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Kundenrezensionen

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am 22. Juli 2013
... erklingt das erste voll-elektronische Album der Düsseldorfer Klangzauberer. Ralf Hütter & Co. hatten 1975 das klassische line-up der Synthie-Minimalisten geschaffen, welches dieses Konzeptalbum einspielte. Energieströme, Radiostrahlen und kosmische Weiten werden akustisch oder besser elektro-tonal hervorgebracht, mit allen was für elektronische Klangerzeugung der Mittsiebziger irgend möglich war - state-of-the-arts eben. Es pulst und schwingt, zischt, wummert und blubbert, im besten Sinne.
Trotz konsequentem Ton-und Melodieminimalismus kreirten die Soundbastler eine vielschichtige und -farbige Soundlandschaft,
die einem das Hören, auch nach Jahrzehnten, leicht bis interessant machen. Denn diese Klangwelten zeichnen sich durch Zeitlosigkeit aus. Die Themen Energie und physikalische Wellen sind heutzutage mindestens genauso aktuell und musikalisch haben auch Kraftwerk nie wieder diese synthetische Klangvielfalt erreicht. All die folgenden und vorhergehenden Alben waren teilweise besser, eingängiger, prägnanter, oder einfach tanzbarer, aber keines erreichte diese elektronische klang-multiplizität.
Radioaktivität ist - trotz oder gerade wegen des üppigen synthetischen Klangkosmoses - wahrscheinlich das erste Elektro-pop Album. Nie wieder gingen die Herren Hütter, Schneider, Bartos und Flür so verschwenderisch mit Elektroklängen um und erschufen - ganz nebenbei - ein Proto-New Wave Album.
Flächige, pumpende, weite und schwingende Klangbilder kalter und technischer Ästhetik für die Ewigkeit.
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am 9. November 2009
Tja, es war nun wahrlich nicht einfach für mich, welchem Medium ich den Vorzug geben sollte?! Zumal ich ja noch die alten Originalscheiben besitze, habe ich mich dann doch durchgerungen, die Vinyl-Replika zu kaufen. Was soll ich sagen? Es ist einfach nur genial, nach jahrelangem Warten, endlich die gesamte Serie als 'Remaster' auf Vinyl in Händen halten zu können. Ich kann nur jedem Kraftwerk-Fan die Vinyl-Serie ans Herz legen, denn die exzellente visuelle Aufmachung beinhaltet jeweils den entsprechenden Bildband, das Vinyl selbst ist in einer hervorragenden Qualität, sowohl was das Material anbelangt, als auch die Klangqualität. Da ich ein unheilbarer Musik-Freak bin, wird es wohl nicht allzu lange dauern, bis ich mir auch das CD-Set zulegen werde, einfach um diese in meinen CD-Ragalen zu wissen, oder für die Momente, in denen ich nicht die Zeit habe, die Plattenseite zu wechseln. Dennoch, es ist definitiv etwas ganz Anderes die Vinylscheiben in den Händen zu halten während "... Ohm Sweet Ohm" aus den Lautsprechern daher meandert. Nochmals! - Kauft Euch die Vinylscheiben! - Es ist ein ganz anderes Erlebnis! - Ihr werdet es nicht bereuen!
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am 17. Juni 2013
Das meiste wurde eigentlich schon gesagt.

Das gute/interessante an dem Album ist vor allem, dass es (neben Computerwelt) ein Album mit einem stringenten Konzept ist, konsequent durchgezogen, von vorne bis hinten. Die Konzepte/Themen des Albums werden schon durch das geniale Wortspiel im Albumtitel angedeutet: es geht sowohl um (nukleare) Radioaktivität, als auch Aktivität am Radio.

Das Konzept wird dann eben stringent durchgezogen, sowohl bei den richtigen Songs (allen voran der geniale Titeltrack), als auch in den Geräusch-Tracks und den (semi-)instrumentalen Stücken wie "Transistor", "Radio Sterne".

Das wirkt (bei den richtigen Songs) anregend bis revolutionär, allen voran eben der Titeltrack "Radioaktivität"; aber auch "Antenne" ist recht genial.
In anderen Fällen regt das eher zum Nachdenken (über die Konsequenzen der Benutzung radiaktiven Materials), oder aber zum Schmunzeln an (wie bei "Radioland" oder "Die Stimme der Energie").

