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280 von 292 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Untypisch, aber definitiv ein (Action-)Rollenspiel!
Ich nenne im Folgenden bewusst keine Details oder Namen, um nicht zu spoilern.
Außerdem möchte ich betonen, dass dies meine persönliche Meinung widerspiegelt, ich aber versuche alles gut zu begründen.
Wer nicht alles lesen möchte, dem empfehle ich das Fazit am Ende. Wer das Fazit aber auch noch verstehen möchte und meine...
Veröffentlicht am 1. Februar 2010 von Y. K.

versus
19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mitklick-Film für Konsolenspieler
Bereits die Überschrift macht deutlich, dass Mass Effect 2 für mich eine Enttäuschung ist, allerdings zeigt mir ein Blick auf die Rezensionsübersicht, dass das eher eine Minderheitenposition ist - sei es drum.

Nur einige Monate, nachdem ich das grandiose Dragon Age: Origins gespielt habe, quäle ich mich durch das aktuelle Machwerk von...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2010 von Tommiee


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280 von 292 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Untypisch, aber definitiv ein (Action-)Rollenspiel!, 1. Februar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Computerspiel)
Ich nenne im Folgenden bewusst keine Details oder Namen, um nicht zu spoilern.
Außerdem möchte ich betonen, dass dies meine persönliche Meinung widerspiegelt, ich aber versuche alles gut zu begründen.
Wer nicht alles lesen möchte, dem empfehle ich das Fazit am Ende. Wer das Fazit aber auch noch verstehen möchte und meine Begründungen dazu lesen will, dem empfehle ich doch die lange Variante.
Ich versuche alle wichtigen Aspekte anzusprechen, weshalb der Text auch ein wenig länger ausfällt.

Allgemeines
===
Die Inszenierung des Spiels im Allgemeinen ist, da stimmen ja auch die 2-Sterne-Rezensionen zu, filmreif. Ein absolut cineastisches Abenteuer.
Die Story scheint nicht mehr ganz so schön zu sein, wie im ersten Teil (die erste Spielstunde ist allerdings der reinste Traum für Rollenspieler, die auch Action mögen), sondern kürzer, düsterer und auch dramatischer. Dazu kann und will ich aber noch nichts Genaues sagen, da ich das Spiel noch nicht durchgespielt habe.

Nachtrag: Ich habe das Spiel inzwischen beendet und war am Ende wie am Bildschirm gefesselt. Ein tolles Erlebnis - mit Wiederspielwert (verschiedene Kampfklassen/"Gut/Böse"-System). Da kann man schnell alles um sich herum vergessen.
Die Storyline selbst wird nicht sonderlich stark vorangetrieben, aber wenn, dann "hui". Im Mittelpunkt steht in Mass Effect 2 ein anderer Aspekt, das Zusammenstellen eines außergewöhnlichen Teams, aber auch das ist toll inszeniert und überraschenderweise voller Abwechslung.

Nebenquests
===
Die Nebenquests scheinen weniger zu sein als noch im Vorgänger, aber dafür viel besser, viel liebevoller gestaltet. Nicht mehr dieses sich viel zu oft wiederholende "Nach Planet A reisen, Station B finden und dort etwas mit Person C machen" (wobei die Stationen fast immer gleich aussahen). Ein deutlicher Fortschritt.

Nachtrag: So wenige Nebenquests, wie ich dachte, sind es gar nicht. Die Schauplätze jeder Quest sind einzigartig gestaltet und unterscheiden sich in den meisten Fällen sogar sehr stark voneinander. Triste, langweilige und sich immer wiederholende Innenräume (und Planetenoberflächen) gibt es nicht mehr. Teilweise sind die Aufgaben sogar außerordentlich kreativ.
Die Quests der einzelnen Crew-Mitglieder sind auch noch einmal eine Klasse für sich - und noch einmal: voller Abwechslung.
Da hat BioWare wirklich gehalten, was sie versprochen haben.

Inventar und Ausrüstungssystem
===
Es gibt kein Rollenspiel-typisches Inventar mehr. Ganz ehrlich: In Mass Effect 1 war das Inventar nach nahezu jeder Mission überfüllt und man musste immer wieder neue Waffen mit den eigenen vergleichen, um dann festzustellen, das doch alles nur unbrauchbar ist. Gleiches mit den Waffen-Modifikatoren. Meiner Meinung nach ein Schwachpunkt aus Mass Effect 1 und somit gefällt mir persönlich die neue Lösung durchaus.
Nun hat mein keinen übergroßen "Rucksack" mehr, in den 20-30 Waffen, Universalwerkzeuge, etc. passen, sondern der Besitz befindet sich auf dem eigenen Raumschiff. "Unbrauchbares" gibt es dabei viel seltener.
Man stellt seine Ausrüstung vor einer Mission zusammen und zieht dann los, kann aber oftmals jederzeit zurück, um etwas zu ändern. Ab und zu gibt es zwischendurch auch Waffenschränke, wo man dann auch nochmal die Ausrüstung während der Mission wechseln darf.
Auch die Gruppenmitglieder kann man nicht mehr ganz so frei ausstatten. Aber auch das ist in meinen Augen ein Fortschritt. Warum sollte ein Kroganer mit einem Scharfschützengewehr umgehen können, oder ein reiner Biotiker ein Spitzentalent im Umgang mit Waffen sein?
In "Dragon Age: Origins" kann ja ein Magier auch nicht so gut mit Pfeil und Bogen oder ein Schurke mit Schwert und Schild.
Natürlich hätte man die Möglichkeit einem Kroganer ein Scharfschützengewehr in die Hand zu drücken im Spiel lassen können, wäre aber meiner Meinung nach unnötig.

Es gibt also insgesamt weniger Waffen, Rüstungen (Rüstungen sind nun nicht mehr nur ein Teil als Overall, sondern sind nach Bein-, Brust-, Schulter-, etc-Panzerung getrennt) und Universalwerkzeuge, aber dafür liebevoller gestaltete.
Andere Items gab es auch in Mass Effect 1 nicht, wenn man von den Waffen-Modifikatoren absieht.
Diese sind durch die erforschbaren Upgrades ersetzt worden. Ebenfalls eine positive Entwicklung, wenn man an das meiner Meinung nach lästige, überfüllte Inventar denkt.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen das gute, alte Inventar. Dragon Age: Origins macht hier alles richtig, da es dort die verschiedensten Items zu finden gibt. In Mass Effect 1 aber nur Waffen und Rüstung.
Ich hoffe, dass meine Meinung dazu nachvollziehbar ist. Mass Effect 2 hat eine untypische Alternativlösung gefunden und macht damit vieles besser.

