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125 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich hervorragende Bildqualität im Taschenformat
Vielen DSLR Fotografen ist das Problem wohl bekannt: DSLR liefern dank Sensoren im Kleinbild oder APS Format ein technisch sehr gutes Bild, sind aber schwer, oder zumindest recht klobig. Damit sind sie nicht unbedingt zum Immer dabeihaben geeignet und auch nicht für jede Reise. Kompaktkameras hingegen sind schön handlich, bieten aber bei schwierigen...
Veröffentlicht am 4. Januar 2010 von Michael_W-FFM

versus
14 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hat doch glatt meine Canon G11 ersetzt
So, ich habe mir ewig lange die Panasonic GF1 und die Samsung NX10 angesehen. Tests gewälzt, Probefotos mit beiden geschossen, die Benutzerführung probiert. Und egal - wie man es dreht und wendet, die Samsung ist nicht perfekt, die Panasonic ist es auch nicht. Und Olympus hat auch seine Macken. Würde Canon oder Nikon eine solche Kamera auf Basis der EOS...
Veröffentlicht am 4. Juni 2010 von Gaspode


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125 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich hervorragende Bildqualität im Taschenformat, 4. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GF1EG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm Display, HD-Video, LiveView, Bildstabilisator) inkl. 14-45 mm Objektiv mattschwarz (Elektronik)
Vielen DSLR Fotografen ist das Problem wohl bekannt: DSLR liefern dank Sensoren im Kleinbild oder APS Format ein technisch sehr gutes Bild, sind aber schwer, oder zumindest recht klobig. Damit sind sie nicht unbedingt zum Immer dabeihaben geeignet und auch nicht für jede Reise. Kompaktkameras hingegen sind schön handlich, bieten aber bei schwierigen Lichtverhältnissen nicht immer die Qualität die man sich wünscht (Stichwort: Bildrauschen). Eine Kompakte mit großem Bildsensor wäre also nicht schlecht, notfalls auch mit Festbrennweite.

Bis vor kurzem fand ich den Markt in diesem Segment nicht sehr aufregend. Das änderte sich mit der Olympus E-P1, die ziemlich kompakt war und auch eine ganz gute Bildqualität zu haben schien. Deren Micro Four-Thirds Format schien endlich das Versprechen des Four-Thirds Formats nach kompakten Kameras mit kompakten Objektiven umzusetzen, was bei Four-Thirds selbst ja noch nicht so gelungen war. Das Micro im Micro Four-Thirds bezieht sich übrigens auf's Auflagemaß der Objektive und nicht auf den Sensor, der nicht noch einmal verkleinert wurde.

So richtig begeistert hat mich die E-P1 aber nicht. Irgendwie fand ich den Retro-Look nicht so toll und ich war mir auch nicht so sicher, ob Four-Thirds von der Bildqualität her wirklich was taugt. Dann las ich eher zufällig zwei Praxis-Reviews der Panasonic GF1, in der die Bildqualität quasi hymnisch beschrieben wurde, und ich wusste plötzlich, dass es genau diese sein soll. Und so kam es dann, dass ich die GF1 mit dem 20/1,7er Pancake Objektiv erwarb, und praktisch sofort wusste, dass ich meine Immer-dabei Kamera wohl gefunden hatte.

Die Pros:

Zunächst zum Äusseren: Die Linien der GF1 sind klar, das Design aus meiner Sicht sehr elegant. Die Kamera ist wunderbar kompakt. Dabei ist die Bedienbarkeit der Kamera sehr gut, auch mit Handschuhen. Der Drehregler zur Wahl des Kameramodus (P, A, S, M, ein paar Szenenprogramme, und die Möglichkeit Kameraeinstellungen unter einem eigenen Kameramodus zu speichern) rastet sehr satt. Mittels des Wahlrades an der Hinterseite der Kamera kann man mit dem Daumen die Blende oder Verschlusszeit adjustieren.

Der Blitz schaltet sich nur zu, wenn man ihn ausdrücklich freigibt. Ich liebe das, denn ich blitze nur, wenn es wirklich nicht anders geht. Die Stärke des Blitzes ist nicht sehr groß (LZ 6), aber für normale Wohnungsräume nach meiner Erfahrung ausreichend, da man mit der offenen Blende des Pancake Objektivs und einer etwas höheren ISO Einstellung sehr gut klarkommt.

Dann die Bildqualität: In einem Wort: Wow! Die Qualität der Aufnahmen ist denen meiner alten Nikon D200 ein gutes Stück überlegen:

# Die Bilder sind schärfer (das kommt natürlich zum größeren Teil vom Objektiv)
# aber sie haben auch weniger Bildrauschen. Während ich bei der D200 ISO 800 lieber nicht verwendet habe, ist das hier kein Problem.
# Der Weissabgleich arbeitet so wie er arbeiten soll: Neutral. Bei der Nikon waren Innenraumaufnahmen immer gelbstichig, mit der GF1 hingegen sind die Bilder sehr neutral, manchmal sogar ein wenig zu neutral. Mit Neonlicht kommt der automatische Weissabgleich hingegen nicht so gut klar. Da kann die manuelle Einstellung helfen, mit der nicht nur die Farbtemperatur sondern auch Farbcharakteristik angepasst werden kann.
# Die Kamera rechnet Objektivfehler und -verzeichnungen automatisch aus JPEGs UND RAWs heraus! Dass ausser dem 4/3 Lager da noch keiner auf die Idee gekommen ist, wundert mich schon, denn eigentlich ist dies eine offensichtliche Möglichkeit die Bildqualität zu verbessern und gleichzeitig die Kundschaft von Fremdobjektivherstellern fernzuhalten.

Die Contras:
Die Contras sind nicht wirklich schlimm, nerven zu Anfang aber ein bisschen.
# Da ist zunächst das Handbuch, welches wirklich nicht sehr klar strukturiert ist und einem die Einarbeitung schon erschwert.
# Es gibt zwei Knöpfe zum Definieren von Einstellungen: Quick Menu - einfach und schnell, und dann die Methode über "Menu/Set", die im Vergleich wesentlich komplizierter ist. Warum es beide gibt, ich weiss es nicht.
# Nicht Panasonic's Schuld aber trotzdem ärgerlich: Weder DXO Optics Pro noch Aperture (bzw. Apple generell) unterstützt das RAW Format der GF1. Anstelle dessen muss man das mitgelieferte Silkypix 3.0 SE nutzen, um nach JPEG zu konvertieren.
# ein systembedingtes Problem ist der im Vergleich zu Nikon und Canon niedrigere Dynamikumfang, und die Neigung der GF1 Lichter "auszufressen". Da hilft nur um etwa eine Blende unterbelichten und sich das RGB Histogramm genau anzuschauen.

