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135 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisches Abenteuer mit einer der besten Verfolgungsjagden aller Zeiten
Pranke des Jaguars (überzeugend und intensiv gespielt von Rudy Youngblood), sein Vater und dessen Mitstreiter kommen von der Jagd nach Hause. Unterwegs treffen sie auf Flüchtlinge eines anderen Stammes, die desorientiert und verstört erscheinen. Am Tag darauf erfahren sie am eigenen Leib den Grund: Ihr Dorf wird brutal von einer kriegerischen Horde Majas...
Veröffentlicht am 23. Juli 2007 von Thomas Kerstens

versus
2.0 von 5 Sternen Die Mayas aus Mel Gibsons Sicht
Apocalypto ist der beste Film, den ich bisher über die Maya gesehen habe. Es ist allerdings auch der einzige, den ich zu diesem Thema bislang gesehen habe. Und das verstehe ich nicht. Warum gibt es nicht mehr Filme zum Thema Inka, Azteken, Maya? Wenn Apocalypto eine Welle solcher, allerdings auch wirklich gut gemachter Filme, auslösen würde, dann hätte...
Veröffentlicht am 7. April 2007 von junior-soprano


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135 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisches Abenteuer mit einer der besten Verfolgungsjagden aller Zeiten, 23. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (OmU) (DVD)
Pranke des Jaguars (überzeugend und intensiv gespielt von Rudy Youngblood), sein Vater und dessen Mitstreiter kommen von der Jagd nach Hause. Unterwegs treffen sie auf Flüchtlinge eines anderen Stammes, die desorientiert und verstört erscheinen. Am Tag darauf erfahren sie am eigenen Leib den Grund: Ihr Dorf wird brutal von einer kriegerischen Horde Majas überfallen, die Sklaven und Menschenopfer für den Bau ihrer Pyramiden erbeuten wollen. Pranke des Jaguars gelingt es, seinen Sohn und seine hochschwangere Frau in einem Felsloch in der Nähe zu verstecken, kann aber nicht verhindern, dass er selbst gefangen und der Rest des Dorfes entweder getötet oder verschleppt wird. Er weiß dass seine Familie ohne ihn nicht wieder aus dem Versteck entkommen kann. Die Majas entführen ihn in eine gigantische Stadt, eine Welt voller Gewalt und Grausamkeit, und gegen die zahlenmäßig weit überlegenen und perfekt ausgebildeten Krieger haben die Dorfbewohner keine Chance zur Flucht. Die Mayas rechnen jedoch nicht mit dem unbändigen Willen Pranke des Jaguars seine Familie zu retten, und das Schicksal hilft denen, die ihre Hoffnung nicht verlieren, und so bekommt auch er seine Chance.
Mel Gibson hat es hier mal wieder geschafft durch seine Arbeit zu überzeugen und seine privaten Eskapaden in den Hintergrund zu verdrängen. Apocalypto ist in seiner Gesamtheit ein stimmiges und packendes Abbild einer längst vergangenen Welt. Die Illusion wird perfekt durch die originale Sprache der damaligen Zeit, doch das stört nicht im Geringsten. Denn selten gelang es Schauspielern so gut wie hier, nur durch Gesten und Mimik nonverbal zu kommunizieren. Eigentlicher Hauptdarsteller ist der Dschungel selbst, für den Komponist James Horner einen kongenialen Score geschrieben hat und den Kameramann Dean Semler in zum Teil unglaublichen Kamerafahrten und Bildern abgelichtet hat. Zwar ist der Film ohne Frage blutig und brutal, aber nie zum Selbstzweck oder Effekthascherisch. Es lässt sich geschichtlich belegen, dass die Mayas dem Wert eines Lebens keine große Bedeutung beimaßen.
40minütiger Höhepunkt des Films ist eine atemberaubende und an Spannung kaum zu überbietende Verfolgungsjagd durch den Dschungel. In ihrer Intensität, der Dauer und Konzeption kann sie es selbst mit Klassikern der Autoverfolgung wie French Connection oder Bulitt aufnehmen. Auch hier hat sich Kameramann Dean Semler selbst übertroffen; derart spektakuläre und verblüffende Bilder, Aufnahmewinkel und Schnitte sah man in dieser Perfektion lange nicht mehr.
Apocalypto ist ein weiterer Beweis dafür dass Gibson ein Visionär des Kinos ist. Man kann von der Glaubwürdigkeit der Geschichte und deren Blutgehalt halten was man will, von der Bildersprache, dem visuellen Einfallsreichtum, der Kameratechnik und der an eine Highspeed Achterbahnfahrt erinnernden Verfolgungsjagd nicht überwältigt zu sein, ist fast unmöglich.
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gigantisches Abenteuer, 29. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (OmU) (DVD)
"Apocalypto" hat mich begeistert! Zu Beginn bin ich skeptisch an den Film herangegangen da die Meinungen teilweise sehr negativ waren. Auch von einem Flopp war die Rede. Gott sei Dank hat sich dies als großer Irrtum herausgestellt.
Die Schauspieler sind zwar mehr oder weniger sehr unbekannt, geben hier aber eine grandiose Leistung ab. Erwähnenswert währe hier die "Maya-Sprache" die hier während des ganzen Films verwendet wird die nur mit deutschen Untertiteln übersetzt wird (siehe Passion Christi). Würde aber der Film in einer Deutschen Synchro auf dem Markt sein, würde dies meiner Meinung nach die Intensität dieses Films zu nichte machen. Man gewöhnt sich aber sehr schnell an das Lesen der Untertitel und teilweise muss man nicht einmal wissen was sie genau gesagt haben und man weis worum es geht ;-)
Das Bild ist gestochen Scharf und auch beim Ton gibt es nichts zu meckern!