Kampfsystem und KI
===
Das Kampfsystem ist action- und effektreicher, wirkt dabei aber nicht kitschig oder bunt. Dass man nur an "von Programmieren vorgesehenen Punkten [Deckung] suchen" kann, wie ein Vorredner beschrieb, ist doch völlig normal. Wo denn sonst, als hinter allem möglichen Kisten/Felsen/Schutt/Wänden?
Man kann sich allerdings wirklich nicht auf freiem Feld einfach ducken, um weniger Treffer einzustecken, das ist richtig. Aber es gibt wirklich Deckungsmöglichkeiten ohne Ende.
Die KI ist sicher nicht die Beste, aber völlig ausreichend. Sie nimmt Deckung, schiesst aus der Deckung ein paar Salven und Gegner wie Kroganer und schwer gepanzerte Roboter gehen auch gerne in den Sturmangriff über und stellen so auf hohem Schwierigkeitsgrad eine Gefahr dar durch den großen Schaden, den sie verursachen.
Komplexere Aktionen wie Flankieren habe ich allerdings noch nicht gesehen. Die KI ist mit der aus Mass Effect 1 vergleichbar.
Eine Kleinigkeit, die mir sofort auffiel: auch der eigene Kroganer kann nun Feinde umstürmen und nicht nur feindliche Kroganer den Spieler. Wrex aus Mass Effect 1 hat dies bei mir zumindest nie gemacht.

Charakterentwicklung
===
Die Charakterentwicklung ist der aus Mass Effect 1 sehr ähnlich geblieben.
Die Skills sind stark abhängig, von der Klasse, die man spielt, wobei jede Klasse eine Spezialität hat.
Soweit ich das beurteilen kann, sind es ein paar Fähigkeiten weniger oder die beiden, die ich vermisse (biotische Schildbarriere, schnelles Schild aufladen) sind einer andere Klasse vorbehalten.
==
Nachtrag: Jedes Team-Mitglied hat eine freischaltbare, einzigartige Fähigkeit. Eines hat beispielsweise die biotische Schildbarriere. Die anderen Einzigartigen sind neu, also nicht aus Mass Effect 1 bekannt, wenn ich mich nicht täusche.
Eine dieser Fähigkeiten kann der eigene Charakter auf Wunsch auch erlernen. Auch ein nettes Feature.
==
Baut man eine Fähigkeit ganz aus, kann man sich bei der letzten Stufe zwischen zwei Verbesserungen entscheiden. Beim biotischen Wurf beispielsweise kann entweder die Wurfkraft einen immensen Schub erhalten, oder der Wirkungsradius wird stark vergrößert, wodurch die Chance mehrere Gegner auf einmal zu werfen, steigt.

Was mir absolut nicht gefällt ist, dass sich das Leben nun auch innerhalb eines Kampfes von alleine wieder auflädt, wenn man eine bestimmte Zeit nicht getroffen wird. Meiner Meinung nach nimmt das ein wenig die Möglichkeiten. Ein Sturmangriff und während des Laufens ein Medigel? Nicht mehr möglich. Medigel dient nun dem Wiederbeleben von Kameraden innerhalb eines Kampfes. Gefällt mir aber auch. Vorher wurde dazu eine Fähigkeit benötigt, die man freispielen musste, nun hat jeder diese Fähigkeit von Beginn an, vorausgesetzt man hat Medigel.
Aber keine Sorge: die angesprochenen Möglichkeiten sind immer noch viel größer als in Mass Effect 1.
Es gibt, um auf die angesprochenen Sturmangriffe zurückzukommen, nun richtige Nahkampfklassen, die voll und ganz auf die Schrotflinte spezialisiert sind und mit Fähigkeiten anstatt Medigel Sturmangriffe möglich machen - und dabei viel besser aussehen lassen.
Dass das Kampfsystem langweilig ist, ist für mich nicht nachvollziehbar. Nicht langweiliger als im Mass Effect 1. Auf gar keinen Fall - und sogar dort hat es mir schon recht gut gefallen.

Dialoge und Sprachausgabe
===
Die Dialoge haben sich im Vergleich zum ersten Teil noch einmal verbessert. Der Umgangston ist etwas rauer, aber hier und da auch humorvoller. Die Ausführlichkeit der Dialoge ist etwa gleich geblieben und ab und zu werden Anspielungen auf den ersten Teil oder die Bücher gemacht. Hat man diese nicht gelesen, fällt es einem aber auch nicht auf. Man muss sich also nie fragen "Über was reden die da?".
Hat man Mass Effect 1 nicht gespielt, bietet sich oft die Gelegenheit Dialogoptionen auszuwählen (, wenn es gerade passend ist), die die vergangenen Ereignisse erklären. Auch im spielinternen Kodex finden sich hierzu Informationen.

Die englische Sprachausgabe ist hervorragend, die deutsche ebenfalls sehr gut. Der deutsche, männliche Shepard hat eine neue Stimme, die Geschmackssache ist. Sie ist langsamer und rauer. Spielt man eine weibliche Shepard, ist alles wie gehabt (Mass Effect 1). Ab und zu wird das falsche Wort betont, im Großen und Ganzen aber gute deutsche Sprecher.

Minispiele
===
Die Minispiele sind im Vergleich zum ersten Teil besser geworden, ein wenig spannender, auch abwechslungsreicher, aber dennoch nicht das Gelbe vom Ei.
Mir gefällt, dass die sammelbaren Ressourcen nun einen Sinn haben (für die Erforschung neuer Waffen oder Panzerung beispielsweise) und nicht nur eine Mini-Quest ohne vernünftige Belohnung sind.
Das Scannen der Planeten für diese Ressourcen wird auf Dauer langweilig, aber es ist immer noch besser als riesige, eintönige Planeten abzufahren, wie es in Mass Effect 1 der Fall war. Denn während man sich zuvor ewig auf leeren Planeten rumschlagen musste, kann man nun mit wenigen Planetenscans (das Scannen geht durch Forschung sogar später noch schneller) schon eine Menge Ressourcen haben, um sehr, sehr viel zu erforschen, so mein Eindruck.

