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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Politthriller der Spitzenklasse
In einem Staat wir der eben wiedergewählte Präsident ermordet. Eine Untersuchungskommission stellt in ihrem Bericht fest : Das Attentat wurde von einem Einzeltäter durchgeführt.
Doch der Generalstaatsanwalt Volney ( Yves Montand ) weigert sich den Abschlußbericht zu unterschreiben. Er stellt eigene Nachforschungen an und findet ein weiteres...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2009 von Heiko Kauffeld

versus
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film Top,Bild geht so...
Vorab ich bin ein großer Fan von I wie Ikarus und hab mich sehr über die DVD Veröffentlichung gefreut. Inhaltlich verdient er ohne Frage 5 Sterne, die Kinowelt DVD nur Großzügige 3 Sterne! Das man von einen über 30 Jahren alten Film keine super Bildqualität erwarten kann ist mir klar, aber gerade bei dunklen Partien ist das Bild in...
Veröffentlicht am 17. Januar 2010 von Roberto


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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Politthriller der Spitzenklasse, 11. Oktober 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: I... wie Ikarus (DVD)
In einem Staat wir der eben wiedergewählte Präsident ermordet. Eine Untersuchungskommission stellt in ihrem Bericht fest : Das Attentat wurde von einem Einzeltäter durchgeführt.
Doch der Generalstaatsanwalt Volney ( Yves Montand ) weigert sich den Abschlußbericht zu unterschreiben. Er stellt eigene Nachforschungen an und findet ein weiteres Komplott einer Organisation heraus, die bis in Regierungskreise reicht...I wie Ikarus.

Der Film ist an das Kennedy-Attentat angelehnt, die parallelen offensichtlich z.B. die Untersuchungskommission die an den Warrenreport erinnert, das Bürogebäude an das Schulbuchlager. Ebenso das dem Staatsanwalt zugespielte Filmmaterial erinnert an den Zapruder-Film. Außerdem wird auf das Milgram-Experiment eingegangen, wie Menschen auf Gehorsamkeit reagieren, obwohl man ihnen Informationen vorenthält.

Analytisch, sachlich und trotzdem spannend zeigt Regisseur Henri Verneuil ein fiktives Szenario, wie man gezielt Menschen manipulieren und lenken kann, indem man ihm falsche oder keine Informationen gibt. Jeder weiß nur ein bisschen, die wahren Zusammenhänge kennen nur die Auftraggeber.
Der Film wirkt deshalb bedrohlich, weil die Botschaft des Machtmissbrauchs der Regierenden und Institutionen deutlich wird. Diese benutzen den Staatsapparat und die Staatsgewalt für den eigenen Vorteil und auch vor Mord wird zuletzt nicht zurückgeschreckt.

Auch in der heutigen Zeit ein wichtiger Film und Pflicht für alle politisch interessierte.

