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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Saboteur - nicht so schlecht wie man meinen könnte
Vorweg muss ich erst einmal festhalten, dass ich dem Spiel grds. 3 3/4 Sterne geben würde (da im Moment einfach zu viele Topgames wie MW2, Uncharted 2 oder AC2 auf dem Markt sind). Da dies aber nicht möglich ist, sind für meinen Geschmack 4 Sterne angemessener als eine schlechtere Bewertung.
The Saboteur wurde gerade in der deutschen und britischen...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2009 von The Artist Formerly Known As ...

versus
3.0 von 5 Sternen Gute Idee mit durchschnittlicher Umsetzung
Durch die Idee der Geschichte, wurde ich auf dieses Spiel aufmerksam. Technisch habe ich mir auch gar kein Feuerwerk erwartet, dies entspricht nun auch meinem Eindruck von dem Spiel. Insgesamt erinnert mich das gesamte Spiel an GTA mit weniger Inhalt und in einer anderen Zeit. Atmosphärisch ist die Idee gut umgesetzt und macht auch Spaß, allerdings gibt es...
Veröffentlicht am 24. August 2010 von CMP


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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Saboteur - nicht so schlecht wie man meinen könnte, 4. Dezember 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Vorweg muss ich erst einmal festhalten, dass ich dem Spiel grds. 3 3/4 Sterne geben würde (da im Moment einfach zu viele Topgames wie MW2, Uncharted 2 oder AC2 auf dem Markt sind). Da dies aber nicht möglich ist, sind für meinen Geschmack 4 Sterne angemessener als eine schlechtere Bewertung.
The Saboteur wurde gerade in der deutschen und britischen Presse sher schlecht dargestellt. Das Spiel sei grafisch nicht auf dem Stand der Technik, das Gameplay wäre unausgereift, die Gegner KI mangelhaft und insgesamt würden verschiedene Spiele die in The Saboteur aufgegriffenen Elemente (Sandbox-Prinzip, Parkour-Gameplay, etc.) viel besser umsetzen. Nachdem ich mich nun einige Stunden mit dem Spiel beschäftigen konnte, komme ich zu dem Ergebnis, dass ich dies nicht so sehe, zumindest nicht so krass. Als Anmerkung sei gesagt, dass ich die deutsche Version besitze, bei der wirklich nur die verfassungsfeindlichen Symboliken entfernt und durch Ritterkreuze ersetzt wurden. Gewaltgrad, Nacktheit etc. sind identisch zu beispielsweise der UK-Verison.

Grafik
Die Grafik von The Saboteur ist bestimmt nicht mit Uncharted 2 zu vergleichen (gerade dieser Vergleich wird in letzter Zeit immer für alle Spiele herangezogen). Aber man kann beide Spiele nicht miteinander vergleichen. Dann muss man eher zu Titeln wie GTA IV, AC2, InFamous, Saint's Row 2, Red Faction: Guerilla, Prototype oder dem auch von Pandemic produzierten Mercenaries 2 greifen um einen brauchbaren Vergleich zu erhalten. Und hier kommt man zu dem Ergebnis, dass The Saboteur nur in direkter Konkurrenz zu GTA IV , AC2 und InFamous zurückstecken muss. Das Spiel sieht wirklich nicht schlecht aus. Gerade die schwarz/weiß-Effekte mit den Colorkey Spielereien, welche man aus Sin City kennt, sind sehr gut umgesetzt. Wenn die Straßenzüge wieder Farbe bekommen, leidet die Grafik schon ein wenig, aber trotzdem nicht so extrem wie teilweise dargestellt. Hier gehört The Saboteur immer noch zu den optisch besseren Open-World Titeln. Gerade die Explosionen sind sehr schön geworden.
Insgesamt würde ich der Grafik 8/10 Punkte geben

Gameplay
Das Gameplay von The Saboteur ist umfangreich. Gebäude und Anlagen sprengen, Rennen fahren, Klettereinlagen, sich durch Horden von deutschen Soldaten schießen und so weiter. Natürlich machen einige Spiele bestimmte dinge besser. Z.B. AC2 ist numal der Kletterkönig und wer nur Rennen fahren möchte, der greift auch zu einem richtigen Racer. Trotzdem macht The Saboteur vieles richtig. Das implementieren von so vielen spielerischen Elementen ist nie leicht und wurde bisher kaum vernünftig umgesetzt. Trotzdem macht bei The Saboteur alles Spaß und es wird genug Abwechslung geboten um den Spieler länger an der Stange zu halten.
Trotzdem sei angemerkt, dass die KI dem Spiel durchaus Probleme bereitet. Dabei ist meiner Meinung nicht das Gegnerverhalten der größte Kritikpunkt (die Gegner wirken leicht schlauer als bei Mercs 2; also keine wirklichen Leuchten, aber trotzdem in der Masse brauchbar). Viel schlimmer finde ich es, dass die KI sich selbst über den Haufen fährt. So rollt ein Soldatentransport über bereits angekommene Soldaten, um Soldaten raus zu lassen, welche wiederum überfahren werden. Auch kann man Zivilisten ohne Konsequenzen überfahren (in Frankreich kann ich es ja verstehen; warum sollte die deutschen Soldaten das interessieren. Aber in Saarbrücken?). Auch die KI überrollt fröhlich die Zivilbevölkerung (Verfolgung zu den Doppelsieg Werken in Saarbrücken), wobei es insgesamt auch nicht schwer ist, da alle Passanten Valium intus haben müssen. Trotzdem ist das alles nicht so wild, da auch in anderen Spielen die Fußgänger nie wirklich intelligent waren (kann man auch nciht erwarten bei dem Aufkommen).
Ansonsten weiß das Gameplay durchaus zu überzeugen und ist mit dem aus Mercs 2 zu vergleichen. Man kann keine Steuerung wie bei NFS:Shift erwarten, wenn man zu so einem Spiel grieft.
Insgesamt sind für das Gameplay 6-7/10 Punkte drin.

