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59 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend vom ersten bis zum letzten Atemzug
Wenn ich mir hier Rezensionen durchlese, die meinen, der Film wäre langweilig, frag ich mich echt, was die unter "Spannung" verstehen. Gibt es was spannenderes, als einem Bombenräumkommando hautnah zuzuschauen, wie jede Sekunde ALLES in die Luft fliegen kann?! Ich bin ohne jegliche "Vorbelastung" (z.B. durch Kritiken oder Trailer) an den Film heran getreten und...
Veröffentlicht am 1. November 2010 von StarScream

versus
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßiger und sehr langatmiger Film - gute Rezessionen nicht nachvollziehbar
Wer diesen Film anschauen möchte, sollte sich auf zwei sehr lange Stunden einstellen - bin mit sehr großer Vorfreude an den Film rangegangen - sowohl die vielen Preise, als auch die vielen guten Bewertungen auf Amazon und IMDB + die vielen guten Schauspieler versprachen so einiges.

Nach einer guten ersten halben Stunde hat der Film dann aber...
Vor 3 Tagen von Da Truth veröffentlicht


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59 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend vom ersten bis zum letzten Atemzug, 1. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tödliches Kommando - The Hurt Locker [Blu-ray] (Blu-ray)
Wenn ich mir hier Rezensionen durchlese, die meinen, der Film wäre langweilig, frag ich mich echt, was die unter "Spannung" verstehen. Gibt es was spannenderes, als einem Bombenräumkommando hautnah zuzuschauen, wie jede Sekunde ALLES in die Luft fliegen kann?! Ich bin ohne jegliche "Vorbelastung" (z.B. durch Kritiken oder Trailer) an den Film heran getreten und wurde echt überrascht. Mit die explosivste Hochspannung, die ich bisher erlebt habe und man bekommt ein sehr gutes Gefühl vermittelt, mitten im Geschehen zu sein. Die deutsche Tonspur kommt in DTS-HD 5.1 und das ist auch gut so, denn bei solch einem Film muss es einfach nach dem "Wenn schon, denn schon"- Prinzip rumsen, so gut es geht. Und das tut es auch!! :-) Die Endsequenz ist natürlich auch nicht schlecht. Da denkt man sich einfach nur noch "Was für ein Typ!!" :-)

Und nochwas zu den ganzen "Avatar is ja viel besser"-Oscar Kritikern: Die beiden Filme kann man in keinster Weise miteinander vergleichen, deshalb ist es extrem schwer zu sagen, ob die Vergabe gerechtfertigt ist oder nicht. Letztendlich hat "Tödliches Kommando" wohl nur gewonnen, weil dort nicht 85% des Films am Computer generiert wurden.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zivil weitermachen ist schwer, 1. März 2011
Zunächst einmal kurz zum Inhalt: Jeremy Renner kommt als EOD Ersatzmann in den Irak, nachdem sein Vorgänger bei einem Einsatz umgekommen ist. Und dort macht er einfach seinen Job, nämlich Bomben entschärfen. Ja und das ist es eigentlich auch schon. Es gibt genaugenommen viele einzelne Handlungsstränge. Das Kennenlernen von Beckham, einem kleinen irakischen Jungen, der im Feldlager der Ammis DVDs verkauft und die verschiedenen Entschärfungseinsätze.
Auf die vielen Kritiken zum Thema Oscar möchte ich gar nicht weiter eingehen, da ich der Meinung bin, dass ein Film der derart viele Preise bekommen hat, nicht alles verkehrt machen kann. Ausserdem kann man sich immer darüber streiten, ob ein Film nun besser oder schlechter ist als ein anderer. (Ich finde aber er hat alle Preise verdient)
Wozu ich aber etwas schreiben möchte ist der Kritikpunkt der Langeweile. Es ist mir absolut unverständlich wie man diesen Film als langweilig beschreiben kann!
Jeder der Derartiges über diesen Kriegsfilm schreibt, sollte vielleicht sich selbst einmal hinterfragen und sich Gedanken darüber machen, ob man nicht vielleicht schon ein bißchen verroht ist. Menschen werden in die Luft gesprengt, Kinder als Body Bombs benutzt. Das ist alles aber nicht langweilig. Möglicherweise ist abstoßend oder erschreckend das richtige Wort dafür.

