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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heidenspaß trotz ein paar Mängeln
Im Winter 2009 wurden die Pandemic Studios dicht gemacht, zum Abschied erschien mit "Saboteur" ihr letztes Game, das noch einmal ein echter Kracher werden sollte - zumindest wurde es uns in den vielen Jahren der Entwicklung so versprochen. Doch hält das Game auch tatsächlich den Erwartungen stand?

Ein irrer Ire

"Saboteur" spielt 1940 im...
Veröffentlicht am 23. März 2010 von Worldofvideogames.de

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vive la France!
Wer schon immer mal ins Fürerhaus gehen wollte, um dann da den Führer rauszuwerfen, liegt mit "Saboteur" garnichtmal so schlecht. Die Handlung des "Sandbox" Spiels (also ein frei erkundbares, großes Gelände mit einigermaßen glaubhaft simuliertem Stadtleben) beginnt wenige Wochen vor dem Einmarsch der Deutschen in Paris beim "Großen Preis...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2009 von J.K.


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heidenspaß trotz ein paar Mängeln, 23. März 2010
Von 
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Im Winter 2009 wurden die Pandemic Studios dicht gemacht, zum Abschied erschien mit "Saboteur" ihr letztes Game, das noch einmal ein echter Kracher werden sollte - zumindest wurde es uns in den vielen Jahren der Entwicklung so versprochen. Doch hält das Game auch tatsächlich den Erwartungen stand?

Ein irrer Ire

"Saboteur" spielt 1940 im Frankreich, besser gesagt Paris, des zweiten Weltkrieges. Hauptcharakter ist der irische Rennfahrer, Draufgänger und Whiskey-Liebhaber Sean Devlin, der ursprünglich zum "Grand Prix von Saarbrücken" reißt, um sich dem fairen Wettkampf auf der Piste zu stellen. Da die Nazis nur Deutsche auf dem Siegertreppchen sehen wollen, gewinnt Kurt Dierker, seines Zeichens Star der hiesigen Rennsportszenerie, allerdings nur durch Betrug. Angesäuert wollen Sean und sein bester Freund Jules dem arroganten deutschen Schnösel eins auswischen und versenken seinen Wagen in einem See. Hier beginnt die Tragödie des Sean Devlin. Es kommt wie es kommen muss, die beiden werden auf frischer Tat ertappt und festgenommen. Bei ihrer Befragung stellt sich heraus, dass Dierker nicht nur Rennpilot, sondern auch ein hochrangiger Nazi Offizier ist und den zwei Kumpels vorwirft Agenten der Alliierten zu sein. Während dieses Verhörs erschießt er Jules, Sean dagegen kann über die Grenze fliehen und landet schließlich im besetzten Paris, wo er sich schon bald der Résistance, dem Widerstand gegen die Deutschen, anschließt, um seinen Rachefeldzug zu starten.

Freie Welt, beklemmende Stimmung

Ähnlich wie die "Grand Theft Auto" Serie ist auch "Saboteur" ein Open-World Game, bei dem ihr an verschiedenen Orten der Landkarte neue Missionen findet. Das Innovative in diesem Spiel ist die farbliche Gestaltung, die verschiedene Emotionen beim Spieler hervorruft. So ist zu Beginn alles in schwarz-weiß getaucht, lediglich drei Töne werden verwendet. Diese wären blau, gelb und rot, die Kleidungsstücke, Licht, Armbinden, Flaggen oder Blut noch deutlicher hervorheben. Wer "Sin City" kennt, weiß wie dieses Prinzip funktioniert. Diese Kolorierung soll die Stimmung der Bevölkerung widergeben, was sehr gut funktioniert. Gerade wenn man blutverschmierte Wände von Erschießungen antrifft, kommen unbehagliche und bedrückende Gefühle auf. Trotzdem macht es gerade dadurch besonders viel Spaß, die Gegenden um einen herum zu erkunden, da man durch diese Technik viel mehr für seine Umwelt, die Menschen darin und die Dramatik des Krieges sensibilisiert wird. Kreativ ist auch, dass es nicht dabei bleibt. Je mehr Aufträge Sean erledigt und je öfter er erfolgreich deutsche Stellungen sabotiert, desto mehr Mut schöpfen die Bewohner von Paris, was sich darin niederschlägt, dass sich die Landschaft nach und nach einfärbt und so für die neue Hoffnung steht. Etwas schade ist allerdings, dass man kaum Möglichkeiten hat zu interagieren. So ist es nicht möglich Passanten anzusprechen oder Gebäude zu betreten. Fällt zwar nicht großartig ins Gewicht, wäre allerdings ein sehr netter Nebeneffekt gewesen. Ansonsten muss man für das Design lobende Worte finden. Gepflasterte Straßen, Backsteinhäuser, enge Gässchen - so stellt man sich das Paris von damals vor, unterstützt wird dies von einem super Soundtrack, Fahrzeugen, Waffen und Kostümen dieser Zeit. Auch die ländlichen Gegenden kommen nicht zu kurz und so hat man bei manchem verschlafenen Nest fast schon das Gefühl, es würde einem Märchenbuch entspringen. Es gibt also einiges zu erleben.

So schön kann sabotieren sein...

"Grand Theft Auto" wurde oben bereits erwähnt, allerdings hat nicht nur das Leveldesign von "Saboteur" Ähnlichkeiten damit, auch das Gameplay ist vom Prinzip her das selbe. Neu in der Stadt knüpft Sean nach und nach Kontakte zu diversen Anhängern der Résistance, die ihm verschiedenste Aufträge vermitteln. Leider erfährt man immer nur eine kurze Vorgeschichte über die neuen Weggefährten, im Endeffekt nicht viel mehr als der Hass auf die Nazis, der alle verbindet. Man mag es anfangs kaum glauben, doch die Missionen bieten tatsächlich einige Vielfalt, etwas überraschend angesichts der Rahmenbedingung zweiter Weltkrieg. Oftmals müsst ihr Nazis oder deren Verbündete ausschalten, entweder als Scharfschütze aus dem Hinterhalt oder im direkten Schießgelage. Dabei ist euch überlassen welche Taktik ihr wählt. Man kann die Befestigungen der Deutschen stürmen, was natürlich auf viel Gegengewalt stößt, oder aber auch als Nazi getarnt eindringen und heimlich Widersacher für Widersacher ausschalten. Um an eine Uniform zu kommen, muss sich Sean im Stealth-Modus anschleichen und einen Soldaten möglichst unbemerkt, sprich ohne Schusswaffen, in die ewigen Jagdgründe schicken. Da ausschließlich solche Missionen etwas langweilig wären, darf man auch mal den Kurier spielen, muss etwas stehlen, Rennen bestreiten, Fahrzeuge oder Gebäude in die Luft jagen oder den Feind bespitzeln. Dabei steigert sich der Aufwand mit Laufe des Spiels. Wo man zu Beginn schon relativ schnell an sein Ziel kommt, nimmt es später wesentlich mehr Zeit und Geschick in Anspruch. Unfair wird es jedoch nie, sofern man sich eine gute Strategie ausdenkt und auch der Frust bei Scheitern hält sich in Grenzen, da man eine Aufgabe nicht komplett von vorne beginnen muss, sondern an Checkpoints erneut sein Glück versuchen kann. Nettes Gimmick am Rande: neue Aufträge werden euch in Form von Zettelchen auf offener Straße heimlich zugesteckt.

