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1.017 von 1.041 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorsicht bei update!
Ich schließe mich gerne den positiven Beurteilungen meiner Vorrezensenten an. Nach 3 Tagen spannender Erprobung - auch mit Hilfe der von der Sansa Service -Homepage heruntergeladenen ausführlichen Betriebsanleitung - bin auch ich von diesem technischen Wunderding voll begeistert und brauche aber die Einzelheiten nicht im Detail nochmals zu beschreiben...
Veröffentlicht am 17. Januar 2010 von Radler

versus
263 von 287 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen TOP GERÄT,ABER IMMER WIEDER DEFEKT!!!
Der Sandisk Clip+ (2GB) ist wirklich ein Super Mp3-Player,ABER er geht nach ein Paar Monaten einfach kaputt.Nun könnte man meinen,man hätte einfach ein Montagsgerät erwischt,aber leider kann man das nach dem dritten Player nicht mehr behaupten.Ich hatte vorher den Vorgänger (SansaClip ohne "+") bei dem der Akku kaputt war.Player zurück,neuen...
Veröffentlicht am 22. Februar 2010 von contemplari


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1.017 von 1.041 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorsicht bei update!, 17. Januar 2010
Ich schließe mich gerne den positiven Beurteilungen meiner Vorrezensenten an. Nach 3 Tagen spannender Erprobung - auch mit Hilfe der von der Sansa Service -Homepage heruntergeladenen ausführlichen Betriebsanleitung - bin auch ich von diesem technischen Wunderding voll begeistert und brauche aber die Einzelheiten nicht im Detail nochmals zu beschreiben.
Ich möchte jedoch auf eine Änderung der Werkseinstellungen aufmerksam machen, um euch unnötigen Ärger zu ersparen: Nach dem empfohlenem Updaten der Software musste ich feststellen, dass die Lautstärke stark reduziert war und die Umstellung in den Systemeinstellungen von mittlerer auf hohe Grundstufe nicht mehr möglich war. Auf der Sansa Hompage entdeckte ich dann den Änderungs-Hinweis:"Max volume level is lowered in Normal volume setting to comply with new European Union requirement". Das ist natürlich eine blödsinnige EU-Verordnung zum Schutze unmündiger/schwachsinniger Verbraucher. Als nächstes wird wahrscheinlich nur der Verkauf von stumpfen Messern erlaubt, damit man sich nicht mehr verletzen kann!- Der Schalldruck im Ohr ist ja neben dem Typ der Musikstücke auch wesentlich von der Bauart und Qualität der Kopfhörer beeinflusst. So waren nun plötzlich mit den sehr guten KOS Kopfhörern Piano-Stellen schwer hörbar und bei höheren Umweltgeräuschen gar nicht mehr verständlich.
Durch trial and error habe ich herausgefunden, wie man diese Einstellung ändern kann:
1. bei Systemeinstellungen "Werkseinstellungen zurücksetzen" wählen. Da werden zwar individuelle Einstellungen - wie z.B. Hintergrundbeleuchtung oder UKW-Sender gelöscht, die jedoch schnell wiederholt werden können.
2. Nun wird man wieder gefragt, in welcher Gegend man sich befindet. Zur Auswahl steht: "Nordamerika", "Europa" und "der Rest der Welt"
3. Bei der Wahl von "Nordamerika" kann man sofort wieder die Lautstärke auf die ursprüngliche - ausreichende - Größe heraufsetzen.
Nachteil: der Radio Teil findet nun nur noch zwei Sender im automatischen Suchlauf. Es scheint bei den Amis andere Frquenzen zu geben!
4. Ihr werdet es euch schon denken können. Die Lösung war: wieder auf Werkseinstellungen zurückgehen und "der Rest der Welt" wählen. Und damit war die Welt wieder in Ordnung. Die Lautstärke angemessen und ein guter UKW-Empfang auf ca.15 ausgewählten Sendern.
Frei nach Ringelnatz: ... ich habe die EU belogen - ein holder Friede ist in den Salon - meiner Seele eingezogen.
Viel Spaß mit eurem Clip!Sandisk Sansa Clip+ Tragbarer MP3-Player 8 GB (FM-Tuner, microSD Slot) schwarz
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516 von 528 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach der perfekte Hörbuch MP3-Player, 28. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,
ich (ü50er) habe schon einige MP3-Player, um Hörbücher zu hören, "hinter" mir.
Die meisten hatten unzählige Funktionen, die die Welt (meiner Meinung nach) wirklich nicht braucht.
Der "Sandisk Sansa" beschränkt sich auf die wesentlichen Funktionen, die man benötigt und ist von der Bedienung her sehr einfach gestrickt. Selbst das kleine Display ist, da es sich auf nur vier Zeilen mit dunklem Hintergund beschränkt, sehr gut ablesbar. Ich kann es auch ohne Lesebrille (benötige Stärke +1,5) noch gut lesen.
Aus diesem Grund möchte ich, wie ich es auch der Firma Nikon (nach dem Kauf der Coolpix P90) getan habe, der Marke "SANDISK" ein großes Lob aussprechen, weil sie Produkte ohne jeglichen "Schnickschnack" herstellen.

