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5.0 von 5 Sternen Der offizielle Zusammenschnitt der legendären "Atlantic City"-Bootlegs - ein Stones-Live-Highlight!
Ja: Schade, schade, dass die 3-Teilige "Atlantic City"-Aufnahme (1989) - wenn überhaupt - nur noch inoffiziell und zu Wucherpreisen erstanden werden kann! Als Stones-Fan blutet mir das Herz, wenn ich daran denke, auf diesen Leckerbissen verzichten zu müssen. Zwar habe ich in der Zwischenzeit das gesamte Konzert im mp3-Format downgeloaded, dennoch würde ich...
Veröffentlicht am 13. Januar 2012 von Michael Krautschneider

versus
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Clean-ish
"Flashpoint" ist das offizielle Tondokument der Rolling Stones zu ihrer '89/'90er Steel Wheels-/Urban Jungle-Tour und gleichzeitig die letzte Stones-Platte, auf der Bill Wyman mitspielt. Die CD enthält mit Rock and a hard Place und Can't be seen gegenüber der LP zwei Bonustracks. (Am Ende von Ruby Tuesday hat man als kleinen Gruß die Frau eingeblendet, die...
Veröffentlicht am 19. November 2009 von Toby Tambourine


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Clean-ish, 19. November 2009
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Flashpoint (Audio CD)
"Flashpoint" ist das offizielle Tondokument der Rolling Stones zu ihrer '89/'90er Steel Wheels-/Urban Jungle-Tour und gleichzeitig die letzte Stones-Platte, auf der Bill Wyman mitspielt. Die CD enthält mit Rock and a hard Place und Can't be seen gegenüber der LP zwei Bonustracks. (Am Ende von Ruby Tuesday hat man als kleinen Gruß die Frau eingeblendet, die auf "Get yer Ya-Ya's out!" der Band zuruft: "Paint it black... paint it black, you devils...!") Die Original-CD von '91 (CBS) und das Remaster von 2009 enthalten die Album-Version von Sex Drive, das Virgin-Remaster von '98 dagegen die Single-Version.

Das '98er Remaster klang schon deutlich kräftiger als die Original-CD; das Remaster von 2009 legt wie zu erwarten noch einiges drauf und klingt jetzt (gefühlt) doppelt so laut wie die Erstausgabe von 1991. Ich fand immer, dass das Album etwas Druck vertragen kann; einen klanglichen Gewinn kann ich aber nicht ausmachen.

Keith Richards hat mal gesagt, für ein Live-Album seien die Stones genauso lange im Studio wie für ein Studio-Album, und diese CD belegt diese Aussage exemplarisch. Zu deutlich ist ihr anzuhören, dass etliche Gitarrenspuren (die hier oft kalt und glatt klingen) und vor allem der Gesang im Studio nachträglich neu eingespielt bzw. eingesungen wurden, zu künstlich wird der Applaus an strategisch günstigen Punkten hochgefahren. Alles in allem klingt diese Platte fast klinisch sauber, bekanntlich der Tod einer Live-Aufnahme. Dabei kommt die Erleichterung über die gelungene Wiedervereinigung nach ein paar Jahren des Zweifels, ob die Stones die Achtziger überhaupt überleben würden, in der Spielfreude der Songs ganz klar durch - nur eben nicht in der Produktion. (Dass etliche Titel in der Laufzeit gekürzt wurden, wie der Vergleich mit Bootlegs zeigt, hat der CD allerdings nur gut getan.)

Dies war die Tournee, für die die Stones endlich mal richtig proben mussten (Schlüsse und so), was daran lag, dass sie zum ersten Mal - wie zeitgleich auch z.B. die Who - mit so vielen Begleitmusikern auf die Bühne gingen, dass es gar nicht anders ging: 2 Keyboarder, 3 Backgroundsänger und 5 Bläser (darunter erstmals seit "Emotional Rescue" wieder Bobby Keys!). Für mich setzte diese Tournee auch die Blaupause für alles, was in der Stones-Karriere danach kam: wir bringen nur noch alle paar Jahre ein Studio-Album raus und sahnen dafür live so richtig ab! Es sei ihnen gegönnt.