Wie auch GTA bietet "Saboteur" Nebenmissionen, die hauptsächlich dazu dienen sollen, die komplette Map auszukundschaften. Hier ist die Vielfalt allerdings stark begrenzt und bezieht sich hauptsächlich darauf Nazi Stellungen, wie Benzinlager, Scheinwerfer, Aussichtstürme, Lautsprecher, Straßensperren, etc., zu zerstören. Allerdings sind das so viele, dass man eine halbe Ewigkeit damit beschäftigt ist, sofern man den Ehrgeiz hat, "Saboteur" zu 100% durchzuspielen. Als alter Taktikfuchs kann man dieses Feature auch dazu nutzen, die Areale der Hauptmissionen schon im Vorfeld etwas zu "säubern", denn sind z.B. die Aussichtstürme zuvor von euch entfernt worden, machen sie später keine Schwierigkeiten mehr, falls man entdeckt werden sollte. Entdeckt ist gleich ein gutes Stichwort. In eurem Bildschirm befindet sich eine Anzeige, in der ihr seht, ob ihr euch auffällig verhaltet. Ist sie voll, schlagen die Nazis Alarm und eine Hetzjagd auf Sean beginnt. Ist dies der Fall hilft nur noch die Flucht. Um euch diese zu erleichtern, werden auf der Landkarte Verstecke angezeigt, die man allerdings nur betreten kann, so lange man nicht gesehen wird. Sollten also Soldaten in der Nähe sein, müssen diese erst ausgeschaltet werden, bevor man sich verkrümeln kann. Es wird also recht viel Action geboten, die sowohl den Besatzern schadet, als auch Sean seinem Ziel, die Rechnung mit Kurt Dierker zu begleichen, Stück für Stück näher bringt.

Ein Bewegungstalent

Gesteuert wird aus der Third-Person-Perspektive, eine frei schwenkbare Kamera sorgt dafür, dass man nie den Überblick verliert. Wer sich in anderen Action Spielen dieser Art auskennt, wird sich mit der Tastenbelegung schnell anfreunden können. Sean ist für einen trinkenden Rennfahrer äußerst gelenkig, hat daher viele Bewegungen auf dem Kasten, die es zu beherrschen gilt. Anfangs mag das Ganze doch recht überladen wirken, da es z.B. vier verschiedene Prügelattacken gibt, zusätzlich den Stealth-Modus oder den Nazi-Gang, der fast schon Kultcharakter hat, doch mit etwas Übung sollte man sich schon bald zurecht finden. Neben den üblichen Aktivitäten wie laufen, sprinten oder schwimmen, ist besonders klettern in "Saboteur" gefragt. An so ziemlich jedem Gebäude kraxelt Sean so beschwingt hinauf wie eine Bergziege. Wirkt etwas unrealistisch und auch lange nicht so elegant wie in "Assassin's Creed" oder "Prince Of Persia", doch erfüllt seinen Zweck, macht Spaß und ist in diesem Spiel von hoher Relevanz. Auch der Stealth-Modus geht leicht von der Hand, da einem angezeigt wird, wann man in der richtigen Position ist, um einen Gegner unschädlich zu machen. Oft ist es in Third-Person Spielen üblich, eine automatische Zielfunktion einzubauen, um das Schießen etwas zu erleichtern. Das gibt es hier nicht, brauch es auch nicht unbedingt, da auch ohne platzierte Schüsse wunderbar abgegeben werden können. Dank begrenzter Anzahl an tragbaren Waffen, gibt es keine Verwirrung, wenn im Eifer des Gefechts schnell das passende Schießeisen aufgerufen werden muss. Es ist also nicht all zu schwer, Sean zu steuern und seinen Fähigkeiten erfolgreich zu nutzen. Kommen wir zuletzt noch auf das Fahrverhalten der Vehikel zu sprechen. Die Beschleunigung fällt insgesamt recht mager aus und auch die Lenkung ist nicht gerade das, was man als direkt bezeichnen würde, allerdings muss man bedenken, in welcher Zeit "Saboteur" spielt und dass die Fahrzeuge da natürlich ganz andere Eigenschaften hatten als heute, daher ist das auch völlig legitim so.

Kein Top-Titel, weil...

Bis hierher klingt es fast so, als wäre "Saboteur" ein absoluter Blockbuster der Videospielgeschichte, tatsächlich sprüht das Game auch vor vielen guten Ideen und überzeugt mit seinem Spielspaß. Dennoch muss man sagen, dass sich Pandemic zum Abschied noch einige Schnitzer geleistet hat, die im Einzelnen zwar nur gering stören, in der Summe jedoch viel ausmachen. Beginnen wir mit der technischen Seite. Man merkt "Saboteur" seine lange Produktionszeit deutlich an. Neben vielen Ladezeiten ist besonders die Grafik etwas enttäuschend, was in erster Linie in den Bezirken auffällt, die wieder farbig geworden sind. Wo man im schwarz-weißen Gewand noch kaum etwas zu meckern hat, merkt man hier, dass etwas schlampig gearbeitet wurde. Die Farben sind viel zu grell, besonders die Autolackierungen wirken unecht, bei Blättern an den Bäumen hat man das Gefühl es wären große Quadrate, Kühe sind klein wie Schafe, Wiesen scheinen aufgemalt und Häuser von außen tapeziert - da muss man doch öfter ein oder gleich zwei Augen zudrücken, denn den Möglichkeiten von aktuellen Konsolen und PCs ist das nicht würdig, sondern wirkt mehr als veraltet, einzig die gerenderten Sequenzen gehen gerade noch so in Ordnung. Ein weiterer Schwachpunkt sind die Charaktere im Spiel. Wirklich wichtig sind nur der etwas rüpelhafte, dennoch charmante Sean und sein großer Widersacher Kurt Dierker, den man schon in seiner ersten Szene zu hassen beginnt. Alle anderen sind mehr oder weniger uninteressant, egal ob entweihter Priester oder heiße Widerstandskämpferin, keiner hat eine interessante Story auf Lager, zu keinem baut man eine Beziehung auf. Bei den Dialogen sollte man öfter mal auf Durchzug schalten. Zum Einen wirkt der französische Akzent der deutschen Sprachausgabe total künstlich und aufgesetzt, zum Andern werden unglaublich schlechte Sprüche geklopft, die zwar lächerlich und damit unterhaltsam sind, aber ihren Zweck cool rüberzukommen total verfehlen. Zusätzliche Kritik geht an die mangelnde Intelligenz der Gegner. Im Schusswechsel wird nicht in Deckung gegangen, man hat also leichtes Spiel, noch dazu sind sie im Nahkampf absolute Stümper und bieten so gut wie keine Gegenwehr - eine Nazi Armee stellt man sich anders vor. Zu Gute muss man "Saboteur" allerdings halten, dass man relativ schnell Alarm auslöst und der Feind in großen Mengen anrückt, was dann doch noch zur Herausforderung wird.