Meine besonderen Pluspunkte:
. lange Akku-Laufzeit
. sehr gute Sortierung über Ordnerfunktion
. guter Klang
. klein und leicht
. auch der 2GB-Speicher reicht für meine Ansprüche aus (die Erweiterung über micro SD Karte brauche ich
nicht wirklich)
. super Radioempfang, da auch eine MONO-Einstellung möglich ist
. fängt wieder da an zu spielen -wenn man das Gerät ausschaltet- wo man zuletzt war

Es stimmt einfach alles, deshalb 5 Sterne.
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744 von 774 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein (fast) perfekter mp3-Player, 15. Oktober 2009
Wichtigste Neuerung beim Sansa Clip+, gegenüber dem normalen "Clip", ist wohl eindeutig der Kartenslot für microSD-Karten. Eine Beschränkung der möglichen Kartengröße konnte ich dem Handbuch nicht entnehmen, also kann man den Winzling damit jetzt nahezu unbeschränkt erweitern, und auch sehr umfangreiche Musiksammlungen permanent mit sich führen. Eigentlich ist es mir sowieso unverständlich warum Sandisk ausgerechnet dieses Feature in der Vorgängergeneration ausgelassen hat, schließlich ist Sandisk Erfinder und weltgrößter Hersteller von SD-Karten. Verstehe einer die Konzernstrategen... ;)

Auch an der Optik wurde etwas gefeilt, am augenscheinlichsten am neu gestalteten Steuerkreuz. Ob einem das neue Design nun besser gefällt ist natürlich Geschmacksache, ich finde es aber durchaus gelungen. Etwas weniger verspielt, gediegener wirkend, und nicht mehr so offensichtlich die Nähe zum iPod suchend. ;) Eine sache stört mich jedoch sehr: Die glänzende Klavierlackoptik der Vorderschale. Auf Produktfotos und frisch aus der Schachtel sieht das sicherlich sehr edel aus, aber in kürzester Zeit starrt das nur so von Schlieren und Fingerabdrücken, so daß von der Eleganz nichts mehr übriggbleibt. Ich würde mir hier von Sandisk wirklich etwas mehr "Mut zur Häßlichkeit" wünschen, und auch die Vorderschale einfach aus demselben aufgerauten Hartplastik herstellen wie es die Rückschale und das Steuerkreuz ohnehin schon haben. Die sehen nämlich bei mir auch jetzt noch aus wie frisch aus dem Laden. Nun ja, da muß wohl noch eine Schutzhülle her, dann hat man das Problem auch gleich nicht mehr. Scheint leider im Moment noch keine erhältlich zu sein, aber das wird sich wohl auch bald ändern.

Ich konnte mich zuerst nicht so richtig zwischen dem Clip+ und seinem größeren Bruder, dem Sansa Fuze, entscheiden, bin jetzt aber doch froh daß ich den Clip+ genommen habe. Die Videofunktion des Fuze und sonstigen Schnickschnack brauche ich alles nicht, ich wollte nur ausschließlich einen guten mp3-Player. Was mich am Fuze nur noch gereizt hat war die Möglichkeit beim mp3-hören die Album-Cover darzustellen, und zweitens dachte ich daß das größere Display vielleicht eine einfachere Navigation durch die Dateien ermöglicht.

Was die Cover angeht fände ich das zwar immer noch schön, aber andererseits sind die beim Fuze leider auch nur Halbbriefmarkengroß dargestellt, und wie oft schaut beim herumlaufen schon auf's Display...

Bei der Navigation haben sich meine Bedenken gegenüber dem Clip+ vollkommen zerstreut. Ich finde das 4-zeilige Display reicht vollkommen aus um einfach und schnell durch die Alben und Songs zu navigieren. Der Player sortiert die Songs sauber unterteilt nach Interpret, Album und Track-Nummer, und das Bedienkonzept geht einem schon nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr leicht von der Hand. Natürlich sollte man darauf achten daß alle Songs sauber mit ID3 getaggt sind, hierfür kann ich übrigens sehr die Freeware "MediaMonkey" empfehlen. Ich habe noch keine Speicherkarte, aber laut Handbuch macht der Player auch keinen Unterschied darin ob die Songs nun im internen Speicher oder auf der Karte abgelegt sind. Sie werden automatisch zu einer kombinierten Datenbank zusammengefügt, so daß ein umständliches umherspringen entfällt, wie das leider bei vielen anderen Playern der Fall ist. Das hinzufügen von Songs zu einer individuellen Play-Liste ist auch möglich.

Die Qualität des Displays hat mich sehr positiv überrascht. Es wirkt, obwohl es so winzig und nur zweifarbig ist (oberste Zeile Gelb, unterste drei Cyan), sehr qualitativ. Es ist gestochen scharf, die Farben kräftig, und läßt sich einwandfrei sowohl im Dunkeln als auch im hellen Sonnenlicht ablesen.

