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62 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend vom ersten bis zum letzten Atemzug
Wenn ich mir hier Rezensionen durchlese, die meinen, der Film wäre langweilig, frag ich mich echt, was die unter "Spannung" verstehen. Gibt es was spannenderes, als einem Bombenräumkommando hautnah zuzuschauen, wie jede Sekunde ALLES in die Luft fliegen kann?! Ich bin ohne jegliche "Vorbelastung" (z.B. durch Kritiken oder Trailer) an den Film heran getreten und...
Veröffentlicht am 1. November 2010 von StarScream

versus
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr Filmpreise geht nicht
Kriegsfilme sind in den USA ja traditionell filmpreisverdächtig. Was dieser Film an Preisen abgesahnt hat (u. a. sechs Oscars), ist aber schon mehr als rekordverdächtig. An der Kinokasse war er aber wohl kein Erfolg. Das Drehbuch stammt von einem Kriegs-Journalisten, der wahre Begebenheiten verarbeitet haben soll.

Handlung

William James...
Veröffentlicht am 17. Februar 2011 von Tomate


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62 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend vom ersten bis zum letzten Atemzug, 1. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn ich mir hier Rezensionen durchlese, die meinen, der Film wäre langweilig, frag ich mich echt, was die unter "Spannung" verstehen. Gibt es was spannenderes, als einem Bombenräumkommando hautnah zuzuschauen, wie jede Sekunde ALLES in die Luft fliegen kann?! Ich bin ohne jegliche "Vorbelastung" (z.B. durch Kritiken oder Trailer) an den Film heran getreten und wurde echt überrascht. Mit die explosivste Hochspannung, die ich bisher erlebt habe und man bekommt ein sehr gutes Gefühl vermittelt, mitten im Geschehen zu sein. Die deutsche Tonspur kommt in DTS-HD 5.1 und das ist auch gut so, denn bei solch einem Film muss es einfach nach dem "Wenn schon, denn schon"- Prinzip rumsen, so gut es geht. Und das tut es auch!! :-) Die Endsequenz ist natürlich auch nicht schlecht. Da denkt man sich einfach nur noch "Was für ein Typ!!" :-)

Und nochwas zu den ganzen "Avatar is ja viel besser"-Oscar Kritikern: Die beiden Filme kann man in keinster Weise miteinander vergleichen, deshalb ist es extrem schwer zu sagen, ob die Vergabe gerechtfertigt ist oder nicht. Letztendlich hat "Tödliches Kommando" wohl nur gewonnen, weil dort nicht 85% des Films am Computer generiert wurden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen verdient Bester Film-Oscar, 22. August 2013
Solche Filme wie The Hurt Locker mag ich eigentlich nicht. Da der Film aber bei den Oscars 2010 groß abgeräumt hat, habe ich ihn mir mal angesehen und er hat mir wirklich gut gefallen.

Ein Bombenentschärfungsteam verliert im Irak seinen Vorgesetzten. Ersetzt wird dieser durch den exzentrischen Sergeant James. Daraufhin werden nicht nur die Einsätze durch James' Art gefährlicher, sondern auch im Team selber bahnen sich einige Konflikte an.

