzgenialen Coverartwork, für welches Warren Flanagan (manchen vielleicht durch seine visuellen Science Fiction Umsetzungen in den Filmen Blade", I-Robot" oder X-Men" bekannt) zuständig zeichnet, über die ungemein klare und druckvolle Produktion, bis zu den insgesamt zehn Songs!

Nach dem düster, futuristisch anmutenden Intro namens Oculus Ex Inferni" überraschen die Tracks Set the World on Fire" und Domination" gleich einmal mit reichlich Prog-Thrash Anleihen, die neben einem bretthart agierenden Michael Romeo, auch beweisen, dass Russell Allen noch immer dann am Besten ist, wenn er seine markante Powerröhre adäquat einsetzen darf oder muss. Die in den beiden semi-Openern zu Tage getretenen Thrashanleihen werden auch auf Albumdistanz immer wieder aus dem Köcher geholt, obschon gerade die Mammutstücke - The Walls of Babylon" (mit herrlichen, orientalischen Einflüssen versehene Progmetal Pretiose) und das abschließende Revelation (Divus Pennae Ex Tragoedia)" bewusst (oder nicht,?) gerade jene Klientel bedient, die auch schon Prachtalben der Sorte "The Odyssey" (2002) oder "The Divine Wings Of Tragedy" (1997) als Kunstwerke im Allgemeinen schätzen gelernt haben. Ja und dann ist da noch der Titeltrack, hier gelang den Amerikanern das, was man gemeiniglich als Jahrhunderttrack zu titulieren pflegt. Eine von Romeo schlicht und absolut songdienlich begleitete, teils balladesk geführte sechsminütige Berg- und Talfahrt der Gefühle, mit einem Russell Allen, der neben ungeheurer Gänsehaut, auch für die Ein oder Andere heruntergeklappte Kinnlade sorgt - selten wurde Emotion so songdienlich und atemberaubend auf einem Silberling verewigt!

Wäre da das nicht ganz stimmig und daher auch ein klein wenig deplatzierte The Sacrifice" aufs Album gerutscht, hätte sich Paradise Lost" ohne Diskussion die Höchstnote verdient, aber in diesem Fall sind SYMPHONY X wohl - wieder einmal - an ihren selbst auferlegten hohen Erwartungen minimal gescheitert, wobei das ändert absolut nichts an der Tatsache, dass Paradise Lost" DAS Prog-Metal Highlight 2007 markiert, wenn nicht sogar als jenes Album zu nennen sein wird, wenn es um den Longplayer des hiesigen Jahres geht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradisische Zustände bei SX, 19. Januar 2008
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Paradise Lost (Audio CD)
5 lange Jahre nach "The Odyssey" kam in 2007 endlich "Paradise Lost" auf den Markt. Im Vorfeld war schon so einiges zu lesen gewesen. Das neue Album sollte das härteste und (natürlich) das beste der Bandgeschichte werden. Eins vorweg, "Paradise Lost" ist tatsächlich die härteste Platte der Mannen um Russell Allen (Vocals) und Michael Romeo (Guitars) geworden.

Zu den Songs:
Oculus ex inferni: Zu Beginn ein wirklich tolles Instrumental. Total bombastisch und könnte die Musik zu einem Fantasyfilm sein.
Set the world on fire: Schnell, hart, tolle Melodie, was für ein Song! Könnte ein Top 5-Lied der Gruppe werden.
Domination: Hier habe ich etwas Probleme. Russell kotzt mehr als dass er singt. Die Gitarren runtergestimmt, sehr thrashig das Ganze.
Serpent`s kiss: Auch hier geht es wieder sehr `kräftig` zur Sache, aber tolle Melodieführung. Neben Michael Romeo kann immer wieder der andere Michael (Pinella) an den Keyboards voll überzeugen.
Paradise lost: Beim Titelstück werden Anfangs mal ruhigere Töne angeschlagen. Wieder zeigt Herr Pinella, dass er ganz, ganz stark an den Tasteninstrumenten ist. Und wunderschöne Melodie und Gesang von Sir Russell.
Eve of seduction: Jetzt wird wieder Gas gegeben. Herr Romeo braucht sich nicht hinter Yngwie Malmsteen oder anderen Supergitarristen zu verstecken, er ist selber einer.
The walls of Babylon: Immer wieder ein beliebtes Thema, die Mauern und Tore von Babylon. Man fühlt sich hier wirklich 2600 Jahre zurückversetzt. Auch der Drummer und der Bassist werken auf ganz hohem Niveau.
Seven: Song Nr. 8 heißt hier `Seven`. Meine Herren, was zaubert M. Romeo! Und die anderen Bandmitglieder halten dagegen.
The sacrifice: Fängt zur Abwechslung mal wieder ruhig an und wird auch kaum härter. Hier kommt die Stimme von Russell wieder voll zur Geltung.
Revelation (Divus pennae es tragoedia): Beim letzten Opus wird wieder alles reingelegt, was die Gruppe vorhält. Ganz, ganz stark!