Fazit

"Saboteur" schafft es, gleichzeitig Spaß und Enttäuschung zu sein. Enttäuschung deshalb, weil bei diesem Spiel so viel drin gewesen wäre, die Umsetzung jedoch nicht so ausgeführt wurde, wie es sich für einen Top-Titel gehört. Dennoch muss man sagen, auch wenn "Saboteur" etwas unfertig rüberkommt, macht es wirklich sehr viel Laune, was der Atmosphäre, den Missionen und besonders der Farbgestaltung zu verdanken ist. Wer gerne Open-World Action Games spielt und dem die Mängel nichts ausmachen, der kann guten Gewissens zugreifen. Alle anderen, die sich mit einer nicht mehr aktuellen Grafik oder den platten Dialogen nicht abfinden können, sollten das Spiel lieber im Händlerregal stehen lassen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fetzt, 7. Januar 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Ich hatte von dem Spiel vorher nicht viel gehört. Als ich es dann in einer Gamerzeitschrift gesehen hab, hab ich gedacht: "gut, wieder so ein GTA Clon". Genau so ist es auch. Die Macher haben nicht einmal versucht die offensichtlichen Parallelen zu GTA zu vertuschen. Wer aber GTA gut findet, der wird sicherlich nichts dagegen haben. Ich habe mir dieses Spiel dann doch besorgt weil mich das Setting interessiert hat. Bei Ego shootern ist WW II ja mal richtig ausgelutscht aber bei Sandkstenspielen? Also ich kenn keins.
Schon nach wenigen Spielminuten konnte mich die Story begeistern. Gut, die Protagonisten bleiben echt stereotyp aber man kann es noch ertragen.
Ist natürlich klar, dass jeder Deutsche in dem Spiel nen Kinderfresser und Unmensch ist und die Franzosen sehr zu leiden haben unter "unserer" Besatzung. Gelegentliche Exekutierungen von Zivilisten am Strassenrand durch die Besatzer sind keine Seltenheit.
Das Gameplay ist sehr gut gelungen. Wer mit GTA klar kommt, kommt auch mit Saboteur klar. Die Fahrzeuge steuern sich im Übrigen genau so schlecht. Ein wirklich gut funktionierendes Deckungssystem macht die Ballereien zu einem Kinderspiel.
Die Aufträge sind abwechslungsreich und machen durchweg Spaß. Man muss so ziemlich alles machen, was in der Stellenbeschreibung eines guten Saboteurs stehen würde. Fiese Leute dem Schöpfer zuführen, Radaranlagen sprengen, Zivilisten retten usw usw. Die Programmierer schafften es sogar Autorennen zu integrieren :-o
Wer alle Gamerpunkte abräumen möchte hat aber gut zu tun. Hunderte Ziele müssen sabotiert werden, dass kann schon mal nen par Wochen dauern. Die Story ist mit ca. 12 bis 15 Stunden aber schon recht ordentlich.
Abschließend kann ich nur eine Empfehlung aussprechen. Wer sich GTA noch nicht überzockt hat, der kann zugreifen. Ein schönes Spiel mit ein par Schwächen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow - Wer hätte das gedacht?! Super Spiel, 26. August 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Ich habe das Game jetzt ein paar Tage und bin sehr positiv überrascht. Es ist mit Sicherheit ein "Geheimtipp", nun ja, nicht mehr ganz.
Das Spiel kombiniert die besten Elemente aus Assassin's Creed, GTA4 und Sin City (Film).
Es hat nicht die technische Perfektion der einzelnen Titel, aber insgesamt ist es ein grandioses Spiel.

Es gibt so viel zu tun. Dabei wird alles nach und nach freigeschaltet, was sehr angenehm ist.

Aktuell macht der Schwierigkeitsgrad keine Probleme, und die frustigen Stellen halten sich in Grenzen.
Ich mag die satten Sprüche, den Pariser Flair und vor allem den Bunt-zu-Schwarzweiß-Effekt.

Für Fans von GTA4 und co. auf jeden Fall einen Blick wert. Der Neukauf lohnt auch wegen dem beiliegenden "Mitternachts-Show"-Ticket. ;-)

Obwohl ich Rockstar Games Fan bin (oder gerade deswegen), begeistert mich dieses Spiel.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als sein Ruf, leider mit abgelaufenem Online-Zwang, 16. Oktober 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Als ich einige Monate vor dem Release zum ersten Mal Infos zu diesem Spiel bekam, war ich schon ziemlich neugierig. Die ersten Bewertungen der heute leider kaum noch unabhängigen Spieleportale waren allerdings ziemlich mies. Zu unrecht! In aller Regel gebe ich da auch nicht viel drauf, aber irgendwie habe ich Saboteur wieder aus den Augen verloren. Vor einigen Wochen bin ich, nicht zuletzt durch einige Rezensionen von hier, wieder drauf gestoßen und habe es bestellt. Gut gemacht, Paul!

Die wichtigsten Rahmendaten: Paris 1940, der Protagonist heißt Sean Devlin, ein ruppiger Ire, der offenbar einigen Eindruck auf das andere Geschlecht macht und ebenso offenbar in der Schule nicht ganz so weit vorn gesessen hat. Aus Gründen die der Story-Prolog vermittelt, schließt er sich der französischen Resistance an und es gilt nun während des Spiels den deutschen Besatzern in und um Paris das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Eine Bewertung der Story ist sicher zu einem großen Teil Ansichtssache. Nur so viel: im Vergleich zu einigen anderen Sandboxgames, wie GTA, Red Dead Redemption oder auch Just Cause, enthält Saboteur überhaupt keine satirische Komponente. Wäre dem so gewesen, wäre das Spiel eventuell deutlich erfolgreicher geworden.

