Kundenrezensionen


36 Rezensionen
5 Sterne:
 (12)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (7)
2 Sterne:
 (6)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen trockener Humor und ein glänzender John Cusack
Ich muss zugeben, dass ich nicht wirklich ein Fan von romantischen Komödien bin, aber dieser Film ist echt genial. Die Romantik kommt zwar etwas kurz, aber dafür bekommt man viel amüsantes zu sehen. Nicht zuletzt wegen einem genialen John Cusack der in seiner Rolle brilliert. Auch wenn viele sagen das viele Stars in einem Film noch längst keinen guten...
Veröffentlicht am 15. April 2008 von A. Last

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen bitterboese farce ueber hollywood!
die starkomiker billy crystal nicht nur geschrieben hat, sondern er spielt den pr-manager der den neuen film des traumpaares eddie (john cusack) und gwen (catherine zeta-jones) promoten soll.
dabei gibt es einige probleme zu managen. einmal sind die beiden nun zerstritten, und eddie weilt in einem sanatorium wegen der trennung. gwen hat sich mit einem spanischen...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2004 von Somäs


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen trockener Humor und ein glänzender John Cusack, 15. April 2008
Von 
A. Last "Horrorjunkie" (Niederrhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: America's Sweethearts (DVD)
Ich muss zugeben, dass ich nicht wirklich ein Fan von romantischen Komödien bin, aber dieser Film ist echt genial. Die Romantik kommt zwar etwas kurz, aber dafür bekommt man viel amüsantes zu sehen. Nicht zuletzt wegen einem genialen John Cusack der in seiner Rolle brilliert. Auch wenn viele sagen das viele Stars in einem Film noch längst keinen guten Film machen, dann stimmt das bei diesem Film nicht. Ob nun Zeta-Jones, Julia Roberts oder Billy Crystal. Jeder von Ihnen passt in den Filmen und machen den Film noch ein Stück besser.

Fazit:
Wer auf trockenen Humor steht wird hier bestens bedient. Aber insgesamt fällt der Film schon in die Sparte: "Geschmackssache"!
Meinen Geschmack hat er jedenfalls wunderbar getroffen und ich denke viele andere werden auch Ihre Freude an dem Film haben!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zündet erst beim zweiten mal!, 11. April 2003
Rezension bezieht sich auf: America's Sweethearts (DVD)
Bei diesem Film gehen die Meinungen ziemlich auseinander. Von "absolut spitze" bis hin zu "unter aller Kanone" hab' ich schon die unterschiedlichsten Kommentare aufgeschnappt.
Als ich den Film zum ersten mal im Kino sah, war ich - als grosser Cusack-Fan - auch leicht enttäuscht. Trotzdem hab' ich mir das Teil auf DVD gekauft. Und siehe da - beim zweiten "Durchlauf" war ich total begeistert und hatte jede Menge Spass. Catherine Zeta-Jones spielt überzeugend die Rolle einer egoistischen Hollywood-Diva, der nur ihr eigenes Wohl am Herzen liegt. John Cusack glänzt in der Rolle ihres betrogenen Ehemannes und sorgt für jede Menge Lacher.
Beide spielen derart überzeugend, das man sich wirklich fragt, warum Julia Roberts und Bill Crystall bei weitem erfolgreicher sind.
Sicherlich sind einige Gags vorhersehbar. Aber: Auch bekannte Dinge können einem angenehm die Zeit vertreiben! Und für alle Kritiker: Gebt dem Film eine zweite Chance - es lohnt sich!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen bitterboese farce ueber hollywood!, 31. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: America's Sweethearts (DVD)
die starkomiker billy crystal nicht nur geschrieben hat, sondern er spielt den pr-manager der den neuen film des traumpaares eddie (john cusack) und gwen (catherine zeta-jones) promoten soll.
dabei gibt es einige probleme zu managen. einmal sind die beiden nun zerstritten, und eddie weilt in einem sanatorium wegen der trennung. gwen hat sich mit einem spanischen lover eingelassen, der so herrlich spanisch lispelt. der letzte gemeinsame film der beiden hat ein oscar preistraeger und schraeger regievogel (christopher walken) gedreht, und der will den film vorher niemand zeigen, sondern erst bei der pr-veranstaltung mit den schauspielern und der presse.
last and least die schwester von gwen namens kiki (julia roberts), die die launen und ueberdrehtheit ihrer schwester aus-/ertragen muss, denn sie ist ihre assistentin.
also genug zuendstoff um mit hollywood gruendlich abzurechnen.
es ist eine bitterboese farce, die wirklich mit allem abrechnet. mit regiegenies, produzenten, presse und den total behaemmerten schauspielern.
aber es ist kein schenkelklopferhumor! sondern eher ein lachen, das einem oft im halse stecken bleibt.
der film ist so zynisch wie der pr-agent den billy crystal darstellt.
manches mag einem ueberzogen vorkommen, ich bin aber absolut ueberzeugt davon dass billy hier seine langjaehrigen erfahrungen zu papier gebracht hat.
ein film der spass macht, der einem die schalthebel hinter der buehne zeigt, andererseits aber einem selber/dem publikum einen spiegel vorhaelt.
denn einerseits herrscht da viel lug und trug bei der branche, aber warum ist das so? weil die menschen eben so herzallerliebste traumpaare sehen wollen. egal wie verlogen das auch sein mag.
es gab und gibt genug dieser traumpaare. angefangen bei taylor/burton.
vielleicht blieb mir auch deswegen das lachen manchmal im hals stecken...
fazit: kein grosser ablachfilm - aber ein kluger, fein beobachteter bitterboeser film.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Stadt spielt sich selbst, 25. Dezember 2009
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: America's Sweethearts (DVD)
Es gibt natürlich noch bessere Filme, die Hollywood über sich selbst gedreht hat, so zum Beispiel "The Player" von Robert Altmann. Aber in "America's Sweethearts" soll man ja vor allem unterhalten werden. Es ist eine Komödie, die sich nicht scheut, auch mal die ganz platten Witze aus dem Keller zu holen. Aber zwischen den diversen Ausrutschern sind doch ein paar sehr gute, weil intelligente Szenen herausgekommen.

