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139 von 157 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisches Abenteuer mit einer der besten Verfolgungsjagden aller Zeiten
Pranke des Jaguars (überzeugend und intensiv gespielt von Rudy Youngblood), sein Vater und dessen Mitstreiter kommen von der Jagd nach Hause. Unterwegs treffen sie auf Flüchtlinge eines anderen Stammes, die desorientiert und verstört erscheinen. Am Tag darauf erfahren sie am eigenen Leib den Grund: Ihr Dorf wird brutal von einer kriegerischen Horde Majas...
Veröffentlicht am 23. Juli 2007 von Thomas Kerstens

versus
11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut gemachtes Actionkino - nicht mehr und nicht weniger
Ich kann mich einem Vorrezensenten in den meisten Punkten durchaus anschließen: "Apocalypto" ist ein gut gemachter Actionfilm - nicht mehr und nicht weniger.

Geboten werden zwei Stunden solides Actionkino mit vielen Stunts, gut gemachten Kampfszenen (welche allerdings härter sind als der Durchschnittszuschauer gewohnt sein mag) und einer spannend...
Veröffentlicht am 4. Juni 2007 von Parsec


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44 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvoll bebildertes Gewaltepos, 3. Juni 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (OmU) (DVD)
Mel Gibsons "Apocalypto" siedelt sich im niedergehenden Mayareich des frühen 16. Jahrhunderts an, kurz vor Ankunft der Konquistadoren unter Hernán Cortéz an der Küste von Yucatán. Zentrale Gestalt des Films ist dabei der Maya-Jäger "Jaguar Paw", die "Pranke des Jaguars" (Rudy Youngblood), der gleich zu Beginn des Films samt seiner Freunde von verfeindeten Stammeskriegern gefangen genommen und verschleppt wird.

Was die historische Genauigkeit anbetrifft, so sollte man sicherlich hier und da ein Auge zudrücken; allerdings sind die Vorwürfe gewisser Rezensenten und Filmkritiker, der Film würde das nur allzu gern kolportierte Klischee von der Blutrünstigkeit amerikanischer Ureinwohner bedienen, schlichtweg falsch. Es bestehen unzweifelhafte Überlieferungen, nach denen - vor allem - die stark hierarchisch geprägte Aztekengesellschaft eine Kultur der Erbringung von Menschenopfern pflegte, die als ein unverzichtbarer, ritueller Bestandteil ihrer Religion angesehen wurde. Insofern dürfte die Filmszene, in der ein Tempelpriester mit einem Feuersteinmesser das Herz eines zum Menschenopfer auserkorenen Sklaven herausschneidet, recht nah an den geschichtlichen Tatsachen liegen.

Was am Film aber am meisten beeindruckt, sind seine Bildgewalt und die absolut mitreißende Handlung, die sich ab der zweiten Hälfte auf Jaguar Paw's atemberaubende Dschungelflucht vor seinen Verfolgern konzentriert. Man fühlt sich vom ersten Augenblick an hineinversetzt in eine andersartige, exotische und geheimnisvolle Welt der Vergangenheit; diesbezüglich versteht Mel Gibson sein Handwerk - welches ihm aufgrund seines latenten Antisemitismus (seit "Die Passion Christi") immer wieder streitig gemacht wurde - ohne Frage wie kein zweiter. "Apocalypto" fesselt über die gesamte Spieldauer hinweg, und das, obwohl der Film aus Gründen der Authentizität vollständig untertitelt wurde (es wird Mayathan, auch yukatekisches Maya genannt, gesprochen).

Hervorzuheben sind ebenso die darstellerischen Leistungen, allen voran die von Rudy Youngblood und natürlich Raoul Trujillo, dem vielleicht beängstigendsten Bösewicht der Filmgeschichte - einfach dämonisch, dieser Kerl!

Im Ganzen also ein zwar brachialer, aber doch auch ungemein spannender, intensiv gespielter und eindrucksvoll bebilderter Abenteuerfilm - uneingeschränkt weiterzuempfehlen.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mel Gibsons roter Faden, 11. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (OmU) (DVD)
Mel Gibson ist ja etwas unrühmlich in die Schlagzeilen gekommen, aber irgendwie kommt man dennoch nicht davon ab, von seinem Werk beeindruckt zu sein.

