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Kundenrezensionen

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am 7. Oktober 2003
Es gibt wahrscheinlich nur ein Wort, um Guy Ritchies Vorgänger von „Snatch" zu beschreiben: Cool!! Kartenhai Eddy hat ein Problem: Er hat beim einem getürkten Pokerspiel verloren und schuldet dem skrupellosen Gangster „Hackebeil" Harry jetzt ein Vermögen. Er und seine Freunde haben eine Woche Zeit, das Geld zu besorgen. Aber sie sind nicht die einzigen in der Londoner Unterwelt, die Probleme haben, und so entwickelt sich Stück für Stück eine megaschräg abgefahrene Story, in der sich eine Menge durchgeknallter Typen um eine halbe Million Pfund, eine Wagenladung Marihuana und zwei wertvolle antike Gewehre balgen. Dabei kreuzen sich zwangsläufig immer wieder ihre Wege. Jedes Mal, wenn das passiert, geschieht eine Katastrophe. Und es wird immer schlimmer... Ein aberwitziger Aufbau der Story mit unerwarteten Wendungen, abgedrehte Charaktere, geschliffene Dialoge und jede Menge skurriler schwarzer Humor sorgen dafür, dass der Zuschauer bis zum Schluss begeistert mitlacht, mitfiebert - und dann beginnt ein gewaltiger Showdown!
Neben Tempo, Action, und hervorragenden Darstellern sorgt der Soundtrack (viele James Brown- Songs!) dafür, dass der Film nie an Schwung verliert. Angucken!!
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am 19. März 2003
"Bube, Dame..." wird immer wieder mit Tarantino-Filmen verglichen. Ich denke, er ist etwas anders, wenngleich Leute, die Tarantino mögen, sicher nicht enttäuscht sein werden. Im Vergleich zu Tarantino fehlen vor allem die langen "abgedrehten" Dialoge, die nicht unbedingt etwas zum Gang der Handlung beitragen. Das heißt nicht, dass die Dialoge in "Bube, Dame..." nicht gut wären; ganz im Gegenteil: Die Dialoge sind witzig und intelligent; geboten wird englischer Humor. Wenn man der englischen Sprache einigermaßen mächtig ist, sollte man auf jeden Fall die englische Originaltonspur wählen. Der Film erschöpft sich keineswegs in (sehr guten) Dialogen. Vielmehr besticht er auch durch seine Handlung, die nicht nur spannend ist, sondern auch durch einige Wendungen verblüfft. Vor allem laufen sämtliche Handlungsstränge perfekt zusammen und man hat den Eindruck, dass keine Sekunde des Films überflüssig ist. Der Film besticht auch durch die vielen Charakterköpfe, die hervorragend gespielt und in Szene gesetzt werden. Abgerundet wird das Meisterwerk durch die auffallend gute und zur Handlung passende Filmmusik.