Die 30er, 40er-Jahre-Atmosphäre kommt toll rüber, die Musik passt. In Autos hört man meist Chansons der Zeit, wenn auch wenig verschiedene, vermitteln sie doch die passende Stimmung. Auch in dramatischen oder spannenden Spielsituationen passt der Sound immer. Das Design ist liebevoll und detailverliebt. Auch beim abgelegensten Bauernhof findet man noch eine Laterne an der Hintertür, eine Mistgabel, einen Eimer oder ein paar Hühner. Und auch im tiefsten Hinterhof hängt noch ein Blumenkasten am kleinsten Fenster, oder es steht ein Weinglas nebst Flasche auf einem Balkontisch. Das Gleiche findet man vielleicht auch auf der obersten Lage einer Baurüstung, dazu noch eine Wasserwaage und eine Werkzeugkiste.

Zum Handling. Intuitiv. Die Steuerung zu Fuss oder in Fahrzeugen ist absolut zeitgemäß. Nichts ist hakelig oder unruhig. Die Kamera lässt sich sauber stufenlos in alle Richtungen schwenken. Die Fahrzeuge sind selbstverständlich keine sensiblen, hochpräzisen Rennmaschinen. Halloo? 1940!!

Das Spiel begrüßt uns mit einem ellenlangen Prolog, in dem diverse Tutorials eingebaut sind. Meistens starten Sandboxgames mit ein oder zwei Missionen und man hat danach die Wahl zwischen weiteren Missionen und Freeplay. Nicht so hier. Der Prolog beginnt in einer Pariser Bar. Nach der ersten Mission gibt es eine Rückblende und man erfährt, wie es Sean nach Paris verschlagen hat. Dazu muss man satte neun weitere Missionen linear durchziehen. Erst die zehnte Mission ist die erste im 1. Akt und erst danach kann man sich frei auf der Map bewegen.

Nun kann man langsam aber sicher die diversen Möglichkeiten dieses Spiels entdecken, bzw. freispielen. Und da gibt es so einiges, was hier wirklich gut gelungen ist:

Die Waffenauswahl steigert sich im Spielverlauf, von der schallgedämpften Handwumme bis zum mächtigen Raketenwerfer alles da. Sprengsätze mit und ohne Fernzündung sowie Handgranaten sind in fast beliebiger Menge vorhanden. Ich hab jedenfalls noch nie alle verbraucht, die ich bei mir hatte. Man findet auch immer reichlich Nachschub. Je gefährlicher das Gebiet, um so mehr Nachschub. Außer den Sprengwaffen kann man immer nur zwei Feuerwaffen tragen, was äußerst übersichtlich ist und verwirrende Fingerakrobatik mit dem Controller praktisch ausschließt. Nachgeladen wird immer automatisch in Feuerpausen.

Hat man seine Ammu und Sprengstoff wirklich mal ganz oder teilweise verballert, kann man jederzeit beim Schwarzhändler nachkaufen, der im späteren Spielverlauf durch freispielbare Vergünstigungen sogar vor Ort liefert, dazu weiter unten mehr.

Apropos kaufen: Das Geld heißt in diesem Spiel Schmuggelgut und wie in fast allen Spielen dieser Art ist auch hier dessen Menge kein Problem. Beispielsweise kostet eine Ladung Dynamit 10 Schmuggelgut, ggf. später nur noch die Hälfte. Damit kann man diverse deutsche Freeplay-Ziele wegpusten, wie Scharfschützennester, Wachtürme, Suchscheinwerfer und dergleichen mehr, was im Schnitt je so um die 50 Schmuggelgut einbringt. Also im Grunde kann die Kohle kaum alle werden.

Weitere Features im Vergleich zu anderen Spielen: Wie im Ammu-Nation in GTA kann man also auch hier Waffen und Ammu kaufen. Allerdings kostet hier fairerweise eine Waffe nur ein Mal den Kaufpreis. Später muss man nur noch Ammu nachkaufen, auch wenn man zwischendurch andere Waffen ausgerüstet hat, also so wie in Red Dead Redemption. In brenzligen Lagen kann man sich durch Kämpfer der Resistance unterstützen lassen, ähnlich wie durch Bandenmitglieder in GTA San Andreas. Allerdings sind die Jungs in Saboteur nicht nur blankes Kanonenfutter, denn man kann sie im Spielverlauf mit mehr Healthpunkten und besseren Waffen ausstatten. Vor allem stehen sie einem nicht ständig in der Schusslinie.

Wie in GTA oder Just Cause 1 kann man Fahrzeuge speichern, aber Saboteur ist endlich mal ein Spiel, das fair damit umgeht. Hier hat man immer jedes Fahrzeug zur Verfügung, das man irgendwann erbeutet und in eine Garage geschafft hat. Allerdings muss man es ggf. gegen Schmuggelgut reparieren lassen, falls es allzusehr durch Beschuss oder die eigene Fahrweise gelitten hat. Weiterhin kann man ein beliebiges Vehikel zum Fluchtfahrzeug bestimmen und jederzeit anfordern, sofern man in der Nähe einer zugängigen Straße ist. Auch in laufenden Missionen. Angenehmer Nebeneffekt: der Fahrer hat noch einen mobilen Waffenladen dabei, wenn man dies bereits freigespielt hat. Das kennen einige so ähnlich von Little Jacob aus GTA IV. Aber hier ist es besser, weil einem der Bote eben auf Wunsch direkt vor die Füße fährt und man das Auto auch gleich noch behalten kann.

Ebenfalls bemerkenswert: beim manuellen Speichern wird das aktuelle Fahrzeug auch dann mitgespeichert, wenn man es irgendwo parkt. Es muss also nicht zwingend in die Garage.

Ein Mal zerstörte Objekte wie zum Beispiel Tanks, Panzerdivisionen oder Flugabwehrgeschütze bleiben für den Rest des Spiels zerstört, so wie in Just Cause. Sean kann so klettern wie Ezio/Altair in Assassins Creed. Und Sean kann sich verkleiden wie Agent 47 in Hitman und dann natürlich mit entsprechender Vorsicht im Feindgebiet agieren.