"Paradise Lost" wird wohl nichts sein für reine Prog-Fans, die Kost ist teilweise sehr hart, fast schon thrashig. Aber die Gruppe agiert auf unglaublich hohem musikalischem Niveau und hat (fast) Dream Theater erreicht. Insgesamt sind SX aber dann doch nicht so frickelig wie die genannten Kollegen. Im direkten Vergleich würde ich "Paradise Lost" vielleicht sogar "Systematic Chaos" vorziehen. Somit ganz klare 5 Sterne für SX.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtkauf!!!, 25. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Paradise Lost (Audio CD)
Lang hat es gedauert, doch nun endlich rotiert die neue Scheibe der Meister des progressive metal in meinem Player und es ist herrlich, wie SymphonyX mal wieder etwas ganz anderes präsentieren, als ich erwartet hätte.

Natürlich ist Paradise Lost so eine Art Überhammer - damit hatte ich noch gerechnet, allerdings nicht mit dem Härtegrad des Albums, der doch deutlich nach oben geschraubt wurde und trotzdem mit jedem Ton, jedem Riff und jedem Arrangement SymphonyX widergibt.

Zu den einzelnen Titeln:

Oculus Ex Inferni - ein ansprechender Opener, der mit eher düsteren Chorälen aufwartet, eben ganz seinem Titel entsprechend...

Hier zeigt sich Michael Romeo mal wieder ganz in seinem Element!

Der Spannungsbogen wird akkurat aufgebaut und schwingt zur rechten Zeit in gewohnter Harmonie.

Set The World On Fire - Tja, jetzt gehtŽs los - und wie...

Russel Allen zeigt schon gleich im ersten Song warum seine Bandkollegen ihn "Sir" nennen.

Recht harte Riffings bestimmen den Song, der typisch SymphonyX mit einem herrlichen Chorus ausgestattet ist.

Domination - Mein Favorit - geniales Stück, in ebenfalls gnadenloser Härte. Der In-Your-Face-Effekt bei diesem Song ist einfach genial.

Romeo tackert eisenhart durch die Teile und lässt sich bei den Solos nicht lumpen aber auch die Kollegen geben alles.

SerpentŽs Kiss - nun wird es etwas gemütlicher, was nicht heißt, das es hier weniger mächtig zur Sache geht, man kann aber zwischendurch auch mal Luft holen.

Besonders gut gelungen finde ich die Entwicklung des Songs an sich; grooviger Auftakt, der sich zunächst etwas beruhigt, und nach und nach weiter getrieben wird, bis er sich nach einem schmatzigen Solo zur Ruhe vor dem Sturm entwickelt, besonders nett: das Ende

Paradise Lost - eine SymphonyX - typische Ballade, mit Ohrwurm-Effekt

Die Jungs habens einfach drauf!

Achtung: das Titelstück ist diesmal ausnahmsweise kein 20 Minuten Opus- was aber vollkommen egal ist, man kann ja den Player auf repeat stellen...

Eve Of Seduction - teils sehr rhytmisch orientiert, auf der anderen Seite dann doch wieder endlos melodisch - einfach klasse, wie SymphonyX einen immer wieder begeistern! Der Refrain beißt sich im Ohr fest und ist kaum wieder rauszukriegen...

The Walls Of Babylon - Ein weiteres Highlight - hier wird die gnadenlose Härte des ersten Driitels der CD wieder aufgegriffen, komplex arrangiert und mit herrlich düsteren Chorälen angereichert - vom Feinsten!