Alles in allem ist "Bube, Dame..." einer der besten, kultverdächtigen Filme, die ich kenne. Zum Kauf der DVD kann man nicht zuletzt auch deshalb raten, weil "Bube, Dame..." zu der Sorte Film gehört, die man sich immer wieder ansehen kann.
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am 24. Juni 2004
Viele positive Kritiken wurden über diesen Film bereits geschrieben und ich will mich hier der Finf-Sterne-Bewertungs-Kommission anschließen. Ich liebe diesen Film, und finde ihn absolut witzig, bitterböse, zynisch, schräg, originell, schwarzhumorig und gespickt mit amüsanten Anspielungen und Ironien.
Eine der Ironien scheint bislang etwas untergegangen zu sein. Es geht darum, dass die Jungs möglichst schnell 500.000 Pfund auftreiben müssen und in ihrem Lagerraum beratschlagen, wie sie dies wohl innerhalb einer Woche schaffen können.
Der Witz ist, dass das Lagerhaus gestopft voll ist mit kostbarsten Antiquitäten die wenn man sie verkaufen würde lässig die erforderliche Summe einbringen würden. Alleine der Regence-Schreibtisch auf dem die Jungs ihre Flaschen abstellen und die Füße drauflegen kostet Unsummen. Leider geht das meiste des Mobiliars bei dem anschließenden Showdon zu Bruch aber ich finde diese Ironie einfach hinreißend.
Diesen Film kann mann sich wirklich mehrfach ansehen und wird immer wieder neue Details entdecken. Sehr zu empfehlen!
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am 12. Juni 2003
Mit diesem Film hat Regisseur Guy Ritchie eine Meisterleistung vollbracht, BDKG strotzt nur so von Wortwitz und coolen Spruechen ( sogar in der deutschen Synchronisation ). Die Schauspieler ( groesstenteils Kumpels von Guy Ritchie ) spielen Ihre Rollen so ueberzeugend, man koennte meinen Sie kommen wirklich aus dem kriminellem Milieu :)
Einzig und allein die Qualitaet der DVD laesst etwas zu wuenschen uebrig. Etwa in der Mitte des Films tauchen auf einmal Untertitel in englisch auf und das laesst sich auch nicht ausschalten. Die Extras auf der DVD sind auch nicht gerade ueppig, Interviews und der Kinotrailer sind das absolute minimum. Etwas mehr haette wirklich nicht geschadet.
Trotzdem gebe ich der DVD 5 Sterne, weil ich mir den Film sicherlich noch oefter angucken werde.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Oktober 2013
Guy Ritchie ist zwar weiterhin sehr erfolgreich im Filmgeschäft, seine Sherlock Holmes Filme waren echte Kassenschlager - künstlerisch fand er aber nie wieder so richtig zur alten Stärke seiner früheren Filme "Bube, Dame, König, Gras" und "Snatch" zurück, die zwischen 1998 und 2000 entstanden. Beide Streifen wurden sehr schnell zum Kult, vor allem weil sie so locker, cool und rythmisch perfekt in Szene gesetzt wurden. Im Original heißt der Erstling "Lock, stock und Two Smoking Barrels" und ist ein knallig schillerndes Heist-Movie mit extrem vielen Darstellern, aber keine Angst - die Story ist einfach konzipiert bzw. es ist eine Freude dem komplizierten Geflecht aus dem Gangstermilieu zu folgen und sich einfach im Geschehen treiben zu lassen. Alles fängt mit den vier langjährigen Freunden Bacon (Jason Stratham), Eddy (Nick Moran), Tom (Jason Flemying) und Soap (Dexter Fletcher) an, die fette 100.000 Pfund einsetzen, um bei einem Pokerspiel richtig abzusahnen. Mit Eddy sehen sie auch ne grandiose Chance beim illegalen Pokerspiel vom Mafiaboss Hackebeil Harry Lonsdale (P.J.Moriarty) einzusteigen und dort zu gewinnen. Doch wie naiv kann man sein zu denken, dass es beim Obergangster und dessen rechter Hand Barry the Baptist (Lenny McLean) fair und ohne gezinkte Karten zugeht ? Jedenfalls verliert Eddy alles und hat zusätzlich noch 150.000 Pfund weitere Schulden an der Backe. Innert einer Woche muss er nun das Geld beschaffen. Dazwischen lernt der Zuschauer auch noch Big Chris (Vinnie Jones), dessen Sohn Little Chris (Peter McNichol), den Griechen (Stephen Marcus), einige Kiffer mit sehr viel Geld und noch mehr Gras sowie den durchgeknallsten von allen, den dunkelhäutigen Gangsterboss Rory Breaker (Vas Blackwood) kennen. Und da wären noch eine weitere Gangsterbande, zwei doofe Einbrecher, eine Politesse und zwei wertvolle Gewehre...
Dies alles war ausschlaggebend für den Riesenerfolg dieser respektlosen, zynischen, überzeichneten, übertriebenen und brutalen Gangsterfarce, die durchgehend für gute Unterhaltung und viel Lacher (manche bleiben im Hals stecken) sorgt. Mit "Snatch" konnte dann der britische Filmemacher noch einen drauflegen und hatte für kurze Zeit den Ruf ein britischer Tarantino zu sein. Auch heute noch in einer retrospektiven Schaue erweist sich der Film immer noch als erstaunlich modern, obwohl schon längst der Klassikerstatus gebeben ist und somit auch schon viel Retropotential sichtbar wird.
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am 17. September 2006
Mehrere leicht bis schwerkriminelle Gruppierungen kommen sich ungewollt ins Gehege und das hat dramatische Folgen. Da sind zum einen die vier Protagonisten. Sie sind die Harmlosen in diesem Spiel. Schnell viel Geld beim Pokerspiel verdienen und damit ihrem schwerverdienten Geld eine gute Rendite zukommen lassen ist nicht wirklich kriminell. Die Sache geht natürlich schief und die Jungs stehen mit einer halben Million Pfund Schulden da, die sie in einer Woche begleichen sollen.