Im Grossen und Ganzen sind das jedoch Kleinigkeiten. Wichtiger ist, dass man eine viel geringere Hemmschwelle hat, die Kamera einfach so mitzunehmen, und man auch auf Reisen wesentlich weniger mit sich herumzutragen hat. Und das ganze bei vergleichbarer Bildqualität wie bei "den Großen".

Aus dieser Sicht kann ich die Panasonic GF1 nur wärmstens empfehlen. Hinsichtlich des Kit-Objektivs würde ich dieses nach dem hauptsächlichen Einsatzzweck auswählen. Falls sie eher reportagemäßig auch unter schwierigeren Lichtverhältnisse fotografieren, würde ich zum 20/1,7 raten. Wenn Sie die Kamera eher auf Reisen nutzen, wo sie stärker von der Möglichkeit unterschiedlicher Brennweiten profitieren, dann würde ich zum 14-45 Zoom raten, welches ebenfalls verblüffend kompakt ist.
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56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kompakt, leicht, tolle Bilder, 25. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GF1EG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm Display, HD-Video, LiveView, Bildstabilisator) inkl. 14-45 mm Objektiv mattschwarz (Elektronik)
Mein Weg durch die digitale Kamerawelt war aufwändig, aber lehrreich. Es begann mit zwei leichten Bridgekameras, denen es an Dämmerungsleistung fehlte. Dann stieg ich die Spiegelreflexleiter bis zur Nikon D700 hoch, die mich auch heute noch begeistert, aber schließlich nur mehr selten mitgeschleppt wurde. Dann kam die Olympus-EP1, die mich jedoch mit dem langsamen Autofokus und unbeabsichtigtem Verstellen nervte. Und dann kam sie...die GF1. Sie wurde allerdings auch erst auf den 2.Blick meine große Liebe. Denn die JPEG's der GF1 lieferten nicht die Farben, die ich von der E-P1 gewohnt war, auch wochenlanges Experimentieren mit den verschiedensten Einstellungsvarianten machten mich nicht glücklicher. Dann begann ich mit RAW und der mitgelieferten RAW-Software Silkypix zu arbeiten. Bereits die Standardeinstellung lieferte bei Silkypix fast perfekte Ergebnisse. Ich setzte dann noch den Schwarzwert beim Kontrast und die Schärfung höher und speicherte das als meinen Standard. Bingo !

Was mich an der GF1 freut:

-kompakt, leicht, unauffällig beim Gebrauch, hervorragende Verarbeitung von Kamera und Objektiven
-hervorragende bis sehr gute Objektive (20er !!, 7-14er !!, 14-45!! 45-200!) - Verzerrung und Farbsäume werden herausgerechnet !
-Belichtungsmessung: Treffsichere Integralmessung, guter Autofokus, wirksamer Bildstabilisator (leider nicht bei allen Objektiven !)
-mit RAW und Silkypix hervorragende Bildqualität bis ISO 400 einschließlich, ISO 800 nach Bearbeitung akzeptabel
-Akkuleistung guter Durchschnitt
-Blitz
-optionaler Aufstecksucher

Was es zu verbessern gibt:

- Spritzwassersicherheit bei Kamera und Objektiven, da die GF1 gerade aufgrund der Kompaktheit die ideale Outdoorkamera wäre
- ON/OFF Schalter mit Handschuhen nur schwer zu bedienen
- Dämmerungsleistung geringer als bei EP-1
- Blitz wegen Begrenzung auf 1/160 in manchen Lagen als Aufhellblitz nicht einsetzbar, Blitzfirmware bedarf auch sonst der Überarbeitung (Warnung, wenn Blitzleistung trotz Grünlicht nicht ausreicht)
- interaktives Quick Menu bei der E-P1 übersichtlicher (alles auf einen Blick !)
- geringe Objektivauswahl

Meine Wunschliste:
- neuer optionaler Aufstecksucher mit gleicher Leistung wie jener der Olympus EP-2
- Weitere kompakte, möglichst schnelle Festbrennweiten (12mm)
- Eine gute, alte Bereitschaftstasche (Größe auf 14-45er und 20er abgestimmt) = kein Herauszerren aus irgendwelchen klobigen Taschen, sondern Einsatzbereitschaft nach einem Handgriff.

Fazit: Die GF1 stellt für mich einen hervorragenden Kompromiss zwischen Bildqualität und Kompaktheit dar, deren einziges Manko für mich als Kletterer, Wanderer und Mountainbiker die eingeschränkte Outdoorfähigkeit (Spritzwasser- und Schweißsicherheit) ist. Sie ist sowohl als Zweitkamera für den engagierten Spiegelreflexfotografen, wie auch als Aufsteigerkamera für den Fotografen aus der Kompaktklasse zu empfehlen. Eine Kamera, die auch mit voller Objektivausstattung als "tragbarer" Reisebegleiter überzeugen kann.
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65 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine klasse Kamera, 8. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GF1EG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm Display, HD-Video, LiveView, Bildstabilisator) inkl. 14-45 mm Objektiv mattschwarz (Elektronik)
Meine Entscheidung für die GF1 kam erst im Geschäft.
Ich hatte eine Nikon D60 mit 18-105 + 35mm 1.8
Dazu eine Canon G10 für die Jackentasche

Meine D60 wollte ich gegen eine D90 tauschen. Typische Upgrade hin zu etwas besseren.
Aufgrund der Sensorgröße und den klasse Testbildern im Netz der GF1 habe ich mir die GF1 als auch die D90 angeschaut.

Meine Entscheidung zur GF1 hatte folgende Gründe:

Bei der Nikon musste ich immer grüne und rote Bereiche in den Bildern nachbearbeiten. Die Farben kamen zu poppig.
Interessant zu lesen, dass einigen Leuten die Farben der GF1 nicht kräftig genug sind. Ich findes es gut, wenn ein Auto die Farbe auf dem Bild hat, die es auch im Showroom hat.