Der große Vorzug des Albums ist also seine stringente Konzeptbezogenheit (in ähnlicher Konsequenz nur noch zu finden bei Computerwelt, oder meinetwegen noch den Tour de France Soundtracks).

Der (eher kleine) Nachteil meiner Ansicht nach (weswegen auch nicht die volle Punktzahl/Wertung geben kann) ist, dass sich die einzelnen Tracks hinsichtlich ihrer Schlagkraft oder Ausgefeiltheit doch sehr voneinander unterscheiden - d.h. bei vergleichender Betrachtung der einzelnen Tracks (losgelöst vom Albumkonzept) kann mich eigentlich nur der Titeltrack und meinetwegen noch "Antenne" voll überzeugen.
Die "Ätherwellen" etwa wirken mir vergleichsweise uninspiriert und forciert; oder auch der vom ersten Eindruck ganz nette Abschlusstrack "Ohm Sweet Ohm" kann mich nicht voll überzeugen (lässt Erinnerungen an "Autobahn" aufkommen, kann mit diesem aber bei weitem nicht mithalten was Eingängigkeit und Schlagkraft anbelangt).

Auch finde ich, aufgrund der stringenten Anpassung ans Konzept Radio(-)Aktivität kommen solche Dinge wie eingängige (Synthie-)Melodien oder Musikalität/Songstrukturen etwas zu kurz (was auf dem Vorgängeralbum Autobahn recht reichlich zu finden war) - die einzigen vollwertigen Songs hier sind eigentlich nur "Radioaktivität" und "Antenne".

Deswegen kann ich eben nicht die volle Wertung geben; das ist aber kein allgemeingültiges Urteil und betrifft nur die persönliche Einschätzung/Geschmack (andere können das also ganz anders empfinden).

Ansonsten ist Radio-Aktivität eben ein stimmiges Konzeptalbum, was in der Sammlung eines jeden Kraftwerk-Fans nicht fehlen darf (und übertrifft in jedem Fall solche Alben wie Electric Café, The Mix, oder gar die sehr gewöhnungsbedürftigen pre-Autobahn-Alben).
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am 1. November 2013
Dieses Album folgte auf AUTOBAHN und hat nix mit dem Vorgänger gemeinsam

der Sound wird deutlich elektronischer, minimalistischer.

Einige Titel sind bloss Geräusche und Klänge.
Es gibt eigentlich nur zwei Songs, Radioaktivität und Antenne.Dabei fällt auf, dass diese zwei Songs ihrer Zeit weit voraus waren, beide Songs hätten auch aus der new wave zeit sein können

Kraftwerk bewiesen zudem Humor und haben ein Wort benutzt, was sowohl für die Aktivität des Radios als auch Radioaktivität im physikalischen Dinge verwendet werden kann.

Auf dem Cover ist ein Volksempfänger zu sehen, während im Innenbooklet Emil Schult zu sehen ist.

Das Album ist leider nie erfolgreich gewesen, lediglich in Frankreich war die gleichnamige Single ein Riesenerfolg(ging bis 1985 über 1,000,000 mal über die ladentheke)