Der Spieler hat alle Freiheiten. Man kann einen Stützpunkt ausheben, indem man erstmal alle neuralgisch positionierten Feinde in sauberer Stealthmanier chirurgisch präzise ausschaltet, alle ggf. zu zerstörende Hardware mit Fernsprengsätzen bestückt und schließlich den ganzen Laden mit einer einzigen Zündung und der folgenden Kettenreaktion in die Luft jagt. Oder man walzt mit einem Panzer und einem Raketenwerfer offen durchs Haupttor und legt das ganze Equipment nach und nach in Schutt und Asche. Jeder wie er will.

Zugegeben, es gibt auch einige Unzulänglichkeiten. Beispielsweise versucht kein Feind einem vom Sitz eines Flugabwehrgeschützes herunterzuziehen, wenn man da einmal draufsitzt. Man wird zwar beschossen, aber das ist auch alles. Steigt man von dem Ding ab, kommen die Gegner allerdings sofort von allen Seiten. Eisenbahnbrücken werden erst dann zu Hochsicherheitszonen, wenn man die Brückenkiller-Kits freigespielt hat. Davor kann man auf den Brücken herumspazieren, wie man will. Es gibt Fahrzeugsprünge ähnlich der Monsterstunts in GTA. In Saboteur kann man da mit einer noch so verrosteten Büchse mühevoll drüberhoppeln und bekommt beim ersten Versuch eine Slomo, als ob man eine Rakete im Heck hätte. Fährt man dagegen mit Höchstgeschwindigkeit mit einem Rennwagen über eine Brückenauffahrt, die eigentlich eine super Sprungschanze wäre, bleibt das Auto fast am Boden kleben.

Die Grafik ist um einiges überzogen, die Farben ziemlich grell, etwa wie in Just Cause. Das wird dem Einen oder Anderen nicht gefallen, unangenehm für die Augen im gesundheitlichen Sinne ist es nicht. Letztlich erinnert es einen dankenswerter Weise immer wieder daran, dass es sich nur um ein Videospiel handelt. Nicht mehr und nicht weniger.

Das Spiel läuft flüssig, praktisch ruckelfrei. Die Ladezeiten sind absolut in Ordnung und sehr selten gibt es vereinzelte Popups, die man daher locker unter den Tisch fallen lassen kann.

Ich hab lang überlegt, ob ich vier oder fünf Sterne vergebe. Nun, die genannten Unzulänglichkeiten machen keinen ganzen Stern kaputt, daher vergebe ich alle. Obwohl - schade, denn: ich muss leider doch Einen abziehen, und zwar für den Onlinezwang. Falls man nämlich mit dem Zusatzinhalt "Nuit Parisienne" (die untere Etage des Belle für Erwachsene) spielen möchte, wird man zu Xbox-Live und auch noch zu einer EA-Online-Registrierung gezwungen. Das ist schon vor dem Hintergrund blödsinn, dass das Spiel sowieso USK 18 ist, und dass bei exakt dem gleichen Spiel als PC-Version von Beginn an alle Inhalte spielbar sind. Damit aber noch nicht genug, denn: der beiliegende Code, der nach erfolgter Online-Registrierung einzugeben ist (übrigens nur einmalig vor der allerersten Spielsitzung möglich), war nur bis Dezember 2010 gültig! Mittlerweile haben wir Oktober 2011 und das Spiel wird noch immer als Neuware, aber eben mit einem abgelaufenen Code, verkauft. Voll daneben, kann ich da nur sagen. Dankenswerter Weise sind mir diese Zusatzinhalte völlig wurscht, aber rein die Masche hat mich dermaßen geärgert, dass ich am liebsten zwei Sterne abgezogen hätte. Aber damit würde ich den vielen Programmierern, die sicher viel Herzblut in dieses Spiel investiert haben, Unrecht tun.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geheimtip-allen Unkenrufen zum trotz-ein tolles Spiel!, 17. Juli 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Ich kann den zahlreichen negativ Bewertungen zu diesem Spiel nicht zustimmen. Mir ist es unverständlich wie dieses Top Game teilweise zerrissen wird. Wer GTA und Red Dead Redemption mag, wird "Saboteur" lieben!

In dem ein oder anderen spiele Test liest man das die Steuerung hakelig sei, selbst das konnte ich so nicht nachempfinden.
Ich hatte mit dem Spiel viele Stunden Spaß, Atmosphäre,gameplay,Soundtrack etc befindet sich auf Top Titel Niveau!

Was mich daran besonders freut, ich habe meine Saboteur XBOX- Version sehr preiswert hier über den Marketplace erstanden.
Und dann bekommt man so ein Hammer Game. Toll!
Fazit: zugreifen, bei dem Preis erst recht! Ich kann mir bei Gott nicht vorstellen das ihr es bereut...
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vive la France!, 8. Dezember 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Wer schon immer mal ins Fürerhaus gehen wollte, um dann da den Führer rauszuwerfen, liegt mit "Saboteur" garnichtmal so schlecht. Die Handlung des "Sandbox" Spiels (also ein frei erkundbares, großes Gelände mit einigermaßen glaubhaft simuliertem Stadtleben) beginnt wenige Wochen vor dem Einmarsch der Deutschen in Paris beim "Großen Preis von Saarbrücken" und verlagert sich anschließend ins bestezte Frankreich. Mehr schreibe ich nicht zur Handlung, da das Geschrei in den Kommentaren sonst wieder groß wird ;-)Wer ein historisch und/oder geografisch korrektes Spiel erwartet, kann sich "Saboteur" jedenfalls getrost schenken; es gibt weder die monatelange Zeit des untätigen Wartens zwischen Kriegserklärung und Angriff der Deutschen zu Beginn des Krieges, noch befindet sich das Elsaß ein paar hundert Meter rechts von Paris - und Saarbrücken besteht ja bekanntlich auch aus mehr als ein paar Häusern und einer Rennstrecke.

