169 von 216 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wer will den FILM wirklich sehen? Der sollte!
Unbestritten hätte man den Film besser machen können, vom Buch aus betrachtet.
Aber wie bei jeder Verfilmung ist es schwiegig, den Fantasien der einzelnen Leser gerecht zu werden.
Ich war von Teil 3 als Film so enttäuscht, dass ich seitdem einiges anders mache:
1. ich lese vorher nicht extra nochmal das Buch. Dadurch wird mir nachher im Film nicht...
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
DVD Version gekürzt?????
Nachdem ich mir die DVD gekauft habe und sie mir in geselliger Runde ansehen wollte, hat unsere Laune schnell den Tiefpunkt erreicht.
Wir alle kannten den Film aus dem Kino und waren gespannt darauf den Film ein zweites Mal zu sehen. Doch schon nach wenigen Minuten kam die erste Frage: War da im Kino nicht noch eine Szene zwischen? Und genau so ging es den ganzen...
Unbestritten hätte man den Film besser machen können, vom Buch aus betrachtet.
Aber wie bei jeder Verfilmung ist es schwiegig, den Fantasien der einzelnen Leser gerecht zu werden.
Ich war von Teil 3 als Film so enttäuscht, dass ich seitdem einiges anders mache:
1. ich lese vorher nicht extra nochmal das Buch. Dadurch wird mir nachher im Film nicht jedes kleine Detail, das vom Buch abweicht, so stark bewußt.
2. ich sehe den Film als eigenständiges Werk. Dann muß ich nicht dauernd meinen Ärger über Abweichungen, Weglassungen und Änderungen spüren.
Worauf jeder Einzelne besonderes Augenmerk legt, was man in seinem Kopf für Bilder malt, dass gehört zum Buch. Wenn manche Leute sich sogar schon die Musik vorstellen beim Lesen, dann werden die Erwartungen unerreichbar hoch. Darum nicht mit der Schablone des Buches den Film ansehen, sondern ihn einfach so auf sich wirken lassen.
Ich bin schon lange traurig, dass man seit dem 2. Film keinen Dobby mehr sieht, dass Peeves von Anfang an nicht dabei ist, dass Petunia und Dudley dunkelhaarig sind, dass der erste Dumbledore-Darsteller verstorben ist, dass soviele wunderbare Szenen aus dem Buch nicht ihren Weg in den Film gefunden haben, zum Teil sogar geändert wurden,... Ich könnte so vieles aufzählen.
Die Frage sollte sein: Sehe ich mir den Film an, um genau das zu sehen, was ich mir vorgestellt habe? Wer die mit ja beantwortet, sollte nicht ins Kino gehen/die DVD kaufen.
Mich hat der Film erreicht, ich fand z.B. den Kuß zwischen Harry und Ginny "magisch", und die Mimik von Prof. Slughorn allein ist schon ein Kaufgrund. Die Schlüsselszene auf dem Astronomieturm war durch die Umgestalltung für mich noch dramatischer, weil ich das nämlich so sehe: Als Harry auf Snape hin sich nicht rührt und ihm somit letztlich doch vertraut, in diesem entscheidenen Moment, macht die Sache eigentlich noch tragischer.
Und das er nichts unternimmt, als es passiert ist eine typisch, menschliche Schockreaktion. Man ist gelähmt. Das ist nichts Hollywood-erdachtes, so reagieren 65% der Menschen, wenn sie etwas schockierendes erleben.
Ich bin, wie viele Andere hier auch, schon sehr gespannt auf die folgenden Teile. Ich werde sie mir aber nicht im Vorfeld schon mieß machen, indem ich denke: 'na, da bin ich mal gespannt, wie sie das nun machen wollen, wo doch so viel im 6. gefehlt hat..' Das werden wir dann schon sehen!
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"Ich schau dich an und sehe immer noch den elfjährigen Jungen von damals. Ich vergesse ganz, wie Erwachsen du doch mittleweile geworden bist."
So (sinngemäß) redet Dumbledor mit Harry.
Besser kann man meine Gefühle für den Film nicht zusammenfassen.
Harry Potter, ein Stück Popkultur, ein Teil meiner Jugend. Nicht nur Harry wird erwachsen, ebenso der Leser und der Film selbst.
Ich habe kurz vor dem Kinostart nochmal sämtliche Filme angeschaut und Bücher durchgelesen. Es ist interessant, wie sich meine Blickweise darauf geändert hat.
Buch 6 sehe ich trotz des sehr guten Endes, als schwächsten Teil der Geschichte, weil es nur Bindeglied ist und es hauptsächlich darum geht Informationen zu übermitteln.
Unter dieser Vorraussetzung ist der Film recht gut geworden.
Nachdem ich die letzten beiden Filme zerissen habe (insbesondere den völlig mißratenen Feuerkelch), sag ich es gleich am Anfang: Der Film hat mich überzeugt und fantastisch unterhalten, besonders wegen der gelungenen düsteren Atmosphäre. Er ist mit Abstand der dunkelste der Filme bisher.