Präsentation
An der Präsentation des Spiels kann man nicht mäkeln. Die Stimmung in den besetzten Gebieten ist durch den schwarz/weiß-Effekt so wie sie sein soll - melancholisch bis zum umfallen. Bestes Beispiel sind hier die Doppelsieg Werke mit dem überdimensionierten Schild, welches man bei regen herauf klettert. Dadurch, dass alles farblos ist, wird das ganze Flair nochmals verstärkt. Nur einzelne Kleidungsstücke (wie Luc's Schal oder die Binden der Soldaten) sind farblich hervorgehoben. Auch die Brutalität wird durch das rote Blut intensiviert und trägt zur Atmosphäre bei (also keine hohe Gewalt, weil das so toll ist; sondern der Versuch Blut in künstlerischer Form einzusetzen). Wenn die Bereiche befreit sind und die Welt dann wieder bunt ist, wirken die Straßen insgesamt belebter, obwohl ich ncoh nicht genau feststellen konnte, ob wirklich mehr Mensche nunterwegs sind. Die Stadtteile wirken wirklich "befreit". Obwohl die meisten NPCs eher aus der Klonfabrik stammen (was ja üblich ist) gibt es hier und dort immer wieder ein paar Highlights zu entdecken. Das Szenario wurde für das Spiel einfach sehr gut umgesetzt. Es ensteht wirklich das Gefühl sich im besetzten Paris zu befinden.
Ich finde, dass das Spiel gerade im Präsentationsbereich sehr überzeugen kann. Dafür gibt es 9/10 Punkte.

Fazit
Grafik 8/10
Gameplay 6-7/10
Präsentation 9/10

Gesamt 7,7-8/10 oder 77-80%

Ich glaube, dass eine Wertung von 77-80% The Saboteur gerecht wird. In so einer Rezension fließt natürlich auch immer der eigene Spaßfaktor (der bei mir gewaltig ist) und ein Vergleich mit anderen Titeln (unabhängig vom Genre) die man gerade spielt ein. Wer Mercs 2 mochte oder auch andere Open-World Titel (s.o.) und wer eine andere Perspektive auf die WW2 Thematik möchte, sich aber grds. für das Thema interessiert, der ist mit The Saboteur gut bedient. Das Spiel hat es als Pandemics letzter Streich nicht verdient so zerissen zu werden. Ich denke ,dass jeder, der überlegt hat sich das Spiel zu kaufen, ihm unabhängig aller Wertungen eine Chance geben sollte (und wenn man es erstmal nur ausleiht). Es ist aber besser als viele andere Open-World Titel, die in der Fachpresse besser bewertet wurden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen OPENWORLD PARISABENTEUER IM NOIRE-STIL, 9. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Normalerweise sind Sandboxspiele eigentlich nicht so mein Fall. Saboteur ist eine Ausnahme, wie auch Far Cry 3 und GTA Sankt Andreas. Rollenspiele wie Skyrim oder Fallout lasse ich mal außen vor, da daß Spielprinzip sich dann doch zu sehr unterscheidet. Man spielt hier einen Resistancekämpfer im Paris des zweiten Weltkrieges während der Besatzung der deutschen Wehrmacht, der wie der Titel wohl schon erahnen läßt, Sabotageakte gegen die Deutschen in den Mittelpunkt stellt.

Man sollte meinen, das daß Zweite Weltkriegsszenario ziemlich ausgelutscht ist, lasse mich aber immer wieder gerne eines besseren belehren, seit ich Velvet Assassin gespielt habe.

Die Grafik und Technik ist zwar nicht auf dem neuesten Stand, präsentiert sich aber schick (in den farbigen Passagen, manchmal ein wenig grell) und in einiger Hinsicht im Look des Filmes "Sin City". Das heißt, das daß Bild gelegentlich in einen Schwarzweiß-Modus wechselt, in dem nur noch hervorstechende Farben von Lichtern, Armbinden der Nazis dargestellt werden. Diese Farbwechsel bestehen/entstehen nicht willkürlich, sondern symbolisieren im Schwarz-Modus das deutsche Besatzungsareal, welches dann bei Befreiung wieder farbig wird und die Hoffnung repräsentieren soll (deshalb wahrscheinlich auch die zum Teil sehr übertriebenen Farbdarstellungen), die für mich aber nicht im geringsten als störend empfunden worden sind. Am besten läßt sich das Spiel als eine Mischung von Assassins Creed, GTA und Velvet Assassin mit einem Schuß Film Noir beschreiben. Die Einführung ist jedoch ein wenig behäbig. Geräuschkulisse (bei 5.1 Sound), Musik und selbst die deutsche Synchronisation sind vom allerfeinsten.

Technisch gibt es nur Kleinigkeiten zu bemängeln. Hatte weder großartige Tearing,Clippings oder Bugs in meiner Version. Die Framerate kann in der Hitze des Gefechts jedoch schon einmal einbrechen. Die Fahrzeuge (tolle zeitgenössische Modelle) die zur Verfügung stehen, kann man im Stile von GTA einfach auf der Straße finden, oder falls im Besitz eines Fahres, diesen gewaltsam raussschmeissen um sich so das Fahrzeug anzueignen. Ziel des Spiel ist es, viele Aufträge mit Sabotageaktionen zu erfüllen, ohne sich erwischen, oder noch schlimmer, die Wachen Alarm schlagen zu lassen. Diese Aufgaben kann man sich im späteren Verlauf des Spieles aussuchen. Sei es einen deutschen Panzer in die Luft jagen, oder irgendeinen General ausschalten. Viele freiwillige Nebenaufgaben im späteren Verlauf des Spiels vervollkommnen das ganze.

Im Gegensatz zu z.B. GTA 4 lassen sich hier die Fahrzeuge bequem steuern, ohne Angst zu haben, das die Fliehkraft einen bei 20 km/h aus einer langezogenen Kurve wirft.

Paris ist wunderschön dargestellt. Seien es die Wahrzeichen oder die zeitgemäßen Bekleidungen der Epoche. Interaktionen mit den KI-Passanten sind nicht möglich (es sei denn, sie sind missionsrelevant). Hat mich allerdings nicht gestört, da die Passanten von selbst so manchen Kommentar abgeben. Auch das betreten von Häusern ist nicht möglich, außer Locations wie z.B ein Nachtclub (der zugleich auch einer unserer Stützpunkte ist) und geschichtsabhängigen Orten. Und hier fängt man auch an zu staunen. Nicht nur der Nacht-Club hat ein Flair, welches einer Zeitreise in die Vergangenheit gleicht. Die besoffenen, grölenden deutschen Soldaten, die bis in die letzte Kleinigkeit ausstaffierten "Animierdamen", das ganze dazugehörige Ambiente "samt Nippelalarm" lassen sich eigentlich kaum beschreiben.

Eine saubere Menüführung erleichtert das spielen. Für erfüllte Aufträge, oder gefundene Sachen (zerstörbare Kisten) kann man bei Händlern so einiges Nützliche erwerben, welches einem dann in den folgenden Aufträgen gute Dienste leistet.