Wie gesagt, ich bin kein Fan solcher Kriegsfilme. Ich kann nicht genau sagen, woran das liegt, aber egal welcher Krieg es ist, ich werde mit solchen Filmen einfach nicht warm. Da es hier auch noch um einen aktuell noch laufenden Konflikt geht, habe ich mich noch mehr gescheut. Ich habe mir den Film aber mal ausgeliehen und war wirklich überrascht, was Kathryn Bigelow (Zero Dark Thirty) hier für einen Film gemacht hat.
Ich bin schon mal froh, dass sie hier „nur“ auf ein Bombeneinsatzkommando eingeht und nicht auf Infanteriesoldaten, Jetpiloten oder ähnliches. Denn dieses Thema gibt ihr großen Spielraum für viele spannende Momente. Und diesen Spielraum hat Bigelow auch voll und ganz ausgenutzt.
Ich hatte anfangs die Befürchtung, dass man hier nur eine Bombenentschärfung nach der anderen sieht, aber das dies über 2 Stunden nicht spannend bleiben kann, wusste auch Drehbuchautor Mark Boal.
Natürlich sieht man am Anfang 2 Bombenentschärfungen, dann baut Boal aber auch andere Elemente ein, ich will hier nichts verraten, die ebenfalls prekäre Situationen darstellen und den Film genauso am Leben erhalten, wie die menschlichen Probleme, die die Mitglieder des Entschärfungsteams haben. Zudem finde ich es auch gut, das Boal es hier vermieden hat, konkret Stellung zu beziehen, die Amerikaner zu verherrlichen oder gegen die Iraker zu wettern oder Ähnliches. Es geht hier nur um das Kommando und dies wird authentisch mit Fehlern und Leiden thematisiert. Der Film baut sich so sehr gut auf und behält den Zuschauer die ganze Zeit dran.
Dafür mitverantwortlich ist aber auch die großartige Regiearbeit von Kathryn Bigelow. Wie gesagt, sie hatte hier einen großen Spielplatz für spannende Situationen, und auf dem hat sie sich richtig ausgetobt.
Sie inszeniert die Entschärfungen und andere Momente mit einer wahnsinnigen Intensität und Spannung. Sie mischt hier die gute Kameraarbeit in genau den richtigen Momenten mit guter Musik und den sehr guten schauspielerischen Leistungen. Diese Momente zählen wirklich zu den spannendsten, die ich je in einem Film gesehen habe.
Neben dem Suspense, also dem Spannungsaufbau, ist mir hier auch Jeremy Renner (Das Bourne Vermächtnis) sehr positiv aufgefallen. So entspannt und aussergewöhnlich habe ich Renner noch nie spielen sehen. Er ist hier eindeutig der interessanteste Charakter von allen und hat die Oscar-Nominierung nicht ganz umsonst bekommen.

Fazit:
The Hurt Locker ist ein sehr spannender, sehr gut inszenierter Thriller, der nicht nur durch seine fabelhaft inszenierte Spannung, sondern auch durch seine Geschichte bis zum Ende interessant bleibt.
Den Oscar für Bester Film hat er verdient gewonnen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem gefährlich und beklemmend!, 18. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tödliches Kommando - The Hurt Locker (DVD)
DER RAUSCH DES KAMPFES wird oft zu einer mächtigen und
tödlichen Sucht. DENN KRIEG ist eine Droge.

" Irgendwo wird mal ein halber Helm liegen...mit ein paar Haaren dran."
Baghdad: Ein ferngesteuerter kleiner Panzer spürt Bomben auf.
In den staubigen, schotterbedeckten Straßen, - beobachtet von Passanten,-
verkeilt sich ein Rad des Roboter- Anhängers, der geschickt wird, um die
gefundene Bombe zu entschärfen.....detonieren zu lassen.
Aber diese Option scheitert dank eines Handys, geht tragisch daneben.

Der Job, den diese Truppe ausübt, ist gleichzustellen mit täglichem Versuch
des Selbstmords.
" Soll nicht erst der Roboter nachschauen, wie es dort unten aussieht? " -
" Ich mach`das schon! "
Und ringsum zielen Fanatiker ständig auf sie. Der nicht zu beschreibende Wahnsinn.
Und umringt von den Kids des Kriegsmolochs, die das irgendwie cool finden.
" Du bist ein guter Junge ". -

Und die Tage bis zur Ablösung der Kompanie BRAVO scheinen endlos. Und zermürbend.
Für jeden von ihnen.
" Heute ist es etwas unsicher hier......! "

____________________________________________________________________________________

Story:

Nicht, daß der Job im Irak für die Bombenspezialisten einer kleinen
Elite- Einheit schon gefährlich genug wäre- müssen sie herausfinden,
daß ihr neuer Sergeant lebensbedrohliche Alleingänge unternimmt.
Den Tod herauszufordern scheint.
Wenn sie diesen Krieg überleben wollen, müssen sie ihn schnellstens
unter Kontrolle bringen..............