Dennoch gibt es wieder einige Punkte, die mich gestört haben:
1) Die Reihe nimmt immer mehr Form einer TV-Serie ein. Ich beziehe mich hierbei aufs Storytelling. Die Haupthandlung wird wie in Film 4 und 5 immer mehr in den Hintergrund gerückt für Nebenschauplätze. Insbesondere der Liebesirrungen. Auch wenn das ganz nett in Szene gesetzt wurde und ich froh bin, dass es dabei ist, so finde ich es schade, dass das zu Lasten von wichtigeren Handlungssträngen fällt (siehe Punkt 2). Ich hätte mir bei den Beziehungsgeschichten etwas mehr Seriösität und besonders Subtilität gewünscht. Somit wirkt das ganze eher wie eine platte Liebeskomödie und die Päärchenbildung wirkt erzwungen und nicht konsequent logisch. Eben ähnlich wie in TV-Serien, wo man Zeit für solche Nebenschauplätze hat und diese sogar braucht um Konflikte zu strecken und die Handlung über so lange Zeit aufrecht zu erhalten. In einem Kinofilm finde ich das unangebracht. Da bringt man sich um die Möglichkeit ein Fantasy-Epos zu gestalten und zieht das ganze auf Serienniveau à la Buffy herunter. Ich nehme an, dass das dem Rest Zielgruppenausrichtung auf Teenager zu verdanken ist. Schade, denn wie das Anfangszitat beweist, ist der Film ansonsten eher Erwachsen, so dass man dem Zuschauer hier mehr Ernsthaftigkeit zutrauen könnte.
2) Der Film hält sich dicht ans Buch, was als Fakt allein weder gut noch schlecht ist. Änderungen, die dem Medium Film oder der Straffung geschuldet sind und die Handlung nicht groß beeinflussen sind akzeptabel umgesetzt worden. Auch wenn viele Fans es sich wünschen: eine 1:1 Umsetzung ist nicht immer sinnvoll. Meine Kritik betrifft die Passagen, die m.E. grundlos geändert oder weggelassen worden sind, die elementar für die Gesamthandlung sind.
Mir fehlen wichtige Erinnerungen an Voldemort und die dazugehörigen Gespräche mit Dumbledore. DAS ist für mich der Hauptgedanke der Geschichte und wurde (wie erwähnt zugunsten der Beziehungsgeschichten) stark beschnitten. Dadurch verliert der Film sein Hauptziel aus den Augen und ich bin gespannt, wie die Macher es im siebten und achten Film schaffen wollen, dass Harry draufkommt, welches die restlichen Horcruxe sind, ohne dass es wie das sprichwörtliche Kaninchen aus dem Hut wirkt.
Die Charakterstudie Voldemorts hätte dem Film sehr gut getan, taucht er diesesmal doch nicht personifiziert auf, sondern immer nur als dunkler Schatten der Ereignisse, der über allem schwebt.
Schade find ich, dass der Trauer um Sirius gar keinen Platz eingeräumt wird, da hätte eine Menge Potential dringesteckt.
Die Änderung, dass Harry am Ende von Dumbledore nicht gelähmt wurde und damit Handlungsfähig bleibt, sowie die kurze Begegnung mit Snape vorher verstehe ich nicht. Das ist für mich ein erzählerischer Fauxpax, der ein zu großer Fingerzeig ist auf die Rolle Snapes.
Zudem passt es nicht zu Harry, dass er tatenlos zuschaut. In jedem Film/Buch wird drauf eingegangen, dass er überall dazwischenstürzt wenn er kann und sich einen Dreck um Anweisungen kümmert, wenn es darum geht jemanden zu retten. Ich empfinde diese Szene als großen Bruch.
3) Die Musik. Nachdem der großartige John Williams die Folgeaufträge hat sausen lassen, konnte es ja nur schlechter werden. Bei dem was Hooper allerdings hier abliefert, kann ich nicht verstehen, warum die Produzenten tatenlos zugesehen haben. Sie scheinen keinerlei Ahnung zu haben, welche Rolle Musik im Film spielt. Ein paar zufällig zusammengesuchte Harmonien und Akkorde, ein paar Unisonopassagen, ein paar schwelende lautmalerische Klänge reichen bei einem Film dieser Größenordnung nicht aus. Sämtlicher Tiefgang ist weg. Man merkt Hooper eindeutig an, dass er "nur" TV Komponist ist (ohne diesen Job herabzuwürdigen, es gibt durchaus auch gute Musiker in diesem Bereich wie Murray Gold) und an seine kompositorischen Grenzen stößt. Er schafft es nicht wie John Williams mit seiner Musik den Film auf eine höhere Ebene zu heben. Er begleitet die Bilder nur und das recht dünn.
Beim Lesen der Bücher hatte ich mir mit John Williams Themen im Ohr bereits vorgestellt, wie grandios und herzergreifend traurig man das Phoenixthema am Ende wieder aufnehmen könnte. Leider sucht man hier vergebens nach Eigenständigkeit des Soundtracks.
Zum Glück hat sich Williams bereits bereit erklärt Film 8 zu übernehmen, wenn es zeitlich passt.