Fazit
===
Wieso all die Stimmen, dass Mass Effect 2 kein Rollenspiel ist beziehungsweise viel weniger RPG ist Mass Effect 1?
Mass Effect 2 macht viel neues, was man so aus einem Rollenspiel eher nicht kennt.
Es ist vielleicht rollenspiel-untypisch, aber deswegen ist es noch lange nicht "kein Rollenspiel".
Ich denke, man sollte offen sein für diese neuen Dinge, die BioWare eingebaut hat, schließlich haben sie sich dabei auch eine Menge gedacht.
Es ist natürlich mehr Action enthalten, aber deswegen noch lange nicht weniger Rollenspiel.
Es gibt viel weniger Waffen zu finden, diese sind aber viel individualisierter und das neue Inventar-System ist doch im Vergleich zum Inventar aus Mass Effect 1, das chronisch überfüllt war und nur Modifikatoren, Waffen oder Rüstungen enthielt, ein großer Fortschritt. Mir persönlich ging das ME1-Inventar genau so auf die Nerven wie einigen das Scannen aus ME2 (, das in meinen Augen ein großer Fortschritt zum langweiligen Planeten erkunden aus ME1 ist).
Ein Dragon Age-Inventar ist aber noch immer die beste Lösung. Es ist hübsch gestaltet und neben Waffen und Rüstungen, gibt es noch viele verschiedene Items zu finden, die für Abwechslung sorgen.
Bisher hat mir das Spiel sehr viel Freude bereitet und mir gefallen die Neuerungen im Vergleich zum ersten Teil fast ausnahmslos (und ich spiele wirklich gerne Rollenspiele).
Es ist ein untypisches Action-RPG, aber es ist definitiv ein RPG.
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63 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandiose Präsentation!, 4. März 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Computerspiel)
Eines vorweg: Mass Effect 2 ist nicht perfekt!

- Die Level sind streng linear und abgesehen vom Setting immer relativ gleich gestaltet
- Die Rollenspielelemente wurden radikal zurückgefahren
- Die Gegner-KI ist teilweise Moorhuhn-like
- Das Inventar wurde wegrationalisiert

ABER: Das Spiel ist trotzdem grandios!!!!

Ich habe in meinem Leben schon sehr sehr viele Spiele, gerade Rollenspiele und Shooter, gespielt
und dieses Spiel bietet eine der genialsten Präsentationen der Spielegeschichte.
Hier sind die oben aufgeführten Negativpunkte (abgesehen von der KI) sogar positiv zuträglich,
da gerade die linearen Levels Bioware die Möglichkeit gaben alles vollzustopfen mit Skriptsequenzen und ähnlichem.

Der größte Pluspunkt des Spieles ist aber das Team:

Die Charaktere sind außergewöhnlich detailliert und liebevoll ausgestaltet, sowohl im Aussehen, als auch und viel wichtiger
in ihrer Persönlichkeit.
Man fühlt mit ihnen, man baut regelrecht Beziehungen auf (das ist mir so selbst im wundervollen Dragon Age nicht passiert),
man wird auch durch die Teammitglieder immer wieder vor aufregenden Entscheidungen und Wendungen gestellt.

Sowieso sind moralische Entscheidungen in Mass Effect 2 Bioware-typisch sehr wichtig und auch die Entscheidungen aus Mass Effect 1 werden hier in ihrer ganzen Konsequenz aufgezeigt,
was die Atmosphäre zusätzlich belebt!

Fazit:
Wer Rollenspiele mag wird Mass Effect 2 lieben!
Wer Shooter mag wird Mass Effect 2 lieben!
Wer Story und Atmosphäre mag wird Mass Effect 2 lieben!
Wer ein lebendiges Team mag wird Mass Effect 2 lieben!

Wer aber mit dem allen nichts anfangen kann, der ist hier falsch!
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wahnsinns Spiel und mein derzeitiger Favorit, 4. März 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Computerspiel)
Ich habe das Spiel vor zwei Tagen komplett durchgespielt und kann nur schreiben, dass es Mass Effect 1 grandios weiterführt und sogar toppt. Da ich Mass Effect 1 zuvor noch einmal durchspielte, um auch das Feature zu nutzen, dass Savegames und Entscheidungen im 2. Teil übernommen werden, war das Spielerlebnis noch atemberaubender. Ständig kamen Personen aus dem 1. Teil in dem Spiel vor, die auf vergangene Entscheidungen eingingen oder auch per "Mail" (im Spiel gibt es einen Zugang, mit dem man ingame Mails erhalten kann) Entscheidungen kommentierten.

Gameplay: Ein sauberes, flüssiges Spielerlebnis auf meinem nicht allzu neuen Quad Core Rechner. Teil 1 lief an einigen Stellen sogar schlechter als der 2. Teil. Ich hatte keine Abstürze und konnte sogar zwischen Spiel und Desktop wechseln (war mir bei Teil 1 nicht möglich). Demnach trotz besserer Grafik ein flüssigeres Spielen--> genial.
Des Weiteren wurden verschiedene (für mich) nervige Elemente aus dem Spiel entfernt: Kein Inventar in dem Sinne mehr. Man bekommt zwar viele neue Waffen und kann diese an div. Punkten wechseln (wieder Schrotflinte, Präz. Gewehr, etc.) aber schleppt nicht mehr alles mit sich herum. Mich hat das bei Teil 1 genervt und ich finde die Weiterentwicklung super. Ist aber Geschmackssache.
Die Action ist im Vergleich zu Teil 1 intensiver und es kommt häufiger zu Kämpfen, was mir auch sehr gefallen hat.

Steuerung: Wieder gewohnt per WASD und Maus. Allerdings kann man nun die Waffen nicht mehr auf Tasten legen und muss sie per "ingame Pause" auswählen, was aber ok ist und nach kurzer Gewöhnungszeit auch wunderbar klappt. Div. Bewegungen sind nun auf anderen Tasten, die man aber bequem wieder auf die von Teil 1 gewohnten legen kann. Ich hab sie so belassen und kam auch nach ein paar Minuten sehr gut klar damit.

Story: Viel brauch ich dazu nicht mehr zu schreiben, da viele der Vor-Rezensenten etwas dazu geschrieben haben. Nur kurz: Sie ist genial und führt die Geschichte der Reaper aus dem ersten Teil spannend und konsequent weiter. Ich war von Teil 1 schon dermaßen gefesselt und habe bei Teil 2 ebenfalls wieder gebannt vor dem Bildschirm gesessen. Grandios, kinoreif---> tolle Charaktere (sehr tiefgründig, glaubhaft, tolle Sprecher --> auch die Deutschen find ich gut).

Musik / Sound: Passt hervorragend zum Spielgeschehen und ist epischer ausgefallen als im Vorteil, auch wenn ich die Musik im 1. Teil ebenfalls liebte. Die Musik im 2. Teil ist sehr viel abwechslungsreicher--> in Teil 1 wiederholten sich die Musikstücke schon sehr oft (insbesondere bei den Nebenquests).