Es gelingt Frau Bigelow die Einsätze spannend in Szene zu setzen. Natürlich ist einem klar, dass Renner die Bombe entschärfen wird, wäre ja auch blöd, wenn er beim ersten Einsatz in die Luft fliegt, aber trotzdem baut sich ein Spannungsbogen auf, der einen durchaus zu fesseln weiß. (mich zumindest)
Die Sniper Szene ist für mich allein schon einen Preis wert. Die Emotionen der Soldaten werden perfekt in Szene gesetzt und man spürt die Anspannung der Männer.

Ich möchte deutlich betonen, dass ich ein absolut Amerika kritischer Mensch bin. (lest meine Rezension zu "The Pacific") Trotzdem hat mich dieser Film begeistert. Der Grund dafür ist einfach, dass die Persönlichkeit des William James großartig dargestellt ist. Es geht in diesem Film nicht primär darum die Amerikaner als Befreier der Welt zu feiern und die Iraker als böse Terroristen zu zeigen. Es bleibt bei einem Kriegsfilm nunmal nicht aus, dass die eine Seite die "Guten" und die Andere die "Bösen" sind. Wenn der Film dann auch noch von einem Amerikaner gemacht ist, dann dürfte von vornerein feststehen, welche Rolle an wen vergeben wird. Das müsste eigentlich jedem klar sein, der sich einen solchen Filme anguckt.
Als Soldat kann man sich perfekt in die Situation des William James hinein versetzen. Was viele hier als unglaubwürdig kritisieren, nämlich das Spielen von Ballerspielen nach einem Einsatz, ist einfach nur realistisch. Auch wenn viele das nicht nachvollziehen können, aber dabei kann man entspannen und ein bißchen "runterkommen".

Natürlich gibt es auch Kritik die ich gerne loswerden möchte und die mich auch zu dieser 4 Sterne Bewertung zwingt. Ein Soldat verlässt in so einem Einsatz nicht allein, in der Nacht, sein Feldlager. Auch nicht wenn er dafür gute Gründe hat. Natürlich gehört es einfach zur Story, aber das ist einfach ein zu schwerwiegender Fehler.

Ansonsten ist der Alltag der Soldaten sehr gut und realistisch umgesetzt:
1. In einer so einer kleinen Einheit ist der Umgangston tatsächlich nicht sehr militärisch.
2. Ja EOD Leute haben ein an der Klatsche. Wenn einer meint er kann eine Bombe besser entschärfen, wenn er bequem angezogen ist, dann macht er das auch so.

Auch wenn ich das eingentlich nicht gerne schreiben möchte, aber ich tu es einfach trotzdem. Jeder der meint, dass der Charakter von Renner krieggeil ist, hat den Film tatsächlich NICHT verstanden. Er ist durch seine Einsätze in Afghanistan und dem Irak psychisch sehr stark verändert worden. Die Tätigkeiten die er ausführt, lässt ihn emotional abstumpfen und durch die langen Einsatzzeiten der US Armee entfremdet er sich von seiner Familie, so das er sich nicht anders zu helfen weiß, als wieder dahin zu gehen, wo er zurecht kommt. Jeder der selbst schon einmal im Einsatz war, kann sich mit diesem Soldaten identifizieren.

Fazit: Für mich ein wirklich guter Kriegfilm, der meiner Meinung nach sehr spannend ist. Hervorrangend herausgearbeitete Charaktere. Eine DVD die für mich durchaus auf der Höhe der Technik ist. Ein rundum empfehlenswerter Film.