4) Der Idiot auf dem Speicher
Es gibt manchmal eine einzige Szene, die einen ganzen Film herunterziehen kann. Leider hat dieser Film eine solche amateurhafte Szene. Ich weiß nicht, ob das eine Unzulänglichkeit des Drehbuches oder des Regisseurs ist. Es ist die Sezene in der Harry Bella Lestrange verfolgt und mit Ginny durch das Feld rennt. In Fachkreisen nennt man eine Figur die sich dumm verhält und unnötig und unlogischerweise selbst in Gefahr begibt "Idiot auf dem Speicher". Benannt nach bekannter Klischeefigur aus B- Horror Filmen, wo die Figur ein Geräusch auf dem Speicher (oder sonstwo) gehört hat und nur mit einer Taschenlampe bewaffnet sich aufmacht nachzuschaun was das wohl war. So dämlich wird sich keine Figur verhalten, es sei denn im Affekt. Das ist hier nicht der Fall. Mir hat diese Szene den Film ziemlich vermiest und ich habe sie als plumpes Spannungserheischen abgehakt.
Zum Schluss noch ein paar positive Anmerkungen:
1) Die Schauspieler
Alan Rickman, der wohl prägenste Schauspieler dieser Serie bekommt endlich wieder mehr Leinwandzeit, wie immer großartige Darbietung. Seine "Offenbarungsszene" hat mir einen Schauder über den Rücken laufen lassen.
Michael Gambon ist endlich angekommen als Dumbledor. Während er in Film 3 gewöhnungsbedürftig, in Film 4 und 5 etwas lustlos wirkte (was seine Interviews bestätigen) läuft er hier zu Bestform auf. Endlich merkt man, was er für ein klasse Schauspieler ist.
Es scheint Tradition bei den Potter Streifen zu sein, dass die Neuzugänge 100 % passen und gute Leistung liefern. Jim Broadbent alias Slughorn macht einen sehr guten Job.
Und dann noch ein Wort zu zweit "alten" Gesichtern.
über die Jahre hinweg hat Radcliff sich gut entwickelt. War am Anfang sein hölzernes Spiel in dem Trio noch der Störfaktor, so hat er seine Entwicklungsmöglichkeiten ausgeschöpft, was man bei den beiden anderen nicht behaupten kann. Die ziehen immer noch die selbe Fluppe wie zu beginn. Großes Lob also für den Potter Mimen, nachdem ich die letzten Jahre über ihn gemeckert habe.
Und auch Tom Felton liefert eine gute Leistung ab als Malfoy. Endlich hat er Gelegenheit dazu.
2)Die Atmosphäre
Der Film ist sehr düster und auch Visuell sehr dunkel gehalten. Insbesondere ist hierbei der Anfang des Films zu nennen, der mir sehr gefällt. Dadurch dass London und der Untergrund mit einbezogen werden kommt eine ganz besondere Atmosphäre auf.
Alles in allem hat mich der Film glänzend unterhalten. Bis auf angesprochene Kritikpunkte und dass ich der ermordeten Hauptfigur einen etwas langsamer in Szene gesetzten Abgang gewünscht hätte und es schade finde, dass die Beerdigung wegfällt, kann ich aufgrund der Buchvorlage nur sagen: Gute Umsetzung. Atmosphärisch dichter Film.
Daher 3,5 Sterne, wohlwollend auf 4 aufgerundet.
PS: Meine bisheriger Potter Filmranking (wobei man die Filme nicht wirklich vergleichen kann)
1. Stein der Weisen (*****)
2. Gefangene von Azkaban (*****)
3. Kammer des Schreckens (*****)
4. Halbblutprinz (**** )
5. Orden des Phoenix (*** )
6. Feuerkelch (** )
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Nachdem ich mir die DVD gekauft habe und sie mir in geselliger Runde ansehen wollte, hat unsere Laune schnell den Tiefpunkt erreicht.
Wir alle kannten den Film aus dem Kino und waren gespannt darauf den Film ein zweites Mal zu sehen. Doch schon nach wenigen Minuten kam die erste Frage: War da im Kino nicht noch eine Szene zwischen? Und genau so ging es den ganzen Abend weiter. Der Film besteht hauptsächlich aus zu dunklen Bildern, Szenen, die abgehackt aneinandergereiht wurden, ohne wirkliche Übergänge zwischen den Handlungen und immer wieder Lücken in der Handlung, da Szenen rausgeschnitten wurden, die es im Kino noch gab. Klar muss man Kürzen, wenn man das Buch verfilmen möchte, aber nicht so.
Warum kann man nicht die längere Kinoversion auf DVD veröffentlichen? Man hätte wenigstens auf der Verpackung vermerken können, dass es sich um eine gekürzte Fassung handelt. Aber da wird der Käufer an der Nase herumgeführt.
Specials sind dieser DVD nicht beigefügt, dafür ist der günstige Preis auch gerechtfertigt.
Ich vergebe somit nur zwei Sterne. Mir gefällt der Film inhaltlich nicht so gut, wie die fünf Vorgänger, daher ein Stern abzug (das ist natürlich Geschmackssache). Ein Stern Abzug wegen der zu dunklen Bilder, man kann teilweise nur erahnen, was gerade passiert. Und schließlich einen Stern abzug, da die DVD Version gekürzt ist.
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Da es im Internet schon genug Ergüsse über die Harry Potter Filme gibt, möchte ich mich kurz auf die Blu-Ray beschränken.