So gehören die Szenen über die Vermarktung eines Films, dessen Inhalt keiner kennt und der derzeit auch nicht vorliegt, schon zu den wunderbaren Blicken auf das Funktionieren unserer Medienwelt. Und auch Julia Roberts mit Übergewichtsmaske hat hier was.

Nur dass im Zentrum des Films ein Film im Film steht, der dann selbst zwar eine gute Idee ist, aber dann doch recht spröde daher kommt, hat mich etwas gestört. So hat mich ausgerechnet die wichtigste Pointe im Film nicht überzeugt. Hier hätte man mit etwas Liebe, Phantasie und Gefühl für die formalen Seiten des Mediums Film weit mehr herausholen können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mainstream at its best, 27. März 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: America's Sweethearts [VHS] (Videokassette)
Julia Roberts wieder in eienr ihrer Glanzrollen. Dieses Mal wird Hollywood und der dort alltägliche Wahnsinn um Geld und Eitelkeiten auf die Schippe genommen. Ein bitter zerstrittenes Ehepaar soll auf Promotour gehen für einen gemeinsamen Film . Julia-Roberts, als unscheinbare Schwester der Diva soll, die Streifthähne dazu bringen, sich für die Presse an einem Tisch zu setzen und gute Miene zum bösen Spiel zu machen....
Julia Roberts gut wie ehe und je.
Cathrine Zeta-Jones versucht es ihr nachzumachen, mit nicht ganz so gutem Erfolg.
Billy Crystal as himself...
Unterhaltung pur.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich zynisch!, 24. Juni 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: America's Sweethearts [VHS] (Videokassette)
Ich hab mich selten so gut amüsiert, wie bei diesem Film.
Billy Chrystel in einer Spitzen-Rolle. Alle Charaktere sind
optimal besetzt (Zeta-Jones als sehr glaubhafte nervige, verwöhnte und zickige Diva, J. Roberts als genervte Schwester und J. Cusack als Nervenwrack - nicht zu vergessen H. Azzaria als lispelnder Lover). Ein absolut kurzweiliger Film mit jeder Menge komischer Passagen und Lachsalven garantiert. Trockener Humor von Billy Chrystel, wie man ihn liebt. Ein absolutes TOP-Movie!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Super lustiger Film! Einfach Kult! Endlich wieder auf DVD!, 3. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: America's Sweethearts (DVD)
Gwen Harrison und Eddie Thomas sind DAS Traumpaar Hollywoods. Bis sie sich trennen. Diva Gwen zieht sich Latin-Lover Hector an Land. Und Eddie ist reif für den Psychiater. Gerade jetzt müssen die beiden aber noch ihr letztes gemeinsames Projekt bewerben. Und zwar ausgerechnet einen Liebesfilm. PR-Berater Lee Phillips soll die Streithähne wieder vereinen. Mit Hilfe von Gwens Schwester Kiki. Ein Riesen-Chaos...