Jedem dem dieser Film zu langweilig ist, der möge sich doch bitte bei Asgaard verpflichten und die Action am eigenen Leibe erfahren. Und sich mit unnützen und nicht fundierten Rezensionen zurückhalten.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hollywood untypischer (Anti-)Kriegsfilm, 30. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tödliches Kommando - The Hurt Locker [Blu-ray] (Blu-ray)
Voarab zur BluRay Edition

Die Bildqualität ist absolute Spitzenklasse genauso wie der Ton. DTS-HD Master in 5.1 Surround sowohl Englisch als auch Deutsch lassen nichts zu wünschen übrig. Wer sich mit Blu Rays auseinandergesetzt hat weis, das DTS gegnüber Dolby besser klingt und die große Anzahl an DTS Spuren auf BluRays sollte für sich sprechen.

Der Film startet direkt, man muss nicht erst im Menü starten. Mal eine andere herangehensweise.

Die Extras sind gut. Interviews mit den Darstellern, die Kinotrailer so wie ein Behind the Scenes runden die Disc ab. Das Geld definitiv wert.

Nun zum Film:
Ein Freund zeigte mir eines Abends diesen Film, von dessen Existenz ich bis dahin nichts wusste.
Ich hatte also die Gelegenheit völlig unvoreingenommen zu sein.

Erwartet habe ich einen Film nach Hollywood Manier mit Feuergefechten heroischen Heldentaten der Soldaten und natürlich wieder massig Action - wie so oft. Doch hat mich der Film eines besseren belehrt. Allein schon die Anfangsszene ist so spannend gewesen, dass ich meine Augen nicht vom Schirm nehmen konnte.
Wenn man ein bischen Empathie und Einfühlungsvermögen hat, kann man sich gut in die Situation des Soldaten im Anzug versetzen. Große Kampfszenen mit vielen verschossenen Patronen sucht man hier vergeblich. Der Film fokusiert auf die Atmosphäre der jeweiligen Situation.
Ton, Ton-Schnitt, Bildqualität und Bildschnitt sind 1A und wirken nicht wie hochglanz.

Das gemeckere das der Film stinklangweilig sei, keine Spannung hätte und inhaltlich falsch sei, möchte ich hier zurückweisen. Wenn man einen Hollywood Blockbuster mit viel Action sucht, ist es klar das man enttäuscht wird. Dies war nicht die Intention. Weder der Regisseurin noch des Drehbuchautors Mark Boal.
"Für die episodenhafte Geschichte um ein US-amerikanisches Bombenräumkommando im Irak hatte der Journalist Ende 2004 selbst mehrere Wochen eine Einheit an die Kriegsschauplätze in Bagdad begleitet. Boal, [...] wollte sein Drehbuch so realistisch wie möglich gestalten und bot das Skript Kathryn Bigelow an." -Mark Boal Wikipedia Eintrag.

Für mich liegt der Film zwischen Kinofilm und Dokumentation und ist uneingeschränkt Empfehlenswert. Er versucht weder Blockbuster à la Soldat James Ryan zu sein noch zu sehr Dokumentarisch wie z.B. Restrepo. Eine Gratwanderung zwischen Film und Realismus.

Fazit:
Der Film zielt nicht auf actiongeladene Unterhaltung ab. Er versucht die vielen Facetten der physiologischen und psychologischen Belastung, mit der Soldaten im Kriegsgebiet Irak zu kämpfen haben, einzufangen ohne dabei heroisch oder zu spielfilmartig zu sein.
Eine gelungene Umsetzung dessen, was das Filmteam beabsichtigt hat und die 6 Oscars definitv Wert.
Das nicht nur feuergefechtreiche Blockbuster Oscars bekommen, sondern auch solche wie "The Hurtlocker" zeigt nicht nur die Objektivität der Oscarjurie, sondern ist sehr wünschenswert.