Habe sie mir heute angeschaut und bin leicht enttäuscht. Der orden des Phönix hatte ein gestochenscharfes Bild und nun mit dem Halb-Blut Prinz wurde Bildtechnisch stark abgebaut. Das Bild ist oftmals unscharf und nicht ganz so Detailliert. In Closeup Aufnahmen hat man ein tolles Bild aber wehe es sind normale mit mehreren personen. Gerade die dunklen Szenen sind nicht so ganz der Hit. Es schwankt aber. Je nach Szene ist das Bild Scharf oder leicht unscharf.
Der Ton hingegen knallt ;) Soundtechnisch kann man sich absolut nicht beschweren, meine neuen Nachbarn durften direkt mal meinen Subwoofer kennenlernen.
Die Bonusdisc ist wie bei den vorherigen Teilen eher eine nette Zugabe. Das Making off ist wieder einmal ein 30min Witz indem man eigentlich nur eine Selbstdarstellung der Schauspieler sieht anstatt ein echtes Making off. Sehr interessant ist aber die 50Minuten Reportage über J.K. Rowling. Sehr Emotional und informativ. Man hat auch stark das Gefühl das sie sehr Suicit gefärdet ist. Hier sollte sich aber jeder selbst ein Bild von machen.
Nun muß jeder für sich entscheiden ob er den Film kaufen möchte oder nicht. Ich als Fan habe den Kauf nicht bereut und der ilm hat mir sogar besser gefallen als im kino. Auch wenn es eine Versoftung der Bücher ist. Bildtechnisch zwar besser als jede DVD aber wie schon gesagt ein kleiner Rückschritt.
Was ich auch noch kurz anmerken möchte da viele Nörgler meinen das Blu-Ray nicht ausgereift wäre. Billiger Player... probleme mit Filmen! Das war auch schon zu Zeiten der DVD so. Als the Abyss erschien konnte mein DVD Player den nicht ohne Probleme abspielen weil es ein Billiggerät ist. Und das gleiche ist auch bei den Rezesionen mit den Samsung udn Pioneer Playern der Fall. Playstation 3 kaufen und Blu-Ray genießen! Geiz ist eben nicht geil
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Vorweg: Es gibt einige Rezensenten, die sich bei diesem Film darauf beschränkt haben, die Unterschiede zwischen Film und Buch aufzuzählen und für jeden Unterschied einen Stern abzuziehen, was ich für die bescheuertste und blödsinnigste Variante halte, etwas zu bewerten. Sicherlich haben diese Leute in einigen Punkten ganz Recht: Über die Horkruxe zum Beispiel wird viel zu wenig erzählt, die Erinnerungen wurden auf das Allernötigste zusammengekürzt und das Augenmerk doch etwas zu sehr auf den Komödien-Aspekt im Buch gelegt, der allerdings durchaus auch seine Reize hat ("Meine Lippen hängen schon in Fetzen, siehst du?"). Sicherlich wird es für die Filmemacher schwer, die Erklärungen über die Horkruxe im siebten Teil richtig einzusetzen, allerdings wird der siebte Film auch ein Zweiteiler sein, in den sich solcherlei Fakten sicherlich problemlos eingliedern lassen. Ich schlage vor, den nächsten Film abzuwarten, anstatt sich über Ungereimtheiten vom Film zur fortsetzenden Buchvorlage aufzuregen. Als besonders peinlich empfinde ich einen Ausbruch eines anderen Rezensenten, dessen Rezension nur daraus besteht, die Unterschiede von Film - Buch aufzuzählen und nicht ein Wort über Darsteller, Regie oder Filmmusik verliert. Sowas ist doch das, was man als potentieller Kunde am wenigsten brauchen kann.
Auch ich habe das Buch gelesen und empfinde es (wie alle Bücher der Serie) als um einiges besser als den Film, allerdings ist J.K. Rowling eine derart gute Autorin, dass es mir unmöglich erscheint, einen Film zu produzieren, der dem Buch gerecht wird. Ich plädiere dafür, die Filme für sich zu bewerten und nicht Zeter und Mordio zu schreien, wenn die Eingangsszene nicht bei den Dursleys, sondern in der U-Bahn stattfindet. Zudem empfand ich das Drehbuch-Desaster im Feuerkelch als um einiges schlimmer (Man erinnert sich: Crouch liegt tot im Wald und wird nie wieder erwähnt).
Nun zum Film: Er erinnert in der Art, wie er aufgezogen wurde, sehr an den fünften, düstere Farben dominieren. Schon in der Eingangsszene wird die großartige Weise, wie der Film in Szene gesetzt wurde, unter Beweis gestellt. Das erste Mal seit dem ersten Film wird die Muggelwelt von Magie heimgesucht, die Todesser (wobei es mich immer noch ärgert, dass sie fligen können) lassen eine Brücke einstürzen und - wie kurz zu sehen - entführen sie auch Ollivander, ein hervorragende Adaption des film-untauglichen Gesprächs zwischen Fudge und dem Premier-Minister. Lustigerweise wird es das einzige Mal sein, dass eine Szene mit geradezu bombastischer Aufmachung gezeigt wird, den Rest des Films passiert nur sehr wenig wirklich Actionlastiges, wenn man einmal von der Szene in der Höhle absieht. Danach geht es schon ziemlich ruhig weiter. Dumbledore, der von Michael Gambon endlich als der weise Mann gespielt wird, der er auch ist, holt Harry in der U-Bahn ab und nimmt ihn mit zu Professor Slughorn, den Dumbledore wieder ins Lehrergeschäft zurückholen will, was schließlich Erfolg hat. Jim Broadbent als Slughorn macht im weiteren Verlauf des Filmes eine großartige Figur.