Es sind vor allem die großartigen Darsteller, die in Americas Sweethearts die Glanzpunkte setzen. Während die entfesselt aufspielende Catherine Zeta-Jones eine launische wie schwer egozentrische Diva abgibt, zieht sich Julia Roberts in der ersten Hälfte des Films als gutmütige graue Maus zurück um ihre Figur in der zweiten Hälfte des Films in den romantischen Höhepunkt zu spielen. Billy Crystal verkörpert einen ziemlich ausgebrannten PR-Berater Lee, den allerdings in der Aufgabe, die ihm zuteil wird, der Ehrgeiz packt und er zur Hochform aufläuft. John Cusack spielt einen herrlichen, köstlich amüsanten Eddie Thomas, einfach zum Lachen komisch. Eigentlich ist Eddie ein tragischer Held, aber teilweise so genial tollpatschig gespielt, so dass er perfekt in diese Rolle neben Zeta-Jones passt. Das Schauspiel der beiden Hauptcharakter ist so gut, dass sich beide einfach perfekt ergänzen. Auch kleinere Nebenrollen wurden mit Hollywoodgrößen besetzt, wie Stanley Tucci als Studioboss Dave Kingman, Christopher Walken als Regisseur Hal Weidman und wie sie alle heißen. Für diesen Film wurden einfach die Großen der Großen am Set versammelt.

Hollywood schafft es mit diesem Film, sich selbst auf die Schippe zu nehmen und dem Zuschauer immer wieder deftige Lacher zu präsentieren. Die Handlung ist kurzweilig, perfekt geeignet für einen gemeinsamen, lustigen Familienabend. Situationskomik und Wortwitz sitzen perfekt, die Gagdichte ist hoch, einfach ein zeitloses Vergnügen.

Die DVD enthält auch einiges Bonusmaterial, u. a. verschiedenste Interviews, ein umfangreiches Making of sowie "nicht verwendete Szenen". Zudem liegt dem Film, hoch interessant für Gegner der FSK-Logos, ein Wendecover bei.

Fazit:

Kult! Kult! Kult! Unbedingt ansehen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorhersehbar und bemüht - wer's mag ..., 7. Juli 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: America's Sweethearts (DVD)
Man nehme einige populäre Filmstars, mixe in die vorhersehbare und nicht immer logische Handlung eine Prise Zynismus, eine Handvoll Aschenputtel-Geschmalze und einige gut abgehangene altbewährte Gags und verkoche das ganze zu einem schablonenhaften Film, der - das sei positiv vermerkt - einige Aspekte des Hollywood'schen Studio- und Vermarktungssystems auf die Schippe nimmt. Das mag als Unterhaltung an einem verregneten Sonntagnachmittag durchgehen, mehr bleibt von diesem Streifen jedoch nicht in Erinnerung.

Eher peinlich ist die absolut unnötige Beimischung einiger Untergürtellinien-Gags. Diese grottigen Zoten passen überhaupt nicht zu diesem harmlosen Filmchen.

John Cusack gibt sichtbar gelangweilt den nach der Trennung von seiner Frau leicht durchgeknallten Filmstar, der die eine Hälfte von Amerikas Filmtraumpaar sein soll und sich am Ende wegen der Dramaturgie - und weil die höchstbezahlte Schauspielerin immer den Helden abbekommen muss - in seine total unscheinbare, duckmäuserische und durch und durch langweilige ehemalige Schwägerin (Roberts) verliebt.

Julia Roberts zeigt einmal mehr, dass ihr Talent im Wesentlichen in einem charmanten Lächeln liegt und gibt die Cinderella der Story, die von der grauen Maus zur vom Star begehrten Frau mutiert. Warum sich der Star ausgerechnet in diese Langweilerin verliebt, die in ihrem bisherigen Leben vor allem durch die dämlich-devote Haltung gegenüber ihrer Schwester (Zeta-Jones) auffiel bleibt das Geheimnis der Filmemacher - glaubwürdig ist dies nicht. Für Roberts waren es in jedem Fall leicht verdiente Gagen-Millionen.

Billy Chrystal spielt Billy Chrystal, nicht mehr und nicht weniger, jedoch hat er sich auch schon besser gespielt (FORGET PARIS, um nicht immer HARRY UND SALLY zu nennen).