Miss you ist mir persönlich zu schnell und gefühllos gespielt. 7 Titel erschienen zum ersten Mal in offiziellen Live-Versionen, wobei man so tief wie nie zuvor in die eigene Oldies-Kiste griff: zweifellos schön sind die Erstaufführungen von Factory Girl, Ruby Tuesday und Paint it black! Des weiteren glänzt Satisfaction durch ein tolles Zwischenspiel, in dem Jagger die Bläsereinsätze anzählt und erhöht. Von Little red Rooster gibt es eine Spitzenversion mit Eric Clapton. Und doch will beim Anhören kein Konzertfeeling aufkommen, dafür ist die Songauswahl viel zu zerpflückt, willkürlich und zusammenhanglos.

Wie es damals Mode wurde, hat man mit Highwire und Sex Drive zwei Studiotitel angefügt, die ich für sich genommen wirklich stark finde. Nur wurde dafür der Fluß des Konzerterlebnisses noch mehr eingeschränkt. Ich warte immer noch auf eine Stones-Doppel-CD, die einen repräsentativen Querschnitt durch alle wichtigen und interessanten Songs der jeweils aktuellen Tournee-Setliste widergibt. Das seinerzeit vorübergehend legale Bootleg "Atlantic City" (passt auf 2 CDs) von derselben Tournee stellt die Konzertaufnahme dar, die "Flashpoint" hätte sein können und müssen: ein komplettes Konzert in toller Stadionatmosphäre mit dauerpräsentem Publikum, unverfälschte Live-Versionen (inklusive kleiner Schnitzer) und eine geile Setliste mit tollen Gaststars wie Axl Rose & Izzy Stradlin, John Lee Hooker und Eric Clapton... ich werde nie verstehen, warum die Stones sowas nicht mal offiziell rausbringen. So bleibt "Flashpoint" ein nettes "Tour-& Studio"-Dokument; Begeisterung für die "greatest Rock'n'Roll band in the world" löst sie bei mir nicht aus.

P.S. Über diverse Vinyl-Singles und Maxi-CDs verstreut waren noch Live-Versionen von I just want to make Love to you (s. "Rarities 1971-2003"), Play with Fire, 2000 Light Years from Home, Harlem Shuffle und Undercover of the Night zu finden, die sich allesamt lohnen. Auf der Highwire-Maxi hört man, wie Jagger den Song einzählt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der offizielle Zusammenschnitt der legendären "Atlantic City"-Bootlegs - ein Stones-Live-Highlight!, 13. Januar 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Flashpoint (Audio CD)
Ja: Schade, schade, dass die 3-Teilige "Atlantic City"-Aufnahme (1989) - wenn überhaupt - nur noch inoffiziell und zu Wucherpreisen erstanden werden kann! Als Stones-Fan blutet mir das Herz, wenn ich daran denke, auf diesen Leckerbissen verzichten zu müssen. Zwar habe ich in der Zwischenzeit das gesamte Konzert im mp3-Format downgeloaded, dennoch würde ich eine offizielle, ordentlich restaurierte Fassung ebendieser Live-Steinsternstunde viel lieber in meine Sammlung integrieren...

