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Kundenrezensionen

13
4,3 von 5 Sternen
Novemberkind
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41 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2009
1997 in Malchow (Mecklenburg), Inga ist 27 Jahre alt und lebt ein beschauliches Leben. Sie ist Bibliothekarin und lebt bei ihren Großeltern. Ihre Mutter Anne ist, so glaubt sie, 1980 in der Ostsee ertrunken.

Durch das Auftauchen des Literaturprofessors Robert gerät Ingas Welt aus den Fugen. Sie erfährt, dass ihre Mutter 1980 gemeinsam mit einem russischen Deserteur in den Westen geflohen ist und sich in Konstanz ein neues Leben aufbaute. Zwar hat Anne versucht Kontakt aufzunehmen um Inga auch zu holen, diesen brachen die Großeltern aber aus Angst vor staatlicher Repressionen ab.

Robert setzt Inga nun auf die Spur ihrer eigenen, bis dahin unbekannten, Lebensgeschichte. Er begleitet Sie auf der Suche nach Ihrer Mutter und damit auf den Weg nach sich selbst. Roberts Ziel ist dabei ein Egoistisches. Er möchte die Geschichte von Inga und Anne nutzen um einen Roman zu schreiben. Dazu benötigt er authentisches Material.

Das Regiedebüt von Christian Schwochow ist gelungen. Die Geschichte ist schlüssig und dicht. Er legt den Fokus dabei nicht auf eine ideologische Auseinandersetzung, sondern er nutzt die Teilung, die Repression und die Unfreiheit der DDR als Rahmen um eine private Geschichte zu erzählen.

Anna Marie Mühe (als Inga und Anne) spielt engagiert und einfühlsam. Er gelingt ihr scheinbar mühelos diese Doppelrolle zu stemmen. Auch Ulrich Mathes, als Robert, überzeugt überwiegend Lediglich an einigen Stellen gelingt es ihm nicht so sehr, die Zerrissenheit zwischen Neugier und Moral, die Robert treibt, in der nötige Tiefe zu transportieren.

Zusammenfassend würde ich behaupten, dass Novemberkind ein anspruchsvoller und unterhaltsamer Film geworden ist, der zeigt, dass der junge deutsche Film weiter auf dem "Vormarsch" ist
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es sind eigentlich drei Geschichten, die im Film erzählt werden. Die des vermeintlichen Schriftstellers Robert, der sich einschleicht, um die Vorlage für seinen Roman zu vervollständigen; die der jungen Frau Inga im Osten der Republik, die bei den Großeltern aufgewachsen ist und bisher geglaubt hat, dass ihre Mutter in der Ostsee ertrunken ist, als sie gerade ein halbes Jahr war und eben die ihrer Mutter Anne.
Die Wege von Inga und Robert kreuzen sich, da Robert sich bewusst auf die Suche nach Inga in Mecklenburg macht. Doch er spielt nicht mit offenen Karten. Er erzählt ihr nur, dass er ihre Mutter vor vielen Jahr in Konstanz kennen gelernt hatte. Für Inga bricht eine Welt zusammen, da sie nicht verstehen kann, wieso ihre Mutter sie scheinbar im Stich gelassen und sich nie wieder bei ihr gemeldet hat.
In szenischen Rückblicken erfährt man von Annes Flucht in den Westen im Jahre 1980. Sie hatte einen fahnenflüchtigen russischen Soldaten, in den sie sich verliebte, versteckt und mit ihm die Flucht gewagt. Robert und Inga machen sich auf ihrem Moped mit Beiwagen auf den Weg gen Westen auf die Suche nach der Vergangenheit......

Eine vielschichtige, aber stimmige Produktion mit guter Besetzung. Der starre Gesichtausdruck von Ulrich Matthes vermag einen manchmal zu erschrecken, passt aber irgendwie zu seiner Rolle. Die Großeltern von Inga wirken wie Schuldige bei einem Tatort-Film. Auch die Doppelbesetzung von Inga und Anne durch Anna M. Mühe ist nicht ganz so geschickt, finde ich, zu viel Ähnlichkeit zwischen Mutter und Tochter. Doch ansonsten gibt es an ihrer schauspielerischen Leistung nichts zu meckern.