Der Ton und das Bild ist für einen über dreissig Jahre alten Film wirklich gut.
Wie konnte ich bloß vergessen das die Musik von Ennio Morricone ist.
10/10
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film Top,Bild geht so..., 17. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: I... wie Ikarus (DVD)
Vorab ich bin ein großer Fan von I wie Ikarus und hab mich sehr über die DVD Veröffentlichung gefreut. Inhaltlich verdient er ohne Frage 5 Sterne, die Kinowelt DVD nur Großzügige 3 Sterne! Das man von einen über 30 Jahren alten Film keine super Bildqualität erwarten kann ist mir klar, aber gerade bei dunklen Partien ist das Bild in Letterbox so krisselig das mein Fernsehmitschnitt besser aussieht. Der Ton in Mono ist völlig O.K. Ein Wendecover lässt das riesige FSK 16 Emblem verschwinden. Einziges Extra, ein Kinotrailer der seltsamerweise ein besseres Bild aufweist. Mein Resümee, super Film in unterdurchschnittlicher Bildqualität! Zwar nicht so schlecht wie die DVD Version von John Carpenters Dark Star, die in meinen Augen die mieseste DVD Veröffentlichung aller Zeiten ist, aber vielleicht beschert uns ja Kinowelt noch eine überarbeitete Version'
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herzklopfen bis zum Schluss. Ein Fall wie Kennedy, Palme, Barschel, 30. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: I... wie Ikarus (DVD)
Wer diesen Film von 1979 gesehen hat und überlegt, ob die Spekulationen nicht doch etwas übertrieben wären und der Kennedy-Mord ein absoluter Einzelfall, möge sich über zwei europäische "Fälle" informieren - Olof Palme und Uwe Barschel. Uwe Barschel (Deutscher Ministerpräsident) kroch im Mai 1987 nach dem Absturz einer Cessna 501 aus dem brennenden Flugzeug, in dem beide Piloten starben. Ein Wunder, schrieb die Presse. Im Oktober des gleichen Jahres hatte Barschel weniger Glück: Einen Tag vor seiner Aussage im Kieler Untersuchungsausschuss wurde Barschel vom Stern-Reporter Sebastian Knauer tot in einer Badewanne im Genfer Hotel Beau-Rivage gefunden. Der Tod des Uwe Barschel ist bis heute ungeklärt. Von der StaSi mitgeschnittene Gespräche des Ministerpräsidenten wurden nach der Wende vom westdeutschen Geheimdienst vernichtet. Im Jahr 2007 wollte Staatsanwalt Wille in Zusammenarbeit mit dem Spiegel ein Buch über den Fall veröffentlichen. Generalstaatsanwalt Rex (nomen est omen), hat die Veröffentlichung untersagt. Soeben, im November 2009 erschien "Barschel - Die Akte" vom Spiegelreporter Sebastian Knauer(!) als Buch mit 480 Seiten, fast so umfangreich, wie die Ikarus-Akte. Dass jemals die Wahrheit herauskommt, glaubt kaum jemand. Erwähnenswert ist noch ein Bezug nach Südafrika, wie er auch im Fall Palme auftaucht.
Wie es um die Ermittlungen zum Mord am schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme 1986 steht, ist in Wikipedia nachzulesen und das ist genauso erschütternd, skandalös und unglaublich-realistisch, wie der Barschel-Fall und wie "I... wie Ikarus".
"I... wie Ikarus" zeigt die Natur des Menschen und besonders die des "homo politicus", nicht nur mit Hinweis auf das Milgram-Experiment, sondern auch mit Bezügen zur alltäglichen Realität. Dass ein Film von 1979, vom Kennedy-Mord inspiriert, so atemberaubend und aktuell sein kann, ist schon unheimlich! Absolut sehenswert, 5 Sterne - und danach "Dogville" (Lars von Trier) und Welt am Draht (Fassbinder) ansehen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man nähere sich der Wahrheit und ..., 23. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: I... wie Ikarus (DVD)
In einem fiktiven Staat der Gegenwart:

Auf den wiedergewählten Staatspräsidenten Jary wird ein tödliches Attentat verübt. Schnell wird der Attentäter ermittelt, angeblich ein Einzelgänger namens Karl Eric Daslow, der unmittelbar nach der Tat Selbstmord beging. Eine Untersuchungskommission klärt die Umstände der Tat auf und präsentiert ein Jahr nach der Tat die Ergebnisse. Daslow hat u.a. als Einzeltäter agiert und war paranoid. Alle Mitglieder der Kommission stimmen dem zu, bis auf ein Mitglied. Der Generalstaatsanwalt Volney hat Zweifel, vor allem glaubt er nicht, dass der Attentäter paranoid war. Aus diesem Grund wird die Kommission aufgelöst und der Fall muss von vorne neu aufgerollt werden. Diese Aufgabe muss nun Volney übernehmen. Mit seinem Team stößt Volney auf viele Ungereimtheiten: unerwünschte Augenzeugen wurden ermordet, andere Augenzeugen wurden bestochen und Beweismittel gefälscht. Der Attentäter selbst war gar nicht paranoid, sondern ein Normalbürger, wie ein Psychiater dem Generalstaatsanwalt erklärt. Daslow hat nämlich an einem Experiment teilgenommen, das herausfinden soll, wie Gehorsam der Durchschnittsbürger gegenüber einer Autorität ist, selbst wenn die Autorität verlangt, andere Menschen zu foltern. Die meisten Versuchspersonen leisteten absoluten Gehorsam, so auch Daslow. Also sind die Menschen alle paranoid oder aber Daslow ist wie ein Durchschnittsbürger (Milgram-Experiment). Nach und nach kommt Volney und sein Team der Wahrheit auf die Spur,
so wie Ikarus, der kam der Sonne (Symbol der Wahrheit) immer näher und verbrannte sich seine Wachsflügel.

Dieser Politthriller, schaut dabei hinter die Kulissen eines Machtapparates und deckt dabei eine Verschwörung auf, so wie sie überall passieren könnte. Die Ermordung des Präsidenten Jary ähnelt sehr stark der Ermordung Kennedys (z.B. zweiter Schütze oder der ermordete erste Schütze). Der absolute Gehorsam der Täter spielt dabei eine weitere wichtige Rolle, dargestellt durch das berühmte Milgram-Experiment: jeder Mensch kann durch eine Autorität nach Belieben gelenkt werden.

Der Film kommt ohne große Action aus und gilt als einer der wichtigsten Politthriller überhaupt.

