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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdammt gutes Spiel!
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Allgemein“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass...
Vor 20 Monaten von Daniel Leidenfrost veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ENTTÄUSCHUNG AUF GANZER LINIE
Habe GTA4 erst jetzt gespielt. Verstehe die Topbewertungen nicht. Sankt Andreas war um Längen besser. Zählt nur die Grafik (die verschwommen ist). Die Autos sind fast unfahrbar, Nico nicht nach den persönlichen Vorlieben anpassbar und von seiner Persönlichkeit sehr blass.

Nebenmissionen und die Möglichkeit sich durch verschiedene...
Vor 4 Monaten von Strikerforce68 veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdammt gutes Spiel!, 23. Juni 2013
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto IV [Platinum] (Videospiel)
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Allgemein“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Für Lesefaule reicht es auch, „Allgemein“ und das Gesamtfazit zu lesen.;)

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

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Gameplay:

Steuerung:
Das Spiel steuert sich generell sehr träge, habe ich das Gefühl. Durch die realistischen Animationen, bewegt sich die Spielfigur nicht sofort in die Richtung, in die man den Stick drückt. Man läuft während des gesamten Spiels in der 3rd-Person-Perspektive herum und somit ist auch das Zielen etwas gewöhnungsbedürftig. Die Empfindlichkeit des rechten Sticks lässt sich dabei glücklicherweise optimieren.

Fahrphysik:
Die Fahrphysik in GTA 4 ist natürlich nicht auf dem Niveau eines Gran Turismo, aber immer noch realistischer als in einem NFS Undercover.^^ Ich war anfangs sehr verwundert über dieses realistische Fahrverhalten. Respekt, dass man sich sogar da so viel Mühe gegeben hat.

Schussgefecht:
Da man wie bereits erwähnt in 3rd-Person rumläuft, ist auch das Schussgefecht nicht an moderne Shooter angepasst. Auf „L2“ automatisch anzuvisieren und mit „R2“ zu schießen ist eigentlich nicht gängig. Mit „R3“ kann man sich noch ducken, mit „R1“ kann man in der Nähe von Wänden in Deckung gehen und in Autos schießt man doch wieder mit „L1“. Wie man vielleicht merkt, ist die Steuerung etwas schwerer einzuprägen.

Spielflow:
Die Hauptbeschäftigung in einem GTA ist natürlich von A nach B zu fahren, sich einen Auftrag zu holen, wieder von A nach B, irgendjemanden zur Strecke bringen und wieder zurückzufahren. Währenddessen hat man ständig sein Handy griffbereit und bekommt darauf laufend Info Updates in Form einer SMS oder eines Anrufs. „Außer Dienst“ melden sich darauf auch gerne Freunde/innen, um etwas zu unternehmen. Man hat also ständig etwas zu tun und kommt eigentlich nie zur Ruhe. Die Missionen einfach abzuklappern funktioniert also nicht unbedingt.

Allgemein:
Das Gameplay ist nicht sehr kreativ oder innovativ umgesetzt. Allerdings ist es sehr umfangreich und nach GTA-Manier mit relativ vielen Verbesserungen zu den Vorgängern. Einziges Manko ist die träge Steuerung zu Gunsten des Realismus. Das gibt Punkteabzug, da ich mich dank dieser demotivierenden Steuerung wirklich zwingen muss, die Konsole anzumachen und mich damit zu plagen. Ist man erst mal drin im Spiel, stört’s dann nicht mehr ganz so. Also man kann damit auf alle Fälle leben.
Für’s Gameplay gibt’s von mir 19/25 Punkte.
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Story:

Protagonist:
Niko Bellic nennt sich unser spielbarer Maincharakter. Er flüchtete aufgrund des Krieges im nahen Osten aus Serbien. Die jahrelange Berufserfahrung bei seiner Einheit „Balkan Peace Force“ machte aus ihm einen anständigen Bürger, der zum einen versucht den amerikanischen Traum zu leben und zum anderen einen alten Bekannten in Liberty City zu treffen. Niko schafft es dank seines Anstands und Humors nicht asozial zu wirken, obwohl er Schwerverbrecher und zu Beginn sehr arm ist. Ich hab‘ auf jeden Fall gern mit ihm gespielt.