Wenn man einmal von den paar schlechten Buchänderungen absieht, von denen ich mir auch nicht sicher bin, ob das zufriedenstellend hätte erklärt werden können, ohne dass es langweilig wird, ist der Film ein großartiger Mix aus Komödie und Thriller. Die Musik ist so gut wie noch nie, selbst Rupert Grint, der endlich mal einen Ron spielt, der ihm mehr liegt scheint wie Michael Gambon endlich in seiner Rolle angekommen zu sein und es gibt mindestens vier oder fünf Szenen, die wirklich sehr schön gemacht sind, wie zum Beispiel Hermine, die in ihrer Wut auf Ron die Vögel auf ihn loslässt. Die Szene unter dem dunklen Mal, in der die Schule um Dumbledore trauert sorgt für Gänsehaut und feuchte Augen, ohne ein Wort, ohne Bewegung, fast nur mit Musik und einem großartigen Bild, das einen so schnell nicht mehr loslässt. Um der Komödie jedoch gerecht zu werden, sollte ich unbedingt noch die Szene erwähnen, in der Harry wie auf Drogen unten bei Hagrid sitzt. Großartiges Zusammenspiel aller Charaktere und Schauspieler.
Fazit: Der sechste Film könnte ein echtes Highlight der Reihe sein, wäre er handlungsmäßig nicht eine Überleitung zum noch folgenden Zweiteiler. Man kann also nur erahnen, was in diesem auf die Zuschauer zukommt. Wenn das Niveau gehalten wird, einer der besten Fantasy-Filme aller zeiten.
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Leider muss ich wie zahlreiche Vorredner sagen, dass ich von dem 6. Film sehr enttäuscht war. Natürlich bin ich mir wie die meisten bewusst, dass man ein Buch nie ohne Anpassungen filmisch umsetzen kann.
Ich bin daher sogar bereit über die Eingangsszene hinwegzusehen. Zwar kann nur Voldemort fliegen und im 7. Teil sind allesamt überrascht, dass er das kann, aber zugegeben, die erste Szene sah spektakulär aus.
Auch die "neue Szene", die Verbrennung des Fuchsbau, kann ich noch verkraften, ebenso, dass die Liebesgeschichte zwischen Fleur und Bill weggelassen worden ist. Sie bildet nicht den Kern der Geschichte.
Furchtbar finde ich jedoch, dass essentielle Bausteine für die letzten beiden Teile fehlen. Horkruxe sind eben nicht beliebige Gegenstände wie im Film dargestellt. Voldemort hat sie mit bedacht ausgesucht und in den Erinnerungen werden die Schwächen Voldemorts aufgezeigt. Ich bin ja mal gespannt, ob Harry in den letzten beiden Teilen "planlos" auf die Suche geht.
In diesem Zusammenhang muss ich auch folgendes loswerden: das Genius Dumbledores und seine alles überstrahlende Weisheit findet überhaupt keine Berücksichtigung. Leider wurde man Dumbledore nur in den ersten Teilen gerecht. Im 4.+5. Teil war mir der Film-Dumbledore zu panisch.
Hat man die Bücher gelesen, weiß man, dass Dumbledore kaum etwas dem Zufall überlässt beziehungsweise immer eine recht genaue Vermutung hat. Wie Dumbledore selber immer bescheiden sagt ;-), ist er klüger als die meisten.
Um endlich zum Punkt zu kommen, es wäre auch im Film möglich gewesen, dem Buch-Dumbledore gerechter zu werden.
Im Fall hat es den Anschein, Dumbledore wüsste recht wenig, dabei hat er doch konkrete Vorstellungen von den anderen Horkruxen. Er sagt Harry nahezu alles, was er weiß und lässt ihn nur noch in Bezug auf die Heiligtümer im Dunkeln. Er bereit ihn systematisch auf seine zukünftigen Aufgaben vor. Im Film wirkt Dumbledore hilflos und planlos.
Dass er auch Hogwarts ungeschützt auf seinen Ausflügen zurücklässt, ist völlig abwegig. Der einzige Zauberer, den Voldemort gefürchtet hat, wird mal so eben getötet und die Todesser marschieren widerstandlos durch das Schloss. Peinliche Darstellung!
Eine Rettung der letzten Teile kann ich mir nur vorstellen, wenn Aspekte des 6. Bands im 7 Film nacherzählt. Wie sowas gehen soll, weiß ich nicht. Zur Zeit sehe ich daher schwarz für die letzten beiden Filme :-(
Ich dachte auch bislang, dass J.K. Rowling die Filme vorher "begutachtet". Anscheinend hat sie kein Mitspracherecht, denn ich würde mein Lebenswerk nicht so verstümmeln lassen...
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"Ich schau dich an und sehe immer noch den elfjährigen Jungen von damals. Ich vergesse ganz, wie Erwachsen du doch mittleweile geworden bist."