Die mitgelieferten Kopfhörer finde ich durchaus brauchbar, auch wenn sie natürlich nicht mit 20 EUR Kopfhörern konkurrieren können. Ich habe als Vergleich hier noch die Sennheiser MX500. Nach meinem Empfinden klingen die Sansa-Hörer in den Höhen deutlich dumpfer, weniger brilliant, dafür haben sie etwas mehr Bass und sind etwas lauter. Wobei der Bass natürlich bei fast allen Ohrmuschel-Hörern prinzipbedingt ziemlich mickrig ist. Wer darauf Wert legt sollte sich lieber nach In-Ear-Hörern umschauen, die dann aber oft wieder Schwächen bei den Höhen haben... ;)

Was die eigentliche Sound-Qualität des Players angeht habe ich keinen Grund zur Beschwerde. Ich bin kein Audio-Experte, aber nach meinem persönlichen Empfinden hört er sich sehr gut an. Zuerst war ich etwas enttäuscht über die geringe Lautstärke, habe dann aber schnell rausgefunden daß man in den Systemeinstellungen noch zwischen "Mittel" und "Laut" wählen kann. Auf "Laut" gestellt legt er schon ordentlich los. Zwar nicht so daß einem die Ohren wegfliegen, aber das darf wohl auch kein Player weil das gesetzlich begrenzt ist.

Die Radio-Funktion war mir jetzt auch nicht soo wichtig, alles was ich dazu sagen kann ist daß sie funktioniert. Die Sender werden gefunden, und in akzeptabler Qualität wiedergegeben.

Als Fazit kann ich sagen daß der Clip+ genau das ist was ich gesucht habe: Ein kleiner handlicher mp3-Player, mit guter Sound-Qualität, einfacher Navigation, praktischer Clip-Befestigung, und unbegrenzt erweiterbar mit Speicherkarten.
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103 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lautstärke, 22. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr,sehr einfach zu bedienen !
War Anfangs zwar sehr enttäuscht,als ich die Lautstärke auf max. drehte und ich "kaum was hörte!"
Als ich jedoch was sehr Entscheidendes herausfand,war die Welt gerettet !
Man muss den Player nur zurücksetzen.
Keine Angst - die bereits gespeicherten Dateien gehen nicht verloren !
Der Player fragt danach: Welche Sprache? Deutsch wählen.
Der Player fragt danach die entscheidende Frage: Welche Region?
UNBEDINGT "Amerika" oder "Rest der Welt" wählen !
NIEMALS Deutschland bzw. ein Land der EU !!!
Dann kann man die Lautstärke auf "HOCH" einstellen und schon sollte es in den Lauschern rumpeln.
In der EU gibt es nun mal eine (sinnlose) Lautstärkenbegrenzung.
Bin froh das herausgefunden zu haben,und nicht überfrüht nen "neuen" gekauft zu haben !
Das Gerät ist absolut Spitze !!!!!!!!
Auch ne Ordnerabspielfunktion,
ne Zufallsfunktion "aller" Songs,und und und ........

Meine Vollste Empfehlung !
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263 von 287 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen TOP GERÄT,ABER IMMER WIEDER DEFEKT!!!, 22. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Sandisk Clip+ (2GB) ist wirklich ein Super Mp3-Player,ABER er geht nach ein Paar Monaten einfach kaputt.Nun könnte man meinen,man hätte einfach ein Montagsgerät erwischt,aber leider kann man das nach dem dritten Player nicht mehr behaupten.Ich hatte vorher den Vorgänger (SansaClip ohne "+") bei dem der Akku kaputt war.Player zurück,neuen bestellt:wieder das selbe..Nun habe ich genau das gleiche Problem mit dem SansClip+,denn ich mir im Oktober 2009 gekauft hatte.
Das Display geht immer wieder aus,der Akku lädt nicht bzw. die Akkuanzeige spinnt rum.Betätigt man die Tasten,dann passiert nichts.Gerät reagiert einfach nicht.Es weist die gleichen Probleme wie das Vorgängergerät.

Ich war und bin vom SansaClip mit oder ohne "+" zu 100 Prozent überzeugt,sonst hätte ich es mir nicht 3 Mal bestellt,aber das Ding muss dann auch funktionieren.Schade um das wirklich tolle Produkt.

Hab den SansaClip+ wieder zurückgeschickt:-(...musste ja...