Seven - herrlich speediges Stück, bei dem Russel Allen mit der Gesangslinie überzeugt, auch der Solopart ist nicht von schlechten Eltern, auch hier wieder düstere Chor - Passagen.

The Sacrifice - mal wieder ein ruhiges Paradestück - zur rechten Zeit kann man mal wieder Luft holen.

Besonders Lepond kann hier punkten, seine dezenten Akzente geben dem Stück den zusätzlichen Kick

Revelation - Tja, das letzte Stück ( schnief )! Ein echter Hammer.

Hier geben die Jungs noch mal alles - die Dynamik des Songs überzeugt vollends - nicht weniger die Gesangs- und Instrumental-Leistung!

Das Interlude ist SymphonyX - typisch noch mal ein Ausbruch an Kreativität dem man sich nicht entziehen kann und der ständig neue Offenbahrungen hervor bringt.

Sehr schön wie in den letzten Sekunden des Songs dann noch Das Thema von Divine Wings Of Tragedy aufgegriffen wird...

FAZIT: Paradise Lost ist auf jeden Fall ein Pflichtkauf!

Insgesamt härter und düsterer aber keineswegs weniger melodisch als gewohnt. SymphonyX haben sich wie erwartet weiter entwickelt und sind trotzdem ihrer Linie treu geblieben.

Jede Passage ist zweifelsohne Symphony!!!

Ein kleines Manko gibt es trotzdem: die Bonus DVD ist von eher schlechter Qualität und kann nicht überzeugen. Der Sound ist bescheiden bis mies und das Bild ist auch nicht viel besser.

Bitte bringt endlich eine vernünftige Live-DVD raus!!!

Aber dann bitte nicht mit Dream Theatre zusammen sondern SymphonyX pur!!!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dämonisch düster und hemmungslos heavy, 1. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Paradise Lost (Audio CD)
Freitag, 22.Juni 2007, 14:23 Uhr. "Paradise Lost" nimmt erstmals Rotation in meinem CD-Spieler auf. Draußen zieht gerade ein Gewitter auf. Und drinnen...?

Das Intro OCULUS EX INFERNI lässt erahnen, wie düster das ganze Album ausfallen wird. Bombastische Orchestrationen, gespickt mit Gothic-Chören lassen eine Stimmung aufkommen wie unter Orks beim Sturm auf Mittelerde. Anschließend wird der erste Song SET THE WORLD ON FIRE seinem Namen gerecht - ein echter Brecher in bester Tradition von "Smoke And Mirrors", "Inferno" & Co. Heavy und druckvoll ballern technisch erhaben ausgeführte Speedmetal-Passagen aus den Boxen. Gleichzeitig versprühen Harmonien, Melodien und Sounds nach wie vor den berühmten Schuss Neo-Barock. Thrash-Einlagen wechseln sich mit melodiebetonten Passagen ab. Durchgeballert wird nicht; alle paar Takte steht ein Wechsel an. Ein hymnischer Chorus mit weit ausholenden Melodien, unterlegt mit galoppierender Hightech-Rhythmusarbeit. Rasante Soloduelle zwischen Gitarre und Keyboard. Allererste Sahne.

Freitag, 22.Juni 2007, 14.32 Uhr. Draußen hat das Gewitter richtig Fahrt aufgenommen. Der Tag wird zur Nacht... drinnen läuft inzwischen DOMINATION:

"Rotting from the inside out
ripping away to the core
A million lies unite as one
slaughtering innocence for evermore..."

Es ist der härteste Song, den Symphony X je geschrieben haben. Gesangs-Chamäleon Russel Allen shoutet mit derart überzeugender Brutalität, dass einem Angst und Bange werden kann. Meine beiden Katzen flüchten. Symphony X mussten dem Progmetal-Trend der Jahrtausendwende zu immer härteren Werken (Dream Theaters "Train of Thought" und viele andere) ja eigentlich nie folgen. Die hatten immer schon die zweite Bassdrum fest im Programm. Hier wird aber der Spieß umgedreht! Schwermetallische Dunkelheit stellt locker die absolute Mehrheit. Ruhigere Songs formieren sich zur Opposition. Normale Balladen sind das aber nicht. PARADISE LOST ist episch angehaucht und versprüht ein wenig "Accolade"-Flair. Und bei THE SACRIFICE singt Russel Allen mit einer Inbrunst, als ob ihm gleich das Herz aus dem Leib gerissen würde...