So (sinngemäß) redet Dumbledor mit Harry.
Besser kann man meine Gefühle für den Film nicht zusammenfassen.
Harry Potter, ein Stück Popkultur, ein Teil meiner Jugend. Nicht nur Harry wird erwachsen, ebenso der Leser und der Film selbst.
Ich habe kurz vor dem Kinostart nochmal sämtliche Filme angeschaut und Bücher durchgelesen. Es ist interessant, wie sich meine Blickweise darauf geändert hat.
Buch 6 sehe ich trotz des sehr guten Endes, als schwächsten Teil der Geschichte, weil es nur Bindeglied ist und es hauptsächlich darum geht Informationen zu übermitteln.
Unter dieser Vorraussetzung ist der Film recht gut geworden.
Nachdem ich die letzten beiden Filme zerissen habe (insbesondere den völlig mißratenen Feuerkelch), sag ich es gleich am Anfang: Der Film hat mich überzeugt und fantastisch unterhalten, besonders wegen der gelungenen düsteren Atmosphäre. Er ist mit Abstand der dunkelste der Filme bisher.
Dennoch gibt es wieder einige Punkte, die mich gestört haben:
1) Die Reihe nimmt immer mehr Form einer TV-Serie ein. Ich beziehe mich hierbei aufs Storytelling. Die Haupthandlung wird wie in Film 4 und 5 immer mehr in den Hintergrund gerückt für Nebenschauplätze. Insbesondere der Liebesirrungen. Auch wenn das ganz nett in Szene gesetzt wurde und ich froh bin, dass es dabei ist, so finde ich es schade, dass das zu Lasten von wichtigeren Handlungssträngen fällt (siehe Punkt 2). Ich hätte mir bei den Beziehungsgeschichten etwas mehr Seriösität und besonders Subtilität gewünscht. Somit wirkt das ganze eher wie eine platte Liebeskomödie und die Päärchenbildung wirkt erzwungen und nicht konsequent logisch. Eben ähnlich wie in TV-Serien, wo man Zeit für solche Nebenschauplätze hat und diese sogar braucht um Konflikte zu strecken und die Handlung über so lange Zeit aufrecht zu erhalten. In einem Kinofilm finde ich das unangebracht. Da bringt man sich um die Möglichkeit ein Fantasy-Epos zu gestalten und zieht das ganze auf Serienniveau à la Buffy herunter. Ich nehme an, dass das dem Rest Zielgruppenausrichtung auf Teenager zu verdanken ist. Schade, denn wie das Anfangszitat beweist, ist der Film ansonsten eher Erwachsen, so dass man dem Zuschauer hier mehr Ernsthaftigkeit zutrauen könnte.
2) Der Film hält sich dicht ans Buch, was als Fakt allein weder gut noch schlecht ist. Änderungen, die dem Medium Film oder der Straffung geschuldet sind und die Handlung nicht groß beeinflussen sind akzeptabel umgesetzt worden. Auch wenn viele Fans es sich wünschen: eine 1:1 Umsetzung ist nicht immer sinnvoll. Meine Kritik betrifft die Passagen, die m.E. grundlos geändert oder weggelassen worden sind, die elementar für die Gesamthandlung sind.
Mir fehlen wichtige Erinnerungen an Voldemort und die dazugehörigen Gespräche mit Dumbledore. DAS ist für mich der Hauptgedanke der Geschichte und wurde (wie erwähnt zugunsten der Beziehungsgeschichten) stark beschnitten. Dadurch verliert der Film sein Hauptziel aus den Augen und ich bin gespannt, wie die Macher es im siebten und achten Film schaffen wollen, dass Harry draufkommt, welches die restlichen Horcruxe sind, ohne dass es wie das sprichwörtliche Kaninchen aus dem Hut wirkt.
Die Charakterstudie Voldemorts hätte dem Film sehr gut getan, taucht er diesesmal doch nicht personifiziert auf, sondern immer nur als dunkler Schatten der Ereignisse, der über allem schwebt.
Schade find ich, dass der Trauer um Sirius gar keinen Platz eingeräumt wird, da hätte eine Menge Potential dringesteckt.
Die Änderung, dass Harry am Ende von Dumbledore nicht gelähmt wurde und damit Handlungsfähig bleibt, sowie die kurze Begegnung mit Snape vorher verstehe ich nicht. Das ist für mich ein erzählerischer Fauxpax, der ein zu großer Fingerzeig ist auf die Rolle Snapes.
Zudem passt es nicht zu Harry, dass er tatenlos zuschaut. In jedem Film/Buch wird drauf eingegangen, dass er überall dazwischenstürzt wenn er kann und sich einen Dreck um Anweisungen kümmert, wenn es darum geht jemanden zu retten. Ich empfinde diese Szene als großen Bruch.