Charaktere:
Im Spielverlauf lernt man sehr viele Leute kennen, die meistens offen und freundlich oder einfach nur sagen wir ungesellig sind. Die Charaktere haben zwar alle ihren eigenen Charme, aber im Prinzip ist’s immer das Gleiche. Zu manchen Charakteren baut man schon eine Beziehung auf, aber für andere arbeitet man nur ein wenig und danach tötet man sie aus diversen Gründen oder man sieht sie nie wieder. Die hätte man sich auch sparen können, denn mit 30 % weniger Missionen gäbe es immer noch genug zu tun im Spiel und die Aufträge fühlen sich sowieso immer gleichartig an.

Handlung (OHNE Spoiler):
Unser Cousin Roman lockt uns mit amerikanischen „Tittys“ und Luxus pur mit einem russischem Frachter nach Liberty City. Dort angekommen müssen wir leider feststellen, dass die Geschichte mit dem Reichtum etwas herbeigezogen ist. Neben dem Geld, sucht Niko ganz unverbindlich noch einen alten Marinekameraden, der sich in LC aufhalten soll. Daraus hätte man noch viel machen können, aber die meiste Zeit geht es leider wirklich nur ums Geld. Man läuft von einem Affen zum nächsten und erfüllt für ihn Aufträge. Vorausgesetzt die Bezahlung stimmt, denn mit der Zeit werden wir schon ziemlich teuer und ein einfacher Mord kostet unserem Gegenüber gerne mal fünf Riesen. So schlagen wir uns von einer Insel zur anderen, lernen Leute kennen, erschießen sie wieder, bauen Beziehungen zu ihnen auf und halten die Augen nach dem Ex-Marine offen. Was daraus wird, müsst ihr selbst rausfinden. Schaffen wir es zusammen mit Roman den amerikanischen Traum zu leben und unseren Kollegen zu finden oder erwartet uns etwas ganz anderes…

Allgemein:
Eigentlich kann ich mich dem Hauptkritikpunkt – nämlich die schlechte Story – nicht anschließen. Je nachdem wie ausführlich man spielt, dauert der Run etwa 20 bis 50 Stunden. Währenddessen lernt man viele Charaktere mit eigener Geschichte kennen. Zudem werden einem oft Handlungen frei gestellt, die Auswirkungen auf den Verlauf haben. Ab und an kamen sogar Emotionen wie Wut oder Erleichterung auf. Mich stört an der Story lediglich, dass es die meiste Zeit wirklich nur um Geld geht. Dabei kämpft man nicht für alte Freunde, Familie oder die eigene Ehre, sondern wirklich nur, um am Ende unseren Kontostand zu erhöhen. Schade.
Für die Story gibt’s von mir 18/25 Punkte.
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Atmosphäre:

Setting:
Es hat mich zu Beginn positiv überrascht wie dieses Ghettofeeling rüberkam. Dabei handelt es sich nicht um das 50-Cent-Wanna-Be-Kiddie-Gangsta-Feeling, in dem angeblich jeder zweite Rapper wohnt, sondern es geht um die Ghettos, in denen dann Leute aus der „zweiten Welt“ und somit auch unser Niko mit serbischer Abstammung wohnen und einfach mal nichts haben, außer einer heruntergekommenen Wohnung und ein paar Dollar.
Später kam ich mir vor wie ein sehr erfolgreicher Krimineller mit einem Batzen illegal verdienter Kohle und einem schicken Anzug.^^ Das Ghettofeeling ließ dabei also nach, dafür spürt man immer mehr dieses kriminelle Dasein.