Catherine Zeta-Jones ist unter den Stars der einzige Lichtblick. Sie zeigt eine halbwegs solide Leistung als weiblicher Teil des Traumpaares. Die zickige Diva nimmt man ihr ab, jedoch kann auch sie mehr. Dass sie diesmal ihr erotisches Potential nicht so geben kann wie in VERLOCKENDE FALLE oder EIN UNMÖGLICHER HÄRTEFALL ist wohl vor allem der Tatsache geschuldet, dass Julia Roberts dann noch blasser geblieben wäre.

Positiv zu erwähnen ist in einer Nebenrolle Christopher Walken, der mit sichtlichem Spaß den leicht irren Regisseur gibt.

Fazit: Wer an einer Starparade auf DVD interessiert ist, dem mag dieser Film gefallen, für die übrigen Zuschauer ist der Filmkatalog zum Glück voll von besseren Komödien.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gans, du hast den Fuchs gestohlen!, 28. Februar 2010
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: America's Sweethearts (DVD)
Ein Fuchs und eine Gans, zusammen in einem Raum eingeschlossen, ergeben in kurzer Zeit einen satten, gutgelaunten Fuchs, vor allem wenn der Fuchs vorher sehr hungrig und die Gans sehr fett war. Keine Angst, ich habe diese Konstellation nicht etwa herbeigeführt, um meine Vermutung zu überprüfen, aber ich denke, das ist eben so. Mit der Satire und der Komödie allerdings verhält es sich anders. Packt man beide zusammen in einen Film, dann wird die Komödie sich zweifellos die Satire einverleiben und am Ende satt und gutgelaunt übrig bleiben - was für den Zuschauer nicht immer erträglich ist.

Die Komödie steuert einem versöhnlichen Ende zu und springt auch mit den wirklich unangenehmen Charakteren - wenn es sie in dieser Art der Geschichte denn überhaupt gibt - nicht allzu harsch um. Der Komödienkonflikt wird gelöst und hinterläßt allgemeine Zufriedenheit und Einsicht. Die Satire hingegen darf nicht versöhnlich enden und verhätschelt ihre Charaktere auch nicht, die überdies in der Regel ziemliche uneinsichtige Kotzbrocken sind. Würde die Satire sich versöhnlich zeigen, dann stumpfte sie ihrer Kritik die Spitzen ab. Ergo: Kommt zu viel Komödie in einen Stoff, kann sich die Satire nicht mehr in ihm entfalten.

Joe Roths Film "America's Sweetharts" aus dem Jahre 2001 leidet genau unter diesem Phänomen und zeigt sich deshalb als ein orientierungsloses Zwitterwesen zwischen halbherziger Satire und dumpfer 08/15-Komödie. Am Anfang des Filmes glaubt sich der Zuschauer in einer beißenden Satire auf die heuchlerischen Gepflogenheiten der Traumfabrik Hollywoods. Da ist zum einen die ziemlich witzige Grundidee: Um einen Film zu promoten muß der PR-Mann Lee Phillips (Billy Crystal) die beiden Hauptdarsteller - ein Ehepaar, das lange Zeit als das Traumpaar Hollywoods galt, nun aber in Trennung lebt - dazu bringen, in der Öffentlichkeit wieder herzallerseligst herumzuturteln. Das Problem ist nur, daß die Frau inzwischen mit einem anderen Mann zusammenlebt und ihren Gatten zutiefst verabscheut und daß dieser nach einem angeblichen Anschlag auf seine bessere Hälfte in einer Nervenklinik für Reiche untergebracht ist. Dann sind da die Charaktere: Phillips ist ein gleisnerischer, aber gewissenloser Schönredner, mit allen Wassern gewaschen. Wir haben ferner Gwen Harrison (Catherine Zeta-Jones), eine absolut egozentrische Zicke, Eddie Thomas (John Cusack), den liebeskranken Ehemann und den überdrehten Macho Hector Gorgonzolas (Hank Azaria). Außerdem gibt es den Regisseur Weidmann (Christopher Walken), der einen künstlerischen Film machen möchte und sich keinen Pfifferling um die geschäftlichen Erwägungen des Produzenten (Stanley Tucci) schert. Das ist doch eine erstklassige Ausgangssituation, das ist Material, mit dem man kräftig vom Leder ziehen könnte.