Hat jemand die gleichen Probleme mit dem Player?
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166 von 181 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen das absolute wow-erlebnis...für ca. 6 Monate, 17. November 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
aktuelle Überarbeitung.

gestern ging der Player plötzlich kaputt....aus und vorbei und keine Reaktion mehr.
Das ist sehr schade, denn ich muss ihn lt. Amazon an den Händler schicken, was sich über Wochen hinwegziehen kann.
Toll, knapp 2 Wochen vorm Urlaub....
So wie es aussieht, muss ich den Player in die USA schicken, was ein totaler Witz ist....
Dass sich ein technisches Gerät verabschiedet ist das eine, aber der Aufwand der mit einer Reparatur zusammenhängt unangenehm und ärgerlich.

zu allererst den grund, warum ich einen punkt abziehe und nur 4 sterne gebe:

die "verpackungskünstler" dieses produkts sollte man echt bestrafen (mir fiele da schon was ein):
wer bitte hat sich die blister-innenverpackung ausgedacht??? nichts mit einfach aufmachen. im "resultat" könnte man die ware niemals zurücksenden, denn davon bleibt nichts brauchbares übrig.
es hat 5 minuten und viel kraft, hilfsmittel und fingerspitzengefühl benötigt, um das wunderding der technik auszupacken...

...aber dann!

erster eindruck: ist der schön, ist der winzig ist der leicht!
angeschlossen, aufgeladen, musik übertragen....mist: wieder alle musiktitel wild durcheinander gewürfelt (ich hab mir offensichtlich nie die mühe gemacht, die mp3 dateien alle richtig zu tagen..)
kurz im intuitiv zu bedienden menü gesucht...es gibt die alternative zur einstellung "ordner". wunderbar, ausgewählt und plötzlich ist alles so im player sortiert, wie ich es auf meiner festplatte archiviert habe...

meine eigenen ohrhörer angestöpselt: klang pur! und dabei sind die dinger schon 3 jahre alt und haben schon einiges hinter sich.
die lautstärke war mir erst ein wenig zu leise; man kann aber auch das im menü auf lauter stellen. dann macht das diing richtig wumms.

ich bin gleich mal 30 min. mit dem player durch die wohnung getigert und bin sehr begeistert! er klingt super, man hört klänge, die ich bei meinen bisherigen playern nicht gehört habe. keine störenden nebengeräusche erkennbar.
ich verwende ihn lediglich zum laufen und brauche keine großen displays, auf denen ich bilder, filme usw. "ansehen" könnte. er soll musik machen - und das macht er mehr als ordentlich.
das display ist sehr klein, aber super lesbar.

fazit. für wenig geld einen top player, 8 gb speicher und die option diesen über sd karte noch zu erweitern...was will man mehr.
ich war kurz davor, mir endlich mal einen vernünftigen player zu kaufen, hatte schon einen ipod im visir. jetzt bin ich mehr als froh, mich für den kleinen entschieden zu haben.
wäre nicht der weg über die verpackung an das kleine feine stückchen gewesen, hätte ich am liebsten 6 sterne vergeben.

klarer kauftipp von mir! ich kann es kaum erwarten, morgen früh damit laufen zu gehen!
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Player mit ein paar Macken, 20. Februar 2010
Ich habe den Sansa Clip+ mit einer zusätzlichen 8-GB-Karte seit ein paar Wochen und war anfangs (und bin es inzwischen wieder) sehr angetan. Aber dann tauchten Schwierigkeiten auf, die mich nahe an den Punkt brachten, (erst) das Gerät (und dann die Kopfhörer) in die Tonne zu treten. Leider war die Sandisk-Supportseite nicht sehr hilfreich, die Probleme zu beheben, und es hat mich erhebliche Mühen und zeitraubende Versuche gekostet, herauszufinden, wie man vorgehen muß.

Zunächst: Die "Systemvoraussetzungen", die Sandisk aufzählt, stehen mir aus guten, selbstgewählten Gründen nicht zur Verfügung: Ein Windows-Betriebssystem. Stattdessen verwende ich Linux und "füttere" den Player ausschließlich mit (kompakteren bzw. bei gleicher Dateigröße klanglich besseren) Ogg-Vorbis-Dateien. Das wäre an sich kein Problem, es funktioniert alles - nur der Support geht für diese Konstellation leider gegen Null. Als Kopfhörer verwende ich einen Sennheiser PX-100.

Zunächst funktionierte alles problemlos. Der Klang ist erstaunlich gut, wenn es auch ein wenig Tüftelei braucht: Letztlich bin ich bei der Equalizer-Einstellung "Benutzerdefiniert" mit deutlich angehobenen Höhen und leicht abgesenkten Bässen gelandet. Aber das hat mit individuellen Vorlieben ebenso zu tun wie mit dem verwendeten Kopfhörer, entscheidend ist lediglich, daß das Gerät gute Möglichkeiten bietet, den Klang zu justieren. Ein Kriterium dafür ist m.E., daß die gefundene Einstellung für alle Sorten Musik, für Jazz wie für Klassik oder Rock gleichermaßen funktionieren muß. Und das tut sie nach meinem Dafürhalten - echte HiFi-Freaks mögen da aber vielleicht nochmal andere Maßstäbe anlegen.

