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Die Walküre
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am 1. Mai 2014
Gelang Simone Young mit dem Rheingold an der Staatsoper Hamburg noch ein relativ bemerkenswerter Auftakt zum Ring, was die Ensembleleistung angeht, ist die Einspielung der Walküre ein erster und hoffentlich singulärer Tiefpunkt in ihrer Rezeption der Wagner'schen Tetralogie.
Falk Struckmann als Wotan macht noch weniger Eindruck als im Rheingold; ihm gebührt sicherlich was die Textverständlichkeit angeht der Stern des Abends, ist aber fast immer einfach nur "drüber". Er versucht damit seine katastrophale fast nicht mehr vorhandene Gesangslinie zu kaschieren. Das gelingt im zweiten Akt durchaus noch, im dritten Akt aber muss er die Karten auf den Tisch legen und das Ergebnis ist einfach nur ernüchternd bitter. Deborah Polaski müht sich redlich noch einmal als Brünnhilde, allerdings ist ihre Stimme schwer und alles andere als jugendlich frisch. Die Spitzentöne werden anvisiert, aber auch hier ist nicht jeder Treffer garantiert.
Um Stuart Skelton als Siegmund muss man im ersten Akt noch fürchten, geht er doch sehr vorsichtig an die Partie heran, im zweiten Akt verlässt er sich aber auf sein Organ und kann überzeugen. Seine Schwester gibt die Mezzosopranistin Yvonne Naef mit flutend schönen Mezzotönen, der Hunding von Mikhail Petrenko bleibt unauffällig blass. Jeanne Pilands Fricka ist mit hysterisch-unruhiger Stimmgebung ebenfalls eher auf der Negativseite zu verbuchen, wohingegen die Walküren durch die Bank weg gut und erstaunlich homogen besetzt sind.
Frau Young am Pult der Hamburger Philharmoniker gelingt auch nicht viel, zwischen Schwanken von Forte bis Piano fällt ihr nicht besonders viel ein und statt Farbenreichtum quillt eine häufig undefinierte Klangsauce aus dem Graben. Schade ums Geld!
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Die Aufnahme der Hamburger reiht sich grandios ein in den umfangreichen Walküre-Katalog mit einem wunderbar erhellenden und berührenden Blick auf Wagners seltsame Gestalten. Unbedingt zu empfehlen für alle, die sich der Geschichte wachen Auges und Ohres nähern wollen.
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