Es ist nicht zu vergessen, dass es sich um ein Regiedebüt handelt, nämlich von Christian Schwochows. Die Gradwanderung zwischen Vergangenheitsbewältigung und Rührstück ist ihm gut gelungen, d.h. die Gefahr des Abrutschens hat er gut gebannt.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2009
Eine irgendwie ergreifende Geschichte um die deutsch-deutsche Befindlichkeit im Rahmen der Wende. Es geht um Zurücklassen, Trennung und Neuanfang in einer Mutter-Kind Problematik. Nicht alles gelingt den Akteuren. Manche Beteiligte bleiben für den Rest ihres Lebens traumatisiert. Hier werden die tragischen menschlichen Folgen der Republikflucht dargestellt. Dabei geht es um Schuld und Identität. Eine Tochter sucht ihre Mutter, aber eigentlich sich selbst. Die Spannung kommt von den verschiedenen potentiellen Vätern, der verschachtelten Erzählweise und den farbig unterschiedlich kolorierten Rückblenden. So kann man den Film auch noch ein weiteres Mal anschauen, nicht nur wegen der wieder einmal überragenden Anna Maria Mühe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2015
Mit seinem Debut hat Christian Schwochow einen großartígen Film inszeniert, dessen Drehbuch er zusammen mit seiner Mutter ebenfalls geschrieben hat..

Literaturprofessor Robert (Ulrich Matthes) taucht in der Bibliothek bei Inge (Anna Maria Mühe) auf. Sie ist von den Großeltern mütterlicherseits in einem Ort in Mecklenburg aufgewachsen und lebt noch dort. Er teilt ihr indirekt, aber quasi mit dem Zaunpfahl mit, daß Inges Mutter Anne (ebenfalls Anna Mria Mühe) nicht kurz nach der Geburt in der Ostsee ertrunken, sondern mit einem desertierten Soldaten der Sowjetarmee in den Westen geflohen zu sein. Die Großeltern wußten es, ebenso eine gute Freundin (Steffi Kühnert).
Für Inga bricht ihr Selbstbild zusammen. gemeinsam mit Robert, der seine eigenen Pläne verfolgt, reist sie auf der Suche nach der Mutter nach Konstanz und von dort aus nach Stuttgart. Siefindet dort den Soldaten, der sich schon längst von Anne getrennt hat, ihre Mutter findet sie nicht, aber eine andere wichtige Person aus ihrer Vergangenheit, auch von dieser wird sie enttäuscht.

Es ist mit "Novemberkind" ein eindrucksvoller Film mit den Themen geteiltes Deutschland, zerrissene Seelen, Trennung von Familien, Suche nach den eigenen Wurzeln gelungen. Mehr noch als U.Matthes beeindruckt die beim Dreh erst 22jährige Anna Maria Mühe in der Doppelrolle als Tochter und Mutter(in Rückblenden gezeigt) in den 2 Zeitebenen des Films.. Sowohl Film als auch Hauptdarstellerin sind zu Recht mit Preisen geehrt worden.. Weitere renommierte Darsteller sind Christine Schorn und Hermann Beyer als Großeltern sowie die wunderbare Juliane Köhler (Hauptrolle in "Nirgendwo in Afrika", Auslandsoscar!) in einer kleinen Nebenrolle.
Weit übertroffen hat sich Christian Schwochow inzwischen mit dem Film "Die Unsichtbare". Der Film gehört nicht nur für mich zu den großartigsten Filmen überhaupt, mit einer sensationellen dänischen Hauptdarstellerin. Schwochows Wertschätzung von Anna Maria Mühe, die er während der Extras zu "Novemberkind" aussprach, äußert sich sicher auch in der wichtigen Nebenrolle für Mühe in "Die Unsichtbare".
Mit "Novemmberkind" hat Christian Schwochow schon mehr als angedeutet, welch Meisterregisseur er ist.