Atmosphäre: Hier kann ich 6/5 Punkten vergeben, wenn das ginge. Actionreich, kinoreif, spannend. Es kommt sogar ein wenig Horror drin vor, bzw. Gruselelemente, wenn man eine Aufgabe für "Jack" (weiblicher Mensch mit biotischen Fähigkeien) absolviert oder in diversen anderen Abschnitten (möchte nicht zu sehr spoilern !!!kleiner SPOILER!!!!--->
beim Erkunden des Raumschiffs der Reaper beispielsweise).

Kurzum: Ich fand und finde das Spiel genial. Ich spiele es derzeit auf "Abtrünnig" und als Frau (zuvor das erste Mal mit meinem männl. Shepard auf vorbildlich), was auch noch einmal ein völlig anderes Spielerlebnis darstellt.

Positives:
++ KEIN Securom oder dergleichen (Mass Effect 1 hatte ich aus diesem Grund als Steam-Version-->hatte SecuRom)
++ Savegames aus Teil 1 und somit Entscheidungen aus dem ersten Teil werden übernommen
+ geniale Geschichte, die packend erzählt wird
+ Musik ist grandios
+ Charaktere sehr detailgetreu und liebevoll gestaltet
+ flüssiger Spielablauf
+ detailgetreues Universum mit viel Feinheiten (Fakten, die wieder komplett vertont sind, viele Gespräche, NPCs die spaßige Dinge bereden--> rundum sauberes Universum)
+ tolle Klassen und Fähigkeiten (biotischer "Ansturm", der die Spielfigur direkt auf den Gegner zustürmen lässt)
+ Packende und abwechslungsreiche Szenarien (Ein Kritikpunkt von Teil 1, indem sich vieles wiederholte)
+ Ein Wiedersehen mit allen Charakteren aus Teil 1
+ Wieder erstklassiges Finale
+ NPC Kameraden agieren besser als in Teil 1 (laufen auch mal nach vorn, setzen Kräfte sinnvoller ein, etc.)
+ Möglichkeit vorbildlich/ abtrünnig zu spielen--> macht sich nun auch äußerlich bemerkbar (ähnlich KOTOR)

Negatives:
- langweiliges Planeten scannen um an Ressourcen zu kommen (bei Teil 1 war es der Mako, hier das Planeten Scannen)
- teilweise fand ich einige Nebenquests nicht so spannend, wie die Hauptmissionen - hier könnte man kleine Geschichten erzählen oder es etwas umfangreicher gestalten
- Wenn man neue Waffen aufhebt, hat man diese gleich in Benutzung ,was mich etwas störte (man kann diese nur an Waffenschränken wieder wechseln oder nach einer Mission)
- bei der charaktererstellung gibt es keine Möglichkeit ältere Figuren zu erstellen, also viell. einen 50 jähr. veteranen oder eine Frau gehobeneren Alters (aber sonst sehr viele Möglichkeiten in der Erstellung)

Fazit:
Mich hat Mass Effect 2 stark überrascht und das obwohl ich schon etwas ganz großes erwartet habe. Absolute Kaufempfehlung.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein beneidenswerter Glückspilz, wer dieses Spiel noch vor sich hat!, 16. April 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Computerspiel)
Ein in jeder Hinsicht faszinierendes Abenteuer im Weltraum. Schon der erste Teil hatte mich begeistert und der zweite Teil war meiner Ansicht nach noch etwas besser, was ich kaum für möglich hielt.
Eine tolle, schlüssige Story, die ich nicht einen der vielen Winterabende, die ich damit verbracht habe, mit der Normandy durchs All zu düesen, langweilig fand.
Besonders gut, die richtig große Mannschaft, die man aus den verschiedensten Charakteren mit ihren ganz individuellen Hintergründen zusammenstellen kann. Konnte mich schön in diese Geschichte rein versetzen. Den Schwierigkeitsgrad der Gefechte mit den verschiedensten Gegnern fand ich genau richtig, aber dieser ist ja auch veränderbar. Adrenalin freisetzend, aber immer machbar auf Stufe normal, auch wenn ich bei manchen schweren Gegnern, wie den großen, gut gepanzerten Mechs, auch schon mal drei oder viermal neu laden mußte. Aber es wäre ja auch langweilig, wenn man alles schon beim ersten Anlauf packen würde.
Gute, ganz neue Ideen im Spiel, wie beispielsweise die Landung auf dem mit grünen Nebel bedeckten Planeten, auf dem man sich anhand der einschaltbaren Laserzielleuchten entlang tasten mußte, klasse. Besonders schön die Romanze mit Tali, eine von mehreren möglichen, da hätte ich schon gerne mit Shepard getauscht...
Das alles bei exzellenter Grafik und auf meinem jetzt 2 Jahre alten Rechner ohne einen einzigen Bug.
Einen Wunsch hätte ich aber für den dritten Teil: Die Möglichkeit, mit verschiedenen Fahrzeugen selbst über die Planetenoberfläche wie im ersten Teil düsen zu können, habe ich vermisst.
Ansonsten für mich das Topspiel der letzten zehn Jahre, kann den dritten Teil jetzt schon kaum abwarten und wünschte mir es gäbe mehr Spiele mit dieser mitreißenden Spieltiefe. Vielen Dank dafür an Bioware und EA!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Spiel!, 24. Februar 2010
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Computerspiel)
Das einzige was mich an den "neuen" Rollenspielen von Bioware stört, ist das die eigentliche Hauptstory um die jeweilige Bedrohung ziemlich beschnitten wird.
Hat man in Dragon Age, vieleicht 6 Stunden im Kampf gegen die Verderbnis verbracht, und 30 Stunden damit seine Verbündeten zu rekrutieren, so ist es in ME2 nicht anders.
Im Grunde verbringt man die meiste Zeit des Spiels damit sein Team zusammenzustellen und sich die Loyalität der Leute zu sichern, der eigentliche Kampf gegen die Reaper/Kollektoren ist zwar immer teils präsent, rückt aber für meinen Geschmack zu oft in den Hintergrund.

Ich würde mir einfach wünschen, das wieder etwas mehr Zeit und Aufwand in das Finale gesteckt wird. Man möchte seine Liebgewonnenen Gefährten doch auch mal richtig im Einsatz gegen die wirkliche bedrohung sehen, und eben nicht nur bei den vielen Nebenmissionen.

Wie man sehen kann hab ich dem Spiel dennoch 5 Sterne gegeben da mal abgesehen von meiner oberen Beschwerde, und der Tatsache das die einzelnen Missionen vieleicht etwa zu Linear verlaufen das Spiel einfach toll ist.
Rollenspieltechnisch bekommt man eine sehr gute und Lebendige Welt geboten. Die einzelnen Characktere, ob nun Teil des Teams, oder nur NPC in der Welt sind durchweg sehr tiefgründig umgesetzt. Ebenso der Umgang mit selbigen, Böse, Gut oder doch desintressiert Neutral man wird im Grunde nicht von der Reaktion des Gegenübes entäucht.

