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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mist, ich bin der Erste
Die Glaubwürdigkeit von Erstkommentaren zu Büchern ist leider häufig eingeschränkt, da hier meist der beste Freund des Authors, Lektors oder sonst ein Verlagslobbyist am Werke ist. Ich habe das Buch von Oreilly zur Ansicht bekommen und versuche, es im folgenden einigermassen unparteiisch zu beschreiben.
Das ist ein Geek-Buch, geschrieben für...
Veröffentlicht am 26. April 2010 von Christian Herwig

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen So la la
Entgegen den vorherigen Rezensenten, entdecke ich in dem Buch einige Schwächen. Gerade die Beispiele sind manchmal ungeschickt gewählt, und es findet sich oft viel Text über die "Philosophie" eines Themas anstatt die Möglichkeiten konkret zu demonstrieren. Man hat gelegentlich as Gefühl, die Autoren suchen selbst nach Begründungen für...
Veröffentlicht am 20. April 2011 von cigonis


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mist, ich bin der Erste, 26. April 2010
Die Glaubwürdigkeit von Erstkommentaren zu Büchern ist leider häufig eingeschränkt, da hier meist der beste Freund des Authors, Lektors oder sonst ein Verlagslobbyist am Werke ist. Ich habe das Buch von Oreilly zur Ansicht bekommen und versuche, es im folgenden einigermassen unparteiisch zu beschreiben.
Das ist ein Geek-Buch, geschrieben für erfahrene Programmierer, die sich von Eleganz und Effizienz in Sprachkonstrukten begeistern lassen und ihre Programmierfähigkeiten um funktionale Konzepte erweitern wollen.
Die Autoren sind fest davon überzeugt, dass Scala die Zukunft gehört, da es Objektorientierung und Funktionale Programmierung elegant (als Synthese im Hegelschen Sinn) miteinander kombiniert. Also ganz wie bei C++ vor 15 Jahren, was ja imperatives und objektorientiertes Denken verknüpfte.
Der Preis dafür ist aber auch heute noch derselbe wie damals: Komplexität und Regelausnahmen. Allein 52 Schlüsselwörter, eine faszinierende Freiheit beim Setzen und Weglassen von Datentypen, Semikolons, geschweiften und runden Klammern, Sprachvarianten, die teils als Schlüsselwörter, teils als Bibliotheksfunktionen implementiert sind und eine Vielzahl an modernen Konzepten, die parallel zu alten Konzepten in der Sprache möglich sind, dazu dann noch Versionsüberschneidungen (das geht in 2.8 aber nicht in 2.7, etc.), überfordern Anfänger bei weitem. Die Autoren brausen auf 420 Seiten durch dieses Sprachabenteuer und legen dabei ein manchmal schwindelerregendes Tempo vor. Exceptions werden beispielsweise auf 1,5 Seiten abgehandelt, da sie in Scala weit seltener gebraucht werden als in Java. Generatoren, For Comprehensions, Yields und Closures werden als notwendiges Beiwerk zur funktionalen Programmierung auf wenigen aber sehr gut lesbaren Seiten abgehandelt. Das Scala der Vorbote einer neuen Zeit ist, sieht man daran, dass sowas bei Ruby, Python, etc. als letzter Schrei gilt und ganze Kapitel verschlingt während Scala das mal eben so im Rucksack mitbringt und so in die Sprache integriert hat, dass es in 5 Seiten elegant erklärt werden kann. Trotz all dieser Hürden wächst mit jeder Seite die Faszination für Scala, denn die Autoren brennen ein wahres Feuerwerk an Ideen, Sprachkonstrukten und nützlichen Codebeispielen ab. Dies illustriert die Mächtigkeit und Aktualität von Scala z.b. bei der Kombination von Pattern Matching (aus der Funktionalen Programmierung) mit später Bindung (OOP) zum Erreichen hoher Stabilität bei der Programmierung paralleler Threads.
Das Buch ist nicht leicht aber sehr gewinnbringend zu lesen, die Informationsdichte ist hoch und die Beispiele gut gewählt.
Wenn Sie sich mit wenig Programmiererfahrung hier herantrauen haben Sie einen Steilkurs vor sich, der Sie im Crashkurs die Entwicklung der Programmierung in den letzten 10 Jahren erleben lässt und Appetit auf die Sprache der Zukunft macht. Dabei wird Ihnen häufiges Nachschlagen nicht erspart bleiben.
Am meisten profitieren werden von diesem Buch aber erfahrene Programmierer in Java oder Python, php oder Ruby, die ihr Denken durch die Kombination aktueller Programmiertrends auf ein neues Niveau bringen wollen. Wegen dieser klaren Ausrichtung auf eine Zielgruppe ist das Buch mt seinen 400 Seiten relativ kurz und stimmig und liefert genau das, was es verspricht, inklusive einer Kurzreferenz, die für einfache Skripte mehr als ausreicht.
Wer es mit Scala ernst meint, der sollte in jedem Fall das Standardwerk von M.Odersky zu Scala mit berücksichtigen, um eine ausführliche und solide Referenz zur Sprache zu bekommen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der einfachere Einstieg in Scala, 18. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zum Zeitpunkt dieser Rezension gibt es zwei interessante Bücher zum Thema Scala : "Programming in Scala" von Martin Odersky, Lex Spoon und Bill Venders und eben das hier vorliegende "Programming Scala: Scalability = Functional Programming + Objects".

Programming Scala: Scalability = Functional Programming + Objects :
+ Kurz und prägnant
+ gut gewählte Beispiele
+ Beschäftigt sich mit Scala 2.8.x (aktuelle Version)

- manchmal etwas oberflächlich.

Programming in Scala
+ Ausführliche Beschreibung der Sprache
+ Viele Beispiele, manchmal etwas akademisch
+ Hintergrundinfos (wie wird XY in der JavaVM abgebildet, was für Konsequenzen ergeben sich daraus usw.)
+ Odersky

- etwas veraltet Scala 2.7.x (das Update zu 2.8 hat einiges verändert)
- oft langatmig

Kurz gesagt eignet sich "Programming Scala: Scalability = Functional Programming + Objects" für alle die mit der Sprache arbeiten wollen.

Allen Bibliothekenbauern, Sprachpuristen und Leuten die gerne Wissen wollen was Hinter den Kulissen einer Sprache abläuft würde ich eher zu "Programming in Scala" raten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen So la la, 20. April 2011
Entgegen den vorherigen Rezensenten, entdecke ich in dem Buch einige Schwächen. Gerade die Beispiele sind manchmal ungeschickt gewählt, und es findet sich oft viel Text über die "Philosophie" eines Themas anstatt die Möglichkeiten konkret zu demonstrieren. Man hat gelegentlich as Gefühl, die Autoren suchen selbst nach Begründungen für ein Feature ohne sich dessen ganz sicher zu sein. Auch die logische Reihenfolge ist schwer um einzusteigen. Z.B. Traits einzuführen, bevor die anderen Objektfeatures besprochen sind ist schwer nachzuvollziehen.
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