Noch ein wichtiger Aspekt ist die Brutalität dieses Films. Die Gewaltdarstellung ist sehr detalliert und mit Schock- und Bluteffekten wird überhaupt nicht gespart. Leute die schwache Nerven haben sollten sich diesen Film nicht ansehen.

Klar gibt es in diesem Streifen einige Geschichtliche Ungereimtheiten, wie auch schon in anderen Rezensionen erwähnt. Dies treibt allerdings den Unterhaltungswert dieses Films keinesfalls nach unten. Also Liebe Kritiker: Nicht vergessen, dies ist ein Spielfilm der unterhalten soll und stellt keine Dokumentation über die Maya-Kultur dar.

Von mir bekommt der Film glatte 5 Sterne...Sehr toll gemachtes Abenteuer im Maya Zeitalter
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenzdisc!, 13. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto [Blu-ray] (Blu-ray)
Der mit HD-Kameras gedrehte Streifen sieht hochaufgelöst unglaublich authentisch aus. Man vergisst aufgrund der Originalsprache und des wuchtigen Tons nach einer Weile, einen Film zu sehen und nimmt Apocalypto als Dokumentation wahr. Die Farbenpracht, Schärfe und Plastizität kommen etwa besonders gut in der Szene zur Geltung, als die Sklaven an der gewaltigen Opferpyramide ankommen. Teilweise bekommt man den Eindruck, wie durch ein Fester in die Welt der Majas einzutauchen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Mel Gibson Meisterwerk, 6. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto [Blu-ray] (Blu-ray)
Mel Gibson ist nicht nur ein großartiger Schauspieler, er ist dazu noch ein überragender Regisseur.
Neben 'Braveheart' und 'Passion of Christ' ist Gibson für ein weiteres historisches Meisterwerk verantwortlich:
Apocalypto
Der Film ist unglaublich fesselnd, die Atmosphäre zieht den Zuschauer schon nach wenigen Augenblicken in ihren Bann.
Mit 138 Minuten Laufzeit ist dieses Werk keine Sekunde zu lang, denn Gibson versteht es, den Zuschauer durch unglaubliche Bildgewalt zu fesseln.
Zur Technik:
Das Bild der Blu-ray ist grandios, eine absolute Referenzscheibe.
Der Ton hält das, was das Bild verspricht. Extraklasse!
Fazit:
Ein filmisches Meisterwerk technisch grandios umgesetzt.
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46 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen UNFASSLICH DIESER GIBSON - gäbe es nur 10 Sterne, 5. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (Blu-ray) (2007) (Blu-ray)
Manches Mal erinnert mich dieser Mensch Mel Gibson an Klaus Kinski in seinen wildesten Tagen.
Exzessive Auftritte, verbunden mit irrwitzigen verbalen Entgleisungen, dazu Suff-Therapie, Auftritte vor Gericht und vieles andere dieses unnötigen Zeugs mehr.
Und dann bringt er 2006 wieder einen solchen Film, der einem schlichtweg aus den Schuhen haut. Gibson produzierte ihn nicht nur maßgeblich mit, sondern er war auch am Drehbuch beteiligt und führte genial Regie. Das Ergebnis ist ein Film über einen Maya-Krieger, der den Untergang seines Stammes und den Beginn der Ausrottung seiner Zivilisation miterlebt.
Das sind rund 130 Minuten, in denen jeder Zuschauer gefesselt dasitzt und mit Herzklopfen das Geschehen verfolgt.
Der Film hat KEINE Jugendfreigabe - und das ist gut so. Wenngleich, die stattfindende Gewalt ergibt sich zwangsweise aus dem Geschehen, der Zeit, dem Umfeld und den Zwängen - genau so wie es in soliden, aufklärenden, geschichtlich genauen Büchern über diese Zeit umschreibend angedeutet wird. Ich behaupte, dass übliche Horrorstreifen wesentlich gefährdender sind, weil dort das Geschehen nur um der Bestialitätwillen gezeigt wird und solche Plots eigentlich totaler Blödsinn sind.