DVD Version: 2 Sprachen (Deutsch, Französisch); Laufzeit 122 Min; Musik von Ennio Morricone; DVD mit Extras (Trailer, weitere Highlights).

Der Oberstaatsanwalt Volney wird von Yves Montand (siehe auch Grand Prix) gespielt. Erscheinungsjahr war 1979, FSK ab 12, Herstellungsland war Frankreich.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Toller Film, schlechtes Bild., 3. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: I... wie Ikarus (DVD)
Lange Zeit habe ich mich auf das Erscheinen dieses Films gefreut. Als dann noch bei Amazon als Filmformat 16:9 angeben wurde, hoffte ich zumindest auf ein gutes Bild (eine digitale Nachbearbeitung hatte ich gar nicht erwartet). Meine Enttäuschung war dann sehr groß, als ich feststellen mußte, dass dieser Film in 4:3 Letterbox auf dieser DVD vorliegt. Warum hat man einen Film, der fast dem richtigen 16:9 entspricht, als 4:3 veröffentlicht? Sieht man davon ab, ist das Bild zwar sehr körnig aber o. k..
Fazit: Ein sehenswerter Film in einer schwachen DVD-Veröffentlichung.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich, Endlich, Endlich..., 19. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: I... wie Ikarus (DVD)
Ich suche seit fast 10 Jahren nach diesem Film auf DVD. Habe vor zwei Jahren die neue und erste kanadische DVD Version gekauft. Leider ohne englische Untertitel, wie man es vermuten sollte bei einer kanadischen Veröffentlichung. Umso mehr freue ich mich auf diese deutsche Veröffentlichung. Ich weiß, dass ist keine richtige Rezension, aber dieser Film ist ein unterschätze Perle in der Filmgeschichte und freue mich, dass Kinowelt ihn ins Programm aufgenommen hat und gebe 5 Sterne alleine für den Film..
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bild/Ton, 11. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: I... wie Ikarus (DVD)
Ich habe diesen Film vor knapp 25 Jahren das erste mal gesehen. Der Faszination der Story kann man sich kaum entziehen. Einer der wenigen Filme, die man in- und auswendig kennt, aber trotzdem immer wieder sehen möchte.

Die Bildqualität der DVD und auch der Ton sind für meine Ansprüche absolut in Ordnung! Ok, mein Fernseher hat noch eine Röhre und mein DVD-Player auch schon einige Jahre auf den Buckel, wahrscheinlich kann ich deswegen keine Minuspunkte verteilen. Aber mal ehrlich: ich bin froh, dass dieser Film (bisher) nicht neu synchronisiert wurde - dafür verzichte ich gerne auf HD etc ;-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pass auf Deine Flügel auf!, 22. Januar 2011
Von 
R. Winkler (Heinsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: I... wie Ikarus (DVD)
Einer meiner absoluten all-time-favourites. Hier versucht Yves Montand in seiner vielleicht besten Rolle die Verschwörung hinter der Ermordung eines Staatsoberhauptes aufzudecken. Die JFK-Ermordung lieferte quasi das Drehbuch für diesen Thriller. Beispielsweise heißt der vermeintliche Einzeltäter im Film Daslow (dies ist kein Spoiler, da die Identität recht schnell geklärt ist), was wiederum ein Anagramm von Oswald, dem mutmaßlichen JFK-Mörder, ist.