Was ist die Gemeinsamkeit in vielen von Mel Gibsons Arbeiten? Wir werden zunächst einmal mit einem Individuum konfrontiert, was lediglich ein normales, relativ harmloses Leben führen will - in "Braveheart" ein Schotte, der einfach heiraten will, in "Der Patriot" ein Farmer, der einfach sein Feld bestellen will, hier ein Jäger, der einfach jagen und seine Kinder aufziehen will.

In zweiten Schritt werden diese Personen mit einer großen, mörderischen Maschinerie konfrontiert, so unterschiedlich diese in den unterschiedlichen Filmen auch sein mag, so gemeinsam ist ihnen der eigentliche Antrieb: Macht und Menschenverachtung.

Diese Maschinerie frißt Menschen, verdaut sie und spuckt sie aus. So auch hier, wo Menschen in Massen den blutigen Göttern der Maya geopfert werden.

Im dritten Schritt kommt das unterschätzte Individuum zum Zuge, das gestärkt mit dem Mut der Verzweiflung und aus dem Motiv, seine Familie zu schützen, zu Beserker wird. Wer kennt nicht den furchterregenden, blutgetränkten, fast mitleidigen Blick von William Wallace in "Braveheart"? Wer sieht nicht den Racheengel mit dem Flammenschwert förmlich vor sich?

Jedesmal ist die Botschaft: Liebe blutrünstige Maschinerie, dieses Individuum ist stärker als du und es wird dir den Hals umdrehen, denn sein Kampf ist im Gegensatz zu deinem gerecht.

Ich kann nicht sagen, aus welcher Ideologie diese Botschaften bei Mel Gibson geboren sind, aber die Botschaft ist schon geeignet, eine Gänsehaut zu produzieren, die man in jedem Film wieder aufs Neue spürt.

Zudem wird ein wenig mit der "Indianerromantik" aufgeräumt, nach der nur die westlichen Kulturen brutal waren. Im Gegensatz dazu, und das ist historisch anscheinend relativ abgesichert, hatten wir es bei den mittelamerikanischen Hochkulturen ebenso wie bei den europäischen, mit Unterdrückung und außerordentlicher Brutalität zu tun. Es nutzt also nichts, eine Kultur nur um ihrer Herkunft willen zu verklären, sondern an den Ergebnissen und der Praxis muss gemessen werden. Dass der Film auch die Augen dafür öffnet, ist ein weiterer Verdienst.
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35 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gelungenes Werk eines begnadeten, sehr feinfühligen Regisseurs!, 23. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (OmU) (DVD)
Wer bei einem Machwerk wie Apocalypto von Authentizität redet und sich darüber aufregt, dass eine solche nicht gegeben sei, - der sollte demnächst die Bedienungsanleitung für seinen Staubsauger bei einem Filmstudio einreichen. Vielleicht würde der daraus resultierende Film den biederen Ansprüchen eines Superrationalisten entsprechen. Denn mit einer solchen Einstellung gehen ihnen eine Menge guter Filme ungesehen durch die cineastischen Lappen: Jurrasic Park, Terminator.......und natürlich APOCALYPTO! Und wenn jetzt noch jemand mit dem Argument auffährt, der Film sei zu brutal, der möge doch bitte einmal den Fernseher einschalten, - damit er endlich sieht, wie brutal die heutige Realität ist und dass neben dieser Apocalypto beinahe so wirkt, wie eine Kinderproduktion.

Apocalypto zeichnet sich nämlich durch etliche sehr gelungene Elemente aus, - ob diese originell sind ist dabei überhaupt nicht die Frage. Man kann das Rad genauso wie einige stilistische Elemente in Filmen nicht neu erfinden. Aber man kann natürlich dafür sorgen, dass all diese Elemente reibungslos ineinander greifen und somit ein flüssiges und sehr homogenes Filmerlebnis garantieren. Das ist hier definitiv der Fall.