Ansonsten dominieren Härte und Geschwindigkeit, geprägt von druckvollen Frickelbässen, minutenlangen Instrumentalstellen voller Dramatik, rhythmischer Komplexität und nicht zuletzt sagenhaften Melodien. Und irgendwo, meist knapp vor dem Chorus oder gleich mittendrin, überraschen Breaks mit magischen Atmosphären. Kein einziger Song fällt qualitativ ab. "Paradise Lost" ist ein Meisterwerk geworden. Mancher wird die ganz großen Epen vermissen. Dafür gibt es viele kleine, z.B. das überragende WALLS OF BABYLON, bei dem das erste Wort nach mehr als drei Minuten gesungen wird. Oder das mehr als 9-minütige Finale REVELATION, an dessen Ende Michael Romeo das Thema von "The Divine Wings Of Tragedy" zitiert. Schließlich lautet der Untertitel des Songs DIVUS PENNAE EX TRAGOEDIA. Wenn man weiß, dass "Pennae" die Flügel sind, ist der Fall klar - und tatsächlich ist das gesamte Album eine Art Fortsetzung des Magum Opus aus dem Jahr 1994. Es geht auch hier um die Vertreibung aus dem Paradies. Aber ein gutes Stück düsterer. "Paradise Lost" klingt wie kein Symphony-X-Album zuvor. Und nichts von der Perfektion und Magie ist verloren gegangen.

Freitag, 22.Juni 2007, 15.25 Uhr. 60:66 Minuten diabolische Spielzeit des Albums (Gnade dem CD-Spieler, der stattdessen 61:06 anzeigt!) sind vorüber. Das Gewitter draußen hat sich gelegt. Zusammenhänge zum Album "Paradise Lost" von Symphony X lassen sich wissenschaftlich nicht belegen...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut! Sehr gut, wenn der Vorgänger nicht wäre., 2. August 2007
Von 
U. Mücke (Much) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Paradise Lost (Audio CD)
Ich habe lange auf dieses Album mit größter Spannung gewartet und war am Anfang etwas enttauscht, weil für mich das Vorgängeralbum "The Odyssey" von allen meiner Metal-Scheiben (immerhin fast 1000 Stück) das Nummer 1 Album überhaupt ist. Es wird es auch weiter bleiben! Meine Enttäuschung ist jedoch mit jedem Hören der Scheibe geringer geworden und meine Begeisterung gewachsen. Auch wenn das Album lange nicht an meine Nummer 1 herrankommt ist es ein sehr gutes Album geworden, welches die Erinnerung an "The Odyssey" am Leben erhält und mit den 3 letzten Tracks auf der Scheibe sogar gleichstellt. Der wesentliche Unterschied zum Vorgänger besteht für mich in den Kompositionen selbst: weniger der von anderen Bewertern geannte Härtegrad (das war beim Vorgänger zumindest phasenweise ebenso)als die Tatsache, dass nicht mehr soviel Abwechslung zwischen Power, Melodie und Epic in einem Track vorzufinden ist - und dies zeichnet für mich eine Prog-Metal-Band aus. Generell sind bis auf das erste Stück, ich bezeichne es als Intro, die sanfteren, epischen Piano-Klänge kaum zu finden. Wäre da nicht das großartige "The Sacrifice" würde man kaum glauben das Symphony X auch weniger hart aber dennoch ganauso gut sanftere Töne anschlagen könnten. Die Kombination aus superhart und sanfte melodische Klänge im stetigen Wechsel, das war der Vorgänger. Dennoch ein hervorragendes Album und sicher ein highlight am großen Metal-(Prog)-Himmel und um Längen besser als die aktuellen Klänge der Kollegen von Dream Theater, die doch zu oft zu sehr verweichlicht und glattgebügelt klingen. Wie gesagt, wären meine Erwartungen durch den für mich grandiosen Vorgänger nicht so hochgesteckt wären es vielleicht 5 Sterne geworden.
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5.0 von 5 Sternen Oh ja, 12. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paradise Lost (Audio CD)
Einfach eine Gute Scheibe. Mir gefällt die ansteigende Härte, die auch im Folgealbum Iconoclast deutlich wird, ausgesprochen gut. Für mich ein muss Prog-Metaller
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut Ding will eben doch Weile haben, 30. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paradise Lost (Audio CD)
Auch ich habe zwischenzeitig die Nase gerümpft, als das neue Symphony X - Album immer wieder verschoben wurde. Doch die Mannen um Gitarrengenie Michael Romeo und Gesangswunder Russel Allen haben mich eines Besseren belehrt.