SPOILER----SPOILER----SPOILER (das heißt nicht weiterlesen, den jetzt kommen Inhalte)

Anfangs erlebt man, wie ein Einsatz auch schiefgehen kann. Der Zugfüher stirbt bei einem missglückten Entschärfungsversuch, als der Attentäter per Handy den Zünder auslöst. Trotz des schweren Schutzanzugs wird dieser von der Druckwelle getötet.

Einer seiner 2 Teamkameraden, Specialist Owen Eldridge wird mit dessen Tod nicht fertig und befindet sich deswegen in psychologischer Behandlung. Als Ersatzleiter der Truppe wird William James, ein erfahrener Sprengstoffexperte des EODs zugeteilt.
Es stellt sich in diversen Situationen herraus, das dieser wohl den Adrenalinkick der Gefahr sucht. Er entschärft beispielsweise eine Autobombe obwohl das Team längst abziehen könnte. Da es sich hierbei um so viel Sprengstoff handelt, dass er auch mit Anzug keine Chance hätte, legt er diesen ab. Es gelingt ihm schließlich die Bombe zu entschärfen.

Ein weiterer Höhepunkt ist das Scharfschützenduell, dass sich das Team unter Staff Sergeant James mit Aufständischen leistet. Sie treffen eine Gruppe von sog. Contractorn (angehörige Privater Sicherheitsfirmen wie z.B. ehemals Black Water), welche 2 gesuchte Terroristen in Gewahrsam genommen haben und einen kaputten Reifen haben.

Einer der Söldner wird während der Reparatur tödlich von einem feindlichen Scharfschützen getroffen, woraufhin natürlich alle in Deckung gehen und kämpfen müssen.
Nachdem auch der Scharfschütze der Söldner im Duell vom Gegner getötet wird, nehmen sich Staff Sgt. James und Sgt. Sanborn der Situation an. James als Spotter und Sanborn als Schütze.
Nach einigen Erfolglosen Schüssen fehlt Munition, die dem toten Söldner abgenommen wird.
Durch das Blut des Toten im Magazin, muss der mit der Situation überforderte Eldridge die Patronen säubern bevor Sgt. Sanborn weiterfeuern kann.

Wie das Duell ausgeht, verrate ich hier nicht.

Es sind kleine Details im Film, wie z.B. das nicht jeder Aufständische ein lausiger Schütze ist sondern als ebenbürtiger Feind angesehen werden muss oder ein Magzin, das wegen verunreingung nicht funktioniert. Etwas das ich in vielen Hollywood Filmen bemängle und sehr unrealistisch finde.

Wie man das letzte viertel des Films bewertet, bleibt einem selbst Überlassen. Alleingänge unter Soldaten, vor allem kleinen Einheiten können durchaus in Wirklichkeit vorkommen. Mir fehlt hierfür zwar jeglicher Vergleich, da ich kein Soldat bin, jedoch ist es für mich nicht unmöglich oder unglaubwürdig.
Wenn man zwischen den Zeilen liest, lässt sich dies vollkommen mit dem Drang von Sgt. James, den Jungen aus dem Camp zu "rächen" in Einklang bringen. James geht davon aus, das dieser als Körperbombe benutzt werden sollte und lässt sich, da er den Jungen angefangen hat zu mögen, emotional mitreissen.
Er verkraftet es nicht und will deswegen die Bombenleger eines nächtlichen Einsatz finden. Einer seines Teams wird bei der unüberlegten Suchaktion fast verschleppt und bei dem Rettungsversuch seiner Kameraden von diesen angeschossen.
James realisiert das er die Grenze überschritten hat (Szene in der Dusche) und realisiert letzten Endes, dass er sich in die Situation hineingesteigert hat (Der Junge ist wieder im Camp und verkauft DVDs).

