Fashion Sale Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
51
4,4 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 24. Oktober 2009
Gute 8 Jahre musste die Fan-Gemeinde von Transatlantic auf einen Nachfolger zu Bridge Across Forever warten - und um es vorweg zu nehmen, das Warten hat sich gelohnt!
Insbesondere, wer wie ich, über die Special Edition des Albums verfügt, wird feststellen müssen, dass TA nicht einfach nur dort fortsetzen, wo sie 2001 aufgehört haben, sondern sich über die Jahre deutlich weiter entwickelt haben. Aus einem Side-Projekt ist eine richtige Band geworden, was sich auch kompositorisch immer spürbarer bemerkbar macht, da sich nach Morse & Stolt auch Trewawas immer stärker einbringt und damit die Bandbreite dessen, was möglich ist, deutlich erhöht.
Bemerkenswert auch die Rhythmus-Section: Was Portnoy & Trewawas an den Tag legen, ist streckenweise einfach nur brilliant!

Zur Musik;
CD 1 besteht im Prinzip aus einem, knapp 78 Min. langem Track, der zwar in 12 Titel unterteilt ist, die jedoch nicht nur nahtlos in einander übergehen, sondern immer wieder durch Theme-Repeats am roten Faden geführt werden. Im Vergleich zu den 2 Vorgängern sind deutliche Einflüsse von Jazzrock (z.B. "On The Prowl"), aber auch von Hard Rock (etwa bei "Lay Down Your Life") zu hören, kurzum, das Spektrum wird breiter. Alle Titel zusammen ergeben das, was TA bereits vor gut 10 Jahren zu der Prog-Überraschung gemacht haben. Spürbar vom 60er/70er-Prog geprägt und beeinflußt, ohne altmodisch zu klingen oder endlos alte Themen zu kopieren.
CD 2 beinhaltet neben 4 eigenen Titeln die fast schon obligatorischen Cover-Songs. Wie schon bei BAF sind es dies Mal auch wieder ein paar mehr,
Die eigenen Titel,
"Spinning", der einzige der von allen geschrieben wurde, ist ein poppiger Song, ganz nett, aber nicht überragend.
"Lenny Johnson", aus der Feder von Stolt, begeben sich TA unüberhörbar auf die Spuren von John Lennon - okay.
"For Such A Time", von Morse und Trewawas, eine Ballade, wie sie in der Art bereits auf einigen Morse-Solos zu hören waren, rauscht zunächst vorbei und schleicht sich erst verzögert ins Ohr, durchaus verzichtbar.
"Lending A Hand", von Trewawas geschrieben und auch gesungen, eine leicht bluesige und fast 9 minütige Ballade mit allerhand Gimmicks.

"The Return Of The Giant Hogweed" (Genesis), okay, wo hab ich gleich noch das Original liegen?
"A Salty Dog" (Procol Harum - mit Portnoy am Micro), ein Glanzlicht
"I Need You" (Ein Medley aus den Songs von America (!!!) und den Beatles), sowie
"Soul Sacrifice" von Santana, nicht mein Stil, bringt Spaß.
Um es kurz zu machen, alle 4 Cover funktionieren, insbesondere jedoch "Salty Dog" setzt ein Glanzlicht, "I Need You" ist allemal interessant.

Fazit; Wer kann, sollte sich die Special-Edition zulegen, es lohnt sich! Aber auch sonst hat sich das Warten gelohnt, den TW zeichnet sich durch seine Vielschichtigkeit aus, welche sich nicht nur auf die Stilrichtungen ersteckt, sondern insbesondere dadurch zum Tragen kommt, dass Morse, Stolt, Portnoy & Trewawas in scheinbar ungeahnten kreativen Ebenen sich gegenseitig pushen. - Einer alleine ist gut, zusammen sind sie brilliant.
Ich bin begeistert und hoffe darauf, dies Mal die Gelegenheit zu haben, sie auch Live zu sehen, diesbezüglich nehme ich Herrn Stoldt einfach mal beim Wort!