Rauschen: Hier kam ich bei der G10 oft an die Grenzen. Bei schönem Wetter mit Sonne ist die G10 kaum zu schlagen. Perfekte Fotos mit vielen Details. Nur im dunkeln und bei schlechtem Wetter nur noch durchschnitt.
Die GF1 ist bis ISO 400 absolut super. Bei ISO 800 ist bei Vollbild auf dem Monitor minimales Grundrauschen zu sehen. Dieses lässt sich mit der mitgelieferten Silkypix Software allerdings verlustfrei (Erhaltung Details) herausrechnen.

Gewicht: Ich gehe oft Wandern und Fahrradfahren. Als ich die D90 (einiges schwerer als die D60) im Wechsel zur GF1 in der Hand hatte, war mir schnell klar, dass weniger vielleicht doch mehr ist.
Besonders in der Stadt kann man mit der GF1 unauffällig schöne Szenen einfangen, ohne das es aufdringlich wirkt.
Das war auch das angenehme an der G10. Sehr unauffällig. Das hätte ich mit der D90 nicht hinbekommen.

Qualität Fotos: Die GF1 produziert bei allen Wetterlagen schöne Farben und Zeichnungen. Bei Regen kommt der graue Himmel wie er ist und nicht verwaschen.
Randabdunkelungen in den Ecken, wie sie bei meinem Nikon 18-105 Objektiv zu oft vorkamen, gibt es nicht. Auch noch prima ist es, dass die Kamera als auch die mitgelieferte Software Verzeichnungen (Stürzende Linien) selbstständig korrigiert. Sollte es im Weitwinkel bei Gebäuden immer noch Verzeichnung geben, gibt es in der Silkypix Software eine einfache Funktion per Drag and Drop die Bilder zu begradigen und stürzende Linien zu korrigieren.
Ich empfehle RAW-Aufnahmen zu erstellen. Diese haben eine Spitzen Qualität. Zu 90% setze ich nur die Schärfe etwas hoch und dann speichere ich die Fotos in JPEG mit Datum/Beschreibung ab.
Die JPEG's sind gut aber etwas schlechter als die RAW-Foto Ausgabe.
Da alle nur noch über Rauschen etc. sprechen. Das Objektiv 14-45 der GF1 hat in mehreren Test's als das beste KIT-Objektiv abgeschnitten (Stiftung Warentest "sehr gut 1,5"). Ich denke, dass die Optik hier maßgeblich die Ergebnisse der Kamera beeinflusst. Die Nikon D60 mit dem 35mm 1.8 produziert ebenfalls klasse Fotos. Allerdings ist die Kombination mit dem 18-105 Objektiv enttäuschend. Ich habe den Eindruck, die GF1 ist mit dem 14-45 prima abgestimmt.

Spaßfaktor: Die G10 und D60 sind verkauft. Beide standen in den letzten Wochen nur noch rum. Die GF1 ist jetzt immer dabei und produziert Top Fotos. Die Haptik und Bedienbarkeit machen dazu viel mehr Spaß als die beiden Vorgänger. Dazu kann die GF1 noch AVCHD-Videos erstellen, die auf dem Ferneseher Spitze aussehen.

Daher 5 Sterne von mir.
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52 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die ideale Reisekamera für hohe Ansprüche, 9. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GF1EG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm Display, HD-Video, LiveView, Bildstabilisator) inkl. 14-45 mm Objektiv mattschwarz (Elektronik)
Ich besitze die Kamera jetzt seit mehren Wochen und möchte euch/ihnen die ersten Erfahrungen mitteilen:
(Die technischen Möglichkeiten spare ich mir, ich möchte nur kurz über die Sachen schreiben, die mir bis jetzt aufgefallen sind.)

Klein - etwas größer als die DMC lx3 und kleiner als die GH1.
Leicht und dennoch griffig, obwohl ich klobige Hände habe.
Das Standart 14-45 mm Zoom ergibt einen auf Kleinbildformat umgerechneten Bereich von 28 mm Weitwinkel bis 90 mm (leichten) Telebereich.
Da das Objektiv einen integrierten OIS - Stabilisator hat = Optischer Bild Stabilisator) stöhrt die rel. geringe Lichtstärke 3,5 bis 5,6 nicht wirklich, zumindest für die Standart Fotografiesituationen. Der OIS funktuniert auch im Filmmodus !

Ein Auswahlkriterium für mich war auch die Möglichkeit im RAW-Format fotografieren zu können, um damit ein nachträgliches Bearbeiten des "Negatives" zu ermöglichen,z.B. Ausrichten des Horizontes oder Bearbeiten von Stürzenden Linien bei Architekturfotos.
Auch die Wahlmöglichkeit zwischen 4:3, 3:2 und 16:9 Seitenverhältnis zu wechseln, empfinde ich als Vorteil dieser Kamera.
Zur Optischen Qualität:
Erstaunliche Qualität auch schon im JPEG-Modus - im Vergleich zur Olympus 520 erscheinen die Bilder durchweg etwas brillanter und schärfer, obwohl ich mit der Olympus 520 schon sehr zufrieden war!
Im RAW Modus legt die Bildqualität aber nochmal zu, obwohl die Jpeg Qualität schon sehr gut ist.
Bis ISO 800 entdecke ich bei Vergrößerungen bis DIN A4 kein auffälliges Rauschen - da muss die 520ér leider schon passen..
Auswahl des Farbmodus bei Farbe und SW. Ich habe mit dem Modus -Natürlich- sehr schöne Ergebnisse erzielt. Dieser hebt das Blau und Grün an, ergibt also Vorteile bei der Landschaftsfotografie. Zusätzlich gibt es den sog. "My-Color-Modus" mit insgesamt sieben vorprogrammierte Effekten - Expressiv, Retro, Pur, Elegant, Monochrom, Dynamisch und Silhouette. Ihre Wirkung lässt sich dank Live-View schon vor der Aufnahme am Motiv überprüfen.
Besonders hervorheben will ich den superschnellen und reaktionsschnellen Autofocus, auch da muss die Oly 520 passen.

Individuell einstellbare Menüpunkte - Farbe, Belichtung, Qualität, Fokus. Gitternetz, Tastenbelegungen. Das funktioniert auch im Filmmodus!.
Sehr scharfe klare Bildergebnisse auch schon im Jpeg Modus (Ausdruck auf Canon Drucker PIXMA MP 980 bis Größe DIN A4.

Für die optimale Überspielung der Filme (HD 1280 x 720) auf einen HD fähigen Fernseher brauchen sie zusätzlich ein HDMI Mini - Videokabel (leider nicht im Lieferumfang)

Zusammengefasst würde ich folgende Beurteilung abgeben:
Absolut zu empfehlen!
Ich bin von dieser Kamera schlichtweg begeistert.
5 Sterne
Nachtrag am 20.10.:
Bei Nahaufnahmen besonders hilfreich ist die manuelle Scharfstellung mit der automatischen Umschaltung auf die Lupenfunktion (Teilausschnitt im Display bzw. Monitor) sobald man den Drehring des Objektives bewegt.
Meine Begeisterung ist immer noch da !.

Nachtrag: Jetzt hab ich mir den Sucher dazu geleistet. Er ist ein guter Kompromiss, aber mehr auch nicht. Ich würde den mit drei Sternen bewerten.

Nachtrag Mai 2010: Jetzt ist ein neuer überarbeiteter elektronischer Sucher angekündigt den würde ich unbedingt abwarten.

TIPP: Bei Amazon.co.uk gibt es eine hervorragende original Ledertasche zu dieser Kamera
Panasonic CGL2SE-K Snug Fit Case for Lumix GF1 with 14-45mm Lens
Es gibt sie auch für das Pancake set.
Schaut auch Super aus.
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klein schwarz stark, 2. Dezember 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GF1EG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm Display, HD-Video, LiveView, Bildstabilisator) inkl. 14-45 mm Objektiv mattschwarz (Elektronik)
Endlich hat die Suche ein Ende!
Nach diversen anderen Kameras in den letzten 2 Jahren bin ich endlich angekommen.
Die GF1 von Panasonic erfüllt genau meine Vorgaben.
Ich habe inzwischen die G9 und G10, die Ricoh GX100, die S90, die Sigma DP1 und die LX3 gehabt.
Leider bin ich mit diesen Kameras in Sachen Bildqualität und Bedienung nie richtig warm geworden.
Vor allem die Bildqualität war mir nicht ausreichend neben meiner Canon 5D.

Mit der GF1 ist nun in Sachen Bildqualität der akzeptable untere Rand erreicht und die Größe ist gerade noch ok.
Vor allem mit dem 20/1.7 ist die Kamera sehr reisefreundlich. Nach vielen Testbildern nun meine persönliche Einschätzung:

Pro:
- sehr wertige Erscheinung, schönes Feeling
- saubere hochwertige Verarbeitung ohne Macken
- akzeptable Größe mit 20er Objektiv (ca. 40mm KB-Brennweite)
- Gewicht ebenfalls völlig in Ordnung
- Bildqualität ausreichend bei hohen Ansprüchen
- Rauschen bis ISO 400 ebenfalls akzeptabel
- sinnvoller Aufhellblitz, Blitzschuh ebenfalls vorhanden
- relativ schnell
- gutes Display (braucht man auch ohne Sucher)
- Lupenfunktion vorteilhaft
- großer Akku (preiswerter Ersatz möglich)
- volle manuelle Kontrolle

Kontra:
- viel Spielkram in den Menüs
- 14-45er Objektiv mit geringer Öffnung
- Objektiv mit Kunststofffassung
- Programme/Szenen bringen es nicht wirklich

Da ich gern mit Festbrennweiten fotografiere, kommt mir das 20er sehr zu gute (sonst benutze ich häufig das 50/1.2 an der 5D).

FaziT: Ich habe endlich eine hochwertige Alternative für all die Situationen gefunden, in denen ich meine 5D nicht mitschleppen will oder kann. Nach bisheriger Nutzung kann ich die Kamera bedenkenlos empfehlen. Abzuwarten bleibt natürlich die Langzeittauglichkeit und Robustheit - das wird sich erst zeigen. Freue mich auch auf weitere hochlichtstarke Objektive.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieso die GF1 und nicht die neue GF2..., 10. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GF1EG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm Display, HD-Video, LiveView, Bildstabilisator) inkl. 14-45 mm Objektiv mattschwarz (Elektronik)
Obwohl die Lumix GF2 neu auf dem Markt ist und in einigen Dingen verbessert wurde (z.B. geringere Größe, schnellere Serienaufnahmen, Full-HD Video, Stereo-Ton, ISO bis 6400, mehr intelligente Modi) habe ich mich für ihre Vorgängerin entschieden. Das klingt vielleicht erstmal seltsam aber ich habe mir das gut überlegt und will Ihnen sagen, was die entscheidenden Punkte für mich waren:

- bessere Kit-Objektive: das 14-42mm Objektiv der GF2 hat keine Fassung aus Metall mehr (Plastik) und auch keinen Knopf, um die Bildstabilisation an und auszuschalten; das 14mm Pancake Objektiv soll starke Vignettierung aufweisen und in den Ecken leicht unscharf sein

- längere Akkulaufzeit: der Akku der GF2 hält nur noch ungefähr 300 Aufnahmen lang, im Gegensatz zu 350 bei der GF1

- vorhandenes physisches Moduswahlrad: der Touchscreen soll bei der GF2 zwar wirklich gut umgesetzt worden sein aber ich finde, dass gerade ein Moduswahlrad so essentiell ist, dass es nicht eingespart werden sollte. Ich bin überzeugt, dass Panasonic es auch wieder zurückbringen kann, trotz kleinerem Gehäuse

- Unterstützung von Fernauslösung: es gibt an der GF2 keinen Anschluss mehr für Fernauslöser, was für mich persönlich ein großes Manko darstellt

- Bulb-Verschlusszeit möglich: Verschlusszeit, so lange wie der Auslöser gedrückt wird gibt es bei der GF2 nicht mehr - ist bei der GF1 bis 4 Min. möglich

- leichte Neigung zur Unterbelichtung der GF2: ist bei der GF1 noch nicht aufgefallen

- GF1 hat weniger Probleme mit Rot-Augen: angeblich hat die GF2 größere Probleme mit roten Augen bei Blitzaufnahmen. In einem Testbericht wird gemutmaßt, dass das an der näheren Position des Blitzes zur Linse hin liegen könnte. Die GF1 hat zwar auch keine weiße Weste in diesem Bereich aber mir sind rote Augen erst selten aufgefallen (wird durch Testberichte bestätigt)

Die GF2 scheint im Gegensatz zur GF1 etwas weg von den Enthusiasten hin zu Point & Shoot Fotografen gerückt zu sein (ähnlich den Kameras wie die Sony Alpha NEX-5). Sie ist deshalb keinesfalls eine schlechte Kamera aber ich finde, dass die GF1 besser ist (und bin sehr glücklich mit ihr)!

Anmerkung: Die obigen Informationen habe ich aus Testberichten, von der Panasonic Homepage und z.T. aus eigener Erfahrung.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes Werkzeug., 26. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GF1EG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm Display, HD-Video, LiveView, Bildstabilisator) inkl. 14-45 mm Objektiv mattschwarz (Elektronik)
Die GF1 ist schlicht ein gelungenes Gerät. Ich bin froh damit zu arbeiten. Die Bildqualität geht für das Format und die Investition voll und ganz in Ordnung. Für deutlich mehr Geld erziele ich (wen wunderts?) mit einer Nikon D3s und schwerem Glas eine markant bessere technische Bildqualität was Schärfe, Detailzeichnung, Farbumfang, Rauschen bei hoher Lichtempfindlichkeit, Bokeh, etc. angeht. Da darf man sich von der Sensor / Prozessor / Glas Kombination der GF1 keine Wunder erwarten. Aber auf eine besonders hohe technische Bildqualität kommt es ja nur manchmal an. Beide Geräte haben ihre Paradedisziplinen. Ich fotografiere z.B. leidenschaftlich gerne Straßenszenen, während ich durch eine Stadt spatziere. Hier ist die GF1 der D3s bis in den frühen Abend hinein überlegen, da sie klein, unauffällig, leicht und spielerisch handhabbar ist. Es werden einfach Aufnahmen möglich, die so mit der großen Kiste nicht entstehen, weil ich mir damit mehr Zeit für die einzelne Aufnahme nehme / nehmen muss damit was "Gescheites" rauskommt. Mit der GF1 kann ich mich zeitweise fast kindlich auf überraschende Momente einlassen, einer Eingebung folgen oder im Gegensatz dazu bei aufwändigerer / bewussterer Bildgestaltung auch am Einstell-Rädchen drehen, den Fokus doppelt kontrollieren, etc. Beides ist möglich und die Bildqualität ist gut genug, dass man die Arbeiten auch (cum grano salis) bis auf über einen Meter Kantenlänge vergrößern kann.

Wenn ich bei Panasonic einen Wunsch frei hätte, dann wäre es eine große Schwester der GF1 mit identischem Gehäuse, Sensor im Kleinbildformat samt hochwertigem aber nicht zu schwerem Glas. Also ein Gerät zwischen der GF1 und der Leica M9. Wäre schön, aber nochmal, die GF1 ist gut genug.

Noch ein Tip zu den Objektiven. Nach meiner Erfahrung genügt folgende Ausstattung: 14-45mm als Standard, 20mm für niedriges Licht, und wer's wirklich komplett mag noch das Telezoom, das aber relativ zum Gehäuse recht groß daherkommt. Das war's aus meiner Sicht. Die Adapterlösungen (Four-Thirds, Leica) funktionieren technisch zwar einwandfrei, liegen mir aber nicht so. Weil a) oftmals das Gerät nicht mehr ausbalanciert ist (Objektiv zu schwer, zu klobig) b) die Bildqualität im Ergebnis nicht automatisch besser wird, wenn man mehr Geld für hochwertigeres Glas ausgibt c) teils angenehme Helferlein wie Autofokus wegfallen. Ich schlage bei Adapterlösungen vor, erst im Geschäft die Handhabbarkeit auszuprobieren und Probeaufnahmen zu vergleichen.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heilandsack, ist die gut, 3. September 2010
Von 
tom l. "tomtom" (regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GF1EG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm Display, HD-Video, LiveView, Bildstabilisator) inkl. 14-45 mm Objektiv mattschwarz (Elektronik)
Es trieb mich um. Ich habe sehr lange mit ihr gehadert. Schon beim ersten Aufeinandertreffen mochte ich sie. Die GF1 hatte es mir angetan. Schon das Styling der LX Modelle hatte mich infiziert. Die GF1 setzt mit ihrem Styling noch eins drauf. Fototechnisch kann ich mich nicht beschweren. Ich hab alles. Eine Canon 7D liefert sehr ansehnliches auf den Schirm. Meine Pentaxen ebenfalls. Und die Sigma DP ja auch. Warum zum Teufel noch eine Micro Four Third?

Meine 7D und meine Pentaxen haben einen Haken. Sie sind sperrig, was meinem Sommerhaupthobby, der Motorradfahrerei nicht zuträglich ist. Zudem habe ich um die filigrane Spiegelmechanik ein wenig Sorge. Eine Nikon F801, Gott hab sie selig, hat sich in einem meiner Tankrucksäcke, unterwegs auf großer Tour, schon in ihre Einzelteile zerlegt. Spiegelloses Material, neudeutsch EVIL genannt (Electronic Viewfinder Interchangeable Lens ... Elektronischer Sucher Wechselbares Objektiv), schien mir da als Touren- und Reisebegleiter besser zu sein.
Kurzum, eine Pentax wurde verkauft und eine GF1 bestellt. Ich hab mich schon lange nicht mehr auf eine Kamera so gefreut. Jetzt steht das kleine Luder vor mir auf dem Tisch und grinst mich an "Mach Bilder mit mir".
Aber langsam, erstmal Auspacken. Panasonic typisch kommt die Kamera in einem sehr aufgeräumten, aufwendig gemachten Karton. Jedes Teil hat einen festen Platz, nix fliegt rumm. Eine Printversion des Handbuchs ist im Lieferumfang. Das hier einige Hersteller ihr Einsparpotential genau hier ansetzen werde ich nie verstehen. Sehr lobenswert! Das nicht mehr ganz LX filigrane Gehäuse der GF1 ist ganz schön schwer. Fast hundert Gramm Mehrgewicht zur DP1s ist deutlich spürbar. Ohne Optik wohlgemerkt. Knapp 600g werden es betriebsbereit, mit angeflanschtem 14-45. Die Verarbeitung des Gehäuses ist ein Traum. Nur meine 7D vermittelt eine annähernd ähnliche Haptik. Alles, aber auch wirklich alles passt und ist sauberst gefertigt. Ich finde am Gehäuse nicht den geringsten Kritikpunkt. Trotz der schlichten Form hat es Panasonic geschafft, mittels einer kleinen Ausbuchtung an der Stirnseite, sowie einer kleinen Daumenauflage an der Rückseite, die GF1 sehr angenehm in der Hand liegen zu lassen.

Egal ob Deckel oder Schalter. Alles aufwendig und perfekt in Finish und Funktion. Erfreulicher Weise liegt auch das aus Metall gefertigte Stativgewinde in der optischen Achse. Die Blitzschuhabdeckung verbirgt auch den Anschluß des Aufstecksuchers LVF-1. Die Gurtösen sind verchromt und heben sich angenehm vom schwarzen Alugehäuse ab. Eine zusätzliche verchromte Leiste lockert die zeitlose Optik der Stirnseite auf. Die konstruktiv sehr aufwendige gefertigte Blitzmechanik funktioniert auf Knopfdruck tadellos. Das Drehrad ist griffig, nicht zu streng und rastet sehr sauber. Das Batteriefach ist gut zugänglich, der Verschluß sauber und durchdacht. Die SD Karte ist etwas fummelig einzusetzen, aber das ist bei vielen Kameras das Gleiche.
Die Rückseite dominiert das 3" Display. Mit 460.000 Pixeln ist es nicht das Ende des machbaren, allerdings löst es sehr klar auf und lässt den Benutzer nicht im Unklaren. Auch die angezeigten Symbole(falls gewählt) sind sehr gut erkennbar und sauber abgebildet.

Der LiveMOS Chip mit einer Größe von 17,3x13mm verarbeitet effektiv 12 mio Pixel. Gespannt bin ich auf das Reinigungssystem aus der Kombination Ultraschall und Vibration. Aber das wird erst die Zeit zeigen ob das gut ist. Wie gewohnt und bei Panasonic usus hat auch die GF1 den dreistufigen steuerbaren Bildstabilisator namens OIS an Bord. Spannend finde ich auch den AF der kleinen EVIL. Der AF hat 23 Felder, kann individualisiert, aber auch auf ein Feld beschränkt, sowie auch als AF Verfolgung eingestellt werden. Letzteres funktioniert im Übrigen bestens. Die GF1 realisiert Belichtungszeiten bis 1/4000sek und 4min in der Bulb Funktion. Der ISO Bereich beginnt bei 100 und endet bei ISO 3200. Bis ISO 800 sind die Bilder der GF1 ahnsehnlich. Eine LX3 hat da schon längst die Segel gestrichen. Höhere ISO Werte sind aber nicht wirklich zu empfehlen. Da rauscht es dann schon deutlich.

Mein erstes Objektiv an der GF-1 war das öfter gescholtene Lumix G Vario 14-45 mm F3,5-5,6 ASPH. Das 14-45 Objektiv kann haptisch dem Gehäuse nicht ganz folgen. Da ist das Leica der großen Schwester(14-50), schon ne andere Hausnummer. Allerdings ist das ein Four Third Bajonett und zieht die Anschaffung eines Adapters nach sich. Trotzdem, es ist sauber gefertigt, hat einen Schalter für den im Objektiv integrierten Bildstabilisator und die Streulichtblende ist im Lieferumfang enthalten. Zoom-, wie auch Fokussierring laufen spielfrei und satt. Adapter für das Leica Bajonett und das M-Bakonett wurden angeschafft.

Die ersten Bilder haben mich fast umgehauen. Ich war überrascht und finde sie sensationell. Ich hatte bisher kein WW-Zoom das auf Anhieb solche Bilder produziert hat. Die Bilder des Panasonic 14-45 sind richtig scharf und das bis in die Ecken. Das habe ich dem kleinen "Trumm" nicht zugetraut. Der AF ist super leise, treffsicher und sehr schnell. Die Bildqualität empfinde ich als besser wie das, was ich darüber gelesen habe. Leider fehlt mir hier der Vergleich. Ob dies nun der Serienstreuung geschuldet ist, wage ich nicht zu behaupten.
Vielleicht beeinflusst auch die Neutralität in den Bildern meiner 7D meine Wahrnehmung. Auch meine Pentax DSLR arbeitet in der Grundeinstellung wesentlich konservativer. Der AF arbeitet sehr schnell und präzise. Er trifft traumhaft sicher sein Ziel. Ich stelle hier meine Eindrücke in Bildform ein. Ungeschönt und "out of cam".

Das arbeiten mit der GF1 ist sehr angenehm. Das Menü ist intuitiv bedienbar. LX und FZ Aufsteiger finden sich sehr schnell zurecht. Prima finde ich die vielen individuell programmierbaren Einstellungen. Die Panasonic GF1 ist wirklich gelungen.
Wie bereits bei meinen anderen Kameras kann ich auch die Videofähigkeit der GF-1 nicht wirklich gute beurteilen. Sie bekommt allerdings sehr gute Kritiken. Anfügen möchte ich noch, daß ich meine GF-1 mit einem "Noname" Akku als Reserve bestückt habe. Dieser wird erkannt und arbeitet einwandfrei in der Kamera. Die Zeit des sog. "Dongelns", also dem Schützen der eigenen Artikel mittels eines aufgespielten Codes(teilw. bei LX3 Firmware), scheint wieder vorbei zu sein. Das ist gut so. Eine Entmündigung des Verbrauchers ist keine gute Eigenwerbung. Hier der Link zum Akku:
Original Blumax ® Ersatzakku für Panasonic BLB13/BLB13E BLB 13E 13 E Li-Ion Lumix DMC-G1 DMC-G10 Lumix DMC-G10K DMC-G1A DMC-G1K DMC-G1KEB-A DMC-G1KEB-K DMC-G1KEB-R DMC-G1KEG-A DMC-G1KEG-K DMC-G1KEG-R DMC-G1R DMC-G1W DMC-G1WEG-A DMC-G1WEG-K DMC-G1WEG-R D...

Kurz und Knapp

Positives:
+ Verarbeitung und Haptik topp
+ Ausstattung
+ Bildqualität
+ Menü und individuelle Programmierbarkeit
+ Schnellzugrifftaste Q
+ Nachführ AF
+ Bildstabilisator
+ Gewicht und Platzbedarf
+ printversion Handbuch
+ Zubehör Akkus werden akzeptiert
+ Lumix G Vario 14-45 mm F3,5-5,6 ASPH.
+ viele Adaptionsmöglichkeiten, FT, Leica M+R, M39(Voigtländer), Pentax K, Canon FD, Nikon usw.

Negatives:
- Preis
- teures Zubehör, z.B. der Aufstecksucher LVF-1 oder das Originalakku

Neutral:
o Video

Mein Fazit: In meinem Überschwang habe ich bestimmt einiges vergessen. Man möge mir das verzeihen. Die Panasonic GF1 begeistert mich. Gerade für meine Touren und Ausflüge ist sie für mich, durch ihre Größe das beste Werkzeug für gutes Bildmaterial. Neben der guten Verarbeitung kann sie eines richtig gut. Bilder machen. Das 14-45 finde ich besser als sein Ruf. Einzig die Preise für das Zubehör trüben den Blick. Trotzdem gibt's von mir die volle Punktzahl.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ideale Reisekamera für hohe Ansprüche, 22. Oktober 2009
Ich besitze die Kamera jetzt ein paar Monate.
(Die technischen Möglichkeiten spare ich mir, ich möchte nur kurz über die Sachen schreiben, die mir bis jetzt aufgefallen sind.)

Klein - etwas größer als die DMC lx3 und kleiner als die GH1.
Leicht und dennoch griffig, obwohl ich klobige Hände habe.
Das Standart 14-45 mm Zoom ergibt einen auf Kleinbildformat umgerechneten Bereich von 28 mm Weitwinkel bis 90 mm (leichten) Telebereich.
Da das Objektiv einen integrierten OIS - Stabilisator hat = Optischer Bild Stabilisator) stöhrt die rel. geringe Lichtstärke 3,5 bis 5,6 nicht wirklich, zumindest für die Standart Fotografiesituationen. Der OIS funktuniert auch im Filmmodus !

Ein Auswahlkriterium für mich war auch die Möglichkeit im RAW-Format fotografieren zu können, um damit ein nachträgliches Bearbeiten des "Negatives" zu ermöglichen,z.B. Ausrichten des Horizontes oder Bearbeiten von Stürzenden Linien bei Architekturfotos. Der Kamera liegt eine aktuelle Version von Sikypix, zur Bearbeitung der RAW Dateien bei.
Auch die Wahlmöglichkeit zwischen 4:3, 3:2 und 16:9 Seitenverhältnis zu wechseln, empfinde ich als Vorteil dieser Kamera.
Zur Optischen Qualität:
Erstaunliche Qualität auch schon im JPEG-Modus - im Vergleich zur Olympus 520 erscheinen die Bilder durchweg etwas brillanter und schärfer, obwohl ich mit der Olympus 520 schon sehr zufrieden war!
Im RAW Modus legt die Bildqualität aber nochmal zu.
Bis ISO 800 entdecke ich bei Vergrößerungen bis DIN A4 kein auffälliges Rauschen - da muss die 520ér leider schon passen. Danach nimmt ab er das Rauschverhalten kräftig zu.
Auswahl des Farbmodus bei Farbe und SW. Wirkt natürlich nur im Jpeg-Modus. Ich habe mit dem Modus -Natürlich- sehr schöne Ergebnisse erzielt. Dieser hebt das Blau und Grün an, ergibt also Vorteile bei der Landschaftsfotografie. Zusätzlich gibt es den sog. "My-Color-Modus" mit insgesamt sieben vorprogrammierte Effekten - Expressiv, Retro, Pur, Elegant, Monochrom, Dynamisch und Silhouette. Ihre Wirkung lässt sich dank Live-View schon vor der Aufnahme am Motiv überprüfen.
Besonders hervorheben will ich den superschnellen und reaktionsschnellen Autofocus, auch da muss die Oly 520 passen.

Individuell einstellbare Menüpunkte - Farbe, Belichtung, Qualität, Fokus. Gitternetz, Tastenbelegungen. Das funktioniert auch im Filmmodus!.

Für die optimale Überspielung der Filme (HD 1280 x 720) auf einen HD fähigen Fernseher brauchen sie zusätzlich ein HDMI Mini - Videokabel (leider nicht im Lieferumfang)

Zusammengefasst würde ich folgende Beurteilung abgeben:
Absolut zu empfehlen!
Ich bin von dieser Kamera schlichtweg begeistert.
5 Sterne
Nachtrag am 20.10.:
Bei Nahaufnahmen besonders hilfreich ist die manuelle Scharfstellung mit der automatischen Umschaltung auf die Lupenfunktion (Teilausschnitt im Display bzw. Monitor) sobald man den Drehring des Objektives bewegt.

TIPP: Bei Amazon.co.uk gibt es eine hervorragende original Ledertasche zu dieser Kamera
Panasonic CGL2SE-K Snug Fit Case for Lumix GF1 with 14-45mm Lens
Es gibt sie auch für das Pancake set.
Schaut auch Super aus.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Reisekamera, 22. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GF1EG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm Display, HD-Video, LiveView, Bildstabilisator) inkl. 14-45 mm Objektiv mattschwarz (Elektronik)
Da ich nicht immer gewillt bin im Urlaub meine Nikon D80 + Nikkor 18-200 mitzuschleppen, war ich seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer kompakten Reisekamera.

Nach herben Enttäuschungen mit Canon (siehe Rezensionen zur S90 und G11) hatte ich zufällig von einem Freund eine Panasonic Lumix TZ7 in die Hand bekommen und damit rumgespielen dürfen. Verarbeitungsqualität und Bedienbarkeit waren sehr überzeugend, jedoch nicht (bauartbedingt) deren Bildqualität. Nach einer Woche Recherche im Internet nach Panasonic-Modellen mit besserer Abbildungsleistung bin ich bei der LX3 und schließlich der GF1 gelandet. Ich hatte mir daraufhin die GF1 (schwarz) mit dem 14-45mm Kitobjektiv bestellt.

Schon beim Auspacken des Kartons hat man, im Gegesatz zu Canon, den Eindruck, dass hier was hochwertiges auf einen wartet.
Als ich die Kamera (Firmware 1.2) mit montierten Objektiv (Firmware 1.2) das erste Mal in den Händen hielt war ich schon überrascht, WIE kompakt sie doch im Vergleich zur Nikon D80 ist. Sie ist sehr wertig verarbeitet, alle Bedienelemente fassen sich stabil an, nichts wackelt. Auch das Objektiv macht einen sehr kompakten und wertigen Eindruck.

pos.:

- schlichte und kompakte Bauweise, hochwertige Verarbeitung
- schnelle Arbeitsgeschwindigkeit der Kamera
- gestochen scharfer und heller Monitor
- sehr gute Abbildungsleistung bis ISO400, ISO800 - ISO1600 sind auch brauchbar, "Pixel-Peeper" werden bei höheren ISO-Zahlen in dunklen Bildbereichen eigentlich kaum störende Panasonic-typische gelb-lila Wölkchen finden
- im ISO-Auto-Modus tendiert die Kamera nicht automatisch zu hohen ISO-Werten
- ISO-Begrenzung für die Automodi einstellbar
- Kitobjektiv optimal auf die Kamera abgestimmt, sehr scharf, geringe Verzeichnungen in den Ecken, optischer Stabilisator
- sehr schneller und treffsicherer Autofocus mit 23 Messfeldern, intelligenter Focus mit Motivverfolgung möglich (Kinder, Tiere !)
- Focuspunkt auch manuell verschiebbar
- Unterstützung des manuellen Focus über den ganzem Bildschirm als Focuslupe
- Bildseitenformat 4:3 (4000:3000), 3:2 (4000x2672), 16:9 (4000x2248), 1:1 (2992x2992) einstellbar
- in den manuellen Modi bietet die Kamera ein kleines Hilfsfensterchen für die optimale Einstellung der Blende, Belichtungszeit und Belichtungskorrektur über eine Balkenanzeige
- "Filmcharakteristik" + Werte für Sättigung, Schärfe, Rauschreduktion, Kontrast, iContrast manuell einstellbar
- übersichtliches und meiner Meinung nach äußerst nützliches Quickmenü, bei dem alles Wichtige schnell verstellt werden kann. Wie schon in einer anderen Rezension hier beschrieben, beißt sich diese Philosophie ein wenig mit dem größen Einstellungs-Menü auf der Taste Menü/Set, wobei man ebenfalls alle Einstellungen + zus. Features editieren kann
- nützliche und gut funktionierende Szenenmodi (3x Portrait, Landschaft, Sonnenuntergang, Tiere, Babys, Sport, Innenräume, Nacht usw.)
- 720p HD-Filmaufnahmen (1min ~ 100MB) in sehr guter Bildqualität möglich (AVCHD Lite oder MJPEG wählbar), Tonqualität ist auch ok
- Benutzung von Fremdobjektiven (z.B. von Olympus) per Adapter möglich (u.U. mit Einschränkungen beim AF)
- RAW Modus, Bilder (*.RW2) können mit auf CD mitgelieferter Software Silkypix "entwickelt" werden
- einblendbares und frei positionierbares Histogramm
- Blitz wird nur benutzt, wenn man ihn manuell per Taste oben links aufklappen lässt, das finde ich sehr gut
- sehr wichtig: intensive Modellpflege seitens Panasonic (Zubehör, Firmware)

neutral:

- Blitzleistung mit Leitzahl 7 ist für Aufahmen in Innenräumen bis 6-7m brauchbar, besser als gar kein Blitz, zur Not muss man sich halt einen dazukaufen
- teurer Aufstecksucher (Panasonic DMW-LVF1E): Ich persönlich vermisse ihn angesichts des Einsatzzwecks "Reisekamera" nicht unbedingt.
- ich hätte mir zusätzlich zum Schwarz-Weiß-Modus direkt einen Filmmodus "Sephia" gewünscht, dieser ist aber bei den Farbmodi (Modus-Wahlrad "Farbpalette") unter dem Punkt "Monochrom" verwustet (?!)
- keine Panoramafunktion, wie z.B. bei Canon, wenn man aber weiß, wie man ungefähr die Kamera drehen muss, kann man sich gut anhand der Gitternetzlinien orientieren
- bei schnellen Schwenks wirken die Videos etwas "blurry", da ich eher wenig filme ist mir das aber egal

neg.:

- unübersichtliches Handbuch - mit etwas Sucherei findet man zwar alles (viele Verweise), irgendwie wirkt das Ganze etwas wild zusammengetragen und mit heißer Nadel gestrickt
- hoher Preis, der sich aber angesichts der Bildqualität und der Modellpflege relativiert
- 20mm Pancake-Objektiv verfügt über keinen Stabi, somit ist keine automatische Bildrotation möglich
- bei Langzeitbelichtungen brauch die Kamera nochmal genausolange wie die eingestellte Belichtungszeit, um das Bild nachzuberechnen

zusammengefasst:

Alles in Allem ist die GF1 eine hochwertige, schnelle und kompakte Kamera mit exzellenter Bildqualität, welche nahe an die einer DSLR heranreicht. Selbst der intelligent-Auto-Modus (iA) verdient seinen Namen und schon die out-of-the-cam Schnellschuss-JPEGs sehen durchweg sehr gut aus. Das Ganze kann man über die manuellen Modi (P, A, S, M) perfektionieren. Ein JPEG ist ~6,5MB (Modus L + 3:2) groß, und es passen ca. 300 JPEGs auf eine 2GB-Karte. Ein RAW-Bild ist ~13,5MB groß. Die Farben der Bilder hat Panasonic, im Gegensatz zu den leicht unterbelichteten blaugrünstichigen Bildern der TZ7, TZ10 und LX3, bei der GF1 im Griff. Sie wirken standardmäßig neutral und können, wenn gewünscht, nachgeregelt werden (Sättigung, Kontrast).

Das 14-45mm Kitobjektiv ist erste Sahne und ich wünschte mir so ein Objektiv auch an der "Großen".

Die Kamera ist ideal für anspruchsvolle DSLR-Besitzer, die eine kompakte Alternative zur "Großen" suchen. Ein sehr empfehlenswertes Gesamtpaket.

Tipps:

- eine schnelle Klasse 6 SDHC-Karte verwenden, mind. 4GB, die Fotos & Videos der GF1 sind sehr speicherhungrig
- ISO-Abstufungen auf 1/3, so hat man mehr Spielraum bei der ISO-Wahl
- für die häufig verwendeten Filmprogramme (z.B. Standard) sollte man Sättigung auf "+1", Rauschreduktion auf "-1" und iContrast auf "Standard" stellen, so erzielt man meiner Meinung nach die besten Ergebnisse bei den JPEGs
- die akt. Firmware V1.22 kann mit "ptool" von der Seite dvxuser bzgl. Videobitrate und -auflösung, Verwendung von 3rd-Party-Akkus und der Aufhebung der albernen 30min Videobeschränkung gepimpt werden
- Panasonic hat ein Update der LX3, die LX5, auf den Markt gebracht: wer mit der leicht schlechteren Abbildungsleistung des festinstallierten Objektives der LX5 leben kann, bekommt eine kompakte Kamera für ~100€ weniger mit ähnlich guter Verarbeitung

Update 11.07.2010:

Nach einer Woche Mallorca kann ich sagen: Die Kamera hat durchweg schöne Bilder produziert, sehr gut in die Tasche gepasst und ist schön schnell und unaufällig. Der Akku hat ~330 Bilder gehalten. Ich bin sehr zufrieden.
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