Stattdessen erwartet den Spieler eine recht abwechslungsreiche Hatz quer durch fast alle Regionen des besetzten Frankreichs, mit Paris als Zentrum sowohl der Résistance als auch der Spielwelt an sich. Man kann quasi von Beginn an alle Areale frei erkunden, falls man die Deutschen Kontrollpunkte überwinden kann, und dort nach Herzenslust Funkanlagen, Scharschützentürme, Geschütze, Panzer, etc. pp. mit Dynamit sprengen, deutsche Patrouillen Frontal angreifen oder Mann für Mann von Hinten niedermachen - ganz nach Lust & Laune auch als verkleideter Offizier (Befehle kann man dem Gegner leider nicht erteilen - da hatte jemand im Entwicklerstübchen wohl nicht seinen "Hauptmann von Köpenick" gelesen?). Wer übrigens wirklich jedes Ziel neutralisieren will, sollte aber schonmal ein paar Wochen Urlaub einreichen; auf der Karte wimmelt es nur so vor Möglichkeiten. Weniger wäre hier evtl. mehr gewesen. Sandbox-typisch wird Alarm ausgelöst, sobald der Gegner den Spieler bei einer illegalen Aktion erwischt - es sei denn, es gibt nur wenige Zeugen, die alle eliminiert werden können, bevor Einer pfeifen kann. Je nach schwere der Tat (und angerichtetem Sachschaden) gibt es fünf Alarmstufen. In Stufe eins kommen ab und an Motorradstreifen vorbei, in Stufe fünf ist es dann die Gestapo samt Zeppellinen, Manschaftstransportern und Tieffliegern (die leider manchmal auch durch Häuser durchfliegen - zur Technik komme ich aber noch). Je nach Alarmstufe ist das überwachte Gebiet unterschiedlich groß; bei Stufen eins & zwei hilft ein gutes Auto, bei Alarm fünf nur noch eins der Verstecke, die überall auf der Karte als grüne Punkte erscheinen und in dieser hohen Stufe nur dann verfügbar sind, wenn man vorher das entsprechende Upgrade erworben hat.

A propos Upgrade: als Ausgleich für die Übermacht der ziemlich tumben deutschen Soldaten kann der Spieler auf verschiedenen Gebieten jeweils drei Bonus-Fähigkeiten erlernen, beispielsweise im Legen von Sprengstoff oder dem Umgang mit Scharfschützen-Gewehren. Außerdem gibt es im Laufe der Handlung immer mehr Nachschubläger der Résistance, wo Waffen gehortet, erbeutete Fahrzeuge zur späteren (beliebig häufigen) Wiederverwendung gesammelt werden und Missionen gestartet werden können. Die Missionen sind ebenfalls typisch für Spiele dieser Art; entweder dienen sie nur dazu, Geld zu beschaffen, um bessere Ausrüstung erwerben zu können, oder sie bringen die eigentliche Story um den irischen Proleten - pardon, Freiheitshelden weiter voran. Bei der Handlung liegt einer der zwei größten Schwachpunkte des Titels: die Charaktere sind rein schwarz/weiß und so platt, wie es nur eben geht. Als Beispiel sei ein französischer Priester genannt, der munter einen Mordauftrag nach dem Anderen erteilt, um sich an den bösen Besatzern zu rächen. Die Gespräche sind denn auch erwartungsgemäß einfach nur dämlich - zum Glück kann man Alles mit einer Taste am Joypad überspringen. Und dass Darth Vader gegen jeden einzelnen der arischen Oberbösewichte ein Chorknabe ist, muss ich wohl nicht unbedingt erwähnen ;-)

Der zweite Schwachpunkt ist die Technik, oder besser gesagt, die Grafik; man hat auf der Xbox 360 & PS 3 schon viel besseres gesehen, gerade im Sanbox-Genre (-> GTA IV, Infamous). In der Stadt geht sie zwar in Ordnung und vermittelt sogar etwas französisches Flair, aber auf dem Land fällt es doch sehr auf, wenn z.B. die Eisnenbahnschienen einfach so vor dem Spieler aufpoppen oder wie schon erwähnt Tiefflieger durch Bäume, Häuser & Brücken durchfliegen können. Noch nerviger ist ein ausgewachsener Bug, der es verhindert, dass Türme aus der Distanz nicht zerstört werden können. So sitzt man des Öfteren in eroberten geschützen und will einen Turm ein paar Dächer weiter ausschalten - vergeblich. Man muss näher ran und ihn dann nochmal mit Panzerfaust oder Dynamit beharken, damit er zusammenfällt. Im gegenzug passiert es dann aber schonmal, dass Schüße durch Sandsack-Barrieren gehen und Freund wie Feind tödlich treffen Das nervt. Das letzte absolute NO-Go: die Speicherfunktion ist zwar jederzeit aktiv, speichert aber nicht den jeweiligen Missionsfortschirtt und setzt den Spieler nach dem Laden immer im nächstgelegenen HQ des Widerstands ab. Zusammen mit dem immensen Entfernungen, die man nicht per einfacher "gehe zu HQ XYZ"-Funktion überspringen kann, wirkt das hoffnungslos veraltet und gehört seit XBOX & PS 2 eigentlich verboten. Vor allem die (nicht vorhandene!) Métro hätte man wunderbar einsetzen können, um den Spieler schnell von A nach C über B zu schicken (GTA IV hat's vorgemacht!). Dass Häuser und andere Gebäude nicht zerstört werden können und der Stadtplan von Paris sehr, sehr frei gestaltet ist, versteht sich natürlich von selbst.

FAZIT: "Saboteur" erfindet das Genre nicht neu und bietet außer dem WW2 Hintergrund keine größeren Innvoationen. Mir hat der Titel dennoch viel Spaß gemacht, vor allem die taktische Herangehensweise an die sehr vielen unterschiedlichen Ziele vor dem historischen Hintergrund. Allerdings wiederholt sich irgendwann alles, so dass man nur noch die nicht allzu dollen Missionen durchspielen kann. Wer mit Geschichte und/oder dem x-ten Sandbox-Titel nix anfangen kann, sollte von meiner Wertung ruhig zwei bzw. einen Stern abziehen. Ich gebe jedenfalls 4 Sterne für den Spielspaß, 3 Sterne insgesamt wegen der diversen Kritikpunkte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Openworld-Parisabenteuer mit 2. Weltkriegszenario im Noir-Stil, 25. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Normalerweise sind Sandboxspiele eigentlich nicht so mein Fall. Saboteur ist eine Ausnahme, wie auch Far Cry 3 und GTA Sankt Andreas. Rollenspiele wie Skyrim oder Fallout lasse ich mal außen vor, da daß Spielprinzip sich dann doch zu sehr unterscheidet. Man spielt hier einen Resistancekämpfer im Paris des zweiten Weltkrieges während der Besatzung der deutschen Wehrmacht, der wie der Titel wohl schon erahnen läßt, Sabotageakte gegen die Deutschen in den Mittelpunkt stellt.

Man sollte meinen, das daß Zweite Weltkriegsszenario ziemlich ausgelutscht ist, lasse mich aber immer wieder gerne eines besseren belehren, seit ich Velvet Assassin gespielt habe.