Ganz besonders gut gefallen hat mir hier die übernahme seiner eigenen Vorgeschichte über das Savegame aus ME 1.
Die Entscheidungen die man im ersten Teil getroffen hat, sei es in den Hauptmissionen, oder in den vielen Nebenquests begleiten und begecknen einen im Grunde über das ganze Spiel verteilt in Mass Effect 2 wieder.

Die Gefechte/Missionen sind vieleicht ein wenig Linear gehalten, machen aber ne Menge Spass. Und bieten anhand des Schwierigkeitsgrates auch für jeden etwas. Während man auf Leicht fast ohne Probleme durch das Spiel laufen kann um die Story und den RPG Inhalt ohne unterbrechung genießen zu können, kann man sich auf den höheren Schwierigkeitsgraden schonmal an der ein oder anderen Mission festbeißen.

Fazit:
Im großen und ganzen ein tolles Spiel. Mit einem Importierten Spielstand noch besser. Und mit viel Potenzial zum mehrmaligen durchspielen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll inszeniertes Erlebnis, 5. Januar 2011
Von 
Schnöppl - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Computerspiel)
Mass Effect 2 knüpft an die Handlungen des Vorgängers an und beginnt mit einem Schock. Man erlebt den Tod von seiner Spielfigur, Commander Shepard hautnah mit, aber keine Panik, er wird 2 Jahre danach von einer Organisation namens Cerberus wiederbelebt um gegen die Kollektoren, die ganze Kolonien entführt haben, vorzugehen und die Gründe für die Entführungen ans Licht zu bringen. Dazu braucht Shepard ein kompetentes Team und das führt ihn während des größten Teil des Spiels quer durch die Galaxis auf der Suche nach den besten Biotik-, Technik- und Kampfspezialisten um in einer abschließenden selbstmörderischen Mission zu siegen und zu überleben. Dabei gibt es natürlich auch die eine oder andere Nebenquest zu finden, die aber alle optional sind und keine Pflicht.

Man kann für den Kampf gegen die mysteriösen Kollektoren einen neuen Charakter anlegen, oder einen Spielstand aus Teil 1 importieren, selbst dann ist es sogar möglich das Aussehen und die Klasse zu verändern. Beim Import eines ME1 Charakters bekommt man nicht nur einige Rohstoffe und Credits gutgeschrieben, sondern man wird über den gesamten Spielverlauf mit den Geschehnissen und seinen moralischen Entscheidungen aus dem Vorgänger konfrontiert, was die Atmosphäre zusätzlich zur ohnehin schon packenden Inszenierung erheblich verstärkt. Es ist ohnehin dringend zu empfehlen, wenn nicht sogar notwendig zuerst den Vorgänger zu spielen, weil man sonst viele der Hinweise auf die Geschehnisse und Handlungen in der Vergangenheit nicht verstehen bzw. zuordnen kann.

Die Grafik wurde im Vergleich zum Vorgänger noch einmal aufgebohrt, speziell die schönen Licht- und Nebeleffekte sehen unglaublich schön aus und ließen mich auch im späteren Spielverlauf immer wieder staunen. Die unschönen Kleidung- und Rüstungstexturen der NPCs in Dialogen trüben den Gesamteindruck leider ein wenig. Die Locations sind äußerst abwechslungsreich und die Ausmaße so mancher Kulisse einfach nur atemberaubend. Auch die Innenlocations sehen nie gleich aus und begeistern mit vielen individuellen Details, anders als die geklonten Raumstationen bei den Nebenquests aus Teil 1.

Spielerisch gibt es kleinere und größere Veränderungen, die zum größten Teil positiv zu bewerten sind. Nachfolgend einige der erwähnenswerten Änderungen mit kurzer Erklärung:

-> Inventar - Das schnell mit lauter gleichen Waffen und Upgrades überladene Inventar wurde entfernt! Für Waffen und Upgrades gibt es eigene Menüpunkte. Das war einer meiner größeren Kritikpunkte des ersten Teiles.
-> Charakterentwicklung - Die Entwicklung der Fähigkeiten von Shepard und den Teammitgliedern wurde stark zurückgefahren. Es gibt nicht mehr so viele Fähigkeiten pro Charakter, die verbliebenen sind auch nur noch in 4 Stufen ausbaubar, dafür gibt es für jede voll ausgebaute Fähigkeit eine von zwei auswählbaren Spezialisierungen, das gleicht den Mangel an Individualität wieder etwas aus.
-> Gut / Böse Aktionen - Es ist nun während Dialogen möglich, an bestimmten Stellen per Mausklick eine gute oder böse Aktion durchzuführen, immer optional, was die teilweise sehr langen Dialoge stark auffrischt.
-> Nebenquests - Die langwierigen Fahrpassagen auf einsamen Planeten wurden entfernt. Stattdessen "scannt" man unbekannte Planeten, schickt anschließend eine Sonde aus und findet so versteckte Aufträge und Ressourcen für die Erforschung von Upgrades. Wird zwar auch mit der Zeit eintönig, aber erfordert zumindest nicht mehr so viel Zeit.
-> Waffengebrauch - Waffen überhitzen nicht mehr, dafür muss man sogenannte Thermomagazine wechseln. Munition kann im Level verstreut und manchmal von getöteten Gegnern hinterlassen aufgesammelt werden. Finde ich besser so.
-> Ladezeiten - Einer der größten Störfaktoren. Die endlosen Fahrstuhlfahrten sind zum Glück entfernt worden. Es gibt nur Ladezeiten bei größeren Bereichswechseln, und auch diese Ladezeiten dauern nicht zu lange.
-> Sternenkarte - Man bewegt nun nicht nur einen Cursor über die Karte, sondern direkt die Normandy. Massenportalsprünge finden nicht mehr automatisch statt, sondern man muss das Portal im Sonnensystem anfliegen. Außerdem muss für den Flug in ein benachbartes Sonnensystem Treibstoff getankt werden. Kleine aber sehr nette "kosmetische" Veränderungen ohne großen Einfluss auf das eigentliche Spiel.
-> Minispiele - Die Minispiele zum Überbrücken, Hacken und Kurzschließen wurden optisch aufgewertet, sind zwar schöner anzusehen als im Vorgänger, aber leider nicht mehr zu umgehen, wie durch das Universalgel in Teil 1, Schade!
-> Die Normandy - Die neue Version der Normandy ist um einiges größer und schöner und die Ladezeiten beim Wechseln in eine andere Ebene sind kaum mehr spürbar.