Dass dieser Film nur zweieinhalb Jahre vom Drehbuchbeginn zum fertigen Produkt benötigte, erklärt sich beim Ansehen des Bonusmaterials - denn dort wuselt dieser Wahnsinns-Gibson wie ein Irrwisch durch die Kulissen und treibt die Leute zu außergewöhnlicher Leistung an. In jeder Maske, bei jedem Kostüm - wohlunterscheidend vom einfachen Menschen aus dem Busch, über den Vertreter des Mittelstands bis hin zu den Repräsentanten der herrschenden Großkaste - erkennt man den sachkundigen, fachlichen Rat des renommierten Archäologen Dr. Richard Hanson, dessen bevorzugtes Interesse dem Volk der Mayas seit jeher gegolten hat. Allerdings verzichtet Gibson zugunsten der Erzählung dieses packenden Lebensabschnittes des Kriegers namens PRANKE DES JAGUARS auf historisch-faktische Ansprüche.
Der Dreh reduziert sich auf das Erleben dieses Kriegers in Person des kraftvoll aufspielenden Rudy Youngblood (stark, überzeugend, beeindruckend der Cherokee-Nachfahre in dieser Idealrolle für ihn), der wie die anderen überlebenden Bewohner seines Dorfes verschleppt und versklavt wurde, nachdem er gerade noch seine hochschwangere Frau und den gemeinsamen Sohn in einem tiefen Erdloch verstecken konnte. Daraus können sie sich von alleine jedoch nicht befreien. Dies weiß er genau und genau das fördert seinen nie erlöschenden Willen, bei erstbester Gelegenheit zu fliehen und schnellstmöglich seine Familie aus dieser schier ausweglosen Situation zu retten.
Ein fast unmögliches Unterfangen, denn die kriegerischen Holcane, unter Führung ihres gewaltorientierten Klanführeres (unheimlich Rodolfo Palacios) verstehen ihr Handwerk. Ein Naturereignis rettet Pranke-des-Jaguars aus auswegloser, grausam blutiger, religiös bedingter Situation.
Ein brutal-realer, die Verfolger dezimierender, Wettlauf beginnt, wobei sich der Protagonist der Tatsache erinnert, dass das der Wald seiner Väter war, sein Wald ist und dies der Wald seiner Kinder bleiben soll. Währenddessen wird die Zeit für die Frau und das gerade geborene zweite Kind knapp.
Schließlich kommt es zu einem grandiosen Finale mit letztlich überraschendem Ausgang, der den Helden nötigt, sich weiter in die Tiefe der Wälder zurückzuziehen, einer ungewissen Zukunft entgegen.

