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4,4 von 5 Sternen
Frauenhandel - Kampf gegen das Kartell
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 16. April 2013
FRAUENHANDEL. Wie viel erfährt man darüber in den Medien? Eigentlich nur, wenn ein Menschhändlerring von der Polizei „gesprengt“ wurde. Und das zumeist auch nur als Drei-Zeiler in den Nachrichten, den Tageszeitungen und im Internet. Das war es dann auch schon. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass dieses Verbrechen auch direkt vor unserer Haustüre geschieht/geschehen kann. Noch viel unverständlicher, da mittlerweile nicht nur erwachsene Frauen von diesen Menschenhändlerringen verschleppt und zumeist in unserer westlichen Welt brutal zur Prostitution gezwungen werden und unter unwürdigen Bedingungen leben müssen. Auch Mädchen, die noch nicht in der Pubertät sind, werden entführt und verkauft. Es sind nicht ein paar hundert betroffene Mädchen und Frauen, die Rede ist von fast einer Million Frauen jährlich weltweit! Menschen die von da an die Hölle erleben, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Es ist nicht bekannt, wie viele dieser Mädchen und Frauen dieses Martyrium überleben. AIDS, Drogen, Krankheiten, Selbstmord oder von den Zuhältern und deren Gehilfen ermordet, beenden frühzeitig das Leben vieler dieser Opfer. Opfer, deren einzige Aufgabe es ist, dass die Täter sehr viel Geld verdienen. Man kann sich vorstellen, wie viel Milliarden Euro jährlich dieses widerliche Geschäft den kriminellen Organisationen an „Gewinn“ einbringt. Man braucht auch nicht viel Fantasie, um zu verstehen, dass diese Organisationen in nicht wenigen Ländern bis in höchste Regierungs- und Polizeikreise reichen, um den Menschenhandel ungestört ausführen zu können, denn Geld um entsprechende Mitarbeiter zu „bezahlen“, ist genügend vorhanden. Doch berichtet wird darüber nur sehr selten.

Der 3-stündige amerikanische Film FRAUENHANDEL (2 Teile á 90 Minuten) hat sich dieses Themas angenommen und zeigt das Schicksal von mehreren Mädchen und Frauen. Ebenso wie Menschenhändler-Organisationen WELTWEIT arbeiten, um junge Frauen zu ködern oder zu entführen und z.B. in die USA einreisen lassen, wo sie dann die Wahrheit über ihre wirkliche Zukunft erfahren. Nicht nur das, auch mit welchen psychologischen Mitteln die Frauen an einer Flucht gehindert werden. Das alles dürfte sehr, sehr nah an der Realität sein. Genauso auch, wie wenig ein Menschenleben für diese Kriminellen wert ist.
Es ist ein Film, der beim Zuschauer Bauch- und Kopfschmerzen verursacht. Gerade die Hilflosigkeit betroffener Eltern, deren 12-jährige Tochter während des gemeinsamen Philippinen-Urlaubs entführt wird oder der Vater der seine bestenfalls 10-jährige Tochter verkauft, um Schulden zu tilgen, sind Szenen jenseits der erträglichen Schmerzgrenze. Doch das ist noch nicht Mal das Schlimmste, was man zu sehen bekommt.

Dieser Film dürfte nahezu die ganze Bandbreite des Menschenhandels zeigen und was mit den Opfern geschieht. Dieses vor allem im ersten Teil, der den Zuschauer am Ende sehr unwohl im Fernsehsessel zurücklässt.

Der zweite Teil ist nicht mehr so gut, er konzentriert sich hauptsächlich auf den Kampf der Behörden gegen einen Menschenhändlerring und weniger auf das menschenunwürdige Leben der Opfer. Man sieht immer deutlicher, dass es ein amerikanischer Spielfilm ist. Denn er soll den Eindruck vermitteln, dass Menschenhändler in den USA keine Chance haben und die amerikanischen Behörden diesen Kriminellen überlegen sind und es immer ein Happy End gibt. Genau dadurch begibt sich der Film leider an den Rand der Unglaubwürdigkeit, denn er vermittelt damit den falschen Eindruck.
Fast eine Million Mädchen und Frauen geraten jedes Jahr in die Fänge von Menschenhändlern, das ist eine deutliche Sprache. Mädchen und Frauen, die von da an nur noch Männer sexuell befriedigen müssen, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Ein normales Leben werden sie nicht mehr haben. Doch das vermittelt dieser Film am Ende nicht mehr. Denn die Bilder der befreiten und glücklichen Opfer bleiben mehr in Erinnerung. Das aber ist die Ausnahme.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. August 2011
Ein Film der absoluten Spitzenklasse! Er ist sehr realistisch gemacht und bis zum Schluss total spannend. Es werden unglaubliche Abgründe der Menschheit aufgezeigt und emotional dargestellt, weshalb ich mich in die Protagonisten auch sehr gut hineinversetzen konnte. Ich kann diesen packenden Thriller uneingeschränkt empfehlen, fünf Sterne!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2011
Der Film zeigt wohl leider die realität und genau deswegen, ist es umso schrecklicher was da zu sehen ist. Endlich mal ein Film der zum nachdenken anregt. Freunde denen ich von "Frauenhandel" erzählt habe, haben gefragt ob er denn klasse hat, leider kommt es nur so oft vor, das Filme mit solchen hintergrund halbe Pornofilme sind, das ist hier überhaupt nicht der fall. Ein schockierender Film, der genau das zeigt was wir nicht sehen oder wissen wollen. Ein Tabuthema von anfang bis ende!