Wem es so ähnlich wie mir geht, der kann aber immerhin beruhigt zu "Flashpoint" greifen, das wenigstens einen Teil jener Tour widerspiegelt (selbst, wenn nicht alles von ein- und derselben Liveshow stammen sollte). Dass hierbei im Studio nachgearbeitet wurde, möchte ich keinesfalls bezweifeln oder gar bestreiten. Nichtsdestotrotz ist es erstaunlich gut gelungen - so gut eben, wie bei keiner anderen offiziellen Live-Veröffentlichung der Stones bisher - die "Energie" von Band und Publikum glaubwürdig und mitreißend auf einen Tonträger zu bannen!
Die Cuts zwischen den Songs wurden gut "angeglichen" - samt Moderationen (diese aber sind natürlich meist kurz gehalten) gehen die einzelnen Stücke auf "Flashpoint" fließend ineinander über. Man hat also tatsächlich das Gefühl, hier einem Gesamtkonzertmitschnitt (insgesamt gekürzt freilich, ich spreche hier lediglich vom internen Ablauf auf Platte/CD) beizuwohnen.
Zudem ist die Interpretation hierauf enthaltener Songs live kaum je besser gelungen. Und ja: Nicht zuletzt spielen auch die Stones so gut wie selten!
An dieser Stelle - ein Wunsch(traum) eines Stonologen (es sei mir bitte gestattet): Macht aus "Flashpoint" doch endlich ein Doppelalbum und packt die Highlights der Atlantic-Bootlegs mitdrauf. Die grandiosen "Salt Of The Earth", "Midnight Rambler", "2000 Light Years From Home" und "Gimme Shelter" würden dieses Paket optimal ergänzen... (neben weiteren Glanzlichtern).
Oder anders ausgedrückt: Rückt endlich eine offizielle Atlantic-Mehrfachdisc raus! Dass Keith ein-, zweimal den Songeinstieg verpasst, Chuck Leavell den Beginn von "Salt Of The Earth" verschläft oder der Hornist beim Anfang von "You Can't Always Get What You Want" in der Tonlage falsch liegt macht die Sache für mich (und ich denke eben auch für eine breitere Öffentlichkeit) nur noch interessanter! (Im Ernst: Schauen Sie mal im Netz nach, ob Sie denn nicht auch zumindest den Download noch irgendwo ergattern können - für wahre Stonesfreunde ein MUSTHAVE!)

So, nun aber wieder zurück zu "Flashpoint". Bekanntlich war man am Ende der, aus Stonessicht eher weniger Ruhmreichen, Achtziger angelangt ("Steel Wheels", das wieder ein wenig Hoffnung aufkommen ließ, war die damals aktuelle Platte, die sozusagen als Touranlass diente). Die Stones (Mick und Keith hatten sich wenigstens wieder so lieb, dass sie es zusammen auf einer Bühne aushielten) stampften für damalige Verhältnisse (wohl aber auch für heutige) eine echte Megashow aus dem Boden (die Grundlage auch für die letzten Monstertouren, die die Steine gemacht haben), wie sie die Welt bis dato noch nie gesehen hatte. Da kamen wohl nicht nur bekennende Fans ins Staunen... Anm.: Auch BackgroundsängerInnen und der gesamte Bläsersatz waren von nun an fester Bestandteil der Bühnenshows!
Die Folge: Die dienstälteste Rock-And-Roll-Band der Welt füllte sämtliche Stadien und Arenen weltweit bis zum Rand und entfachte einen Flächenbrand und einen "Hype", der die teils zähen Achtziger fast im Nu vergessen ließ!
Wie gut die Stimmung gewesen sein muss (damals war ich ja leider noch nicht mit von der Partie) lässt sich auf "Flashpoint" mehr als nur erahnen - ja förmlich "greifen" kann man die begeisternde Atmosphäre dieses rundum gelungenen (aber leider zu kurz ausgefallenen) Live-Meisterwerkes (Studionachbesserungen hin oder her - wurscht!). Hinzu kommen noch die offenkundige Spiellaune der Band und ein grandioser Mix, der erstens für eine kochende Live-Atmosphäre sorgt und zweitens dafür, dass man jedes Instrument, jede Stimmlage, jedes Rifffitzelchen schön "sauber" heraushören kann. Und das Beste daran ist, dass trotz dieser "Sauberkeit" der authentische Live-Charakter nie verschwindet. Im Übrigen ist es auch die letzte Tonträgerveröffentlichung (offiziell wenigstens) auf der Bassist Bill Wyman zu hören ist...

Ich muss ja gestehen, dass ich "Flashpoint" nun, eher zufällig, seit Längerem wieder einmal gehört habe (ich habe daneben natürlich noch viele andere Live-Werke der Steine u.a. in meinem Regal stehen). Ich wollte wohl insgeheim die Flashpoint-Aufnahmen mit meinem Atlantic-Download vergleichen. Mein Resümee diesbezüglich: "Flashpoint" ist die verdichtete, komprimierte, schöngemischte Offizellversion von "Atlantic City '89" und meiner Meinung nach ist es auf seine Weise dabei ebenso "stimmig" und "griffig"! (Nichtsdestotrotz sollte man aber natürlich beide Versionen hören - als Fan wenigstens.)
Kurz: Als ich die Play-Taste meiner Stereoanlage betätigt hatte (ich wollte ursprünglich ja nur kurz reinhören), konnte ich gar nicht mehr auf "Stopp" drücken - so begeistert bin ich also immer noch von "Flashpoint"!