Randnote; wer sich die Verpackung genau anschaut, wird wohl, wie ich feststellen können, dass dort steht "All songs puplished by Transatlantic 2000", schätze mal, es handelt sich dabei um einen Tipfehler, denn auf den Fotos ist unzweifelhaft zu erkennen, dass die Herren in den Jahren etwas gealtert sind ...
44 Kommentare| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Dezember 2009
Zuerst war ich versucht, hier eine grottenschlechte Kritik über die neue Transatlantic-Scheibe zu schreiben. In der Tat kann man ihr nicht gerade die Attribute "frisch" und "innovativ" attestieren, aber nach mehrmaligem Hören entdeckt man doch einige Stellen und Feinheiten, die sie doch deutlich aufwerten.

Beim ersten Mal hören dachte ich, ich wäre bei Harald Schmidt, und er macht mit seiner Kapelle eine Transatlantic-Parodie. Der Anfang ist in der Tat klischeehaftes Prog-Gedudel, wie es ausgelutschter nicht sein könnte. Dazu noch, allerdings wirklich nur im ersten Stück, eher lieblos und schlaff gespielt.

Aber alles in allem.. wenn man diese Art Musik mag, kommt man hier schon auf seine Kosten. Die instrumentalen Stücke bauen teilweise einen sehr dichten, athmosphärischen Spannungsbogen auf, die Gesangspassagen sind nicht allzusehr Neal Morse-dominiert (er singt auch nicht den ersten Song, bei dem Gesang vorkommt!), das passt schon ganz gut, man kann es nett nebenbei hören und es bietet auch genug für "richtiges Zuhören".

Was ich an der Scheibe sehr auffallend finde, ist die grosse Anzahl an, wie man es auch nennen will, geklauten Riffs bzw. Zitaten. Ich habe beim ersten Hören schon drei bekannte Passagen aus der Rock-Weltgeschichte wiedergefunden, und es werden immer mehr, dazu auch einige Selbstzitate (man findet z.B. eine Passage von My New World fast 1:1 wieder). Keine Ahnung, ob das Absicht oder Versehen ist, aber auffällig ist es auf jeden Fall. Wobei z.B. eine markante Passage aus einem der Songs stammt, die auf der Bonus-CD als Coverversion enthalten ist. Ich tippe also eher auf "Zitat", und dann passt das künstlerisch auch wieder. Quasi eine Verbeugung vor den Originalen.