Die Protagonisten wurden in ihrer eigentümlichen Sprache belassen, - somit kann sich der Zuschauer voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren. Die Untertitel sind kaum störend, außerdem ergibt sich der grossteil der Geschichte aus der Handlung selbst. Die Untertitel sind nur in zwei oder drei Passagen von Bedeutung - aber ansonsten, braucht man sich ihretwegen nicht den Kopf zu zerbrechen. Die Dramaturgie ist sehr dem klassischen Vorbild angeglichen und obwohl die Geschichte kaum überraschende Wendungen bringt, so birgt sie von der ersten Minute eine Art eigentümlichen Zauber, der ab da an, über die volle Distanz zu gehen versteht. Man wird regelrecht aus dem Alltag herausgerissen und in eine Welt entführt die für den durchschnittlichen Mitteleuropäer geradezu phantastisch ist. Man hat sich sogar die Mühe gemacht einen ordentlichen Soundtrack für den Film zu schreiben, sodass jede Handlung der Protagonisten auch von der richtigen Musik unterstrichen wird. Im echten Leben mag das zwar nicht so sein, aber Filme leben nun einmal von diesen künstlerischen Finessen. Die Kameraführung ist geradezu brillant und erzeugt sowohl (je nach Szene) eine befremdliche Ruhe, als auch die nötige Übertriebene Hektik (vor Allem bei der Verfolgung durch den Regenwald). Mel Gibson sei deshalb ein sehr großes Lob auszusprechen, vor Allem da er sich nach langjähriger Schauspielkarriere endlich auch als ernstzunehmender Regisseur etabliert hat.

Fazit:

--------------

Apocalypto hat schlichtweg Alles, was ein guter Film braucht. Political Correctnes ist die letzte in Instanz der Phantasielosen und hier daher völlig fehl am Platz. Ich habe den Film innerhalb sehr kurzer Zeit zweimal im Kino angesehen, da die Bilder auf einer großen leinwand einfach viel imposanter sind. Aber auf DVD sind sie auch beeindruckend, daher:

ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG!
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut gemachtes Actionkino - nicht mehr und nicht weniger, 4. Juni 2007
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (OmU) (DVD)
Ich kann mich einem Vorrezensenten in den meisten Punkten durchaus anschließen: "Apocalypto" ist ein gut gemachter Actionfilm - nicht mehr und nicht weniger.

Geboten werden zwei Stunden solides Actionkino mit vielen Stunts, gut gemachten Kampfszenen (welche allerdings härter sind als der Durchschnittszuschauer gewohnt sein mag) und einer spannend gefilmten Verfolgungsjagd.

Wer dies mag wird mit APOCALYPTO sicherlich bestens bedient werden.

Man darf allerdings nicht den Fehler machen und, auch aufgrund des Trailers, bei "APOCALYPTO" eine Art "BRAVEHEART" in der Zivilisation der Maya erwarten. Ein Epos wird nicht geboten, die Geschichte ist mit wenigen Worten beschrieben und spielt sich innerhalb von zwei Tagen ab.

Der gesamte Hintergrund und faszinierende Szenerie wird angesichts dessen fast schon Nebensache: letztlich besteht ein erheblicher Teil des Films aus einem Action-Showdown, der immer wieder sehr deutliche Zitate von RAMBO 1 und RAMBO 2 erkennen lässt.

Ein einzelner Kämpfer, verwundet, unbewaffnet, gejagt von einer blutrünstigen Horde - und nach der Erkenntnis, dass er auf seinem Gebiet kämpft ("Das ist MEIN Wald") wird er zur Kampfmaschine und schaltet einen Feind nach dem anderen aus... jeweils auf eine andere Art. Manche Szenen sind fast identisch mit den oben erwähnten Rambofilmen! Das Ende ist außerdem ziemlich unspektakulär.

Nicht, dass der Film nicht unterhalten würde, technisch ist "APOCALYPTO" solide in Szene gesetzt - Actionfans kommen sicherlich auf ihre Kosten.

Schade ist nur wenn man bedenkt, welches enorme Potential das Setting geboten hätte: hier muss man schlichtweg feststellen, dass die faszinierende Welt der Maya sicherlich mehr hergibt hätte als eine riesige Verfolgungsjagd und ein paar Opferszenen.

Wie gesagt, nicht gegen Action, aber wenn ich mir überlege welche Möglichkeiten diese Produktion geboten hätte, wenn man ein paar Elemente mehr eingebaut hätte, komme ich nicht umhin von "APOCALYPTO" unterm Strich etwas enttäuscht zu sein.

