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4.0 von 5 Sternen Gut
It is a good book and it is in good condition. The author speaks from his experience, good example of a succesful professional life.
Vor 20 Monaten von Melissa Beltrán veröffentlicht

versus
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen What's love got to do with it?
Kevin Roberts hat in seinem Leben schon so ziemlich alles verkauft: Nassrasierer, koffeinhaltige Limonaden, Waschmittel. Und am liebsten und am besten sich selbst. Als Selbstdarsteller ist er immer wieder für medienwirksame Auftritte gut. Zum Beispiel als Geschäftsführer von PepsiCo in Kanada, als er am Ende einer Rede ein Gewehr in die Hand nahm und einen...
Veröffentlicht am 12. August 2004 von Hausmann Roger


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen What's love got to do with it?, 12. August 2004
Von 
Kevin Roberts hat in seinem Leben schon so ziemlich alles verkauft: Nassrasierer, koffeinhaltige Limonaden, Waschmittel. Und am liebsten und am besten sich selbst. Als Selbstdarsteller ist er immer wieder für medienwirksame Auftritte gut. Zum Beispiel als Geschäftsführer von PepsiCo in Kanada, als er am Ende einer Rede ein Gewehr in die Hand nahm und einen auf der Bühne aufgebauten Coca-Cola-Automaten standesrechtlich erschoss. Das Publikum flüchtete panikartig, die Medien berichteten tagelang - und Pepsi steigerte seinen Marktanteil in Kanada dramatisch.
Diese Anekdote erzählt Roberts gerne. Auch in «Lovemarks». Denn sie beschreibt seinen Charakter treffend: «All or nothing at all». Das spürt, wer dieses Buch liest. Roberts überzeugt, weil er glaubt, was er schreibt, weil er liebt, was er tut. Darum sind die etwas mehr als 200 Seiten lesenswert - auch wenn die Idee dahinter alles andere als neu ist. Aber keiner vor ihm hat sie so geschickt verkauft. Weder Marc Gobé («Emotional Branding», 2001) noch Tim Sanders («Love Is The Killer App», 2002). Und wichtiger noch: Keiner hat so einen schönen Namen dafür gefunden.
Love is the answer
Warum zahlt jemand doppelt so viel für ein Motorrad, das nur halb so viel leistet? Warum warten Menschen, die es immer eilig haben, monatelang auf einen Computer? Weil Harley-Davidson und Apple aus ihren Produkten nicht nur Trademarks oder Trustmarks gemacht haben, sondern Lovemarks - für Roberts die Zukunft jenseits des traditionellen Branding. In unseren erfolgs- und effizienzorientierten Gesellschaften klafft eine enorme emotionale Leere, darum suchen die Menschen nach Wärme, Geborgenheit, Liebe. Und die finden sie laut Roberts nicht bei Partner, Freundin oder Kollegen, sondern bei den Lovemarks.
Lovemarks sind folglich nicht nur pflegeleicht und stets verfügbar, sondern vor allem sinnlich, begehrenswert, geheimnisvoll - und doch vertraut. Das unterscheidet sie von anderen Produkten, die vielleicht sogar besser oder günstiger sind, aber nicht so emotional aufgeladen. Was zu Lovemarks wird, entscheiden die Kunden mit dem Herzen. Nicht mit dem Kopf. Laut Roberts brauchen sie dafür ganze drei Sekunden, mehr nicht. Sie spüren das Prickeln, wenn sie einen Mini vorbeifahren sehen, sie haben Schmetterlinge im Bauch, wenn sie einen Montblanc-Füller in Händen halten. Aus dem Flirt wird eine tragfähige Beziehung, die länger hält als viele Ehen.
Love is in the air
Allerdings ist es nicht einfach, aus einem Motorrad oder einem Computer eine Lovemark zu machen. Wie bringt man mehr oder minder vernünftige Menschen dazu, an und für sich seelenlose Produkte zu begehren, ja zu lieben? Roberts Antwort auf die Kernfrage seines Buches ist populärpsychologisch: Nur wer liebt wird geliebt. Für Lovemarks heisst das, dass Kundinnen und Kunden nur Produkte lieben (werden), hinter denen Menschen stehen, die ihre eigenen Produkte selber lieben und ihre Arbeit mit Herzblut machen. Willie G. Davidson und Steven Job sind die lebenden Beweise dafür.
Roberts macht es sich zwischendurch zu einfach. Seine Tipps, wie aus Kundinnen Liebhaberinnen und aus Kunden Liebhaber werden sollen, überzeugen nicht restlos und sind ab und zu etwas gar banal. Ein Beispiel: „Kontaktieren Sie jede Woche mindestens drei Kunden. Die einzige Chance herauszufinden, was die Kunden wirklich denken, ist mit ihnen zu reden und ihnen zuzuhören." Darauf wäre ich, ehrlich gesagt, nie gekommen... Doch Roberts macht solche Schwächen mit seinem Enthusiasmus mehr als wett.
All you need is love
Lovemarks haben das Zeug zum Trend. Darum sollte, wer für sich oder andere wirbt, dieses Buch lesen. Obwohl Kevin Roberts vor allem über sich selber sowie Kampagnen und Kunden von Saatchi & Saatchi schreibt, obwohl das Layout mehr verwirrt als ordnet und keinem Sinn stiftenden Konzept folgt. Doch die locker geschriebenen Texte, die der Neuseeländer Roberts in bester US-amerikanischer Manier mit bunten Beispielen und erfrischenden Anekdoten garniert, laden dennoch dazu ein, sich den einen oder anderen Gedanken zu machen. Nicht nur über die Liebe. Aber auch. Und vor allem über die Zukunft der Marken und der Markenprodukte.
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4.0 von 5 Sternen Gut, 29. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
It is a good book and it is in good condition. The author speaks from his experience, good example of a succesful professional life.
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Lovemarks: the future beyond brands
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