Insgesamt also nix neues, gut gemacht, perfekt durchkomponiert, voller schöner Instrumentalpassagen und Gesangsmelodien, und bombastisch und elegisch ohne Ende.. wie gesagt, wers mag, wird auf seine Kosten kommen. Nach anfänglicher Abneigung gefällts mir auch, daher vier Sterne.
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. November 2009
Ich habe eigentlich keine Rezension zu dieser CD schreiben wollen, weil andere schon alles gesagt haben. Aber vielleicht findet ja der ein oder andere noch den Weg zu diesem Opus magnum. Nein, ehrlich: Das hier ist die reifste Leistung (nach dem ersten Transatlantic-Stück "All of the above"), die diese 4 Ausnahmemusiker abgeliefert haben. Ja, es klingt oft nach Neal Morse (warum auch nicht), es klingt oft nach Roine Stolt und den Flower Kings (warum auch nicht), die Drums klingen (wenn auch wohltuend nicht ganz so schwerlastig wie bei Dream Theater) nach Mike Portnoy; der BASS...ein Genuss! Endlich mal eine Scheibe, bei der der Bass von dem exzellenten Pete Trewavas - aus gutem Grund - weit in den Vordergrund gemischt ist (bei Dream Theater tut mir der arme John Myung echt leid).
Thematisch wird dieses Werk von A bis Z durchgezogen - klar überall finden sich Blaupausen...aber warum nicht? In dieser Prägnanz und Stringenz kenne ich kein Werk der letzten Jahre. Alles einfach aus einem Guss. Die Hauptthemen werden zu Ohrwürmern, auch das obligatorisch pathetische Ende wird nicht schnulzig. Und dann dieses absolut kongeniale Finish in dem Part "Is it really happening". Je öfter ich dieses Ding höre, umso beeindruckter bin ich. Wirklich Musik für die Ewigkeit.
22 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2009
Neal Morse ist wieder ganz vorne dabei, wenn es darum geht die Prog Szene aufzumischen. Diesmal als Aufguss des transatlantischen Dinosauriers, der vor sieben
Jahren die Segel strich. Leider fällt meine Begeisterung für Neal diesmal nicht so euphorisch aus, wie zu seinen vergangenen Silberlingen.
Whirlwind hat weit weniger Struktur und Dichte als der Erstling. Die Bonus CD ist schlichtweg super langweilig, die hätte auch jede mittelmäßige Partyband aus
Tirol einspielen können. Die DVD ist auch nur etwas für große Fans von Neal, immer wieder die Jungs im Studio oder beim Essen, kein Ohrenschmaus aber ganz nett.
Es genügt völlig nur die Einzel CD zu kaufen.
Whirlwind ist selbstverständlich tolle Rock Prog Musik, es fehlt ihr aber dennoch die Klasse vorangegangener Werke von Neal Morse. Klar trommelt Mike Portnoy wie
ein Gott, allerdings tut er das ja schon seit vierzehn Jahren, und wo bitte bleiben Innovation und Genialität? Man möge mir verzeihen, aber langsam wirken die
Melodien und Rhythmen etwas dudelig vor sich hin plätschernd. Obwohl ich Neal Morse verehre und seine Musik seit Spocks Beard verfolge, kann ich mich diesmal einer
gewissen Ermüdung nicht erwehren! Klar, im Vergleich zum Hitparaden Gedudel steht Neal immer noch um Meilen über dem Durchschnitt, doch vielleicht sollte er sich
mal eine kleine Schaffenspause gönnen. Nichts für ungut, diese CD ist für Fans natürlich ein Muß, aber für Einsteiger empfehle ich doch die alten Spocks Beard
Alben oder die erste Transatlantic.
Trotzdem viel Spaß, bis zum nächsten mal.
11 Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juli 2012
Liebe Amazongemeinde,

vor einer Woche habe ich die neue Scheibe der Progressive Rock Band "Transatlantic" im Breifkasten gehabt und ich war sehr überrascht was mich wohl erwarten würde.
Die Band "Transatlantic" besteht aus dem Drummer: Mike Portnoy (Ex-Dream Theater),Bassist: Pete Trewavas (Marillion),Gesang & Gitarre: Roine Stolt (Flower Kings) und Neal Morse (Gesang, Keyboard, Gitarre).
Alleine die Besetzung der Band "Transatlantic" liest sich schon super, allerdings heißt dies ja noch lange nicht, dass die CD auch musikalisch überzeugen kann. Denn nur zu oft neigen solche "Supergroups" dazu, dass jeder einzelne Musiker seine "Klasse" unter Beweis stellen kann. Dies führt dann oft dazu, dass es den einzelnen Songs an Leben fehlt und den Alben an Zusammenhang. Doch ganz anders im Fall von Transatlantic.
Mit dem Konzeptalbum "The Whirlwind" zeigen Transatlantic, dass es möglich ist die "musikalische Klasse" der einzelnen Bandmitglieder positiv zu nutzen um ein Album voller verschiedener Melodien zu schaffen, dass den Hörer auf eine fantastische Reise einlädt.Von der ersten Minute zieht das Album den Hörer in seinen Bann und schafft es trotz vieler Instrumentalszenen sich in die Gedanken des Zuhörers einzubrennen und einen Ohrwurm zu erzeugen. Ich persönlich hatte schon lang keine Platte mehr in der Hand wo mir alle Songs gefallen haben und das bis zur letzten Minute. Doch genau das ist hier der Fall. Schon der Opener Overture / Whirlwind wirkt mit seinen freundlichen und harmonischen Melodien sehr einladend und schafft es die Spannung zu wecken. Insgesamt ist jeder der Songs ein eigenes Kunstewerk. Man muss sagen, dass dieses Album einfach sehr gelungen ist - jeder Prog Rock Fan muss diese Platte in seinem CD Regal stehen haben. 5 Punkte - einfach verdient!