Zu Beginn und dann auch mittendrin gerne mal wieder zeigt Romeo auch allen, dass er zu dem bereits vorhandenen Können, was das Arrangieren sample-basierter Orchesterinstrumente angeht, jetzt auch sample-basierte Chöre zu beherrschen weiß. Alle Achtung!

Zunächst geht es heftig zur Sache und das ein oder andere typische Symphony X - Riff oder Lick blitzt auch hervor, so erinnert mich das Intro von "Domination" ziemlich stark an "Sea Of Lies" von "The Divine Wings Of Tragedy". Aber alleine dafür würde ich jetzt keinen Punkt bzw. Stern abziehen. Von Anfang an hat mich "The Serpent's Kiss" begeistert, vor allem der Refrain ist klasse.

Das bereits genannte "The Serpent's Kiss", "Paradise Lost", "The Walls of Babylon", "Revelation": Alles Stücke, die sich wirklich zu Symphony X All Time Favourites mausern könnten. Vor allem diese Aushängeschilder des neuen Albums offenbaren genau das, was diese Band so herausragend und einzigartig macht.

Dabei sind, im Gegensatz zum Letzten Album "The Odyssey", die nicht genannten Stücke alles andere als Lückenfüller. Keines der Lieder hat sich bei mir bislang als belanglos herausgestellt, so dass das Niveau der gesamten Platte auf ein sehr hohes Maß gelegt wird.

Hervorgehoben werden soll dann aber dann noch "Sacrifice", eine Ballade, die in bester "Whispers" und "Candlelight Fantasia"-Manier dem geneigten Zuhörer einen Schub Gänsehaut nach dem nächsten bescheren sollte.

Ich werde jedenfalls die anstehende Dream Theater - Symphony X - Europa-Tournee herbeisehnen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Purer Bombast!!!, 21. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Paradise Lost (Audio CD)
Das ist Symphony X. Dies ist eine Seite von Symphony X die mir am allerbesten gefällt. Es ist trashig, mit rauhem, leicht aggressiven Gesang, aber kein Geschrei oder Gegröle. Die E-Gitarre von Michael Romeo ist hier wohl am lobenswertesten. Wahnsinn, was er alleine schon errichten kann. Doch man hört hier eine Band, die als solche auch zusammengewachsen ist. Es ist mittlerweile eine Einheit. Keiner von den 5 Musikern versucht sich hier herauszuheben. Beim Lied "Domination" versucht Russel Allen wohl aus seinem tiefsten Inneren rauszugehen. Der Typ hat eine Röhre, der helle Wahnsinn. Bei mir würden da schon die Stimmbänder reißen. Aber das was mir am Symphony X schon immer am meisten beeindruckte, waren ihre außergewöhnlich akkustischen Einlagen. Und auch das kommt hier im keinen Fall zu kurz. Für mich werden sie eher noch besser als schlechter. Auf keinen Falle sollten sie aufhören Lieder zu schreiben. So schnell krieg ich von ihnen nicht genug. Im Grunde ist hier auf diesem Album ein Lied geiler als das nächste. Doch meine absoluten Lieblingsnummern sind; Set the World on Fire, Paradise Lost, The Walls of Babylon und Seven.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stark, 11. Juli 2007
Von 
Göttle (Wangen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paradise Lost (Audio CD)
Eine sehr starke Metal-Scheibe, irgendwo in der Schnittmenge zwischen Nevermore, Savatage,Malmsteen und Metal Church. Hervorzuheben ist der fantastische Gitarrist, der mit brillianten Soli und messerscharfen, druckvollen Riffs beeindruckt, sowie der sehr variable und ausdrucksstarke Sänger. Die Songs sind durchweg gelungen und decken sowohl aggressive Trash-Nummern, epische Midtemposongs als auch schöne (Halb-)Balladen ab.Absolute Kaufempfehlung!
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Paradise Lost
Paradise Lost von Symphony X (Audio CD - 2009)
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