Der einzige echte Wehmutstropfen ist und bleibt halt die Tatsache, dass "Flashpoint" mit 14 Live-Tracks (ohne Intro und die beiden Studioanhängsel) leider kein Gesamtset zu bieten hat - Jammerschade!

Also: Fans - bitte kaufen! Laien - bitte kaufen! "Jungspunde" im Stonesfieber - bitte kaufen!
Mit "Flashpoint" kann man meines Erachtens einfach nichts falsch machen. Zugleich ist es insgesamt meine Lieblings-Live-CD der Stones - trotz des großartigen SHINE-A-LIGHT-Doppelpacks und trotz der (auch merkbar im Studio nachgebesserten) STRIPPED-(Unplugged)-Version! Von dem legalen Download "The Brussels Affair" (1973) - siehe offizielle Stones-Homepage -, dem legendären "Get Yer Ya-Ya's Out" und dem ebenfalls gelungenen "No Security" (1998) ganz zu schweigen... (ach ja: Atlantic-Bootleg bitte nicht vergessen ;))
Kurz: "Flashpoint" ist mein persönlicher Überdrüberliebling in der Live-Stonologie! Klare 5 STERNE (mindestens) insgesamt dafür!
Randbemerkung: Das Booklet hierzu ist nicht wirklich aufregend (trotz einiger lässiger Fotografien) - aber der (zurzeit) sehr geringe Kaufpreis lässt das locker durchgehen, zumal ja die Musik ein Wahnsinn ist!!...

Um meine positive Bilanz bez. "Flashpoint" abschließend noch anschaulicher zu untermauern, möchte ich meine wohl etwas zu ausführliche Rezi (Dank an alle, die's bis hierhin wirklich gelesen haben) mit einer persönlichen Bewertung der einzelnen Stücke allmählich zu einem Ende bringen: (Sterne-Bewertung wie bei amazon-Skala!)

(!) sollen anzeigen, dass es sich hierbei um die meiner Meinung nach bislang schönste Live-Version des jew. Songs handelt.

1. CONTINENTAL DRIFT (Intro/keine Bew.)
Ist das perfekte Intro zum Showauftakt (dauert nicht ganz 30 Sekunden) und lädt zum Mitmachen ein! Die Gesamtaufnahme (ein etwas eigenartiges Soundgemisch) ist übrigens auf dem damals aktuellen STEEL WHEELS zu hören. Steigert sich unwiderstehlich bis zum pyrotechnsichen KNALL, der mit dem ersten Keith-Riff auf der Platte einhergeht... Let's go!

2. START ME UP +++++ (!)
Klar, wie sonst sollte die ultimative Stones-Show beginnen?! Die bis dato mit Abstand gelungenste Live-Aufnahme, wie ich finde. Das etwas nach oben gesetzte Tempo macht die Nr. in diesem Falle noch interessanter, noch intensiver und authentischer. KLASSE!

3. SAD SAD SAD ++++ (!)
Zugegeben: Hiervon kenne ich lediglich diese eine Liveversion. Die ist aber wirklich gut (obwohl ich es auch auf STEEL WHEELS mag)! Setzt die Eingewöhnungsphase (zum Warmwerden) praktisch nahtlos fort. Schöne Saxophon-Parts (danke Bobby Keys!). Passt einfach super dazu - weil es halt auch aktuell war damals!

4. MISS YOU ++++ (!)
Eigentlich mag ich diesen Song nicht so besonders. Hiesige Interpretation (die Harp ist phantastisch und verleiht dem Song etwas Elementares, etwas Erdiges) ist im Grunde auch die einzige, die ich wirklich gerne durchhören kann. Das wiederum leicht gesteigerte Tempo tut dem Song letztendlich gut... OK!