Technisch spielt sich das Game wie Assassins Creed. Schleichen, tarnen, unbemerkt Aufträge ausführen und klettern. Das klettern über die Hausdächer machen besonders Spaß, da man von oben fast die ganze Stadt begehen kann. Es gibt allerdings auch außerhalb ländliche Gebiete, die vermeintlich einsam sind. Die Anzeigen von Lebensenergie (die sich von selber nach einiger Zeit) wieder herstellt, oder die Schleichanzeige die einem vor Entdeckung schützt, sowie die Waffenauswahl über das analoge Steuerkreuz kennt man auch von anderen Spielen. Als große spielerische Herausforderung sollte man diesen Titel jedoch nicht sehen. Dafür laufen Nahkämpfe zu statisch und die verschiedenen Aufgaben z.T. zu einfach ab.

Alles in allem ein Spiel welches versucht verschiedene Spielegenre zu vereinigen, was zum größten Teil auch fantastisch gelungen ist. Was dieses Game allerdings so außergewöhnlich macht, ist die besondere Atmosphäre, und das Flair eines Parises der 30-40er Jahre. Auch die Wahlfreiheit z.B. töte (frontal oder als Stealthkill), betäube oder umgehe ich meinen Gegner, oder baue ich eine Falle um ein Ziel zu erreichen, läßt einen oftmals die Möglichkeiten ausprobieren, was schon genug über den Wiederspielwert des Games sagt.

Großartig ist auch die deutsche Lokalisierung (insbesondere sei hier nochmal die Synchronisation erwähnt), was auch heute bei weitem keine Selbstverständlichkeit ist.

Für alle die mal Ruhe vom 2-ten Weltkriegs-Egoshooterszenario haben wollen, und sich gerne alternative Strategien überlegen, sei dieses Spiel ans Herz gelegt. Wer will kann sich natürlich auch ballernd durchs Spiel kämpfen, dieses erhöht allerdings, wie bei GTA, den Fahndungslevel enorm und sollte besser vermieden werden. Die KI der Gegner ist durchwachsen. Bei höherem Fahndungslevel wird eine Flucht allerdings schon mal zum Glücksspiel. Zum Orientierung ist am oberen Bildschirmrrand eine Karte angezeigt, die einem sowohl den Fahndungsring anzeigt, als auch die Wege zum nächsten Missionsziel und wichtigen Orten, wie z.B. Stützpunkt, Händler usw.

Natürlich hätte man einges besser machen können, wie von vielen hier beschrieben, allerdings auch vieles sehr, sehr viel schlechter. Alles in allem ist es ein Spiel für viele Stunden Spielspaß (wenn man nicht nur die Hauptmissionsziele verfolgt). Es hat ein ganz besonderen Flair, eine besitzergreifende Atmosphäre (z.B. wenn die deutschen Parolen durch Lautsprecher in der Stadt ertönen) und ein Spielkonzept welches fast jedes Genre bedient, und dafür ist es top. Zudem ist es fair, und die temporären Speicherpunkte werden automatisch gesetzt. Wenn man natürlich ein Haar in der Suppe finden will, dann findet man es auch. Subjektiv ist es für mich um Längen besser, als der z.T. vergleichbare Titel GTA 4: Mehr Alternativmöglichkeiten, keine verschwommene Grafik, fahrbare Autos und ein Hauptdarsteller mit dem man sich identifizieren kann.

Dieses Game hat, was viele Spiele in der heutigen Mainstream-/Causalisierungswelle nicht mehr haben, und dafür gibt es nur ein einziges Wort "Stil". Traurig ist, das die Entwicklerfirma Pandemic (Full Spectrum Warrier) nach diesem Spiel dichtgemacht hat.

Anmerkung zur deutschen Fassung: Hakenkreuze wurden entfernt und gegen normale Kreuze ausgetauscht (sehr kreativ), und 2 Hitlerreden. Dieses hat aber auf den Spielverlauf keine Auswirkung. Wen das allerdings stören sollte, besorgt sich diese Europäische oder die UK-Pegi Ausgabe.

Für Konsolenspielesammler und Freunde die auch mal einem relativ unbekannten Game (aber kein Independenttitel) eine Chance geben wollen, zu dem Preis ein Musthave!!!

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Bilder bzw. Screenshoots, zu dem hier von mir rezensierten Produkt, befinden sich bei den veröffentlichten Kundenbildern !

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider unterschätzt und verschmäht, 19. April 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Überblick: Saboteur ist das leider letzte Werk der Pandemic Studios, die wie viele andere Studios, die von EA aufgekauft wurden dieses Schicksal ereilt hat. Wer erinnert sich nicht noch gerne an Westwood, Origins, Maxis und Co. ? Bedingt durch diese negative Presse ist dieses Spiel in meinen Augen zu unrecht Ende 2009 ein wenig untergegangen. Sicherlich kamen in diesem Zeitraum auch starke Konkurrenztitel auf den Markt, wie z.B. Assassins's Creed 2, aber auch Saboteur hätte in meinen Augen mehr Aufmerksamkeit und ein positiveres Presseecho verdient gehabt. Denn es bietet ein frisches Szenario, ein stimmiges Ambiente, viel spielerische Freiheit und Spielspaß für etliche Stunden.

Gameplay: Saboteur vereint klassische Elemente eines Openworld-Spiels mit der Leichtigkeit und Spielbarkeit eines Assassin's Creed und strahlt dabei sogar eine eigene Note aus.
Außerdem finden sich Elemente von Just Cause 2 wieder. Ihr spielt den irischen Haudegen und Rennfahrer Sean Devlin, der sich auch abseits für keinen chauvinisten Spruch zu Schade ist. Sein Gegenspieler ist der leider ziemlich Klischeehafte Nazi Sean Devlin, der wie leider alle Nazis im Spiel äußerst eindimensional und abgrundtief Böse dargestellt wird. Dadurch fällt es dem Spieler auf der anderen Seite natürlich leichter alle Maßnahmen zu ergreifen um Sean Devlin Rachefeldzug zu begleiten und gutzuheißen. Das Motiv für diesen Feldzug wird im aufwendig und spannend spielbaren Prolog erzählt, der euch rund 2 Stunden lang auf die Geschichte einstimmt. 5 von 5 Sternen

Grafik: Die Grafik ist zugleich die Stärke und Schwäche des Spiels zugleich. Von den deutschen besetzte Gebiete erscheinen im 'Sin City'-Look. Sie sind Schwarz-Weiss mit wenigen Farbtupfern wie etwa Blut und bestimmte Gegenstände, solange bis Sean diese befreit hat. Um der Befreiung auch visuell Ausdruck zu verleihen werden die entsprechenden Stadtteile nach erfolgreicher Befreiung wieder bunt. Das ganze sieht schick aus, passt prima ins Szenario und verpasst dem Spiel seine eigene Note. Überhaupt ist die Landschaftsgrafik von Paris und Umgebung gut gelungen und fängt prima das Flair des besetzten Frankreichs ein. Leider trüben Ruckler und gelegentlich Pop-Ups das Gesamtbild. 4 von 5 Sternen