3) Die Musik. Nachdem der großartige John Williams die Folgeaufträge hat sausen lassen, konnte es ja nur schlechter werden. Bei dem was Hooper allerdings hier abliefert, kann ich nicht verstehen, warum die Produzenten tatenlos zugesehen haben. Sie scheinen keinerlei Ahnung zu haben, welche Rolle Musik im Film spielt. Ein paar zufällig zusammengesuchte Harmonien und Akkorde, ein paar Unisonopassagen, ein paar schwelende lautmalerische Klänge reichen bei einem Film dieser Größenordnung nicht aus. Sämtlicher Tiefgang ist weg. Man merkt Hooper eindeutig an, dass er "nur" TV Komponist ist (ohne diesen Job herabzuwürdigen, es gibt durchaus auch gute Musiker in diesem Bereich wie Murray Gold) und an seine kompositorischen Grenzen stößt. Er schafft es nicht wie John Williams mit seiner Musik den Film auf eine höhere Ebene zu heben. Er begleitet die Bilder nur und das recht dünn.
Beim Lesen der Bücher hatte ich mir mit John Williams Themen im Ohr bereits vorgestellt, wie grandios und herzergreifend traurig man das Phoenixthema am Ende wieder aufnehmen könnte. Leider sucht man hier vergebens nach Eigenständigkeit des Soundtracks.
Zum Glück hat sich Williams bereits bereit erklärt Film 8 zu übernehmen, wenn es zeitlich passt.
4) Der Idiot auf dem Speicher
Es gibt manchmal eine einzige Szene, die einen ganzen Film herunterziehen kann. Leider hat dieser Film eine solche amateurhafte Szene. Ich weiß nicht, ob das eine Unzulänglichkeit des Drehbuches oder des Regisseurs ist. Es ist die Sezene in der Harry Bella Lestrange verfolgt und mit Ginny durch das Feld rennt. In Fachkreisen nennt man eine Figur die sich dumm verhält und unnötig und unlogischerweise selbst in Gefahr begibt "Idiot auf dem Speicher". Benannt nach bekannter Klischeefigur aus B- Horror Filmen, wo die Figur ein Geräusch auf dem Speicher (oder sonstwo) gehört hat und nur mit einer Taschenlampe bewaffnet sich aufmacht nachzuschaun was das wohl war. So dämlich wird sich keine Figur verhalten, es sei denn im Affekt. Das ist hier nicht der Fall. Mir hat diese Szene den Film ziemlich vermiest und ich habe sie als plumpes Spannungserheischen abgehakt.
Zum Schluss noch ein paar positive Anmerkungen:
1) Die Schauspieler
Alan Rickman, der wohl prägenste Schauspieler dieser Serie bekommt endlich wieder mehr Leinwandzeit, wie immer großartige Darbietung. Seine "Offenbarungsszene" hat mir einen Schauder über den Rücken laufen lassen.
Michael Gambon ist endlich angekommen als Dumbledor. Während er in Film 3 gewöhnungsbedürftig, in Film 4 und 5 etwas lustlos wirkte (was seine Interviews bestätigen) läuft er hier zu Bestform auf. Endlich merkt man, was er für ein klasse Schauspieler ist.
Es scheint Tradition bei den Potter Streifen zu sein, dass die Neuzugänge 100 % passen und gute Leistung liefern. Jim Broadbent alias Slughorn macht einen sehr guten Job.
Und dann noch ein Wort zu zweit "alten" Gesichtern.
über die Jahre hinweg hat Radcliff sich gut entwickelt. War am Anfang sein hölzernes Spiel in dem Trio noch der Störfaktor, so hat er seine Entwicklungsmöglichkeiten ausgeschöpft, was man bei den beiden anderen nicht behaupten kann. Die ziehen immer noch die selbe Fluppe wie zu beginn. Großes Lob also für den Potter Mimen, nachdem ich die letzten Jahre über ihn gemeckert habe.
Und auch Tom Felton liefert eine gute Leistung ab als Malfoy. Endlich hat er Gelegenheit dazu.
2)Die Atmosphäre
Der Film ist sehr düster und auch Visuell sehr dunkel gehalten. Insbesondere ist hierbei der Anfang des Films zu nennen, der mir sehr gefällt. Dadurch dass London und der Untergrund mit einbezogen werden kommt eine ganz besondere Atmosphäre auf.
Alles in allem hat mich der Film glänzend unterhalten. Bis auf angesprochene Kritikpunkte und dass ich der ermordeten Hauptfigur einen etwas langsamer in Szene gesetzten Abgang gewünscht hätte und es schade finde, dass die Beerdigung wegfällt, kann ich aufgrund der Buchvorlage nur sagen: Gute Umsetzung. Atmosphärisch dichter Film.
Daher 3,5 Sterne, wohlwollend auf 4 aufgerundet.
PS: Meine bisheriger Potter Filmranking (wobei man die Filme nicht wirklich vergleichen kann)
1. Stein der Weisen (*****)
2. Gefangene von Azkaban (*****)
3. Kammer des Schreckens (*****)
4. Halbblutprinz (**** )
5. Orden des Phoenix (*** )
6. Feuerkelch (** )
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Sorry, wenn ich evtl. einigen Enthusiasten auf die Füße treten sollte, aber - ich bin vernarrt in HP - doch das wird mein letzter Film.
Ich habe die Kritiken gelesen und mir ist selbstverständlich klar, dass eine ein-zu-eins-Umsetzung der Bücher unmöglich ist.