Doc Halliday
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Dezember 2010
Sehr gute Schauspielerleistung von Anna Maria Mühe, Ulrich Matthies wirkt etwas angestrengt. Guter Plot. Alles in allem ein empfehlenswerter Film für Liebhaber erzählter Geschichten !
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. März 2011
Hier wurde der Plot schon so oft wiedergegeben, das spare ich mir jetzt ;o)
Der Film stand schon lange auf meiner "den will ich sehen" Liste, allein schon wegen Anna Maria Mühe und auch hier wurde ich nicht enttäuscht.

Der Film fesselt vom Anfang bis zum Ende, lebt durch seine Bilder und durch seine, wirklich sehr guten, Schauspieler.
Es ist ein Film der nachdenklich und ein bischen traurig macht.
Mehr will ich gar nicht dazu sagen, ist auch nicht nötig - EINFACH ANSCHAUEN!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2010
Die Bibliothekarin Inga lebt in dem kleinen Ort Malchow in Melckenburg. Ganz in der Nähe ihrer Großeltern, die sie regelmäßig besucht. Ein Literaturprofessor aus Konstanz taucht eines Tages in Malchow auf, sucht die Nähe und den Kontakt zu Inga und stellt ihr Fragen über ihre Mutter. Dann gibt er vor ihre Mutter vor Jahren in Westdeutschland kennen gelernt zu haben.

Inga ist verwirrt, denn ihre Großeltern und alle Bekannte erzählten ihr, das die Mutter in der Ostsee ertrunken sei. Sie hinterfragt die Geschichte bei ihren Großeltern und Freunden. Anscheinend hat der Mann aus dem Westen recht. Inga reist mit dem Literaturprofessor in den Westen, um ihre Mutter aufzuspüren.

Die Motive, die zu der Geschichte führten, sind sicherlich nicht edel oder politisch korrekt. Andererseits wäre die Geschichte sonst nicht so interessant und stückweise sogar spannend. Filigrane Dialoge wecken Neugier und verleiten zu Spekulationen. Die Szenarien sind gut gewählt aber asketisch ausgestattet. Regie und Schauspieler liefern einen feinen Film ab.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2009
Mit einem Wort: Genial, ein Film voller Spannung, Tiefe und Romantik. Das furchtbare ist nur, es gibt kein Buch (Roman) zum Film. Meistens sind diese ja noch besser als der Film. Aber der Gipfel von Erzählerkunst für eine schöne Geschichte ist wohl durch den Film schon erreicht.Man kann diese DVD ohne bedenken weiterempfehlen, für Leute die nur auf Hollywoodstreifen stehen ist er wohl nichts, wäre aber mal eine Echte alternative zu wirklich gutem Film.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2012
denn dieser zeigt gut die Auswirkungen der deutschen Teilung und des Unrechtstaats "DDR," und die damit verbundenen physischen und psychischen Auswirkungen der Menschen. Großes Lob an Anna Mühe, niemand anderst als Sie hätte diese schwierige Rolle besser spielen können. Der Film ist etwas anspruchsvoll, das heißt: sitzen bleiben und aufpassen..es lohnt sich !
Der Film macht einen nachdenklich, schade das man nicht 2 verschiedene Filmenden dem Zuschauer zur Wahl gestellt hat, nämlich das Happy-End, Wiedersehen zwischen Tochter und Mutter..trotzdem: volle Punktzahl !
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 2012
Ich finde am Anfang und an verschiedenen Stellen ist der Film schwer zu verstehen bzw. etwas durcheinander dargestellt.
Dadurch das er in der Gegenwart wie auch in der Vergangenheit spielt ist es schwierig dem Film zu folgen.
Das liegt aber daran das es kompliziert dargestellt wird.
Trotz alledem kann man sich den Film ansehen.Novemberkind
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