----------------------------------------------------------------------------------------

Fazit:

JEREMY RENNER++ DAVID MORSE++ GUY PEARCE++ ANTHONY MACKIE++ RALPH FIENNES++
Sand, Hitze, Sonne und Schweiss. Nix Studio!
Stell dir vor, du ziehst an einem kurios verzweigten Kabel........
und stehst plötzlich inmitten von sechs scharfen Bomben. Die jederzeit!!
hochgehen können. Ein prickelndes Gefühl für die Profis. DIE Männer.
Die sich im Kriegseinsatz befinden.
TÖDLICHES KOMMANDO ist die Welt der Kampfmittelräumer- zeigt, wie sie den
Tod unentwegt vor Augen haben. Realistischer geht`s kaum noch.
Hier wird nichts vergessen. Hier ist man immer nah dran. Beklemmend nah.
In unverschönten Bildern. Kräftige Farben braucht es hier nicht.
Denn Krieg hat keine Farbe.

" Bitte verlassen Sie den Bereich umgehend! "
Kein außergewöhnlicher Film. Aber außergewöhnliche Männer.
Helden?? Für mich auf jeden Fall.

FÜNF Sterne gebe ich- einen alleine für die Leistung von Hawkeye JEREMY RENNER!!
Bumm!!

121.30 Minuten intensives und actiongeladenes Adrenalin! Pur!
MEINE HOCHACHTUNG FÜR DIESEN FILM!!

EXtras:

- Kinotrailer!

- Interviews= ca. 15 Minuten!!

- Behind the Scenes= 12 Minuten!!

- B- Roll= 13 Minuten!!

- Programmtipps!!

Absolut "toller" Kriegsfilm! Über den gefährlichsten Job der Welt!
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zivil weitermachen ist schwer, 1. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Tödliches Kommando - The Hurt Locker (Steelbook) (DVD)
Zunächst einmal kurz zum Inhalt: Jeremy Renner kommt als EOD Ersatzmann in den Irak, nachdem sein Vorgänger bei einem Einsatz umgekommen ist. Und dort macht er einfach seinen Job, nämlich Bomben entschärfen. Ja und das ist es eigentlich auch schon. Es gibt genaugenommen viele einzelne Handlungsstränge. Das Kennenlernen von Beckham, einem kleinen irakischen Jungen, der im Feldlager der Ammis DVDs verkauft und die verschiedenen Entschärfungseinsätze.
Auf die vielen Kritiken zum Thema Oscar möchte ich gar nicht weiter eingehen, da ich der Meinung bin, dass ein Film der derart viele Preise bekommen hat, nicht alles verkehrt machen kann. Ausserdem kann man sich immer darüber streiten, ob ein Film nun besser oder schlechter ist als ein anderer. (Ich finde aber er hat alle Preise verdient)
Wozu ich aber etwas schreiben möchte ist der Kritikpunkt der Langeweile. Es ist mir absolut unverständlich wie man diesen Film als langweilig beschreiben kann!
Jeder der Derartiges über diesen Kriegsfilm schreibt, sollte vielleicht sich selbst einmal hinterfragen und sich Gedanken darüber machen, ob man nicht vielleicht schon ein bißchen verroht ist. Menschen werden in die Luft gesprengt, Kinder als Body Bombs benutzt. Das ist alles aber nicht langweilig. Möglicherweise ist abstoßend oder erschreckend das richtige Wort dafür.

Es gelingt Frau Bigelow die Einsätze spannend in Szene zu setzen. Natürlich ist einem klar, dass Renner die Bombe entschärfen wird, wäre ja auch blöd, wenn er beim ersten Einsatz in die Luft fliegt, aber trotzdem baut sich ein Spannungsbogen auf, der einen durchaus zu fesseln weiß. (mich zumindest)
Die Sniper Szene ist für mich allein schon einen Preis wert. Die Emotionen der Soldaten werden perfekt in Szene gesetzt und man spürt die Anspannung der Männer.

Ich möchte deutlich betonen, dass ich ein absolut Amerika kritischer Mensch bin. (lest meine Rezension zu "The Pacific") Trotzdem hat mich dieser Film begeistert. Der Grund dafür ist einfach, dass die Persönlichkeit des William James großartig dargestellt ist. Es geht in diesem Film nicht primär darum die Amerikaner als Befreier der Welt zu feiern und die Iraker als böse Terroristen zu zeigen. Es bleibt bei einem Kriegsfilm nunmal nicht aus, dass die eine Seite die "Guten" und die Andere die "Bösen" sind. Wenn der Film dann auch noch von einem Amerikaner gemacht ist, dann dürfte von vornerein feststehen, welche Rolle an wen vergeben wird. Das müsste eigentlich jedem klar sein, der sich einen solchen Filme anguckt.
Als Soldat kann man sich perfekt in die Situation des William James hinein versetzen. Was viele hier als unglaubwürdig kritisieren, nämlich das Spielen von Ballerspielen nach einem Einsatz, ist einfach nur realistisch. Auch wenn viele das nicht nachvollziehen können, aber dabei kann man entspannen und ein bißchen "runterkommen".