Umgebung:
Um einen herum bewegt sich eigentlich immer etwas. Liberty City ist voll mit Leuten im Alltagsstress, die auch auf unseren Charakter reagieren. So schießen beispielsweise Dealer auf einen, wenn man ihnen zu nah kommt oder Leute schreien einen an, wenn man sie anrempelt und ihnen so den Donut aus der Hand schlägt. Dampfende Kanaldeckel, Alarmanlagen, fremde Konflikte mit der Polizei und dynamisches Wetter sind beispielsweise auch im Paket. Sehr lobenswert.

Realismus:
Der Realismus in diesem Spiel hat mich sofort gepackt. Dafür verantwortlich sind zum Beispiel die authentischen Bewegungsanimationen der KI, das Verhalten der KI im Verkehr, das Schadensmodell der Fahrzeuge (Blutspritzer der Leute, Einschusslöcher, Kratzer, Schmutz, Dellen) oder veränderte Fahrbedingungen nach einem Aufenthalt in einer Bar. Die Liste dieser Dinge ist nahezu endlos. Ausschlaggebend für den überzeugenden Realismus ist hauptsächlich die KI, von der ich sehr beeindruckt bin.

Allgemein:
GTA 4 überzeugt auf alle Fälle in Sachen Atmosphäre. „Realismus“ als Thema ist vielleicht nicht sehr einfallsreich, aber Rockstar Games beweist hier, dass lediglich die richtige Umsetzung den Ton angibt. Hauptsächlich das Verhalten der KI ist dafür verantwortlich.
Für die Atmosphäre gibt’s von mir 23/25 Punkte.
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Technik:

Grafik:
Die Grafik ist für das Ausmaß dieser Welt und das Alter des Spiels nicht nur akzeptabel sondern richtig gut. Die Texturen sind größtenteils sauber und besonders gefallen mir die Licht-, Schatten- und Reflektionseffekte. Nur eine Kantenglättung hätte der Engine nicht geschadet. Außerdem ist die Sichtreichweite auch nicht wirklich berühmt. Je höher man fliegt, desto verschwommener wird das Gesamtbild. Trotzdem bin ich von der Optik auf der PS3 schwer beeindruckt.

Ladebildschirm:
Bei Spielen wie Skyrim muss man wegen jedem Raum, den man betritt, erst mal einen Ladebildschirm abwarten. Das ist hier nicht der Fall. Ich kann es mir zwar nicht erklären, wie das möglich ist, aber in diese Engine habe ich mich verliebt.

Stabilität:
Unter der guten Grafik leidet natürlich etwas die Stabilität. Kleine Lags nimmt man des Öfteren war. Wirklich stören tun sie aber nicht.

Sound:
Die einzelnen Samples der Waffen und sonstige Effekte sind alle samt gut. Mit Ausnahme der Motorensounds. Die lassen etwas zu wünschen übrig. Die Sprachvertonung ist ordentlich und nur in originalem Englisch erhältlich. Zur Verfügung stehen einem optional fünf Kanäle im Dolby Digital Komprimierungsverfahren.

Radiosender:
Die für GTAs typischen Radiosender sind im vierten Teil zu Hauf vorhanden. Genretechnisch müsste eigentlich für jeden etwas dabei sein. Die Songs, die bei diesen Sendern laufen, gefallen mir dafür weniger. Im Elektrosender läuft meistens nur monotoner D’n’B, während im Hip-Hop-Sender größtenteils unbekannte Interpreten gespielt werden. Ausnahmen bestätigen die Regel.;)

Bugs:
Bugs konnte ich bisher noch keine feststellen. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass es in so einem Umfangreichen Spiel keine gibt. Seid mir also bitte nicht böse, wenn ich einige übersehen habe. Ich bin auch kein Spieler, der die Bugs herausfordert.