Die Grafik und Technik ist zwar nicht auf dem neuesten Stand, präsentiert sich aber schick (in den farbigen Passagen, manchmal ein wenig grell) und in einiger Hinsicht im Look des Filmes "Sin City". Das heißt, das daß Bild gelegentlich in einen Schwarzweiß-Modus wechselt, in dem nur noch hervorstechende Farben von Lichtern, Armbinden der Nazis dargestellt werden. Diese Farbwechsel bestehen/entstehen nicht willkürlich, sondern symbolisieren im Schwarz-Modus das deutsche Besatzungsareal, welches dann bei Befreiung wieder farbig wird und die Hoffnung repräsentieren soll (deshalb wahrscheinlich auch die zum Teil sehr übertriebenen Farbdarstellungen), die für mich aber nicht im geringsten als störend empfunden worden sind. Am besten läßt sich das Spiel als eine Mischung von Assassins Creed, GTA und Velvet Assassin mit einem Schuß Film Noir beschreiben. Die Einführung ist jedoch ein wenig behäbig. Geräuschkulisse (bei 5.1 Sound), Musik und selbst die deutsche Synchronisation sind vom allerfeinsten.

Technisch gibt es nur Kleinigkeiten zu bemängeln. Hatte weder großartige Tearing,Clippings oder Bugs in meiner Version. Die Framerate kann in der Hitze des Gefechts jedoch schon einmal einbrechen. Die Fahrzeuge (tolle zeitgenössische Modelle) die zur Verfügung stehen, kann man im Stile von GTA einfach auf der Straße finden, oder falls im Besitz eines Fahres, diesen gewaltsam raussschmeissen und sich so das Fahrzeug anzueignen. Ziel des Spiel ist es, viele Aufträge mit Sabotageaktionen zu erfüllen, ohne sich erwischen, oder noch schlimmer, die Wachen Alarm schlagen zu lassen. Diese Aufgaben kann man sich im späteren Verlauf des Spieles aussuchen. Sei es einen deutschen Panzer in die Luft jagen, oder irgendeinen General ausschalten. Viele freiwillige Nebenaufgaben im späteren Verlauf des Spiels vervollkommnen das ganze.

Im Gegensatz zu z.B. GTA 4 lassen sich hier die Fahrzeuge bequem steuern, ohne Angst zu haben, das die Fliehkraft einen bei 20 km/h aus einer langezogenen Kurve wirft.

Paris ist wunderschön dargestellt. Seien es die Wahrzeichen oder die zeitgemäßen Bekleidungen der Epoche. Interaktionen mit den KI-Passanten sind nicht möglich (es sei denn, sie sind missionsrelevant). Hat mich allerdings nicht gestört, da die Passanten von selbst so manchen Kommentar abgeben. Auch das betreten von Häusern ist nicht möglich, außer Locations wie z.B ein Nachtclub (der zugleich auch einer unserer Stützpunkte ist) und geschichtsabhängigen Orten. Und hier fängt man auch an zu staunen. Nicht nur der Nacht-Club hat ein Flair, welches einer Zeitreise in die Vergangenheit gleicht. Die besoffenen, grölenden deutschen Soldaten, die bis in die letzte Kleinigkeit ausstaffierten "Animierdamen", das ganze dazugehörige Ambiente "samt Nippelalarm" lassen sich eigentlich kaum beschreiben.

Eine saubere Menüführung erleichtert das spielen. Für erfüllte Aufträge, oder gefundene Sachen (zerstörbare Kisten) kann man bei Händlern so einiges Nützliche erwerben, welches einem dann in den folgenden Aufträgen gute Dienste leistet.

Technisch spielt sich das Game wie Assassins Creed. Schleichen, tarnen, unbemerkt Aufträge ausführen und klettern. Das klettern über die Hausdächer machen besonders Spaß, da man von oben fast die ganze Stadt begehen kann. Es gibt allerdings auch außerhalb ländliche Gebiete, die vermeintlich einsam sind. Die Anzeigen von Lebensenergie (die sich von selber nach einiger Zeit) wieder herstellt, oder die Schleichanzeige die einem vor Entdeckung schützt, sowie die Waffenauswahl über das analoge Steuerkreuz kennt man auch von anderen Spielen. Als große spielerische Herausforderung sollte man diesen Titel jedoch nicht sehen. Dafür laufen Nahkämpfe zu statisch und die verschiedenen Aufgaben z.T. zu einfach ab.

Alles in allem ein Spiel welches versucht verschiedene Spielegenre zu vereinigen, was zum größten Teil auch fantastisch gelungen ist. Was dieses Game allerdings so außergewöhnlich macht, ist die besondere Atmosphäre, und das Flair eines Parises der 30-40er Jahre. Auch die Wahlfreiheit z.B. töte (frontal oder als Stealthkill), betäube oder umgehe ich meinen Gegner, oder baue ich eine Falle um ein Ziel zu erreichen, läßt einen oftmals die Möglichkeiten ausprobieren, was schon genug über den Wiederspielwert des Games sagt.

Großartig ist auch die deutsche Lokalisierung (insbesondere sei hier nochmal die Synchronisation erwähnt), was auch heute bei weitem keine Selbstverständlichkeit ist.

Für alle die mal Ruhe vom 2-ten Weltkriegs-Egoshooterszenario haben wollen, und sich gerne alternative Strategien überlegen, sei dieses Spiel ans Herz gelegt. Wer will kann sich natürlich auch ballernd durchs Spiel kämpfen, dieses erhöht allerdings, wie bei GTA, den Fahndungslevel enorm und sollte besser vermieden werden. Die KI der Gegner ist durchwachsen. Bei höherem Fahndungslevel wird eine Flucht allerdings schon mal zum Glücksspiel. Zum Orientierung ist am oberen Bildschirmrrand eine Karte angezeigt, die einem sowohl den Fahndungsring anzeigt, als auch die Wege zum nächsten Missionsziel und wichtigen Orten, wie z.B. Stützpunkt, Händler usw.

Natürlich hätte man einges besser machen können, wie von vielen hier beschrieben, allerdings auch vieles sehr, sehr viel schlechter. Alles in allem ist es ein Spiel für viele Stunden Spielspaß (wenn man nicht nur die Hauptmissionsziele verfolgt). Es hat ein ganz besonderen Flair, eine besitzergreifende Atmosphäre (z.B. wenn die deutschen Parolen durch Lautsprecher in der Stadt ertönen) und ein Spielkonzept welches fast jedes Genre bedient, und dafür ist es top. Zudem ist es fair, und die temporären Speicherpunkte werden automatisch gesetzt. Wenn man natürlich ein Haar in der Suppe finden will, dann findet man es auch. Subjektiv ist es für mich um Längen besser, als der z.T. vergleichbare Titel GTA 4: Mehr Alternativmöglichkeiten, keine verschwommene Grafik, fahrbare Autos und ein Hauptdarsteller mit dem man sich identifizieren kann.