Hinter der Pokerrunde steckt ein ganz besonders böser Junge, der das Spiel nicht nur manipuliert hat, sondern auch noch einen Tross anderer Krimineller in seinem Fahrwasser mitschwimmen lässt. Darunter auch zwei Kleinkriminelle, die für ihn zwei alte wertvolle Gewehre stehlen sollen und ein Geldeintreiber, der seinen elfjährigen Sohn dabei immer mitnimmt, damit er ein richtiges Handwerk erlernt.

Dann gibt es dann ein Grüppchen erfolgreicher Grasanbauer die ins richtig große Geschäft einsteigen wollen. Dazu kontaktieren sie ebenfalls einen richtig bösen Dealer, der natürlich ebenfalls kein Interesse an einem ehrlichen Abschluss hat.

Da die Grasanbaugruppe gleich neben der Pokerverlierergruppe wohnt weckt das Begehrlichkeiten. Die verschiedenen Beutestücke wechseln an jenen Tagen mehrmals den Besitzer. Manchmal findet dieser Wechsel gewaltfrei und zufällig, manchmal aber auch ganz anders statt.

Der Film ist beim erstenmal eigentlich gar nicht ganz vollständig für den Zuschauer zu erfassen. Zu viele Handelnde und zu viele Interessen kommen da zusammen. Aber gegen Ende lichten sich die Reihen und aus der verwirrenden Handlung wird ein Schuh. Ein rundum gelungenes Verwechslungsspiel mit viel schwarzem englischem Humor.
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am 10. Januar 2010
Super Film, fantastischer Soundtrack, alles in einem Guy Ritchie vom Feinsten. Ob sich hierbei die Blu-ray Version wirklich lohnt ist eine andere Sache, da der Film im allten Stil gedreht worden ist und ich persönlich keinen Unterschied bemerkt habe. Wenn man allerdings die anderen Filme aus seiner besitzt, kann man sich durchaus für die Blu-ray entscheiden. Lohnen tut es sich so oder so, da der Film einfach Spaß macht und KEIN sinnloser KIFFER Film ist, wie der Titel vielleicht vermuten lässt.
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am 18. Januar 2012
Der Film ist vermutlich der beste, den Guy Ritchie gemacht hat. Er ist witzig, originell und überdreht- umso trauriger, dass die Bildqualität sehr zu wünschen übrig lässt. Wie schon erwähnt ist das Bild irrsinnig körnig und sicherlich nicht besser als auf DVD.
In Anbetracht des Verkaufs als Blu-Ray unter scheinbar vollkommenem Verzicht auf Aufbereitung der Bildqualität (die meisten DVDs haben ein viel besseres Bild) komme ich daher zu der mäßigen Wertung.
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am 2. April 2001
Guy Ritchie, sein erster Film mit einer Länge von (ich glaube) 30 Minuten soll wohl ein Flopp gewesen sein.