Allgemein:
GTA 4 überzeugt ebenfalls in technischer Hinsicht. Von vielen Dingen bin ich sehr beeindruckt und der Umfang lässt keine Wünsche offen. Da ist für Stunden vorgesorgt.
Für die Technik gibt’s von mir 21/25 Punkte.
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Fazit und Gesamtbewertung:

GTA 4 überzeugt überraschenderweise in jeder Hinsicht. Nicht perfekt, aber überdurchschnittlich. Der Titel weist in Sachen Atmosphäre, Technik und Gameplay nur kleine Schwächen auf. Leider endtäuscht mich der Kernpunkt der Story. Das ist wirklich sehr schade, denn mit überarbeiteter Steuerung, besserem Soundtrack und aussagekräftiger Story hätte GTA 4 das Zeug zum nahezu perfekten Spiel gehabt und sicher über 90 Punkte bekommen. Das hat noch kein Spiel geschafft, das ich gespielt bzw. rezensiert habe.

Für GTA 4 gibt’s von mir 81/100 Punkte.

Das Spiel bekommt somit gerade noch eine 5-Sterne-Wertung und hebt sich deutlich von Konkurrenten ab. Hier verschwendet man weder Zeit noch Geld. Ich hoffe, ich konnte mit meiner Rezension helfen und würde mich über eine positive Bewertung freuen.;)

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :DD
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ENTTÄUSCHUNG AUF GANZER LINIE, 10. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto IV [Platinum] (Videospiel)
Habe GTA4 erst jetzt gespielt. Verstehe die Topbewertungen nicht. Sankt Andreas war um Längen besser. Zählt nur die Grafik (die verschwommen ist). Die Autos sind fast unfahrbar, Nico nicht nach den persönlichen Vorlieben anpassbar und von seiner Persönlichkeit sehr blass.

Nebenmissionen und die Möglichkeit sich durch verschiedene Nebenspiele die Zeit zu verkürzen, haben in diesem Game leider nur sehr begrenzt Einlass gefunden. Leider wurden hier viele Möglichkeiten verschenkt die Teile wie Sankt Andreas und Vice City noch ausgezeichnet haben. Auch die Story vom osteuropäischem Einwanderer, der in Amerika versucht sein Glück zu finden, überzeugte mich nicht. Was allerdings am schwersten wog, war wie schon beschrieben, die unmögliche Fahrphysik der Autos. Sie mag zwar realistischer sein, aber ein Game solcher Güte sollte den Spagat zwischen Realismus und Spaß am Spiel vereinen können. Autos, die sich zum Teil wie Panzer fahren lassen, vermiesen jeden Fahrspaß, und da das Spiel GTA (Grand Theft Auto) heißt, sollte hier auch der Schwerpunkt im Spaß am fahren im Vordergrund stehen.

Wenn man überlegt, das Metascore/Metacritic (Zusammenfassung der Testbewertungen aller Spielezeitschriften), daß Spiel auf Platz 1 der All-Time Highscores der PS3 mit 98% stehen hat, die Userwertung allerdings bei 75% liegt, darf man schon einmal fragen, wie frei die Spielezeitschriften in den Bewertungen Ihrer Spiele sind?

Selbst das Underground-Openworldspiel "Saboteur", bietet mehr Abwechslung, Nebenmissionen und bessere Grafik. Ganz zu schweigen vom Fahrgefühl der Autos, die in Teil 4 mehr als nur schwammig ist. Meine Hoffnung liegt nun auf Teil 5, der hoffentlich in allen Belangen besser wird, als dieser vergeigte Teil.

Ich halte dem Spiel und den Spielerezensionisten zugute, das es ganz zu Anfang der Veröffentlichung der PS3 erschienen ist, und somit das Potenzial der PS3 erstens nicht voll ausgeschöpft wurde und die Spielezeitschriften zu der Zeit noch die rosarote Brille auf hatten.

Meine Bewertung nimmt ganz klar Bezug zu den Vorgängerteilen und der Leistungsfähigkeit der PS3.