Fazit: gutes, hartes Actionkino, unterhaltsam gemacht und technisch einwandfrei präsentiert - allerdings etwas substanzlos und ab einem gewissen Zeitpunkt arg vorhersehbar.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubender Abenteuerfilm - Kino in seiner reinsten Form, nur auf die Magie der Bilder vertrauend, 31. Mai 2007
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (OmU) (DVD)
Man kann zu Mel Gibson stehen, wie man will - aber eine Tatsache ist unbestreitbar: selbst wenn man das (meiner Ansicht nach fraglos vorhandene) darstellerische Talent anzweifeln sollte, als Regisseur versteht er sein Handwerk meisterlich. Vor allem kann er wie nur wenige seiner Kollegen mit inzwischen vier Filmen eine Bandbreite in völlig unterschiedlichen Genres vorweisen - Sozialdrama DER MANN OHNE GESICHT, Schlachtengemälde BRAVEHEART, Bibelepos DIE PASSION CHRISTI. Bereits mit letztgenanntem Werk bewies er außergewöhnlichen und von einfallslosen Studioverantwortlichen wie voreiligen Kritikern als kreativen Selbstmord prophezeiten Mut, als er die kompletten Dialogpassagen in Lateinisch, Aramäisch und Hebräisch rezitieren ließ. Der immense Erfolg des laut einer Umfrage der Entertainment Weekly umstrittensten Filmes aller Zeiten" gab Gibson letztendlich Recht. Und veranlasste ihn, das nächste Projekt APOCALYPTO in der Sprache Mayathan zu verwirklichen.

In der Umsetzung dieser Geschichte funktioniert der dramaturgische Clou sogar noch besser als in DIE PASSION CHRISTI, denn der Zuschauer wird von der ersten Sequenz an in den zentralamerikanischen Dschungel, quasi am Vorabend der spanischen Invasion, versetzt. Die in der Übersetzung teilweise blumigen wie pathetischen Dialoge wirken durch die gutturale, fremdartige Originalsprache beim bloßen Mitlesen keine Sekunde lächerlich. Vielmehr wähnt man sich im ersten Akt beinahe in einer National Geographic Dokumentation. Gibson lässt sich viel (aber subjektiv trotzdem nicht zuviel) Zeit mit der Schilderung des Dorfalltags, eingeschlossen Jagd und sogar Paarungsritual. Dabei werden die oberflächlich und vorschnell als Wilde wahrgenommenen Protagonisten als durchaus humorvolle, sehr familienorientierte Individuen porträtiert. Große Bewunderung muss an dieser Stelle dem Casting gezollt werden. Erst nach Internetrecherche stellte der Rezensent fest, dass die Hauptrollen nicht mit realen Eingeborenen, sondern teils mit gestandenen (im Falle des charismatischen Zero Wolf mexikanischen) Darstellern besetzt wurden. Angesichts der jederzeit überzeugenden, von Kostümen, Körperschmuck und -Make up grandios unterstützten Performance eine oscarverdächtige Leistung, die bedauerlicherweise in keinster Weise angemessen gewürdigt wurde.

Im zweiten Akt wird der barbarische Einbruch der Gottesfanatiker in die heile Idylle und die wenig zimperliche Opferzeremonie graphisch explizit bebildert. Diejenigen, die beim Kinostart ernsthaft Parallelen zum Irakkrieg entdeckt zu haben glaubten, hätten erst einmal ein Fieberthermometer zu Rate ziehen sollen. Diese und ähnliche Interpretationen des vornehmlich als reinrassige Abenteuererzählung fungierenden Streifens sind absurd und wichtigtuerisch überambitioniert, gehören inzwischen jedoch leider zum Standardrepertoire des sich so seriös gerierenden Feuilletons (siehe zuletzt 300).

Der letzte Akt widmet sich der Flucht der Hauptfigur Jaguar Paw und der Familienzusammenführung. Hierbei schwelgt Gibson nicht im erwarteten Blutbad, dem die hartnäckigen Verfolger des jungen Maya zum Opfer fallen, sondern beendet die Geschichte mit einem Paukenschlag, der nicht überraschender hätte gelingen können. Wo andere historisch verbürgte Filme beginnen würden, blendet Gibson unwillkürlich aus. Schließlich wurde die Story von Jaguar Paw und seinem Kampf um das Leben der Familie schnörkellos und jede Sekunde fesselnd zu Ende erzählt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, 30. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (OmU, Steelbook Edition) (DVD)
Mel Gibson ist ja für gute Filme bekannt, wie er schon mit "Braveheart" bewiesen hat. Bei "Apocalypto" ist er noch einen Schritt weiter gegangen und hat ein Meisterwerk mit berauschend schönen Bildern und betörender Ästhetik geschaffen, die aber niemals die Realität der damaligen Zeit vergessen lassen. Mit Rudy Youngblood (Tee-Dee-Nae) hat er einen Schauspieler gefunden, der die Emotionen transportiert wie kein Zweiter, der den Zuschauer glauben läßt, dort wirklich geboren worden zu sein. Ohne ihn wäre dieser Film bestimmt nur halb so gut. Auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Mayas hat er bei dieser Regiearbeit mit einfließen lassen.
Wer also einen ästhetischen Film mit historischem Hintergrund und Action sucht, ist bei "Apocalypto" genau richtig.
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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mel Gibson's Apocalypto --- Hochspannung!!!, 6. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (OmU) (DVD)
Seit langem schon gab es kein guten Monumentalfilm mehr.