Wer an der heilen welt glaubt, sollte sich diesen film wohl nicht kaufen, denn er zeigt 100% das es nicht so ist.

Ein Kampf zwischen Justiz und das Kartell, spannend und mitreißend von anfang an.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. August 2012
Schonungslos wird die Geschichte von jungen osteuropäischen Frauen und Mädchen erzählt, die mit falschen Versprechungen in den Westen gelockt wurden um dort als Zwangsprostituierte zu arbeiten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2013
Der Film ist packend, spannend und geht an das Thema ohne Kitch heran. Von Anfang an ist man betroffen, sprachlos und erkennt, dass man mit viel offeneren Augen durch das Leben gehen muss. Kann den Film nur jeder und jeden empfehlen!
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am 13. Juli 2012
Wer hier einen typisch modernen hektischen Reißer erwartet, liegt falsch.

Dieser Film zeigt beinahe dokumentarisch die Geschichte von Personen, die an vielen
verschiedenen Orten der Welt aus ihrem normalen Leben gerissen werden und dann
"die Hölle auf Erden" erleben.
Wirklich überzeugend sind aber nicht nur die Opfer-Darsteller, sondern auch die "Jäger",
Mira Sorvino und - klasse wie so oft - Donald Sutherland als der Chef, der die menschlich
sehr belastende Lage dennoch mit klarem Ziel im Auge behält.

Spannung ohne Streß - und ein ernstes Thema zum Nachdenken. Außergewöhnlich nicht-trivial.
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am 6. Februar 2012
Habe diesen Film zum Teil mal im TV gesehen und wollte ihn dann doch ganz sehen,...
Finde den Film gut gelungen und den Preis auch gerechtfertigt. Handelt sich mal nicht um einen Film von 90-100 Minuten, was ich auch sehr begrüße, da der Film durchgehend mit Spannung oder Unerwartetem punkten kann.
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am 8. September 2013
Tolle Filme... aber sehr ernstes Thema und nichts für schwache Nerven!

Die Geschichte ist sehr mitreißend und man kann mit den Figuren sehr stark mitfühlen...

Kein leichter Stoff aber eine tolle Geschichte und ein Thema das leider viel zu sehr in unserer Gesellschaft versinkt
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich finde diesen Film sehr gut und erschütternd.Die Armut und Not der Frauen in Osteuropa wird eiskalt für ihre Versklavung ausgenutzt.Dies ist leider erschütternde Realtät und im Film gut dargestellt.Dies ist aber auch nur möglich,weil es bei uns eine Nachfrage für derartige "Dienstleistungen" gibt!

Ich möchte hier deshalb eine rechtspolitische Forderung stellen:Es müssen auch "Kunden" bestraft werden,wenn sie eine solche Zwangslage ausnutzen.Wer erkennt oder erkennen kann,daß eine Frau zur Prostitution gezwungen wird und dennoch mitmacht,ist eigentlich ein Vergewaltiger und sollte entsprechend bestraft werden!!!

Der Kunde ist in einem solchen Fall der einzige Außenkontakt der Frau und der einzige,der ihr auch helfen kann.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. März 2013
Dieser Film ist nicht hochstilisiert, baut nicht auf Schockelemente und zeigt doch wie roh, verkommen und unmenschlich die verderbliche Handelsware Mensch doch ist.

Mag der Film für Gewaltfetischisten und allen Vertretern der Gattung Homostupidenz und den Verfechtern des WW. Sextourismus, das wohl eher nur unangenehm sein und sich einen solchen langatmigen und Gewalt und Sexszenenlosen Kinderkram nicht antun würden, weil die sowieso ihre kranke Natur auf Video bannen.

So ist die Botschaft gerade wegen dieses Verzichts eine klare Empfehlung für den Film
Dazu bedarf es nicht erst der Entführung und Vergewaltigung.
Dazu brauche ich bloß Arbeit zu suchen oder die Hoffnung auf ein besseres Leben zu hegen.
Dann sehen wir auch beim Krauter um die Ecke die Realität.
Das wir uns schon fast prostituieren müssen, wir ausgesaugt und beschissen behandelt werden.
Bis wir ausgelaugt und nutzlos werden, fachgerecht aussortiert werden um dann auf den Müll zu gehen.

Dieser Film zeigt nur das Problem auf eine Frauenverachtende Weise.
Die Botschaft hingegen ist eine ganz andere.

Sie ist weitaus vielschichtiger und auf jeden Fall zu einem globales Problem geworden.
Die Signalwirkung wird vielleicht hier in Deutschland noch nicht erkannt, aber wer seinen Job behalten will darf ab sofort zum selben Gehalt länger arbeiten, bekommt keine Sondergratifikationen, reduziertes Urlaubsgeld und Vater Staat schickt uns sowieso schon fast auf den Strich, indem wir immer mehr entmündigt und entrechtet werden.

Der kleine normale Mensch wird nicht erst zum Schlachtvieh durch skrupellose Frauenhändler.
Die Wahrheit ist, dass immer mehr Menschen eigentlich in der Sklaverei leben.

Der Film Frauenhandel stößt nur etwas an das schon viele Gesichter in abgewandelter Form hat.
Seien wir gewarnt.

Auch vor dem Geiz acht Stunden Film in schlecheter Qualität auf eine DVD zu quetschen.
Aber als Sklave hat man das so hinzunehmen, nicht wahr?
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