Zu dem jetzigen Preis, kann man allerdings unbesorgt zugreifen, da es in dieser Preisklasse und auch noch weit darüber wesentlich schlechtere Titel gibt, wofür man sein schwer verdientes Geld rauswerfen kann. Auch als Sammler sollte man spätestens jetzt zugreifen!

Nicht falsch verstehen, das Game ist nicht schlecht, aber im Vergleich mit SKT. Andreas oder Vice City sehe ich diesen Teil als Rückschritt, und das in fast allen Belangen.

Pegi und USK Version sind identisch.

P.S

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen GTA 4 - Ein Rückschritt, 22. August 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto IV [Platinum] (Videospiel)
Ich spiele die GTA-Reihe schon seit längerem und ich muss ehrlich sagen, dass zum ersten Mal ein Rückschritt stattgefunden hat. Es mag zwar im Gegensatz zu anderen Spielen immer noch ein gutes Spiel sein, aber in einer immer fortschreitenden GTA-Reihe ist es dem letzten großen Ableger GTA - San Andreas weit hinterher. Zwar ist die Grafik und die Animation eine Bessere als in San Andreas, doch die Vielfalt der Missionen waren immer das Markenzeichen eines GTA-Spiels. Und da verwundert es mich, dass der größte Kritikpunkt eines GTA-Spiels eine monotone Missionsabfolge ist:

Fast alle der Missionen enden einfach darin, dass ich eine Mission beginne, fahre zu den Koordinaten, ballere alles weg, was sich mir in den Weg stellt und beende die Mission an einem Punkt X in der City. Gelegentlich kommen Verfolgungsjadgen und andere kleine Abwechslungen drin vor. Diese fallen aber auch sehr begrenzt aus.
Ein Grund für die immer gleich Missionsabfolge sind auch die Waffen, die sehr begrenzt sind und von denen man, wenn es hoch kommt, gerade mal max. 4 braucht. Ein kleines Beispiel: Es gibt eine Mission, in der man lernt, wie man einen Ziegelstein aufhebt und dann durch ein Fenster wirft. Ist ja schön und gut, wenn man mir das zeigt, wie das geht, aber was nützt es mir, wenn ich dies überhaupt nicht mehr für das restliche Spiel brauche.
Auch das Abspecken von einigen Handlungen oder Fortbewegungsmitteln, wie z.B. Tauchen, Fallschirmspringen, Flugzeuge etc. sind ein weiterer Rückschritt des GTA 4.
Krankenwagen, Feuerwehrmissionen etc. fehlen ebenfalls vollständig.
Ein weiterer Kritikpunkt ist auch für mich die Einfachheit des Spiels. Wer San Andreas durchgespielt hat, der kennt die letzte Mission. Eine solche Mission war beim ersten Mal spielen eine echte Herausforderung (zumindest für mich). Hier die letzten Missionen waren für mich zu einfach. Die eine habe ich sogar gleich auf Anhieb geschafft. Ebenfalls einfach sind auch die Rennen (eigentlich muss man nur darauf achten, dass man nicht das Auto irgendwo so beschädigt und platziert, dass man daraus aussteigen muss, da die Gegner meistens selber bei jeder scharfen Kurve rausfliegen, somit werden die Rennen ein Kinderspiel).

Die Grafik und Animation haben sich verbessert. Die Charaktere sind ebenfalls wie gewohnt der Hammer. Auch wenn ich die Ich-schieß-sie-alle-weg-Missionen sehr genieße, sollten sie nicht fast 100% der Hauptmissionen ausmachen und ein Tick schwerer sein.