Ich hoffe meine Rezension hat euch geholfen - dann gibt eure Bewertung ab!

LG MR Ohrwurm
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 20. Februar 2014
Für das 2009 erschienene Transatlantic-Album "The Whirlwind" gilt das gleiche,wie für die anderen drei Scheiben der Band:
Wer die anderen gern hört,wird auch hier kaum enttäuscht und umgekehrt.
Das Songwriting sehr stark Neal-Morse-lastig,vieles glaubt man,zumindest in Ansätzen,schon mal woanders(Neal Morse Solo,Spock`s Beard) gehört zu haben,treibendes Schlagzeug,der gewohnte Orgelsound,Baß-und Gitarrenlinien,die einem sehr vertraut vorkommen,die Art des Gesangs,das Gefühl beim Hörer,daß viel Material in relativ kurzer Zeit mit viel Spaß eingespielt wurde...das ist bei Transatlantic nicht wirklich neu.Das klingt negativ,aber ist es das auch?
Pete Trewawas (Marillion),Mike Portnoy (Dream Theatre),Roine Stolt (Flower Kings) und Neal Morse (Ex-Spock`s Beard,Soloalben) sind großartige Musiker,die sich für Transatlantic zusammengefunden haben und hier wirklich tolle Musik mit hohem Spaßfaktor abliefern.Das gilt für alle Transatlantic-Alben.
Es werden wirklich schöne Melodien geboten,perfekte Beherrschung der Instrumente,Bombast,Spannungsaufbau,ruhige gefühlvolle Passagen,Höhepunkte mit viel Emotion...man legt mehr Wert auf Spaß und Drive als auf die letzte Perfektion in der Ausarbeitung und Zusammenstellung,was keine Umschreibung für Schludrigkeit sein soll.
Es liegt auf allen TA-Alben immer ein gewisser Hauch von "Session" in der Luft...und daß die Jungs das genießen.
Was man nicht geboten kriegt,ist Weiterentwicklung,etwas wirklich Neues,Überraschungsmomente.
Für mich ist das kein Problem,da ich für diese Art der Musik einfach eine Schwäche habe und ich genieße es sogar,um einen von anderen geäußerten Kritikpunkt aufzugreifen,daß das Album 78 Minuten läuft und die Band sich auf dem einen oder anderen Thema mal etwas länger ausruht.
Progressiv im eigentlichen Sinne des Wortes ist das alles nicht,aber...es rockt.
Welche Edition man kaufen sollte,welches Bonusmaterial erwünscht ist,muß jeder selbst entscheiden;was wo mit drauf ist,ist den
Beschreibungen ja zu entnehmen.
Aufnahme und Mastering (leider aber schlechte Dynamikwerte) sind mal wieder ok.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2016
Geliebt und verhasst, angebetet und am Wegesrand liegengelassen. Die einen sehen in TRANSATLANTIC den Heilsbringer, das musikalische Genie, welches den Geist einer vergangenen Prog-Rock-Ära angemessen in die heutige Zeit transportiert, während Kritiker das Melodieselige verdammen und den Supergroup-Geruch nicht mögen, den diese Band verströmt. Ganz davon abgesehen waren die Hauptbands von Neal Morse (ex-SPOCK’S BEARD), Roine Stolt (THE FLOWER KINGS), Mike Portnoy (DREAM THEATER) und Pete Trewavas (MARILLION) auch nie frei von Kritik. Drollig mutet es an, dass Mr. Morse seinerzeit die Band aus den gleichen religiösen Gründen verließ, aus denen er SPOCK’S BEARD den Rücken zukehrte. Plötzlich ist der Allmächtige wieder positiv gestimmt – und wer weiß, vielleicht wird sich der Prog-Prediger in kurzer Zeit schon wieder seinen Bärten anschließen.