Natürlich gibt es auch Kritik die ich gerne loswerden möchte und die mich auch zu dieser 4 Sterne Bewertung zwingt. Ein Soldat verlässt in so einem Einsatz nicht allein, in der Nacht, sein Feldlager. Auch nicht wenn er dafür gute Gründe hat. Natürlich gehört es einfach zur Story, aber das ist einfach ein zu schwerwiegender Fehler.

Ansonsten ist der Alltag der Soldaten sehr gut und realistisch umgesetzt:
1. In einer so einer kleinen Einheit ist der Umgangston tatsächlich nicht sehr militärisch.
2. Ja EOD Leute haben ein an der Klatsche. Wenn einer meint er kann eine Bombe besser entschärfen, wenn er bequem angezogen ist, dann macht er das auch so.

Auch wenn ich das eingentlich nicht gerne schreiben möchte, aber ich tu es einfach trotzdem. Jeder der meint, dass der Charakter von Renner krieggeil ist, hat den Film tatsächlich NICHT verstanden. Er ist durch seine Einsätze in Afghanistan und dem Irak psychisch sehr stark verändert worden. Die Tätigkeiten die er ausführt, lässt ihn emotional abstumpfen und durch die langen Einsatzzeiten der US Armee entfremdet er sich von seiner Familie, so das er sich nicht anders zu helfen weiß, als wieder dahin zu gehen, wo er zurecht kommt. Jeder der selbst schon einmal im Einsatz war, kann sich mit diesem Soldaten identifizieren.

Fazit: Für mich ein wirklich guter Kriegfilm, der meiner Meinung nach sehr spannend ist. Hervorrangend herausgearbeitete Charaktere. Eine DVD die für mich durchaus auf der Höhe der Technik ist. Ein rundum empfehlenswerter Film.

Jedem dem dieser Film zu langweilig ist, der möge sich doch bitte bei Asgaard verpflichten und die Action am eigenen Leibe erfahren. Und sich mit unnützen und nicht fundierten Rezensionen zurückhalten.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hollywood untypischer (Anti-)Kriegsfilm, 30. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Voarab zur BluRay Edition

Die Bildqualität ist absolute Spitzenklasse genauso wie der Ton. DTS-HD Master in 5.1 Surround sowohl Englisch als auch Deutsch lassen nichts zu wünschen übrig. Wer sich mit Blu Rays auseinandergesetzt hat weis, das DTS gegnüber Dolby besser klingt und die große Anzahl an DTS Spuren auf BluRays sollte für sich sprechen.

Der Film startet direkt, man muss nicht erst im Menü starten. Mal eine andere herangehensweise.

Die Extras sind gut. Interviews mit den Darstellern, die Kinotrailer so wie ein Behind the Scenes runden die Disc ab. Das Geld definitiv wert.

Nun zum Film:
Ein Freund zeigte mir eines Abends diesen Film, von dessen Existenz ich bis dahin nichts wusste.
Ich hatte also die Gelegenheit völlig unvoreingenommen zu sein.

Erwartet habe ich einen Film nach Hollywood Manier mit Feuergefechten heroischen Heldentaten der Soldaten und natürlich wieder massig Action - wie so oft. Doch hat mich der Film eines besseren belehrt. Allein schon die Anfangsszene ist so spannend gewesen, dass ich meine Augen nicht vom Schirm nehmen konnte.
Wenn man ein bischen Empathie und Einfühlungsvermögen hat, kann man sich gut in die Situation des Soldaten im Anzug versetzen. Große Kampfszenen mit vielen verschossenen Patronen sucht man hier vergeblich. Der Film fokusiert auf die Atmosphäre der jeweiligen Situation.
Ton, Ton-Schnitt, Bildqualität und Bildschnitt sind 1A und wirken nicht wie hochglanz.

Das gemeckere das der Film stinklangweilig sei, keine Spannung hätte und inhaltlich falsch sei, möchte ich hier zurückweisen. Wenn man einen Hollywood Blockbuster mit viel Action sucht, ist es klar das man enttäuscht wird. Dies war nicht die Intention. Weder der Regisseurin noch des Drehbuchautors Mark Boal.
"Für die episodenhafte Geschichte um ein US-amerikanisches Bombenräumkommando im Irak hatte der Journalist Ende 2004 selbst mehrere Wochen eine Einheit an die Kriegsschauplätze in Bagdad begleitet. Boal, [...] wollte sein Drehbuch so realistisch wie möglich gestalten und bot das Skript Kathryn Bigelow an." -Mark Boal Wikipedia Eintrag.

Für mich liegt der Film zwischen Kinofilm und Dokumentation und ist uneingeschränkt Empfehlenswert. Er versucht weder Blockbuster à la Soldat James Ryan zu sein noch zu sehr Dokumentarisch wie z.B. Restrepo. Eine Gratwanderung zwischen Film und Realismus.

Fazit:
Der Film zielt nicht auf actiongeladene Unterhaltung ab. Er versucht die vielen Facetten der physiologischen und psychologischen Belastung, mit der Soldaten im Kriegsgebiet Irak zu kämpfen haben, einzufangen ohne dabei heroisch oder zu spielfilmartig zu sein.
Eine gelungene Umsetzung dessen, was das Filmteam beabsichtigt hat und die 6 Oscars definitv Wert.
Das nicht nur feuergefechtreiche Blockbuster Oscars bekommen, sondern auch solche wie "The Hurtlocker" zeigt nicht nur die Objektivität der Oscarjurie, sondern ist sehr wünschenswert.

SPOILER----SPOILER----SPOILER (das heißt nicht weiterlesen, den jetzt kommen Inhalte)

Anfangs erlebt man, wie ein Einsatz auch schiefgehen kann. Der Zugfüher stirbt bei einem missglückten Entschärfungsversuch, als der Attentäter per Handy den Zünder auslöst. Trotz des schweren Schutzanzugs wird dieser von der Druckwelle getötet.

Einer seiner 2 Teamkameraden, Specialist Owen Eldridge wird mit dessen Tod nicht fertig und befindet sich deswegen in psychologischer Behandlung. Als Ersatzleiter der Truppe wird William James, ein erfahrener Sprengstoffexperte des EODs zugeteilt.
Es stellt sich in diversen Situationen herraus, das dieser wohl den Adrenalinkick der Gefahr sucht. Er entschärft beispielsweise eine Autobombe obwohl das Team längst abziehen könnte. Da es sich hierbei um so viel Sprengstoff handelt, dass er auch mit Anzug keine Chance hätte, legt er diesen ab. Es gelingt ihm schließlich die Bombe zu entschärfen.

Ein weiterer Höhepunkt ist das Scharfschützenduell, dass sich das Team unter Staff Sergeant James mit Aufständischen leistet. Sie treffen eine Gruppe von sog. Contractorn (angehörige Privater Sicherheitsfirmen wie z.B. ehemals Black Water), welche 2 gesuchte Terroristen in Gewahrsam genommen haben und einen kaputten Reifen haben.

Einer der Söldner wird während der Reparatur tödlich von einem feindlichen Scharfschützen getroffen, woraufhin natürlich alle in Deckung gehen und kämpfen müssen.
Nachdem auch der Scharfschütze der Söldner im Duell vom Gegner getötet wird, nehmen sich Staff Sgt. James und Sgt. Sanborn der Situation an. James als Spotter und Sanborn als Schütze.
Nach einigen Erfolglosen Schüssen fehlt Munition, die dem toten Söldner abgenommen wird.
Durch das Blut des Toten im Magazin, muss der mit der Situation überforderte Eldridge die Patronen säubern bevor Sgt. Sanborn weiterfeuern kann.

Wie das Duell ausgeht, verrate ich hier nicht.

Es sind kleine Details im Film, wie z.B. das nicht jeder Aufständische ein lausiger Schütze ist sondern als ebenbürtiger Feind angesehen werden muss oder ein Magzin, das wegen verunreingung nicht funktioniert. Etwas das ich in vielen Hollywood Filmen bemängle und sehr unrealistisch finde.

Wie man das letzte viertel des Films bewertet, bleibt einem selbst Überlassen. Alleingänge unter Soldaten, vor allem kleinen Einheiten können durchaus in Wirklichkeit vorkommen. Mir fehlt hierfür zwar jeglicher Vergleich, da ich kein Soldat bin, jedoch ist es für mich nicht unmöglich oder unglaubwürdig.
Wenn man zwischen den Zeilen liest, lässt sich dies vollkommen mit dem Drang von Sgt. James, den Jungen aus dem Camp zu "rächen" in Einklang bringen. James geht davon aus, das dieser als Körperbombe benutzt werden sollte und lässt sich, da er den Jungen angefangen hat zu mögen, emotional mitreissen.
Er verkraftet es nicht und will deswegen die Bombenleger eines nächtlichen Einsatz finden. Einer seines Teams wird bei der unüberlegten Suchaktion fast verschleppt und bei dem Rettungsversuch seiner Kameraden von diesen angeschossen.
James realisiert das er die Grenze überschritten hat (Szene in der Dusche) und realisiert letzten Endes, dass er sich in die Situation hineingesteigert hat (Der Junge ist wieder im Camp und verkauft DVDs).

Er wird sich letzten Endes bewusst, dass er Süchtig nach seiner Arbeit, dem Adrenalin und dem verbundenen Kick ist, getrieben vom Drang anderen das Leben zu retten in dem er Bomben entschärft (Szene in der Küche mit seiner Frau gegen Ende).

Nimmt man sich die Zeit hinzuhören und lässt sich auf den Film ein, beginnt man zu verstehen warum dieser ausgezeichnet wurde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmender realistischer Kriegsfilm des 21. Jahrunderts, 10. September 2012
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tödliches Kommando - The Hurt Locker (DVD)
Bagdad: Sie kämpfen nicht auf Schlachtfeldern, sondern gegen die List, die Tücke ihrer Gegner und gegen die Zeit: Die Männer der Bombenentschärfungseinheit der US-Army.....
Diese Einheit stellt Kathryn Bigelow in den Fokus ihres Films. Man erlebt die Männer bei ihrer Arbeit, bei der man jeden Tag sterben kann. Wenn nicht durch Bomben, dann durch irgendeinen Scharfschützen, einen Hinterhalt....
Zwar wirkt Jeremy Renners Figur, die im Zentrum steht, auf den ersten Blick, wie ein cooler Adrenalinjunkie aus irgendeinem x-beliebigen Actionfilm entlehnt, weil er unnötige Risiken eingeht. Aber das hier kein Klischee benutzt wird, sondern er aus anderen Gründen so handelt, kapiert man die letzten fünf Filmminuten.
Bigelow gelingt von Anfang an eine beklemmende, spannungsgeladene, realistische Atmosphäre zu erzeugen, der die Männer ausgesetzt sind. An Glaubwürdigkeit gewinnt der Film dadurch, weil solche Situationen zum Alltag werden und die Figuren merklich eine Entwicklung durchlaufen, wie man am Ende sieht....
Wer Filme bevorzugt, die Authentizität ausstrahlen und einem Dinge näher bringt, als es jede Nachrichtensendung könnte, für den ist The hurt locker empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Antikriegsfilm, bisschen zu viel Wackelkamera, 15. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Tödliches Kommando - The Hurt Locker (DVD)
Ich finde, dass es ein recht eindrücklicher Antikriegsfilm ist.
Es zeigt bei dem harten Bombenentschärfungsspezialisten auf, dass selbst der Härteste aufgrund der grausamen Auswirkungen von Kriegen in schwere Gewissenkonflikte bzw. Krisen geraten kann... hier und da sind die Belastungen so stark, dass er fast durchgedreht wäre.