King Arthur - nett, aber völliger Schwachsinn

Troja - brauch man nicht drüber reden

Jetzt kamen aber doch mal wieder drei interessante Werke im monumentalem Kostüm heraus:

Pathfinder - nicht gesehen

300 - mehr auf Style bedacht, aber trotzdem Hammer!

...und eben :

Apocalypto.

Tja, im Vorfeld zerrissen und von vielen Zeitungen und Kritikern zu Unrecht verstoßen.

Ich will nicht sagen, das der Film nicht brutal ist,

aber einige Seichtgemüter meinen sich anmaßen zu können, einen Film nur auf Grund der gezeigten Brutalität derart zu verunglimpfen.

Das Szenario zeigt eben gut wie nahe Glauben und Wahnsinn doch beieinander liegen, und bei allem was mir Recht ist, aber ich denke bei einer Altersfreigabe "Keine Jugendfreigabe" dürfte jeder wissen, das es hier nicht Seicht zur Sache geht.

Außerdem ist wohl bewiesen, das sich wirklich derartige Grausamkeiten zugetragen haben.

Und meiner Meinung nach schreitet das ganze auch nie in eine "Gewaltorgie" oder Ähnliches aus. Das gehört einfach zum Film dazu, steigert die Authenzität und die Emotionen.

Zum Film selber :

Bereits nach den ersten Minuten ist klar, das die Skepsis gegenüber den Untertiteln völlig unbegründet war.

Man wir in eine spannende Welt gezogen und wirklich bis zum Schluss steigert sich diese Spannung immer mehr.

Anfangs könnte man meinen es handle sich um eine Doku, so realistisch wirken die Bilder. Nach einer etwas lustigen Einführung, wird schnell klar das sich die Harmonie dem Ende zuneigt. "Die Apocalypse" der Dorfmayas beginnt und zieht einen in einen Bann der Erschütterung aber auch der Begeisterung.

Die Welt wirkst so realistisch, die Schauspieler so authentisch, wie man es selten gesehen hat.

Letztenendes kann ich nur sagen, das Mel Gibson mich zum zweiten Mal als Regisseur begeistert hat (Braveheart, Apocalypto...Passion Chrsiti hat mir nicht so gefallen)

Ganz ganz großes, abenteuerliches, authentisches Kino, das mit wahnsinnig gut agierenden "Schauspielern" (die Meisten, standen nie zuvor vor der Kamera) aufwartet.

Ein Meisterwerk und wohl einer der spannendsten Filme die ich je gesehen hab.

Wirklich : Lasst euch nicht von all den schlechten Bewertungen die so die Runde machen beeinflussen.

Seht euch den Film an! Bildet euch eine eigene Meinung, danach könnt ihr meine Rezension immer noch als nicht hilfreich einstufen ;)
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21 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Angst!, 27. Mai 2007
Von 
Caliban (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (OmU) (DVD)
Offen gesagt, habe ich mich nicht gewagt, diesen Fim im Kino anzusehen. Und diese Entscheidung war -rückblickend betrachtet - goldrichtig. Denn M. Gibson zeigt dem Leser wie kein anderer Regisseur, was Angst ist. Gerade zu Beginn des Filmes rechnet der Zuschauer mit dem Allerschlimmsten, und Gibson arbeitet als Regisseur mit diesem Gefühl, nicht auf eine zynische oder spielerische Art, sondern auf eine kompromisslos bohrende. Schon die allererste Einstellung zeigt dem Zuschauer, dass er hier nicht mit den üblichen Oberflächlichkeiten zu rechnen hat, sondern dass der Film unter die Haut gehen wird, und es folgen viele Momente dieser Art. Dabei bewahrheitet sich allerdings auch die alte Binswenweisheit: Kein Schrecken im Kino ist so groß, wie derjenige, den man nicht sieht.