Er wird sich letzten Endes bewusst, dass er Süchtig nach seiner Arbeit, dem Adrenalin und dem verbundenen Kick ist, getrieben vom Drang anderen das Leben zu retten in dem er Bomben entschärft (Szene in der Küche mit seiner Frau gegen Ende).

Nimmt man sich die Zeit hinzuhören und lässt sich auf den Film ein, beginnt man zu verstehen warum dieser ausgezeichnet wurde.
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60 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Todessehnsucht..., 17. Dezember 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einer der gefährlichsten Orte der Welt: Irak. Der Film "Tödliches Kommando The Hurt Locker" zeigt die Sondereinsätze der Kompanie Bravo des Kampfmittelräumdienstes der US-Army, die seit 2004 im Irak als Bombenentschärfer eingesetzt sind.
Sergeant Thompson (Guy Pearce) und seine beiden wichtigsten Teammitglieder
Sergeant Sanborn (Anthony Mackie) und Specialist Eldridge (Brian Geraghty) sind eine eingeschworene Einheit. Als Thompson bei einem der gefährlichen Einsätze ums Leben kommt, nimmt Staff Sergeant William James (Jeremy Renner) dessen Stelle ein. Schon bald wird den anderen beiden Männern klar, dass James ein durchgeknallter Adrenalinjunkie sein muss. Er geniesst förmlich das Risiko, wirkt stoisch und ergomanisch und hängt den reaktionären lonesome Cowboy heraus.
Brilliant dagegen seine Fähigkeiten als Bombenentschärfer. Da der Teamgeist durch seine Alleingänge nicht gerade gefördert wird, gibt es bald ernsthafte Spannungen zwischen den drei Elitesoldaten.
Doch es bleibt wenig Zeit den Konflikt mit klärenden Gesprächen auszuräumen, die Männer nehmen diese Spannungen mit zu ihren waghalsigen Einsätzen...
Kathryn Bigelow ist mit diesem Adrenalinschocker eindrucksvoll in die obere Liga der Filmemacher zurückgekehrt. Der Film, der auf höchstem Spannungsniveau andauernd die existenzielle Frage stellt, emtweder einen roten oder eher den blauen Draht des Sprengkörpers zu kappen, der jeden Moment in die Luft gehen könnte, ist grandioses Genrekino.
Dabei war Bigelow fast schon abgeschrieben, nachdem sie nach "Strange Days" den zweifelhaften Ruf als Kassengift nicht mehr los wurde.
Mit "Hurt Locker" werden ihr aber inzwischen sogar aussichtsreiche Oscarchancen eingeräumt.
Einerseits bietet der Film so gute schauspielerische Leistungen, dass die angeknackste Psyche der Soldaten gut dargestellt ist. Herzstück des Films sind aber die Entschärfungsszenarien und eine Schiesserei in der Wüste. Alles virtuos gestaltete Szenen, die eine kaum mehr zu toppende beklemmende Intensität aufweisen und selbst Bigelows Vorbild Sam Peckinpah nicht besser realisiert hätte.
Einen Antikriegsfilm darf man nicht erwarten, dazu zelebriert der Film auch zu sehr sein anfangs erwähntes Leitmotiv "Der Rausch des Kampfes wird oft zu einer mächtigen und tödlichen Sucht. Denn Krieg ist eine Droge".
Aber er zeigt die Schrecken ungeheuer intensiv. Ich bin sehr beeindruckt von der Qualität des Films. Für mich überraschend einer der besten Filme dieses Jahres.
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3.0 von 5 Sternen Mittelmäßiger und sehr langatmiger Film - gute Rezessionen nicht nachvollziehbar, 24. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tödliches Kommando - The Hurt Locker [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer diesen Film anschauen möchte, sollte sich auf zwei sehr lange Stunden einstellen - bin mit sehr großer Vorfreude an den Film rangegangen - sowohl die vielen Preise, als auch die vielen guten Bewertungen auf Amazon und IMDB + die vielen guten Schauspieler versprachen so einiges.