aber einflussreich zeigte sich das album, als es in den 80er Jahren unter anderem New order bei BLUE MONDAY als Inspiration diente (der Titel baut auf Uranium auf) und die Pet shop boys bei West end girls
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am 16. Mai 2011
Grundsätzlich ist die Platte nicht schlecht gemacht und auch die Remastered-Versionen der Stücke sind klasse. Was mich nur durchaus sehr verärgert, ist die Tatsache, das die Platte Radio-Aktivität heißt und auch das doch so bekannte Lied "Radioaktivität" auf der Rückseite in Deutsch geschrieben wird. Als ich die Platte nun vorhin auf dem Dreher hatte, dachte ich erst, ich höre wohl nicht recht. Genau das eben beschriebene Stück ist in der Englischen Version auf der Platte und sollte somit "Radioactivity" heißen. Ich hatte genau diese Version egtl genau wegen des Deutschen Titels/Version bestellt. Schade drum....Das nächste mal bitte genauer beschreiben was Sache ist.
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am 20. Juli 2012
Eins meiner liebsten Kraftwerk-Alben, vordergründig auch, weil es so anheimelnd altmodisch daherkommt. Darf man das sagen? Es fängt schon mit dem Humor des Titels an, der einerseits auf "Radioaktivität" anspielt, andererseits auf Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Medium "Radio", also auf Senden, Empfangen, Wellen, "den Äther" und sowas alles. Ich weiß, daß man das heutzutage schwerlich lustig finden kann (nicht nur wegen Fukunobyl). Es kommt aus einer anderen Zeit, und aus dieser Zeit kommt auch der ganze Sound des Albums, u.a. erzeugt von einem Instrument names "Vako Orchestron", das Kraftwerk auf der gerade hinter ihnen liegenden US-Tour gekauft hatten und das Chor-, Streicher- sowie diverse Orgelsounds hervorbrachte. Abgesehen von einer Farfisa-Orgel gibt es auf diesem Kraftwerk-Album keine Musikinstrumente im seinerzeit althergebrachten Sinn mehr, z.B. Flöten oder Gitarren, die ja auf früheren Kraftwerk-Alben durchaus noch zum Einsatz gekommen waren. Insofern markiert "Radio-Aktivität" den Übergang Kraftwerks vom Prog zum Elektro. Die Platte ist bilingual. Spätere Alben erschienen in verschiedensprachigen Editionen, hier weichen nur die Titel voneinander ab.
"Radio-Aktivität" hat einen auffällig hohen Anteil an Interludes und kurzen Einheiten zwischen längeren Tracks. Dadurch bekommt sie selbst den Charakter einer Radiosendung, eines Hörspiels vielleicht. Das Intro, "Geiger Counter", besteht aus sich beschleunigenden Knackgeräuschen vom ebensolchen Meßgerät, klingt aber auch wie ins für den Menschen Hörbare transferierte Strahlungssignale weit entfernter Objekte im All (Pulsare, Quasare). Beim sich anschließenden Titeltrack werden diese Geräusche vom zerhackten Gepiepe eines Morse-Codes abgelöst. Großartig, dieses Spiel mit den unterschiedlichen Bedeutungsebenen! Die Musik denkt au heutiger Sicht schonmal Sachen wie MASSIVE ATTACK an; was die rhythmische Struktur angeht, mußte ich sogar an Dubstep denken. Überhaupt hat es viele langsame Stücke auf dieser Platte ("Radioland", "Antenne"), "Airwaves" hingegen ist ein ultra-subtil bouncender Upbeat. Man hört sofort, woher Nerds wie TRANS AM wesentliche Eckdaten ihres musikalischen Koordinatensystems herhaben, auch was ein Sich-Zeit-lassen angeht, ein Arbeiten mit repetitiven Mustern, so lange, bis das Gespielte sich in der Wahrnehmung des Hörers mindestens einmal komplett gemorpht hat. Tolles Album, ausgezeichnetes Remaster zudem.
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am 5. Oktober 2010
Digital remasterte Neuauflage mit brilliantem Klang und schöner optischer Aufmachung.
Das großformatige Booklet enthält viele bislang unveröffentlichte Bilder im typisch minimalistischen Stil.
Ein Fest für Kraftwerk-Fans und Vinylsammler!
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am 22. Juni 2013
Ich kenne Kraftwerk aus den 80er Jahren.
Die CD ist sehr gut aufbereitet und entspricht dem Original weitgehend.
Weckt Erinnerungen!
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am 3. August 2012
ich kann nicht sagen, wann ich die CD das erste Mal gehört habe (jedenfalls bei DT64 ---> wer's noch kennt ^^) ... und ich kann nicht sagen, daß ich je davon genug hätte
... es gibt neue Werke in dieser Richtung, aber wie bei allen "alten" Meistern ... man kommt nicht spurlos daran vorbei ^^
... wer es nicht kennt - "electronics" aber nicht zu vergleichen mit Oldfield oder JM Jarre
... es ist keine gefällige 'Dudelmusik', eher vergleichbar mit Laurie Anderson (die man auch erstmal mögen muß)

... und wer die Musik kennt/ hört, der braucht eine Rezension dazu ohnehin nicht erst zu lesen ^^
qualitativ - Klang ohne Fehler, tadellose CD
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am 3. Februar 2012
Es ist das erste Kraftwerk-Album mit Gesang und es wurden erstmals Synthesizer für den Gesang verwendet. Gesang ist Englisch und Deutsch, dies ist sehr gut vermischt. Ich habe die LP davon noch mit dem alten Cover, aber das neue Cover passt mehr zu dieser Version.
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