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We Love Machine
Format: Audio CDÄndern
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2009
Nick Warren und Jody Wisternoff sind nach mehr als fünf Jahren mit einem neuen Album am Start. Lange musste man darauf warten, nun hoppeln, schwirren und düsen die satten, analog anmutenden Bässe durch die Wohnung. Der erste Eindruck der Platte war etwas enttäuschend, aber die letzte Platte "Don T Look Now" ist ja auch schwer zu toppen. Allerdings ist sie jetzt, nach dem fünften mal hören, um so besser. Sie ist mit Liebe gemacht und das spürt man im Ohr.

Fantastisch ist, dass die Platte dennoch eben wie Way Out West klingt, sie haben ihre audiophile Corporate Identy beibehalten. Wobei..., ihr vielzitierter Drum&Break-Stil, von dem ist fast nichts mehr zu spüren. Womöglich hängt dass damit zusammen, dass WOW sich vor geraumer Zeit von ihrem alten Label Distinctive Records getrennt haben.
Sieben von zwölf Tracks sind wirklich anspruchsvolle und reife 4/4 Dancetracks, die einen hohen Wiedererkennungswert haben. Drei davon sind mit Vocals ausgestattet, etwas grenzwertig für meinen Geschmack, andererseits es gibt wesentlich Schlimmeres auf dem Markt. Vor allem "Bodymotion", nun ja, ein bischen langweilig auf Dauer. Die beiden Jungs haben mal 2006 ein ähnliches Stück gemacht, ein Remix für General Midi. Dieses Stück ist definitiv besser. Egal.

Alles in allem ist es eine schnelle, treibende & energetische Platte, sieht man von den balearisch anmutenden Tracks mal ab. "We love Machine" hat einen sehr satten und dichten Klang, Melodien sind wie immer überall vertreten, fast schon beängstigend, so das das Gesamtbild dieser Platte absolut stimmig ist. Da WOW vermehrt Gitarrenelemente vordergründig verwenden, erkennt man noch schneller ihren Hang zu Songstrukturen. Jody Wisternoff hat das ja als Solist schon bewiesen. Das sich bisher kein Künstler von den beiden Jungs hat produzieren lassen, ist schon verwunderlich. Aber vielleicht kommt es ja doch noch mal zu einer Zusammenarbeit mit Imogen Heap, das wärs! Noch mal so ein Brüller wie "Mindcircus". Ja sowas hymnenhaftes fehlt hier leider auf der Platte, andererseits....

Ich weiss auch nicht wie WOW es machen, aber sie schreddern immer galant und dabei haarscharf am Kommerz vorbei und dennoch bekommen sie immer wieder die Kurve. Erstaunlich. Tja, lieber Paul van Dyk, hättest Du mal deine alte Schiene beibehalten und deine Beats pro Minute nicht verdoppelt und deine Seele nicht komplett dem Marketing und den Gewinn- und Verlustrechnungen verkauft, dann würde ich vielleicht auch deine Musik noch hören oder verteidigen. So bleibt mir nur der neidvolle Blick auf die Insel, die so tolle Produzenten hervorgebracht hat, hervorbringt und hervorbringen wird. United Kingdom loves machines!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2009
5 Jahre hat es gedauert, bis uns die zwei Bristolianer Nick Warren und Jody Wisternoff ein außergewöhnliches Album beschert haben. Wieso außergewöhnlich? Ganz einfach: Way Out West haben mit ihren bisher 4 Studioalben bewiesen das sie zu den kreativsten Produzenten des Planeten gehören. War es noch auf ihren Debut Album der unvergessliche Sommerhit "The Gift" welcher auf unverkennbare Weise das balearische Lebensgefühl repräsentierte oder "Domination" einer der treibensten House-Klassiker von Way Out West, man höre sich nur die exotischen Flötenklänge zu Beginn an! Nicht zu vergessen "Ajare"!! Als ich diesen Song das erste mal hörte wurde mir klar das Way Out West Musik nicht nur für die Tanzfläche schaffen, sondern auch für den Geist! Progressive House, oder besser gesagt emotionale "Mindmusic". Der Clou dabei, sie schafften es trotz nicht Massenkompatibler Musik in die Charts. Ein Phänomen was man heute vergeblich sucht. Entweder sind die meisten Songs heutiger Produzenten zu sehr Clublastig oder driften in primitives Chartsgedudel ab. Way Out West meistern die Kurve perfekt! Bei den nächsten beiden Alben war es nicht anders. "Stealth" und "Mindcircus" bleiben unvergessen. "Anything but You", "Killa" und "Melt" genial! Doch konnte man "Don't Look Now" noch toppen? Die selbe Frage stellte man sich bestimmt auch schon nach dem ersten Album. Way Out West's Studioalben sind in ihrer Produktion so ausgereift das jedes für sich ein Juwel darstellt. Man würde der Musik Way Out West's unrecht tun würde man sie vergleichen, zu unterschiedlich sind ihre Produktionen. Kein Song gleicht dem anderen und so ist es auch mit dem neuen Album. Mit "We Love Machine" setzen sie das Konzept der Mindmusic fort. Es ist ein Album, Produziert mit viel analogen Synthies und mit noch viel mehr Liebe. Arrangiert mit genialen Melodien die man in der heutigen Musik vergeblich sucht. Vom ersten "We Love Machine" bis zum letzen Track "Tierra del Fuego" ist es ein emotionales Feuerwerk! Sehr markant in den Songs ist der Einsatz der 80er Jahre Synthesizer allen voran der Jupiter 8. Nur Way Out West kopieren nicht den Sound der 80er, nein sie erschaffen ihn neu! Vom Stil her könnte man meinen, die Pet Shop Boys haben sich mit New Order und Vangelis zusammengesetzt und ein außergewöhnliches Album geschaffen.
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am 5. Dezember 2012
01. We Love machine
02. One Bright Night
03. Only Love
04. Body Motion
05. Pleasure Contro
06. Future Perfect
07. Survival
08. Ultraviolet
09. Tales Of The Rabid Monks
10. Surrender
11. The Doors Are Where The Windows Should Be
12. Tierre del Fuego
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