Irgendwie kann ich jedoch nicht verstehen, dass themenbestimmende Kernszenen einfach weggelassen wurden. So fehlt m.E. ein ganzer Teil der Geschichte Riddles, die Horcruxe wurden lediglich nebenbei erwähnt. Ein HP, der bisher immer etwas "draufgängerisch" war, schaut plötzlich tatenlos zu, als Dumbledore umgebracht wird; das ist keinesfalls mit "Schockzustand" zu erklären und wird der Figur nicht gerecht, zumal diese kurz vorher noch wie verrückt (und sinnlos) durch ein Feld rennt, um Bellatrix zu verfolgen.
Und in Erwartung des Films war ich immer der Meinung, dass sich kein Regisseur die Grabmalsszene zum Schluss entgehen lassen würde, bei der man ja so richtig mit den Gefühlen der Zuschauer spielen kann. Dieser Regisseur hat's getan!
Anscheinend hat Frau Rowling ihr bisheriges Mitspracherecht an den Filmen inzwischen verkauft, denn ich kann mir schwer vorstellen, dass dieser ihren Vorstellungen entspricht - die Bücher selbst sind Beweis dafür.
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Schade das es in der heutigen Zeit nur noch um schnöden Mamon geht. Eigentlich ist ja alles zum aktuellen Teil gesagt woren. Aber den Film auf der normalen DVD einzukürzen, ist einfach nur noch lächerlich. Nicht nur das der Film eh schon völlig schief zum Buch verfilmt wurde, nein er wird auf der normalen DVD durch absulut lächerliche Kürzungen auf komplett unterstes Niveau gedrückt. Ich stehe da letztendlich drüber, aber Warner sollte sich mal mit meinen entäuschten Kindern auseinandersetzen. Es bleibt der bittere Nachgeschmack, dass man über den Tisch gezogen wird. Man denke nur an den zu erwartenden Abschluss der Serie. Auch eine Frau Rowling scheint wohl nicht mehr an ihr Lebenswerk zu glauben, sondern nur noch an die Zinsen. Schade!
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Ich gehöre zu den größten Harry-Potter Fans, habe alle Bücher mehrere Male gelesen und auch die Filme immer mit Spannung erwartet. So war es auch bei diesem Teil der Saga, doch ich muss ehrlich zugeben ich bin sehr enttäuscht von der Umsetzung. Mir haben so viele Szenen gefehlt, die wichtig wären für den folgenden 7. Teil. Zum Beispiel die Erinnerung von Dumbledore an die Horkruxe, wie oben bereits erwähnt kann ich mir nicht vorstellen wie die Entdeckung der Horkruxe im 7.Teil umgesetzt werden soll. Die Schlacht um Hogwarts wurde vollständig weggelassen! Das war doch der Höhepunkt im Buch. Genauso wie das Begräbnis von Dumbledore.
Viele Tatsachen wurden einfach verdreht. Wieso bitte konnten sie bitte die Ermordung von Dumbledore nicht einfach so machen wie im Buch?? Ich kann mir nicht vorstellen dass das weder den Film teurer gemacht noch verlängert hätte. Harry hätte erstarrt am Boden liegen soll, unfähig Dumbledore zu helfen. Im Film steht er unter den Todessern und sieht einfach zu wie sein Schulleiter ermordet wird. Was soll das bitte????
Es war sowas von unnötig den Fuchsbau von den Todessern zerstören zu lassen! Es hat meiner Meinung nach nicht zur Spannung des Films beigetragen. Harry und Ginny wirkten in dieser Szene unreif und dumm, einfach in die Felder zu laufen. Fleur und Bill wurden im Film kein einziges Mal erwähnt. Wie soll die Hochzeit im 7.Teil umgesetzt werden? Oder die Verletztungen in Bills Gesicht? Werden sie einfach weggelassen?
Eine Szene zeigt Harry, wie er nach dem Unglück mit Malfoy am Zug zurück ins Schloss geht, dabei trifft er Luna und redet mit ihr. Im Buch ist diese Person jedoch Tonks! Wieso bitte wurde das geändert? Wenn er mit Tonks geredet hätte, hätte die Beziehung zwischen ihr und Lupin vielleicht ein bisschen besser verarbeitet werden können und nicht nur mit einem einzigen ausgesprochenen "Liebling" von Tonks.
Wieso wurden die Liebesbeziehungen zwischen den Schülern so stark betont? Es sollte immer noch ein niveauvoller Fantasyfilm sein und nicht irgendeine Romanze. Die Anfangsszene in der Harry von der Kellnerin im Cafe angesprochen wird war vollkommen überflüssig. Diese verschwendete Zeit hätte man besser nutzen können.
Der Film war nur 2 Stunden lang. Hätten sie noch eine halbe Stunde drangehängt hätte man so viele Szenen hinzufügen können. Das Geld für diese halbe Stunde wäre sicher da gewesen. Ich weiß genau dass es schwierig ist ein ganzes Buch in einen Film zu quetschen, doch die Verfilmung von Harry Potter und dem Halbblutprinz ist eine Beleidigung für so ein großartiges Buch.
Leider freue ich mich jetzt gar nicht mehr auf die zwei Verfilmungen des 7.Bandes, weil ich mir nicht vorstellen kann das dieser, durch die vielen wichtigen Inhalte, die im 6.Film fehlen, ein Erfolg werden kann.
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