5. ROCK AND A HARD PLACE ++++ (!)
Ebenfalls anno 1989/1990 aktuell. Auf SW eigentlich kein herausragender Song (auch die Platte an sich finde ich ja nicht außergewöhnlich aufregend). Hier aber ergänzt er das Set wunderbar. Authentisch, klasse Brakes (gen Songende) und echt!

6. RUBY TUESDAY +++++ (!)
Ein wahrhaftiger Stones-Klassiker vom (meines Erachtens trotzdem) hochüberschätzten BETWEEN THE BUTTONS. Hiesige Interpretation glänzt durch Atmosphäre (vor allem durch die Keyboardhinterlegung). Mick singt glaubwürdig und gefühlvoll (Studio?? Macht nix!). Der erste Track zum Runterkommen. Melancholische Schönheit im Stonesformat, Entzückung und Entspannung binnen 3 Minuten... IT COMES & GOES (to leave Feelings)!

7. YOU CAN'T ALWAYS GET WHAT YOU WANT +++++ (!)
Obwohl es hiervon auch auf (dem insgesamt eher unrühmlichen) LIVE LICKS eine gelungene Aufnahme gibt, ist das hier die vollendet-perfekte Livedarbietung dieses Klassiker von LET IT BLEED. Vor allem die Anfangssequenz mit Gitarre & Horn sowie der erste Refrainpart, bei dem das Publikum mitsingen darf, ist gänsehauterregend. GROSSARTIG!

8. FACTORY GIRL +++++ (!)
Hab ich ansonsten auch noch nie live gehört. Es wäre aber wohl ohnehin zu viel verlangt, diese Darbietung nochmals zu überbieten. Gefällt mir persönlich auch besser als die Studioversion auf BEGGARS BANQUET. Grandiose Gitarrenmischung. CountryRock mit Bluestouch - VOM FEINSTEN!

9. CAN'T BE SEEN +++ (!)
Nun darf auch Mr. Richards ans Mikro. Schade, dass man HAPPY nicht mit dazugenommen hat! Für mich kein Highlight auf FLASHPOINT. Klingt auf STEEL WHEELS um einiges atmosphärischer (wenngleich man verblüffend nahe herankommt). Auch SLIPPING AWAY beispielsweise wäre für mich persönlich interessanter gewesen... Passt trotzdem ganz gut zu den anderen Songs. PASSABEL.

10. LITTLE RED ROOSTER ++++ (!)
Die frühe Studioversion liebe ich, diese hier mag ich. Die Stones haben den Blues, jammen herum und ein gewisser Eric Clapton darf dabei mitmachen. Schöne Interpretation, allerdings fallweise ein bisschen langatmig (aber nicht unbedingt störend). Kommt auch auf die gegenwärtige persönliche Stimmungslage an, würde ich meinen... MIDNIGHT RAMBLER (auf der Atlantic-Bootleg zu hören) wäre noch schöner gewesen - aber sei's drum. IN ORDNUNG!

11. PAINT IT BLACK +++++ (!)
Da gibt's mittlerweile recht viele Liveversionen davon. Diese hier bleibt aber mein Favorit. Ronnies Gitarrenintro ist authentisch und begeisternd zugleich. Auch der Groove und das Tempo sind ideal. Mit diesem Klassiker (anno 1966, AFTERMATH) wird nun ein Reigen weiterer Top-Höhepunkte eröffnet... nämlich:

12. SYMPATHY FOR THE DEVIL +++++ (!)
Gemeinsam mit der reduzierten Version von GET YER YA-YA'S OUT! auf Platz 1 der Live-Song-Interpretationen der Marke Stones. Vor allem das Intro hat's wiederum in sich! Auch die tragenden Gitarrenparts, die beim Refrainbeginn jew. zu hören sind, sind einmalig! Zudem wird der (obligatorisch) lange Soloteil nie fad. PLEASE ALLOWED ME TO INTRODUCE... YES!

13. BROWN SUGAR +++++ (!)
High-Speed Version mit wuchtiger Rhythmusgitarre, die das Herz zum Tanzen bringt (thanks Keith!). Wiederum grandioser Saxophon-Teil (nicht nur das berühmte Solo, auch beim letzten Refrainpart)! Die Stimmung kocht hier beinahe über... Aber es geht noch weiter!