Die Inszenierung, die Leitung der Schauspieler und die Kameraeinstellungen sind durchweg einzigartig; dabei hatte ich nie den Eindruck einer sadistischen Orgie beizuwohnen, sondern einer auf ihre Weise kompromisslosen Erzählung. Wer sich für die Maya interessiert, weiß bei aller Bewunderung für diese Kultur auch um ihre unendliche Grausamkeit. Das politische Schönreden einiger Leser auf dieser Seite zeugt von Ahnungslosigkeit. Auch ist es nicht richtig, dass die Maya-Kultur bereits zu Zeiten der Conquista untergegangen war, wenngleich die meisten Tempelstätte zu dieser Zeit aufgegeben waren. Jedem Interessierten empfehle ich das Buch von Nicolai Grube zum Thema. Aber um solche Besserwisserei geht es bei einem solchen Film auch nicht. Denn Gibson gewinnt den Zuschauer durch eine kompromisslose Ehrlichkeit, die ebenso unverfälscht ankommt. Ein Leser auf dieser Seite bringt es auf den Punkt: Niemand außer Gibson kann derzeit einen solchen Film machen. Und ich darf hinzufügen, dass der Leser aus diesem nicht leer oder angeekelt herausgeht, sondern mit dem guten Bauchgefühl, dass nur eine erstklassige Erzählung hinterlässt. Denn was macht großes Kino am Ende aus? Doch nur große Gefühle, und diese sind hier, wenngleich nicht im Sinne von Scarlett O'Hara, garantiert.

Dabei ist und bleibt Gibson ein Irrer: Wer seinen Augenausdruck im Making Off auf der DVD oder seinen Einsatz als Regisseur am Set sieht, hat den Eindruck als agiere hier ein verwundetes Raubtier. Ich habe mir nach dem ersten Durchgang gleich auch den Audiokommentar gegeben und fand den Eindruck bestätigt: Frivole Witzchen Gibsons in den härtesten Szenen, idiotische Zoten - gelegentlich unterbrochen von einem "I like this", was soll ich sagen. Wer aber die Art und Weise bewusst aufnimmt, in der der Film erzählt (ich will hier niemandem den Spaß verderben, sondern möchte nur auf die Bedeutung der Tierfalle und die durch sie nahegelegte Parallelität der Handlungsabläufe und die daraus ableitbare naturphilosphische Aussage des Filmens erwähnen), der weiß, dass hier ein überaus sensibler, visualisierender Künstler am Werk ist, wie das Kino sie einfach braucht.

Wer sich nämlich die ganzen Hollywood-Sequels dieses Jahr vor Augen führt, die ewige Wiederholung des ewig Gleichen, der weiß, dass hier in der ersten Liga gespielt und Stoff für hundert Nachahmer geliefert wird. Das Kino lebt einfach von Irren wie Gibson. Ich freue mich bereits auf seinen nächsten Film.

Kaufen ... und anschnallen!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegender Film mit grandiosem Ende, 16. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (Blu-ray) (2007) (Blu-ray)
Ein Film ist natürlich immer Geschmackssache, dennoch kann ich hier einige Rezensionen nicht ganz nachvollziehen. Der Film ist weder oberflächlich noch übermäßig brutal und hat dazu eine geniale Story die sehr individuell an den Zuschauer getragen wird.

Man muss sich mit dem Thema schon auseinandersetzen um die Hintergründe und die Story zu verstehen, wenn man sich aber auf die Szenerie einlässt und man den Film stillschweigend auf sich wirken lässt, entstehen viele "Aha" Effekte und man sitzt manchmal geschockt vor seinem HDTV LCD und staunt über die objektive Erzählweise und das brillante Bild.

Für mich ist dieser Movie ein MUSS für jeden, der auf geschichtliche gut inszenierte Filme steht, die ohne subjektive Einflüsse des Regisseurs einfach dahinfließen ohne dem Zuschauer eine bestimmte Haltung/Meinung aufzuzwingen. Man muss sich halt selbst eine Meinung bilden und den Film für sich interpretieren.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut gemachter Film, 27. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto [Blu-ray] (Blu-ray)
Diesen Film habe ich im Fernsehen nachts gesehen und konnte nicht aufhören, obwohl ich eigentlich ins Bett wollte. Trotz Untertitel und kein einziges deutsches Wort ist der Film verständlich. Spannend von Anfang bis Ende und voller Überraschungen über den weiteren Verlauf der Geschichte. Es gibt grausame Szenen, doch man weiß ja - das gemeinste und grausamste Tier ist der Mensch.
Das zeigt auch dieser Film in eindrucksvoller Weise.
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Apocalypto [Blu-ray]
Apocalypto [Blu-ray] von Mel Gibson (Blu-ray - 2009)
Gebraucht & neu ab: EUR 7,25
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