Mel Gibson ist und bleibt Fachmann für skandalverdächtige, kompromisslos, aneckende Filme. Auch hier fließt hektoliterweise Blut, die Kamera ist hautnah dran, doch letztendlich wird sich kein erwachsener Zuschauer daran stören, sondern sich nur über die Scheußlichkeit der Situation in die der Held gerät ereifern. Und jeder Statist muss jederzeit gewärtig sein, in Großaufnahme ins Bild zu kommen. Das merkt man den Akteuren an. Jede Hintergrundszene sitzt, als wäre sie Teil des Haupt-Handlungsstrangs, und die 700 Statisten, spielen sich die Seele aus dem Leib. Allesamt Laiendarsteller, die schauspielerisches Können durch intensive körperliche Präsenz ersetzten.

Natürlich wird es die üblichen Bedenkenträger geben, welche die knapp fünfminütige, detailliert gezeigte Massenenthauptungsszene als überflüssig ansehen. Aber warum sollte Gibson darauf verzichten. Das geschah zu dieser Zeit und es war kein Akt der Brutalität, sondern eine vermeintliche Notwendigkeit, die sich religiös begründete. Und warum soll nicht endlich einmal auch gezeigt werden, was hinter dem verniedlichenden Wort MENSCHENOPFER steckt und wie dumm ein solches ist, gerade wenn es eine Religion fordert. Auch christliche Hexenverbrennungen waren schließlich MENSCHENOPFER, und würde sich ein Regisseur endlich einmal in christlichen Landen daran wagen, das im Bild realitätsgetreu zu zeigen, würden manche Menschen diese vorgeblich ach so humane Religion mitsamt den Taten ihrer Vertreter möglicherweise unverbrämter sehen können.

Das Drehbuch baut sich aus dem Erleben des jungen Mayakriegers auf und das Geschehen wächst damit. Gibson konnte, gerade weil er diesen Film möglichst realitätsnah gestaltete, auf große digitale Effekte verzichten, was man wohltuend erkennt und das diesem Werk keinesfalls schadet oder es in seiner Wirkung mindert. MEISTERHAFT, nur so kann ich die handwerkliche Umsetzung des Stoffs apostrophieren, und man merkt, dass Gibson von Kamera, Schnitt, Musik bis hin zum Fachmann für altertümliche Waffen nur die Besten ihres Fachs engagierte.

Streiten darf man sicherlich darüber, ob der durchgehend in einem Maya-Dialekt gedrehte Film nicht doch besser hätte synchronisiert werden sollen. Zugegeben, man muss immer wieder die Augen auf die Schrifteinblendungen wenden. Doch diese Original-Laute vermitteln eine ungeheuerliche Authentizität. Ich gewöhnte mich schnell daran und empfand es bald nicht mehr als Mangel.
Warum dieser Film (zumindest zum Zeitpunkt dieser Rezension) nicht von AMAZON sondern nur von sonstigen Mitbewerbern angeboten wird, ist für mich total unverständlich.
Fazit: EIN FILMKUNSTWERK, DAS VIELLEICHT NUR MEL GIBSON AUF DIE LEINWAND BRINGEN KONNTE! ABSOLUT EMPFEHLENSWERT!!! HMcM
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fest für die Sinne, dank HD!, 29. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (Blu-ray) (2007) (Blu-ray)
Da der Inhalt dieses Films hier schon genug breit getreten wurde, will ich noch kurz auf die Bildqualität zu sprechen kommen.

Ich habe diesen Film gerade auf einem 42" Plasma Fernseher in HD gesehn und ich bin einfach überwältigt.
Die Besitzer eines modernen Fernsehers kennen vielleicht das Gefühl, beim Zappen bei Discovery HD hängen zu bleiben, um Menschen dabei zuzusehn wie sie sich durch den Urwald kämpfen - einfach nur weil die Bilder so genial anzusehen sind.

Dieses Gefühl gibt es hier ebenfalls, in Kombination mit einem packenden Action-Film, nicht mehr und nicht weniger.
Bei einigen Aufnahmen stockt einem einfach der Atem, z.B. wenn der Protagonist von einem Puma verfolgt wird, oder auch einfach nur der Blick in den Dschungel.

Absolute Kaufempfehlung für diesen Film!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blue Ray ist ohne deutsche UT, 17. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (Blu-ray) (2007) (Blu-ray)
Zum film möchte ich eigendlich kein kommentar abgeben darüber wurde reichlich berichtet,was mich stört ist das amazon diese BD nicht als Uk-import gekennzeichnet hat und somit keine deutsche untertietel hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, 30. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (OmU, Steelbook Edition) (DVD)
Mel Gibson ist ja für gute Filme bekannt, wie er schon mit "Braveheart" bewiesen hat. Bei "Apocalypto" ist er noch einen Schritt weiter gegangen und hat ein Meisterwerk mit berauschend schönen Bildern und betörender Ästhetik geschaffen, die aber niemals die Realität der damaligen Zeit vergessen lassen. Mit Rudy Youngblood (Tee-Dee-Nae) hat er einen Schauspieler gefunden, der die Emotionen transportiert wie kein Zweiter, der den Zuschauer glauben läßt, dort wirklich geboren worden zu sein. Ohne ihn wäre dieser Film bestimmt nur halb so gut. Auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Mayas hat er bei dieser Regiearbeit mit einfließen lassen.
Wer also einen ästhetischen Film mit historischem Hintergrund und Action sucht, ist bei "Apocalypto" genau richtig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut gemachter Film, 27. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto [Blu-ray] (Blu-ray)
Diesen Film habe ich im Fernsehen nachts gesehen und konnte nicht aufhören, obwohl ich eigentlich ins Bett wollte. Trotz Untertitel und kein einziges deutsches Wort ist der Film verständlich. Spannend von Anfang bis Ende und voller Überraschungen über den weiteren Verlauf der Geschichte. Es gibt grausame Szenen, doch man weiß ja - das gemeinste und grausamste Tier ist der Mensch.
Das zeigt auch dieser Film in eindrucksvoller Weise.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mel Gibsons roter Faden, 11. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Apocalypto (OmU) (DVD)
Mel Gibson ist ja etwas unrühmlich in die Schlagzeilen gekommen, aber irgendwie kommt man dennoch nicht davon ab, von seinem Werk beeindruckt zu sein.

Was ist die Gemeinsamkeit in vielen von Mel Gibsons Arbeiten? Wir werden zunächst einmal mit einem Individuum konfrontiert, was lediglich ein normales, relativ harmloses Leben führen will - in "Braveheart" ein Schotte, der einfach heiraten will, in "Der Patriot" ein Farmer, der einfach sein Feld bestellen will, hier ein Jäger, der einfach jagen und seine Kinder aufziehen will.

In zweiten Schritt werden diese Personen mit einer großen, mörderischen Maschinerie konfrontiert, so unterschiedlich diese in den unterschiedlichen Filmen auch sein mag, so gemeinsam ist ihnen der eigentliche Antrieb: Macht und Menschenverachtung.

Diese Maschinerie frißt Menschen, verdaut sie und spuckt sie aus. So auch hier, wo Menschen in Massen den blutigen Göttern der Maya geopfert werden.

Im dritten Schritt kommt das unterschätzte Individuum zum Zuge, das gestärkt mit dem Mut der Verzweiflung und aus dem Motiv, seine Familie zu schützen, zu Beserker wird. Wer kennt nicht den furchterregenden, blutgetränkten, fast mitleidigen Blick von William Wallace in "Braveheart"? Wer sieht nicht den Racheengel mit dem Flammenschwert förmlich vor sich?

Jedesmal ist die Botschaft: Liebe blutrünstige Maschinerie, dieses Individuum ist stärker als du und es wird dir den Hals umdrehen, denn sein Kampf ist im Gegensatz zu deinem gerecht.

Ich kann nicht sagen, aus welcher Ideologie diese Botschaften bei Mel Gibson geboren sind, aber die Botschaft ist schon geeignet, eine Gänsehaut zu produzieren, die man in jedem Film wieder aufs Neue spürt.

Zudem wird ein wenig mit der "Indianerromantik" aufgeräumt, nach der nur die westlichen Kulturen brutal waren. Im Gegensatz dazu, und das ist historisch anscheinend relativ abgesichert, hatten wir es bei den mittelamerikanischen Hochkulturen ebenso wie bei den europäischen, mit Unterdrückung und außerordentlicher Brutalität zu tun. Es nutzt also nichts, eine Kultur nur um ihrer Herkunft willen zu verklären, sondern an den Ergebnissen und der Praxis muss gemessen werden. Dass der Film auch die Augen dafür öffnet, ist ein weiterer Verdienst.
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Apocalypto [Blu-ray]
Apocalypto [Blu-ray] von Mel Gibson (Blu-ray - 2009)
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