Dieses Game hat, was viele Spiele in der heutigen Mainstream-/Causalisierungswelle nicht mehr haben, und dafür gibt es nur ein einziges Wort "Stil". Traurig ist, das die Entwicklerfirma Pandemic (Full Spectrum Warrier) nach diesem Spiel dichtgemacht hat.

Anmerkung zur deutschen Fassung: Hakenkreuze wurden entfernt und gegen normale Kreuze ausgetauscht (sehr kreativ), und 2 Hitlerreden. Dieses hat aber auf den Spielverlauf keine Auswirkung. Wen das allerdings stören sollte, besorgt sich die UK-Pegi Ausgabe.

Für Konsolenspielesammler und Freunde die auch mal einem relativ unbekannten Game (aber kein Independenttitel) eine Chance geben wollen, zu dem Preis ein Musthave!!!

Freue mich über jedes Feedback und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Kommentar, oder auch der Besuch meiner Profilseite sind äußerst erwünscht, wo man sich auch einige Screenshoots vom Game anschauen kann! Natürlich kann man sie auch unter dem Produkt bei den Kundenbildern finden!

Ansonsten GOOD GAMING
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mischung aus assassin`s creed und gta, 7. Januar 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Ich habe dieses spiel durch zufall gefunden und war total begeistert.
für 20 euro ist es auch ein ziemlich gutes schnäppchen.
saboteur ist eine mischung aus assassin`s creed und gta/red dead redemption.
das spiel hat eine große vielfalt an missionen, waffen und charakteren.
Die meisten missionen kann man auf mehreren wegen erledigen.
entweder man erledigt einen nazi und schleicht mit dessen uniform an den wachen vorbei oder man rennt mit seiner mg auf das ziel zu und mäht alle nazis, die sich einem in den weg stellen, nieder.
mir gefällt dieses spiel sehr gut und ich kann es für den preis nur weiterempfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessanter Titel, 27. November 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Die Story ist gut, der Hauptcharakter ist sympathisch und virtuell die N*zis zu klatschen,macht mir eh immer Spaß.

Das Spiel ist eine klare Mischung aus GTA und Assassins Creed.

1 Stern Abzug, weil die Grafik nicht gerade überragend ist und wegen der Steuerung. Beim Charakter,wenn man zu Fuß unterwegs ist, kommt mir die Bewegungsphysik zu hektisch vor und bei der Fahrphysik zu steinernd.

Wer sich fragt, ob es Uncut ist: Es wurden lediglich die verfassungsfeindlichen Symbole geändert. Vom Gewaltgrad unterscheidet sich die deutsche Version nicht von der Import Version. Aber die Blutspritzer sind in diesem Spiel in meinen Augen eher Comic-haft. Es ist jetzt nicht so wirklich ein brutales Spiel, auch wenn es die ein,oder andere brutale Zwischensequenz gibt.

Was mich persönlich nervt ist, dass sich die Entwickler, wenn sie ein Spiel entwickeln, in denen man sich aus Storytechnischen Gründen und aus Gründen der Entfernungen, mit dem Auto fortbewegen muss, immer gezwungen fühlen, auch gleich Rennspiel-Elemente einzubauen.

Das mag die meisten nicht stören, aber ich HASSE das.^^
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein geiles Game, 27. August 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Da ist es nun; Das Spiel Saboteur. Sozusagen das 'Abschiedsgeschenk' der Pandemic Studios, welche im vergangenen November ihre Pforten geschlossen haben. Bereits seit einigen Jahren in der Entwicklung gelang es den Machern dennoch das Open World Action-Adventure wie geplant fertig zu stellen.

Hätte man den Entwicklern noch etwas Zeit gegeben Saboteur den letzten Feinschliff zu verpassen, wäre dieser eingeschlagen wie eine, von ihm gelegte, Bombe. So wirkt der Actiontitel an einigen Stellen etwas unfertigt, verwöhnt den Spieler aber auch mit einem sehr kunstvoll in Szene gesetzten Paris und dem schönen, symbolträchtigen Farbenspiel aus schwarz/weiß und bunten Farbtönen, was definitiv lobend erwähnt werden muss. Unschön hingegen sind die längeren Ladezeiten und auch die Kameraeinstellungen liefern nicht immer perfekte Bilder, während sich die KI der Gegner, sowie Verbündeten mitunter arg in Grenzen hält. Doch sind dies im großen Ganzen eher kleinere Mängel, die wohl auf die Eile beim Fertigstellen des Titels zurückzuführen sind. Ebenso wie die Steuerung welche scheinbar nicht ausgiebig überarbeitet wurde, sehr schwammig reagiert und anfangs sehr gewöhnungsbedürftig ist. Dafür kommt man die absolute Freiheit geboten, eine Palette abwechslungsreicher Missionen anzunehmen und auf mehrere Art und Weisen absolvieren zu können, wobei der Spieler stets mit Bedacht und unerkannt oder mit Pauken und Trompeten vorgehen kann, um die Deutschen zu schikanieren. In Verbindung mit der guten Geschichte, einer passenden Synchronisation und einer Spielzeit von ca. 13-20 Stunden ergibt sich somit ein treffendes Gemisch aus Film Nóire und Action-Blockbuster, welches sich Fans von Open World-Spielen auf gar keinen Fall entgehen lassen sollten, zumal das Setting für ein solches Spiel sehr frisch und unverbraucht ist, sowie einige Überraschungen bereit hält.

Wer die Uncut Version spielen möchte mit WWII Markings muss hier zur UK UNCUT Version greifen die leider aber nur in Englisch spielbar ist, wer ohne Hakenkreuze klarkommt kann sich die deutsche Version zulegen blutgehalt und nacktscenen sind in beiden versionen gleich

Contra
Schwammige Steuerung, Lange Ladezeiten (Trotz Installation von XXX GB auf der Festplatte), Stealth-Mechanik nicht ausgefeilt genug, Streckenweise unschöne Texturen, Gegner KI nicht auf der Höhe, Kameraprobleme, Einbrüche in der Framerate

Pro
Hervorragende und grafisch kunstvolle Umsetzung, Passender Soundtrack, Schöne Synchronisation, Faire Checkpoints und Speichersystem, Großer Umfang mit Dutzenden von Haupt- und Nebenmissionen, Sexy Burlesk-Tänze (!?), Abwechslungsreiche Missionen, Hunderte von deutschen Zielen, die sich "On the Fly" zerstören lassen, Gute Auswahl an Waffen, Zubehör und zusätzlichen Fähigkeiten
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Saboteur
Saboteur von Electronic Arts GmbH (Xbox 360)
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