So weit, so gut. Die Schwierigkeiten fingen erst an, nachdem ich den internen Speicher des Players zu etwa 2/3 aufgefüllt hatte. Trennt man den Player nach dem Überspielen vom Rechner ab, aktualisiert er zunächst seine interne Datenbank. Plötzlich fror er dabei ein. Sandisk empfiehlt für den Fall (den sie anscheinend schon seit wenigstens 2007 kennen), ein Reset durchzuführen, indem man die Aus-Taste für ca. 30 Sekunden drückt. Und tatsächlich ist das die einzige Möglichkeit, in dieser Situation irgendetwas zu bewirken - das Gerät schaltet sich dann aus. Nur: Wenn man anschließend wieder einschaltet, geht das ganze Spiel von vorne los. D.h. der offizielle Tip ist schlicht für die Katz', man kann im Grunde nur wieder an den Rechner andocken (alles andere führt zur erneuten DB-Aktualisierung), die Dateien löschen und neu laden. Das hat das Problem aber nur reproduziert. Eine Erklärung hierfür habe ich im Web nicht gefunden. Die erste Vermutung war dann, daß es an Unverträglichkeiten der Dateisysteme liegen könnte (z.B. an Sonderzeichen in Dateinamen). Also habe ich erst einmal alle Dateien minimalistisch umbenannt - das hat aber nichts gebracht. Player frisch formatiert - wieder nichts. Verzeichnisse einzeln aufgespielt, um herauszufinden, ob es an bestimmten einzelnen Dateien liegt - nein, mal hat er ein bestimmtes Verzeichnis anstandslos geschluckt, dann wieder nicht, das war's also definitiv nicht. Bleibt am Ende nur eines übrig: Ein ordinärer Systemsoftware-Bug.

Damit fängt das nächste Kapitel an: Die Suche nach der neuesten Firmware und nach Hinweisen, wie man sie installieren kann. Windows-Nutzer finden auf der Sandisk-Seite eine Update-Software, die aber unter Linux nichts nützt (auch mit Wine ist da nichts zu machen). Man muß tief im Sandisk-Forum (sic!) graben, um die entsprechenden Hinweise zu bekommen: Die Firmware des Players war 01.01.05, die neue 01.02.09 (aber ob das die neueste ist, wer weiß?). Die Datei, nach der man suchen muß, heißt "clipplus01.02.09.zip". Hinweise darauf findet man wie gesagt nur im Sandisk-Forum, nicht auf den Support-Seiten des Herstellers, warum auch immer. Die Installation selbst ist supereinfach: Die Datei entpacken und die dabei entblätterte Datei namens "clppa.bin" ins Hauptverzeichnes des Players kopieren, den Rest macht das Gerät nach dem Abtrennen selber. Man muß es einfach nur wissen... Und siehe da: Das Problem mit der eingefrorenen Datenbank-Aktualisierung hatte sich (nun endlich) erledigt!

Dann die nächste Überraschung: In den Systemeinstellungen des Sansa Clip+ gibt es die Möglichkeit, die Lautstärke anzuheben. Das ist auch sinnvoll, weil ein offener Kopfhörer wie mein Sennheiser z.B. bei weitem nicht so laut ist wie ein druckvoller Ohrenstöpsel. Diese Option war aus dem Menü jedoch plötzlich verschwunden, und die Maximallautstärke meines Systems war unakzeptabel leise (dabei bin ich weiß Gott kein Freund preßluftgetriebener Geräuschkulissen!). Weitere Internetrecherche brachte dann zutage, daß das wohl mit der Fürsorgepflicht von um ihre Existenzberechtigung ringenden EU-Bürokraten zu tun hat, die qua Amt der Meinung sind, man müsse Dummköpfe davon abhalten, sich die Ohren rauszublasen. Eins und ein zusammengezählt, brachte dann die Lösung: Man setze das Gerät auf die Werkseinstellungen zurück, setze die Sprache auf "Deutsch", wähle dann aber statt "Europa" als Region "Amerika" - schwupps, ist die Option wieder verfügbar. Was für ein Unfug! Freilich: Im Handbuch oder auf den Supportseiten sucht man nach solchen Hinweisen vergeblich.

Im Endeffekt hat es mich jetzt einen vollen Tag Bastelei gekostet, um ein funktionierendes Gerät zu bekommen. Mag sein, daß die Mehrzahl der Benutzer mit ihren Windows-Rechnern von solchen Problemen verschont bleiben, aber man fragt sich schon, warum Sandisk einen Teil seiner Kunden (der ja längst keine quantite negligeable mehr ist) derart verschämt als Schmuddelkinder behandelt und letztlich im Regen stehen läßt. Die Großen der Branche, Firmen wie IBM oder HP etc., haben da längst einen wesentlich unverkrampfteren Zugang zur Linux-Welt entwickelt. Also wozu das Ganze?