Geschichte: Sicherlich gewinnt die Geschichte um den Rachefeldzug von Sean Devlin gegen die eindimensionalen Nazis keinen Oscar für Einfallsreichtum, aber zumindest sind die Motive von Sean Devlin und den meissten der Protagonisten denen er im Laufe des Spiels begegnet glaubwürdig. Besondere Wendungen oder Überraschungen bleiben allerdings leider aus. 2 von 5 Sternen

Akustik: Die Geschichte wird von vielen Musikstücken untermalt, die man zweifelsfrei dieser
Zeitperiode zuordnen könnte. Dies trägt stark zur Stimmung des Spieles bei. Die Geräusche der Motoren und Waffen fallen dagegen etwas ab, die Explosionen (von denen Ihr im Laufe des Spiels öfters was auf die Ohren bekommt) sind hingegen wieder wuchtig. 4,5 von Sternen

Spielumfang: Ich war mit dem Spiel ca. 22 Stunden beschäftigt und habe in dieser Zeit die meissten Verbesserungen auf die dritte Stufe freigeschaltet. Abseits der Hauptquest gibt es allerdings nicht besonders viel zu tun. Erwartet euch hier kein GTA. Ihr könnt ein wenig Tontauben schiessen, dem Widerstand helfen und hier und da Rennen mitmachen. Aber im Vergleich zu Assassin's Creed geht die Spielzeit vollkommen in Ordnung. 4,5 von 5 Sternen

KI: Die Gegner flankieren euch, allerdings haben die diese auch teilweise in Zielwundergen eingebaut. Feindliche Fahrzeuge fahren auch gerne mal frontal auf euch zu, allerdings habe ich es nicht gesehen, das sie beispielsweise wie in Mercenaries irgendwo stecken bleiben.
3 von 5 Sternen

Fazit: Pandemic's leider letztes Werk überzeugt mit viel Liebe zum Detail, einer gelungenen Mixtur aus GTA und Assassin's Creed und einigen wenigen eigenen Neuerungen. Etwa dem Ruf nach Verstärkungen. Hätte man dem Entwicklerteam ein wenig mehr Zeit zugestanden um vermeidbare technische Mängel zu beseitigen und die Geschichte noch ein wenig wendungsreicher und inhaltlich tiefer reifen zu lassen wäre hier zweifellos ein absoluter Hit entstanden. Leider war das Spiel kommerziel nicht besonders erfolgreich. In meinen Augen sollte jeder, der ein Hang zu 'Sandboxspielen' und Action Adventures hat mal einen Blick riskieren, zumal das Spiel ja nicht mehr besonders teuer ist.

Pro/Contra (Für Schnellleser J)

- Gegnerische KI mit Autoaim..
- kein Schadensmodell bei Fahrzeugen
- ein paar wenige unfertige Stellen 'Kühe zerplatzen in Einzelteile'
- kleinere technische Mängel wie z.B. spätes Texturennachladen, Popups und Ruckler
- Guter Spielumfang und Spielspass
- Gelungene Mischung aus GTA und Assassin's Creed mit eigenem Charm
- Interessante 'künstlerische' Note
- Verstärkung Rufen
- Motivierende und herausfordernde Verbesserungen

Gesamtbewertung: 5 von 5 Sternen
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Spiel mit deutlichen Schwächen., 9. Dezember 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Ich besitze die PS3-Version von "Saboteur" und muss sagen, dass ich eigentlich besseres erwartet habe.
Es macht wirklich einige Sachen richtig, andere wiederum versaut es total.
Es ist dafür sehr actionreich und sehr athmosphärisch und erzählt eine tolle Geschichte wie ich finde. Das Spiel vereint viele Ideen großartiger Spiele. Hier ein paar Besipiele und warum die anderen Spiele das besser machen:

Assassins Creed - Die Klettereinlagen - Diese sind in "Saboteur" weder anspruchsvoll noch schön anzusehen. Die Steuerung ist sehr ungenau und die Bewegungen und Animationen sind sehr unrealistisch. Dazu muss ich aber sagen, wenn sie das weggelassen hätten würde ganz schön was fehlen, also kann man sich damit arrangieren.

GTA, Mafia - Man könnte eigentlich sagen, "Saboteur" ist ein GTA in den 40er Jahren. Leider macht die Grafik hier vieles kaputt und auch der Steuerung der Vehicle reißt wieder einiges ein. Dafür glänzt mit einer riesigen Welt zum erkunden die aber leider wenig interaktiv ist und stellenweise zu leblos wirkt.

Metal Gear Solid - Stealth - Die Stealth-Einlagen zumindest sind meiner Meinung nach ganz gut gelungen. Man kann sich mit den Uniformen der Gegner tarnen und in deren Gebiete eindringen, lautlos ausschalten und und und.

Die Grafik ist leider nicht mehr auf den neusten Stand. Das Spiel war auch 5 Jahre in Entwicklung. Ich finde aber das das den Spielspaß nicht groß beeinträchtigt.

Hier noch die Pros und Contras

Positiv:
-Riesige Open-World
-Sehr gute deutsche Synchro
-Gute Story
-4 Schwierigkeitsgrade
-Tolle Athmosphäre
-Fähigkeiten aufwerten
-Authentische Musik, Kleidung und Architektur
-viele Waffen
-gute Übersichtskarte
-Autos klauen, kaufen, fahren + Rennen etc...
-Trophäen (PS3)
-Abwechslungsreiche Missionen
-viele Nebenmissionen
-auf den Eifelturm klettern! ^^

Negativ:
-nicht gelungene Figuren
-schlechtes Fahrverhalten (was aber nicht sonderlich stört)
-schlechte Animationen
-Kletterpassagen nicht gelungen (stockend)
-Wenig Interaktionsmöglichkeiten

Grafik: 6/10
Sound: 9/10
Spielspaß:9/10

Fazit: Guter Genremix mit vielen Macken. Dennoch ist der "Saboteur" für Liebhaber von GTA und Mafia zu empfehlen, wenn man über die genannten Macken hinweg sehen kann. Wobei man sagen muss, ich bin kein besonderer GTA-Fan und finde das Spiel trotzdem noch sehr Spielenswert, weil der Spielspaß dennoch sehr hoch ist.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heidenspaß trotz ein paar Mängeln, 23. März 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Im Winter 2009 wurden die Pandemic Studios dicht gemacht, zum Abschied erschien mit "Saboteur" ihr letztes Game, das noch einmal ein echter Kracher werden sollte - zumindest wurde es uns in den vielen Jahren der Entwicklung so versprochen. Doch hält das Game auch tatsächlich den Erwartungen stand?

Ein irrer Ire

"Saboteur" spielt 1940 im Frankreich, besser gesagt Paris, des zweiten Weltkrieges. Hauptcharakter ist der irische Rennfahrer, Draufgänger und Whiskey-Liebhaber Sean Devlin, der ursprünglich zum "Grand Prix von Saarbrücken" reißt, um sich dem fairen Wettkampf auf der Piste zu stellen. Da die Nazis nur Deutsche auf dem Siegertreppchen sehen wollen, gewinnt Kurt Dierker, seines Zeichens Star der hiesigen Rennsportszenerie, allerdings nur durch Betrug. Angesäuert wollen Sean und sein bester Freund Jules dem arroganten deutschen Schnösel eins auswischen und versenken seinen Wagen in einem See. Hier beginnt die Tragödie des Sean Devlin. Es kommt wie es kommen muss, die beiden werden auf frischer Tat ertappt und festgenommen. Bei ihrer Befragung stellt sich heraus, dass Dierker nicht nur Rennpilot, sondern auch ein hochrangiger Nazi Offizier ist und den zwei Kumpels vorwirft Agenten der Alliierten zu sein. Während dieses Verhörs erschießt er Jules, Sean dagegen kann über die Grenze fliehen und landet schließlich im besetzten Paris, wo er sich schon bald der Résistance, dem Widerstand gegen die Deutschen, anschließt, um seinen Rachefeldzug zu starten.

Freie Welt, beklemmende Stimmung

Ähnlich wie die "Grand Theft Auto" Serie ist auch "Saboteur" ein Open-World Game, bei dem ihr an verschiedenen Orten der Landkarte neue Missionen findet. Das Innovative in diesem Spiel ist die farbliche Gestaltung, die verschiedene Emotionen beim Spieler hervorruft. So ist zu Beginn alles in schwarz-weiß getaucht, lediglich drei Töne werden verwendet. Diese wären blau, gelb und rot, die Kleidungsstücke, Licht, Armbinden, Flaggen oder Blut noch deutlicher hervorheben. Wer "Sin City" kennt, weiß wie dieses Prinzip funktioniert. Diese Kolorierung soll die Stimmung der Bevölkerung widergeben, was sehr gut funktioniert. Gerade wenn man blutverschmierte Wände von Erschießungen antrifft, kommen unbehagliche und bedrückende Gefühle auf. Trotzdem macht es gerade dadurch besonders viel Spaß, die Gegenden um einen herum zu erkunden, da man durch diese Technik viel mehr für seine Umwelt, die Menschen darin und die Dramatik des Krieges sensibilisiert wird. Kreativ ist auch, dass es nicht dabei bleibt. Je mehr Aufträge Sean erledigt und je öfter er erfolgreich deutsche Stellungen sabotiert, desto mehr Mut schöpfen die Bewohner von Paris, was sich darin niederschlägt, dass sich die Landschaft nach und nach einfärbt und so für die neue Hoffnung steht. Etwas schade ist allerdings, dass man kaum Möglichkeiten hat zu interagieren. So ist es nicht möglich Passanten anzusprechen oder Gebäude zu betreten. Fällt zwar nicht großartig ins Gewicht, wäre allerdings ein sehr netter Nebeneffekt gewesen. Ansonsten muss man für das Design lobende Worte finden. Gepflasterte Straßen, Backsteinhäuser, enge Gässchen - so stellt man sich das Paris von damals vor, unterstützt wird dies von einem super Soundtrack, Fahrzeugen, Waffen und Kostümen dieser Zeit. Auch die ländlichen Gegenden kommen nicht zu kurz und so hat man bei manchem verschlafenen Nest fast schon das Gefühl, es würde einem Märchenbuch entspringen. Es gibt also einiges zu erleben.

So schön kann sabotieren sein...

"Grand Theft Auto" wurde oben bereits erwähnt, allerdings hat nicht nur das Leveldesign von "Saboteur" Ähnlichkeiten damit, auch das Gameplay ist vom Prinzip her das selbe. Neu in der Stadt knüpft Sean nach und nach Kontakte zu diversen Anhängern der Résistance, die ihm verschiedenste Aufträge vermitteln. Leider erfährt man immer nur eine kurze Vorgeschichte über die neuen Weggefährten, im Endeffekt nicht viel mehr als der Hass auf die Nazis, der alle verbindet. Man mag es anfangs kaum glauben, doch die Missionen bieten tatsächlich einige Vielfalt, etwas überraschend angesichts der Rahmenbedingung zweiter Weltkrieg. Oftmals müsst ihr Nazis oder deren Verbündete ausschalten, entweder als Scharfschütze aus dem Hinterhalt oder im direkten Schießgelage. Dabei ist euch überlassen welche Taktik ihr wählt. Man kann die Befestigungen der Deutschen stürmen, was natürlich auf viel Gegengewalt stößt, oder aber auch als Nazi getarnt eindringen und heimlich Widersacher für Widersacher ausschalten. Um an eine Uniform zu kommen, muss sich Sean im Stealth-Modus anschleichen und einen Soldaten möglichst unbemerkt, sprich ohne Schusswaffen, in die ewigen Jagdgründe schicken. Da ausschließlich solche Missionen etwas langweilig wären, darf man auch mal den Kurier spielen, muss etwas stehlen, Rennen bestreiten, Fahrzeuge oder Gebäude in die Luft jagen oder den Feind bespitzeln. Dabei steigert sich der Aufwand mit Laufe des Spiels. Wo man zu Beginn schon relativ schnell an sein Ziel kommt, nimmt es später wesentlich mehr Zeit und Geschick in Anspruch. Unfair wird es jedoch nie, sofern man sich eine gute Strategie ausdenkt und auch der Frust bei Scheitern hält sich in Grenzen, da man eine Aufgabe nicht komplett von vorne beginnen muss, sondern an Checkpoints erneut sein Glück versuchen kann. Nettes Gimmick am Rande: neue Aufträge werden euch in Form von Zettelchen auf offener Straße heimlich zugesteckt.

Wie auch GTA bietet "Saboteur" Nebenmissionen, die hauptsächlich dazu dienen sollen, die komplette Map auszukundschaften. Hier ist die Vielfalt allerdings stark begrenzt und bezieht sich hauptsächlich darauf Nazi Stellungen, wie Benzinlager, Scheinwerfer, Aussichtstürme, Lautsprecher, Straßensperren, etc., zu zerstören. Allerdings sind das so viele, dass man eine halbe Ewigkeit damit beschäftigt ist, sofern man den Ehrgeiz hat, "Saboteur" zu 100% durchzuspielen. Als alter Taktikfuchs kann man dieses Feature auch dazu nutzen, die Areale der Hauptmissionen schon im Vorfeld etwas zu "säubern", denn sind z.B. die Aussichtstürme zuvor von euch entfernt worden, machen sie später keine Schwierigkeiten mehr, falls man entdeckt werden sollte. Entdeckt ist gleich ein gutes Stichwort. In eurem Bildschirm befindet sich eine Anzeige, in der ihr seht, ob ihr euch auffällig verhaltet. Ist sie voll, schlagen die Nazis Alarm und eine Hetzjagd auf Sean beginnt. Ist dies der Fall hilft nur noch die Flucht. Um euch diese zu erleichtern, werden auf der Landkarte Verstecke angezeigt, die man allerdings nur betreten kann, so lange man nicht gesehen wird. Sollten also Soldaten in der Nähe sein, müssen diese erst ausgeschaltet werden, bevor man sich verkrümeln kann. Es wird also recht viel Action geboten, die sowohl den Besatzern schadet, als auch Sean seinem Ziel, die Rechnung mit Kurt Dierker zu begleichen, Stück für Stück näher bringt.

Ein Bewegungstalent

Gesteuert wird aus der Third-Person-Perspektive, eine frei schwenkbare Kamera sorgt dafür, dass man nie den Überblick verliert. Wer sich in anderen Action Spielen dieser Art auskennt, wird sich mit der Tastenbelegung schnell anfreunden können. Sean ist für einen trinkenden Rennfahrer äußerst gelenkig, hat daher viele Bewegungen auf dem Kasten, die es zu beherrschen gilt. Anfangs mag das Ganze doch recht überladen wirken, da es z.B. vier verschiedene Prügelattacken gibt, zusätzlich den Stealth-Modus oder den Nazi-Gang, der fast schon Kultcharakter hat, doch mit etwas Übung sollte man sich schon bald zurecht finden. Neben den üblichen Aktivitäten wie laufen, sprinten oder schwimmen, ist besonders klettern in "Saboteur" gefragt. An so ziemlich jedem Gebäude kraxelt Sean so beschwingt hinauf wie eine Bergziege. Wirkt etwas unrealistisch und auch lange nicht so elegant wie in "Assassin's Creed" oder "Prince Of Persia", doch erfüllt seinen Zweck, macht Spaß und ist in diesem Spiel von hoher Relevanz. Auch der Stealth-Modus geht leicht von der Hand, da einem angezeigt wird, wann man in der richtigen Position ist, um einen Gegner unschädlich zu machen. Oft ist es in Third-Person Spielen üblich, eine automatische Zielfunktion einzubauen, um das Schießen etwas zu erleichtern. Das gibt es hier nicht, brauch es auch nicht unbedingt, da auch ohne platzierte Schüsse wunderbar abgegeben werden können. Dank begrenzter Anzahl an tragbaren Waffen, gibt es keine Verwirrung, wenn im Eifer des Gefechts schnell das passende Schießeisen aufgerufen werden muss. Es ist also nicht all zu schwer, Sean zu steuern und seinen Fähigkeiten erfolgreich zu nutzen. Kommen wir zuletzt noch auf das Fahrverhalten der Vehikel zu sprechen. Die Beschleunigung fällt insgesamt recht mager aus und auch die Lenkung ist nicht gerade das, was man als direkt bezeichnen würde, allerdings muss man bedenken, in welcher Zeit "Saboteur" spielt und dass die Fahrzeuge da natürlich ganz andere Eigenschaften hatten als heute, daher ist das auch völlig legitim so.

Kein Top-Titel, weil...

Bis hierher klingt es fast so, als wäre "Saboteur" ein absoluter Blockbuster der Videospielgeschichte, tatsächlich sprüht das Game auch vor vielen guten Ideen und überzeugt mit seinem Spielspaß. Dennoch muss man sagen, dass sich Pandemic zum Abschied noch einige Schnitzer geleistet hat, die im Einzelnen zwar nur gering stören, in der Summe jedoch viel ausmachen. Beginnen wir mit der technischen Seite. Man merkt "Saboteur" seine lange Produktionszeit deutlich an. Neben vielen Ladezeiten ist besonders die Grafik etwas enttäuschend, was in erster Linie in den Bezirken auffällt, die wieder farbig geworden sind. Wo man im schwarz-weißen Gewand noch kaum etwas zu meckern hat, merkt man hier, dass etwas schlampig gearbeitet wurde. Die Farben sind viel zu grell, besonders die Autolackierungen wirken unecht, bei Blättern an den Bäumen hat man das Gefühl es wären große Quadrate, Kühe sind klein wie Schafe, Wiesen scheinen aufgemalt und Häuser von außen tapeziert - da muss man doch öfter ein oder gleich zwei Augen zudrücken, denn den Möglichkeiten von aktuellen Konsolen und PCs ist das nicht würdig, sondern wirkt mehr als veraltet, einzig die gerenderten Sequenzen gehen gerade noch so in Ordnung. Ein weiterer Schwachpunkt sind die Charaktere im Spiel. Wirklich wichtig sind nur der etwas rüpelhafte, dennoch charmante Sean und sein großer Widersacher Kurt Dierker, den man schon in seiner ersten Szene zu hassen beginnt. Alle anderen sind mehr oder weniger uninteressant, egal ob entweihter Priester oder heiße Widerstandskämpferin, keiner hat eine interessante Story auf Lager, zu keinem baut man eine Beziehung auf. Bei den Dialogen sollte man öfter mal auf Durchzug schalten. Zum Einen wirkt der französische Akzent der deutschen Sprachausgabe total künstlich und aufgesetzt, zum Andern werden unglaublich schlechte Sprüche geklopft, die zwar lächerlich und damit unterhaltsam sind, aber ihren Zweck cool rüberzukommen total verfehlen. Zusätzliche Kritik geht an die mangelnde Intelligenz der Gegner. Im Schusswechsel wird nicht in Deckung gegangen, man hat also leichtes Spiel, noch dazu sind sie im Nahkampf absolute Stümper und bieten so gut wie keine Gegenwehr - eine Nazi Armee stellt man sich anders vor. Zu Gute muss man "Saboteur" allerdings halten, dass man relativ schnell Alarm auslöst und der Feind in großen Mengen anrückt, was dann doch noch zur Herausforderung wird.

Fazit

"Saboteur" schafft es, gleichzeitig Spaß und Enttäuschung zu sein. Enttäuschung deshalb, weil bei diesem Spiel so viel drin gewesen wäre, die Umsetzung jedoch nicht so ausgeführt wurde, wie es sich für einen Top-Titel gehört. Dennoch muss man sagen, auch wenn "Saboteur" etwas unfertig rüberkommt, macht es wirklich sehr viel Laune, was der Atmosphäre, den Missionen und besonders der Farbgestaltung zu verdanken ist. Wer gerne Open-World Action Games spielt und dem die Mängel nichts ausmachen, der kann guten Gewissens zugreifen. Alle anderen, die sich mit einer nicht mehr aktuellen Grafik oder den platten Dialogen nicht abfinden können, sollten das Spiel lieber im Händlerregal stehen lassen.
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3.0 von 5 Sternen Gute Idee mit durchschnittlicher Umsetzung, 24. August 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Durch die Idee der Geschichte, wurde ich auf dieses Spiel aufmerksam. Technisch habe ich mir auch gar kein Feuerwerk erwartet, dies entspricht nun auch meinem Eindruck von dem Spiel. Insgesamt erinnert mich das gesamte Spiel an GTA mit weniger Inhalt und in einer anderen Zeit. Atmosphärisch ist die Idee gut umgesetzt und macht auch Spaß, allerdings gibt es einige Macken, die bei mir den Spielspaß ab und zu ein bisschen trüben:
1. Wenn man entdeckt wird, kann man sich einfach Durchballern, ohne dass man große Schwierigkeiten bekommt.
2. Die Schleichpassagen enden manchmal damit, dass man entdeckt wird und eigentlich nicht wirklich weiß wieso, vor allem dann, wenn man verkleidet ist.
3. Was mich auch ziemlich stört ist die Tatsache, dass es ziemlich lange dauert, bis ein Kollege, den man von A nach B bringen muss, ins Auto eingestiegen ist. Wenn man also grade unter heftigem Beschuss ist und der Begleiter 15 Sekunden braucht, bis er auch mal im Auto sitzt, kann das schon ziemlich nerven.

Die Grafik ist sehr in Ordnung, auch wenn sie natürlich nicht an das Niveau von Uncharted 2 herankommt, aber das war wohl auch gar nicht der Anspruch. Auch die Idee wird gut umgesetzt und schön inszeniert, auch wenn mir die Zwischensequenzen durch die eher schwachen Sprecher doch immer wieder negativ aufgefallen sind. Dadurch dass Saboteur vom Schwierigkeitsgrad wie gesagt recht einfach ist, werden sich auch Gelegenheitsspieler nicht schwer tun, die Kontrollpunkte sind außerdem bei fast allen Missionen fair gesetzt und somit ist der ständige Neuanfang, wie es z.B. in GTA beinahe üblich ist, nicht notwendig. Insgesamt ist das Spiel trotzdem empfehlenswert, solange man eben nicht das absolut große Spektakel erwartet.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr unterschätzt, 8. Dezember 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Zocke dieses Spiel schon seit 5 Tagen, habe schon recht viele Missionen gespielt und ca. 10 Stunden am Spiel verbracht. Was soll ich dazu sagen. Viele Zeitschriften und Kritiker im Allgemeinen geben diesem Spiel teilweise Wertungen von 60-70 % Spielspaß, was meiner Meinung sowas von krass ist. Wenn ich bedenke was für besch....ene Spiele, ähnliche oder gar bessere Wertungen kriegen, muss ich echt zweifeln, ob ich der Presse in Zukunft groß vertrauen kann. Einige deutsche Zeitschriften bewerten das Spiel mit über 80 %. Dazu kann ich mich nur anschließen.

Grafik: ist recht gut. Leichtes Tearing zieht sich durchs Spiel und manche Texturen schwächeln. Sonst ist das Spiel flüssig und die Atmosphäre ist wirlich gut. Für ein Open-World-Spiel ist die Grafik ganz gut und Titel wie GTA machen da definitiv nichts besser.

Steuerung: ist recht präzise, aber doch etwas überladen. Im späteren Spielverlauf lernt man so viel (teilweise unnützen) Kram, den man oft überhaupt nicht einsetzt. Kombination für ''wie ein Deutscher'' gehen, braucht nun wirklich keine Sau. Auch die Kletter-Steuerung ist gelungen. Die negativen Kritiken über die angeblich schlechte Autosteuerung kann ich nicht verstehen, da ich diese sogar optimal und perfekt finde. Das Deckungssystem wie bei GOW ist auch dabei und funktioniert recht gut und problemlos.

Missionen sind abwechslungsreich. Mal muss man Dynamit an einer Funkstation anbringen, mal jemanden aus dem Knast befreien....anders als bei Gta wird hier doch eher mehr Abwechslung geboten. Mann kann alles so angehen, wie man will. Ob man nun schleicht oder wie ein Rambo reinstürmt, ist einem selbst überlassen. Ich habe jedenfalls viel Spaß gehabt und kann nicht behaupten, dass mir GTA oder Saints Row 2 besser gefallen haben.

Das Spiel verfügt zwar über sehr viele recht witzige und sarkastische Dialoge (Bemerkungen), die aber manchmal eher Fehl am Platz sind. Weniger wäre mehr gewesen. Manche Bemerkungen des Helden, den ihr spielt sind oft schon recht peinlich, aber unterhalten einen trotzdem auf ihre eigenen Art und Weise. Langweilig wird es euch definitiv nicht. Besser als Tommy Vercetti in GTA 3, der keinen einzigen Ton von sich ließ.

Das Spiel ist im Prinzip ein Gta im 2. Weltkrieg und in Paris. Man holt sich einen Auftrag erledigt ihn, fährt rum und verkloppt Passanten, stellt irgendeinen Schwachsinn an. Macht einfach Spaß. Vor allem macht es sogar mehr Spaß als in ähnlichen Open-World-Spielen, da man, ähnlich wie bei Assassins Creed überall klettern kann.

Übrigens geizt das Spiel nicht mit Gewaltdarstellungen, so dass es eher für Leute ab 18 geeignet ist. Das soll aber jeder selbst entscheiden. Die Deutsche Version ist prinzipiell genauso wie die britischen oder amerikanische, nur ohne verfassunswidrige Symbole, wie dem Hakenkreuz.

Persönliche Wertung: ca. 83 %
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verschenktes Potential !!!, 31. Januar 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Ich habe die UK Version durchgespielt. Zumindest die Hauptstory. Die Story hat viel Potential und das Spiel macht eigentlich extrem viel Spaß. Auch ist es sehr fair gehalten: Wenn man beispielsweise im Rahmen einer Mission mehrere Objekte auf einem deutschen Stützpunkt zerstören muss und im Laufe der Aktion ins Gras beißt, so muss werden bereits zerstörte Objekte im nächsten Versuch schon angerechnet. Super, daran könnte sich so manche Frustmission in anderen Spielen ein Beispiel nehmen.

Damit zum großen ABER: Ich finde es schlichtweg eine Unverschämtheit, wenn Softwareriesen wie EA ein unvollständiges Spiel verkaufen, mit unzähligen Bugs und dann noch nicht mal ein Onlinepatch für die PS3 bereitstellen.
Hier eine Liste der Bugs die ich erleben musste:

1.) Missionen mussten teilweise neu begonnen werden, weil beteiligte Charaktere wie zum Beispiel der Doktor in der Doppelblitzfabrik nicht mehr aggieren.

2.) Es gab unzählige Tonausfälle sowohl in Sequenzen, während der Ladezeiten und auch beim Fahren durch die Stadt. Menschen bewegen die Lippen, sprechen aber nicht mehr. Dierker lacht hysterisch ohne Sinn und Verstand im Dialog mit Sean. In Ladesequenzen fällt immer wieder der Ton aus (in meinem Fall konnte ich dies nicht nur mit eigenen Lauschern feststellen, sondern auch mein Receiver zeigte mir dies ständig an, da das optische Audiosignal der PS3 mehrfach im Laufe der Ladezeit ausfiel).

3.) An manchen Stellen bleibt Sean zwischen einem Sims und dem Gebäude an dessen Kante er steht hängen und kein Sprung funtioniert mehr. Da hilft nur die geschickt vor die eigenen Füsse platzierte Handgranate, um Suizid zu begehen und neu zu Laden.

4.) Ein Konsolenspiel darf nicht abstürzen PUNKT. Die Entwickler haben die Chance in ihren Tests darauf zu bauen, dass jeder abder auch jeder ihrer Kunden (sofern er denn die Konsole nicht pimpt) die selbe Hardware nutzt. Dass heißt, dass ich als Softwareschmiede die Pflicht habe das Spiel bis ins kleinste Detail zu testen und sicher zu stellen, dass es keine Abstürze und Bugs mehr gibt, zumindest aber eine Anzahl die maximal im Mittelwert des Marktes für die jeweilige Konsole liegt. Bei Saboteur ist die Anzahl der Bugs mit Abstand überdurchschnittlich. Und das gilt auch für die Abstürze. So ist mir das Spiel 3 Mal abgestürzt.

Ein weiterer Mangel: Es gibt keine Schnellreisestationen. Überall fahren Züge rum. Das hätte man wunderbar nutzen können (vgl. Assassins Creed II).

Außerdem ist die Anzahl der Sidequests in Form der Deutschen Geschütze usw. viel zu groß.

Ich denke die Kollegen von Ubisoft und Naughty Dog zeigen mit Assassins Creed II und vor allen Dingen mit Uncharted 2 wie es sein sollte. Alles läuft flüssig und geschmiert. Der Spielflus wird nicht durch viele kleine Ärgernisse zerstört.

Ich finde es sehr schade, dass dieses Spiel darunter so leiden muss. Denn ohne diese technischen Probleme, wäre es ohne Zweifel einer der besten Titel für die PS3.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Willkommen im Lebkuchenland!, 20. Januar 2010
Von 
N. I. Body - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Meine Rezi bezieht sich auf die Uncut-Version aus dem UK. Diese ist komplett deutsch synchronisiert.

Gameplay, Landschaft, Optik - alles richtig niedlich mit lustigen intensiven Farben, hügeligen Strassen und Lebkuchenhäusern am Straßenrand (zB. das Autorennen zu Beginn in Deutschland). Von der Optik her, definitiv KEIN Spiel für Erwachsene - ich fühlte mich an Super Mario Kart erinnert! Man erwartet geradezu, dass Rotkäppchen und der Wolf hinter der nächsten Biegung stehen. Die UK Version hat eine 15er-Freigabe und das ist auch gut so. Die nackten Tatsachen (Oben-ohne Tänze, einzeln und zu dritt), die in diesem Spiel geboten werden, sind für Pubertierende vielleicht interessant, ansonsten aber zum Vergessen. Die ersten 2 Stunden sieht man mehr Zwischensequenzen als man zum Spielen kommt. Saboteur entwickelt zu keinem Zeitpunkt eine düstere, coole oder kriminelle Atmosphäre wie zB. Saints Row 2 oder GTA III und IV. Der Gewaltgrad liegt ebenfalls weit unter dem dieser Titel. Die Gegner wirken, wenn sie mit ihren kleinen Helmen und lustigen Mäntelchen vor einem rumhüpfen und nicht zum Schuß kommen, wie minderbemittelte Hampelmänner. Die KI ist ausgesprochen schwach, wirkt verbuggt. Die Steuerung ist ziemlich überladen, man muß beispielsweise während einer Schlägerei permanent L1 halten, um im Schlägereimodus zu bleiben, und mit Dreieck, Viereck, Kreis, verschiedene Schläge/Tritte austeilen.

Positiv: Immerhin erhält man in den ersten 2 Stunden schon so an die 10 Trophäen. Der Umfang des Spieles ist auch recht ordentlich. So 15-20 Stunden kann man sich mit der Hauptmission schon beschäftigen. Das Spiel ist sicher kein kompletter Schrott - es kann von allem ein wenig, aber leider nichts so richtig.
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4.0 von 5 Sternen Uncharted auf Drittes Reich, 8. Juni 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Saboteur (Videospiel)
Hallo, ich habe diese Spiel blind auf Empfehlung eines Freundes gekauft. Ich bin sehr zufrieden. Kauf, Versand..etc. hat wie immer sehr gut geklappt. Ich kann es nur kurz beschreiben indem ich sage, wer Uncharted, Red, Dead Redemption.. kennt und mag mag auch dieses Speil. Es ist genau gleich nur mit Drittem Reich als Szenerie anstatt Wilder Westen.
Schleichen, klettern, schiessen, Sammeln, Nebenaktionen, tauschen, Wettrennen, Verfolgung, prügeln.....alles dabei. Zwar etwas älter aber dennoch top. Macht Spass.

Gruß
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Saboteur
Saboteur von Electronic Arts GmbH (PlayStation 3)
EUR 29,49
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