GTA 4 mag zwar immer noch ein gutes Spiel sein, aber nur im Vergleich zu anderen Spielen außerhalb der GTA-Reihe. GTA 4 ist ein Rückschritt zu San Andreas, sogar zu Vice City. Von der Vielfalt würde ich GTA 4 wie GTA 3 einschätzen. Daher nur 3 Sternchen für ein Spiel mit so viel Potential, das leider nicht umgesetzt wurde.
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19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht- und Schattenseiten, 23. April 2010
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto IV [Platinum] (Videospiel)
Eigentlich ein super Spiel!
Vor allem hab ich eine derart liebevoll detaillierte Umsetzung des Sandbox-Prinzips seit Oblivion nicht mehr erlebt. Man verliert sich eher in den Details als in der erfrischenden Größe der Karte. Toll!
Das bloße Herumfahren macht wirklich Laune, besonders wenn man mal "seine" Automarke gefunden hat - denn die Fahrzeuge steuern sich durchaus unterschiedlich, und vom schwammigen Geländewagen über den stoßempfindlichen Sportwagen bis zur gemütlichen Limousine ist alles im Repertoire.

Ein paar Schattenseiten trüben allerdings den Spielspaß:
- Die Missionen sind doch sehr austauschbar. Fahr nach X und töte viele Y. Selten bekommt man etwas anderes geboten.
- Man kann nicht speichern, wenn man will. Das hat üble Konsequenzen: Wer mitten in einer langatmigen Mission ins Bett gehen will, muss beim nächsten Mal wohl oder übel von vorne anfangen. Und: Viele Missionen sind schon sehr lang, und wer kurz vor Schluss scheitert, darf all dies x-fach durchmachen: Fahre zu Person X - fahre mit X zu Lkw Y - fahre mit den Lkw zu Ort Z - ballere dich durch die Horden von Gegnern. Und alles wieder von vorne ... und wieder ... und wieder ... man kann nicht mal per Taxi die langen Strecken abkürzen, weil für die Mission ein bestimmtes Fahrzeug benötigt wird.
- Das Steuern von Motorrädern - eine Zumutung. Weder aus der Ego- noch aus der 3rd-person-Perspektive ist das brauchbar zu handhaben. Weswegen man besonders bei Missionen, in denen ein Motorrad vorgeschrieben ist, auch mal fünfmal ran muss.
- Gleichzeitig ein Fahrzeug steuern und mit einer Waffe ein Ziel anvisieren: eigentlich schon neuronal kaum machbar.
- Mir fehlt eine Egoperspektive für den Zufuß-Nico, besonders bei den zahllosen Schießereien. GTA 4 zeigt mir einmal mehr, dass solche Szenen aus der 3. Person eher Makulatur sind. Erst recht auf der Playstation, deren Gamecontroller einen ja förmlich zwingt, Autoaiming einzuschalten, weil man sonst eh nur nach allen Seiten verreißt (außer bei Spielen wie COD, deren Software das super ausgleichen).

Wovon sich viele Spieleschmieden allerdings eine kräftige Scheibe abschneiden können: die vielen Stunden Spielspaß schon im Singleplayermodus. Warum gilt heute als selbstverständlich, dass man ein 60 oder 70 Euro teures Spiel nach zwei Abenden durch hat? Früher hätte das niemand hingenommen. Mit GTA 4 bietet Rockstar einen lobenswert langanhaltenden Spielspaß! Hoffentlich halten sie an diesem Prinzip auch im bald erscheinenden Red Dead Redemption fest!
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4.0 von 5 Sternen Satire und Gesellschaftskritik - gestatten: Grand Theft Auto!, 12. April 2014
Von 
Daniel Christian Schweikert 1996 (64625 Bensheim, Kreis Bergstraße) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto IV [Platinum] (Videospiel)
Vor 6 Jahren in den Medien als das Ultimatum eines Meisterwerks glorifiziert, staune ich über Optik und Umfang des Spiels altersbedingt immer weniger, aber was bleibt, ist eine Spieleperle aus dem Hause Rockstar, welche kaum noch Geld kostet.