An Selbstvertrauen dürfte es Neal Morse jedenfalls nicht mangeln, bei seinen ehemaligen Bandkollegen wieder vorstellig zu werden, das beweisen seine Aussagen zum nun dritten TRANSATLANTIC-Album „The Whirlwind“. Von einem „strahlenden Stück Brillanz“ spricht der gute Herr und zieht gleich noch Vergleiche zu Tolstoi („Dies ist das ‚Krieg und Frieden‘ des Progs“). Ob dieses Marketing-Gewäschs rümpft der selbst denkende Mensch erst mal das Näschen und legt dann frei von Vorurteilen die CD in Player ein.

TRANSATLANTIC klingen Anno 2009 noch genauso, wie vor gut acht Jahren, als das Debüt „SMPTe“ das Licht der Welt erblickte. Soundtechnisch aufgebrezelter Melodie-Prog tönt frisch und warm aus den Boxen, die Instrumentalpassagen ufern gnadenlos aus und sollten beinahe schon für Strophe/Refrain-Fans genug Eingängigkeit bieten. Neal Morse und Roine Stolt teilen sich ein weiteres Mal den Gesang – mehr oder weniger neu sind einige bluesige, beinahe jazzige Passagen, die aber nicht so anstrengend abstrakt klingen wie das, was die FLOWER KINGS vor einigen Jahren in dieser Richtung produziert haben. Technisch hochklassig klingt die Musik, aber nicht mathematisch. Das gute „Vintage-Feeling“ trieft nahezu aus den Boxen, egal, ob die Hammonds dröhnen oder die Gitarren solieren. Ach übrigens, „The Whirlwind“ besteht aus bloß einem einzigen, beinahe 78 Minuten langen Song, der aus praktischen Gründen in zwölf Einzeltracks unterteilt wurde. Eigentlich ist das auch wurscht, denn beim Hören entsteht nicht der Eindruck, einem geschlossenen Werk zu lauschen, auch wenn Melodien leitmotivisch wieder aufgegriffen werden.

Der Fan bekommt, was er will. Oder doch nicht? Ist man als Hörer abgestumpft, oder gibt es da etwas, das man nicht benennen kann, was man als „Geist“ bezeichnet, als „Vibes“, die unterschwellig strömen? Die zeitlosen „SMPTe“-Melodien, die sich auch über einen Zeitraum von acht Jahren nicht ein Quäntchen abgenutzt haben, die sind auf „The Whirlwind“ rar gesät. Klar wird man sagen, dass mal wieder auf hohem Niveau gemeckert wird, doch hinterlassen TRANSATLANTIC eine leichte Ernüchterung, obwohl keine Erwartung im Speziellen enttäuscht wurde. Aber vielleicht liegt genau hier das Problem? Selbst das leckerste Gericht verliert an Geschmack, wenn es zu oft serviert wurde.

TRANSATLANTIC bleiben sich treu und liefern routiniert perfekten Retro-Prog in modernem Soundgewand ab. Und trotzdem strahlt „The Whirlwind“ nicht als Über-Album am Progressive-Firmament. Nichtsdestotrotz kommen Fans der vorherigen Alben nicht an dieser Veröffentlichung vorbei.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Dezember 2009
Na also, sie sind tatsächlich zurück!! Die einzige wahre "Supergroup des Progs der Neuzeit" meldet sich nach einigen Jahren tatsächlich zurück. Ich gebe zu, daß mich die Nachricht des Comebacks wirklich gefreut hat.
Nach den ersten Hördurchläufen wich meine Freude allerdings einer gesunden Ernüchterung. TRANSATLANTIC machen mir noch immer sehr viel Spass. Allerdings habe ich mir außer Spaß noch etwas mehr erhofft............ Peter, wie naiv kannst du eigentlich sein?? Der (un)heimliche Chef im Ring ist nach wie vor NEAL MORSE. Und NEAL MORSE macht nun einmal seit einigen Jahren schlicht und einfach NEAL MORSE-Musik. Sehr einfach zu verstehen und leider auch ein wenig vorhersehbar. Wer auf "The Whirlwind" Neues oder gar Innovatives erwartet, der könnte enttäuscht werden. Wer allerdings mit NEAL MORSE und TRANSATLANTIC (wie ich!) bisher seine Freude hatte, wird auch mit "The Whirlwind" einige schöne Stunden verbringen können.
Auf "The Whirlwind" gibt es lediglich einen Song. Dieser ist allerdings in 12 Teile Abschnitte unterteilt. Das Ganze wirkt für mich wie eine Suite, mit sehr harmonischen Übergängen. Den Anfang macht das wirklich fantastische "Overture / Whirlwind". Hier spielt das Album all seine Stärken aus. Refrains zum Mitsingen, eine Melodie zum Mitwippen und rockige Parts. So könnte es bleiben. Tut es aber nicht. Im Verlaufe der CD gibt es leider immer mal wieder die ein oder andere Länge. Als Entwicklung sehe ich zu den bisherigen Veröffentlichungen die (wenigen) Jamparts, sowie ein mitunter auftretendes Floyd-Feeling. Für mich die schönsten Momente. Aber leider gibt es auch Songs, die ein klein wenig "überflüssig" wirken (Song 12 "Dancing with eternal Glory / Whirlwind [Reprise]).
"The Whirlwind" ist ein Album, das mir wirklich Spass macht. Vielleicht hatte ich meine Erwartungen auch ein kleines bißchen zu hoch geschraubt. Dieses Album ist nicht schlechter als seine Vorgänger. Aber leider kann es mich "nur noch" unterhalten...........und nicht mehr überraschen.
Egal. "The Whirlwind" gehört für mich zu den Highlights 2009 (und davon gibt es nun wirklich einige).
Fans der ersten Alben und Fans des "gepflegten Retroprogs" sollten unbedingt zugreifen.
Ich bin ein ziemlich bekloppter Sammler und habe deshalb auch zur Ltd. 2 CD + DVD gegriffen. So richtig interessiert mich dieses Bonuszeugs allerdings nicht.
Schönes Album!!
22 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juni 2011
Das vorliegende Werk der Supergroup Transatlantic ist meiner Meinung nach auch ihr bisher bestes. Hier stimmt einfach alles! Also, einen Abend frei nehmen, es sich mit einem Glas (bzw. einer Flasche bei der Länge des Albums) Wein gemütlich machen und einfach nur genießen! Großartige Musik exzellent dargeboten. Ein Traum...
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2011
Wie ein heftiger Wirbelwind (einen besseren Titel hätte man für dieses Album nicht finden können) fegt einem die neue Transatlantic-Come-Back-CD durch die Ohren. Die acht Jahre Wartezeit haben sich mehr als gelohnt, denn was die Herren - Morse, Portnoy, Stolt und Trewavas - mit - The Whirlwind - abliefen, ist absolute Superklasse. Auf fast 78-Minuten, die einem bereits von Beginn an mit dem Titeltrack regelrecht umwehen, erstrecken sich wieder sämtliche Rockmusikgenres in einer genialen Aneinanderreihung, und lassen einem vor Staunen den Mund ganz weit offen stehen. Das in 12 Abschnitte unterteilte - The Whirlwind - ist für mich einer der besten Long-Songs der Rockgeschichte, auch wenn es sich hierbei um Prog-Rock handelt.

Auch die zweite Seite, dieser Bonus-Edition, ist aller erst Sahne, und die vier Coverversionen von Genesis, Procol Harum, Amerika und Santana, sind allesamt hervorragend gelungen, und stehen den Originalen in Nichts nach. Das ist wunderbare zeitlose und geniale Musik, von Musikern, die sich sowohl musikalisch als auch kreativ kongenial ergänzen.

Bleibt nur zu hoffen, dass uns diese kreative Formation auch in diesem Jahrzehnt mit einem solchen "Überalbum" erfreut, denn was sich derzeit auf dem Musikmarkt so herumtreibt, hat nicht wirklich den Hauch einer Daseinsberechtigung. Da lasse ich mich und meine Gedanken und meine Kreativität lieber von dieser großartigen Band herumwirbeln. Alls andere, was da im Fernsehen über den Äther fließt, macht wirklich nicht mehr viel Sinn.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

11,99 €
19,45 €