Der Film weist in meinen Augen keinerlei Längen auf und wird von der spannenden Handlung derart vorangetrieben, dass die zwei Stunden wie im Flug vergehen. Unbedingt ansehen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen G wie genial, 29. März 2014
Rezension bezieht sich auf: I... wie Ikarus (DVD)
Lange vor Oliver Stone's Meisterwerk "JFK-Tatort Dallas" hat sich Regisseur Henri Verneuill den Spekulationen rund um das Attentat vom 22.November 1963 angenommen und dabei eine eigene, glaubwürdige Theorie entwickelt. Die Handlung findet nicht in den USA sondern in einem fiktiven Staat statt, dennoch sind die gewollten Anspielungen auf die Ereignisse von Dallas unübersehbar. So ist der Name des mutmaßlichen Todesschützen Daslow ein Annagramm von ( Lee Harvey) Oswald, eine Untersuchungskommission ähnlich der Warrenkommission kommt zu ebenfalls ähnlichen Ergebnissen, der mysteriöse „Regenschirmmann“ oder das mutmaßlich gefälschte „Foto mit Gewehr im Garten“ finden Erwähnung.
Während Stones Inszenierung bildgewaltig und unverhohlen pathetisch ausfällt, wirkt Verneuills Film, - symptomatisch für französische (Polit-)Thriller der 1970er- kühl und sachlich; Spannung wird eher suggeriert als erzeugt was dem Gesehenen etwas Unheimliches verleiht. Der Handlungsort ist in „ I wie Ikarus“ die anonyme, postmoderne Metropole. An Außenaufnahmen bekommt der Zuschauer nicht viel mehr zu sehen als glasfassadige Hochhäuser, die wie stumme, bedrohliche Beobachter über dem Geschehen türmen und stets den geheimen Überwachungsapparat erahnen lassen, den der Protagonist , Staatsanwalt Volney ( mit Yves Montand hervorragend besetzt), hinter dem Attentat vermutet. Neben der Frage nach dem(n) Täter(n)r versucht er auch Antworten darauf zu finden, wie ein Mensch ( der von einer geheimen Gruppierung als Attentäter geopferte Daslow), so weit manipuliert werden kann, daß er sich einer Autorität bedingungslos unterwirft. Besonders eine dabei dargestellte Version des Milgram-Experiments verleiht der nüchternen Dramaturgie etwas fast dokumentarisches, also schonungsloses. Es ist die große Stärke des Films, ein Reißer zu sein ohne reißerisch zu sein. Die dosierte Gewalt ist kein Actionelement, sie konkretisiert eine phantomische Bedrohung . Ergreifend auch der Morricone-Score, der die beklemmende Stimmung des Filmes noch verstärkt.
Wo Stone's Film versucht, ein historisches Puzzle zu lösen und gleichzeitig patriotische Gretchenfragen stellt, löst sich Verneuille vom Anspruch, die Geschehnisse exakt zu rekonstruieren und zeichnet ein düsteres Szenario , in dem entfesselte Geheimdienste die eigentliche Macht hinter den Kulissen einer Demokratie sind. Erschreckend, prophetisch, stark und bis heute einer der besten Polit-Thriller.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lang ersehnter Klassiker, 18. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: I... wie Ikarus (DVD)
Ich muss sicherlich vorausschicken, dass meine Bewertung stark emotional ist und daher automatisch in 5 Sternen endet. Seit vielen Jahren beobachte ich mit halbem Auge, ob sich die Filme, die mich in meiner Jugend so sehr fasziniert haben, endlich mal wieder im Fernsehen laufen. Leider ohne Erfolg.
Das DVD Release dieses französischen Klassikers habe ich aus Langeweile in der Weihnachtszeit bei Amazon gefunden und sofort vorbestellt. Das Fernsehen kann also gerne weiterhin DSDS, Comedyserien oder Pokemon produzieren.
Der erste Eindruck des Filmes, den ich bestimmt vor 20 bis 25 Jahren das letzte Mal (mglw. ZDF) gesehen habe, bleibt auch bis heute erhalten. Die Geschichte wird spannend erzählt, verzichtet dabei aber völlig auf billige Effekte oder Action. Obwohl es nicht offensichtlich ist, scheint der Fantasiestaat, in dem die Handlung stattfindet, faschistische oder diktatorische Züge zu haben. Entgegen vielen anderen Filmen wird dies aber nicht in den Vordergrund gespielt, sondern es ist den Zuschauer selbst überlassen, sich sein Bild von der Situation zu formen. Ohne jeden Zweifel hilft die Musik von Ennio Morricone natürlich dabei.
Dennoch arbeiten an der Aufklärung des Kriminalfalles (der Verschwörung) sehr integere Personen, die eine Handlung mit der Qualität eines guten Theaterstücks abliefern. Obwohl Yves Montand der einzige in Deutschland bekannte Darsteller ist, trägt er den Film nicht ganz alleine, sondern wird durch gute Darsteller in allen weitern Rollen gleichwertig unterstützt.
Besondere Erwähnung verdient das Kapitel "Das Experiment", bei dem es dem geneigten Zuschauer schwer fallen dürfte, nicht auch Parallelen aus unserer heutigen Zeit wiederzufinden. Mir ging es auf jeden Fall so. Teilweise ein gesellschaftlicher Spiegel.
Abgerundet durch das 70'er Jahre Flair und die Art des Schauspiels aus jener Zeit wird dies zu einem Meisterwerk des französischen Films. Ganz anders als die schnellen und actiongeladenen Klamotten a la Belmondo und Konsorten.
Zur Ausstattung der DVD sage ich hier nichts, da es mich absolut nicht interessiert, was für "Features" diese zusätzlich hat. Der Film ist Grund genug für mich gewesen, die Scheibe zu bestellen.
Auf dem Computer benötigt man allerdings einen Player, der die Seitenverhältnisse an das alte Format anpassen kann. Mein Fernseher und DVD Player hatten überhaupt keine Probleme.
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I... wie Ikarus
I... wie Ikarus von Yves Montand (DVD - 2010)
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