---Fazit---

Mass Effect 1 war schon ein tolles Erlebnis und Teil 2 setzt in vielerlei Hinsicht noch einen drauf. Wie von Bioware gewohnt, ist die erzeugte Atmosphäre brillant und die Quests könnten kaum abwechslungsreicher und packender inszeniert sein. Schon während des ersten Durchganges als Technikspezialist, freute ich mich darauf, das ganze Abenteuer als Biotiker noch einmal zu erleben - diesmal aber als "Böser" ;)
Der Verzicht auf ein nerviges DRM-System erfreut das von Onlineaktivierungen und sonstigen Kopierschutzgängeleien genervte Spielerherz. Dem Spiel liegt ein Anmeldungscode zum Cerberus-Netzwerk bei, eine Onlineplattform von Bioware. Damit bekommt man Zugriff auf folgende Gratis-DLCs:
-> Eine exclusive Cerberus-Rüstung und Waffe
-> Den Cerberus Bogenprojektor, eine schwere Waffe
-> Die Absturzstelle der Normandy als Zusatzlocation
-> "Zaeed" - Ein weiteres Teammitglied mit dazugehöriger Questreihe
-> Das "Firewalker Pack" Eine Questreihe mit einem steuerbaren Fahrzeug, dem "Hammerhead"

Mass Effect 2 konnte mich in jeder Hinsicht überzeugen, deshalb kann es nur eine Bewertung dafür geben:
5 von 5 Sternen und eine volle Kaufempfehlung!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut. Und enttäuschend., 31. Januar 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Computerspiel)
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an den Nachfolger eines der besten und atmosphärischsten Videospiele aller Zeiten, für das bei Amazon der sechste Stern in der Bewertungsskala fehlt. Dass diese Erwartungen nicht vollends erfüllt wurden, ist daher nicht dramatisch. Aber selbst dann hätte Mass Effect 2 ohne jeden Zweifel fünf Sterne verdient. Nun sind es vier geworden. Mass Effect 2 ist noch immer ein sehr gutes Spiel, aber nicht mehr eines der besten. Meiner Meinung nach. Und diese Meinung hat folgende Gründe:

1. Das Inventar
Besonders ärgerlich finde ich das neue Inventar. Es gibt nämlich keines mehr. Gegenstände im eigentlichen Sinne sind passé. Stattdessen lassen sich Schadens-, Gesundheits- und sonstige Kampfwerte per Upgrades erhöhen. Von solchen Upgrades gibt es nicht gerade viele. Man findet sie an vorprogrammierten Stellen (wenig überraschend) oder kann sie in einem der seltenen Shops kaufen. Ahja, zum Thema Shops: Die Auswahl ist, weil es ja keine Gegenstände mehr gibt, ein klein wenig geringer geworden. Als einen ersten Eindruck: Die große Handelsstadt Illium verfügt über 3 Shops, in denen sich zusammengerechnet 10 Items kaufen lassen, wovon wiederum nur 6 Items einen spielerischen Mehrwert haben (der Rest sind Fische fürs Aquarium und ähnliche unsinnige Spielereien).

2. Die Story
Die eigentliche Story gerät durch die viel spannenderen und besser inszenierten Quests um die Gruppenmitglieder stark in den Hintergrund. Wirklich gefesselt ist man zu keiner Zeit.

3. Die Welt
Die begehbaren Spielareale sind noch kleiner und beengter als in Teil 1. Die Citadel ist geradezu lächerlich klein geworden. Nette Nebenquests gibt es aber nach wie vor. Ebenfalls sehr störend: Das Leveldesign ist jetzt noch "schlauchiger", eben ganze wie in einem Shooter. Überlegen, wo man am besten entlang läuft, wie man angreift, wen man zuerst ausschaltet - solche taktischen Herausforderungen stellt das Spiel nur äußerst selten.

4. Fehler, Bugs, Ungereimtheiten
Das Spiel stört mit einer ganzen Reihe an Logikfehlern. Manchmal fragt man sich, wieso diese oder jene Dialogoptionen auftauchen. Sehr oft fragt man sich, mit welcher Antwort man sich gerade eben Ruchlosigkeits- oder Vorbildlichkeitspunkte verdient hat. Des weiteren ärgern kleinere Bugs und sonstige Ungereimtheiten: Gegner, die im Terrain feststecken und unbesiegbar werden. Kaputte Skripts, die dafür sorgen, dass Charaktere in Videoclips "springen" statt laufen. Sätze, die vor ihrem Ende abgebrochen werden. Auch in der Lokalisation schlichen sich Fehler ein: Die Sprecher reden mal laut, mal leise, mal stark betont, mal weniger, mal schreien sie, mal reden sie normal - das dann aber manchmal ohne einen Bezug zur tatäschlichen Situation.

5. Dialoge
Entgegen der vorherigen Rezensionen kann ich die Dialoge nicht durchweg loben. Shepard wirkt in Teil 2 stellenweise arrogant und draufgängerisch. Ich erinnere mich an eine Quest, in der man aufgrund einer Seuche die Quarantänezone nicht betreten durfte. Was machen wir? Natürlich - wir helfen aus und beseitigen die Seuche - unter dem Vorwand werden wir dann auch in die Quarantänezone vordringen dürfen. Aber wie überzeugen wir den Wächter davon, dass wir helfen können? Wie wäre es, wenn man die Arme verschränkt und es mit folgendem Spruch versucht: "Hören Sie,.... sie haben ein Problem. Und genau da komme ich ins Spiel. Ich löse Probleme!"? Wem dieser Satz geschmeckt hat, der wird sich auch an den anderen Dialogen nicht verschlucken. Mir selbst kamen einige Passagen jedoch etwas plump vor - was auch an der Übersetzung liegen könnte.

Diese Punkte störten mich während des Spielens doch schon sehr, vor allem als Rollenspielfreund, der ein Inventar vermisst und unter dem schlauchförmigeren Leveldesign leidet.

Natürlich sind auch Verbesserungen spürbar: Allen voran gefällt, dass jedes Teammitglied einen wirklich einzigartigen Charakter aufweist. Auch die Idee, per Quests die Loyalität einzelner Teammitglieder zu gewinnen, ist ebenfalls gut und wurde grandios in packenden Aufgaben untergebracht. Die Normandy wird wahrlich bestens mit Leben gefüllt. Das motiviert.

Insgesamt bleibt ein großartiges Spielerlebnis mit fadem Beigeschmack. Mit einem zugedrückten Auge: Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mitklick-Film für Konsolenspieler, 2. Oktober 2010
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Computerspiel)
Bereits die Überschrift macht deutlich, dass Mass Effect 2 für mich eine Enttäuschung ist, allerdings zeigt mir ein Blick auf die Rezensionsübersicht, dass das eher eine Minderheitenposition ist - sei es drum.

Nur einige Monate, nachdem ich das grandiose Dragon Age: Origins gespielt habe, quäle ich mich durch das aktuelle Machwerk von Bioware. Natürlich spricht alleine die Tatsache, dass ich das Spiel noch spiele und auch zu Ende spielen werde dafür, dass Mass Effect 2 kein schlechtes Spiel ist, aber es ist weit weg von dem, was ich von einem Rollenspiel oder einem Bioware-Action-Rollenspiel erwartet hätte. Ich möchte auf die guten Dinge nicht weiter eingehen (das wurde hier bereits ausführlich getan), sondern die Aspekte aufführen, die das Spiel für mich zur Enttäuschung haben werden lassen und die sich auf einen einfachen Nenner bringen lassen: gemacht für Konsoleros.

Die Story:
Ganz böse Außerirdische beauftragen böse Außerirdische mit der Entführung der Bewohner menschlicher Kolonien und keinen kümmert es, außer einer obskuren Organisation, die den Helden des Spiels aufwändig wiederbelebt hat und dabei sicher ihr eigenes Süppchen kocht. Das ist nicht spektakulär aber absolut solide. Nach 20 Spielstunden hat es in diesem Rahmen aber noch keine Überraschungen gegeben und auch die Hauptfigur und ihre Mitstreiter bleiben seltsam farblos, was v.a. daran liegt, dass deren Hintergründe irgendwie nach Füllmaterial schmecken und nicht nach richtigen Lebensläufen - hier hat mir Dragon Age um Welten besser gefallen. Es gibt einen Riesenanteil an Gesprächen oder Personen, die vollkommen überflüssig sind und auch nicht dabei helfen, tiefer in die Welt einzutauchen. Einen großen Anteil daran hat sicher das meines Erachtens versiebte Dialogsystem und auch das Missionsdesign selbst.

Missionsdesign:
Wer seit Baldurs Gate mit Spielen von Bioware vertraut ist, hat hier die höchsten Ansprüche. Und wird enttäuscht wie selten zuvor: Auf Planeten landen, jemanden finden und ansprechen, sich durch Gegnerhorden ballern, zum Auftraggeber zurückkehren, wieder aufs Schiff zurück, dort immer alle Leute abklappern und dann ab zum nächsten Planeten. Im Prinzip ist es das und das lässt sich auch nicht dadurch kaschieren, dass die NPCs verschiedenen Rassen angehören oder wir mal durch den Wald und mal durch eine Raumstation laufen. Nebenbei gibt es noch das wirklich unsägliche "Scannen von Planeten" nach Rohstoffen oder versteckten Nebenmissionen (Landen, Ballern, zurück aufs Schiff), bei dem man grenzdebil seine Maus übers Pad schiebt und hofft, dass ein schnelles Fiepen den Fund von Ressourcen anzeigt.

Leveldesign:
Ultra-linear, artifiziell, steril. Offenbar um Konsolenspieler weder technisch noch inhaltlich zu überfordern, bewegt man sich und sein Team auf eng begrenzten Pfaden durch Gegenden und Räume, in denen weniger rumliegt als im Reinraum bei Intel. Diese wirklich komplette Sterilität aller Settings ist zusammen mit einer im Gegensatz zu Dragon Age jederzeit spürbaren Freiheitsbegrenzung ein gigantischer Atmosphäre-Killer. Erschwerend kommt ein häufig "unlogisches" Leveldesign dazu wie man es von Shootern aus den 90ern kennt, wo grundlos Horden von Gegnern in kleinen Räumen ohne erkennbaren Zweck herumstehen und nur darauf warten, dass jemand zum Erschießen vorbeikommt. Damit auch dem uninteressiertesten Spieler nichts entgeht, werden zudem Dinge, die für den Spieler nützlich sind (Munition, Computerterminals, Türen (!), ansprechbare Personen), gehighlightet. So kann ich mich am Eingang eines Raumes einfach hinstellen, mich einmal im Kreis drehen und weiß alles über das Areal, was ich wissen muss. Ein Todesstoß für den letzten Rest des Entdeckerdrangs.

Dialogsystem:
Das Dialogsystem offenbart sich als weiterer Sargnagel am echten Rollenspiel-Gefühl, trotz der exzellenten Vertonung mit sehr guten Sprechern. Prinzipiell klicke ich mich einfach durch alle Antwortmöglichkeiten, wobei nur nicht die Reihenfolge eine untergeordnete Rolle spielt, sondern zudem auch abgeschlossene Themen weiterhin stehen bleiben. Gefällt mir also eine Gesprächssequenz sehr gut, kann ich sie einfach immer wieder anklicken und genießen... Um den Spieler zudem bei Entscheidungen, die Einfluss auf seine Gesinnung haben, nicht zu überfordern, sind die entsprechenden Antworten farblich unterlegt - somit kann ich also einfach immer die blauen Antworten wählen und muss mir nicht "mühsam" überlegen, was wohl mein Charakter sagen würde, wenn er eher der rechtschaffende Typ ist. Adieu, Rollenidentifikation.

Kampfsystem:
Hier merkt man endgültig, dass man einen Titel in der Hand hält, welcher auf die Bedürfnisse von Konsolenspielern zugeschnitten ist. Da die dort üblichen Controller es bezüglich der Steuerung mit der klassischen Maus-Tastatur-Kombi keinesfalls aufnehmen können, hat man das nervige Deckungssystem (welches in immer mehr Spielen vorkommt) perfektioniert, mit welchem man sich nur noch ein immer leicht zu findendes Kistchen sucht, einmal drückt um in Deckung zu gehen und von da an nur noch mit der Maus zielen muss. Im Prinzip ist das nicht mehr als ein leicht verbessertes Moorhuhn. Die mangelnde Action wird dabei noch von ebenfalls mangelnder taktischer Tiefe flankiert - die verschiedenen Waffen und ein paar Talente sorgen zwar für etwas Abwechslung, sind aber auch hier nicht ansatzweise mit Dragon Age vergleichbar, welches dort meines Erachtens wegweisend war. Und eben leider auch nicht mit Half-Life 2...

Charakterentwicklung:
Während die optische Erstellung der Hauptfigur mit ihren vielen Möglichkeiten wirklich Spaß macht (meine Frau war überrascht, dass "ich" in einem Computerspiel mitspiele), ist der Rest überschaubar. Ein paar Talente lassen sich mit einem simplen Punktesystem auffüllen, thats it. Am meisten Spaß macht es da, sich für das Aquarium seines Quartiers ein paar hübsche Fische zu kaufen...

Fazit:
Mass Effect 2 ist sicher ein gutes Spiel, nur leider überhaupt nicht das, was ich erwartet hatte. Story und Missionen, Charaktere und die Welt sind zwar film-artig inszeniert, aber dabei seicht und ohne echtes Identifikationspotenzial. Für ein gutes Actionspiel mit viel Handlung ist der Shooter-Teil - zumindest für Spieler, die schon mehrere Jahre am PC gespielt haben - viel zu öde. Ich habe inzwischen sogar den Schwierigkeitsgrad wieder runtergeregelt und zwar nicht, weil das Spiel zu schwer wurde, sondern weil die Kämpfe so wenig Spaß machen, dass ich sie möglichst schnell hinter mich bringen wollte.
Insgesamt atmet das Spiel die Optimierung auf Konsolen-Publikum aus jeder Pore und gleichwohl das aus den wirtschaftlichen Zwängen der Publisher heraus nachvollziehbar ist, macht es aus jedem Spiel am Ende ein reines Casual-Game. Wer also auf atmosphärisch dichte Rollenspiele steht, ist mit Dragon Age sicher weitaus besser bedient. Und wer zum Schießen ins Weltall will, sollte mal einen Blick auf das geniale Dead Space werfen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mass Efffect 2 ein kurzer überblick, 19. März 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Computerspiel)
Also ich habe Mass Effect 2 nun zum 2. Mal durchgespielt und muss saggen es war wiedereinmal ein erlebnis, und es war doch irgendwie anders.
Nach dem ich ME2 durchgespielt habe habe ich ME1 nocheinmal auf andere Art und weiße durchgespielt. Und man glaube es kaum aber dies macht das Spiel noch besser wenn man sieht was aus, den Leuten mit denen man in ME1 agiert hat, geworden ist. Man fühlt sich dadurch dem Spiel noch näher. Zwar haben die entscheidungen keinen Sygnifikaten einfluss auf das Spiel aber man sieht trotzdessen das man einen gewissen einfluss auf das Spiel hat.
Zu den unterschieden in ME1 und ME2 haben meine vorredner schon genug gesagt nur ein:
Die Steuerung in ME2 ist wesentlich besser als in ME1.

Storytechnisch ist das Spiel erste sahne, natürlich ist die Story in ME1 besser vorallem gegen ende. Aber es ist auch der Zweite teil bei allen guten triologien gibt es einen teil der storytechnisch schlechter ist und hier ist es (hoffentlich) nur der zweite. Trotzdem ist die Story gut nur das ende ist sagen wir so etwas lausig.
Die zwischen sequenzen sind umwerfend! Die Dialoge sehr gut keine Probleme mit der Deutschen Sprache (immerhin wurden über 72000 zeilen text für das Spiel gesprochen).

Für mich ist ME2 zurzeit der beste Titel, spiele das Spiel schon seit 80 Stunden und es macht immernoch fun. Und die zusätzlichen downloads machen auch lust auf mehr.
Ich persönlich freue mich auf neue DLC's und auf ME3.
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32 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Demontage eines Genres und gleichzeitig eine enttäuschende Fortsetzung., 13. Februar 2010
Von 
Stefan Lehmler (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Computerspiel)
Mass Effect 2 überzeugt vor allem wieder in einem: Der Inszenierung und den spannenden Dialogen inskluvie zahlreicher Einschreit-Möglichkeiten. Außerdem wurden die Nebenquests dieses Mal deutlich qualitativer Gestaltet - vor allem die Quests für jeden einzelnen anheuerbaren Charakter überzeugen und zeigen gut die Hintergründe der einzelnen Figuren. Zudem hat man sich darauf besonnen, dass die Fahrzeugpassagen des Erstlings einfach Rotze waren und diese komplett rausgelassen. Das wars dann leider schon mit den Verbesserungen, denn in fast allen anderen Belangen geht der Titel deutliche Rückschritte im Gegensatz zum Vorgänger. Sämtliche RPG-Elemente wurden entweder beschnitten oder komplett rausgelassen. Es gibt kein Inventar mehr, das Skillsystem wurde erheblich vereinfacht und ähnelt eher einem modernen Ego-Shooter als als einem RPG, Rüstungen sind nur noch kosmetischer Natur und an Waffen kommt man hauptsächlich durch Forschung, kaum aber durch Handel. Die Forschung wiederum baut auf ein dämliches Minispiel zum Planetenscannen auf, in dem man Oberflächen von Himmelskörpern nach Rohstoffen untersucht - stundenlang, um an die besten Ausrüstungsteile zu kommen. Glücklicherweise sind diese zumindest auf dem normalen Schwierigkeitsgrad nicht von Nöten, denn die lauen Kämpfe bauen immer nach Schema F auf: In Deckung bleiben, schießen, zurück in die Deckung und regenieren. Zwei KI-Kameraden helfen dabei und können rudimentär befehligt werden. Das Leveldesign ist furchtbar: Schlauchige Konstruktionen ohne Ende. Ob nun auf einem Dschungelplaneten, einer Raumstation oder in einer Basis. Man folgt schnurstracks seinem Navigationsgerät und mäht reihenweise Gegner nieder. Keine Rätsel, kaum Raum zum Erforschen ... Insgesamt sind die Kämpfe zwar leicht flotter als im ersten Teil, allerdings im Vergleich zu "echten" 3rd-Person-Shootern wie Gears of War oder Uncharted einfach unspektakulär und repetativ. Die Galaxie besteht wieder aus etlichen Planeten, allerdings findet man nur auf einem Bruchteil etwas Interessantes abseits von Rohstoffen. Und dann ist da noch die Hauptstory ... gerade wenn man denkt, es geht los, ist es schon vorbei - inklusive Cliffhanger natürlich, schließlich ist Teil 3 bestimmt schon in der Entwicklung.

+ Tolle Dialoge mit Einschreitmöglichkeiten
+ Gute Grafik
+ Großartige Musik und Sprecher
+ Verbesserte Nebenmissionen

- Immer gleich ablaufende Kämpfe
- RPG-Elemte extrem beschnitten
- Schwache Hauptstory
- Mieses Leveldesign (Gänge, Gänge, Gänge ...)
- Wieder einmal sehr leeres Universum
- Ätzendes Scannen von Planeten nach Rohstoffen
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Mass Effect 2 (uncut)
Mass Effect 2 (uncut) von Electronic Arts GmbH (Windows 7 / Vista / XP)
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