Als Fan der GTA's sechster Konsolengeneration (allen voran Vice City im bunt beleuchteten und akustisch Scarface-lastigen Miami angesiedelt), konnte mich das eher düstere Vierer-GTA mitsamt seiner modern-realistischeren Engine nicht mehr derart fesseln.
Mehr Belanglosigkeit - weniger Nebenaufträge. Was aber blieb, ist ein von schwarzem Humor geprägtes Stück Spielegeschichte mit historischen Sehenswürdigkeiten (z.B. die New Yorker Freiheitsstatue, aber es ist ja die ach so eigenständige "fiktive Stadt Liberty City", nun ja)! Viele Fahrzeuge, aber es waren mal mehr. Dennoch auch zu Zeiten von Teil 5 immer noch sehr spielenswert.
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3.0 von 5 Sternen Super Spiel, 19. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto IV [Platinum] (Videospiel)
Habe das Spiel als geschenk für meinen Bruder bestellt, dieser steht total auf GTA-Spiele. Ich ziehe allerdings zwei Sterne ab, weil ich die Premium-Version bestellt hatte aber die ganz normale bekommen habe.
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5.0 von 5 Sternen Genial!, 19. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto IV [Platinum] (Videospiel)
Das ist die Aussage meines 13jährigen Sohnes! Einfach genial!
Wir haben es zur Überbrückung gekauft, da uns GTA5 noch zu teuer war. Jetzt ist erstmal wieder Ruhe!
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5.0 von 5 Sternen Spiel wird gerne bespielt, 21. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto IV [Platinum] (Videospiel)
auch die vorherigen grand theft auto Spiele werden gerne durchgespielt. Mich persönlich nervt der Sound etwas, der könnte etwas
verbessert werden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen naja, 15. Mai 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto IV [Platinum] (Videospiel)
GTA wie gewohnt, Grafik find ich maximal akzeptabel, Englisch mit Untertitel ist gewöhnungsbedürftig, mit Vollgas durch die Straßen und Untertitel lesen passen halt nicht zusammen, sonst ok
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The land of opportunity, 11. Dezember 2010
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto IV [Platinum] (Videospiel)
GTA4 ist von 2008, also schon ziemlich alt, zumindest für ein Videospiel, was den Vorteil hat, dass es inzwischen sehr günstig zu haben ist. Eine Erweiterung gibt's inzwischen auch Grand Theft Auto: Episodes from Liberty City - Zwei komplette Spiele: "The Lost and Damned" + "The Ballad of Gay Tony" und mit Red Dead Redemption Red Dead Redemption (Uncut) ein ganz ähnliches Spiel, nur eben als Western.

Ein Liberty City Reisefüher (inklusive Kurzanleitung, leider etwas sehr kurz) und ein Stadtplan liegen dem Spiel bei. In den Batman Comics heisst New York City Gotham City, bei Rockstar Games wird es eben als Liberty City bezeichnet. Und das ist dann für mich auch der grösste Motivationsfaktor gewesen im Spiel voran zu kommen. Ich wollte ganz schnell sehen, wie Manhattan in diesem Spiel aussieht! Und auch davon wurde ich nicht enttäuscht.

Die Steuerung mit der Playstation Move wird von dieser Version des Spiels zwar nicht unterstützt, davon abgesehen bietet GTA4 aber eine hervorragende Demonstration der Möglichkeiten der PS3! Mit der SIXAXIS-Funktion des Wireless-Controllers lassen sich Hubschrauber und Motorräder durch Neigung des Steuergerätes bewegen, wem das zu fitzelig ist: man kann diese Funktion auch ausschalten, nett ist es aber trotzdem. Die Vibrationsfunktion des Controllers kommt etwa bei Explosionen oder, besonders schön, nach Besuchen im Pub zum Einsatz, wenn der Held der Geschichte, Niko Bellic, durch die Gegend torkelt, optische Aussetzer inklusive - das ist nur eines von sehr, sehr vielen Details in diesem Spiel, die mich sehr beeindruckt haben.
Ein Sportwagen klingt und fährt sich anders als ein Truck - das sind nur zwei extrem weit auseinander liegende Beispiele, aber auch ähnliche Fahrzeuge haben erkennbar unterschiedliche Fahreigenschaften. Mit einem Motorrad enden Unfälle schlimmer als mit einem Hummer - auch das wurde in diesem Spiel sehr gut umgesetzt.

Die Graphik der Zwischensequenzen sieht, besonders nachdem man Red Dead Redemption kennt, etwas verwaschen und künstlich aus. Sehr viel besser wirkt die Gestaltung von Liberty City, dank diverser Kamerawinkel und zahlloser Details und Möglichkeiten wirkt die Open World von GTA4 oft sehr realistisch. Regen sowie Tag und Nacht sorgen für sehr unterschiedliche Stimmungen.

Der Sound, von Waffen oder Autos, könnte besser sein, ansonsten gibt es aber sehr gute Sprachausgabe (in Manhattan dann auch deutsche Touristen) und vor allem die vielen Radiosender sind super! Bekannte Hits von Kanye West und den Smashing Pumpkins, Nachrichten, Parodien auf Werbung und Lifestyle - Radiohören trägt viel zum Spielspass von GTA4 bei!

Die Steuerung ist nicht so anfängerfreundlich wie bei RDR. Besonders Niko Bellic lässt sich nicht immer so spielend leicht durch Treppenhäuser steuern, wie gewünscht. Immer mal wieder habe ich versehentlich L3 gedrückt und musste mich über eine geduckte, lahme Spielfigur ärgern.

Der Schwierigkeitsgrad ist nicht frei wählbar, schwankt von Mission zu Mission, wird generell aber zunehmend grösser. Die wichtigsten Fertigkeiten, besonders das Autofahren, werden mit kleinen Tutorials recht gut vermittelt, bei RDR gefiel mir das aber besser. Als völliger GTA Neuling wusste ich am Anfang des Spiels nicht, dass ich Wegpunkte setzen und die Missionsgeber aufsuchen muss, damit das Spiel voran geht. Hier haben die Entwickler etwas zu wenig an Neulinge gedacht.

Die Hauptmissionen bestehen aus unterschiedlichen Aufgaben, meist sind es Verfolgungsjagden und/oder Schiessereien, um so schöner sind dann die ungewöhnlicheren Missionen, in denen etwa ein Wettrennen gefahren, eine Verabredung im Chat getroffen wird oder mit einem Baukran auf ein Hochhaus gefahren wird. Gelingt eine Mission nicht gleich auf Anhieb, dann gibt's eine SMS auf Handy und alles geht nochmal von vorne los, das wurde bei RDR besser gelöst, denn dort entfällt das Vorgeplänkel, bei GTA4 muss man den ganzen Weg zum Startpunkt nochmal zurücklegen, was mich oft sehr genervt hat, oft habe ich diesen Weg dann per Taxi abgekürzt.

Die Nebenmissionen sind mindestens genau so unterhaltsam und vor allem weniger frustrierend als manche der Hauptmissionen. Internet-Cafes, Dates, Strip-Club, Fernsehen etc. - hier zeigt sich überdeutlich, dass Rockstar Games ein,wirklich sinnvollerweise,erst ab 18 Jahren freigegebenes Spiel entwickelt hat, das GTA4 vor allem als Satire zu verstehen ist.

Hier kommt alles zusammen: Kino, Autorennspiel, wüstes Geballer, Humor und vor allem eine riesige Stadt zum Erkunden. Mit dem Auto durch die Stadt fahren, anhalten, weil man was interessantes gesehen hat, einen Rohbau betreten und darin eine MP finden - das ist nur eines von vielen Erlebnissen. Ein Spiel das man auch als Erwachsener spielen kann ohne sich kindisch vorzukommen. Danach wirken Kino und Fernsehen ziemlich überholt. Oder auch normale Renn- oder Ballerspiele. GTA4 ist phänomenal gut!
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Grand Theft Auto IV [Platinum]
Grand Theft Auto IV [Platinum] von Rockstar Games (PlayStation 3)
EUR 17,99
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