Mit "Bube, Dame, König, (Gr)As" (engl. Originaltitel "Lock, Stock & 2 Smoking Barrels") ist ihn der Durchbruch gelungen. Aufgrund von absoluten Geldmangel sollte der Streifen nie fertig werden. Unter anderem wollten einige Leute aus dem Londoner Underground Milieu entschädigt werden, da sie sich durch die Dreharbeiten in ihrem Viertel als existenzgefährdet sahen. Nur durch die finanzielle Unterstützung des Popsängers Sting und einer Freundin konnte diese Werk vollendet werden. Zum Dank bekam der sich anfangs weigernde Sting die Rolle des Barbesitzers JD aufgedrängt. Es geht um die vier Freunde Tom, Soap, Bacon und Eddie. Durch ein paar illegale Geschäfte mit "Nick the Greek" und anderen Kriminellen haben sei 100000 Pfund zusammengeraft. Da Tom, Sohn von JD, ein exzellenter Kartenspieler ist, soll er versuchen, bei einer Pokerrunde mit dem berüchtigten Porn King "Hackebeil Harry", das Geld zu vermehren. Natürlich wird Tom durch "Hackebeil Harry" und seine rechte Hand, den üblen "Barry the Baptist" betrogen und muss jetzt innerhalb einer Woche 500000 Pfund auftreiben, wollen er und seine 3 Freunde nicht ihre Finger verlieren. Nebenbei heuert Barry auch noch die Vollidioten Charles und Willie an. Die antiken Waffen, die sie stehlen sollen, bekommt jedoch "Nick der Grieche" in die Hand und somit irgendwann Tom und seine Freunde. Das Katz-und Mausspiel ist perfekt, als auch noch die Bande von Dog, mit Plank und anderen Konsorten jede menge Geld und Gras erbeuten. Jenes Zeux, welches dem megacoolen und skrupellosen Rory Breaker gehört. Um die ganze Sache wieder in geordneten Bahnen zu bringen, kommt noch der ehemalige engl. Fussballstar Vinnie Jones als "Big Chris" ( momentan in "Nur noch 60 Sekunden"), eine der rabiatesten Hackfressen und Geldeintreiber für "Hackebeil Harry" in Szene. Es ist ein Film über verschiedene Gauner, deren Bahnen sich irgendwie unvorhersehbar kreuzen. Das Ganze wirkt zeitweise sehr brutal und wird doch mit einer ordentlichen Packung schwarzen Humor herübergebracht. Ein Low-budget-Film mit unwahrscheinlich guten Low-Budget-Darstellern. Die Synchronstimmen kommen den Originalstimmen sehr nahe, dennoch sollte man sich einmal das Original antun. Barry the Baptist kann man einfach nicht synchronisieren. Übrigens wurde "Lock, Stoch & 2 Smoking Barrels" auch als etwas für Freunde von Quentin Tarantinos "Reservoir Dogs" betitelt.
rockin' Scaramanga
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am 21. März 2011
Zu dem Film gibt es hier ja genug zu lesen, der ist einfach genial!
Allerdings ist das Bild so stark verkörnt und verrauschen und teilweise so unscharf das man überlegt den Film aus zu machen allerdings fesselt einen die Story und man will wissen wie es weiter geht!
Naja wie gesagt der Film lohnt sich da die Story cool und witzig ist und der Film einem eine ganz eigne Stimmung vermittelt!
Naja ausserdem ist die Besetzung TOP und der Sound ist auch ok!
Aber nochmal das Bild ist eine Zumutung und wie oben bereits geschrieben einer Bluray wirklich einfach nur unwürdig!
Also ich gebe trotzdem 3Sterne allerdings nur weil der Film so Hammer ist!

Film: 5Sterne
Sound: knappe 4Sterne
Bild: 1Stern
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