Fazit: Fünf Sterne für das Gerät, aber bloß zwei für den Auslieferungszustand (Firmware!) und für den Support!
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68 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen macht super viel Spass!, 26. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
nachdem ich mich bei der marke mit dem angebissenem apfel unterdessen wie 1984 bei "big brother" gefuehlt habe musste eine alternative her.
fuer die denen das mit dem 1984 nichts sagt, ich will meine eigenen daten auf meinem teuer bezahlten geraet selber verwalten koennen.
auch schaetze ich es nicht sehr wenn mein -teuer bezahltes- geraet mir sagt welche zubehoer es haben will!
der "sansa clip" hat einen standart usb anschluss so dass ich ihn auch am ladegeraet meines tomtom laden kann, oder am ladegraet meines googlephones (G1) etc, etc,
genial, das ewige suchen nach dem passenden ladegeraet entfaellt! gerade unterwegs eine seeehr feine sache.
mit eben diesem usb ladekabel (und einem computer) kann ich denn auch auf die musikverzeichnisse zugreifen und meine daten autonom sichern! man fuehlt sich ploetzlich muendig und wird nicht nach dem 144ten update gefragt nur weil man auf seine daten zugreifen will.
das geraet klingt besser als ich es jemals erwartet haette, ist gut verarbeitet und der speicher laesst mittels micro SD erweitern! bis 16G gibt es die schon!
beim joggen laesst sich der sansa mit dem clip ueberall anheften, praktisch.

da ich mein komplette CD sammlung in mp3 umgewandelt habe -unterwegs sind schallplatte so sperrig- habe ich ca 5000 lieder zu verwalten.
auf einer LP gefaellt mir im normalfall nicht alles, beim hoeren kann ich ueberfluessige lieder loeschen. von 5000 habe ich mich unterdessen auf 3000 runtergeschraubt ... tendenz fallend!
dies kann ich mal eben unterwegs machen, wenn ich das am computer machen wollte muesste ich mir erst mal zwei wochen urlaub nehmen, die zeit habe ich leider nicht.
auf meinem teuren markengeraet geht das alles nicht.

was mich aergert? dass ich mein teures markendingen jetzt ad akta lege obgleich es mal gerade ein jahr alt ist UND ich anfangs von der bedienung sehr begeistert war.
was nutzt das aber wenn es gravierende nachteile gibt die man erst spaeter feststellt.

wer zuviel geld hat und darauf steht sich von einem hersteller bevormunden zu lassen der sollte den sansa NICHT kaufen.

wer ein top geraet zum guenstigen preis haben moechte das einfach nur spass macht sollte zuschlagen bei sansa!

letztlich gespart habe ich aber nichts da ich gleich einen zweiten sansa gekauft habe, der faule apfel meiner freundin wird auch nicht mehr von mir supportet. ist mir meine lebenszeit zu schade mich ueber so ein geraet zu aergern!

fazit:

fuer den sansa: volle puntkzahl!

tip: nehmt den schwarzen, das material wirkt wertiger und die tasten klicken sauberer.

PS: der "sansa fuze" ist nicht zu empfehlen! auch dieser hat einen speziellen stromanschluss was schon wieder nervt weil spaetestens fuer unterwegs vollkommen unpraktisch. meine empfehlung also speziell fuer den "sansa clip"
wobei ich nach den erfahrungen mit dem sansa clip, fuer stationaer immer noch ueber einen "sansa fuze" nachdenke, .-. wenn die sache mit dem stecker nicht waere ...
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So öffnet man den Sansa Clip+ zum Reparieren, 29. Juli 2011
Von 
Dr. Peter Wiesinger "Wiesinger" (Krems, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seit einiger Zeit hatte mein Gerät einen Wackelkontakt, ich hörte immer wieder nur einen Stereokanal, mit Wackeln am Stecker wieder beide. Heute habe ich das Gerät repariert:
Man bekommt den Sansa-Clip+ so auf:
1. eine eventuell eingelegte Speicherkarte entfernen
2. das Gehäuse von oben nach unten zusammendrücken, dadurch öffnet sich seitlich ein minimaler Spalt
2. in den Spalt vorsichtig mit einem scharfen Messer hineinfahren und das Messer ein wenig kippen, sodass der Spalt so weit aufgeht, dass man mit dem Fingernagel hineinfahren kann
3. durch Rundherumfahren mit dem Fingernagel im Spalt kann man den hinteren Anteil des Gehäuses soweit lösen, dass man ihn abnehmen kann. Es bestehen keine Drahtverbindungen zwischen dem Deckel und dem eigentlichen Gerät, daher ist das Abnehmen gefahrlos möglich. Auch die Tasten sind so konstruiert, dass sie nicht gleich herausfallen.
4. Bei mir ergab die Fehleranalyse, dass sich eine Lötstelle der Lautsprecherbuchse von der Grundplatine gelöst hatte. Einen Tupfer mit dem Lötkolben drauf - fertig gelötet!
5. Zum Zusammenbauen den Deckel einfach wieder auf das Gerät draufdrücken. Alles wieder OK, so wie wenn nie etwas gewesen wäre.