Doch bereits der Wutausbruch des Produzenten am Anfang des Films - so übertrieben lächerlich, daß man sich unweigerlich an eine alberne Klamotte erinnert fühlt - läßt Böses erahnen, wenngleich sich dieser Verdacht noch durch die erste Szene, in der Walken als Regisseur auftritt, und durch den nichtssagenden Psychiater in der Reiche-Leute-Klinik zerstreut.

Allerdings scheint es, daß die Drehbuchautoren - Billy Crystal eingeschlossen - plötzlich Angst bekommen haben, das Publikum zu sehr vom Mythos Hollywoods zu entfremden und daß Crystal keine unsympathische Rolle spielen wollte, denn ziemlich in der Mitte des Filmes kippt die Stimmung, und wir treiben hilflos in seichtere Gewässer. Schon der Charakter Kiki - die Schwester der zickigen Diva, gespielt von Julia Roberts - läutet die Totenglocke der Satire und läßt eigentlich nichts anderes als ein Häppy End zu, denn Kiki ist ehrlich und aufopferungsvoll und ... hat abgenommen, ist vom häßlichen Entlein zur ansehnlichen Gans geworden, womit sie alle Pretty-Woman-Komödien-Klischees bedient. Da kann dann auch der hartgesottene Zyniker Phillips nicht mehr anders als plötzlich seinen guuuuten Kern zu entdecken und dabei zu helfen, daß Kiki und Eddie zueinander finden. Gähn.

Sicher hat der Film lustige Momente und gute Schauspieler, aber das Einfahren der Krallen, nachdem er anfangs so auf Raubkatze gemacht hat, nehme ich ihm übel. Er läßt dann auch keine Zutat der amerikanischen Mainstreamkomödie aus, nachdem er schon festgelegt hat, daß die Braut nun einmal schön - na ja, die Roberts eben - sein muß: Die beiden Liebenden vertrauen sich in aller Öffentlichkeit - und was für eine gerührte Öffentlichkeit und was für ein gerührter Quark treffen hier aufeinander! - ihre intimsten Gefühle an; der Regisseur Weidmann erweist sich als Nemesis (für den Hausgebrauch), und Phillips schließt Freundschaft mit einem Hund.

Wer eine wirkliche Satire auf Hollywood sehen möchte - einen stilechten Wutausbruch eines neurotischen Filmproduzenten inbegriffen -, dem sei das Meisterwerk der Coens "Barton Fink" ans Herz gelegt, das zehn Jahre vorher entstanden ist. Wer einfach nur einen Film gucken möchte, den wird "America's Sweethearts" nicht ganz enttäuschen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Einfach gestrickte Komödie, 2. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: America's Sweethearts [Blu-ray] (Blu-ray)
Story (4)
Eine vergnügliche Komödie, die zuweilen mit slapstickartigem Humor aber auch immer wieder mit witzigen Wortgefechten und Ironie zu Punkten weiss.
Getragen wird das ganze jedoch eindeutig durch die hervorragende Spielweise von Billy Crystal, Julia Roberts und vor allem Catherine Zeta-Jones, die wunderbar harmonieren und alle Register ziehen dürfen.
Ganz nebenbei wird auch noch die ganze Hollywood-Maschinerie aufs Korn genommen und das nicht zu knapp...

Bild (4)
Das Bildseitenverhältnis liegt in 2.35:1 ( 21:9 Cinemascope ) vor.
Das Bild wirkt sehr sauber und farblich schön. Der Schärfegrad ist gut, könnte aber durchaus noch etwas mehr Tiefe haben.
Schwarzwert wie auch Kontraste sind in Ordnung.
Kein Referenzbild aber eine anständige HD-Umsetzung wird uns hier geboten und ist somit der DVD-Version vorzuziehen.

Ton (3)
Das Tonformat liegt in DTS-HD Master 5.1 vor.
Die Tonumsetzung ist äusserst Frontlastig ausgefallen und selbst bei Musik werden die Surround-Lautsprecher nur sehr zögerlich eingesetzt.
Die Dynamik ist ebenfalls sehr zurückhaltend. Wenigstens sind aber die Dialoge stets gut zu verstehen.
Tontechnisch nicht gerade berauschend was uns hier geboten wird aber ok.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt ein Wende-Cover!

Fazit: Eine lockere und gut gespielte Komödie, die gute Laune verbreitet und nur schon deshalb weiter zu empfehlen ist...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

America's Sweethearts
America's Sweethearts von Joe Roth (DVD - 2010)
EUR 10,49
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen