Kundenrezensionen


213 Rezensionen
5 Sterne:
 (111)
4 Sterne:
 (49)
3 Sterne:
 (22)
2 Sterne:
 (15)
1 Sterne:
 (16)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


215 von 223 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden
Ich habe mir das neue Tamron 17-50 VC nach langem überlegen für meine Canon 500D als Standardobjektiv gekauft. Ich wollte ein gutes Objektiv, bei dem ich vor allem auch bei Innenaufnahmen mit wenig Licht noch freihand gute Bilder machen kann - es hat mich nicht enttäuscht. Der Bildstabilisator funktioniert hervorragend, im LiveView sieht man richtig, wenn...
Veröffentlicht am 27. Januar 2010 von Denis Wohlfeld

versus
152 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten – Das Tamron 17-50mm VC
Ich besitze das Tamron 17-50mm nunmehr wenige Jahre und denke, dass ich nun soweit bin, ein Resümee zu ziehen. Angeschafft wurde das Objektiv als Ersatz für ein Canon 18-55mm IS an einer Canon EOS 550D. Fortan wurde es zu meinem Standard-Objektiv und begleitete mich auf Partys, Hochzeiten und z.B. auf die Malediven. Zusätzlich zu meinen Alltagserfahrungen...
Vor 7 Monaten von Typus Rapitus veröffentlicht


‹ Zurück | 1 222 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

152 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten – Das Tamron 17-50mm VC, 13. Februar 2014
Ich besitze das Tamron 17-50mm nunmehr wenige Jahre und denke, dass ich nun soweit bin, ein Resümee zu ziehen. Angeschafft wurde das Objektiv als Ersatz für ein Canon 18-55mm IS an einer Canon EOS 550D. Fortan wurde es zu meinem Standard-Objektiv und begleitete mich auf Partys, Hochzeiten und z.B. auf die Malediven. Zusätzlich zu meinen Alltagserfahrungen unternahm ich ausführliche Direktvergleiche mit anderen Objektiven. Direkt vorweg: Das Tamron kann nur an Kameras mit Crop-Sensoren verwendet werden!

Wie der Titel dieser Rezension bereits andeutet, konnte ich Stärken, aber auch Schwächen feststellen. Letztere fielen mir, mit steigender Erfahrung und mehr Möglichkeiten Vergleiche zu ziehen, immer stärker ins Auge. Vergleicht man das Tamron z.B. mit dem 18-55 IS, fällt insbesondere die höhere Lichtstärke auf. Neben der Möglichkeit den Schärfentiefebereich geringer zu wählen, haben es viele Interessent/innen sicherlich darauf abgesehen, bessere Aufnahmen in Innenräumen machen zu können – Nicht umsonst erhält dieses Objektiv in einschlägigen Foren immer wieder eine Empfehlung als „Party-Objektiv“ für Crop-Kameras (1100D, 550D, 600D, 650D, 700D, 60D, 70D, usw.). Hierzu kann ich sagen: Diese Empfehlung ist nicht unbegründet. Die Blende von 2.8 ermöglicht es sehr häufig, den Blitz einfach mal in der Tasche zu lassen. Hinzu kommt der wirklich tolle Bildstabilisator. Dieser rastet hörbar ein und das Objektiv beginnt zu brummen. Schaut man durch den Sucher, sieht es so aus, als werde das Bild „festgetackert“. Bewegungsunschärfen lassen sich damit natürlich nicht vermeiden, aber die 2.8-er Blende hilft, auch diesem Ziel näher zu kommen. Insgesamt beurteile ich den Bildstabilisator besser, als den des Canon 18-55mm IS. Meiner Meinung nach stellt dieser eine gute Kaufargumentation dar. Doch beachten Sie immer: Ein Bildstabilisator ist nur in den seltensten Fällen das Allheilmittel!

Doch wo Licht ist, ist meistens auch Schatten. Wer nun erwartet bei Offenblende (Für Anfänger erneut: F/2.8) knackscharfe Fotos zu bekommen, den muss ich leider etwas bremsen. Die Randbereiche des Bildes werden ziemlich weichgezeichnet und auch die Bildmitte erhält eine gute Portion Weichzeichnung. Gut erkennbar ist dies insbesondere bei feinen Strukturen wie z.B. Haaren oder der Haut. Mit weiter geschlossener Blende wird die Bildschärfe naturgemäß zunehmend besser, seinen Zenit erreicht das Tamron jedoch erst ungefähr zwischen Blende 4 und 5.6, wodurch sich der Vorteil der 2.8er Blende (insbesondere bei Innenaufnahmen) aber schnell wieder relativiert, wenn man wirklich scharfe Bilder haben möchte. Dennoch sehe ich das Tamron klar im Vorteil gegenüber dem Canon 18-55mm IS, da der Blendenbereich des Canons erst bei 3.5 (18mm) bzw. bei 5.6 (55mm) beginnt und es dennoch keine besseren Fotos liefert. Dies wiederum deklassiert das Canon, meiner Meinung nach, für eine Verwendung in Innenräumen (ohne Blitz) generell.

Zu punkten weiß das Tamron jedoch unter Verwendung eines (externen) Blitzgerätes. Abgeblendet auf Werte um die 5.6 beginnt es seine Stärken auszuspielen, was der Bildqualität deutlich sichtbar zugute kommt, auch ohne „Pixel-Peeping“ (Für Anfänger: Akribisches Suchen nach Fehlern auf Pixelhöhe und Vergleichen von Fotos in z.B. Adobe Lightroom).
Auch bei Tageslicht sollte generell nach Möglichkeit keine Offenblende gewählt werden. Leicht abgeblendet sind die Ergebnisse ebenfalls in Ordnung. Schwächelt die Kit-Linse oftmals bei stark bedecktem Himmel, kommt man mit dem Tamron hingegen noch gut zurecht. Bei statischen Motiven hilft der Bildstabilisator ungemein, bei sich bewegenden Motiven kann man auch mal eine Blendenstufe niedriger wählen (oder den ISO-Wert erhöhen). Bei der verfügbaren Brennweite erwies sich dies als unproblematisch.
Direkte Vergleiche zwischen dem Tamron und dem Kit-Objektiv (und hier kommen wir zum Pixel-Peeping) zeigten mir seitens des Tamrons eine insgesamt leicht bessere Bildqualität über den größten Teil des Blendenbereiches. Was mir zudem auffiel ist, dass das Tamron bei abgeschaltetem Stabilisator an Schärfe gewinnt und das nicht nur auf einem Stativ! Fotografieren Sie also draußen bei verhältnismäßig gutem Licht, sind Sie gut beraten, indem Sie den Stabilisator vorübergehend ausschalten.

Hinsichtlich der auftretenden Abbildungsfehler wie chromatischen Aberrationen, Verzerrungen und Randabschattungen zeigt das Tamron ein etwas durchwachsenes Bild. Verzerrungen treten relativ stark jeweils am oberen und unteren Ende des Brennweitenbereiches auf (Für Anfänger: Wenn man ganz nah heran oder ganz weit weg zoomt). Chromatische Aberrationen sind ebenfalls sichtbar, die Randabschattung hält sich jedoch in Grenzen. Wer mit der einschlägigen Bildbearbeitungssoftware einigermaßen vertraut ist, braucht sich jedoch keine Sorgen machen. Insbesondere Adobe Lightroom 4/5 merzt diese Fehler problemlos und schnell aus, da für dieses Objektiv ein passendes Profil bereits vorhanden ist.

Beim Fokus bzw. beim Autofokusantrieb gehen die Meinungen hier ja oftmals doch sehr stark auseinander. Ich reihe mich hier bewusst ins Mittelfeld ein. „Durchwachsen bis solide“ trifft es wohl ganz gut. Es handelt sich hierbei nicht um einen USM (Ultraschallmotor)! Einen rasenden, zu 99% immer ins Schwarze treffenden Autofokus darf man bitte nicht erwarten – Erst recht nicht bei schlechten Lichtverhältnissen (z.B. auf Feiern/Partys). Der Motor bewegt die Mechanik hörbar. Ob man dies als störend betrachtet, liegt wohl im subjektiven Empfinden, ich empfinde es als erträglich. Im Vergleich zu vielen Objektiven aus der unteren Preiskategorie arbeitet der Fokus beim Tamron 17-50 VC jedoch erheblich treffsicherer und der Fokuspunkt wird schneller gefunden, was nicht zuletzt an der verhältnismäßig großen Offenblende liegt. Insbesondere bei schlechtem Licht ist dies ein klarer Vorteil gegenüber einem Kit-Objektiv.

Nach der Bildqualität und dem Autofokuspotential kommen wir nun zur Bedienung/Mechanik. Hier habe ich mich soeben dabei erwischt, dass ich die Nase gerümpft habe. Das Zoom-Rad ist ziemlich schwergängig, was ich nicht besonders schätze. Dies birgt zwar den Vorteil, dass der Tubus beim Transport nicht nach vorne raus rutscht, jedoch benötigt man (im Vergleich zu höherwertigen Objektiven) mehr Kraft um es zu bewegen. Das macht eine schnelle, wie auch präzise Justierung des Zooms schwieriger (aber nicht unmöglich). Man muss natürlich nicht Herkules sein, aber ich empfinde es als unangenehm. Zur manuellen Scharfstellung möchte ich jedoch sagen, dass ich diese für wenig brauchbar halte. Hat man die (mitgelieferte! Juhu!) Gegenlichtblende angebracht, gestaltet sich die manuelle Scharfstellung als fummelig. Aber auch ohne ist dies kein Genuss.

Für wen würde das Tamron 17-50mm VC also empfehlen?

Einsteiger:
Haben Sie Ihre Canon EOS (Crop!) gerade zusammen mit einem Kit-Objektiv gekauft? Dann nutzen Sie dieses ruhig erst mal weiter. Machen Sie sich mit der Kamera und dem Objektiv vertraut, lernen Sie fleißig die Grundlagen der Fotografie und machen erste Erfahrungen. Dazu benötigen Sie nicht zwingend ein 350-Euro-Objektiv. Später können Sie das Kit-Objektiv immer noch verkaufen.

Haben Sie gerade nur eine Canon-Crop-Kamera ohne (Standard-)Objektiv gekauft? Dann kommt es auf Ihren Einsatzzweck an. Fotografieren sie vornehmlich im Freien und nicht in Innenräumen? Dann könnte das Canon 18-55mm IS (II) eine gute und erheblich günstigere Alternative sein.
Möchten Sie jedoch vorwiegend auf der nächsten Hochzeit, auf Tante Ernas Geburtstag, usw. fotografieren, könnte das Tamron die bessere Alternative darstellen. Fragen Sie sich jedoch bitte immer, ob Ihnen dies den Mehrpreis wert ist! Eine weitere Frage, die Sie sich stellen sollten ist, ob Sie einen Bildstabilisator wirklich benötigen. Bitte beachten Sie, dass Sie prinzipiell nur dann einen Vorteil hierdurch gewinnen, wenn Sie Motive fotografieren, die sich nicht bewegen! Denn wenn sich ein Motiv bewegt, ist der Stabilisator gegen die hier entstehende Unschärfe machtlos! Der Hintergrund bleibt zwar scharf, aber das eigentliche Motiv verschwimmt. Wenn sich der Großteil Ihrer Motive bewegt, sollten Sie mal einen Blick auf das Tamron 17-50mm 2.8 XR Di II LD ASL werfen. Dieses hat zwar keinen Stabilisator, dafür erkaufen Sie sich jedoch einen Tick mehr Schärfe.

Aufsteigende Hobby-Fotografen:
Sind Sie Ihrer Kit-Linse entwachsen? Schränkt diese Sie ein und wollen Sie bessere Möglichkeiten in Innenräumen? Dann ist dieses Objektiv vielleicht eine Überlegung wert. Zudem ist es eine Frage des Budgets. Denn noch bessere Alternativen (Canon 17-55 IS 2.8 USM oder Canon 17-40 4L USM) kosten rund das Doppelte, bieten aber einige Annehmlichkeiten, wie USM, etc. Wie auch beim Punkt „Anfänger“ gilt: Machen Sie sich Gedanken, ob sie einen Bildstabilisator brauchen! Des Weiteren empfehle ich ausdrücklich, bei Innenaufnahmen immer mal einen Blitz mitzunehmen um eine kleinere Blende nutzen zu können (s.o.).

Erfahrene Fotografen:
Wenn Sie ein verhältnismäßig günstiges Standard-Objektiv für Ihre (Backup-)Crop-Kamera suchen und Sie hierfür kein höherpreisiges Objektiv kaufen wollen, könnte das Tamron ausreichend sein. Ob Sie einen Stabilisator brauchen oder nicht, werden Sie sicherlich wissen. Auch hier empfehle ich wieder, bei Innenaufnahmen, die gelegentliche Nutzung eines externen Blitzes, wenn Sie ohne Offenblende nicht mehr fotografieren können. Für einfache Schnappschüsse kann man hin und wieder aber zur Offenblende greifen. Allerdings profitiert das Objektiv merklich vom Fokussierhilfslicht eines externen Blitzgerätes. Sind Sie jedoch einen USM gewohnt, werden Sie diesen, trotz Fokusqualität im oberen Bereich der regulären Antriebe, schnell vermissen.

Professionelle Fotografen:
Nein, eher ungeeignet.

Persönliches Fazit:

Ich persönlich besitze das Tamron immer noch und verwende es hin und wieder an meiner Backup-Kamera (550D), insbesondere auf privaten Feierlichkeiten etc. für Schnappschüsse, bei denen die Qualität zweitrangig ist. Wenn es heißhergeht, kann schon mal was passieren und dann wäre der Ausfall eines L-Objektives erheblich schmerzvoller. Zudem ist mir mein Canon 24-105mm L an der 550D (durch den Cropfaktor) viel zu lang hinsichtlich der effektiven Brennweite.
Im Bereich der günstigeren Objektive schlägt sich das Tamron jedoch wirklich nicht schlecht. Was ich jedoch schmerzlich vermisse, ist ein USM-Antrieb. Wer dies gewohnt ist, sollte im Falle einer Neuanschaffung wirklich die Finger vom Tamron lassen, da hierzwischen meiner Meinung nach Welten liegen und Sie nicht lange Freude an der Nutzung haben werden. Denn was bringt die tollste Optik, wenn einem der Autofokus einen Strich durch die Rechnung macht? USM-Objektive arbeiten hier zuverlässiger und schneller. Ob ich das Tamron erneut kaufen würde? Ich denke schon. In diesem Preisbereich sind Alternativen rar und die Eignung als günstige, robuste Party-Linse rechtfertigt für mich auch heute noch eine Anschaffung. Mein Tipp an Tamron: Mit einem USM bei gleichem Preis räumt ihr am Markt ab :)

Anmerkung:
Wer jetzt den Vergleich mit L-Objektiven vermisst, dem möchte ich sagen, dass ich einem „Äpfel mit Birnen-Vergleich“ gerne aus dem Wege gehen möchte, da ich es einfach für nicht zweckmäßig halte, ein 350- mit einem 700-aufwärts-Objektiv zu vergleichen. Ein Vergleich zwischen einem Porsche und einem Twingo ist schließlich auch fragwürdig – Und profilieren muss ich mich ebenfalls nicht :)

Wer Vergleiche zum Pendant von Sigma vermisst, dem muss ich leider sagen, dass ich mit Sigma-Objektiven nur wenige und zudem nicht besonders positive Erfahrungen gemacht habe. Gegenteilige Erfahrungen habe sicher diverse Sigma-Nutzer gemacht. Es liegt mir aber fern, ein generelles Urteil über Sigma-Objektive zu fällen. Da ich offenbar Pech mit der Serienstreuung hatte, gehen meine Erfahrungen hiermit jedoch gegen Null.

In dieser Rezension habe ich mich bemüht, meinen objektiven (Achtung, Wortwitz!) Eindruck zu äußern, welcher im Laufe der Zeit entstanden ist. Ich hoffe, Ihnen hat meine Rezension gefallen und vielleicht wird diese von Ihnen auch als hilfreich betrachtet. Sollte dem so sein, würde ich mich über ein "Ja, diese Rezension war hilfreich" sehr freuen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


215 von 223 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden, 27. Januar 2010
Ich habe mir das neue Tamron 17-50 VC nach langem überlegen für meine Canon 500D als Standardobjektiv gekauft. Ich wollte ein gutes Objektiv, bei dem ich vor allem auch bei Innenaufnahmen mit wenig Licht noch freihand gute Bilder machen kann - es hat mich nicht enttäuscht. Der Bildstabilisator funktioniert hervorragend, im LiveView sieht man richtig, wenn er einrastet, ein Unterschied zwischen Tag und Nacht. Mit diesem Objektiv braucht man keinen Blitz mehr und kann die Lichtstimmung wunderbar einfangen. Auch im täglichen Einsatz konnte es mich voll überzeugen. Erwähnenswert finde ich die sehr gute chromatische Korrektur, deutlich besser als viele andere.

Alternativ zum Tamron hatte ich mir das Kitobjektiv sowie das lichtstarke Sigma und Canon angeschaut.
- Kitobjektiv Canon 18-55 IS war mir nicht lichtstark genug
- Sigma EX 2.8 hat keinen Bildstabilisator und etwas Probleme mit purple fringing (lila Farbsäume)
- Canon 17-55 2.8 IS USM ist vielleicht einen kleinen Tick schärfer an den Rändern, mir den Mehrpreis aber nicht wert

Der Autofokus des Tamrons funktioniert bei mir einwandfrei und ich kann auch nicht behaupten, dass er mir zu laut ist - man hört ihn, aber das stört nicht.

Resümee:
+ Sehr gutes Preisleistungsverhältnis
+ Sehr gut für LowLight-Fotographie
+ Extrem geringe Chromatische Aberationen, auch unter schwierigsten Bedingungen fallen sie nicht auf und müssen lange mit der Lupe gesucht werden
+ Verarbeitung gefällt mir gut

- Wer knackscharfe Bilder bis in den letzten Pixel machen möchte, sollte sich lieber eine Festbrennweite kaufen

PS: Ich habe 3 Bilder in die Gallerie gestellt: Ein "Makrobild" mit Ausschnitt, sowie ein Freihandbild bei sehr wenig Licht und Offenblende.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Übertrifft meine Erwartungen, 13. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC Objektiv (72 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) für Nikon (Zubehör)
Seit einiger Zeit habe ich die available-light-Fotografie für mich entdeckt und mir dafür das Nikon 35 mm 1:1,8 Festbrennweite für meine Nikon D90 zugelegt. Es ist zugegeben ein scharfes, lichtstarkes Objektiv. Aber ich zoome gerne und verändere dadurch den Blickwinkel und Abstand auf das Motiv, was bei einer Festbrennweite schwer möglich ist. Die lichtstarken Originalobjektive von Nikon übersteigen mein Budget.

Daher hatte ich mehrfach mit dem Tamron 17 - 50 mm VC geliebäugelt. Es überschneidet sich zwar mit meinem Nikon 18 - 200 mm, aber es hat die durchgängige Lichtstärke von 2.8 und das ist das Entscheidende. Ich war etwas verunsichert von den negativen Bewertungen hier, habe mich dann aber doch dazu entschieden, es hier bei Amazon zu bestellen, weil man es innerhalb einer Frist kommentarlos zurück geben kann. Nach mehreren hundert Fotos, vor allem vielen spontanen Aufnahmen unter available-light-Bedingungen ( ein paar habe ich hier unter Nutzerfotos eingestellt), bin ich von dem Objektiv begeistert. Es ermöglicht dank des VC Freihandfotos, die ich vorher ohne Stativ nicht hinbekommen hätte. Die Schärfe finde ich sehr gut. Man kann sehr gut auch ohne Blitz Personen fotografieren und erhält den Lichtverhältnissen entsprechend sehr natürliche Fotos.

Es ist ein schweres Objektiv, aber es liegt sehr gut in der Hand. Die Feststellsperre benötige ich nicht, da das Zoom schwerer gängig ist als beim Nikon 18 - 200 mm, das mir ständig beim Tragen ohne Feststellsperre auszoomt. Was die hier von einigen hervorgehobene Lautstärke des Objektivs angeht, kann ich sagen. Sie stört mich nicht und ist längst nicht so laut, wie man aufgrund der Bewertungen denken mag. Bei Alltagsgeräuschen ist praktisch nicht zu hören. Auch den Autofokus finde ich für meine Zwecke ausreichend schnell.

Wenn man ohne den Telebereich auskommt, eignet sich das Objektiv für sehr viele Fotosituationen. Über die rein technischen Vorzüge wurde in anderen Bewertungen schon genügend berichtet, da würde ich mich nur wiederholen. Meine Erfahrungen beziehen sich ausdrücklich auf die Nikon-Version in Kombination mit einer D90. Wenn man bedenkt, dass Tamron 5 Jahre Garantie gibt, wenn man das Objektiv online registriert und das Preisleistungsverhältnis abwägt, ist das Objektiv für mich ein klarer Kauf.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


108 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lichtstarkes Standardzoom, 9. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC Objektiv (72 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) für Nikon (Zubehör)
Ich benutze das Objektiv jetzt seit einigen Wochen. Hier mein Eindruck:
Optisch ist der Gesamteindruck noch sehr gut. Kontrastschwächen zeigen sich bei Blende 2,8 bis 20mm in den Ecken und ab 40mm durch Säume bei starken Kontrasten im Motiv. Abblenden auf 3,5 bewirkt einen guten, auf 5 für einen sehr guten Kontrast über den gesamten Brennweiten- und Bildbereich.
Der Bildstabilisator funktioniert sehr gut. Bei 50mm sind verwacklungsfreie Fotos mit 1/5s kein Problem, 1/2s mit ein paar Versuchen möglich. Bei 17mm ist sogar 1s möglich. Das ermöglicht Fotos (ohne Blitz) in Innenräumen, aber auch die Verwendung kleinerer Blenden für mehr Tiefenschärfe bei wenig Licht. Der Bildstabilisator macht sich durch leises Summen bemerkbar. Deutlich lauter (wenn auch noch akzeptabel) ist der Autofokus. Dieser arbeitet schnell - wenn auch nicht Turbo-verdächtig - und sicher.
Die Verarbeitung macht einen ordentlichen Eindruck. Es wackelt und klappert nichts. Der Zoomring ist gut gedämpft (so gut, dass sich die Frage nach dem Sinn des Zoom-Lock stellt). Die Schalter für Autofokus und Bildstabilisator sind gut zu bedienen. Für meinen Geschmack ist der Fokusring (für manuellen Fokus) recht leichtgängig. Wegen der Innenfokussierung bleibt der Tubus davon aber unberührt.
Insgesamt bin ich mit dem Objektiv in allen Bereichen (Optik, Technik und Verarbeitung) sehr zufrieden. 5 Sterne vergebe ich, weil ich einfach davon ausgehe, dass es "perfekt" nicht gibt und sehr gut die Bewertung rechtfertigt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Filmen mit dem Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC, 30. August 2010
Von 
Also Eines vorweg. Klar kann man mit diesem Objektiv sehr gute Fotos machen.

[Seine Bildschärfe, selbst bei offener Blende hat mich überzeugt.
Auch der Bildstabilisator arbeitet einwandfrei.
Dieser 3-Axenstabi arbeitet auch gegen das "verdrehen der Kamera".
Der Autofokus ist nicht der schnellste und er ist wirklich lauter als USM's von CANON]

...Aber ich möchte hier einmal das Objektiv aus dem Blickpunkt des Filmens bewerten. Da ich Hobbyfilmer bin, habe ich mir dieses Objektiv zusammen mit einer CANON 550D geleistet, da ich den Film-Look (Tiefenunschärfe etc.) liebe. Das Tamron 17-50mm ist hier in der "Szene" eigentlich das angesagteste. Die Bildschärfe ist bei voll geöffneter Blende sehr gut, die Chromatische Aberration ist dank der Vergütung minimal und nur auf Fotos nach Außen hin zu erkennen. Der Manuelle Fokus geht butterweich und ist dabei sehr sehr leise ;)

Im vergleich zu jeden anderen Objektiv das ich vorher bei diversen DSLR's bessen habe, muss ich sagen, war dies bisher das Beste. Sicher gibt es hier noch ein paar preislich höher angesiedelte Modelle, aber für den Preis macht es eine super Figur - sonst hätte es auch nicht soviele Awards bekommen.

Großer Pluspunkt übrigens: Auf Tamron.de kann man sich registrieren und erhält 5 Jahre Garantie vom Hersteller.

In meiner Welt setzt es Maßstäbe und erhält daher 5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


55 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Preis-Leistungs-Verhältnis TOP!, 29. Juli 2012
Ich war auf der Suche nach einem Immer-Drauf Objektiv für meine Canon 500D und wollte mein Kit Objektiv 18-55 IS ersetzen, Kriterien waren dabei: Bessere Bildqualität als beim KIT Weitwinkel aber auch Zoom, Lichtstärke, Blende durchgehend!
Ich stand zwischen:
Canon 17-55 2.8 USM - 850 Euro,
Sigma 17-50 2.8 HSM - 600 Euro
Tamron 17-50 2.8 VC - 360 Euro
Gekauft habe ich das billigste Tamron Objektiv und leider eine Montagsausgabe erwischt, bei den ersten Testfotos habe ich festgestellt, bei diesem Objektiv sehr stark ausgeprägten Frontfokus hatte und mehr als die Hälfte der Bilder waren unscharf, als ob eine Bewegungsunschärfe im Bild war, obwohl VC war an, Zeit nicht mehr als 1/200...Aber wenn ein Foto scharf war, dann richtig scharf, deutlich schärfer als bei meinem Canon 18-55 IS, deswegen habe ich mich entschieden das Objektiv nicht zurückgeben, sondern justieren lassen (ohne Kamera)!
Nach mehr als 2 Wochen habe ich das Objektiv zurückbekommen, Frontfokus wurde korrigiert aber leider das Problem mit der Unschärfe war immer noch da! Ich habe dann direkt mit Tamron gesprochen und dieses Mal sollte ich das Objektiv direkt zu Tamron schicken und nicht erst bei Saturn es abgeben! dabei sollte ich möglichst viele Testfotos auf einer CD mitschicken, sowie eine detalisierte Fehlerbeschreibung, Kamera sollte ich aber nicht mitschicken!
Nach 3 Wochen war das Objektiv wieder da, justiert, kontrolliert und Bildstabilisator wurde komplett ersetzt, seit dem bin ich mit dem Tamron sehr zufrieden, was die Bildqualität angeht, klar bei 2.8 ist es nicht so scharf, dafür Lichtstark und ab 4.0 sind die Fotos Knack-Scharf!

Positiv:
+ Preis
+ Gute Verarbeitung, wirkt sehr stabil und hochwertig
+ Lichtstärke
+ Durchgehende Blende (Blitze viel entfesselt, manuell, Durchgehende Blende ist dabei sehr bequem)
+ Ziemlich kleine Nähdistanzgrenze, fast Macrofähig!
+ Gute Bildqualität, auch bei 2.8 bin ich mehr als zufrieden, aber wenn Möglichkeit besteht abzublenden, dann mache ich das, so steigt nur die Bildqualität!
+ Geli ist dabei
+ 5 Jahre Garantie

Negativ:
-sehr langsamer Autofokus (Für Sport-, Kinder- und Hochzeitsfotografie würde ich dieses Objektiv nicht empfehlen)
-Sehr lauter Autofokus, aber schon leiser als bei Tamron 17-50 Non VC
-Ziemlich schwer (nach 2-3 Stunden Shooing, merkt man das Gewicht sehr)
-Bildstabilisator sehr laut (man gewöhnt sich schnell dran, jetzt merke ich gar nicht mehr wenn er arbeitet)

Sternabzug:
1 Stern für die 4 Negativen Sachen
2 Stern für Service von Tamron, insgesammt habe ich fast 6 Wochen gewartet, bis das Objektiv repariert wurde und ich frage mich warum haben die nicht beim 1. Mal auch Bildstabilisator getestet!

Also mein Fazit, wer ein preiswertes und Lichtstarkes Objektiv sucht ist auf jeden Fall mit Tamron gut bedient, ABER Er muss auch die negative Sachen in Kauf nehmen und dass es auch eventuell justiert oder repariert werden muss, obwohl Objektiv neu ist, leider ist das so bei Tamron!

Entschuldigt mich für mein Deutsch, bin kein Deutscher!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Objektiv für den Preis, 26. Oktober 2010
Schonmal vorweg: ich bin begeistert.
- Klasse Bildqualität und ausreichend gute Schärfe (für mich schon mit Blende 2,8!)
- Nein, der Motor ist nicht flüsterleise, das sollte zu dem Preis aber auch keiner erwarten.
- Nach-fokussierung bei SERVO AV ausreichend schnell

Wer das Objektiv als Ersatz fürs Kit-Objektiv seiner EOS xxxD verwenden möchte:
Gute Entscheidung. Wer bis dahin noch keine ähnlich schwere Objektive verwendet hat, sollte das Gewicht allerdings nicht unterschätzen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lichtstarkes "Immer-Drauf" zum Niedrigpreis, 3. Januar 2012
Vorab: Das Objektiv erzeugt rattenscharfe Bilder. Auch mit dem AF. Wenn das nach dem Auspacken nicht so sein sollte, dann bitte umgehend an den Tamron-Service Deutschland wenden, die einem dann sehr freundlich und ohne Umschweife anbieten, die Kamera und das Objektiv aufeinander abzustimmen. Innerhalb der Garantiezeit sogar völlig kostenlos und super-schnell (inklusive Versandtag hatte ich das Teil innerhalb von 5 Werktagen wieder!!!).

Die Schärfe und Farbwiedergabe ist absolut erhaben über Alles, was sich sonst noch in dieser Preisliga tummelt. Die Möglichkeit über die gesamte Skala mit einer Blende f2,8 zu fotografieren macht die (vielleicht) paar fehlenden Milimeter Brennweite am oberen Ende mehr als wett. Ich persönlich habe beim "Immer-Drauf" eher mit Available Light Situationen (und sei es nur stark Wolkenverhangener Himmel) zu tun, wie mit ein paar Milimetern fehlender Brennweite. Irgendwann muss man dann halt doch mal das Objektiv wechseln ;-)
Selbst bei Offenblende erzeugt die Linse sehr gute Ergebnisse, alles natürlich unter der Prämisse, dass es sich um ein Zoomobjektiv handelt. Wer es noch schärfer mag, muss zu Festbrennweiten greifen, verzichtet dann aber auf Flexibilität und muss auf Reisen mehr schleppen.

Die Farbwiedergabe ist für meinen Geschmack sehr gut, da sehr ausgewogen. Wenn man einen ordentlich kalibrierten Bildschirm hat. Chromatischen Sprenkel zeigen sich erst in Extremsituationen und sind i. d. R. gut per Software zu beheben.

Verzeichnungen hat man natürlich, bei diesem Objektiv vor allem am unteren Ende, die aber nicht ausgeprägter sind, wie bei den (teilweise erheblich teureren) Mitbewerbern. Verzeichnungen sind allerdings bei Standard-Zoomobjektiven i. d. R. kein wirklicher Stolperstein, hier kann man sich immer schnell mit der entsprechenden Software per Korrektur-Presets automatisch oder manuell behelfen. Wer bspw. viel Architektur fotografiert, sollte sich nach einem entsprechenden, speziellen Objektiv umschauen.

Der Anti-Verwackel-Helfer (bei Tamron "Vibration Compensation" oder kurz "VC" genannt) verrichtet seinen Dienst tadellos und steht unterm Strich der Canon-Technik in nichts nach. Der AF wird "konventionell", also nicht von einem Ultraschall-Antrieb bewegt. Die Schnelligkeit geht in Ordnung, das Betriebsgeräusch auch. Wobei ich keine Filme mit meiner Kamera drehe. Dabei könnte das leichte Rauschen eventuell etwas stören. Die Betonung liegt hier aber auf "eventuell"!

Die Qualitität ist absolut überzeugend. Es ist natürlich kein L-Objektiv, für den Preis erhält man aber ein erstaunlich robustes Objektiv. Alleine die Größe und das Gewicht sind für mich ein Pluspunkt. Ich mag etwas in der Hand haben und vor allem an größeren Bodys bekommt man mit dem Tamron ein gutes "Gegengewicht". Fokus- und Zoomring lassen sich gut drehen, insgesamt "greift" sich das verarbeitete Material gut.

Am Endes des Tages muss man festhalten, dass man hier für einen kleinen Preis, eine sehr gute Optik bekommt. Das SP AF 17-50mm Di II VC von Tamron braucht den Vergleich mit den wesentlich teureren Canon-Objektiven nicht zu scheuen. Als ambitionierter Hobby-Fotograf, aus praktischer Erfahrung und ohne irgendwelche Messgeräte zu traktieren, sehe ich das Tamron in allen wichtigen Kategorien auf Augenhöhe zu den (meist wesentlich teureren) Top-Produkten in dieser Kategorie. Zieht man den Preis mit in die Betrachtung, sticht das Tamron schlichtweg alle Konkurrenten bei weitem aus. Last but not least sollte noch erwähnt werden, dass eine sehr wertige und gut sitzende Geli beiliegt. Canon "schafft" das immer noch nicht.

Noch mal am Ende der Hinweis: Wer Probleme mit dem AF und / oder der allgemeinen Schärfe des Tamron hat, sollte sich umgehend an Tarmon Deutschland wenden! Mir wurde freundlich, schnell und ohne Kosten in Form einer Justierung speziell auf meine Kamera geholfen! Wer eine Semi-Pro-Kamera hat (z. B. eine 7D), der kann die Anpassung des Focus-Punktes meist auch selbst vornehmen. Ich hab den Menü-Punkt jetzt nicht im Kopf, einfach mal die Individual-Einstellungen durchwühlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top-Linse, 16. September 2011
Ich gebe zu, dass ich schwer mit mir kämpfen musste, weil ich (auch hier) diverse Kritiken über angebliche Qualitätsmängel gelesen hatte. Vor allem angebliche Scharfstellprobleme (mal als Frontfokus, mal in gestalt von Backfokus) geistern mittlerweile ja zu Hunderten quer durch die einschlägigen Foren und betreffen ja angeblich fast alle Objektive dieses Planeten und werden dem Tamron auch immer vorgeworfen. Ich rate hier zur Gelassenheit und zur Meinung, dass viele Schreiber leider überhaupt nicht wissen worüber sie schreiben.

Spiegelreflexfotografie hat seine speziellen Eigenheiten und Gesetze und ich lerne auch noch nach über 20 Jahren Erfahrung mit dieser Art der Fotografie dazu. Eine gesunde Selbstkritik würde sicher einige Verrisse verhindern. Nur wer nicht fotografiert, der macht auch keine fotografischen Fehler! Nun aber zum Tamron Objektiv, welches ich an einer Canon EOS 60D verwende.

Es ist ein absolut empfehlenswertes Objektiv, mit einem Verwacklungsschutz, der auf allerhöchstem Level liegt. Ich kenne und schätze den Canon-Verwacklungsschutz sehr, aber der von Tamron liegt mindestens auf Augenhöhe. Ich bin immer wieder über meine ruhige Hand erstaunt (Humor), weil das Objektiv Belichtungszeiten erlaubt, die sich "aus der Hand" eigentlich verbieten. Als Available-Light-Fotgraf ist Lichtstärke natürlich durch nichts zu ersetzen und im bezahlbaren Bereich ist das 2,8er Tamron einfach ein klasse Glas. Es hat überhaupt keine Schwierigkeiten die satten 18 Megapixeln der 60 D optisch umzusetzen und das immer wieder beliebte Spiel mit der Tiefenschärfe (Schärfentiefe) ist ein Genuss mit dem Tamron. Und was für ein faszinierendes Bokeh (Unschärfeabbildung) das Tamron dabei abbildet, wirklich sehr harmonisch und sehr realitätsnah, wobei ich zugebe, dass Bokeh ein sehr subjektives Empfinden ist.

Nach einigen Tausend Aufnahmen ist mir das Tamron richtig ans Herz gewachsen, wobei das 17-50 an einer Canon Cropkamera natürlich echte 26-78 mm sind und man nun trefflich streiten kann ob wir es hier mit einem "Immerdrauf"-Objektiv zu tun haben, weil etwas mehr Weitwinkel immer schön wären; das kann man aber nicht dem Objektiv vorwerfen, man weiss ja vorher was man kaufte. Schön finde ich den Tubusverriegelungsschalter am Objektiv für Transportzwecke bspw. und die Möglichkeit sowohl den Verwacklungsschutz ausschalten zu können, denn bei Langzeitbelichtungen ist dieser kontraproduktiv, als auch die Möglichkeit der Umschaltung auf manuelles Fokussieren, denn nachts sind ja bekanntlich alle Katzen grau.

Das Tamron ist wertig verarbeitet, sowohl der Gummigriff zur Brennweitenregulierung als auch der zur Scharfstellung fühlen sich gut an und der goldene Ring am Objektiv ist ein echter Hingucker und fängt mehr Blicke ein als Canons roter Ring bspw.

Ich kann dieses Objektiv, zumal zu diesem Preis, der Canons Alternative alt aussehen lässt, ausdrücklich empfehlen und rate allen zu dieser Variante zu greifen, also mit dem Verwacklungsschutz. Wer einmal einen Verwacklungsschutz benutzt hat, wird diesen nicht mehr hergeben wollen. Und optisch ist dieses Objektiv auf sehr hohem Niveau dazu.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


62 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier stimmt alles - Optik..Stabilisator..Abbildungsleistung, 23. August 2010
Von 
Lutz Ludwig "lutzludwig" (Ahrensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Mein Profil: freiberuflicher Fotograf

Meine Ausrüstung:

Olympus E-PL1 ; Olympus E620 ; Zuiko Objektive

Canon EOS 550D - Canon IS 3.5-5.6/18-55 IS ; Canon 4.0/70-200L IS ; Tamron 2.8/17-50 VC ; Canon 1.8/50

Nach dem ich seit 3 Jahren nur noch mit relativ leichten Ausrüstungen unterwegs bin, gesundheitlich musste ich das Gewicht meiner Ausrüstung kräftig reduzieren, bin ich nun neben Olympus bei Canon gelandet. Keine Asrüstung wiegt mehr wie 2kg.
Verwöhnt von den Olympus Objektiven musste auch das beste für die EOS 550D her, vorallem weil diese Kamera nach hochwertigen Objektiven förmlich schreit um den Sensor voll ausnutzen zu können.
Dank eines befreundeten Fotohändlers konnte ich einige Objektive testen und die Bilder im Geschäft gleich auf dem PC anschauen. Eine sehr gute Dienstleistung, welche er auch anderen Kunden bietet.
Getestet wurde das Sigma EX 2.8/17-50 - 3 Objektive alle in irgendeinen Bereich unscharf!!!
Getestet wurde das Canon 4.0/17-40 L - dieses Objektiv hat schon starke Verzeichnungen bei Weitwinkel und bei Blende 4.0 bis 5.6
Getestet wurde das Tamron 2.8/17-50 ohne Stabilisator - extrem scharf über den gesamten Bereich, mir persönlich ohne Stabi zu schwer
Getestet wurde das Tamron 2.8/17-50 VC und schließlich auch gekauft.

Pluspunkte:

+ sehr hochwertige Verarbeitung
+ Metallbajonett
+ VC ( Stabilisator ) funktioniert auf den Punkt, nicht wahrnembar
+ Innenfokusierung zur Verwendung eines Polfilters hervorragend geeignet ( allerding Gewinde 72 schon recht groß - Marumi Filter von mir genutzt)
+ Verzeichnung bei Offenblende 2.8 an meiner Canon 550D (APS-C) nicht wahrnehmbar
+ über den gesamten Brennweitenbereich absolut scharf ab Offenblende - ab Blende 5.6 extrem scharf
+ Farben werden sehr natürlich wiedergegeben - bereits bei Einstellung an Kamera neutral
+ Landschaftsfotos bei Einstellung auf Landschaft traumhaft, wie aus dem Reiseführerbildband
+ Portäts werden mit excellenten Hauttönen und einen sehr guten Bokeh abgebildet ( Blende 2.8 bis 4.0 )
+ Tierfotos, vorausgesetzt man kommt nah genug ran, sehr gute Detailwiedergabe, bestens geeignet für Aquarien und Terarienhäuser
+ 17-50 ( 27 - 80 Kleinbild an APS-C Canon Kameras - Cropfaktor 1,6 )( bei Nikon APS-C = 1,5 )
+ wird mit Gegenlichtblende geliefert ( hallo Canon - bitte lesen, nachdenken.....handeln )
+ 5 Jahre Garantie !!!

Minuspunkte:

- AF sitzt mit einen hörbaren satten Einrasten - könnte manch einen stören - für mich zählt am Ende die Bildqualität
- AF muss manchmal etwas suchen - bei zu Kontrastreichen Fotos - Abhilfe (meine Kamera steht immer auf Mittenbetonter Integralmessung & AI Focus , AF trifft immer sofort)

Tipp und Test - von mir empfohlen

* VC bei Blende 2.8 lieber abschalten, Gefahr der Unschärfe durch sehr geringe Schärfentiefe und minimalstes arbeiten des VC, dann besteht Verwacklungsgefahr, dies ist ein normaler Vorgang und kein Objektivfehler

Fazit:

# Für mich sind die Minuspunkte vernachlässigbar
# Erstklassige Bildqualität
# Preis - Leistung stimmt perfekt
# absolute Kaufempfehlung
# Meine Empfehlung für eine optimale und kleine aber excellente Ausrüstung = Tamron 2.8/17-50 & Canon EF 4.0/70-200 L = Gesamtgewicht 1900gr. mit EOS 550D
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 222 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen