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5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk...
...erschließt sich nicht immer nach dem ersten, zweiten und auch dritten Hören. Ist man zu Beginn noch skeptisch und fühlt sich in so manchem Moment unsicher, ob hier wirklich genügend Schönheit und Talent zu finden ist, so quälen diese Fragen spätestens nach dem zehnten Durchgang nicht mehr. Alles hat hier seinen Platz, alles ist im...
Veröffentlicht am 20. November 2010 von batumba

versus
4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neue alte Wege im Indie-Pop
Das Quintett aus Kalifornien schickt sich an, die Indie-Szene zu revolutionieren. Dabei vergessen sie allerdings, dass sie nicht die Einzigen auf dem Gebiet sind.

Die Welt des Indie-Pop hat sich in den letzten Jahren gewaltig verändert: Die Industrial Sounds und die krächzenden Gitarrenriffs weichen sanft gezupften Mandolinen und Hippie-Gesängen...
Veröffentlicht am 16. Februar 2010 von Alexander Möllmann


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk..., 20. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Gorilla Manor (Audio CD)
...erschließt sich nicht immer nach dem ersten, zweiten und auch dritten Hören. Ist man zu Beginn noch skeptisch und fühlt sich in so manchem Moment unsicher, ob hier wirklich genügend Schönheit und Talent zu finden ist, so quälen diese Fragen spätestens nach dem zehnten Durchgang nicht mehr. Alles hat hier seinen Platz, alles ist im Fluss - alles erschließt sich nun plötzlich in einer Tiefe, die selten bei neueren Platten zu finden ist. Für mich war es die Platte dieses Sommers, deren volle Pracht sich erst spät entfaltet hat. Dann aber so stark, dass ich bald um meine Abhängigkeit wusste. Ganz großes Indie-Kino.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vielleicht lag es ja am Release?, 25. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Gorilla Manor (Audio CD)
Ein Album wie Gorilla Manor Ende Januar zu veröffentlichen, wo sich in unseren Breitengraden Gedanken an Strände, Wärme und ganz allgemein die Leichtigkeit des Sommers so exotisch darstellen wie ein Schneemann im Freibad, war womöglich nicht die glücklichste Entscheidung für dieses Album und könnte seinen Teil dazu beigetragen haben, dass diese Platte vorschnell als beliebig und einfallslos abgestempelt wurde.
Denn das hier gehörte ist sicherlich mehr als nur belangloser, durchschnittlicher Inie-Pop. Songs wie "airplans" oder "who knows who cares" vermögen mit einer natürlichen Gelassenheit so unbeschwert ins Ohr zu gehen, wie man es sich von seinen sommerlichen Ohrwürmern wünscht und versetzen unmittelbar in eine entspannte Strandatmosphäre, was sicherlich zu einem Großteil an der jungle beat-artigen Rhythmik liegen mag, die auf Gorilla Manor vorherrscht.
"sun hands" verlässt die die Urlaubsidylle zwischenzeitlich und fühlt sich eher wie ein heißer Tag in der Stadt an und "world news" zeigt wie das alles ganz nebenbei auch noch mit exzellentem Songwirting verbunden werden kann.
Allerdings lassen sich auch nicht alle Kritikpunkte die Gorilla Manor noch aus der Winterzeit anhängen gänzlich widerlegen: nicht jedes Lied entwickelt sich zu einer beschwingten, kleinen Indie-Hymne, gerne ähneln sich Rhythmik und Melodie schon mal so, dass man den Übergang von einem Song auf den anderen nicht sofort mitbekommt. Allerdings ist ebenso wenig zu bestreiten, dass dieses ruhige Dahinfließen einem Tag am See um einiges Besser steht als dem Schneeschaufeln im Januar.
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5.0 von 5 Sternen Gorilla Manor, 22. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gorilla Manor/Ltd.CD+Dvd (Audio CD)
Das Beste am Album ist, dass fast die gesamte Band singt. Der spannungsbogen in den Songs ist nicht 0815. bitte kaufen!
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3.0 von 5 Sternen Neue alte Wege im Indie-Pop, 16. Februar 2010
Von 
Alexander Möllmann (Köln, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Gorilla Manor (Audio CD)
Das Quintett aus Kalifornien schickt sich an, die Indie-Szene zu revolutionieren. Dabei vergessen sie allerdings, dass sie nicht die Einzigen auf dem Gebiet sind.

Die Welt des Indie-Pop hat sich in den letzten Jahren gewaltig verändert: Die Industrial Sounds und die krächzenden Gitarrenriffs weichen sanft gezupften Mandolinen und Hippie-Gesängen. Was die Fleet Foxes vorgemacht haben, wollen die Local Natives nun auf ihrem Debutalbum "Gorilla Manor" zu Ende bringen: Sie versuchen dem Indie-Pop einen Schubs in die andere Richtung zu geben.
Die fünf Bandmitglieder Kelcey Ayer, Taylor Rice, Ryan Hahn, Matthew Frazier und Andy Hamm erregten erstmals 2009 auf dem SXSW Festival in Austin (Texas) Aufsehen, als sie dort neun Shows spielten und das Alternative-Event als neuer Geheimtipp verließen. Mit der Hilfe von Produzent Raymond Richards nahmen sie ihr Debut in Kalifornien auf, wo die Band lange Zeit zusammen in einem Haus wohnte, das nach kurzer Zeit den Namen "Gorilla Manor" trug. "Es war ein heilloses Chaos, immer waren irgendwelche Freunde von uns da und spielten auf unseren Gitarren oder dem Klavier. Es war eine herrliche Zeit",so Sänger Kelcey Ayer in einem Interview.

Anfänglich bereitet das Album dem Hörer Schwierigkeiten. Die Songs wirken zunächst überladen und sperrig. Vom leichtfüßigen Indie-Folk scheint erst mal keine Spur zu sein, wenn man schwerfällige Song-Apparaturen wie "Stranger Things" vorgesetzt bekommt. Schnell wird jedoch klar, dass nicht große Melodien oder geniale Harmoniefolgen die Stärke der Local Natives sind, sondern die Percussion: Vielschichtige Rhythmus-Elemente bilden für jeden Song das Grundgerüst. Drummer Matthew Frazier zeigt dabei sein volles Können: Alles was irgendwie klickt, raschelt und Geräusche macht, ist gut genug, um als Rhythmusinstrument zu dienen. Ergänzt werden die Songs durch Streicher, ein pointiert gesetztes Klavier, gradlinige Gitarrenriffs, prägnante Basslinien und den Gesang von Keyboarder Kelcey Ayer, dessen Stimme manchmal gedoppelt aufgenommen wurde und manchmal im Duett mit Gitarrist Taylor Rice erklingt. So zeigen die fünf Jungs, dass sie bei der Instrumentierung wahre Perfektionisten sind und keinen Ton zufällig anschlagen. Dennoch kann es vorkommen, dass man sich beim Hören dabei erwischt, wie man gedanklich Parallelen zu Bands wie Arcade Fire oder Vampire Weekend herstellt, deren Sound oft anklingt.

Der Opener "Wide Eyes" oder "Cards & Quarters" wären Beispiele für einen, von der Rhythmus-Sektion ausgehenden Song, der charakteristisch für das Songwriting des Albums wird.
Thematisch handelt das Album von phantastischen Erlebnissen, Lebenshindernissen und Verlustängsten, die beispielsweise in "Airplanes" angesprochen werden, wenn Kelcey Ayer um seinen zu früh verstorbenen Großvater trauert.
Auf lange Sicht helfen die beinahe genialen Percussion und Drums allerdings nicht über die alltäglichen Texte hinweg: "Cold toes new sheets/ welcomed all the same/ we know if we go/ it's only temporary". Die Lyrics wirken über weite Strecken hinweg sehr gestelzt und lassen so den bitteren Beigeschmack der Affektiertheit aufkommen. So kann es passieren, dass man der Band ihre Songs nicht abnimmt.
Die Melodien sind zwar keine 08/15-Kompositionen, jedoch sind sie nicht die einfallsreichsten, die zurzeit in der Indie-Szene zu hören sind. Der Song "Airplanes" beginnt mit einem Klavier-Intro. Im Hintergrund sind Buh-Rufe zu hören und erst als das Schlagzeug einsetzt verwandeln sich diese in Pfiffe und Applaus. Für viele Songs des Albums ist das leider bezeichnend: Nicht selten retten lediglich die Einfälle von Drummer Matthew Frazier einen Song vor dem Abrutschen.
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber auch nicht mehr, 5. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gorilla Manor/Ltd.CD+Dvd (Audio CD)
Die kalifornische Band "Local Natives" macht Indie-Pop/Rock mit Reggae-Touch. Das hört sich nach einem interessanten Nischenprodukt an und die professionellen Musikkritiker scheinen wohl auch sehr angetan zu sein.
So ganz teilen kann ich die Begeisterung bezüglich dieses Debütalbums allerdings nicht. Zugegeben: Die "Local Natives" hören sich locker, leicht und unverbraucht an - aber leider auch recht belanglos. Nachhaltigen Eindruck hinterläßt diese CD nach dem Hören jedenfalls nicht.
Etwas nervig sind auf die Dauer auch die vielen "aaah, aaah, aaahs" , "oooh, oooh, ooohs" und "dudel, dudel, dudelduhs". Allzu oft hören kann man diese CD nicht, so dass sich ein Kauf nicht unbedingt aufdrängt.
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Gorilla Manor
Gorilla Manor von Local Natives (Audio CD - 2010)
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