Recht gute Charaktere, deren Schauspieler, Story, Sound, Kamera/Schnitt/Regie.
Alles in allem knapp unter der vollen Punktezahl.
Knapp, weil auch hier versucht wurde etwas arg viel Autenzität durch die Wackeldackel Kamera zu provozieren.
Etwas wenig wäre hier mehr gewesen.
Aber kein Grund, um einen ganzen Punkt abzuziehen.
Für mich in jedem Fall einer der besseren Filme.
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61 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Todessehnsucht..., 17. Dezember 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tödliches Kommando - The Hurt Locker (Steelbook) (DVD)
Einer der gefährlichsten Orte der Welt: Irak. Der Film "Tödliches Kommando The Hurt Locker" zeigt die Sondereinsätze der Kompanie Bravo des Kampfmittelräumdienstes der US-Army, die seit 2004 im Irak als Bombenentschärfer eingesetzt sind.
Sergeant Thompson (Guy Pearce) und seine beiden wichtigsten Teammitglieder
Sergeant Sanborn (Anthony Mackie) und Specialist Eldridge (Brian Geraghty) sind eine eingeschworene Einheit. Als Thompson bei einem der gefährlichen Einsätze ums Leben kommt, nimmt Staff Sergeant William James (Jeremy Renner) dessen Stelle ein. Schon bald wird den anderen beiden Männern klar, dass James ein durchgeknallter Adrenalinjunkie sein muss. Er geniesst förmlich das Risiko, wirkt stoisch und ergomanisch und hängt den reaktionären lonesome Cowboy heraus.
Brilliant dagegen seine Fähigkeiten als Bombenentschärfer. Da der Teamgeist durch seine Alleingänge nicht gerade gefördert wird, gibt es bald ernsthafte Spannungen zwischen den drei Elitesoldaten.
Doch es bleibt wenig Zeit den Konflikt mit klärenden Gesprächen auszuräumen, die Männer nehmen diese Spannungen mit zu ihren waghalsigen Einsätzen...
Kathryn Bigelow ist mit diesem Adrenalinschocker eindrucksvoll in die obere Liga der Filmemacher zurückgekehrt. Der Film, der auf höchstem Spannungsniveau andauernd die existenzielle Frage stellt, emtweder einen roten oder eher den blauen Draht des Sprengkörpers zu kappen, der jeden Moment in die Luft gehen könnte, ist grandioses Genrekino.
Dabei war Bigelow fast schon abgeschrieben, nachdem sie nach "Strange Days" den zweifelhaften Ruf als Kassengift nicht mehr los wurde.
Mit "Hurt Locker" werden ihr aber inzwischen sogar aussichtsreiche Oscarchancen eingeräumt.
Einerseits bietet der Film so gute schauspielerische Leistungen, dass die angeknackste Psyche der Soldaten gut dargestellt ist. Herzstück des Films sind aber die Entschärfungsszenarien und eine Schiesserei in der Wüste. Alles virtuos gestaltete Szenen, die eine kaum mehr zu toppende beklemmende Intensität aufweisen und selbst Bigelows Vorbild Sam Peckinpah nicht besser realisiert hätte.
Einen Antikriegsfilm darf man nicht erwarten, dazu zelebriert der Film auch zu sehr sein anfangs erwähntes Leitmotiv "Der Rausch des Kampfes wird oft zu einer mächtigen und tödlichen Sucht. Denn Krieg ist eine Droge".
Aber er zeigt die Schrecken ungeheuer intensiv. Ich bin sehr beeindruckt von der Qualität des Films. Für mich überraschend einer der besten Filme dieses Jahres.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kann ich keine 10 sterne vergeben?, 6. Juni 2014
fantastischer, grandioser film über den wahnsinn des krieges und wie menschen damit auf verschiedene weise umgehn. wirklich wirklich sehenswert .
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Film, 2. November 2014
Also ich habe mir den Film ohne jegliche Rezension angeschaut und bin sehr zufrieden.
Ich kann nicht beurteilen in wie weit die Story realistisch ist.
Mir hat es nicht an Spannung und Action gefehlt, lediglich ein zwei unnötige Längen waren vorhanden aber sonst alles gut.

Nachdem ich den Film gesehen habe, habe ich diese schlechten Bewertungen gelesen und bin überrascht wie viele
Leute schon im Irak waren oder Afghanistan und diese Arbeit erledigt haben. Einige können das ja echt gut beurteilen.

Aber na ja . Der Film war gut.
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Tödliches Kommando - The Hurt Locker (Steelbook)
Tödliches Kommando - The Hurt Locker (Steelbook) von Kathryn Bigelow (DVD - 2009)
EUR 19,99
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