Wir sollten uns von der Wegwerfgesellschaft zur Reparaturgesellschaft entwickeln.
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94 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles, was man braucht - nichts, was man nicht braucht, 31. Dezember 2009
Ich suchte einen Audio-Player für unterwegs. Meine Anforderungen waren wie folgt:

- Mindestens mp3, ogg und flac Unterstützung
- Muss unter Linux uneingeschränkt funktionieren
- Keine proprietären Schnittstellen/Softwares
- Muss klein und leicht sein
- Kein nutzloser Firlefanz wie Videos, Spiele oder U-Bahn-Pläne

Die Auswahl war da leider nicht so groß, wie ich dachte und ich bin, wohl zwangsläufig, beim SanDisk Sansa Clip+ 8GB gelandet.
Ich schildere euch im folgenden meine Eindrücke und Erfahrungen nach 3 Wochen intensiver Nutzung.

Firmware: 01.01.05a
Kopfhörer : Klipsch Image S4 (in-ear, 18 Ohm, 110db)

Das wird länger, holt euch was zu trinken :-)

Features:
--------------
Der Clip+ hat nahezu alle Features, die ich erwartet habe und sogar noch ein paar mehr.
Vorhanden sind u.a. shuffle, repeat (in allen Variationen), Navigation nach Titel, Alben, Interpreten, Genre, Ordner und sogar ein grafischer Analyzer.
Man kann außerdem Playlisten erstellen, Songs bewerten (welche dann in einer eigenen Favoriten-Playlist vorgehalten werden) und der Player erkennt Replaygain-Tags (!!) für alle abspielbaren Formate. Das bedeutet, man kann alle Lieder gleich laut abspielen lassen, ohne etwas an den Sound-Daten selbst zu ändern.
Unter Linux geht das mit mp3gain, vorbisgain und metaflac, für windows gibt es MediaMonkey. Man kann dieses feature auch dazu nutzen, Dateien lauter abspielen zu lassen, ohne die Datei neu zu enkodieren.

In der Praxis sieht es bei mir so aus, dass der Player vorbis-comments problemlos erkennt, anzeigt und beachtet. ID3 Tags dagegen erkennt er nicht (mp3gain) oder falsch (mediamonkey). Da meine Sammlung fast ausschließlich aus ogg-vorbis Dateien besteht, habe ich bislang noch nicht weiter geforscht, woran das liegt.

Klang:
---------
Der Klang ist sehr ausgewogen und mit dem Klipsch Image S4 Hörer eine wirklich gute Kombination, wenn man die Höhen etwas drosselt (das liegt aber am Klipsch).
Zur Klangverbesserung bietet der Player lediglich einen 5-Band Equalizer an. Für diesen gibt es die üblichen Profile wie Rock, Pop, Dance usw., sowie ein selbst-definierbares Profil. Man sollte sich aber nicht allzu viel davon versprechen, 5 Frequenzen sind halt ziemlich wenig.
Egal, was ich am Equalizer verstelle, es klingt fast immer schlechter als vorher. Auch die Profile sind furchtbar, lediglich die tiefste Frequenz kann man etwas verstärken, um eine Verbesserung bei R'n'B oder Techno zu bekommen. Ansonsten benutzt man ihn eher, um Unzulänglichkeiten der verwendeten Kopfhörer etwas auszugleichen.

Die Freunde der ganz tiefen Töne (kleiner 100Hz) kommen bei diesem Player eher nicht auf ihre Kosten, eine "Super-Duper-Bass"-Einstellung fehlt, und der Equalizer kann die tiefen Frequenzen nicht verstärken. Somit ist man auf das beschränkt, was der Player standardmäßig hergibt. Es macht in diesem Fall vielleicht Sinn, einen Kopfhörer zu verwenden, der von vornherein etwas Bass-betont ist.
Das soll nicht bedeuten, dass der Bass schwach oder schlecht ist, ganz im Gegenteil. Er ist druckvoll, aber eben nicht "wummernd" oder "dröhnend". Für mich genau richtig.

Die Lautstärke des Clip+ hängt sehr vom verwendeten Kopfhörer ab. Mit einem Koss PortaPro (offen, 60 Ohm, 101db) musste ich fast bis zum Anschlag aufdrehen. Mit dem Klipsch S4 (in-ear, 18 Ohm, 110db) reichen dagegen 60-70% (mit Einstellung "hoch"), um sich die Ohren wegzublasen.

Bedienung/Handling:
--------------------------------
Hierzu gibt es nicht viel zu sagen. Die Funktionen sind in den Menüs gut erreichbar, manche mehr, manche weniger. Um vom "momentan gespielten Titel" zurück zur Playlist zu kommen, sind 3 Tastendrücke nötig, was unschön ist. Vielleicht hätte dem Player eine Taste mehr gut getan, Platz ist ja da.
Nicht so toll ist auch die Bedienung des Lautstärkereglers, da direkt gegenüber der Kopfhöreranschluss ist.

Lobenswert ist das superhelle und -scharfe Display, das wirklich unter allen Bedingungen abgelesen werden kann.

Linux-Unterstützung:
--------------------------------
Für die meisten wahrscheinlich nicht so wichtig, für mich als 100% Linux-User aber ein Kernfeature, weshalb ich es extra erwähnen möchte.
Der Clip+ wird unter Linux ohne Einschränkungen unterstützt. Man kann ihn sowohl direkt im Dateimanager befüllen, als auch mit diversen Playern synchronisieren. Falls man letzteres bevorzugt, muss man zunächst ein Textfile mit dem Namen .is_audio_player im Root-Verzeichnis des Players erstellen (Punkt am Anfang nicht vergessen). Inhalt wie folgt:

audio_folders=MUSIC/,RECORD/
folder_depth=2
output_formats=audio/ogg,audio/x-ms-wma,audio/wav,audio/flac,audio/mp3

Wenn man eine Speicherkarte drin hat, muss die Datei auch dort ins Root-Verzeichnis. Danach wird der Player von Amarok ,Banshee und Rhythmbox erkannt und kann mit deren Datenbank synchronisiert werden.

Playlists kann man am einfachsten mit EasyTag oder Kid3 erstellen. Sie müssen auch ins Root-Verzeichnis.

Probleme:
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Der Player hat leider auch unschöne Seiten. Einige Kleinigkeiten habe ich schon genannt, aber es gibt auch ein paar schwerer wiegende Schwächen.

So schneidet er zum Beispiel einige Tags unmotiviert ab, manche liest er auch gar nicht. Das führt dazu, dass ich teilweise 3 mal denselben Interpreten in der Datenbank habe, nur mit unterschiedlichen Teilen seines Namens. Manche Lieder liegen auch unter "unknown", weil der Interpret gar nicht gelesen wird, der Titel hingegen schon.
Nicht so schlimm, aber sehr unschön.

Schlimmer ist hingegen die Verarbeitung. Schon nach dem Auspacken merkt man, dass dieser Player nicht für die Ewigkeit gemacht wurde. Mein Player knarzt deutlich hör- und spürbar in der unteren, rechten Ecke. Dies scheint aber nicht bei allen Playern vorzukommen, im SanDisk Community Forum riet man mir zum Umtausch. Da aber kein sichtbares Spiel zwischen oberer und unterer Hälfte vorhanden ist und der Player ansonsten gut funktioniert, betrachte ich das eher als Schönheitsfehler.

Noch schlimmer ist die Akkulaufzeit. 15 Stunden werden versprochen, bei mir in der Praxis waren es immer zwischen 5 und 7 Stunden. Dabei ist zu beobachten, dass der Verbrauch scheinbar immer höher wird, je niedriger der Batteriestand ist. Bei 20% Batteriestand schaltet er dann innerhalb von 10 Minuten ab.
Ob dies ein Bug oder ein Feature ist, um den Akku vor Tief-Entladung zu schützen - ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass 7 Stunden eigentlich zu wenig für mich sind.

Die mitgelieferten Kopfhörer seien am Rande erwähnt, sie fallen natürlich auch in die Kategorie "Probleme". Ich benutze sie im Moment, um einen Kartoffelsack im Keller zuzubinden. Man kann sie aber für alles mögliche verwenden, nur bitte nicht zum Musik hören. Sie passen auch gar nicht in meine Ohren rein. Man kann den Player auf deren Grundlage nicht bewerten.

Fazit:
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Moderne MP3-Player verkommen leider immer mehr zu Smartphones ohne Telefonfunktion. Oder verkrüppelten PDA's, wenn man so will. Die Feature-Palette reicht dann von halbwegs nützlichen Funktionen wie Bluetooth bis hin zu völlig sachfremden Dingen wie Spielen oder sogar U-Bahn-Plänen. Auch Videowiedergabe finde ich, zumindest ohne TV-Ausgang, ziemlich nutzlos, aber wer sich Filme auf einem 2" Display anschauen will - von mir aus. Das Problem jedoch ist, dass man alle diese Dinge bezahlen muss, ob man sie braucht oder nicht.
Vor diesem Hintergrund war ich wirklich froh über das Konzept des Clip/Clip+, der sich auf die Musikwiedergabe beschränkt, hier aber wirklich (fast) alles bietet, was man sich vorstellen kann. Besonders hervorzuheben sind vor allem die Unterstützung für viele (freie) Audio-Formate, der Kartenslot und die gute Portabilität. Das ganze zu einem akzeptablen Preis.

Deshalb fällt es mir auch schwer, einen Stern abzuziehen, aber Akkulaufzeit und Verarbeitung trüben den ansonsten guten Eindruck schon gravierend. Der ideale Player für mich wäre der Clip+, in etwas robusterer Ausführung, mit Wechselakkus und vielleicht einigen Klang-Optionen mehr.

In diesem Sinne : 4 Sterne
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