Nach einer guten ersten halben Stunde hat der Film dann aber zunehmend nachgelassen. Zunächst kommt die Hälfte der auf dem Cover genannten (großartigen) Schauspieler nicht mal 10 Minuten im Film vor - die Spannung gleich mit. Der Film hat durchaus gute Momente, kann aber im Gegensatz zu anderen Kriegsfilmen null überzeugen. Das gewisse Etwas fehlt hier einfach.

Man kann den Film gut einmal ansehen - aber das wars dann auch. Wer meint, dass der Film super spannend sei und ihn in den Himmel lobt, sollte sich vielleicht mal den ein oder anderen Kriegsfilm zum Vergleich ansehen. Aber so ist das meistens bei Oscar-Filmen - muss man nicht verstehen nach welchen Kriterien hier entschieden wird.

Zum Vergleich was im selben Jahr neben THE HURT LOCKER nominiert war in der Kategorie "Bester Film":

Avatar – Aufbruch nach Pandora
Blind Side – Die große Chance
District 9
An Education
Inglourious Basterds
Oben (Up)
Precious – Das Leben ist kostbar
A Serious Man
Up in the Air

Inglourious Basterds, Avatar, Blind Side, Precious ... aber vor allem voran DISTRICT 9. Großartige Filme, die alle so viel mehr zu bieten haben als dieser Film.

The Hurt Locker war nicht schlecht - aber eben auch kein Meisterwerk.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr Filmpreise geht nicht, 17. Februar 2011
Von 
Tomate "TMW" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Kriegsfilme sind in den USA ja traditionell filmpreisverdächtig. Was dieser Film an Preisen abgesahnt hat (u. a. sechs Oscars), ist aber schon mehr als rekordverdächtig. An der Kinokasse war er aber wohl kein Erfolg. Das Drehbuch stammt von einem Kriegs-Journalisten, der wahre Begebenheiten verarbeitet haben soll.

Handlung

William James (Jeremy Renner) ist Bombenentschärfer der US-Armee und ersetzt im Irak-Krieg den zuvor tödlich verunglückten Teamführer Matt Thompson (Guy Pearce). Fortan geht James mit JT Samborn (Anthony Mackie) und Owen Eldridge (Brian Geraghty) in die Einsätze. Im Gegensatz zu seinem sorgsamen und kontrollierten Vorgänger ist James ein Raubein, arbeitet am Rande der Legalität und vor allem chronisch riskant. Dadurch kommt es zu Spannungen mit den Kameraden und schlichtweg extremen Gefahrensituationen.

Meinung

Wie ist dieser Film zu all diesen Auszeichnungen gekommen? Vergleicht man ihn mit anderen Kriegsfilmen, kann man zu folgenden Schlüssen kommen: Die Handlung ist monoton. Die Story ist bemüht um Tiefe und Aussage, was aber nicht wirklich gelingt. Eher beschleicht einen das Gefühl der versteckten Propaganda. Schnitt, Bild und Kamera sind oft wenig hilfreich und hat man in gleichartigen Streifen schon besser gesehen. Die Schauspieler, eher nicht erste Garde, überzeugen dagegen.

Fazit

Eigentlich hätte ich hier erwartet, dass der Film beim Publikum ein Renner wird, weil die Hauptfigur Starpotential hat, und bei den Kritikern durchfällt. Es kam andersherum, was das obsolete Unterfangen von Meinungsbildung zu Filmen unterstreicht. Hierzu passen wunderbar drei Sterne.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung auf feindlichem Terrain, 9. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Tödliches Kommando - The Hurt Locker [Blu-ray] (Blu-ray)
Als ich den Film im Großmarkt kaufte erstaunte es mich, dass ich vorher noch nicht davon gehört hatte, trotz dass der Film 6 Oscars bekommen hatte. Zu Hause schaute ich mir den Film an und war zuerst etwas enttäuscht von dem leichten Rauschen des Bildes obwohl es sich hierbei um eine BluRay handelt. Aber als die erste Szene durch war samt SlowMotion Explosion war mir klar, dass ich mich richtig entschieden hatte den Film auf BluRay zu kaufen, da das Bild überwiegend gestochen scharf ist.

Die Handlung fasziniert mich. Es ist fast durchgängig spannend und man bekommt tiefe Eindrücke in einen bizaren Todesberuf der Soldaten, die auf Feindgebiet versuchen gefährliche Sprengsätze zu entschärfen. Man erlebt die Angespanntheit des Bombenteams großartig. Jede Sekunden könnte was unerwartetes passieren; die Bombe könnte detonieren, sie könnten angegriffen werden, die Situation mit Anwohnern die ringsrum in den Armenvierteln leben könnte eskalieren. Wie unvorstellbar wirkt da der Arbeitsalltag eines solchen Soldaten. Das Ganze wirkt sogar noch gefährlicher da der Gegner unsichtbar scheint. Sie befinden sich immer auf feindlichem Gebiet ohne zu wissen ob es ihr letzter Einsatz sein wird wobei die Angst hier allgegenwärtig ist. Kathryn Bigelow liefert in dieser Inszenierung keinerlei politische Hintergründe wie zB Todesvideos islamistischer Terrorkämpfer oder westliche Nachrichtensequenzen. Umso mehr beeindruckt diser Film durch die alltägliche Realität die gezeigt wird, mit sehr guten Schauspielern, nachvollziehbaren Schauplätzen und einer perfekten Kameraführung.

Wer hier auf einen actiongeladenen irrealen Hollywoodfilm mit überspitzten Mut der Akteure und sinnfreie Ballerei hofft den muss ich leider enttäuschen. Der Film bietet eine sehr gute Darstellung des vermeintlich gefährlichsten Jobs den es gibt mit Schauspielern die wissen was es heißt in einer Herzlosigkeit die sich Krieg nennt trotzdem noch ein fühlender Mensch zu sein und die Umsetzung der Regisseurin mit den bewegte Bilder eines Kameramannes die beide verstehen den Zuschauer zu fesseln ohne auf Kriegstheatralik zurückgreifen zu müssen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Film überhaubt, 5. November 2014
Für mich,ist das der beste "kriegs" Film aller zeiten,man lernt wie sie dort Leben,was sie machen müssen,was sie erleben,was sie tuen müssen um zu überleben...einfach ein klasse Film.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt ansehen, 6. Dezember 2014
...einfach nur gut ...
sehr spannende Erzählung, gutes Entertainment, nicht ganz realistisch aber immer für eine spannende Unterhaltung gut. Unbedingt ansehen.
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5.0 von 5 Sternen Spannend!, 26. August 2014
Spannender Film, gleichsam nicht zu reiserisch und nicht zu brutal. Es wird der Alltag eines Bombenentschärfungskommandos gezeigt. Der Fokus liegt dabei auf den Charakteren und der Situation, nicht der Aktion. Die Filmbeschreibung bei Amazon halte ich für falsch:

"...die beiden Soldaten der kleinen Elite-Einheit feststellen, dass ihr neuer Sergeant sie inmitten des Chaos der kriegerischen Handlungen in ein tödliches Spiel verstrickt. Schnell wird den Soldaten bewusst, dass sie ihren Chef schnellstmöglich unter Kontrolle bringen müssen. "

Einen Plot in diesem Sinne gibt es nicht. Es gibt nur Reibungen in der Truppe weil der Neue etwas zuviele Risiken eingeht. Ansonsten wird, wie gesagt, der Alltag gezeigt, was von Anfang bis Ende spannend in Szene gesetzt wurde - eine "richtige" Handlung hatte der Film nicht direkt, was nicht negativ gemeint ist.
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Tödliches Kommando - The Hurt Locker [Blu-ray]
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