14. JUMPIN` JACK FLASH ++++
Schön interpretiert - vorwiegend vor allem wiederum schnell! Allerdings kommen die atmosphärischen, knarrigen Riffs dadurch nicht so nachdrücklich zur Geltung als bei anderen Versionen. Ich denke da speziell an die letzterschienene SHINE-A-LIGHT-Liveversion, die einfach dreckiger, kantiger, schärfer und somit - den Song betreffend - authentischer klingt.
ABER: Der Ausklang ist grandios geworden. Charlie "matcht" sich mit Keith und Ronnie um das bombastischere Ende. Als Keith schließlich zufrieden (und angeberisch;)) den letzten Akkord ausklingen lässt, hämmert Charlie (ich kann mir sein Lächeln bildlich vorstellen) lässig-trocken noch zweimal in die Bassdrum. Tja, der Drummer entscheidet eben, wann ein Stück aus ist... LÄSSIG!

15. SATISFACTION ++++ (!)
Großartiger Song, gut gespielt. Ich persönlich mag die straighte, durchgeschlagene Version (wie beim Studiooriginal - fast schon Punk!) mehr, als das standardisierte 2-4-Snare-Geklopfe. Dennoch hat Keith` Gitarre bei dieser Legende eines Songs live selten überzeugender geklungen. Auch Mick bringt den nötigen Biss und die Leidenschaft mit. Anm.: SATISFACTION war zwischendurch lange, lange nicht im Stones-Liveprogramm (offenbar hatte man sich schon ein bisschen sattgespielt - verständlich). Vor allem der Ausklang ist stimmig geworden und mühelos dauerhörbar... YEAH!

16. HIGHWIRE ++++ (Studioaufnahme)
Ein lässig vor sich hingroovender Stones-Rocker, rauh gesungen und sogar textlich ernstzunehmend (Mick lehnt sich hier gesanglich u.a. gegen den damals wütenden Golf-Krieg auf und pinkelt dabei (metaphorisch freilich) daraus profitschlagenden Kapitalisten ans Bein).
Atmosphärisch der vielleicht "stonigste" Song seit SHE'S SO COLD (EMOTIONAL RESCUE, 1980) oder START ME UP (TATTOO YOU, 1981). Hätte jedenfalls hervorragend aufs 1994 (erst) erscheinende VOODOO LOUNGE gepasst (das ich immer noch für ziemlich unterschätzt halte) - musikalisch wenigstens. Stones-Fans sollten FLASHPOINT (u.a.) auch wegen dieser Aufnahme besitzen!

17. SEX DRIVE ++ (Studioaufnahme)
Ein - für meinen Geschmack - sehr unrühmliches Ende eines ansonst grandiosen Albums! Klingt für mich eher wie ein Mick-Jagger-(Solo)-Song. Mehr Experiment, denn Stones-Track...
Nun ja, manche mögen es ja offenbar auch. Geschmäcker sind nun einmal verschieden (gut so!)...

That's it. 5 STERNE sind keiner zuviel!

Nochmals: KAUFEN, SPASS haben!!
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5.0 von 5 Sternen klasse, 30. Mai 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Flashpoint (Audio CD)
Es lohnt sich sehr, diese CD im Musikregal stehen zu haben. Diese Songs auf der CD sind in meinen Augen absolut ein "Knaller", Das heißt: Das ist wirklich Pop und Rock und nicht so eine "bum-bum" Musik der heutigen Zeit. Die Mitglieder der Interpreten beherrschen ihre Instrument und Stimmen. Klasse Songs. Klasse Mick Jagger (70 Jahre!!!!).
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5.0 von 5 Sternen CD, 12. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Flashpoint (Audio CD)
CD und Cover OK keine Beanstandung bin als Sammler zufrieden. So sollten alle CDs sein die man bei Amazon bestellt. Da es sich ja um neue und nicht um eine gebrauchte CD handelt.
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Flashpoint
Flashpoint von The Rolling Stones (Audio CD - 2009)
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